Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Die drei beliebtesten Dönersaucen

Die drei beliebtesten Dönersaucen

Der blödeste Spruch den ich im Dönerladen je gehört habe? „Scharfe Sauce und Knoblauchsauce ist für Männer, Frauen nehmen Kräutersauce!“ Ich nehme immer scharfe Sauce und Knoblauchsauce! Die haben mich das letzte Mal gesehen, ich bin nachtragen… das ist aber auch schon mehr als 10 Jahre her…

Über die scharfe Sauce an sich kann man ja viel diskutieren. Ich mache sie genau so, wie sie beim Dönerladen schmeckt – frisch und scharf. So darf sie dann auf das passende Fladenbrot.

Dönersaucen

Zutaten für die scharfe Sauce:

2 Tomaten

½ rote Paprika

¼ Zwiebel

1 rote Chili

1 TL Harissa

1 gute Prise Salz

2 Zweige Oregano

Zubereitung:

Die Tomaten werden geviertelt und das Innere entfernt. Die Paprika wird in kleine Würfel geschnitten, die Zwiebel ebenfalls.

Die Chili in Ringe schneiden und die Oreganoblätter von den Stielen zupfen. Alles zusammen mit der Harissa und einer Prise Salz in den Mixer geben.

Gut mixen, bis eine feine Sauce entstanden ist.

Zutaten für die Kräutersauce:

200g Joghurt (10% Fett)

¼ Bund Petersilie

1/8 Zwiebel

3 Zweige Oregano

Pfeffer & Salz

½ TL Paprikapulver

1 Prise Zucker

1 Spritzer Limettensaft

Zubereitung:

Den Joghurt in eine kleine Schüssel geben und die klein gehackten Kräuter dazu geben. Die Zwiebel sehr, sehr fein hacken und untermischen.

Mit Pfeffer, Salz, Zucker, Paprikapulver und Limettensaft abschmecken.

Zutaten für die Knoblauchsauce:

200g Joghurt

1/8 Zwiebel

¼ Bund Petersilie

½ TL getrocknete Minze

Pfeffer & Salz

2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Den Joghurt in eine kleine Schüssel geben und die klein gehackte Petersilie dazu geben. Die Zwiebel sehr, sehr fein hacken und untermischen.

Die Knoblauchzehen pressen oder ebenfalls sehr fein hacken und zusammen mit der getrockneten Minze untermengen.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Und jetzt dürft ihr selbst wählen was auf euren Döner darf!

Steinpilzbutter

Steinpilzbutter

Butter kann so gut sein – für diese hier war gar kein eigenes Rezept geplant, ich dachte es wird eher eine Randnotiz. Dann war diese Butter aber so lecker, dass ich ihr einfach einen eigenen Eintrag geben musste. Eine absolute Empfehlung, sie schmeckt unglaublich intensiv nach Steinpilzen und ist ganz einfach gemacht! Perfekt zum Beispiel mit Brotkonfekt als Einstieg zu einem leckeren (Valentinstags-) Menü.

Steinpilzbutter_ (3)

Zutaten für 1 Schälchen Steinpilzbutter:

150g Butter (hier Kerry Gold)

1 gute Hand voll getrocknete Steinpilze

1 Prise Fleur de Sel

Zubereitung:

Die getrockneten Steinpilze in einem kleinen Mixer fein schreddern.

Steinpilzbutter_ (1)

Die Pilzbrösel mit der weichen Butter und etwas Fleur de Sel vermengen.

Steinpilzbutter_ (2)

Die Pilzbutter mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur ziehen lassen. In das passende Schälchen füllen und im Kühlschrank kalt stellen bis es Zeit zum Essen ist.

Intensiv und unglaublich lecker!

Steinpilzbutter_ (4)

Aioli-Créme

Aioli-Créme

Eigentlich wollte ich als Begleitung zu den Tapas und dem frisch gebackenen Ciabatta eine klassische Aioli zaubern. Blöd nur, wenn man sich dabei nicht konzentriert und das Öl im Schwung in den Mixer gibt anstatt es nach und nach zuzufügen. Dadurch wird sie natürlich viel zu dünn – aber ich hab die Lösung. Für Plan B kommt einfach ein halber Becher Schmand dazu. Und was soll ich sagen – sollte doch genau so werden!

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Zutaten für eine große Schale Aioli-Créme:

2 Eigelb

200ml Olivenöl

3 große Knoblauchzehen

1 TL weißer Essig, z.B. Balsamico Bianco

1 gute Prise Salz

100g Schmand

Zubereitung:

Eigelb, Öl, Essig, die geschälten Knoblauchzehen und eine Prise Salz im Mixer glatt mixen. Den Schmand unterrühren und das Ganze abschmecken.

Fertig!

Und schmeckt am besten, wenn ihr es vor dem Servieren einige Stunden ziehen lasst – dann kommt der Knoblauch toll zur Geltung.

Aijoli-Créme_ (2)