Weihnachtlicher Lillet-Bratapfel Aperitif

Guten Morgen ihr Lieben! Ich freue mich riesig in diesem Jahr ein Türchen von Zorras kulinarischem Adventskalender befüllen zu dürfen – somit bin ich, oder genauer genommen mein weihnachtlicher Lillet-Bratapfel Aperitif, heute euer 19. Türchen und darf euch die Wartezeit bis zum Heiligabend mit einem leckeren Rezept und einer kleinen Anekdote verkürzen. Zorras Adventskalender ist in jedem Jahr eines meiner ganz persönlichen Highlights weil einfach so viele verschiedene Blogger nicht nur ihre liebsten, bewährten oder ganz nagelneu kreierten Rezepte teilen sondern immer auch einen ganz privaten Einblick in ihre (Vor-) Weihnachtszeit und -traditionen gewähren. Abgesehen davon gibt es auch immer jede Menge tolle Preise bei den Verlosungen zu gewinnen, ihr solltet also unbedingt mal bei ihr vorbeischauen! 



Weihnachticher Lillet-Bratapfel Aperitiv

Als Bessere Hälfte und ich vor vielen, vielen Jahren zusammen gekommen sind hat es sich schnell so ergeben, dass wir am 24. Dezember bei seinen Eltern Weihnachten gefeiert haben und am 1. Weihnachtsfeiertag bei meinen Eltern zum Gänsebratenessen waren. Bessere Hälftes Oma hat mir beigebracht wie sie den frischen Karpfen zerlegt und mir sozusagen das „Karpfenzepter“ übergeben und so hatten wir für einige Jahre unsere gemeinsame Weihnachtstradition der wir gefolgt sind. 

Mit der Geburt des kleinen Mannes hat sich die Familientradition wieder etwas geändert – da er bisher das erste Kind der Generation „Enkelkind“ ist und wir ausreichend Platz haben, wird am 24.12. mit allen Großeltern, Großonkeln und Großtanten, Onkeln und Tanten bei uns gefeiert. Und ganz ehrlich – vielleicht kommen irgendwann noch Cousins und Cousinen dazu und die Runde wird noch größer, die Location wird geändert oder wer weiß was noch alles. Für uns ist Weihnachten eine lebendige Tradition geworden die keinem festen Konzept folgt. Wobei… eines bleibt doch immer gleich: ich serviere unseren Gästen einen Begrüßungsdrink! 

Weihnachticher Lillet-Bratapfel Aperitiv

Der soll natürlich weihnachtlich sein – da es aber zu den Vorspeisen, zum Hauptgericht und zum Dessert noch unterschiedliche Weinbegleitung gibt soll er auf keinen Fall zu stark sein und da es an so einem Abend so unglaublich viele Leckereien gibt habe ich mich dieses Jahr auch für einen sirupfreien Drink entschieden und mit gewürztem Apfelsaft experimentiert. Ein eiskalter, weihnachtlicher Lillet-Bratapfel Aperitif! Ein weiterer Vorteil ist es, dass man auch für Kinder, Schwangere, Fahrer oder alle die gerade (noch) keine Lust auf Alkohol haben ohne extra Zutaten eine feine Bratapfelschorle zaubern kann. 

Auf eine wunderschöne Weihnachtszeit!

Zutaten für 6 Gläser weihnachtlicher Lillet-Bratapfel Aperitif:

2cl Amaretto

4cl Lillet Blanc*

600ml klarer Apfelsaft (Direktsaft ohne Zuckerzusatz)

2 Anissterne

1 Zimtstange

1/2 Vanilleschote (die Schote ohne das Mark reicht auch)

1 (frisches) Lorbeerblatt

6 Nelken

pro Glas 8-10 Eiswürfel

300ml Mineralwasser mit Kohlensäure, aus dem Kühlschrank

4 EL Zucker

1/2 TL Zimt (gemahlen)

Zubereitung:

Wichtig ist, dass der Aperitif am Ende eiskalt ist – deshalb sollten der Bratapfelsaft und das Mineralwasser vor dem Servieren ausreichend Zeit im Kühlschrank verbringen. 

Den Apfelsaft mit den Nelken, den Anissternen, der Vanilleschote und der Zimtstange in einen kleinen Topf geben. Kurz aufkochen und dabei unbedingt daneben stehen bleiben damit der Saft nicht überkocht. Den Topf vom Herd nehmen und 15 Minuten ziehen lassen. Dann den Apfelsaft durch ein feines Sieb gießen und zum Beispiel in einer Teekanne auffangen. Den Saft erst bei Raumtemperatur etwas abkühlen lassen und dann im Kühlschrank weiter runterkühlen. 

In die Gläser auf dem Foto passen gut 300ml – das sind ca. 200ml Aperitif plus die Eiswürfel.

Die Ränder der Gläser mit etwas Wasser oder einem Stück Zitrone rundum anfeuchten. Zucker und Zimt auf einem kleinen Unterteller mischen und die Gläser kopfüber hineinstellen. Umdrehen und den Zucker kurz etwas antrocknen lassen. 

Die Eiswürfel auf alle Gläser verteilen und erst den Amaretto und den Lillet Blanc hinein geben. Dann den kalten Bratapfelsaft verteilen – es sollten knapp 100ml Saft in jedes Glas kommen. Am Ende mit kaltem Mineralwasser auffüllen und sofort servieren. 

Fertig ist euer weihnachtlicher Lillet-Bratapfel Aperitif!

Weihnachticher Lillet-Bratapfel Aperitiv

Mit dabei beim kulinarischen Adventskalender:

Kulinarischer Adventskalender 2019 - Tuerchen 19




Rhabarberkuchen mit Vanillepudding vom Blech

Rhabarberkuchen mit Vanillepudding vom Blech

Heute ist der letzte Tag der Rhabarbersaison – unglaublich aber wahr. Mein Rhabarber hat sich in diesem Jahr selbst übertroffen, ein Blatt nach dem anderen ist aus dem Boden geschossen und so gab es sage und schreibe vier Rhabarberkuchen ohne, dass der Rhabarber kahl gerupft wäre. Auf meiner to-do Liste stand dabei unbedingt noch ein Rhabarberkuchen mit Vanillepudding vom Blech. Mit Streuseln natürlich. Und deshalb gab es am Vorabend des letzten Tages der Saison diesen Kuchen und für euch heute noch dieses leckere last-minute Rezept. Und wer nicht auf die eigene Ernte angewiesen ist, für den geht die Rhabarbersaison natürlich so lange wie die Supermärkte ihn noch im Sortiment haben – einen kleinen Zeitpuffer habt ihr also noch!

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Zutaten für 1 Blech Rhabarberkuchen mit Vaniellepudding:

Für den Rührteig:

250g Butter, zimmerwarm

200g Zucker

4 Eier

1 Päckchen Backpulver

320g Mehl, Typ 405

1 EL Vanilleextrakt

Für den Pudding:

2 Päckchen Vanillepudding

600ml Milch + 12 EL

50g Zucker

1000-1200g Rhabarber

Für die Streusel:

150g Butter

100g Zucker

225g Mehl

Zubereitung:

Für den Pudding das Puddingpulver mit 12 EL kalter Milch und dem Zucker verrühren.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Die restliche Milch aufkochen, die Puddingmilch mit dem Schneebesen einrühren und 20-30 Sekunden unter ständigem Rühren köcheln lassen. Es sollte dabei eine richtig dicke Creme werden.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Vom Herd nehmen, mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Den Rhabarber schälen und in 1-2 cm breite Stücke schneiden.

Für den Rührteig Butter und Zucker schaumig schlagen. Nacheinander mit 20 Sekunden Abstand die Eier dazu geben. Mehl und Backpulver vermischen und zum Teig geben. Am Ende das Vanilleextrakt einrühren.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und den Vanillepudding darauf verstreichen.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Die Rhabarberstücke auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen für 30 Minuten in den Ofen schieben.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Die Zutaten für die Streusel verkneten. Den Kuchen aus dem Ofen holen und die Streusel über den Kuchen bröseln. Den Kuchen für weitere 30 Minuten zurück in den Ofen schieben.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Das Blech aus dem Ofen holen und den Rhabarberkuchen mit Vanillepudding abkühlen lassen.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Ich freue mich schon auf die nächste Rhabarbersaison.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Kuchenstücke die nicht sofort verputzt werden können übrigens problemlos zwei Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

Und jetzt greift zu!

Rhabarberkuchen mit Pudding vom Blech

 




Milchreis mit Pumpkin Pie Spice

Milchreis mit Pumpkin Pie Spice

Während die Weihnachtsbäckerei in vollem Gange ist steht das Thema Resteverwertung immer wieder auf dem Plan. Braucht man für die Makronen Eiweiß, dann kann man das Eigelb am Abend für eine leckere Pasta Carbonara verwenden und wenn man an anderer Stelle das Mark einer Vanilleschote braucht, dann ist die Schote doch eigentlich viel zu schade zum Wegwerfen. Nun kann man sie in ein Glas mit Zucker stecken und sich so hausgemachten Vanillezucker zaubern, oder man wirft sie kurzerhand in einen Topf mit Milchreis. So gesehen ist dieses Rezept in erster Linie eine Idee zur Resteverwertung – falls ihr dann noch etwas Pumpkin Pie Spice im Haus habt wird daraus eine super leckere Süßspeise – ein herbstlicher Milchreis mit Pumpkin Pie Spice!

milchreis mit pumpkin pie spice

Zutaten für 2 Personen:

125g Milchreis

1L Milch

1 Vanilleschote (mit oder ohne Vanillemark)

50g Zucker

Außerdem:

5 EL Zucker

1-2 TL Pumpkin Pie Spice oder ganz klassisch Zimt

Zubereitung:

Die Milch mit der Vanilleschote und dem Zucker in einen beschichteten Topf geben und aufkochen. Den Milchreis dazu geben und bei kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren 15-20 Minuten köcheln lassen.

In dieser Zeit den restlichen Zucker und das Pumpkin Pie Spice mischen.

Den fertigen Milchreis auf zwei passende Teller oder Schälchen verteilen und den Zucker-Gewürz Mix darüber streuseln. Fertig ist euer Milchreis mit Pumpkin Pie Spice

Warm servieren und restlos aufessen!

milchreis mit pumpkin pie spice




Exotischer Papaya Punsch und 4 Jahre Katha-kocht!

Exotischer Papaya Punsch und 4 Jahre Katha-kocht!

Schon wieder ist ein Jahr um – seit 4 Jahren schicke ich fast täglich meine Rezepte in die endlosen Weiten des Internets… und damit auch zu euch. Schön war es und schön ist es! Was hat sich seit dem nicht alles verändert – die Fotos, die Kamera, richtige Bildbearbeitungsprogramme, eine Softbox, zahlreiche Deckchen und Tüchlein, Deko-Schnickschnack und Küchengerätschaften. Ich koche anders, achte mehr auf meine Zutaten und ich glaube auch mein Schreibstil hat sich ein gutes Stück verändert. Und hätte mir vor 4 Jahren jemand gesagt, dass ich bald ein richtiges Logo und Visitenkarten für den Blog haben würde, dann hätte ich wohl eher amüsiert geschmunzelt als das ernst zu nehmen.

Vor 2 Wochen habe ich mir zum Geburtstag ein neues Blog-Design geschenkt. Das alte war doch… naja – ein bisschen in die Jahre gekommen. Und während andere so etwas diszipliniert bis ins letzte Detail im Hintergrund basteln und austesten, bis wirklich alles perfekt ist, bin ich dafür zu ungeduldig. Für den Notfall ein Backup machen und dann ab damit online, das Gröbste anpassen damit für euch alles wieder läuft und anschließend an den Details herum fummeln. Ich weiß eh erst was ich will, wenn ich an den Kleinigkeiten werkle, eins zum andern findet und sich dann irgendwann zum Großen und Ganzen fügt. Aber mittlerweile kann ich ganz zufrieden sein, oder was meint ihr?

Wenn ich sehe was sich in den letzten 4 Jahren alles getan hat, wie viele tolle Blogger ich live und in Farbe kennenlernen durfte, wie viele tolle Events es gab und welche Projekte sich ergeben haben, dann kann ich kaum sagen wie sehr ich mich auf die nächsten 4 Jahre freue… und auch die 4 danach… und danach – mal schauen.

Nun aber genug geredet – zum Geburtstag wird angestoßen, das gehört sich ja wohl so. Deshalb gibt es hier heute einen leckeren, exotischen Vanille Papaya Punsch – inspiriert aus meinem aktuellen Lieblingskochbuch, Das kreolische Kochbuch. Perfekt für warme Sommerabende!

Papaya-Cocktail_ (2)

Zutaten für 3-4 Gläser:

4 Orangen / 400ml Orangensaft

2 Grapefruits / 200ml Grapefruitsaft
+ 2 Grapefruits extra

300g Papaya (im Original 150g)

1 Vanilleschote

pro Glas 2cl brauner Rum, hier Bacardi Oakheart
(im Original ist der Cocktail alkoholfrei)

pro Glas 1 Limettenscheibe als Deko

6 Eiswürfel + einige Eiswürfel zum Servieren

Zubereitung:

Wenn möglich alle Zutaten in den Kühlschrank legen und gut durchkühlen. Den Saft aus den Orangen und aus zwei Grapefruits pressen. Die zwei verbliebenen Grapefruits sehr ordentlich schälen und grob zerkleinern. Die Papaya schälen und würfeln. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Alle Zutaten und 6 Eiswürfel zusammen mit dem Rum in den Mixer geben und mixen bis keine Stücken mehr zu sehen sind.

Zum Servieren in jedes Glas 3-4 Eiswürfel geben und mit dem Cocktail aufgießen. Jedes Glas mit einer Scheibe Limette dekorieren und mit einem Strohhalm servieren.

Auf die Geburtstage!




Bunte Tagliatelle mit Vanilletomaten

Bunte Tagliatelle mit Vanilletomaten

Von meiner roten Pasta-Aktion habe ich euch ja schon berichtet – das hier ist daraus geworden.

Im Rahmen der Tomatenernte habe ich einige der Cocktailtomaten beiseite gelegt. Sie sollten nicht zu Suppe oder Sauce verarbeitet werden… auch wenn beides super lecker ist. Ich hatte die Idee diese Tomatchen ein bisschen wie die Vanilletomaten von Rachel Khoo zu machen, nur nicht als fruchtige Ergänzung zum Käse, sondern als Pastasauce. Das Ergebnis war wunderbar, ich mag ja ohnehin die Kombination von Pasta und Vanille. Nur Bessere Hälfte war kurz enttäuscht – auf den ersten Blick dachte er, sein Teller wäre zur Hälfte mit Kochschinkenstreifen gefüllt. Nein, diesmal gibt es etwas Vegetarisches!

Tagliatelle_mit_Vanille_Tomaten_ (5)

Zutaten für 2-3 Personen:

120g getrocknete rote Pasta von hier

80g sehr dünne, weiße Tagliatelle

200g Cocktailtomaten

1 Vanilleschote

4 EL Olivenöl

Pfeffer und etwa Fleur de Sel

20g Butter

Zubereitung:

Die Tomaten bis auf 8 Stück halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in eine kleine Auflaufform legen. Die restlichen Tomaten im Stück dazu geben. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark heraus kratzen. Das Vanillemark mit dem Olivenöl verrühren und über die Tomaten verteilen. Die Vanilleschote dazu legen. Für 20 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Kurz vor Ende der Backzeit koche ich die Pasta in Salzwasser al dente. Zuerst wandern die roten Tagliatelle in das kochende Wasser, sie brauchen ca. 5 Minuten. Auf die letzten 2 Minuten kommen die hauchdünnen weißen Nudeln dazu. Da habe ich mich nach der Packungsanleitung gerichtet. Die fertige Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Die Butter darin schmelzen lassen.

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Die Tomaten aus dem Ofen holen…

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…und die Pasta mit dem Öl und den halbierten Tomaten vermengen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und einer guten Prise Fleur de Sel würzen. Auf die Teller verteilen und mit den ganzen Tomaten dekorieren. Die Pasta duftet nicht nur wunderbar nach Vanille und Tomaten, sie schmeckt auch ganz herrlich danach.

Wer möchte probieren?

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Super dunkle Schoko-Brownies

Super dunkle Schoko-Brownies

Wir sind aus den USA zurück! Gut, ihr habt vermutlich nicht wirklich gemerkt das ich weg war – aber in den letzten 2 Wochen wurden hier meine Vorratsrezepte verbloggt. Ein letztes habe ich noch bevor es wieder frische Küche gibt und das sind diese super leckeren Schoko-Brownies. Die habe ich in den letzten Monaten gefühlt zwanzig mal in verschiedenen Varianten gebacken. Als Brownies, als Kuchen  – immer ein bissl anders. Hier mein ultimatives Basisrezept für saftige, dunkle Schokobrownies. Und wer den Vergleich mit den USA kennt – hier mit einer erträglichen Menge Zucker… 😉

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Zutaten für 12-16 dunkle Schoko-Brownies:

120g Butter

120g dunkle Schokolade

120g Zucker

120g Mehl

30g Kakaopulver

1 TL Backpulver

1 EL Vanilleextrakt

3 Eier

etwas Puderzucker

Zubereitung:

Ich lasse Butter und Schokolade bei geringer Hitze im Topf gemeinsam schmelzen.

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Kurz abkühlen lassen und erst den Zucker, dann nach und nach die Eier einrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Vanilleextrakt zufügen. Rühren bis ihr einen glatten Schoko-Teig habt.

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Den Teig für die Brownies auf eine passende Form verteilen. Ich lege die Form dafür am liebsten mit Backpapier aus.

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Für 20 Minuten bei 180°C Umluft backen.

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Vollständig auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben. Dafür den Puderzucker durch ein kleines Sieb streichen.

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Die Schoko-Brownies in Stücken schneiden…

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…und restlos vernaschen!

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Erste Ernte und schwarze Johannisbeeren in Vanillemilch

Erste Ernte und schwarze Johannisbeeren in Vanillemilch

Meine erste Ernte! Mein Vater hat vor einiger Zeit gesagt, dass ich zu ungeduldig wäre. Ich kann nicht säen und drei Tage später ernten. Da hat er wohl recht, aber es trifft meine Ungeduld sehr gut. Zum Glück hatte ich auch Kresse gesät 😉

Wie dem auch sei, an diesem Wochenende war es so weit. Ich bin raus auf meine Ländereien gezogen, mit meinem Eselskarren…. na gut, ich bin in den Garten gegangen, mit einem kleinen Schüsselchen. Mein Beute: schwarze Johannisbeeren, Radieschen und etwas Rhabarber. Stolz wie Oskar war ich und habe Bessere Hälfte eins seiner Lieblingsdesserts gemacht – Johannisbeeren in Vanillemilch.

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Aber zurück zur Ernte:

ein Schälchen schwarze Johannisbeeren….

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… drei Stangen Rhabarber…

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… und ein Bund Radieschen…

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Juhu!

Zutaten für 2 Gläser Johannisbeeren in Milch:

2 Hände voll schwarze Johannisbeeren

2 EL Zucker

2 Messerspitzen gemahlene Vanille

250ml Milch

Zubereitung:

Ich habe wohl vergessen wie mühselig die Johannisbeeren Ernte ist. Wenn man die Beeren dann endlich geerntet hat wollen sie noch von den Rispen gezupft werden… aber was tut man nicht alles.

Die küchenfertigen Johannisbeeren auf zwei Gläser verteilen und zuckern. Die Milch mit der gemahlenen Vanille verrühren und in die Gläser aufteilen. Einmal gut rühren damit sich der Zucker löst und sofort servieren.

Lecker!

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Erdbeerbecher mit Vanilleeis

Erdbeerbecher mit Vanilleeis

Was gibt es schöneres, als im Sommer einen Eisbecher mit wunderbar aromatischen Erdbeeren zu löffeln? Nicht viel – und da braucht es für mich auch nicht viel. Erdbeeren, selbst gemachtes Vanilleeis, fertig! Das Eisrezept habe ich aus dem Icecreamists Buch –

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Zutaten für 2 Becher:

250ml Milch

70g Mascarpone

70g Schlagsahne

90g Zucker

1 Vanilleschote

2 Eigelb

1 Prise Salz

Zubereitung:

Ich erhitze Milch, Mascarpone und Sahne zusammen bis alles dampft, aber nicht kocht.Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark auskratzen und beides zusammen mit einer Prise Salz in die Milch geben.

Die Eigelb mit dem Zucker aufschlagen. Dann erst einige Löffel von der Milch unter das Ei rühren und anschließend die Eimischung in die restliche Milch rühren. Leicht köcheln lassen, bis die Milch einen Film auf dem Holzlöffel bildet.

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Abkühlen lassen und dann für 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die abgekühlte Mischung in die Eismaschine – dort dreht sie bei mir rund 50 Minuten ihre Runden.

Die Eiscréme in eine Plastikschüssel mit Deckel umfüllen und zwei Stunden im Gefrierfach zuende frieren lassen.

Die Erdbeeren vierteln und auf zwei Schüsseln verteilen. Das Eis ist süß und vanillig genug, deshalb verzichte ich darauf die Erdbeeren zu zuckern.

In jeden Erdbeerbecher zwei Kugeln Vanilleeis geben.

In der Sonne genießen!

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Tarte au chocolat mit Schmand Glasur

Tarte au chocolat mit Schmand Glasur

Vor zwei Wochen war ich süchtig – süchtig nach Schokokuchen. Das ging mit den Schoko-Bananen Brownies los, setzte sich mit dieser süßen, kleinen Schoko-Tarte fort und endete mit einem Schoko-Banenen-Kuchen mit Karamell on top. Aber eins nach dem Anderen – diese kleine Tarte gab es für Dr. Michi zum Geburtstag.

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Zutaten für eine 16cm Springform:

100g Zartbitterschokolade

2 TL Kakaopulver

50g brauner Zucker

100g Butter

1 TL Backpulver

1 Ei

1 Messerspitze gemahlene Vanille

50g Weizenmehl

2 EL Schmand

100g Puderzucker

Schokostreusel

Zubereitung:

Ich schmelze wieder Butter, Zucker und Schokolade in einem kleinen Topf. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen – dann kommt zuerst das Ei, gefolgt von Backpulver, Vanille und Mehl zum Teig.

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Die Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Butter einreiben. Den Teig einfüllen und den Kuchen bei 180°C für knapp 20 Minuten in den Ofen schieben.

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Sobald der Kuchen fertig ist hole ich ihn aus dem Ofen und lasse ihn abkühlen…

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… bevor ich ihn vorsichtig aus der Form löse.

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Schmand und Puderzucker miteinander verrühren bis wir eine glatte, feste Glasur haben. Damit bestreiche ich den Kuchen rundherum.

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Dabei haben sich leider ein paar Krümel gelöst und in der Glasur breit gemacht, damit man das nicht sieht kommen ein paar Schokostreusel drüber.

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Die Glasur braucht knapp eine Stunde um auszuhärten. Dann hebe ich den Kuchen vorsichtig auf einen Pappteller und packe ihn in Folie ein – soll ja schließlich ein Geburtstagskuchen werden!

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Den Kuchen kann man so wunderbar mitnehmen und verschenken. Und wenn ihr – so wie ich – Glück habt gibt es ein leckeres Stückchen davon in der Mittagspause.

Genießt es!

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Käse mit Kirschtomaten-Vanille Kompott

Käse mit Kirschtomaten-Vanille Kompott

Käse schließt ja bekanntlich den Magen – und weil auch das schönste 5-Gänge Menü am Valentinstag irgendwann mal zu Ende sein muss hat diese Platte mit gebackenen Kirschtomaten mit Vanilleöl den krönenden Abschluss gebildet. Unglaublich lecker – beim nächsten Mal würde ich die Tomaten am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Vanilleöl ziehen lassen – sie haben nämlich am Samstag zum Frühstück gleich doppelt so gut geschmeckt. Aber auch lauwarm waren sie sehr lecker. Ich hoffe ihr hattet an meinem Menü genau so viel Freude wie ich!

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Zutaten für 2 Personen:

französischer Käse – hier Camembert, Roche Baron (Blauschimmelkäse) und Selles-sur-cher Käse (Ziegenkäse im Aschemantel)

200g Kirschtomaten

1 Vanilleschote

4 EL Olivenöl

1 EL Zucker

1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark heraus kratzen. Das Vanillemark mit dem Olivenöl verrühren und die Schote in 3 Stücken schneiden und ebenfalls dazu geben.15-20 Minuten ziehen lassen.

Die Tomatchen werden halbiert und mit der Schnittseite nach unten auf ein Backblech gelegt. Mit Salz und Zucker bestreuen.

Jetzt gibt es zwei Optionen – ich habe die Tomaten für 30 Minuten bei 180°C im Backofen unter den Grill gelegt, im Original backen sie für 50-60 Minuten bei 120°C.

Das Vanilleöl samt Vanilleschote über die Tomaten geben und das Blech in den Ofen schieben.

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Wenn die Tomatchen leicht gebräunt sind sollten sie fertig sein. Abkühlen lassen und lauwarm oder kalt servieren – wie gesagt, am ersten Abend waren sie lecker, am nächsten Morgen noch besser.

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Lustigerweise habe ich für dieses Menü tatsächlich das erste (1.Gang) und das letzte (5. Gang) Rezept aus Rachel Khoo’s Kochbuch Paris in meiner Küche* gekocht – die drei anderen Gänge haben sich irgendwo auf den Seiten dazwischen getummelt. Ich gebe mir auf jeden Fall Mühe die Lücken zu schließen, das Buch ist wirklich toll!

Viel Spaß beim Genießen!

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