Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Garteneinblick Mitte Mai 2015

Garteneinblick Mitte Mai 2015

Im Garten geht es gut voran – ein wenig langsamer als im letzten Jahr, es ist nicht ganz so warm glaube ich, aber es geht voran. Die Zuckererbsen sprießen, der Schnittlauch und der Mangold gedeihen…

Garten_Ende_April_ (2)

… die Steckzwiebeln stecken ihre Köpfe aus der Erde, der Rettich kommt langsam…

Garten_Mai_2015

… an diesem Wochenende konnte ich auch endlich die Tomaten und Chilis einpflanzen die mein Vater mir vorgezogen hat. Ich liebe das, es gibt dem Garten einen ganz anderen Anblick. Aber seht selbst, vorher:

Garten_Mitte_Mai_2015_ (8)

und nachher:

Garten_Mitte_Mai_2015_2

Auch die Johannisbeer- und Stachelbeersträucher tragen schon einige Beeren. Und der Estragon hat das Umsetzen im März bestens überstanden und jetzt einen ruhigeren und sonnigeren Platz ergattert. Den Weg habe ich mit Pinienrinde gestreut damit er mehr oder minder unkrautfrei bleibt.

Das Wochenende haben wir auch fleißig genutzt und endlich die Sitzecke fertig gestaltet auf die wir uns schon so lange gefreut haben. Dort stehen jetzt Töpfe mit Basilikum und Erdbeeren. Außerdem wachsen am Rankgitter zwei Kürbispflanzen.

2015-05-19 19.54.52

Und wirklich nichts ist so grandios wie meine Kräuter im Steingarten. Ich muss mir unbedingt noch ein paar Rezepte mit Salbei suchen! Im Hintergrund seht ihr übrigens die Gurken, aber die haben noch Stubenarest.

Garteneinblick_3_2015

Und während wir fleißig im Garten gewerkelt haben hat es sich die Katze im Nachbargarten bequem gemacht und uns beim Arbeiten zugeschaut…

Garten_Mitte_Mai_2015_ (2)

Die ersten Rezepte mit Mangold aus eigener Ernte gab es auch schon, zum Beispiel die one pan Pasta.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten wie es weitergeht – bis dahin bin ich dann mal Unkraut zupfen 😉

Rezension – Fabelhaft Französisch

Rezension – Fabelhaft Französisch

Es ist schon ein paar Tage her, dass mir das Buch “Fabelhaft Französisch” aus dem Callwey Verlag ins Haus geflattert kam. Und es hat gerade mal drei Tage gedauert, bis ich das erste Menü daraus gezaubert habe. Menü? Ja – ihr habt richtig gehört – Menü! Die Autoren Cathleen Clarity und Kathrin Koschitzki haben keine halben Sachen gemacht und ein ganzes Buch mit verschiedenen Menüs voller charmanter, französischer Köstlichkeiten gezaubert. Aber fangen wir mal kurz mit den harten Fakten an…

Cover-Fabelhaft_Franzoesisch216 Seiten

rund 70 Gerichte

ISBN: 978-3-7667-2145-7

Hardcover

Callwey Verlag

von Cathleen Clarity und Kathrin Koschitzki

Zum Buch:

Das Buch ist wunderschön gestaltet, vom Einband über die Seiten – tolle Fotos und tolle Menüs. 12 tolle Menüs um genau zu sein – dabei wird Fleisch und Fisch wie im Sternerestaurant ebenso viel Raum eingeräumt wie einem Frühlingslunch mit der Familie, einem Lunch für Teenager, ein paar Häppchen am Feuer, drei Varianten Dinner für den Samstagabend oder dem Prinzessinengeburtstag. Die Rezepte sind raffiniert und vielseitig, was nicht bedeutet, dass alle besonders aufwendig sind. Zum Teil werden als Dessert oder Amuse Gueule verschiedene passende Varianten und Alternativen angeboten, so hat man die Auswahl was gerade zur Stimmung oder den greifbaren Zutaten passt.

Fabelhaft_Franzoesisch

Wo wir schon bei den Zutaten sind – für einige Gerichte sollte man ein gut bestücktes Feinkostgeschäft und den passenden Gemüsehändler seines Vertrauens haben, aber das kann ja ohnehin nie etwas schaden. Was mir besonders gut gefällt ist, dass mit feinen Zutaten Gerichte gezaubert werden, die man eben nicht in jedem Kochbuch findet. Die Rezepte sind für ambitionierte Anfänger gut nachvollziehbar, aber sie bieten auch erfahrenen Hobbyköchen noch neue Inspiration! Da geht es auch mal etwas komplizierter zu, aber davor darf man keine Angst haben. Mut und Experimentierfreude werden mit fantastischen und leckeren Gerichten belohnt. Das Einzige was vielleicht nicht typisch für die französische Küche ist, sind die sehr großzügig bemessenen Portionen. Wir haben uns (wen wundert es) für Menü 5, das “Dinner am Samstagabend – für Fleischliebhaber” entschieden. Allerdings ohne Dessert, das wäre uns an diesem Abend etwas zu viel gewesen.

So haben wir uns über kleine Röllchen vom Rinderfilet mit Rucola und Meerrettichcreme als Amuse Gueule, feines Tartar mit Kapern, Zwiebeln und Petersilie als Vorspeise und einen saftigen Braten vom Rind als Hauptgericht gefreut.

Die Rinderfiletröllchen möchte ich euch hier als kleines Appetithäppchen vorstellen, die beiden anderen Rezepte folgen im Laufe der Woche.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch eine ganz klare Empfehlung für alle Freunde der französischen Küche!

Vielen Dank an den Callwey Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Feine_RInderfiletstreifen_mit_Rucola_ (5)

Zutaten für (im Original 2 Personen) – als Amuse Bouche bei mir eher für 4 Personen:

100g Rinderfilet

1 Hand voll Rucola

Pfeffer & Salz

80g frischer Meerrettich

60g Créme fraîche (im Original 30g)

Optional bei mir: etwas Bärlauchpesto

Zubereitung:

Das Rinderfilet dünn aufschneiden und mit einem beherzten Klopfer mit der flachen Seite vom Fleischhammer plätten.

Feine_RInderfiletstreifen_mit_Rucola_ (1)

Den Meerrettich fein reiben und mit der Creme fraîche zu einer glatten Creme verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Creme auf die Fleischscheiben streichen und ein kleines Bund gewaschenen und trocken geschüttelten Rucola darin einrollen.

Feine_RInderfiletstreifen_mit_Rucola_ (2)

Die Röllchen mit ein wenig Meerrettichcreme bestreichen. Ein Blättchen Rucola (wie im Original) oder etwas Bärlauchpesto (wie bei mir) darauf geben.

Die kleinen Röllchen lassen sich wunderbar vorbereiten und schmecken sehr lecker.

Klein und fein!

Feine_RInderfiletstreifen_mit_Rucola_ (8)

Ein Bärlauch-Roggen Burger für Lieferheld

Ein Bärlauch-Roggen Burger für Lieferheld

Kennt ihr sie – diese langen Tage an denen man so spät nach Hause kommt, dass Einkaufen oder Kochen einfach keine Optionen mehr sind? Wenn dann keine Reste vom Vortag im Kühlschrank schlummern, sind andere Maßnahmen gefordert. Da wir keine Fans von TK-Pizza sind gibt es keine Notfallration in dieser Richtung, auch andere Fertiggerichte sucht man in der Speisekammer vergebens. Was wir aber drei- oder viermal im Jahr machen ist Pizza bestellen. Meist sitzen wir dann noch gemeinsam im Auto, einige Minuten von Zuhause entfernt und bestellen per App. Ich lese Bessere Hälfte vor was es gibt und dann wird so geordert, dass der Pizza-Mann wenige Minuten nach uns eintrifft. Da hat man dann vielleicht schon die Schlumpi-Hose an, aber was soll’s – der Fahrer kommt ja auch nicht mit weißem Hemd und schwarzer Hose…

Als mich jetzt das Team von Lieferheld gefragt hat ob ich Lust hätte ein Rezept nach Wahl für Ihren Blog bei zusteuern war mir also ganz klar – keine Pizza. Sushi war mir auch keine Alternative, das essen wir meistens auswärts und ich bin auf dem Gebiet nicht so sonderlich versiert. Aber was ist mit Burgern? Kann man natürlich auch bestellen, aber es gibt für mich nichts Schöneres als einen Burger selbst zu bauen. Ein würziges Patty, vielleicht noch hausgemachte Burger-Buns? Das passt! Und weil wir auf den Frühling zugehen, junge Kräuter sprießen und der Winterspeck von der Hüfte purzeln soll gibt es hier einen wunderbaren, gesunden Bärlauch Burger im luftigen Roggen-Bun. Für die Tage an denen man Zeit hat.

Das Rezept findet ihr hier auf dem Blog von Lieferheld – ich hoffe es gefällt euch!

Roggen_Bärlauch_Burger_ (11)