Weihnachtsbäckerei – Fake Lebkuchenplätzchen

Wie sieht es bei euch aus – backt ihr noch fleißig oder habt ihr von Plätzchen und Co schon die Nase voll? Ich fülle die Keksdose immer wieder auf und dieses Rezept für Fake Lebkuchenplätzchen ist dieses Jahr einer meiner großen Favoriten. Der Teig ist nämlich wirklich einfach und unkompliziert gemacht, kommt ohne Ei aus und kann damit auch von kleinen Backhelfern genascht werden, und eignet sich perfekt um daraus niedliche Plätzchen auszustechen. Die kann man dann nach Lust und Laune mit Zuckerguss oder Zuckerschrift verzieren. Das Originalrezept ist aus dem aktuellen Rewe „Deine Küche“ Magazin, ich habe es nur minimal abgewandelt und dort werden sie auch nicht als „Fake Lebkuchen“ beschimpft sondern als Omas Plätzchenklassiker. So oder so, lecker sind sie auf jeden Fall. Und wenn zwei Muttis mit zwei kleinen Kindern backen gibt es automatisch auch mal ein paar knusprige Plätzchen… zumindest bei uns. Die sind aber auch super lecker, probiert doch einfach aus wie die Plätzchen euch am besten schmecken! 



Weihnachtsbäckerei - Fake Lebkuchenplätzchen

Zutaten für ca. 70 Fake Lebkuchen-Plätzchen

180g Butter, ungesalzen (im Original Süßrahmbutter)

250g Zucker

80g flüssiger Honig

100ml Wasser

3-4 TL Weihnachtsgewürz, selbst gemacht oder gekauft* (im Original ein Mix aus Ingwer, Karadamon, Zimt und Nelken zu gleichen Teilen)

500g Weizenmehl, Typ 405

1 TL Backpulver

100g Puderzucker

Zuckerdeko 

Zubereitung:

Butter, Zucker, Honig, Wasser und Weihnachtsgwürze verrühren. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach dazu geben. 

Den Teig straff in Frischhaltefolie einschlagen und 3 Stunden kalt stellen. 

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 4-5mm dick ausrollen und mit den Lieblingsplätzchenformen ausstechen. 

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Plätzchen ca. 8-12 Minuten backen bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben. Wir finden sie perfekt wenn der Rand leicht Farbe bekommt.

Die Plätzchen im Lebkuchenstil mit Zuckerschrift…

Weihnachtsbäckerei - Fake Lebkuchenplätzchen

… oder typisch Plätzchen mit dick angerührtem Zuckerguss und bunter Zuckerdeko verzieren.

Weihnachtsbäckerei - Fake Lebkuchenplätzchen

In der Plätzchendose bleiben die Fake Lebkuchenplätzchen einige Tage zart. 

Viel Spaß beim Backen!

Weihnachtsbäckerei - Fake Lebkuchenplätzchen




Kalbsbraten auf Gurke-Mango-Linsen

Kalbsbraten auf Gurke-Mango-Linsen

Rote Linsen sind immer eine gute Idee wenn es schnell gehen soll und ich kombiniere sie gerne mit fruchtiger Mango. Diesmal habe ich daraus einen frischen Salat gemacht und diesen als Basis für sanft dampfgegartes Kalbsfleisch genommen. So ist das Rezept nicht nur leicht und fettarm, sondern auch noch wunderbar punktefreundlich und das macht sich in der Vorweihnachtszeit ganz großartig. Frisch fruchtig und unkompliziert – diesen Kalbsbraten auf Gurke-Mango-Linsen solltet ihr unbedingt mal ausprobieren! 

Kalbsbraten auf Gurke-Mango-Linsen

Zutaten für 3 Personen:

500g Kalbsbraten

Salz & Pfeffer

100g rote Linsen

1 Mango

1/2 Salatgurke

2 EL Olivenöl

1 Zitrone

Zubereitung:

Den Backofen auf 96°C mit Vitaldampf vorheizen. Den Braten gründlich von Sehnen und Fett säubern. Das Fleisch für 40 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

Die Linsen in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser waschen und mit der doppelten Menge Wasser in einen kleinen Topf geben. 10 Minuten kochen bis die Linsen gar sind. In dieser Zeit die Mango und die Gurke klein würfeln. Die Linsen durch ein feines Sieb abgießen und mit der Mango und der Gurke in eine Schüssel geben. Die Linsen mit Pfeffer, Salz, Olivenöl und Zitronensaft anmachen.

Den Kalbsbraten aus dem Ofen holen und kurz ruhen lassen. In Finger dicke Scheiben aufschneiden. Den Linsensalat auf die Teller verteilen und den Kalbsbraten darauf platzieren.

Lasst es euch schmecken!

Kalbsbraten auf Gurke-Mango-Linsen




Fonduesaucen und ein paar Ideen

Fonduesaucen und ein paar Ideen

Es ist so weit – im Dezember laufen Raclettegrills und Fonduesets wieder zur Höchstform auf und ich bin mittendrin statt nur dabei. Seit letztem Jahr sind wir stolze Besitzer eines Fonduesets und ich muss zugeben: die erste Frage die sich mir gestellt hat war nicht „was versenken wir zuerst im Fonduetopf?“, sondern eher „wie rechnet man Biskin von Gramm in Liter um?“  Das ist aber auch unpraktisch – das Fassungsvermögen des Fonduetopfs ist in Liter angegeben während auf dem Block Pflanzenfett Gramm stehen. Eine ausgiebige Internetrecherche hat ergeben, dass das Ganze so pauschal schwierig zu beantworten ist weil es irgendwas mit der Dichte und Zusammensetzung des Fetts zu tun hat. Aber alle Angaben lagen so in etwa bei „1kg Pflanzenfett ergibt in flüssiger Form ca. 900-950ml“. Das reicht mir als Information vollkommen aus, ich benötige für mein Tefal Fondue* zwischen 1-1,2 Liter und nehme also die 1kg plus die 250g Packung. Kommen wir aber zum eigentlichen Thema – Fonduesaucen und ein paar Ideen rund um das Thema Fondue. Beim Fleisch bleiben wir ganz klassisch Rinderfilet, Schweinefilet und Hähnchenbrustfilet und auch die Entscheidung für die passenden Saucen steht schnell fest. Meine liebsten Raclettesaucen machen sich erfahrungsgemäß auch ganz wunderbar zum Fondue und so kommen neben einer würzigen BBQ-Sauce auch noch ein California Dip, eine Currysauce, ein Preisselbeer Dip und ein Meerrettich Dip auf den Tisch. Als Begleitung etwas Brot und ein Nudelsalat und wir sind rundum zufrieden. Was darf bei euch zum Fondue auf keinen Fall fehlen? 

Fondue Saucen und ein paar Ideen

Zutaten für 4 Personen: 

*ich rechne pro Person ca. 200g Fleisch*

300g Rinderfilet

300g Schweinefilet

300g Hähnchenbrustfilet

1250g Biskin

etwas Weißbrot, z.B. Baguette

Für den California Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Mayonnaise

Paprikapulver

1 TL Honig

Pfeffer & Salz

Limettensaft

etwas Tabasco Sauce

etwas Worcester Sauce

1 Prise Zucker

1 TL fein gehackte Petersilie oder Frühlingszwiebel

1/2 TL Tomatenmark

etwas weniger als 1/2 TL Paprikamark

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Mayonnaise vermengen. Mit Paprikapulver, einem guten TL Honig, Salz und Pfeffer, einem ordentlichen Schuss Limettensaft, einem kleinen Schuss Tabasco und Worcester Sauce, etwas Zucker und ein wenig fein gehackter Petersilie oder Frühlingszwiebel abschmecken. Tomaten- und Paprikamark dazugeben.

Für die Currysauce:

4 EL Joghurt

2 TL Mayonnaise

1/2 Knoblauchzehe

etwas Paprikapulver

Currypulver (ruhig etwas scharf)

Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Mayonnaise unter den Joghurt rühren, mit dem gepressten Knoblauch, Paprikapulver, Curry, Pfeffer und Salz abschmecken und einige Minuten ziehen lassen.

Für den Preiselbeer Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Frischkäse

2 TL Preiselbeeren

frisch gemahlene rosa Pfefferbeeren

etwas fein gehackte Petersilie

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Frischkäse vermengen, Preiselbeeren unterheben und mit frisch gemahlenen rosa Pfefferbeeren würzen. Etwas fein gehackte Petersilie dazugeben und den Dip kurz ziehen lassen.

Für den Meerrettich Dip:

4 El Joghurt

2 TL Schmand

2 TL Meerrettich

1/2 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Meerrettich vermengen und den Dip mit dem gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz ziehen lassen.

Für die BBQ-Sauce:

4 EL Ketchup

1 TL Tabasco Sauce

2 TL Worcester Sauce

Salz

etwas Cumin

Cayenne Pfeffer

Paprikapulver

Zubereitung:

Ketchup, Tabasco- und Worcester Sauce vermengen. Mit Salz und Cumin würzen. Cayennepfeffer und Paprikapulver dazugeben. Alles kurz ziehen lassen.

Fondue Saucen und ein paar Ideen

Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Dips vorbereiten und bis zum Servieren kalt stellen. Das Fett in den Fonduetopf geben und nach Gebrauchsanweisung erhitzen. Mit einem ersten Stück Fleisch testen ob das Fett heiß genug ist. Danach jeweils ein Stück Fleisch auf die Fonduegabel spießen und nach persönlichem Geschmack garen. Gerade beim Rinderfilet ist weniger mehr – das wird bei mir nur ganz kurz erhitzt damit es innen noch schön medium ist. Nach dem Frittieren könnt ihr das Fleisch mit Pfeffer und Salz würzen oder einfach direkt ein die Saucen dippen.

Als Salatbeilage stelle ich gerne den Retro Nudelsalat oder den Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Schafskäse auf den Tisch. Beide sind bei meinen Gästen super beliebt.

Fondue Saucen und ein paar Ideen

Viel Spaß bei eurer nächsten Fondue-Party!

Fondue Saucen und ein paar Ideen




Weihnachtsbäckerei – Bratapfelkuchen ohne Ei

Weihnachtsbäckerei – Bratapfelkuchen ohne Ei

Stellt euch einen Blondie vor – weiße Schokolade, ein unglaublich saftiger Teig und dazu noch eine ordentliche Prise weihnachtliche Aromen. So kommt dieser Bratapfelkuchen ohne Ei aus dem Ofen. Dank Apfelmark, Rosinen und gemahlenen Mandeln ist das Ganze ein Kuchen gewordener Bratapfel. Die weihnachtliche Backform ist das i-Tüpfelchen, aber auch in der Kastenform oder in einer Auflaufform (also wie ein Brownie) kann man den Kuchen ganz wunderbar backen. Weihnachtsbäckerei in Kuchenform – nach dem Spekulatiuskuchen scheint das wohl dieses Jahr mein Motto zu werden! 

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei

Zutaten für einen Bratapfelkuchen:

200g weiße Kuvertüre

125ml Rapsöl

250g Zucker

270g Apfelmark

150ml Milch

250g Mehl

80g gemahlene Mandeln

50g Rosinen

3-4 TL Weihnachtsgewürz, gekauft* oder nach diesem Rezept

Backtrennspray oder etwas Öl

etwas Puderzucker

Zubereitung:

Die Rosinen in der Milch einweichen. Die grob gehackte Kuvertüre und das Öl in einen ausreichend großen Topf geben und schmelzen lassen. Den Zucker und das Apfelmark einrühren.

Mehl, Mandeln und Weihnachtsgewürz mischen und langsam untermengen bis ein dicker gleichmäßiger Teig entsteht. Dann langsam die Milch mit den Rosinen einrühren.

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Backform mit Backtrennspray oder Öl einfetten und den Teig hinein füllen.

Den Kuchen für 45-50 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

Den Bratapfelkuchen in der Form auskühlen lassen und auf einen großen Teller stürzen. Mit etwas Puderzucker bestäuben.

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei

Frohe Weihnachtszeit!

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei




Salamipizza mit Brokkoli und Pilzen

Salamipizza mit Brokkoli und Pilzen

Selbst gemachte Pizza ist so ein unkompliziertes Abendessen das bei Bessere Hälfte und dem kleinen Mann immer gut ankommt. Und um ehrlich zu sein mag ich Pizza auch gerne – egal ob ich mir einen ganz speziellen Belag überlegt habe oder einfach nur improvisiere. Für diese Salamipizza mit Brokkoli und Pilzen habe ich eine Geflügelsalami genommen und die Tomatensauce eher mild gehalten. Wie belegt ihr eure Pizza am liebsten? 

Salamipizza mit Brokkoli und Pilzen

Zutaten für 1 große Pizza:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengrieß

21g frische Hefe

10g Salz

170g Wasser

Für den Belag: 

300g Pizzatomaten

1 TL getrockneter Oregano

Pfeffer & Salz

1/2 TL Paprika, edelsüß

150g Emmentaler, gerieben

100g Geflügelsalami

1/3 Brokkoli

4-5 braune Champignons

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

In dieser Zeit die Pizzatomaten mit Pfeffer, Salz, Paprika und Oregano würzen und kurz beiseite stellen.

Den Käse reiben und die Pilze in Scheiben schneiden.

Den Brokkoli in kleine Röschen schneiden und in ein Sieb geben. Im Wasserkocher etwas Wasser aufkochen und den Brokkoli damit übergießen.

Den Backofen auf 200°C (bei mir im Pizzamodus) vorheizen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen, die Tomatensauce darauf ausstreichen und die Hälfte vom Käse auf der Pizza verteilen. Salami, Pilze und Brokkoli gleichmäßig auf der Pizza verteilen und den restlichen Käse darüber streuseln. Alles mit Pfeffer und Salz würzen.

Salamipizza mit Brokkoli und Pilzen

Die Pizza für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Salamipizza mit Brokkoli und Pilzen

Die fertige Pizza aus dem Ofen holen und in Stücke schneiden. Sofort servieren.

Greift zu!

Salamipizza mit Brokkoli und Pilzen




Spekulatiustorte mit Kirschen

Spekulatiustorte mit Kirschen – Werbung

Seid ihr schon in die Weihnachtsbäckerei gestartet? Bei mir gab es ja vor ein paar Tagen schon die Knusper-Schokohäufchen, aber die Plätzchen wurden auf „nach dem Geburtstag vom kleinen Mann“ verschoben. Zum Geburtstag gehört bei uns aber unbedingt ein Kuchen und deshalb wurde hier natürlich trotzdem in den letzten Tagen ganz fleißig gebacken. Oder auch nicht gebacken – diesen Spekulatiuskuchen mit Kirschen von den Küchengöttern macht nämlich im Großen und Ganzen der Kühlschrank.  Aber fangen wir von vorne an… vor ein paar Wochen wurde ich gefragt ob ich nicht Lust hätte eines der Weihnachtsrezepte aus der tollen Rezeptsammlung von den Küchengöttern** zu testen und hier mit euch zu teilen. Da war ich sofort dabei, ich finde auf der Seite nämlich ohnehin super oft total schöne und gelingsichere Rezepte zum Kochen und Backen. Meine Wahl ist dann ziemlich schnell auf die Spekulatiustorte mit Kirschen gefallen – zum Einen weil der Kuchen ein schöner, frischer Kontrast zum Schokoladen-Bagger-Geburtstagskuchen ist und zum Anderen weil man ihn nicht backen sondern nur kühlen muss. Und wer hier schon etwas länger vorbeischaut weiß ja eh, dass ich total auf Keksbodenrezepte stehe! Und ihr scheinbar auch, mein Bananenkuchen mit Spekulatiusboden wird in der (Vor-)Weihnachtszeit definitiv ziemlich oft angeklickt. Also bin ich ganz sicher, dass euch dieser Kuchen auch schmecken wird – er lässt sich gut vorbereiten, muss nicht in den Ofen und die Zutatenliste ist absolut übersichtlich – Herz was willst du mehr? Habt ihr Lust zu naschen? Na dann ab in die Küche mit euch! 

Spekulatiustorte mit Kirschen - Küchengötter - Kooperation

Zutaten für eine 26cm Springform:

300g Spekulatius

150g Butter

1 Glas Schattenmorellen (680g)

1 Glas Cranberrys (ca. 400g)

4 EL Zucker

2 Päckchen roter Tortenguss

500ml Schlagsahne

2 EL Zucker

2 Päckchen Sahnesteif

Optional:

1 TL Weihnachtsgewürz

Zubereitung:

Eins vorweg – im Original hat der Boden nur 200g Spekulatius und 100g Butter und auch etwas weniger Tortenguss. Da ich aber total auf etwas dickere Keksböden stehe habe ich hier die Menge ein wenig erhöht. Bei der Sahne habe ich noch eine Prise Weihnachtsgewürz dazu gegeben und nur einen Teil der Sahne zum Dekorieren der Torte verwendet und den Rest in einem extra Schälchen auf den Tisch gestellt. So konnte sich jeder nach Lust und Laune bedienen.

Die Kekse in der Küchenmaschine fein raspeln oder in einen Plastikbeutel geben und mit dem Nudelholz zermahlen. Die Butter bei kleiner Hitze schmelzen und mit den Keksen vermengen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und die Spekulatiusmasse hinein geben. Den Boden gleichmäßig festdrücken und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Spekulatiustorte mit Kirschen - Küchengötter - Kooperation

In dieser Zeit die Kirschen und Cranberrys durch ein feines Sieb abgießen und den Saft auffangen. Gut abtropfen lassen.

Die Kirschen und Cranberrys auf dem Spekulatiusboden verteilen. Ich verteile sie komplett, ihr könnt aber auch einen Teil vom Obst als Deko beiseite stellen.

Ich brauche 500ml Flüssigkeit für den Tortenguss und verdünne 250ml Saft mit 250ml Wasser. Den Tortenguss nach Anleitung zubereiten, bei mir wird er kalt in die gezuckerte Flüssigkeit eingerührt, aufgekocht und dann von der Mitte nach Außen über das Obst gegeben.

Spekulatiustorte mit Kirschen - Küchengötter - Kooperation

Den Kuchen auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen bis der Tortenguss ausgehärtet ist.

Die Schlagsahne mit Zucker in die Küchenmaschine geben und steif schlagen. Das Sahnesteif und das Weihnachtsgewürz dazu geben und kurz weiter aufschlagen. Die Schlagsahne in einen Spritzbeutel geben und ganz nach persönlichem Geschmack die Torte damit dekorieren.

Spekulatiustorte mit Kirschen - Küchengötter - Kooperation

Die Spekulatiustorte mit Kirschen und Cranberrys bis zum Servieren kalt stellen. In Stücke schneiden und bis auf den letzten Keksbodenkrümel verputzen.

Viel Spaß beim „nicht backen“!

Spekulatiustorte mit Kirschen - Küchengötter - Kooperation

** Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Küchengötter entstanden. Meine Meinung zum Rezept und er Seite ist davon nicht beeinflusst und entspricht ausschließlich meiner persönlichen Erfahrung.




Tomatensuppe à la Nudeln mit Tomatensauce

Tomatensuppe à la Nudeln mit Tomatensauce

Ich habe es ja bei der Schummelpasta schon erwähnt, Tomatensauce steht hier gerade ganz hoch im Kurs. Das geht so weit, dass ich den kleinen Mann morgens wecke, er mich anstrahlt und „Matensauce“ ruft. Ja, eindeutig mein Kind. Aber so sehr ich auch darauf achte viel Gemüse in die Sauce zu bringen – Nudeln mit Tomatensauce kann ich nicht ständig essen, sonst sind die verlorenen 19kg ganz schnell wieder auf der Hüfte. Also habe ich hier ein bisschen an den Verhältnissen gearbeitet und eine super leckere und leichte Tomaten-Blumenkohlsuppe mit Dinkelbuchstabennudeln gezaubert. Quasi eine Tomatensuppe à la Nudeln mit Tomatensauce. Die ist hier ganz wunderbar angekommen und mit dem kleinen Rest den ich übrig hatte gab es am nächsten Tag (ratet mal) genau, Nudeln mit Tomatensauce. Eine schöne und unkomplizierte Suppe die nicht nur den kleinen Essern schmeckt! 

Tomatensuppe à la Nudeln mit Tomatensauce

Zutaten für 2 hungrige Personen:

400g Pizzatomaten

1/3 Blumenkohl

1/2 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

1 TL getrockneter Oregano

1 Limette

30g Buchstabennudeln

Zubereitung:

Das Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Die Zwiebel, den Knoblauch un den klein gezupften Blumenkohl darin anschwitzen. Alles mit 300ml Wasser ablöschen, etwas slazen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten dazu geben, alles kurz aufkochen und mit dem Stabmixer pürieren.

Die Suppe mit Pfeffer und Salz würzen und die Suppennudeln hinein geben. Noch 3-4 Minuten gar kochen und die Suppe dann mit Limettensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Schnell und unkompliziert – oder habe ich zuviel versprochen?

Tomatensuppe à la Nudeln mit Tomatensauce




Wirsingtopf mit Reis und Fisch

Wirsingtopf mit Reis und Fisch

Ich hasse die Erkältungszeit. Und um ehrlich zu sein ist es in diesem Jahr wirklich eine Katastrophe, das ging Anfang des Jahres los und in den letzten vier Wochen geben sich auch schon wieder die Viren die Klinke in die Hand – dabei esse ich ständig Obst und viel frisches Gemüse. Bessere Hälfte hingegen isst nur am Wochenende Obst und futtert sonst munter fröhlich Vitamin C Tabletten… und der ist fit. Vielleicht sollte ich doch meine Strategie überdenken. Seit gestern habe ich jedenfalls schon wieder einen dicken Schnupfen und da sollte etwas schnelles und unkompliziertes auf den Tisch. Irgendwas das mir irgendwie ein Gefühl von Wärme und Erkältungssoulfood gibt. Für Hühnersuppe hatte ich keine Zeit, aber dieser Wirsingtopf mit Reis und Fisch stand schnell auf dem Tisch und war genau das Richtige. Wenn ihr also auch gerade von einer fiesen Erkältung gepackt wurdet und überhaupt keine Lust habt lange in der Küche zu stehen ist dieses Rezept wirklich perfekt. Und wer keine Lust auf Fisch hat nimmt einfach etwas Hähnchenbrustfilet, das passt auch ganz wunderbar! 

Schneller Wirsingtopf mit Reis und Fisch

Zutaten für 2 Personen:

6-7 Blätter Wirsingkohl, hier die inneren Blätter

1/4 Zwiebel

Pfeffer & Salz

1/2 L Gemüsebrühe

etwas Rapsöl

30g Reis, hier 10-Minuten Reis

120g Fischfilet, z.B. Kabeljau oder Wildlachs – alternativ Hähnchen

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Wirsingkohlblätter fein hacken. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Das Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und das Gemüse darin kurz anschwitzen. Alles mit der Brühe ablöschen und 10 Minuten sanft köcheln lassen.

Den Reis dazu geben und weitere 10 Minuten auf mittlerer Stufe kochen bis der Reis gar ist. Den Wirsingtopf mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Den Fisch in kleine Würfel schneiden und im Eintopf 2-3 Minuten gar ziehen lassen.

Den Wirsingtopf mit Reis und Fisch auf tiefe Teller verteilen und sofort servieren.

Gute Besserung!

Schneller Wirsingtopf mit Reis und Fisch




Kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini

Kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini

Ihr habt es vielleicht schon gemerkt, im Moment „schummel“ ich ziemlich oft irgendwo Gemüse rein. Das bedeutet nicht, dass der kleine Mann Gemüse grundsätzlich nicht essen will – es ist nur extrem stimmungsabhängig und vorher nicht einzuschätzen. Um auf Nummer sicher zu gehen tarne ich also einen Teil des Gemüses und in diesem Fall gab es kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini. Dabei habe ich das Gemüse sehr fein gerieben und unter das Hackfleisch gemischt. Dazu gab es Pommes und Salat – ein schnelles und unkompliziertes Familienessen!

Kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini

Zutaten für 20 kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini:

400g Rinderhackfleisch

1 kleine Zwiebel

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

1 TL Paprikapulver

1 EL Senf

50g Skyr (oder magerer Quark)

100g Zucchini

1 Ei oder Eiersatz

Zubereitung:

Die Zwiebel sehr fein hacken und die Zucchini mit der Gemüsereibe* so fein wie möglich reiben. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen.

In dieser Zeit das Hackfleisch mit den Gewürzen, der Zucchini, Senf, Skyr und Ei (oder wie in unserem Fall Eiersatz) in eine Schüssel geben. Die angeschwitzte Zwiebel dazu geben und alles gründlich verkneten.

Die Pfanne mit Küchenpapier auswischen und etwas frisches Öl darin erhitzen. Aus der Fleischmasse kleine Bouletten formen und diese braten bis die Bouletten gar sind. Dabei mehrfach wenden – aber Vorsicht, erst wenden wenn die Bouletten sich gut vom Boden der Pfanne lösen lassen, sonst zerfallen sie euch!

Die fertig gebratenen Schummel-Bouletten auf einem extra Teller abgedeckt warm halten bis das gesamt Hackfleisch verarbeitet ist.

Nach Lust und Laune mit einer passenden Beilage servieren.

Greift zu!

Kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini




Warmer Thunfisch-Tomatensalat mit Parmesan

Warmer Thunfisch-Tomatensalat mit Parmesan

Dieser Salat war eine ganz spontane Resteverwertung für ein Stück Baguette das schon leicht pappig war. Da der kleine Mann ja auf dem Tomatensaucen-Trip ist und Thunfisch eigentlich auch immer geht habe ich mehr oder weniger alles zusammen in einen Topf geworfen und geschaut was dabei raus kommt. Das Ergebnis war ein warmer Thunfisch-Tomatensalat… oder zumindest ist Salat aus meiner Sicht das passendste Wort dafür. Denn ein Dip ist es nicht und da schon Brot enthalten ist würde ich es auch nicht als Aufstrich verwenden. Pur konnte man das Ganze aber sehr gut essen, also ist es wohl eine Art warmer Brotsalat! 

Warmer Thunfisch-Tomatensalat mit Parmesan

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

200g Pizzatomaten

1 Knoblauchzehe

1/2 Frühlingszwiebel, weißer Anteil

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

10-15cm Baguette (vom Vortag)

15g Parmesan

5-6 Blätter Basilikum

Zubereitung:

Die Tomaten in einen kleinen beschichteten Topf oder Pfanne geben. Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln, das Brot in 1 cm große Würfel schneiden. Die Tomaten erhitzen und den Knoblauch, die Frühlingszwiebel und das Brot hinein geben. Den Thunfisch klein pflücken und ebenfalls untermengen. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und kurz auf kleiner Stufe köcheln lassen bis das Brot die Tomatensauce aufgesaugt hat.

Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und das Basilikum klein zupfen. Den Parmesan in den Salat reiben und das frische Basilikum unterheben. Den warmen Thunfisch-Tomatensalat mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und lauwarm servieren.

Lasst es euch schmecken!

Warmer Thunfisch-Tomatensalat mit Parmesan