Haferflockencookies mit weißer Schokolade

Für eine Kuchenrunde im Büro hatte ich eigentlich ganz andere Pläne. Aber wie es im Leben manchmal so ist, der kleine Mann hatte eine ordentliche Beule am Kopf und aufgeschlagene Knie – also bin ich in den Mama-Modus geswitcht und habe mit ihm auf der Couch Bücher angeschaut und viel getröstet und dabei komplett vergessen, dass ich eigentlich backen wollte. Das ist mir dann beim Abendessen wieder eingefallen und somit brauchte ich ganz dringend zwei Rezepte ohne Küchenmaschine. Denn dreimal dürft ihr raten wie müde das Kind noch wäre wenn es hört, dass ich unten backe. Also gab es neben einem saftigen Schokoladenkuchen der im Topf zusammengrührt wurde noch schnell ein paar Cookie. Haferflockencookies mit weißer Schokolade um genau zu sein. Als Vorlage haben mir dazu die veganen und ziemlich gesunden Zimt-Cookies mit Haferflocken gedient die es schon seit 2017 hier auf dem Blog gibt. Diesmal aber mit einem guten Schuss Chai-Sirup und weißer Schokolade – wer spontan sein will muss auch mal flexibel sein. Das Ergebnis war auf jeden Fall super lecker – was will man mehr?!



Haferflockencookies mit weißer Schokolade

Zutaten für 20 Haferflockencookies mit weißer Schokolade:

150g grobe Haferflocken

75g zarte Haferflocken

2 reife Bananen

2 TL Leinsamen, geschrotet

50ml Wasser

60ml Chai Sirup*

2 TL Chia Samen

2 EL Sonnenblumenkerne

4 EL gepuffter Quinoa

20g Hafermehl

1/2 TL Zimt

50g Schokotropfen, weiße Schokolade*

Zubereitung:

Die Leinsamen und die Chia Samen in eine ausreichend große Schüssel geben und mit warmem Wasser aufgießen. Einige Minuten quellen lassen und dann die Sonnenblumenkerne, das Hafermehl, den Quinoa und den Zimt untermengen. 

Die Bananen und dne Chai Sirup dazu geben und alles mit der Gabel zu einem klebrigen Brei zerdrücken. Die Haferflocken und die weißen Schokodrops untermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Haferflockenmasse mit feuchten Händen zu ca. 20 Cookies formen und die Haferflockencookies mit weißer Schokolade für 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen. 

Die fertigen Cookies auf dem Blech abkühlen lassen und dann in einer passenden Keksdose lagern. 

Viel Spaß beim Naschen!

Haferflockencookies mit weißer Schokolade




Mein 8. Bloggeburtstag – Happy Birthday

Ein bisschen traurig ist es schon, dass ich regelmäßig meinen Bloggeburtstag verschlafe. Aber irgendwie ist es ja schon fast eine kleine Tradition geworden und glücklicherweise ist der Blog nicht nachtragend. Und nachdem ich im vorletzten Jahr eine Kuchenrunde geschmissen habe und im letzten Jahr zum Ausgleich ein Salatbuffet angerichtet habe, es vor einigen Jahren schon Cocktails gab und mir nach 8 Jahren einfach nichts so richtig passend erscheint dachte ich ich halte es diesmal bunt. Aber als ich dann so meine Rezepte vom letzten Jahr durchgegangen bin dachte ich nur: Pizza! Ein gemütlicher Geburtstag mit Freunden, unkompliziert und mit einem Bierchen oder einem Glas Wein zum Anstoßen – das wär’s doch. 



Und bei über 70 Pizzarezepten hier auf dem Blog kann ich glaube ich mit gutem Gewissen sagen, dass Pizza in jeder Variante, egal ob leicht und mit viel Gemüse wie diese Salami-Spinatvariante… 

Salamipizza mit Spinat und Schafskäse

… oder sündhaft kalorienlastig wie diese Cheeseburger-Pizza  wohl eine ziemlich typische Sache für katha-kocht! ist. 

Cheeseburger Pizza

Aber auch sonst sind in den letzten 8 Jahren mehr als 2200 Rezepte hier auf dem Blog gelandet – und das obwohl es ja in den letzten 2-3 Jahren für meine Verhältnisse ruhiger geworden ist und der tägliche Rezept-Rhythmus wohl endgültig der Vergangenheit angehört. Ein bisschen wehmütig macht mich das schon, aber ihr habt ja im Archiv genug Rezepte zum stöbern!

Aber zurück zur Pizza. Ich glaube über all die Jahre waren diese drei Pizzen hier meine absoluten Favoriten:

Platz 1: Spinat Gorgonzola

Spinat-Gorgonzola Pizza

Platz 2: Pizza Schinken-Avocado mit Pinienkernen

Schinken-Avocado Pizza mit Pinienkernen

Platz 3: Pizza mit Lachs und Garnelen auf Sauce Hollandaise

Lachs Pizza mit Garnelen und Sauce Hollandaise

Das war er also, mein 8. Bloggeburtstag. Ich hoffe ihr bleibt auch im nächsten Jahr dabei und vielleicht feiern wir den 9. Geburtstag ja dann mal wieder pünktlich.

Und jetzt greift zu!




Sommerlicher Zucchini-Nudeltopf

Die Zucchiniernte fällt in diesem Jahr mal wieder besonders reichlich aus und ich bin fleißig dabei alte und neue Rezepte auf den Tisch zu zaubern. Natürlich versuche ich dabei immer wieder zu variieren damit es nicht langweilig wird, aber deshalb muss es noch lange nicht kompliziert sein. Mein sommerlicher Zucchini-Nudeltopf ist zum Beispiel ganz flott gemacht, verbindet Pasta mit viel Gemüse und ist somit sowohl kinder- als auch punktefreundlich. Bei mir kamen noch ein paar Tomaten aus eigener Ernte, frische Kräuter und Karotten in den Topf, ihr könnt aber auch einzelne Zutaten austauschen und einfach das nehmen was ihr gerade zur Hand habt!



Sommerlicher Zucchini-Nudeltopf

Zutaten für 3 Personen:

130g Spirelli

4 Tomaten

3 Karotten

500g Zucchini

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

4 Pimentkörner

1 Zitrone (nur den Saft)

etwas Basilikum

Zubereitung:

Die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotten schälen und in feine Würfel oder Scheiben schneiden. Die Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden.

Einen Topf mit ca. 1,2 L Salzwasser zum kochen bringen. Die Pasta, die Karotten, die Zwiebel und den Knoblauch hinein geben. Die Pimentkörner im Mörser* zerstoßen und zusammen mit den Zucchinistücken und einer guten Prise Pfeffer dazu geben. Alles mit schräg aufgelegtem Deckel auf mittlerer Stufe (hier 7 von 14) köcheln lassen.

Die Tomaten in Stücke schneiden und auf die tiefen Teller verteilen.

Sobald die Nudeln gar gekocht sind den Zucchini-Nudeltopf vom Herd nehmen und die klein gehackten Basilikumblätter in den Eintopf geben. Bei Bedarf noch etwas Wasser zufügen. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und die vorbereiteten Tomatenwürfel mit der heißen Suppe übergießen.

Sofort servieren und bis auf den letzten Zucchiniwürfel verputzen.

Guten Appetit!

Sommerlicher Zucchini-Nudeltopf




Linguine mit Attilus Kaviar – Kooperation

** Dieses Rezept enthält Werbung

Heute habe ich ein ganz besonderes Rezept für euch – auch wenn es unglaublich schnell gemacht ist. Vor Kurzem gab es hier ja zum Hochzeitstag die herzhaften Kräuter-Pancakes mit Kaviar und ich habe euch von dem ganz wunderbaren Attilus Kaviar vorgeschwärmt den ich schon vor Jahren auf einem tollen Event im Hotel Palace kosten durfte. Damals hat Robin Freeman als Markenbotschafter ein paar tolle Rezeptideen vorgeschlagen und irgendwie sind mir die Linguine mit Attilus Kaviar dauerhaft im Gedächnis geblieben. Ich liebe Pasta einfach, aber kann man Kaviar einfach so in einem Alltagsgericht verwenden? Ich war (aus meiner Sicht) unglaublich mutig und habe es einfach darauf ankommen lassen. Und was soll ich sagen – es war unglaublich lecker! Natürlich ist eine in Creme fraîche geschwenkte Pasta mit ein paar frischen Kräutern ohnehin lecker, aber der weiche Royal Siberian Caviar von Attilus macht aus diesem absolut einfachen Rezept ein kleines Highlight. Nur eines vorweg – die Pasta macht unglaublich satt…! 



Linguine mit Attilus Kaviar

Zutaten für 2 Personen:

150g Linguine

2-3 junge Blätter Zitronenmelisse

1 Blatt marokkanische Minze

2 Zweige Estragon

1/2 Schalotte

Pfeffer & Salz

150g Creme Fraîche 

1/2 Zitrone

20-30g Royal Siberian Caviar**

Linguine mit Attilus Kaviar

Zubereitung:

Die Schalotte schälen und die Kräuter von den Blattstängeln zupfen. Alles in einen kleinen Mixer geben und kurz beiseite stellen. 

Für die Linguine einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Pasta darin al dente kochen. Zwei Tassen vom Nudelwasser beiseite stellen und die Pasta abgießen. 

Die Linguine zurück in den Topf geben. Einen Schluck Nudelwasser zu den Kräutern in den Mixer geben und alles fein mixen. Die Kräuter zusammen mit der Creme Fraîche unter die Pasta mengen, nach und nach etwas Nudelwasser dazu geben bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat und alles mit Pfeffer und Salz würzen. 

Die Nudeln mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken und auf passende Teller verteilen.

Am Ende eine großzügige Nocke Kaviar auf der Pasta platzieren und die Linguine mit Attilus Kaviar sofort servieren. Der Kaviar soll nicht garen! Wer sich unsicher ist kann den Kaviar auch erst am Tisch auf die Pasta setzen – so kann man das Ganze sogar noch etwas mehr zelebrieren. 

Linguine mit Attilus Kaviar

Jetzt kann jeder selbst entscheiden ob er den Kaviar untermengt oder lieber nach und nach mit auf die Gabel nimmt. 

Genießt eure Pasta!

Linguine mit Attilus Kaviar

** Der Kaviar für diese Rezept wurde mir von Attilus Kaviar zur Verfügung gestellt. Das Rezept für meine Linguine mit Attilus Kaviar und meine Meinung zum Produkt sind davon nicht beeinflusst. 




Kokos-Currytopf mit weißen Bohnen und Hähnchen

Ich stehe ja total auf schnelle Curryrezepte – mein neustes Experiment ist dieser Kokos-Currytopf mit weißen Bohnen und Hähnchen. Als „Grünzeug“ könnt ihr Spinat oder Mangold nehmen, das macht eigentlich keinen Unterschied. Ich habe dafür im Garten frischen Mangold geerntet und mich mal wieder daran erinnert, dass ich euch doch wenigstens einen Garteneinblick zeigen wollte. Ich arbeite daran, versprochen! Aber durch die Woche Urlaub bin ich irgendwie nicht gut im Zeitplan. EGal, zurück zum Curry. Mit Kokosöl, Kokosraspeln und einem Klecks Erdnusscreme wird daraus ein super leckeres und leichtes Abendessen!



Kokos-Currytopf mit weißen BOhnen und Hähnchen

Zutaten für 2-3 Personen:

240g weiße Bohnen (Abtropfgewicht)

1 TL Kokosöl

250g Hähnchenbrustfilet

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 TL Currypulver

1 Prise Chiliflocken

1 Bund Mangold (ca. 250g)

2-3 Karotten

Salz

20g Kokos-Chips*

300ml Wasser

1 EL Erdnusscreme

Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. Die Mangoldblätter von den Rispen schneiden. Die Blattrispen fein hacken, die Blätter grob zupfen und beiseite stellen. Die Karotten schälen und in grobe Stücke schneiden, die Bohnen durch ein Sieb abgießen. 

Das Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel, die Blattrispen und die Karotten hinein geben. Alles kurz anschwitzen und dann das Fleisch dazu geben. Rundum anbraten und dann mit Chili, Curry und Salz würzen. Den Knoblauch und die Kokosflocken untermengen.  Nach einigen Minuten das Curry mit etwas Wasser ablöschen und die Erdnusscreme einrühren. Die Mangoldblätter und die Bohnen dazu geben und den Deckel auf die Pfanne legen. Köcheln lassen bis der Mangold in sich zusammen gefallen ist. 

Alles ein letztes Mal mit Chili und Salz abschmecken und den Kokos-Currytopf sofort in tiefen Tellern servieren.

Guten Appetit!

Kokos-Currytopf mit weißen BOhnen und Hähnchen




Basilikum Falafel aus dem Actifry

In letzter Zeit wurde ich oft gefragt, ob ich meinen ActiFry viel benutze – hier auf dem Blog wäre ja überhaupt kein Rezept zu finden. Und ich denke fast, dass dadurch die Frage auch schon mehr oder minder beantwortet wird. Das Ganze war ein Spontankauf zu den Amazon Primedays im letzten Jahr und auch wenn alles was wir darin bisher gemacht haben lecker war, war es doch nicht überragend und konnte nur in der Heißluftfritteuse gemacht werden. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich sonst praktisch nicht frittiere. Pommes, Fischstäbchen, Hähnchennuggets und Co macht bei mir meistens der Backofen. Diese Basilikum Falafel aus dem Actifry hier waren aber so lecker und rundum perfekt gelungen, dass ich sie unbedingt mit euch teilen muss!



Basilikum-Falafel auf dem Actifry

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Dose Kichererbsen (ca 250g Abtropfgewicht)

1 TL Speisestärke

Pfeffer & Salz

1 TL Cumin

1/2 TL Paprikapulver, edelsüß

15 Blätter Basilikum

1/4 Zwiebel

1/2 Zitrone

etwas Öl für die Heißluftfritteuse

150g (fettarmer) Joghurt

Für den Salat:

10 Cocktailtomaten

1 rote Paprika

1 Kopfsalat / Blattsalat

1/2 Gurke

Balsamicoessig

Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Kichererbsen in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen bis sich kein Schaum mehr bildet. Die Hälfte der Kichererbsen, die Speisestärke, den Saft aus der Zitrone, etwas Zitronenabrieb und die grob gehackte Zwiebel mit dem Stabmixer fein pürieren und zusammen mit den restlichen Kichererbsen in eine Schüssel geben und mit dem Kartoffelstampfer zu einem dicken Brei zerdrücken. Das Basilikum fein hacken und untermengen. Die Masse mit Pfeffer, Salz, Cumin und Paprikapulver würzen und zu ca. 15 Falafeln formen. In das Gitterkörbchen vom ActiFry* setzen und leicht mit etwas Öl einpinseln. 25 Minuten garen bis die Basilikum-Falafel außen schön kross sind. 

In dieser Zeit alle Zutaten für den Salat waschen, klein schneiden, vermengen und mit Essig und Öl anmachen. Den Salat mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Für den Dip einfach den Joghurt mit Pfeffer und Salz würzen und in einem extra Schälchen servieren.

Die fertigen Falafel auf dem Salat anrichten.

Lasst es euch schmecken!

Basilikum-Falafel auf dem Actifry




Rezension – Hol A Sol

Was verbindet ihr mit der Karibik? Klar, Jack Sparrow und seine Crew sind da ein Punkt – aber was fällt euch noch ein? Ich habe riesige Vorfreude auf das Ende des Jahres – wir machen nämlich eine Karibik Kreuzfahrt und haben außerdem vorher und im Anschluss noch ein paar Tage in der Dominikanischen Republik eingeplant. Sooo viel schöne Inseln, Strände, Orte, Berge, Höhlen, Buchten – ihr seht schon, wir haben schon ein paar Ausflüge geplant. Und natürlich freue ich mich auch schon riesig auf das Essen vor Ort. Da passt es doch gleich doppelt so gut, dass im Thorbecke Verlag** gerade das Kochbuch Hol A Sol * erschienen ist! Unter dem Motto: „Karibik – Palmen, Strand und gutes Essen“ haben Julia Cawley, Vera Schärper und Saskia van Deelen eine tolle Sammlung alltags tauglicher Rezepte aus der Karibik zusammengestellt. Vom Frühstück bis zum Cocktail ist alles dabei, die Zutaten sind gut zu bekommen und die Rezepte eher unkompliziert. Dazu gibt es viele tolle Fotos die mich umgehend in Urlaubsstimmung versetzt haben – so konnten wir in den letzten Tagen schon ein bisschen Urlaubsfeeling auf der Terrasse genießen!



Rezension Hol a Sol

Zu den harten Fakten:

1. Auflage 2019
Format 19 x 26 cm
168 Seiten
Hardcover mit Schmuckfarbe
mit zahlreichen Fotos
ISBN: 978-3-7995-1339-5

 

Das erste Kapitel widmet sich dem Morgen. Unter dem Motto: „Frühstück unter Palmen“ startet man mit zehn Seiten Bildmaterial in den Tag – das Meer, der Markt, die Straßen, alles lädt zu einem Frühstück in der Karibik ein.  Ihr mögt es lecker und leicht? Dann wäre der in der Ananas servierte Kokos-Minze Joghurt mit frischen Ananasstücken genau das Richtige für euch! Oder wollt ihr lieber das Banana Bread mit der Pina Colada Konfitüre probieren? So oder so hat der Start in den Tag einen süßen Schwerpunkt!

Weiter geht es mit den Mittags Rezepten. Nach einer kleinen Bildstrecke -gibt es vom Ceviche mit Melonen-Avocado Tartar, zur Salsa Verde oder Roja oder einer Hackpfanne mit Rosinen und Kochbanane ein paar schöne Basics für die unkomplizierte Mittagsküche.

Das nächste Kapitel nennt sich „Zwischendurch“ und sorgt mit Guacamole, dreierlei fruchtigen Salsas, einem warmen Maiskolbensalat oder Thunfisch-Frikadellen mit Zitronen-Mayonnaise für Abwechslung zu jeder Gelegenheit. Ich fand die Thunfisch-Frikadellen sehr lecker und auch Bessere Hälfte und der kleine Mann waren sehr angetan.

Rezension Hol a Sol

Abends – was essen wir zu später Stunde? Nein, wir gehen noch nicht zu den Cocktails – geduldet euch noch ein Wenig! Aber die Fotos vom Steg mit den Muschellampen oder vom Sonnenuntergang am Meer schreien nach romantischen (oder mit Kind zumindest gemütlichen) Abenden. Die Küche bleibt trotzdem bodenständig, von der frischen Fischsuppe über das Coconut Chicken (das eigentlich mit Reis statt mit Reisnudeln serviert wird – aber wer kann schon immer wissen was man im Vorratsschrank hat)… 

Rezension Hol a Sol

… zum Jambalaya (ich mag meines einen ganz kleinen Tick mehr, aber Bessere Hälte hat sofort gesagt: das ist extrem lecker!)…

Rezension Hol a Sol

… zum Jerk Chicken oder dem Maisschaumsüppchen mit Chorizo und karamellisiertem Mais – hier kleben noch einige Post it’s die vor dem Urlaub abgearbeitet werden wollen!

Bei den Desserts sorgt die Mascarponecreme dafür, dass selbst der Obstsalat auf die Hüfte geht, ansonsten kommt man bei Kokoseis, Churros oder gebackener Banane als Süßschnabel voll auf seine Kosten. 

Last but not least lachen mich die Getränke an – und an was denkt man da sofort? Cocktails! Und auch wenn die pinke Grapefruit Limonade und der Eis-Kaffee mit Jamaikanischem Rum sehr verlocken sind wird es am Ende doch der Bahama Mama. Ein bisschen anders als ich ihn kenne und ich muss gestehen, dass wir so wenig Rum trinken, dass der kubanische Klassiker anstelle eines jamaikanischen Rums zum Einsatz kam – aber lecker war er definitiv! 

Rezension Hol a Sol

Mein Fazit: das Buch Hol A Sol überzeugt durch unkomplizierte Alltagsküche – wer auf die ganz großen Überraschungen hofft muss vielleicht bei einigen Rezepten zwei Mal hinsehen, aber gerade dadurch wirken die Gerichte authentisch und die Zutaten sind wie eingangs erwähnt im gut sortierten Supermarkt ohne Probleme zu finden. 

Für mich eine ganz klare Empfehlung für alle die ein wenig Fernweh auf de Tisch zaubern wollen!

** Das Buch “Hol A Sol” wurde mir freundlicherweise vom Thorbecke Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Rezension zum Buch und zu den Rezepten ist davon unabhängig und entspricht ausschließlich meiner persönlichen Meinung.




Rote Grütze – mein Lieblingsrezept

Eigentlich will ich euch schon wieder seit Wochen zeigen was in meinem Gemüsebeet so los ist, aber irgendwie komme ich einfach nicht dazu. Also konzentrieren wir uns jetzt einfach mal auf die Obsternte. Unser Kirschbaum hat dieses Jahr so viele Süßkirschen getragen wie noch nie zuvor… es waren sicherlich gute 500g. Nicht die Welt, aber wir haben uns gefreut! Die Stachelbeersträucher waren etwas zurückhaltender und haben zu dritt nur 350g auf die Waage gebracht – zwei der Sträucher haben rote Beeren, der dritte hat grüne Stachelbeeren. Trotzdem habe ich für mich entschieden, dass ich mit diesem optischen Makel in meiner roten Grütze leben kann. Die Johannisbeeren waren mal wieder nicht zu bremsen, die Äste der Hochstämmchen haben sich gebogen und waren voll mit kleinen roten Beeren. Jetzt stellte sich natürlich die Frage was ich aus diesem bunten Mix mache und die Antwort war „rote Grütze“! Wer sich jetzt denkt, dass man dafür doch eher Sauerkirschen nimmt – ja, kann man. Aber ich finde die Johannisbeeren geben schon eine ordentliche Portion Säure ab und mit den Süßkirschen habe ich mir einiges an Zucker gespart den ich sonst für gewöhnlich dazugeben würde.  Falls ihr also auch noch einen bunten Mix an Beeren habt, kann ich euch meine rote Grütze nur empfehlen – aber Vorsicht, die hat Suchtpotential!



Rote Grütze - mein Lieblingsrezept

Zutaten für ca. 1,7 kg rote Grütze:

500g Süßkirschen

350g Stachelbeeren

500g rote Johannisbeeren

400ml roter Fruchtsaft 

1 Vanilleschote

60g Zucker

3 EL Instantmehl Typ 405 oder Speisestärke

Zubereitung:

Die Kirschen entsteinen – bei dieser kleinen Menge mache ich das kurzerhand mit einem Messer. Die Johannisbeeren von den Rispen zupfen und von den Stachelbeeren die Stiele entfernen. Alle Beeren waschen und zusammen mit den Kirschen in einen kleinen Topf geben. Die Vanilleschote halbieren und auskratzen. Das Vanillemark zu den roten Früchten geben. Das Mehl oder die Speisestärke (ich persönlich finde die Konsistenz bei Instantmehl noch einen Tick besser) Mit etwas Saft verrühren und kurz beiseite stellen. Den restlichen Fruchtsaft zu den Beeren in den Topf geben und bei hoher Hitze schnell aufkochen. 

Den Zucker einrühren und gut umrühren bis er sich gelöst hat. Die Hitze reduzieren und 1-2 Minuten später das Mehl langsam einrühren. 

Köcheln lassen bis die rote Grütze die gewünschte Konsistenz hat. Bei mir dauert das in etwa 10 Minuten.

Die rote Grütze vollständig abkühlen lassen und mit Vanilleeis, pur, mit Vanillesauce, Joghurt oder Skyr servieren.

Ein Träumchen!

Rote Grütze - mein Lieblingsrezept




Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree

Diese Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree ist ein klarer Fall für die leichte Sommerküche. Bunt und lecker – das Kartoffelpüree wird dabei mit Brokkoli „gestreckt“, ein Klecks Skyr ist der perfekte Dip und natürlich dürfen auch frische Kräuter nicht fehlen. Im großen und ganzen steht das Essen schnell auf dem Tisch. Außerdem ist es eine schöne Abwechslung zum ebenfalls punktefreundlichen Putengyros das bei uns regelmäßig auf den Tisch kommt!



Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree

Zutaten für 2-3 Personen:

300g Hähnchenbrustfilet

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

Paprikapulver

1 rote Paprika

1 gelbe Paprika

4-5 Zweige Oregano

1 Zwiebel

200g Brokkoli

200g mehlig kochende Kartoffeln

1 Prise Muskat

etwas Skyr

Zubereitung:

Das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Paprika waschen, halbieren, entkernen und in sehr dünne Streifen schneiden. Den Oregano von den Stängeln zupfen und fein hacken. Die Zwiebel halbieren und fein aufschneiden.

Die Kartoffeln schälen, würfeln und in einen Topf mit kaltem Salzwasser geben. Das Wasser zum kochen bringen – die Kartoffeln brauchen in etwa 15 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit den in Röschen geschnittenen Brokkoli dazu geben.

Während die Kartoffeln kochen das Öl für das Hähnchen in der Pfanne erhitzen. Das Fleisch rundum scharf anbraten und mit Paprika, Pfeffer und Salz würzen. Die Zwiebel, den Oregano und die Paprika dazu geben und alles einige Minuten anschwitzen. 

Den Brokkoli mit den Kartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben. Mit dem Kartoffelstampfer* zu Püree verarbeiten und mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Wenn euch die Konsistenz zu dick ist einfach etwas Milch dazu geben und mit dem Schneebesen verrühren.

Die Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree anrichten und einen dicken Klecks Skyr als Dip auf den Teller geben. 

Leicht und lecker!

Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree




Fischcurry mit Mango und Zucchini

Wer mir auf Instagram folgt hat es ja vielleicht schon entdeckt – gestern gab es bei uns dieses super leckere und absolut punktefreundliche Fischcurry mit Mango und Zucchini. Eigentlich dachte ich ja, dass ich vier Portionen gekocht habe und bei 2 1/2 Essern noch einen kleinen Rest für das Mittagessen am nächsten Tag hätte – aber da ich das wohl nicht wirklich kommuniziert habe und Bessere Hälfte das Curry extrem lecker fand war es schwups-di-wups bis auf das letzte Reiskorn verputzt. Ein so leckeres Rezept muss ich natürlich sofort mit euch teilen!



Fischcurry mit Mango und Zucchini

Zutaten für 3 Personen:

1 TL Erdnussöl

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 TL Kurkuma

1 TL Currypulver

1/2 TL Koriandersamen

Salz

1 Prise gemahlene Chilis

350g Steinbeißerfilet

130g Reis (10-Minuten Reis)

1 Mango

1 größere Zucchini

1 EL Erdnussbutter

1/2 Zitrone

1 Frühlingszwiebel

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Öl in einem beschichteten Topf erhitzen und beides darin andünsten. Kurkuma, Curry und den im Mörser zerstoßenen Koriander dazu geben, anschließend den Reis untermengen. Alles 4-5 Minuten unter ständigem Rühren anrösten. Im Wasserkocher etwas Wasser erhitzen und alles mit ca. 300ml Wasser ablöschen und mit einer guten Prise Salz würzen. Einmal kurz aufkochen, die Hitze reduzieren (Hier Stufe 10 von 14) und im abgedeckten Topf unter regelmäßigem Rühren köcheln lassen.

In dieser Zeit die Mango vom Kern schneiden, schälen und klein würfeln. Direkt untermengen. Bei Bedarf immer wieder etwas Wasser zum Reis geben.

Die Zucchini waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Die Erdnussbutter einrühren und alles mit einer Prise Chili würzen.

Zu guter Letzt den Fisch auf Gräten prüfen, würfeln und dazu geben. Die Hitze auf kleine Stufe (hier 3 von 14) reduzieren und den Fisch kurz gar ziehen lassen. In dieser Zeit die Frühlingszwiebel schnell in Ringe schneiden.

Das Fischcurry mit Mango und Zucchini mit Zitronensaft und Salz abschmecken. 

Das Curry auf passende Teller verteilen und etwas von der Frühlingszwiebel darüber geben.

Lasst es euch schmecken!