Pasta mit Feigen und Schinken

Pasta mit Feigen und Schinken

Schnell, schneller am schnellsten – mittlerweile bin ich ein wahrer Profi für schnelle Pastagerichte geworden. Für diese Linguine braucht man weniger als 15 Minuten. Wasser aufsetzen, Pasta kochen, Ziegenkäse und Feigen dazu geben und alles mit gerösteten Pinienkernen und Schinken dekorieren. Eigentlich könnten wir das Ganze damit abschließen und ich zeige euch einfach noch die Fotos… aber der Form halber gibt es unten noch wie immer die Details zum Rezept. Eine super leckere und elegante Pasta mit Feigen und Schinken die mit wenigen Zutaten auskommt und irgendwie ein herbstliches Urlaubsfeeling weckt!

Pasta mit Feigen und Schinken

Zutaten für 2 Personen:

150g Ziegenfrischkäse

20g Pinienkerne

4 Scheiben Parmaschinken

3-4 Zweige Thymian

3 Feigen

250g Linguine, hier Vollkornpasta

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Den großen Pastatopf ohne Wasser erhitzen und die Pinienkerne kurz darin anrösten. Die Pinienkerne beiseite stellen und das Salzwasser im Topf zum kochen bringen. Die Pasta hinein geben und al dente kochen.

Die Feigen vierteln und das Innere aus der Schale kratzen. Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen und fein hacken. Eine Tasse vom Nudelwasser abschöpfen, die Pasta durch ein Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. Den Ziegenfrischkäse und den Thymian unterheben und nach und nach etwas Nudelwasser dazu geben bis die „Sauce“ die gewünschte Konsistenz hat. Mit Pfeffer und wenig Salz abschmecken.
Die Linguine auf zwei Pastateller* verteilen und den klein gezupften Schinken und die gerösteten Pinienkerne über die Nudeln geben.

Pasta mit Feigen und Schinken

Süß und salzig – lasst es euch schmecken!

Pasta mit Feigen und Schinken




Gorgonzola Feigen vom Grill

Gorgonzola Feigen vom Grill

Irgendwie ist die Grillsaison immer viel zu kurz, kaum hat sie angefangen steht der Herbst vor der Tür und man überschlägt innerlich schon wie viele Gelegenheiten es dieses Jahr wohl noch geben wird… na zumindest geht es mir so. Also muss ich mich ran halten um noch alles auszuprobieren was so auf meiner to-cook Liste für dieses Jahr steht. Diesmal habe ich als Beilage diese Gorgonzola Feigen gezaubert. Die sind total saftig und süß-würzig geworden – super lecker. Natürlich kann man die kleinen Päckchen auch problemlos im Backofen garen, da seid ihr ganz flexibel!

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Als Beilage oder Vorspeise für 2 Personen:

4 Feigen

100g Gorgonzola

Pfeffer

etwas flüssiger Honig

Zubereitung:

Die Feigen vierteln, aber nicht komplett aufschneiden – sie sollen unten noch zusammen hängen. Auf einem Streifen Alufolie platzieren und den Gorgonzola in die offene Feige krümeln.

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Etwas Pfeffer darüber mahlen und aus der Alufolie ein kleines Päckchen falten. Dieses sollte nach oben offen bleiben. Auf alle Gorgonzola Feigen etwas Honig geben.

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Die Feigen in ihrem Schiffchen für 12 Minuten auf dem Grill platzieren oder sie für 10-12 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Wenn der Käse dickflüssig zerlaufen ist sind die Feigen fertig. Die duften übrigens ganz großartig und die Mischung aus Süße der Feigen und Würze vom Käse passt ganz wunderbar zusammen.

Wer möchte naschen?

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Tomaten Marmelade mit Feigen

Tomaten Marmelade mit Feigen

Ja, ihr lest das richtig. Tomaten Marmelade – mit Feigen! Meine erste Marmelade übrigens und ich hatte überraschenderweise richtig Spaß daran. Einfach war es auch und die Kombination mit den Tomaten ist unglaublich lecker. Meine Tomatenernte nimmt nämlich kein Ende, deshalb gibt es neben Saucen, Suppen, Salaten, Ketchups und Chutneys jetzt auch Marmelade. Und wer mir nicht glaubt, dass das schmeckt muss es unbedingt ausprobieren!

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Zutaten für 3 Gläser:

400g frische Cocktailtomaten

4 Feigen

450g Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Die Tomaten waschen, halbieren und in einer kleinen Auflaufform für 40 Minuten bei 180°C in den Backofen schieben. Die gebackenen Tomaten in einen kleinen Topf geben.

Die Feigen waschen, den Stielansatz und unten den Boden abschneiden und die Früchtchen vierteln. Alles mit dem Stabmixer fein pürieren…

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… und den Zucker unterrühren.

Die Masse erwärmen und nach Packungsanleitung zubereiten. Hier bedeutet das erst aufkochen und dann 4 Minuten köcheln lassen.

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Passende Gläser mit heißem Wasser auskochen und kopfüber kurz abtropfen lassen. Dann die Marmelade in die Gläser füllen und sofort verschließen. Die Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Beschriften und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

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Die Marmelade schmeckt aus meiner Sicht am unschlagbarsten genial, wenn man sie auf eine Scheibe Brot mit Philadelphia Frischkäse schmiert. Oder auf ein Croissant… oder einfach so mit dem Löffel…

Ihr versteht mich, oder?

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Pulled Goat Sandwich

Pulled Goat Sandwich

Wer sagt eigenlich, dass es immer Pulled Pork sein muss? Klar, das steht definitiv noch auf meiner to-do Liste, aber die Zickleinkeule hatte ich im Tiefkühler und sie wollte definitiv endlich geschmort werden. Kurz hin und her überlegt und dann für diese Version entschieden. Passend zur Saison mit Kürbis. Lange mariniert, lange geschmort und genussvoll verspeist. Wer lieber das klassische Pork möchte sollte unbedingt mal bei Zorra oder Sandra vorbeischauen!

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Zutaten für 2 Personen:

1 Zickleinkeule, ca. 1kg

2 Zwiebeln

4 Feigen

300ml Bier

1 EL Créme fraîche

1/2 Hokaido Kürbis

1 Messerspitze Zimt

3 Knoblauchzehen

etwas Olivenöl

1/2 Ciabatta Brot

Für die Marinade:

1 EL Salz

2 EL brauner Zucker

5 Zweige frischer Oregano

1 EL Kümmelsamen

1 TL Fenchelsamen

1 EL süßer Senf

1 TL frisch gemahlener Pfeffer

1 EL scharfes Paprikapulver

Zubereitung:

Das Ganze ist etwas langwieriger – es geht am Vorabend los. Da werden Zucker, Senf, Pfeffer, Zimt und Paprikapulver verrührt. Die Kümmel- und Fenchelsamen mit dem Salz im Mörser zerstoßen und einrühren. Die Zickleinkeule rundum damit einreiben und über Nacht, also für 10-14 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Morgen die Zwiebel in Scheiben schneiden und die Feigen halbieren. Beides im Bräter oder der Auflaufform verteilen und die Keule darauf platzieren. Wenn möglich mit einem Fleischthermometer bestücken. Den Ofen auf 120°C vorheizen.

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Den Bräter hinein schieben und warten bis die Kerntemperatur von 90°C erreicht ist. Nach 15 Minuten gebe ich das Bier dazu. Das Erreichen der Temperatur dauert bei dem Zicklein nur 45 Minuten. Das reicht natürlich noch nicht aus. Also reduziere ich die Hitze auf 90°C und lasse die Keule weitere 5 Stunden schmoren. Dabei wird sie regelmäßig mit Bratensaft übergossen.

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Den Bräter mit Folie abdecken und die Keule noch 2 Stunden im Ofen ruhen lassen. Das abgekühlte, aber noch lauwarme Fleisch in kleine Stücken zupfen. Den Rest an Sauce, Zwiebeln und Feigen im Mixer zu einer dicken Sauce pürieren.

Den Kürbis in dünne Scheiben aufschneiden, mit etwas Öl beträufeln und den ungeschälten Knoblauch mit auf das Blech legen. Mit einer Prise Zimt und Salz würzen und bei 180°C für 15 Minuten in den Ofen schieben.

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Das Brot mit aufbacken und das zerpflückte Fleisch in den letzten 5 Minuten mit erwärmen.

Den Knoblauch aus der Schale drücken und mit der Créme fraîche zur gemixten Feigensauce geben. Das Ciabatte aufschneiden und sowohl den Boden, als auch den Deckel mit dieser Sauce bestreichen.

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Den Boden mit den gebackenen, nach Zimt duftenden Kürbisscheiben belegen…

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… und dann großzügig das Fleisch darauf türmen.

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Jetzt die Oreganoblätter darüber streuseln, den Deckel aufsetzen, mit Holzspießen fixieren und das Sandwich halbieren.

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Sofort warm servieren und einfach restlosverputzen.

Beim nächsten Mal mache ich die doppelte Menge, damit sich die lange Schmorzeit noch mehr lohnt.

Und jetzt greift zu!

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Feigen-Hühnerleber Salat

Feigen-Hühnerleber Salat

Dank Rachel Khoo und ihrem Kochbuch „Paris in meiner Küche“ stand mein Menü am Valentinstag unter französischer Flagge. Während ich für den 2. und 3. Gang meines Menüs bereits am Vorabend einiges vorbereitet habe sollte es für den ersten Gang schnell gehen. Da war dieser Salat wirklich perfekt. Die Leber ist schnell gebraten während Salat und Feigen dekorativ angerichtet werden. Dazu gab es zum Anstoßen ein Gläschen Sekt.

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Zutaten für 2 Personen:

100g Salatmix

100g Hühnerleber

1/2 rote Zwiebel

2 Thymianzweige

Pfeffer & Salz

50g Butter

2 EL Rotweinessig

Olivenöl

3 Feigen

Zubereitung:

Ich lasse die Butter in der Pfanne schmelzen und gebe die fein aufgeschnittenen Zwiebelringe und den Thymian dazu. 5 Minuten bei nicht zu hoher Hitze braten lassen bis die Zwiebel fast glasig ist.

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Die Leber in mundgerechte Stücken schneiden, dazu reicht es meist die Läppchen voneinander zu trennen. Dann kommt sie mit in die Pfanne. Die Hitze erhöhen und die Leber von beiden Seiten 1-2 Minuten scharf anbraten und dabei mit Pfeffer und Salz würzen. Den Essig darüber gehen und kurz die Luft anhalten. Die Pfanne vom Herd nehmen.

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Den Salat auf dem Teller anrichten und mit etwas Olivenöl beträufeln. Mit Pfeffer und Salz würzen und die geviertelten Feigen darauf platzieren.

Leber und Zwiebel in die Mitte des Salates setzen, die Flüssigkeit aus der Pfanne mit dem Löffel darüber verteilen und das Ganze heiß servieren.

Ein schöner Auftakt für ein romantisches Menü!

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Feigen mit Ziegenkäse und Schinken

Feigen mit Ziegenkäse und Schinken

Ich habe ja schon öfters meinen Tomate-Mozzarella Salat mit Feigen und Schinken gezaubert, diesmal habe ich etwas variiert und anstelle von Mozzarella etwas Ziegenfrischkäse ins Spiel gebracht. Mit ein paar Tröpfchen Honig und etwas fruchtigem Balsamico eine leckere und einfach gemachte Vorspeise.

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Zutaten für 2 Personen:

4 Feigen

6 Scheiben Parmaschinken

4 TL Ziegenfrischkäse

2 TL Honig

etwas Créma die Balsamico mit Feigenaroma

ein wenig Basilikum

Zubereitung:

Ich schneide die Feigen von oben kreuzförmig ein, aber nicht komplett durch. In jede aufgeklappte Feige kommt ein Löffelchen Ziegenfrischkäse. Darauf einige Tropfen Honig.

Der Schinken wird zu Röllchen gedreht und mit auf den Teller gegeben. Das Basilikum dekorativ mit anrichten.

Auf die freien Flächen gebe ich ein wenig vom Feigen-Balsamico. Der schmeckt besonders zum Schinken einfach toll.

Dazu passt ein guter, trockener Rotwein – zum Beispiel ein Rioja oder ein Pinotage.

Der perfekte Auftakt für einen romantischen Abend!

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Rinderfilet mit Feigen-Rotweinsauce und Pfifferlingen

Rinderfilet mit Feigen-Rotweinsauce und Pfifferlingen

Das Schöne am Herbst sind die vielen Pilze. Bessere Hälfte und ich sind große Fans von Pfifferlingen und so wurde hier mehr oder weniger um die Pilze herum geplant. Dazu passen – na klar – Kräuterkartoffelspalten und ein schönes Stück Fleisch. Bei meinem Kaisers an der Fleischtheke hat mich dann ein Stück Rinderfilet angelacht. Das wurde dann am Stück gebraten und ist wunderbar zart geworden. Als Sauce habe ich an etwas mit Rotwein gedacht, in der Obst und Gemüsabteilung habe ich mich dann zusätzlich für die Feigen entschieden.

Zutaten für 2 Personen:

500g Rinderfilet

2 TL italienisches Kräutersalz (mit Petersilie und Thymian)

Olivenöl

300 ml guter, trockener Rotwein

2-3 Feigen

Pfeffer & Salz

1 Prise Zucker

250g Pfifferlinge

50g Schinken (hier noch vom Schinken aus der Toskana)

2 kleine Zwiebeln

1 EL Butter

1 Bund Petersilie

250g Kartoffeln

3 Knoblauchzehen

1 EL getrockneter Rosmarin

Zubereitung:

Wie fast immer brauchen die Kartoffeln mit 45 Minuten im Ofen am längsten Zeit. Diesmal ist es besonders wichtig ihnen einen kleinen Vorsprung zu geben weil wir die Hitze im Ofen später für das Filet reduzieren und die Kartoffeln weit nach unten schieben werden. Also nix wie ran ans Werk – ich schäle eine Zwiebel und den Knoblauch, die Zwiebel wird geachtelt. Die Kartoffeln wasche ich gründlich ab, dann werden sie ebenfalls in Spalten geschnitten und kommen mit Zwiebel und Knoblauch auf das Backblech. Dort werden sie mit etwas Olivenöl beträufelt (ruhig etwas großzügiger) und mit Pfeffer, Salz und getrocknetem Rosmarin gewürzt. Einmal gut miteinander vermengen und ab geht es bei 220°C in den Backofen.

Jetzt habe ich Zeit mich um die Vorbereitung für die Pfifferlinge zu kümmern. Die Pilze werden kurz abgewaschen und mit Küchenpapier getrocknet. Der Schinken und die zweite Zwiebel werden in kleine Würfel geschnitten. Alles noch kurz beiseite stellen.

Wenn die Kartoffeln ca. 25 Minuten im Ofen sind geht es mit dem Fleisch los. Ich würze das Filet rundherum mit dem italienischen Kräutersalz. Dann brate ich es von allen Seiten in der Steakpfanne mit etwas Olivenöl scharf an. In dieser Zeit stelle ich den Backofen auf 180°C runter und lasse die Klappe einen Moment offen stehen.Jetzt duftet es wunderbar, weil die Kräuter und der Knoblauch im Ofen ein tolles Aroma entfaltet haben.

Wenn das Filet rundherum angebraten ist wird das Kartoffelblech im Ofen nach ganz unten geschoben und die Steakpfanne* kommt (ohne Griff) auf mittlerer Ebene in den Backofen. So lasse ich das Fleisch jetzt knapp 20 Minuten garen. Dann sollte es in der Mitte zart rosa sein.

Jetzt geht es flott hintereinander weg. Ich brate zuerst den Speck-Zwiebel Mix für die Pfifferlinge in Olivenöl an. Sobald die Zwiebeln glasig werden kommen die Pilze hinzu. Kräftig mit Pfeffer und Salz würzen. Immer wieder umrühren damit nix anbrennt.

Für die Sauce setzte ich meine kleinste Pfanne mit Rotwein auf. Die 300 ml Rotwein werden zuerst auf die Hälfte reduziert. Dann gebe ich den Wein mit dem Feigenfruchtfleisch in einen Becher für den Stabmixer und püriere alles einmal ordentlich durch. Dann gebe ich die fruchtige Sauce zurück in die kleine Pfanne, würze sie mit etwas Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker und lasse sie bei niedrigster Temperatur noch etwas köcheln.

Ein kurzer Drucktest (nach ca. 15 Minuten) beim Fleisch sagt mir, dass es gleich fertig ist. Also gebe ich die Butter und die fein gehackte Petersilie mit in die Pilzpfanne, schmecke die Sauce ab und hole die Steakpfanne nach ziemlich genau 20 Minuten aus dem Ofen. Das Filet schneide ich in Scheiben auf und bin super zufrieden mit der zartrosa Schnittfläche. Dazu kommen ein paar Kartoffeln, Pfifferlinge und etwas von der leckeren Sauce auf den Teller.

Der restliche Rotwein von der Sauce passt jetzt wunderbar zum Essen.

Es wird zu Tisch gebeten!




Gebackene Feigen mit fruchtiger Ziegenkäsefüllung und Lamm mit Pflaumen

Gebackene Feigen mit fruchtiger Ziegenkäsefüllung und Lamm mit Pflaumen

Dieses Rezept war eine echte Herausforderung. Nicht weil es besonders kompliziert oder anspruchsvoll ist, sondern weil es lila sein sollte. Ja genau – lila! Das ist nämlich die Farbe für das Cookbook of colors im September. Und mal ganz ehrlich – wie viele Gerichte sind schon wirklich lila? Mir sind nicht viele eingefallen und da meine Idee der Wahl an der entscheidenden Zutat gescheitert ist habe ich mir beim Rundgang durch mein Kaisers halt das hier überlegt. Feigen – lila -> sehr gut – mit Käse… zur Käsetheke – Ziegenfrischkäse mit Cranberrys… nicht lila aber zumindest rosa und passt definitiv gut… zurück richtung Kräuter – Zitronenmelisse -> ich habe eine Geschmacksidee! Noch etwas Eichblattsalat eingepackt und an der Fleischtheke Lammfilet geholt. Das Ganze nimmt Gestalt an. Beim Gemüsestand draußen habe ich dann nochmal 2 viel, viel lila-farbenere Feigen eingepackt und das Ganze um ein paar Pflaumen ergänzt. Ich glaube das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Zutaten für 2 Personen:

5-6 Feigen

100g Ziegenfrischkäse mit Cranberrys

6 große Blätter Zitronenmelisse

2 EL Milch

2 Lammfilets (je 40-50g)

1 Zweig Rosmarin

6 Pflaumen

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

4 Blätter Eichblattsalat pro Teller

Walnussöl

Créma di Baslsamico (mit Feigenaroma)

1 Prise frisch gemahlene rosa Pfefferbeeren

Zubereitung:

Nachdem ich also alle Zutaten beisammen habe geht es los. Meine größte Sorge: die Feigen könnten im Ofen braun werden. Das tun sie nun mal recht gerne und das ist normalerweise ja auch nicht schlimm… aber braun ist nun mal nicht lila – also tief durchatmen und Daumen drücken. Dann geht es los. Ich heize den Ofen auf 150°C vor. Dann schneide ich die Feigen oben auf, aber so dass ich sie aufklappen kann und der „Deckel“ noch am Rest der Feige hängt. Dann entferne ich mit einem Teelöffelchen etwas vom Fruchtfleisch. Da ich alleine in der Küche bin wird das einfach weg-genascht. So bereite ich alle Feigen vor.

Jetzt hacke ich die Zitronenmelisse ganz fein und mixe sie mit dem Ziegenkäse und 2 EL Milch zu einer festen Créme. Der Käse soll seine Konsistenz dabei wirklich nur so weit verändern, dass sich die Zitronenmelisse mit der Gabel gut untermixen lässt. Dann fülle ich in jede Feige einen ordentlichen TL vom Ziegenkäsemix.

Deckel zuklappen und alle Feigen in einer kleinen Auflaufform sammeln.

Die Auflaufform wandert jetzt in den Ofen. Dort bleibt sie erst mal knapp 10 Minuten so wie sie ist. In dieser Zeit wasche und trockne ich den Eichblattsalat und lege ihn auf dem Teller aus. Darüber gebe ich etwas Walnussöl und Créma die Balsamico mit Feigenaroma, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Salz und rosa Pfefferbeeren. Ein bissl von der Créma di Balsamico gebe ich auch auf den Teller – ich mag das gerne.

Dann schneide ich das Lammfilet in Würfel und gebe die Rosmarinblätter dazu. Etwas (wenig) Olivenöl dazugeben und mit Pfeffer und Salz würzen. Kurz noch beiseite stellen und marinieren lassen. Die Pflaumen halbiere und entsteine ich schon mal.

Jetzt geht es mit den Feigen weiter… irgendwie sieht es noch nicht so aus als würde sehr viel passieren, aber sie sind zumindest noch lila. Ich erhöhe die Temperatur auf 180°C und traue mich ab jetzt nicht mehr vom Ofen weg – die dürfen alles, nur nicht braun werden…! So sitze ich also in meiner kleinen Küche vor dem Ofen. Die Katze gesellt sich sofort dazu, es riecht schließlich nach Essen und man weiß ja nie. Nach 5 Minuten sieht der Käse gut aus und ich will den Feigen nix mehr zumuten. Also hole ich die Auflaufform aus dem Ofen.

Dann kommt das Lammfilet in die Pfanne. Die kleinen Würfel brauchen nicht lange, ich brate sie eine Minuten auf höchster Stufe rundherum an, dann gebe ich die halben Pflaumen dazu und gebe dem Ganzen nochmal eine halbe Minute auf etwas reduzierter Stufe (hier 6 von 9). Die Pfanne vom Herd nehmen.

Jetzt richte ich zuerst die gefüllten Feigen an. Dazu hebe ich sie vorsichtig mit dem Löffel aus der Auflaufform. Sie sind ganz wunderbar weich geworden und duften herrlich. Also setze ich sie nebeneinander auf den Teller. Dann hole ich das Fleisch und die Pflaumen aus der Pfanne und platziere sie auf dem Salat.

Der Tisch ist schon für das Foto vorbereitet und ich schnappe mir „Bessere-Hälftes“ Kamera (die ist ein bissl – oder auch ein bissl mehr – besser als meine). Lila Essen, lila Foto.

Als die ganze Aufregung dann vorbei ist komme ich auch dazu zu probieren und muss sagen: Rezept und Foto teile ich gerne mit euch – aber von dem Essen bekommt ihr nix ab! Super lecker…

Probiert es aus!

Zu finden beim Blog-Event von Highfoodality:




Ofenkäse und Feigen

Ofenkäse und Feigen

Eigentlich sagt der Titel Ofenkäse und Feigen schon fast alles – aber eben nur fast. Es gab einen im Ofen geschmolzenen „Le Rustique“, einen in Ecken geschnittene Pecorino mit Oliven, Feigen mit etwas Créma de Balsamico mit Feigenaroma und ein schönes Landbaguette mit verschiedenen Körnern. Passt ideal zu einem warmen Sommerabend und einem Glas Rotwein.

Zutaten:

1 „Le Rustique“ oder ein anderer würziger Weichschimmelkäse in der Holzschachtel

100 g Pecorino mit Oliven

2 Feigen

1 TL Créma di Balsamico mit Feigenaroma

1/2 Landbaguette (Sorte je nach persönlichem Geschmack)

Zubereitung:

Den „Le Rustique“ schneide ich vorsichtig kreuzförmig ein. Nicht tief, nur so, dass die Außenhaut oben zerschnitten ist. Dann setze ich den Käse zurück in die Holzschachtel und stelle ihn so für 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Ofen.

In dieser Zeit schneide ich die Feigen geviertelt ein. Nicht ganz durchschneiden sondern nur so weit, dass sie sich aufklappen lassen. Den Pecorino schneide ich in Ecken. Das Brot lege ich die letzten 5 Minuten mit in den Ofen zum Aufbacken.

Über die Feigen gebe ich etwas von der Créma di Balsamico.

Sobald der Käse geschmolzen ist nehme ich die Holzschachtel aus dem Ofen und klappe die eingeschnittene Decke nach Außen auf.

So stelle ich die Holzschachtel mit auf die Käseplatte und richte alles zusammen zügig an. Jetzt kann das Brot einfach direkt in den Käse gedipt werden. Die Feigen geben dazu das perfekte Fruchtaroma – Birne würde aber auch gehen.

Lasst es euch schmecken – am Besten mit einem Glas Rotwein!




Orientalisches Brathähnchen mit geschmorten Feigen, Reis und Avocado

Orientalisches Brathähnchen mit geschmorten Feigen, Reis und Avocado

Heute habe ich eine orientalische Rezept-Variante für ein leckeres Brathähnchen für euch. Außen ist es würzig, innen ist es süßlich – die perfekte Kombination. Dazu gab es etwas Reis und einen kleinen „Avocado-Tomatensalat“ mit Feigen-Balsamico-Créme. So ein Brathähnchen mit geschmorten Feigen hat übrigens einen extremen Suchtfaktor – es ist einfach unglaublich lecker!

Zutaten für 2 Personen:

1 Brathähnchen (ca 1kg)

1 Zitrone

100g getrocknete Feigen

1 Zwiebel

5-6 Zweige Thymian

7 cm Ingwer

2 EL Sumach (Gewürzmischung)

2 TL Garam Masala

Salz

1 Tasse Wasser

100g Reis (hier Jasminreis)

1 Avocado

5-6 Cocktailtomaten

Créma di Balsamico mit Feigengeschmack

Pfeffer

rotes Basilikum (grünes geht auch)

Zubereitung:

Zuerst wird das Hähnchen außen und innen gewaschen und trocken getupft, dann reibe ich die Haut mit der Sumach Gewürzmischung und Garam Masala ein. Dazu kommt etwas Salz, damit bin ich hier aber eher sparsam. Von innen reibe ich das Hähnchen mit etwas Salz ein. Dann kommen die Thymianzweige, 1/2 Zitrone (in 4 Stücken geteilt), eine halbe Zwiebel und der in Scheiben geschnittene Ingwer zusammen mit 2-3 Feigen in das Hähnchen hinein. Das ist jetzt prall gefüllt und wird mit Holzspießchen verschlossen. Dann lege ich es mit der Brust nach unten in den Bräter und gebe die restliche Zitrone, die getrockneten Feigen und die halbe Zwiebel dazu und gieße es mit einer Tasse heißem Wasser auf.

So kommt das Ganze bei 180°C in den Backofen. Pro kg rechne ich 1 Stunde, ich wende das Hähnchen also nach 25 Minuten das erste Mal, nach weiteren 25 Minuten ist der Rücken wieder oben – da gieße ich die Sauce ab (die kommt extra in einen Topf) und erhöhe die Hitze auf 220°C damit die Haut in den letzten 10-15 Minuten schön knusprig wird.

Jetzt aber nochmal ein Stück zurück. Wenn das Hähnchen noch ungefähr 25 Minuten braucht setze ich Salzwasser für den Reis auf und koche ihn bis er gar ist. Das dauert je nach Reis rund 16 Minuten.

Kurz vor dem Anrichten schneide ich die Avocado in Streifen und lege dekorativ ein paar geviertelte Cocktailtomaten dazu. Diesen „Salat“ würze ich schlicht mit etwas Pfeffer und Salz und gebe Créma di Balsamico mit Feigengeschmack darüber.

Die Sauce die ich vorher abgegossen habe wird jetzt kurz aufgekocht und mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Das Hähnchen nehme ich aus dem Bräter und halbiere es. Dann kommen Reis und einige geschmorte Feigen mit auf den Teller und ein paar Löffelchen von der Sauce. Als kleinen Blickfang stecke ich noch 2-3 Blättchen rotes Basilikum in den Reis. Das schmeckt in Kombination mit dem Hähnchen übrigens ganz hervorragend.

Guten Appetit!