Smoky Chicken Wings – super rauchige Hähnchenflügel

Heute habe ich mal wieder Fingerfood für euch, smoky Chicken Wings, also rauchige Hähnchenflügel, um genau zu sein. Die sind nicht nur mit geräuchertem Paprikapulver, sondern auch mit dänischem Rauchsalz gewürzt und unglaublich lecker. So richtig, richtig, richtig lecker. Ich koche ja kaum noch mit Gewürzsalzen – die Phase ist irgendwie verflogen. Aber das Rauchsalz ist schon echt genial. Dazu ein BBQ-Dip und schon kann es losgehen!



Smoky Chicken Wings - super rauchige Hähnchenflügel

Zutaten für 2 Personen:

12 Hähnchenflügel

3 EL Rapsöl

1 gehäufter TL rauchiges Paprikapulver

1 TL dänisches Rauchsalz*

1 EL Ahornsirup

Außerdem:

BBQ-Ketchup, fertig oder nach diesem Rezept

Zubereitung:

Das Rauchsalz im Mörser zerstoßen. In einem kleinen Schälchen mit Öl, Ahornsirup und Paprikapulver vermengen. Die Hähnchenflügel in einen tiefen Teller geben und mit der Würzmischung übergießen. Alles gut vermengen und mindestens 30 Minuten, besser 2 Stunden marinieren. 

Den Backofen auf 200°C Umluft mit Grillfunktion vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Hähnchenflügel darauf verteilen. 

Das Backblech auf mittlerer Schiene für 35 Minuten in den Ofen schieben. Nach 20 Minuten werden die smoky Chicken Wings einmal gewendet. 

Während die Chicken Wings im Ofen sind den BBQ-Dip nach diesem Rezept anrühren.

Die rauchigen Hähnchenflügel aus dem Ofen holen, auf einem großen Teller anrichten und zusammen mit dem BBQ-Dip servieren.

Greift zu und lasst es euch schmecken!

Smoky Chicken Wings - super rauchige Hähnchenflügel




Curry-Kritharaki mit Hähnchen und Brokkoli

Heute ist der letzte Tag der Internationalen Grünen Woche in Berlin und eigentlich auch der letzte Tag meiner grünen Woche hier auf dem Blog. Für die habe ich euch ja schon von der Messe berichtet, einen grünen Smoothie und die dicken Knoblauchbohnen gezaubert und heute wollte ich euch eigentlich eine Art Hähnchen Biryani mit Brokkolireis zaubern. Blöd gelaufen – mein Mixer hat den Geist aufgegeben. Somit gab es hier also keinen geraspelten Brokkoli und die damit verbundene miese Laune meinerseits hat dazu geführt, dass ich den Brokkoli einfach nur in Röschen gezupft und gekocht habe. Da war natürlich ganz klar, dass daraus kein ernsthaft grünes Rezept mehr werden kann und somit habe ich kurzerhand Reis gegen Kritharaki getauscht und ganz flott Curry-Kritharaki mit Hähnchen und Brokkoli gezaubert. Pasta ist Soulfood und macht glücklich – da kann man sagen was man will. Somit hat mich das Rezept über den Verlust des Mixers ein wenig hinweg getröstet, auch wenn es somit keinen grünen Abschluss meiner grünen Woche auf dem Blog gibt… ich bin sicher, dass auch euch diese Curry-Pasta ein wenig Trost spenden wird!



Curry-Kritharaki mit Hähnchen und Brokkoli

Zutaten für 2-3 Personen:

ca. 250-300g Brathähnchenreste

1/2 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

400g Brokkoli

250g Kritharaki

1/2 TL Cumin

1 TL Currypulver

1 TL Kurkuma

1 EL Rapsöl

Salz

1 Prise Chilipulver

Zubereitung:

Für die Kritharaki einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Reisnudeln nach Packungsanleitung (hier 12-15 Minuten) gar kochen. 

Nach der Hälfte der Zeit die klein gezupften Brokkoliröschen dazu geben.

Während die Kritharaki kochen das Öl erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein hacken und im Öl anschwitzen. Cumin, Curry, Kurkuma und eine Prise Salz dazu geben. Die klein gezupften Brathähnchenreste untermengen und alles kurz erwärmen. Den Deckel auf den Topf legen, die Hitze ausstellen und alles kurz beiseite stellen.

Die Kritharaki durch ein feines Sieb* abgießen und mit dem Curry-Hähnchen vermengen. 

Alles mit Salz und Chilipulver abschmecken und auf tiefe Teller verteilen. 

Schnell und lecker!

Curry-Kritharaki mit Hähnchen und Brokkoli




Kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten

Heute gibt es Reste. Nicht auf die pragmatische Art und Weise wo man einfach das Gericht vom Vortag wieder erwärmt, sondern ich habe ein unkompliziertes Rezept für Bratenreste für euch. Denn wenn ich eines im Laufe der Bloggerjahre immer wieder gehört habe, dann dass sich Freunde und Bekannte über meine Ideen zur Resteverwertung gefreut haben. Natürlich ist das Thema bei manchen Leuten oft ein bisschen verpönt – ist denn ein Rezept mit Resten ein richtiges Rezept? Das ist doch nur etwas was weg muss… Aber ich glaube in den letzten Jahren ist das Bewusstsein dafür weniger Essen zu verschwenden und Reste kreativ zu verwerten einfach noch gewachsen (es gibt ja sogar Kochbücher zu dem Thema) und abgesehen davon gibt es keinen Grund Bratenreste zu entsorgen oder sich am Tisch zu langweilen. Ich habe diesmal einen kleinen Gemüsetopf mit Bratenresten gezaubert – wenn ihr am Vortag lange in der Küche gestanden habt geht es heute ganz flott. Aber falls ihr noch mehr Inspiration sucht schaut euch doch auch meine anderen Rezepte zu dem Thema an!



Kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten

Bevor es mit der Zutatenliste losgeht hier eine kleine Auswahl an passenden Rezepten zum Thema:

Gänsesandwich im Asia-Style

 Schweinebraten-Sandwich

 Spirelli mit Lamm

 bunter Gänsesalat

 Asia-Nudelpfanne mit Eisbein und Knoblauch

 Gänse Biryani

 was macht man mit den Racletteresten

Tomatensuppe mit Gänsebraten

Pasta mit (Parmesan-)Krustenbraten

Raclette mit Bratenresten und Grünkohl

Gänse Spirelli (einer meiner absoluten Favoriten)

Kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten

Zutaten für 3 Personen:

ca. 250g Bratenreste, hier von der Gans aber Schwein oder Rind passen auch wunderbar

ca. 250ml Bratensauce (alternativ etwas Bratenfond aus dem Glas oder einfach mehr Butter und ein wenig Brühe)

200g Kartoffeln

3 Karotten

1/4 Blumenkohl

etwas Butter

1 kleine Zwiebel

1/2 Bund Petersilie

Pfeffer & Salz

3-4 Pimentkörner

Zubereitung:

Die Bratenreste klein zupfen und zusammen mit den Resten von der Sauce in eine kleine Pfanne oder einen Topf mit Deckel geben. Beiseite stellen damit sie auf Zimmertemperatur kommen. Wer keine Bratensauce hat gibt knapp 100ml Brühe oder Bratenfond aus dem Glas und etwas Butter dazu. 

Die Kartoffeln waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden und den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerlegen. 

Die Kartoffeln und Karotten in einen Topf mit kaltem Salzwasser geben und aufkochen. Sobald das Wasser kocht den Blumenkohl dazu geben. Insgesamt ca. 12-15 Minuten köcheln lassen.

Die Bratenreste langsam erwärmen und mit Pfeffer, Salz und den zerstoßenen Pimentkörnern würzen und sanft köcheln lassen.

Das Gemüse durch ein Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. Die Bratensauce aus der Pfanne zum Gemüse geben und etwas Butter unterrühren. Alles mit Pfeffer und Salz abschmecken und die fein gehackte Petersilie unterheben.

Das Gemüse auf tiefe Teller verteilen und die Bratenreste darauf platzieren.

Schon ist euer kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten fertig. 

Lasst es euch schmecken! 

Kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten




Hähnchen-Tomatenpfanne mit Brokkoli und Pilzen

Mit den wirklich letzten Tomaten in diesem Gartenjahr habe ich noch einmal meine wunderbare gebackene Tomatensauce gezaubert. Der Großteil der Sauce ist für kalte, graue Wintertage im Tiefkühler gelandet, aber eine Portion habe ich direkt für meine Hähnchen-Tomatenpfanne mit Brokkoli und Pilzen eingesetzt. Die kam ganz unkompliziert mit etwas Reis aus den Teller und verlängert uns nochmal in Gedanken den Sommer!



Und falls ihr gerade keine gebackene Tomatensauce habt nehmt ihr einfach eine Dose Pizzatomaten, etwas extra Zwiebel und Knoblauch… aber die Details findet ihr unten im Rezept.

Hähnchen-Tomatenpfanne mit Brokkoli und Pilzen

Zutaten für 3 Personen:

300g Hähnchenbrustfilet

1 TL Olivenöl

Pfeffer & Salz

10 Champignons

1/2 Zwiebel

1/2 Brokkoli

etwas Basilikum

500ml Allzwecktomatensauce oder:

400g Pizzatomaten

1 Knoblauchzehe

1/2 Zwiebel

1 TL Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel fein würfeln, die Champignons in Scheiben schneiden und beim Brokkoli die Röschen vom Strunk schneiden und etwas klein zupfen.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Hähnchen rundum scharf anbraten. Das Fleisch auf einem Teller beiseite stellen und die Pilze in die Pfanne geben. 

Wenn ihr die Tomatensauce mit Pizzatomaten macht kommen jetzt die extra Zwiebeln und der Knoblauch dazu, dann wird alles mit den Pizzatomaten und etwas Wasser abgelöscht. Alternativ gebt ihr einfach die gebackene Tomatensauce in die Pfanne. 

Die Brokkoliröschen untermengen, einen Deckel auflegen und alles 10-12 Minuten köcheln lassen. 

In dieser Zeit einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und den Reis nach Packungsanleitung kochen. 

Die Tomatensauce mit Pfeffer, Salz und Basilikum abschmecken. Das Hähnchen zurück in die Pfanne geben und gar ziehen lassen. 

Den Reis mit der Hähnchen-Tomatenpfanne auf passenden Tellern anrichten und sofort servieren.

Guten Appetit!

Hähnchen-Tomatenpfanne mit Brokkoli und Pilzen




Cremige Pasta mit Brokkoli und Hähnchen

Die Kombination Nudeln, Hähnchen und Brokkoli ist einfach großartig. Mit einem Löffelchen Senf und einer cremigen Sauce steht in kürzester Zeit ein leckeres Abendessen auf dem Tisch. Im Vergleich zu meiner Pasta mit Hähnchen und Brokkoli in Senf-Sahnesauce habe ich diesmal allerdings nicht mit einer Mehlschwitze gearbeitet und die Sauce mit leichtem Frischkäse und etwas Skyr angerührt. Damit ist meine cremige Pasta mit Brokkoli und Hähnchen zwar immer noch kein wirklich leichtes Abendessen, aber eine schöne Variante um dieses cremige Soulfood etwas zu entschärfen. 



Cremige Pasta mit Brokkoli und Hähnchen

Zutaten für 3 Personen:

250g Fusili

Salz & Pfeffer

300g Hähnchenbrustfilet

1 TL Olivenöl

1 kleine Zwiebel

1 TL Senf, scharf

250g Brokkoli

75g Frischkäse, hier light

150g Skyr

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Die Brokkoliröschen vom Strunk schneiden.

Einen Topf Salzwasser für die Nudeln zum kochen bringen. Die Nudeln in das Kochwasser geben und al dente kochen. Für die letzten 5 Minuten den Brokkoli dazu geben.

Zeitgleich das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Fleisch rundum scharf anbraten. 3-4 Minuten unter rühren braten bis das Hähnchen gar ist. Mit Pfeffer und Salz würzen. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz beiseite stellen. Jetzt die Zwiebeln in die Pfanne geben, die Hitze reduzieren und die Zwiebeln glasig anschwitzen. Den Frischkäse mit dem Skyr und dem Senf verrühren. Die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und die Zwiebeln mit der Senf-Skyr-Mischung verrühren. Eine Tasse vom Nudelwasser abschöpfen. Die Nudeln samt Brokkoli abgießen und zurück in den Topf geben. Das vorher abgeschöpfte Nudelwasser und die Senf-Skyr-Mischung einrühren. 

Die Pasta mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. 

Die Nudeln auf tiefe Teller verteilen und das Hähnchen auf der Pasta platzieren. 

Lasst es euch schmecken!

Cremige Pasta mit Brokkoli und Hähnchen




Rührei mit Tomaten und Basilikum

Durch die Punktezählerei habe ich in letzter Zeit so unglaublich viele Varianten vom Rührei gemacht, dass man glatt meinen könnte es wird mir langsam langweilig. Aber um ehrlich zu sein ist das nicht der Fall – und während die meisten Varianten einfach nur auf dem Teller landen und verputzt werden war diese hier so lecker, dass ich sie am nächsten Tag noch einmal gekocht und fotografiert habe. Mein Rührei mit Tomaten und Basilikum ist perfekt um den Sommer zu zelebrieren oder ausklingen zu lassen – Hauptsache die Tomaten sind so richtig tomatig. Bei mir kommen die Tomaten und die Zwiebeln frisch aus dem Garten und auch das Basilikum ist frisch gezupft. Viel mehr braucht man auch nicht – vielleicht noch etwas Hähnchenbrustaufschnitt, aber der ist optional. Wie sieht es bei euch aus – mögt ihr Rührei zum Wochenende oder auch mal zwischendurch? 



Rührei mit Tomaten und Basilikum

Zutaten für 2 Personen:

3 Eier

1 kleine Chili

1/2 Zwiebel

2 Champignons 

1 TL Rapsöl

Pfeffer & Salz

10 Blättchen Basilikum

10 Cocktailtomaten

5-6 Scheiben Hähnchenbrustaufschnitt

Zubereitung:

Die Eier in einer kleinen Schüssel mit Salz und Pfeffer verquirlen. 

Die Zwiebel fein würfeln, die Tomaten halbieren, die Chili in Ringe und die Champignons in Scheiben schneiden. Am Ende die Basilikumblättchen grob hacken und den Hähnchenaufschnitt in Streifen schneiden. 

Das Öl in einer ausreichend großen Pfanne* erhitzen und die Pilze gold-braun anbraten. Die Zwiebel und die Chili dazu geben und die Zwiebel gasig anschwitzen. 

Die verquirlten Eier in die Pfanne geben und stocken lassen. Gut vermengen und die Tomaten mit dem Hähnchenaufschnitt untermengen. 

Als letztes das Basilikum zum Rührei geben und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Das Rührei mit Tomaten und Basilikum in passenden Schälchen anrichten.

Schnell und unkompliziert!

Rührei mit Tomaten und Basilikum




Kokos-Currytopf mit weißen Bohnen und Hähnchen

Ich stehe ja total auf schnelle Curryrezepte – mein neustes Experiment ist dieser Kokos-Currytopf mit weißen Bohnen und Hähnchen. Als „Grünzeug“ könnt ihr Spinat oder Mangold nehmen, das macht eigentlich keinen Unterschied. Ich habe dafür im Garten frischen Mangold geerntet und mich mal wieder daran erinnert, dass ich euch doch wenigstens einen Garteneinblick zeigen wollte. Ich arbeite daran, versprochen! Aber durch die Woche Urlaub bin ich irgendwie nicht gut im Zeitplan. EGal, zurück zum Curry. Mit Kokosöl, Kokosraspeln und einem Klecks Erdnusscreme wird daraus ein super leckeres und leichtes Abendessen!



Kokos-Currytopf mit weißen BOhnen und Hähnchen

Zutaten für 2-3 Personen:

240g weiße Bohnen (Abtropfgewicht)

1 TL Kokosöl

250g Hähnchenbrustfilet

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 TL Currypulver

1 Prise Chiliflocken

1 Bund Mangold (ca. 250g)

2-3 Karotten

Salz

20g Kokos-Chips*

300ml Wasser

1 EL Erdnusscreme

Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. Die Mangoldblätter von den Rispen schneiden. Die Blattrispen fein hacken, die Blätter grob zupfen und beiseite stellen. Die Karotten schälen und in grobe Stücke schneiden, die Bohnen durch ein Sieb abgießen. 

Das Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel, die Blattrispen und die Karotten hinein geben. Alles kurz anschwitzen und dann das Fleisch dazu geben. Rundum anbraten und dann mit Chili, Curry und Salz würzen. Den Knoblauch und die Kokosflocken untermengen.  Nach einigen Minuten das Curry mit etwas Wasser ablöschen und die Erdnusscreme einrühren. Die Mangoldblätter und die Bohnen dazu geben und den Deckel auf die Pfanne legen. Köcheln lassen bis der Mangold in sich zusammen gefallen ist. 

Alles ein letztes Mal mit Chili und Salz abschmecken und den Kokos-Currytopf sofort in tiefen Tellern servieren.

Guten Appetit!

Kokos-Currytopf mit weißen BOhnen und Hähnchen




Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree

Diese Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree ist ein klarer Fall für die leichte Sommerküche. Bunt und lecker – das Kartoffelpüree wird dabei mit Brokkoli „gestreckt“, ein Klecks Skyr ist der perfekte Dip und natürlich dürfen auch frische Kräuter nicht fehlen. Im großen und ganzen steht das Essen schnell auf dem Tisch. Außerdem ist es eine schöne Abwechslung zum ebenfalls punktefreundlichen Putengyros das bei uns regelmäßig auf den Tisch kommt!



Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree

Zutaten für 2-3 Personen:

300g Hähnchenbrustfilet

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

Paprikapulver

1 rote Paprika

1 gelbe Paprika

4-5 Zweige Oregano

1 Zwiebel

200g Brokkoli

200g mehlig kochende Kartoffeln

1 Prise Muskat

etwas Skyr

Zubereitung:

Das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Paprika waschen, halbieren, entkernen und in sehr dünne Streifen schneiden. Den Oregano von den Stängeln zupfen und fein hacken. Die Zwiebel halbieren und fein aufschneiden.

Die Kartoffeln schälen, würfeln und in einen Topf mit kaltem Salzwasser geben. Das Wasser zum kochen bringen – die Kartoffeln brauchen in etwa 15 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit den in Röschen geschnittenen Brokkoli dazu geben.

Während die Kartoffeln kochen das Öl für das Hähnchen in der Pfanne erhitzen. Das Fleisch rundum scharf anbraten und mit Paprika, Pfeffer und Salz würzen. Die Zwiebel, den Oregano und die Paprika dazu geben und alles einige Minuten anschwitzen. 

Den Brokkoli mit den Kartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben. Mit dem Kartoffelstampfer* zu Püree verarbeiten und mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Wenn euch die Konsistenz zu dick ist einfach etwas Milch dazu geben und mit dem Schneebesen verrühren.

Die Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree anrichten und einen dicken Klecks Skyr als Dip auf den Teller geben. 

Leicht und lecker!

Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree




Hähnchenpfanne mit Lauch und Zucchini

Die Zucchiniernte steht kurz bevor und ich habe natürlich schon das eine oder andere Rezept für euch parat. Eines davon ist diese Hähnchenpfanne mit Lauch und Zucchini – die kommt mit ein paar gebackenen Kartoffeln auf den Tisch und ist ein wunderbar leichtes und sommerliches Abendessen. Und wer es etwas exotischer mag kann ja auch mal meine Hähnchenpfanne mit Lauch, Curry und Ananas ausprobieren.



Hähnchenpfanne-mit-Lauch-und-ZUcchini

Zutaten für 2-3 Personen:

250g Hähnchenbrustfilet

1 Zucchini

1/2 Lauchstange

1 TL Olivenöl

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

2 Zweige Estragon

Für die Kartoffeln:
250g Drillinge

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

3 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen, halbieren und in eine Auflaufform geben. Mit Olivenöl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Knoblauchzehen ungeschält dazu geben. Alles für 35 Minuten bei 200°C Umluft in den vorgeheizten Backofen schieben.

In dieser Zeit die Zwiebel schälen und klein würfeln, den Lauch in Ringe schneiden und die Zucchini waschen und in Stücke schneiden. Das Hähnchen in Streifen schneiden und wenn die Kartoffeln noch ca. 15 Minuten brauchen das Öl in der Pfanne erhitzen. Das Hähnchen darin rundum scharf anbraten und dann das Gemüse dazu geben. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und braten bis das Hähnchen gar ist und der Lauch zusammenfällt. Mit Zitronensaft abschmecken.

Die Hähnchenpfanne mit Lauch und Zucchini zusammen mit den gebackenen Kartoffeln servieren.

Guten Appetit!

Hähnchenpfanne-mit-Lauch-und-ZUcchini




Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven

Dieses Rezept fängt an wie so viele in den letzten Jahren… Es ist mal wieder so weit, die Rettungstruppe rettet was zu retten ist! Und ich sage es ganz ehrlich: ich freue mich jedes Mal wieder über die neuen Aufgaben denen wir uns zu diesem Thema stellen. Denn viel zu viele Fertiggerichte führen ein tristes Dasein in den Regalen oder Tiefkühltruhen der Supermärkte. Diesmal geht es um die Pizza und die ist da keine Ausnahme. Meine letzte Tiefkühlpizza habe ich vor Jahren auf einem Pokerabend gegessen. Ich habe mir extra meine ehemalige Lieblingspizza aus lang vergangenen Zeiten gewünscht – Spinat mit Knoblauch… und war tief enttäuscht weil der Teig viel zu süß und die Pizza als solche ohne extra Salz und Pfeffer ziemlich geschmacksneutral war. In der Schwangerschaft war mir dann ab und an überhaupt nicht nach kochen, aber nach Dingen die mit Käse überbacken sind, also haben wir ab und an Pizza bestellt. Da ich aber vor langer, langer, langer Zeit nach einer in Teenagertagen eskalierten Handyrechnung mal beim Pizza Lieferservice gearbeitet habe bin ich da auch nicht so richtig begeistert und erkenne vor allem das eine oder andere Zeichen wenn man mir Gammelzutaten unterschieben will. Eine andere ganz bezaubernde Pizzeria mit Lieferservice bei uns in der Ecke hat leider keinen so richtigen Sinn für den Service. Als Selbstabholer top, geliefert definitiv ein Flop. Aber selbst belegt schmeckt eh am besten – und wer nicht so recht weiß was man auf so eine Pizza legen kann, der findet ja vielleicht in diesen über 70 Pizzarezepten eine schöne Inspiration.

Wie auch immer – als das Thema Pizza bekannt gegeben wurde saß ich gerade im Urlaub und habe mit dem Buch einer befreundeten Autorin*  in der Sonne gebrutzelt. Da gab es einen ausgewogenen Mix aus frisch gekochter Hausmannskost mit Zutaten aus dem eigenen Garten und hemmungslosen Pizzaorgien vom Lieferservice. Ich war also in perfekter Pizzastimmung und kaum sind wir wieder in Deutschland angekommen haben der kleine Mann und ich uns in die Küche begeben und Pizza gebacken. Der 2,5 jährige kennt übrigens alle Zutaten für meinen Pizzateig auswendig und macht sich auch am Nudelholz sehr vielversprechend. Und er liebt Oliven. Also haben wir gemeinsam abgewogen, geknetet, der Teig hat sich ausgeruht, die Hefe hat in den Teig gepupst (ja, das ist hier das Highlight) und dann habe wir gerollt und belegt. Ab in den Ofen, backen, Fotos machen und dann wird gegessen – wir sind ein eingespieltes Team und lieben unsere Pizza. So, jetzt habe ich viel geschrieben und ich hoffe ihr habt jetzt nicht nur Lust auf Pizza sondern macht sie auch ganz einfach selbst. Meine Variante für eine leckere Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven findet ihr hier und die Liste der anderen Retter findet ihr unter dem Beitrag – schaut vorbei!

Salami-Schinkenpizza mit Artischocken und Oliven

Zutaten für eine Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven:

Für den Teig:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengrieß

21g frische Hefe

10g Salz

180g Wasser

Für den Belag:

300g Pizzatomaten 

Pfeffer & Salz

1 Knoblauchzehe

1 rote Zwiebel

1/2 Lauchstange

2 braune Champignons

2 Scheiben Kochschinken

12 Scheiben Geflügelsalami

14 schwarze Oliven

4 eingelegte Artischocken

100g Gouda, gerieben

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf mittlerer Stufe zu einem elastischen Teig verkneten. 

Abgedeckt (oder wie der kleine Mann sagt: zugedeckt) ca. 30 Minuten ruhen lassen bis der Teig sein Volumen in etwa verdoppelt hat. 

In dieser Zeit die Pizzatomaten in eine kleine Schüssel geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Knoblauchzehe schälen und mit der Knoblauchpresse in die Sauce pressen. 

Die Artischocken vierteln, die Champignons, die geschälte Zwiebel und den Lauch in dünne Scheiben und Ringe schneiden. Den Kochschinken in kleine Stücke teilen.

Den Backofen im Pizzamodus auf 200°C vorheizen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen. 

Die Tomatensauce auf der Pizza verteilen. Den Kochschinken und die Salami gleichmäßig darauf platzieren und die Pilze, Zwiebeln, Oliven und Artischocken darüber geben. Am Ende den Lauch und den geriebenen Käse dazu geben und die Pizza für ca. 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.

Ab und an per Sichtkontrolle den gewünschten Bräunungsgrad prüfen. 

Salami-Schinkenpizza mit Artischocken und Oliven

Die Pizza aus dem Ofen holen, in Stücke schneiden und sofort servieren. 

Greift zu!

Salami-Schinkenpizza mit Artischocken und Oliven

Hier findet ihr die Beiträge der anderen Retter:


Brittas Kochbuch – Pizza Pasta
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Tiefkühlpizza selbstgemacht (mit Variationen)
„Cakes, Cookies and more“ – pizza
Turbohausfrau – Pizza bianca mit Käse
Brotwein – Pizza diavolo – scharfe Salami Pizza
Madam Rote Rübe – Knusprige American-Vollkorn-Pizza mit Mozzarella-Käserand
BrigittasKulinarium – Pinsa-romana
lieberlecker – Pizza Miss
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Pizza international
Pane-Bistecca – Ravioli Pizza
BackeBackeKuchen – Dinkel-Calzone mit Spinat-Camembert-Füllung
CorumBlog 2.0 – Pizza mit Rhabarber und mehr…
Das Mädel vom Land – Pizza Margherita mit Tomatenblätterteig
evchenkocht – BBQ Chicken Pizza-Sonne
genial lecker – Familienpizza
Bonjour Alsace – PIZZA TONNO E CIPOLLE
1x umrühren bitte aka kochtopf – Pizza mit Zucchini & Chorizo
Our food creations – Pizza Piccolini Bianca
katha-kocht! – Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven

Salami-Schinkenpizza mit Artischocken und Oliven