Cashew-Banane-Schokoladen Cookies

Wir haben am Wochenende Kekse gebacken – Nusskekse um genau zu sein. Zwei Sorten sind in den Ofen gewandert und eine davon waren diese super weichen und leckeren Cashew-Banane-Schokoladen Cookies. Die sind gleichzeitig weich und klebrig und haben trotzdem eine hauchzarte Knusperkruste. Außerdem schmeckt man sowohl die Bananen als auch die Cashewkerne neben der Schokolade noch wunderbar heraus. Für uns haben die leckeren Kekse definitiv Lieblingskekspotential – aber überzeugt euch doch einfach selbst!



Cashew-Banane-Schokoladen Cookies

Zutaten für ca. 25 Cookies:

100g Butter

150g brauner Zucker

150g Zartbitterschokolade

180g Mehl

30g Backkakao

1 TL Backpulver

2 sehr reife Bananen

1 Prise Salz

50g Cashewkerne, gemahlen

Zubereitung:

Die Butter und die grob gehackte Schokolade in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Den Zucker einrühren und die Banane zerdrücken und unterheben. 

Mehl, Backpulver, Backkakao und Salz vermischen und in die Schokolade rühren. 

Die Cashewkerne in einem kleinen Mixer* mahlen und am Ende unter den Schokoladenteig mengen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. 

Den Teig mit zwei Esslöffeln zu kleinen Häufchen formen und auf die Bleche setzen. Mit dem Löffel etwas platt drücken und die Kekse für 15 Minuten in den Ofen schieben. Die Cashew-Banane-Schokoladen Cookies sollten nach dem Backen noch weich sein.

Die Kekse abkühlen lassen und anschließend in einer Keksdose aufbewahren. 

Viel Spaß beim Naschen!

Cashew-Banane-Schokoladen Cookies




Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Diese Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken sind der vierte Beitrag zu meiner grünen Woche hier auf dem Blog und es ist vermutlich die aktivste Woche seit langem. Keine Sorge, ich mache jetzt nicht Mimimi von wegen mangelnde Motivation, wie ich zu mir selbst finden muss, warum ich die Reichtümer der Welt falsch verteilt finde und so weiter und so fort. Erstes und zweites sind nicht der Fall und Punkt drei gehört nicht auf diesen Blog. Um ehrlich zu sein bin ich nur fleißig damit beschäftigt meine Pinterest Pinnwände zu bestücken und alte Rezepte mit neuen Fotos zu versorgen – natürlich überarbeitet man sie dann im gleichen Zug und schwups verfliegen die Stunden und der Abend ist um. Aber um es auf den Punkt zu bringen: ich wollte die Woche nicht mit 3-4 Rezepten abschließen, dann hätte ich mir das Ganze auch sparen können. Also gibt es heute diese super leckeren, winterlichen Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken. Unkompliziert, kräftig, deftig und schnell gemacht! 

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Zutaten für 2 Personen:

2 große Weizenmehltortillas

200g Rosenkohl

1/2 Zwiebel

etwas Rapsöl

1 Hand voll Cashewkerne

3-4 Scheiben Kochschinken

1 EL Creme fraîche

Pfeffer & Salz

Holzzahnstocher

Zubereitung:

Von den Rosenkohlröschen den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Den Rosenkohl ein wenig Wasser dazu geben und 2-3 Minuten kochen lassen bis das Wasser verdampft und der Rosenkohl weich ist. Die Cashewkerne dazu geben und kurz mit anrösten. Den Kochschinken klein schneiden und untermengen. Einen Löffel Creme fraîche einrühren und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Die Tortillas im Ofen oder der Mikrowelle kurz erwärmen und flach auslegen. Den Rosenkohl darauf verteilen und die Tortillas aufrollen. Mit zwei Holzzahnstochern fixieren und die Wraps halbieren.

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Sofort warm servieren!

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken




Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen

Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen

Ich habe euch ja versprochen, dass es diese Woche, passend zur Grünen Woche in Berlin, auch auf dem Blog grün wird – und nach dem grünen Joghurt Dip mit Knoblauch von gestern habe ich heute diesen super leckeren Balsamico Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen für euch gezaubert. Na gut, genau genommen hat ihn der Backofen gezaubert… aber der hat das verdammt gut gemacht! Dazu braucht ihr maximal etwas Brot und schon habt ihr ein total unkompliziertes Abendessen auf dem Tisch stehen. Wer übrigens keine Zeit oder Lust hat eine Balsamico Reduktion zu machen kann auch auf eine Crema di Balsamico zurückgreifen. In der Variante mit Maronen und als Pfannengericht ist der Rosenkohl übrigens auch sehr fein. Da folgen sicher noch einige Experimente. 

Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen

Zutaten für 2 Personen:

400g Rosenkohl

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

50g magere Speckwürfel

1 Hand voll Cashewkerne

ca. 100-120ml Balsamico

1 Prise Zucker

Optional:

etwas Brot

Butter

Zubereitung:

Den Strunk vom Rosenkohl abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen abwaschen und halbieren. Alle Rosenkohlröschen in eine Auflaufform geben und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Etwas Olivenöl über den Rosenkohl träufeln, den Kohl mit Pfeffer und Salz würzen und die Speckwürfel dazu geben. Alles gut vermengen und für ca. 20-25 Minuten in den Backofen schieben. Für die letzten 10 Minuten die Cashewkerne darüber geben.

In dieser Zeit den Balsamico in einen kleinen Topf geben, einmal ganz kurz aufkochen, mit einer Prise Zucker würzen und dann bei kleiner Hitze (hier Stufe 3 von 14) ganz sanft einkochen lassen. Wenn nur noch ca. 2 EL übrig sind wird der Topf vom Herd genommen.

Den gebackenen Rosenkohl aus dem Ofen holen und mit der Balsamico Reduktion vermengen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und sofort heiß auf den Tisch stellen.

Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen

Wer möchte serviert den Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen mit etwas Brot und Butter. Dafür passt sowohl Baguette als auch ein kräftiges Krustenbrot.

Guten Appetit!
Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen




Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der Metro

** Dieses Rezept enthält Werbung

Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der Metro

Das Jahr neigt sich mal wieder dem Ende zu und in Gedanken bastle ich schon wieder an meinem Jahresrückblick. Was ist passiert, was habe ich erlebt, was hat sich verändert. Dabei schweife ich irgendwie immer ab und denke an die Anfänge dieses Blogs vor über sechs Jahren – und was sich seit dem verändert hat ist wirklich kaum zu glauben. Von den Fotos über das Blogdesign und Dinge von denen ich früher nie etwas gehört habe, wie alt-Attribute für Fotos oder Suchmaschinenoptimierung, damit ihr meine Rezepte überhaupt findet. Hätte ich den Blog je mit dem Gedanken gegründet ein Business daraus zu machen wäre ich damals innerhalb kürzester Zeit an Unwissenheit gescheitert. Zum Glück ist der Blog nur mein Hobby, beziehungsweise steuerlich korrekt betrachtet nur ein Kleingewerbe, und ich konnte ganz gemütlich meine Fehler machen, daraus lernen und nach und nach an den Verbesserungen tüfteln. Und (ich kann das nicht oft genug erwähnen) meine Fotos verbessern – wer würde mir sonst schon glauben, dass mein Essen schmeckt? Worauf ich aber hinaus will ist, dass man diese Zeit zum Üben und Basteln natürlich nicht hat, wenn man als Gastronom seine potentiellen Kunden zu einem Besuch vor Ort verleiten möchte. Blöd ist es ja schon, wenn man mit seinem Gastro-Betrieb gar nicht erst gefunden wird weil eben die Suchmaschinenoptimierung fehlt. Aber wenn man dann online gefunden wurde und die Seite nicht den Appetit der Besucher weckt hat man ja auch nichts gewonnen – denn nichts ist schlimmer als gute Inhalte die niemand anguckt, nur weil sie schlecht verpackt sind. Und tatsächlich hat sich die METRO da mit HoReCa.digital** für ihre Gastro Kunden einen tollen und vor allem kostenfreien Service überlegt. Mit der kostenlosen Website der Metro wird einem ein modernes, individualisierbares Design zur Verfügung gestellt das auch schon für mobile Geräte optimiert ist und mit dem sich die Suchmaschinen nicht schwer tun. Da kann man sich dann in Ruhe auf seinen Gastro-Betrieb konzentrieren während der Rest nur ein wenig optische Bastelei ist. Nicht schlecht, oder?

Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der METRO

Und weil man beim konzentrierten Basteln an der kostenlosen Website immer auch einen leckeren Snack braucht habe ich hier passend dazu mein Lieblingsrezept für Studentenfutter für euch.

Oder eher meinen Lieblingsmix… Habt ihr beim Studentenfutter „no-go’s“? Ich kann Erdnüsse in meinem Studentenfutter überhaupt nicht leiden. Brrr… die haben da nix drin verloren. Als Kind mochte ich die Haselnüsse nicht, die hat immer mein Hamster bekommen. Was ich aber mochte waren die blanchierten Mandeln, also die ohne „Pelle“. Trotzdem habe ich immer das Gefühl ich würde schummeln wenn ich nur blanchierte Mandeln verwende und keine normalen. Rosinen mag ich gerne, aber ich ergänze sie gerne noch um ein paar getrocknete Kirschen. Probiert das mal aus, es ist wirklich lecker. Walnüsse, Paranüsse und unbedingt ein paar Cashewkerne – dann hat man meinen Lieblingsmix in der Schüssel. Nun denkt ihr möglicherweise „ja toll, und was mache ich mit den restlichen Nüssen?“ – da habe ich euch unten in der Zutatenliste ein paar Rezeptideen hier auf dem Blog verlinkt, aber ein noch viel besseres Stichwort ist wohl „last minute Geschenke aus der Küche“. In Gläschen verpackt, mit einem Schleifchen drum ist das nämlich eine nette Idee für alle die mal wieder ganz plötzlich von Weihnachten überrascht werden oder dieses Jahr einfach keine Zeit haben – das Mischen der Nüsse dauert maximal zwei Minuten, eine Minute um mein Lieblings-Studentenfutter in Gläser zu füllen und nochmal zwei oder drei Minuten um überall ein Schleifchen drum zu binden. Schon ist der kleine Snack als Nervennahrung fertig!

Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der METRO

Zutaten für 6-8 Gläschen:

100g Walnusskerne (für die restlichen Nüsse z.B. diese Bananencreme)

70g blanchierte Mandeln (für die restlichen Mandeln z.B. diese Plätzchen)

50g Mandeln (für die restlichen Mandeln z.B. diese Chili-Mandeln)

50g Haselnusskerne

50g Paranüsse

70g Cashewkerne (für die restlichen Cashwekerne z.B. diese Pasta)

80g Rosinen (für die restlichen Rosinen z.B. diese gebackene Blutwurst)

100g getrocknete Kirschen

(ihr könnt das Mischverhältnis natürlich auch euren ganz persönlichen Vorlieben anpassen)

Zubereitung:

Alle Nüsse und Früchte in eine ausreichend große Schüssel geben und gut vermischen. Die zum Snacken benötigte Menge Studentenfutter in einem Schälchen auf den Tisch stellen, den Rest in einem fest verschlossenen Schraubglas aufbewahren und innerhalb von zwei Wochen aufbrauchen.

Zum Verschenken das Studentenfutter möglichst erst kurz vorher in die kleinen Gläser füllen, fest verschließen, beschriften und / oder mit einem Geschenkband und einem hübschen Anhänger dekorieren.

Viel Spaß beim Snacken!

Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der METRO

**Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der METRO entstanden. Meine Meinung zur kostelnosen Website, der Beitrag und das Rezept sind davon natürlich nicht beeinflusst.




Hähnchenspieße mit scharfer Paprikasauce

Hähnchenspieße mit scharfer Paprikasauce

Die Woche startet mit einem schnellen und einfachen Rezept – gebratene Hähnchenspieße, ein paar Scheiben Leinsamentoastbrot und eine scharfe Paprikasauce sind schnell gezaubert und machen sich wunderbar als leckeres, sommerliches Abendessen. Die Cashewkerne geben der Paprikasauce dabei eine schöne, nussige Note und schon stehen Hähnchenspieße mit scharfer Paprikasauce auf dem Tisch!

Hähnchenspieße mit scharfer Paprikasauce

Zutaten für 2 Personen:

300g Hähnchenbrustfilet

Pfeffer & Salz

2 EL Sonnenblumenöl

1/2 TL Cumin

1 TL Garam Masala

Für den Dip:

3 rote Paprika

1 kleine, rote, scharfe Chilischote

1 Knoblauchzehe

100g Cashewkerne

1 EL schwarzer Sesam

2 EL Sesamöl

2 EL Sonnenblumenöl

1 TL Paprikapulver, scharf

1/2 Limette

Salz

Außerdem:

4 Scheiben Toastbrot, z.B. Leinsamentoastbrot

Zubereitung:

Die Paprikas halbieren und in einer Auflaufform mit der Haut nach oben bei 200°C mit Grillfunktion für 20 Minuten in den Backofen schieben.

Die Hähnchenbrustfilets in Würfel schneiden und auf Holzspieße stecken. Aus Öl, Salz, Pfeffer, Cumin und Garam Masala eine Würzmischung anrühren und die Spieße damit einpinseln.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Spieße rundum scharf anbraten. Die Hitze etwas reduzieren und die Spieße 8-10 Minuten lang fertig braten.

Die Paprika aus dem Ofen holen und die Haut abziehen. Die Paprika mit den grob gehackten Chilis, der geschälten Knoblauchzehe, den Cashewkernen, dem Sesam, dem Öl und dem Paprikapulver in den Mixer geben. Zu einer dicken Sauce mixen und mit Limettensaft abschmecken.

Hähnchenspieße mit scharfer Paprikasauce

Das Toastbrot kurz toasten und zusammen mit den Hähnchenspießen und der Paprikasauce anrichten.

Hähnchenspieße mit scharfer Paprikasauce

Schnell und einfach!

Hähnchenspieße mit scharfer Paprikasauce




Cashew-Karottensalat mit Apfel und Basilikum – Rohkostsalat

Cashew-Karottensalat mit Apfel und Basilikum – Rohkostsalat

Karottensalat gibt es bei mir ja öfter – meistens in der Variante mit Sesam und frischem Koriander, diesmal als Cashew-Karottensalat mit Apfel und Basilikum. Das ist mal eine ganz andere Kombination der Aromen, mit Zitronensaft und einem nussigen Rapsöl. So passt er ganz wunderbar zu Hähnchenspießen oder auch einfach etwas Brot mit Kräuterbutter. Das Basilikum im Salat hat mich absolut aus den Socken gehauen, ich wusste das es gut passt aber es hat den Salat tatsächlich perfekt abgerundet.

Cashew-Karottensalat mit Apfel und Basilikum - Rohkostsalat

Zutaten für 2-3 Personen:

500g Karotten

2 Äpfel

100g Cashewkerne

1 Bund Basilikum

1 Zitrone

2 EL gutes, nussiges Rapsöl

Salz

Zubereitung:

Die Karotten schälen, die Äpfel vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Karotten und Äpfel fein reiben, das geht entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine*.

Cashew-Karottensalat mit Apfel und Basilikum - Rohkostsalat

Das Basilikum samt Stängeln in sehr feine Streifen schneiden. Den Saft aus der Zitrone pressen und das Salz darin lösen. Das Basilikum und den gesalzenen Zitronensaft unter den Rohkostsalat mischen. Die Cashewkerne ohne zusätzliches Fett in der Pfanne anrösten, klein hacken und unter den Salat mengen.

Cashew-Karottensalat mit Apfel und Basilikum - Rohkostsalat

15 Minuten ziehen lassen.

Cashew-Karottensalat mit Apfel und Basilikum - Rohkostsalat

Frisch und nussig – einfach lecker!

Cashew-Karottensalat mit Apfel und Basilikum - Rohkostsalat




Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Ich habe euch ja bereits an dieser Stelle vom Kochbuch Rainbow kitchen* berichtet und euch auch schon zwei leckere Rezepte gezeigt die ich daraus gekocht habe. Dieses hier ist das dritte Rezept das ich für euch getestet habe. Im Original kommt der Rosenkohl mit Paprikadip als Snack auf den Teller, hier habe ich mit Hähnchenspießen ein Hauptgericht daraus gezaubert. Ein leichtes und gesundes Gericht das wunderbar zum Wetter und der Jahreszeit passt – eigentlich will man schon auf die leichte Frühlingsküche umsteigen, aber bei den aktuellen Temperaturen darf es doch noch ein bisschen Soulfood sein!

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Zutaten für 4 Personen (Dip für 4-6 Personen):

250g Hähnchenbrustfilet

2 EL Rapsöl

1 gute Prise Piment d’esplette

Salz

Für den Rosenkohl:

500g Rosenkohl

4 EL Olivenöl

2 EL Honig

1 gute Prise Chiliflocken

Salz

Für den Dip:

3 rote Paprika

1 Knoblauchzehe

100g Cashewkerne

1 EL schwarzer Sesam

4 EL Olivenöl

1 TL Paprikapulver, edelsüß

1/2 Zitrone

Salz

Zubereitung:

Die Paprika waschen, halbieren und die Kerne und weißen Häute entfernen. Den Backofen auf 210°C Grillmodus vorheizen und die Paprikahälften auf einem mit Backpapier belegten Backblech weit oben in den Ofen schieben und grillen bis die Haut schwarz wird. Das dauert in etwa 20 Minuten. Das Blech aus dem Ofen nehmen und zum Abkühlen beiseite stellen (im Original werden die Paprikahälften dafür in einen Gefrierbeutel gegeben.

Die Hitze im Backofen auf 200°C Umluft reduzieren. Den Rosenkohl waschen, die äußeren Blätter entfernen, den Strunk abschneiden und die Röschen halbieren. Mit Öl, Honig, Salz und Chiliflocken in einer ausreichend großen Auflaufform vermengen und für 20 Minuten (im Original 30 Minuten) in den Ofen schieben. Nach 10 MInuten einmal gut durchmischen.

Die Hähnchenbrustfilets in saftige Würfel schneiden und auf die Holzspieße stecken. Öl in der Pfanne erhitzen und die Spieße hinein legen und rundum scharf anbraten. Mit Salz und Piment d’esplette würzen. Dann bei mittlerer Hitze in etwa 8 Minuten fertig braten.

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Die Haut von der Paprika ziehen, den Knoblauch schälen. Die Paprika, den Knoblauch, die Cashewkerne, den Sesam und das Öl zusammen mit dem Zitronensaft, Paprikapulver und Salz in den Mixer geben und alles zu einer dicken Paste pürieren.

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Den Dip abschmecken und in einem kleinen Schälchen anrichten.

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Den Rosenkohl aus dem Ofen holen und gemeinsam mit den Hähnchenspießen und einem dicken Klecks Dip anrichten.

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Sehr lecker und dazu noch gesund!

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen




Chinesische Schweinebällchen mit scharfem Gemüse

Chinesische Schweinebällchen mit scharfem Gemüse

Kennt ihr ihn – diesen Heißhunger auf chinesisches Essen? Oder zumindest auf das, was wir hier als chinesisches Essen kennen? Ich habe ihn ab und an – trotzdem gehen wir irgendwie nie zum Chinesen. Es ergibt sich halt nicht. Also gab es kurzerhand Zuhause chinesische Schweinebällchen mit scharfem Gemüse und Cashewkernen. Für die Bällchen habe ich Wurstbrät verwendet – das Gemüse ist zack-zack hintereinander weg in den Küchenmaschinenaufsatz für den Stabmixer gewandert. Dazu etwas Reis – schon gibt es chinesisch für Zuhause.

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Zutaten für 4 Personen:

2 große, feine Bratwürste

1 EL Sojasauce

1 TL gemahlener Ingwer

1 TL Cumin

1/2 L Gemüsebrühe

2 Handvoll Cashewkerne

3 Karotten

1 Pak-Choi

1 Zwiebel

2-3 Knoblauchzehen

2 scharfe Chilis

1 Handvoll getrocknete Muh-Err Pilze

2 Hand voll Sprossen

2 EL Austernsauce

160g Reis

Zubereitung:

Das Wurstbrät aus dem Darm befreien und mit Sojasauce, gemahlenem Ingwer und Cumin in eine Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verarbeiten.

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Karotten, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein raspeln oder in der Küchenmaschine verarbeiten.

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Die Cashewkerne in der Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen.

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Die Brühe in der Pfanne aufkochen und mit nassen Händen kleine Bällchen aus der Fleischmasse formen und in die kochende Brühe setzen.

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Nach 3-4 Minuten darf das geraspelte Gemüse dazu. Vom Pak-Choi die grünen Blattanteile abzupfen und den Rest in Streifen schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben.

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Die Chili in feine Ringe schneiden und in die kochende Brühe geben.

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In der geschlossenen Pfanne einige Minuten köcheln lassen. In dieser Zeit den Reis in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben und die Pilze in einer kleinen Schüssel mit heißem Wasser überbrühen.

Wenn der Reis fast fertig ist werden die Pilze klein geschnitten und zusammen mit dem grünen Rest vom Pak-Choi und den Sprossen in die Pfanne gegeben.

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Kurz köcheln lassen. Der Reis sollte schön locker sein.

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Die Sauce mit Austernsauce abschmecken.

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Reis, Fleischbällchen, Gemüse und Sauce auf passende Schälchen verteilen. Wer nur für 2 Personen kocht kann die Bällchen samt Gemüse und Sauce wunderbar einfrieren und muss dann beim nächsten Mal nur frischen Reis kochen.

Wer möchte ein Schälchen?

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Spaghettini in Brathähnchensauce mit Schinken und Cashewkernen

Spaghettini in Brathähnchensauce mit Schinken und Cashewkernen

Ich liebe Resteessen. Das klingt vielleicht blöd – aber in den meisten Fällen hatte „der Rest“ eine ziemlich lange Zubereitungszeit und ist zart geschmort oder voll von wunderbaren Aromen. Bei mir ist „der Rest“ die Sauce vom Brathähnchen mit getrockneten Tomaten und Basilikum. Ihr könnt aber auch jede andere mediterran angehauchte Bratensauce nehmen. Denn wenn man mal ehrlich ist, ist diese Sauce doch viel zu schade um sie einfach so zu entsorgen! Und weil die spanische Pasta so grandios geschmeckt hat geht das Ganze wieder in diese Richtung. Sehr lecker!

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Zutaten für 2 Personen:

200g Spaghettini

500ml Bratensauce

Pfeffer & Salz

5 Scheiben Paramschinken

1 gute Hand voll Cashewkerne

1 Hand voll Basilikum

Zubereitung:

Als die Bratensauce aus dem Kühlschrank kommt hat sie eine leicht gelee-artige Konsistenz. Sobald ich sie in der Pfanne erhitze wird sie aber augenblicklich flüssig.

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Die Spaghettini 3 Minuten lang in Salzwasser „ankochen“. Abgießen und in der Brathähnchensauce noch 3-4 Minuten lang fertig köcheln lassen.

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Die Cashewkerne und den klein geschnittenen Schinken im nun leeren Nudeltopf leicht anrösten.

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Schinken, Nüsse und einen Großteil vom Basilikum unter die Pasta mengen. Auf zwei Teller verteilen und mit dem restlichen Basilikum garnieren.

Fertig!

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Spanische Pasta – One Pot Pasta

Spanische Pasta – One Pot Pasta

In der „Lecker“ hat Bessere Hälfte die katalanische Nudelpfanne angelacht. Ich habe ein bissl variiert und eine schöne, kräftige Pasta gezaubert. Schinken und Nüsse sorgen für eine tolle und ganz neue Geschmackskombination. Das man dafür nur einen Topf / eine Pfanne braucht macht die Pasta besonders sympathisch. Sehr lecker und richtig bunt!

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Zutaten für 3 Personen:

300g Schweinefilet

1 Zwiebel

2 kleine Knoblauchzehen

etwas Olivenöl

5 große Strauchtomaten

1 EL Tomatenmark

Pfeffer & Salz

1/2 EL scharfes Paprikapulver

1 rote Chili

750 ml Gemüsebrühe

1/2 Bund Petersilie

1 Hand voll Basilikum

4 Scheiben Serranoschinken

250g Spaghettini

2 EL Cashewkerne

1 EL Pinienkerne

Zubereitung:

Ich schneide das Filet in kleine Würfel, die Zwiebel wird halbiert und in Streifen aufgeschnitten und die Knoblauchzehen werden fein gewürfelt. Dann brate ich das Fleisch in Olivenöl an und gebe Zwiebel, Knoblauch und die in Ringe geschnittene Chili dazu. Mit Pfeffer und Salz würzen. Sobald das Fleisch Farbe bekommt und die Zwiebel leicht glasig wird kommt das Fleisch auf einen extra Teller und wird beiseite gestellt.

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Den Schinken in der noch heißen Pfanne kurz anbraten. Ebenfalls beiseite stellen. Kurz die Nüsse in der Pfanne anrösten und – na klar – beiseite stellen.

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Die Tomaten überbrühen und häuten. In große Würfel schneiden und in die Pfanne werfen. Ich entferne die Kerne nicht, das bissl Wasser verdampft so schnell – da wird nix weg geworfen.

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Das Tomatenmark mit anrösten und die Tomaten mit dem scharfen Paprikapulver würzen. Das in Streifen geschnittene Petersilie dazu geben.

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Mit 750ml leichter Brühe ablöschen. Aufkochen…

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… und die Spaghettini dazu geben. Ich lasse die Pasta am Stück, mit einer großen Pfanne geht das ohne Probleme.

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Etwas einrühren…

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… und 4 Minuten mit regelmäßigem Rühren köcheln lassen. Ich gebe nochmal einen Schluck Wasser dazu.

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Das Fleisch samt Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne geben. Untermengen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Auf die letzte Minuten darf auch das klein gehackte Basilikum und die angerösteten Nüsse dazu.

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Auf die bereit gestellten Teller verteilen und mit etwas frischem Basilikum oder Oregano und dem Schinken dekorieren.

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Einfach wunderbar!

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