Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Käse-Spitzkohl Suppe

Käse-Spitzkohl Suppe

Wird Spitzkohl der neue Lauch? Wenn es nach mir geht schon, ich bin zwar ein großer Fan von Käse-Lauch Suppe (huch, ist das Foto alt) und auch die Käse-Wirsingkohl Suppe war nicht schlecht, aber diese Käse-Spitzkohl Suppe hier hat das Ganze noch um Längen getoppt. Warum? Der Spitzkohl hat einen milden und sehr feinen Geschmack, außerdem behält er mehr Konsistenz und Biss als der Lauch – das gibt der Suppe ein ganz neues Mundgefühl. Natürlich bleibt es am Ende nicht anderes als eine Käse Suppe, einfach gemacht, gut vorzubereiten und perfekt für große Runden geeignet. Aus meiner Sicht eine schöne Alternative zum alt bekannten Klassiker.

Käse-Spitzkohl_Suppe_ (4)

Zutaten für 4 Personen:

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

etwas Olivenöl

6 Champignons

1/2 Spitzkohl

2 Becher Schmelzkäse

1 Becher Schmand

600ml Gemüsebrühe

250g gemischtes Hackfleisch (oder etwas mehr)

1 TL Paprika, edelsüß

Pfeffer & Salz

1 gute Prise Muskat

1 EL weißer Balsamico

etwas Petersilie

Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken und in etwas Öl anschwitzen. Das Hackfleisch dazu geben und mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Den Spitzkohl klein schneiden und mit in den Topf geben. Immer gut wenden und gut 3-4 Minuten anschwitzen.

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Die Gemüsebrühe aufgießen und das Ganze 15 Minuten köcheln lassen.

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Den Schmelzkäse und den Schmand einrühren. Die Champignons vierteln und in die Suppe geben. Mit Pfeffer, Salz, Muskat und Balsamico Bianco abschmecken. Noch einige Minuten köcheln lassen, dann ist die Suppe auch schon fertig.

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Bei kleinster Hitze warm halten, oder sofort auf die Teller verteilen. Mit etwas frischer, fein gehackter Petersilie garnieren.

Was meint ihr – ist Spitzkohl der neue Lauch?

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Roggen Sauerkraut Brot

Roggen Sauerkraut Brot

Ein kräftiges Brot – ohne Sauerteig, aber trotzdem mit diesem wunderbaren Aroma. Wie das geht? Das Geheimnis sind Sauerkraut und Schmand. Da muss das Mehl geschmacklich mithalten können – also entscheide ich mich für einen ordentlichen Roggenanteil. So ist dieses wunderbare Roggen Sauerkraut Brot entstanden und das darf, genau so wie der Orangen Kuchen, zu Zorra’s Blogevent Sauer macht lustig. Das Brot ist geschmacklich sehr rustikal und durfte deshalb auch so aussehen – ich mag das!

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Zutaten für 1 Brot:

150g Roggenmehl

250g Roggenvollkornvollkorn

300g Weizenmehl (Typ 1050)

250 ml Wasser

9g frische Hefe

200g Schmand

15g Salz

150g rohes Sauerkraut

1 EL Kümmel

130g Leinsamen

3 TL Brotgewürz

Zubereitung:

Das Sauerkraut klein hacken damit es später keine „Fäden“ zieht und alle Zutaten gemeinsam in die Küchenmaschine geben. 5 Minuten langsam und 10 Minuten schnell kneten bis ein sehr fester und nicht mehr klebender Teig entsteht. Eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, zweimal längst falten und in ein längliches Gärkörbchen geben.

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8 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen und dann auf das kalte Backblech kippen. Im Brotbackmodus auf 210°C mit Wasserdampf aufheizen.

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Insgesamt 60 Minuten backen, dabei nach 30 Minuten Dampf ablassen. Nach 45 Minuten die Temperatur auf 190°C reduzieren und die letzten 5 Minuten die Ofentür ankippen damit die Kruste schön knusprig wird. Den Boden abklopfen, wenn es sich hohl anhört ist es fertig. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Das Brot aufschneiden und Scheibe für Scheibe verputzen. Ich fand es am besten pur mit Butter, Wurst und Käse passen natürlich auch. Und wer gerne Schwarzbrot mit Nutella isst (so wie ich), der wird es auch mit dem leckeren Brotaufstrich genießen.

Einfach genial!

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Eingereicht für das Event:

Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)

Aioli-Créme

Aioli-Créme

Eigentlich wollte ich als Begleitung zu den Tapas und dem frisch gebackenen Ciabatta eine klassische Aioli zaubern. Blöd nur, wenn man sich dabei nicht konzentriert und das Öl im Schwung in den Mixer gibt anstatt es nach und nach zuzufügen. Dadurch wird sie natürlich viel zu dünn – aber ich hab die Lösung. Für Plan B kommt einfach ein halber Becher Schmand dazu. Und was soll ich sagen – sollte doch genau so werden!

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Zutaten für eine große Schale Aioli-Créme:

2 Eigelb

200ml Olivenöl

3 große Knoblauchzehen

1 TL weißer Essig, z.B. Balsamico Bianco

1 gute Prise Salz

100g Schmand

Zubereitung:

Eigelb, Öl, Essig, die geschälten Knoblauchzehen und eine Prise Salz im Mixer glatt mixen. Den Schmand unterrühren und das Ganze abschmecken.

Fertig!

Und schmeckt am besten, wenn ihr es vor dem Servieren einige Stunden ziehen lasst – dann kommt der Knoblauch toll zur Geltung.

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