Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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England trifft Asien Burger

„England trifft Asien“ Burger

Was für ein Name für einen Burger – England trifft Asien Burger… aber nun gut, etwas Besseres ist mir da auch nicht eingefallen und irgendwie passt es ganz gut. Ein Patty mit Koriander, Frühlingszwiebel, Austernsauce und Tamarindenpaste findet sich wieder zwischen leckeren Saucen mit englischer Orangenmarmelade, Senf und Worcestershiresauce. Dazu die obligatorischen selbstgemachten Buns und ein wenig Salat – super lecker!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Burger Buns

5-6 Blätter Salat, hier Lolo

12 sehr dünne Scheiben Salatgurke

Für die Patties:

400g Rinderhackfleisch

200g gemischtes Hackfleisch

1 Bund Koriander

1,5 Frühlingszwiebeln (1x komplett, 1x der weiße Anteil)

2 EL Austernsauce

1 guter TL Tamarindenpaste

etwas Salz

1 EL Sojasauce

1 Chili

etwas Erdnussöl

Für die Joghurt-Sauce:

100g Joghurt griechischer Art (10% Fett)

2 TL englische Orangenmarmelade

Salz & Pfeffer

1/2 Frühlingszwiebel (der grüne Anteil)

Für die würzige Ketchup Sauce:

5 EL Ketchup

1 EL Worcestershiresauce

1 guter TL Senf

1 Prise Cumin

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Koriander, Chili und Frühlingszwiebeln sehr fein hacken und mit dem Hackfleisch in eine ausreichend große Schüssel geben. Mit den restlichen Zutaten würzen und vermengen.

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Mit den Händen oder der Burgerpresse zu Patties formen und diese wenn möglich abgedeckt im Kühlschrank für 30 Minuten ruhen lassen.

Etwas Erdnussöl in der Pfanne erhitzen und die Patties von jeder Seite ca. 4-5 Minuten anbraten damit sie medium werden.

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In dieser Zeit die aufgeschnittenen Buns kurz im Backofen oder auf dem Toaster anrösten. Alle Zutaten für die Saucen in kleine Schüsseln oder Tassen geben, gut verrühren und abschmecken. Die Gurke dünn aufschneiden.

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Die Böden der Buns mit der Ketchup-Sauce bestreichen, die Deckel mit der Joghurt Sauce.

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Auf den Böden erst den Salat, dann die Gurkenscheiben auslegen und die Patties darauf setzen. Den Deckel beherzt umdrehen und aufsetzen.

Und jetzt greift zu!

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Gebackener Vacherin Mont-D’or mit Speck-Topping

Gebackener Vacherin Mont-D’or mit Speck-Topping

In ihrem 102. Blogevent wurde Zorra von der Schweizer Käse Sehnsucht gepackt. Kein Wunder, die Schweizer haben ja auch einiges an leckerem Käse zu bieten. Davon durfte man sich dann auch gleich selbst überzeugen wenn man schnell genug war – und das war ich! *freu*

Ein Vacherin Mont D’or ist mir von Schweizer Käse geschickt worden, genau genommen zwei Stück davon. Nach kurzer Recherche an dieser und besonders an dieser Stelle hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was mir da für eine Leckerei beschert wurde. Den Käse gibt es nämlich nur von September bis April – da hatte ich wohl Glück.

Zum „warm machen“ ist der erste Käse auf dem Brot gelandet. Dazu musste natürlich zuerst ein passendes Brot gebacken werden. Saftig, kräftig und mit Kürbiskernen ist es geworden. Und um dem Ganzen noch eine persönliche Note zu geben kam ein leckeres Speck-Topping dazu… aber seht selbst!

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Zutaten für 3-4 Personen:

1 Vacherin Mont D’or

6 Scheiben Brot, zum Beispiel dieses hier

200g Speckwürfel

50g Kürbiskerne

2 milde, große rote Chilis

2 Frühlingszwiebeln

etwas frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Vorab – diese Käselieferung hat mich letzte Woche erreicht:

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Los geht’s – den Käse 30 Minuten auf Raumtemperatur kommen lassen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

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Den Käse in der Holzschachtel in den Ofen stellen und 5 Minuten erwärmen. Dann die Decke kreuzförmig einschneiden und die Ecken nach außen aufklappen.

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Weitere 8-10 Minuten im Ofen lassen.

In dieser Zeit die Kürbiskerne ohne Öl in der Pfanne anrösten, beiseite stellen und den Speck (ebenfalls ohne Öl) anbraten. Die Chili und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Chiliringe noch kurz zum Speck in die Pfanne geben.

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Das Brot in Scheiben schneiden. Den Käse aus dem Ofen holen und stattdessen die Brotscheiben noch 3 Minuten darin rösten. Der Käse duftet ganz wunderbar…

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Das Brot aus dem Ofen nehmen und mit einem Löffel den Käse darauf verteilen. Sofort Speck und Chili, die Kürbiskerne und die Frühlingszwiebel darüber streuseln. Etwas frischen Pfeffer darüber mahlen oder die Mühle einfach mit auf den Tisch stellen.

Schlicht, aber unglaublich gut!

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Eingereicht für das Event:

Blog-Event CII - Schweizer Käse Sehnsucht (Einsendeschluss 15.10.2014)

Geschmorte Rinderrippe mit Pfifferlingen

Geschmorte Rinderrippe mit Pfifferlingen

Wenn man ein einfaches Stück Fleisch gut zubereitet kann daraus ein tolles Essen werden. Ich hatte hier ein Stück von der hohen Rippe und das durfte 5 Stunden lang sanft schmoren. Dazu hat es nicht mehr gebraucht als ein paar Pfifferlinge und ein Stück vom französischen Landbrot. Einfach köstlich!

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Zutaten für 4 Personen:

1,2 kg Rindfleisch (von der hohen Rippe)

2 EL süßer Senf

2 EL Preiselbeeren

1 EL Öl

2 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

1 große rote Chili

Pfeffer & Salz

350ml Bier

200g Pfifferlinge

3 Frühlingszwiebeln

etwas Brot

Zubereitung:

Die Zwiebeln vierteln, die Knoblauchzehen in dicke Stifte schneiden und die Chili würfeln. Alles zusammen mit dem Fleisch in den Bräter geben. Öl, Senf, Salz und Preiselbeeren zu einer Marinade verrühren.

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Das Fleisch rundherum mit der Marinade bestreichen und abgedeckt für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

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Den Ofen auf 120°C vorheizen und das Bier mit in den Bräter geben. Mit Alufolie abdecken und in den Ofen schieben. 5 Stunden schmoren lassen – danach darf das Fleisch noch 2 Stunden im auskühlenden Ofen ruhen.  Es sollte sich jetzt ganz leicht mit der Gabel zerpflücken lassen.

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Den weißen Anteil der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, die Pilze putzen und größere Exemplare zerkleinern. Beides zum zerpflückten Fleisch geben und die Sauce mit Pfeffer und Salz würzen. Nochmals für 15 Minuten bei 180°C in den Ofen schieben.

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Fleisch und Sauce auf tiefe Teller verteilen und mit den grünen Ringen von der Frühlingszwiebel bestreuen. Mit etwas Brot servieren.

Perfekt für die kälteren Tage!

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