Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Typische Berliner Currywurst

Typische Berliner Currywurst

Was macht so eine waschechte Berliner Currywurst eigentlich aus? Ist es die Wurst als solche? Mit Darm oder ohne? Daran scheiden sich die Geister. Manche schwören auf das Curry 36 in Kreuzberg, andere auf Konnopke. Ich bin eigentlich kein großer Fan der Currywurst und so lange ich eine frisch gegrillte Wurst bekomme recht zufrieden. Bei Curry 36 machen sie außerdem verdammt gute Pommes – also wäre das im Zweifelsfall mein Favorit. Was für mich aber das eine und einzige ultimative Kriterium ist an dem alles scheitern kann ist eine frisch gemachte Currysauce die unbedingt warm auf die Wurst kommt. Nichts ist schlimmer als so ein liebloser Klecks kalter Curryketchup – da schüttelt’s mich! Wenn ihr also auch mal Lust habt die Currywurst zuhause zu machen, dann solltet ihr unbedingt einen warmen Klecks von dieser Sauce darüber geben – die ist nämlich wirklich gut! Dazu gab es hausgemachte Pommes, so kann Fastfood schmecken…

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Zutaten für 2 Personen:

4 Bratwürste, Sorte ganz nach Geschmack

Für die Sauce:

2 Schalotten

2 große Knoblauchzehen

etwas Öl

3 eingelegte, geröstete Paprika

1/2 Tube Tomatenmark

2 kleine, rote Chilis

200ml Sud aus dem Paprikaglas

500ml Gemüsebrühe

2 TL scharfes Paprikapulver

1/2 EL scharfes Currypulver

1 Prise Salz

Für die Pommes:

6 Kartoffeln

300ml Sonnenblumenöl

2 TL mildes Paprikapulver

1 TL Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Stifte schneiden. Je nach Lust und Laune vorab schälen oder nicht.

Die Schalotten und die Knoblauchzehen in Würfel schneiden und im Öl anschwitzen. Die Paprika und die Chilis etwas klein schneiden und mit in die Pfanne geben. Das Tomatenmark zufügen und alles zusammen etwas anrösten.

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200ml Sud aus dem Paprikaglas dazugeben und kurz bei hoher Hitze einkochen lassen. In dieser Zeit in einer zweiten Pfanne oder einem breiten Topf das Öl für die Pommes erhitzen.

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Die Pommes in zwei Portionen frittieren sobald das Öl ca. 180°C erreicht hat. Die einreduzierten Currysauce mit Brühe auffüllen und nochmals etwas einkochen lassen.

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Wenn die Sauce eine dickliche Konsistenz hat mit Paprikapulver und Curry würzen, dann kommt sie in den Becher für den Stabmixer und wird fein püriert bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Salz dazu geben.

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Die Pommes kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Während die zweite Runde frittiert die Bratwürste braten.

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Für die Pommes das Salz mit dem milden Paprikapulver vermischen. Pommes und Würzsalz in eine Schüssel geben und gut durchschütteln.

Die fertig gebratenen Würste aufschneiden und zusammen mit den Pommes auf einen ausreichend großen Teller geben. Die Currysauce je nach persönlicher Vorliebe über oder neben die Wurst geben.

Wurst, Pommes und Sauce restlos verputzen!

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Türkisch inspirierter Nudelsalat

Türkisch inspirierter Nudelsalat

Ich probiere ja gerne immer wieder mal etwas Neues aus – besonders wenn es mich regelmäßig anlacht und ich mir denke “das kannst du doch auch mal selber machen”. So dieser Nudelsalat, den ich regelmäßig in einem türkischen Gemüseladen in Charlottenburg sehe. Der passt auch wunderbar zu Mellis aktueller Station ihrer vegetarischen Weltreise – der Türkei.

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Zutaten als Beilage für 6 Personen:

400g Farfalle

70ml Olivenöl

1/2 EL mildes Paprikamark

1 EL Tomatenmark

2 Hand voll grüne Oliven (entsteint)

2 Frühlingszwiebeln

1 Bund Rucola

1 Knoblauchzehe

1 rote Paprika

Pfeffer & Salz

1 große Zitrone

100g Schafskäse

1/2 Bund Petersilie

1 kleines Stück Zucchini

Zubereitung:

Während die Nudeln in Salzwasser kochen und anschließend abkühlen wird geschnippelt. Rucola und Petersilie werden klein gehackt, die Frühlingszwiebel in dünne Ringe geschnitten, die Zucchini, der Knoblauch und die Paprika fein gewürfelt, die Oliven halbiert und der Schafskäse zerbröselt.

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Dann gebe ich das Olivenöl in ein Schälchen und rühre Tomatenmark und Paprikamark ein. Das Paprikamark habe ich in einem türkischen Supermarkt geholt, da war es deutlich günstiger als in einem “normalen” Supermarkt. Wer es gerne etwas pikanter mag kann noch Harissa untermischen, ich hatte hier sensible Gäste und habe den Salat etwas milder gehalten.

Das Öl mit Pfeffer, Salz und dem Zitronensaft verrühren. Die abgekühlte Pasta nochmal unter fließend kaltem Wasser auflockern, gut schütteln um das überschüssige Wasser abtropfen zu lassen und mit dem Öl vermengen.

Unter das vorbereitete Gemüse heben und wenigstens 30 Minuten ziehen lassen. Nochmal abschmecken und bei Bedarf mit etwas Salz, Pfeffer oder Zitronensaft würzen.

Passt wunderbar zum Grillen oder als Mittagessen im Büro – da der Salat mit Öl angemacht ist und nicht mit Mayo oder ähnlichem ist er nicht sonderlich Hitze empfindlich und kann gut transportiert werden.

Lasst es euch schmecken!

Vegetarische Weltreise - Türkei

Parma-Parmesan-Bagel mit Rucola und tomatigem Frischkäse

Parma-Parmesan-Bagel mit Rucola und tomatigem Frischkäse

Dieser Bagel ist nachgebaut – von meinem ultimativen Lieblingsbagel, dem Parme Sano bei Bagel Brothers in Leipzig. Ok, ich fahre nicht wegen dem Bagel nach Leipzig sondern bin dort alle paar Wochen mal beruflich unterwegs – aber wenn ich dort bin hole ich mir für die Mittagspause immer diesen Bagel… ich kann einfach nicht anders. Jetzt war es an der Zeit ihn mal selber zu machen. Einen Oregano-Parmesan Bagel habe ich zwar nicht, der wurde durch einen 4-Korn Bagel ersetzt, aber den Rest habe ich verdammt gut hinbekommen…

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Zutaten für 2 Personen:

80g Frischkäse

1 TL getrockneter Oregano

1 EL Tomatenmark

Pfeffer & Salz

2 Bagel

6 Scheiben Parmaschinken

2 Hand voll Rucola

50g Parmesankäse

Zubereitung:

Ich gebe den Frischkäse in ein Schälchen und rühre das Tomatenmark, den Oregano, Pfeffer und Salz ein. So lange rühren bis das Tomatenmark und der Frischkäse sich zu einer glatten Créme verbunden haben. 10 Minuten ziehen lassen.

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Die Bagels 4 Minuten bei 200°C im Ofen aufbacken. Aufschneiden und sowohl den Boden als auch den Deckel großzügig mit dem tomatigen Frischkäse bestreichen. Den Boden mit 1 Hand voll Rucola pro Bagel belegen.

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Für jeden Bagel brauche ich 3 Scheiben Parmaschinken. Die werden dann leicht überlappend kreisförmig auf dem Rucola platziert. Vom Parmesan ein paar große Späne abhobeln und auf dem Schinken verteilen.

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Den Deckel aufsetzen und leicht andrücken.

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Je nach Lust und Laune kann man den Bagel jetzt halbieren, dadurch kann man ihn etwas leichter essen, oder man beißt einfach herzhaft hinein.

Schmeckt wie das Original – ich bin glücklich und zufrieden!

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