Blätterteigpizza mit Spinat und Schinken

Blätterteigpizza mit Spinat und Schinken

Ich habe fast immer einen Pizzateig eingefroren und wenn das mal nicht der Fall ist, dann ist so ein Teig ja auch relativ flott gemacht. Manchmal ist flott aber einfach nicht flott genug, die eisigen Reserven sind geplündert und der Hunger ist groß – dann ist Blätterteig aus meiner Sicht eine schöne Alternative. In dieser Variante habe ich ihn mit Creme fraîche bestrichen und mit frischen Kräuterseitlingen, Spinat und Schinken belegt. Ein paar Sonnenblumenkerne runden das Ganze ab und nach gerade einmal 30 Minuten ist eure Blätterteigpizza mit Spinat und Schinken schon fertig!

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Zutaten für 2 Personen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal

4 EL Creme fraîche

4 Kräuterseitlinge

2 Hand voll Spinat

3-4 Scheiben Schinken

Pfeffer & Salz

3-4 EL Sonnenblumenkerne

1 Ei

Zubereitung:

Den Blätterteig auf ein Backblech legen und mit der Creme fraîche bestreichen. Dabei rundum 1cm Rand frei lassen.

Die Kräuterseitlinge putzen und in Scheiben schneiden. Den Spinat waschen. Pilze und Spinat auf der Blätterteigpizza verteilen und anschließend den klein gezupften Schinken dazwischen platzieren. Die Sonnenblumenkerne darüber streuseln.

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Den Backofen auf 200°C vorheizen. Das Ei verquirlen und den Rand damit einpinseln. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Die fertig belegte Blätterteigpizza für knapp 20 Minuten in den Backofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der Rand den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat.

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In vier Stücke schneiden und sofort servieren.

Greift zu!

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Röllchen mit Gurke und Schinken

Röllchen mit Gurke und Schinken

Diese kleinen Röllchen sind wirklich ganz spontan entstanden – eine kleine, frische Einstimmung auf das Valentinstags Menü. Ich hatte gerade etwas Hüttenkäse mit Tomate und Basilikum im Kühlschrank, wer die Häppchen etwas neutraler halten möchte kann aber auch einfach Frischkäse verwenden. So oder so sind diese kleinen Röllchen mit Gurke und Schinken schnell gemacht, durch die Gurke super frisch und ideal als Tapas, kleine Häppchen oder auch für ein sommerliches Buffet.

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Zutaten für 2 Spieße / 4 Röllchen:

4 Streifen Gurke, mit dem Sparschäler abgezogen

2 Scheiben Parmaschinken

4 TL Hüttenkäse oder Frischkäse

etwas Pfeffer

Zubereitung:

Die Gurke mit dem Sparschäler an einer Kante schälen. Danach mit dem Sparschäler vier lange Bahnen von der Gurke abziehen und längst auslegen. Die Schinkenscheiben der Länge nach in Streifen schneiden und auf die Gurkenbahnen legen.

Das Ganze mit Hüttenkäse oder Frischkäse gleichmäßig bestreichen und von einem Ende aus aufrollen. Dabei sollten die Röllchen nicht zu locker gerollt werden, aber auch nicht zu fest – sonst drückt ihr den Käse wieder heraus.

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Jeweils zwei Röllchen mit Gurke und Schinken auf Holzspieße schieben und noch kurz kalt stellen oder sofort servieren. Ihr könnt sie ungefähr eine Stunde vor dem Servieren vorbereiten. Ich würde sie aber erst direkt vor dem Servieren mit etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.

Greift zu!

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Pizza mit Antipasti

Pizza mit Antipasti

Seid ihr alle gut im neuen Jahr angekommen? Bevor ich euch meinen Jahresrückblick zeige gibt es heute noch etwas nützliches. Wenn ihr von der Party gestern nämlich noch ein paar Reste wie Oliven, eingelegte Zwiebel, Pilze oder Tomaten, oder andere leckere Antipasti habt, dann ist dieses Rezept hier genau das Richtige für euch! Pizza mit Antipasti ist super schnell und einfach gemacht und eignet sich ganz wunderbar um wieder ein bisschen Ordnung in den Kühlschrank zu bringen.

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Zutaten für 1 große Pizza:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengries

20g frische Hefe

1 Prise Salz

1 TL Zucker

180g Wasser

Für den Belag:

200g Tomatensauce – hier meine Allzwecktomatensauce // alternativ Pizzatomaten mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen und mit dem Stabmixer pürieren

150g Käse, hier Raclette Käse

3 große Scheiben Kochschinken

10 Scheiben Salami

6 eingelegte Champignons

1 EL Balsamico Zwiebeln

5 in Öl eingelegte Tomaten

einige grüne Oliven

1 Frühlingszwiebel

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig verkneten und den Pizzateig ungefähr 30 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat. Den Teig auf ein Pizzablech* ziehen.

Die Sauce gleichmäßig auf der Pizza verteilen und mit dem klein gezupften Schinken und der Salami belegen. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Pilze, Zwiebeln und Oliven halbieren oder vierteln, die Tomaten in Streifen schneiden und alles gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Den klein gewürfelten Käse darüber geben…

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… und die Pizza für 25 Minuten bei 200°C (bei mir im Pizzamodus) in den Ofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

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Die Pizza in Stücken aufschneiden…

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… und sofort heiß servieren.

Eine schöne und unkomplizierte Art um seine Reste zu verwerten.

Wer möchte ein Stück probieren?

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Spätsommer Pizza mit Birne und Schinken

Spätsommer Pizza mit Birne und Schinken

Eine meiner favorisierten Pizzakreationen habe ich bereits vor geraumer Zeit im Lo Sgranocchio gegessen – es war die Pizza Deliciosa mit Birne und Gorgonzola. Eine tolle Kombination und die Inspiration für diese Variante hier, der ich mit Pinienkernen und Parmaschinken noch ein kleines aromatisches Upgrade verpasst habe. Schmeckt sommerlich und herbstlich zugleich!

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Zutaten für 1 große Pizza:

210g Mehl

40g Hartweizengrieß

21g frische Hefe

1 Prise Salz

150g Wasser

Für den Belag:

200g Schmand

10-12 Zweige Thymian

Pfeffer & Salz

1 Birne

180g würziger Gorgonzola

25g Pinienkerne

4 Scheiben Parmaschinken
Mein Tipp: für die vegetarische Variante einfach den Schinken weglassen und die Pizza am Ende etwas kräftiger salzen.

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten wie hier beschrieben verkneten und den Teig abgedeckt für ungefähr 30-60 Minuten gehen lassen bis er seine Größe verdoppelt hat. Den fertig gegangenen Teig in Form ziehen oder ausrollen und auf das Blech spannen. Den Schmand in einer Schüssel cremig schlagen und auf der Pizza verteilen. Mit Pfeffer und Salz kräftig würzen. Die Thymianblätter von de Stängeln zupfen und ein Drittel davon auf dem Schmand verteilen.

Die Birne entkernen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Birnenscheiben gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Den Gorgonzola klein zupfen und die Käsestücken überall auf der Pizza verteilen. Die Hälfte vom verbliebenen Thymian über die Pizza streuen.

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Die Pizza unter Sichtkontrolle 25-30 Minuten in den Ofen schieben. 5 Minuten vor Schluss die Pinienkerne darüber verteilen, so können sie etwas rösten ohne zu verbrennen. Die Pizza aus dem Ofen holen sobald der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Den Schinken in kleine Stücke zupfen und auf der Pizza platzieren. Mit dem restlichen Thymian bestreuen und mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Wer möchte ein Stück?




Dinkel Pizza mit Brennessel Pesto und Parmaschinken

Dinkel Pizza mit Brennessel Pesto und Parmaschinken

Vor ein paar Tagen habe ich euch ja schon meine Spaghetti mit Brennessel Pesto gezeigt, die zweite Hälfte vom Pesto ist zwei Tage später auf dieser Pizza gelandet. Zu den herben Aromen vom Pesto wollte ich etwas Salziges auf der Pizza haben, also habe ich mich für ein paar Scheiben Schinken entschieden. Die Mozzarellkügelchen sind zart dahin geschmolzen, aber ein paar Kleckse Créme fraîche haben das Ganze nochmal ordentlich aufgefrischt!

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Zutaten für eine Pizza:

110g Dinkelmehl

40g Dinkelvollkornmehl

20g frische Hefe

5g Salz

140g Wasser

Für das Pesto:

(die Hälfte vom Pesto für die Pizza, dann reicht der Rest noch für die Pasta!)

130g Brennesselblätter

60ml Wasser

80ml Olivenöl (oder kein Wasser und 140ml Öl)

80g Mandelstifte

70g Parmesankäse

3 Knoblauchzehen

Salz

3 EL Sherryessig

Für den Belag:

4 Scheiben Schinken

13 Mini-Mozzarella Bällchen

etwas Parmesan

3-4 EL Créme fraîche

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig verkneten und den Teig abgedeckt 30Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Ausrollen und auf ein Pizzablech ziehen.

Für das Pesto die Brennesseln heiß abspülen und dabei gut mit zwei Löffeln oder Salatbesteck durchmischen. Die Brennesseln auf ein Handtuch geben und im Handtuch auswringen. Jetzt sollten sie auch nicht mehr brennen da die kleinen Nadeln dabei abbrechen.

Wasser (bei mir damit das Pesto etwas weniger Kalorien hat, ihr könnt auch nur Öl nehmen), Öl und ein Drittel der Brennesseln in den Mixer geben. Mixen und dann nach und nach die restlichen Blätter dazu geben.

Die Mandelstifte, den geriebenen Parmesan, die geschälten Knoblauchzehen zufügen und alles zu einem schönen Pesto verarbeiten. Jetzt mit Essig und Salz abschmecken. Pfeffer hat es für meinen Geschmack nicht gebraucht, weil die Brennesseln schon eine herb-würzige Note haben.

Das Pesto auf dem Teig vertreichen und die halbierten Mozzarella Bällchen darauf setzen.

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Etwas Parmesan darüber reiben und die Pizza für 20 Minuten bei 200°C (im Pizzamodus) in den Backofen schieben. Per Sichtkontrolle prüfen wann sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat.

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Die Pizza aus dem Ofen holen und den klein gezupften Schinken und einige Kleckse Créme fraîche darauf verteilen. Sofort aufschneiden und restlos verputzen.

Greift zu!

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Dinkel Pizza mit Rucola und Parmaschinken

Dinkel Pizza mit Rucola und Parmaschinken

Mal wieder eine Pizza und mal wieder mit Dinkelteig. Der hat meinen klassischen Pizzateig in letzter Zeit etwas verdrängt… der ist aber auch super einfach zu lecker! Der Rucola wächst und gedeiht im Beet – nachdem er sich ja im letzten Jahr dezent zurückgehalten ist er jetzt kaum zu bremsen. Also darf eine leichte Tomatensauce auf die Pizza, die wird dann gebacken und anschließend lecker belegt. Aber seht selbst…

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Zutaten für eine Pizza:

110g Dinkelmehl

100g Weizenmehl, Typ 550

40g Dinkelvollkornmehl

21g frische Hefe

5g Salz

1 EL Olivenöl

150ml Wasser

Für die Sauce (am besten die doppelte Menge nehmen und den Rest einfrieren):

250g Tomaten

1 Knoblauchzehe

1/2 Zwiebel

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

Für den Belag:

3 Hand voll Rucola

15g Parmesan

5 Scheiben Parmaschinken

3-4 EL Créme Fraîche

Zubereitung:

Die Tomaten halbieren, mit Olivenöl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Zusammen mit der geviertelten Zwiebel und dem ungeschälten Knoblauch auf ein Backblech legen und für 40 Minuten bei 180°C in den Backofen schieben.

Alle Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig ausrollen und auf ein Pizzablech ziehen. Die Tomaten aus dem Ofen holen und in den Standmixer geben. Den Knoblauch vorher aus der Schale drücken.

Die Pizza mit der frischen Tomatensauce bestreichen, den Parmesan darüber reiben und für 25 Minuten bei 180°C (hier im Pizzamodus) in den Ofen schieben.

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Ab und an einen Blick auf die Pizza werfen und prüfen wann der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

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Den Rucola waschen und trocken schütteln. Den Schinken etwas klein zupfen und beides auf der fertig gebackenen Pizza verteilen. Gleichmäßig verteilt ein paar Kleckse Créme fraîche darauf platzieren und alles mit etwas Pfeffer würzen.

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Aufschneiden und direkt servieren – der Rucola soll frisch und knackig bleiben.

Wer möchte ein Stück?

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Spargel mit Sauce Hollandaise

Spargel mit Sauce Hollandaise

Ich liebe Sauce Hollandaise. Nicht gerade ein Fall für die leichte Linie, aber lecker. Und nein, sie ist nicht kompliziert! Probiert es einmal ganz in Ruhe aus. Ihr werdet sehen wie einfach das im Prinzip ist und dann wollt ihr nie wieder eine Fertigvariante nehmen, versprochen! Eine detailliertes Rezept findet ihr hier auf meinem Blog – es ist immer noch aktuell und aus meiner Sicht ungeschlagen. Und auf dem Induktionsherd arbeite ich jetzt sogar ohne Wasserbad mit einer kleinen, induktionsgeeigneten WMF Schüssel direkt auf der Platte, aber dazu solltet ihr es vorher vielleicht schon 1-2 mal ausprobiert haben. Dazu gab es übrigens etwas leckeren Schinken und ein paar junge Kartoffeln.

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Zutaten für 2 Personen:

600g Spargel

1 Prise Zucker

Sauce Hollandaise

300g Kartoffeln

Salz

etwas (Rinder-) Schinken

Zubereitung:

Die Kartoffeln in einen Topf mit kaltem Salzwasser gebe. Sie sollten leicht bedeckt sein. Den Spargel gründlich schälen und in eine große Pfanne mit köchelndem Wasser legen. Salz und Zucker in das Wasser geben und den Spargel kochen bis er sich leicht biegt. Das dauert ca. 15 Minuten, je nach Dicke eurer Stangen. Gleichzeitig die Kartoffeln zum kochen bringen.

Jetzt könnt ihr euch ganz in Ruhe um die Sauce Hollandaise kümmern (siehe hier).

Den Schinken aufschneiden und die Kartoffeln mit Spargel und Schinken auf den Tellern platzieren. Die Sauce Hollandaise darüber geben und die restliche Sauce in einer extra Schüssel mit auf den Tisch stellen.

Ich liebe die Spargelsaison!

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Blätterteigtaschen mit Schinken und Ziegenkäse

Blätterteigtaschen mit Schinken und Ziegenkäse

Süße und schokoladige Croissant Kringel sind ein tolles Frühstück, aber was ist mit der herzhaften Seite eines Frühstücks? Eine halbe Rolle Blätterteig war noch übrig, da habe ich kurzerhand diese kleinen Taschen gezaubert.

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Zutaten für 3 Taschen:

1/2 Rolle Blätterteig (längst halbiert)

2 EL Ziegenfrischkäse

3 Scheiben Lachsschinken

Pfeffer

1 Ei

Zubereitung:

Den Blätterteig in drei Teile schneiden. Jedes Quadrat mittig mit Ziegenfrischkäse bestreichen und den Schinken darauf legen. Ich würde den Schinken beim nächsten Mal in kleine Würfel schneiden, dann essen sich die Teilchen später besser.

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Mit Pfeffer würzen und die Ecken wie bei einem Kuvert zur Mitte hin falten.

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Die kleinen Umschläge auf ein Backblech mit Backpapier legen…

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… und mit dem verquirlten Ei einpinseln.

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Für ca. 12 Minuten bei 180°C in den Backofen schieben bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Voilà – schon sind sie fertig!

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Grünkohlpesto mit Gänseschinken und Apfelchip

Grünkohlpesto mit Gänseschinken und Apfelchip

Gestern war es endlich so weit – mein Weihnachtsmenü 2014 wurde in 7-stündiger Aktion vom Plan in die Tat umgesetzt. Begrüßt wurden die Gäste mit einem Sektcocktail – ein Schlückchen vom weihnachtlichen Beerenlikör mit Sekt aufgefüllt. Ganz einfach und unkompliziert. Danach haben wir diese Amuse-Bouche gereicht. Ein würziges Grünkohlpesto, dem der Knoblauch eine feine Schärfte verleiht mit etwas salzigem Gänseschinken und einem süßen Apfelchip. Alles auf einem Löffel gibt eine kleine Geschmacksexplosion und einen schönen Auftakt zum Menü. Außerdem hat es die Erkenntnis gebracht, dass Grünkohlpesto genial ist – damit wird noch weiter experimentiert!

Mein roter Faden in diesem Jahr war übrigens die Gans – Gänseschinken auf dem Löffelchen, Gänseravioli in klarer Gänsesuppe als Vorspeise, Gänsebraten mit Rotkohl, Grünkohl, Maronen und Klößen als Hauptgericht. Beim Dessert bin ich dann abgewichen, das wäre wohl etwas zu viel des Guten gewesen. Da gab es ein Eis mit weißer Schokolade und Mohn, eine passende Praline und heiße Kirschen.

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Zutaten für 8 Löffel:

Für das Pesto:

3 große Blätter Grünkohl

3 EL gutes Olivenöl

30g Parmesan

1 kleine Knoblauchzehe

1 Hand voll Mandeln

etwas Salz

Dazu:

4 Scheiben Schinken von der geräucherten Gänsebrust

2 getrocknete Apfelringe

Zubereitung:

Den Grünkohl waschen und sorgfältig von den Rispen zupfen. Zusammen mit dem Olivenöl in einen kleinen Mixer geben.

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Zu eine glatten Paste mixen und den geschälten und in Scheiben geschnittenen Knoblauch, den fein geriebenen Parmesan und das Salz zufügen. Wieder mixen bis keine Stücken mehr zu sehen sind.

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Die Mandeln in das Pesto geben und ein letztes Mal mixen. Abschmecken und das Pesto bei Bedarf kurz zur Seite stellen oder direkt weiter machen.

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Auf jeden Löffel einen Teelöffel Pesto setzen.

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Den Gänseschinken halbieren und zu kleinen Röllchen / Rosen drehen. Neben dem Pesto platzieren.

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Die Apfelchips vierteln und mit auf den Löffel setzen.

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Ich habe die vorbereiteten Löffel im Kühlschrank aufbewahrt und erst 20 Minuten vorher wieder auf Raumtemperatur gebracht. So konnte ich sie ganz in Ruhe vorbereiten.

Grünkohlpesto mit Gänseschinken und Apfelchip mit einem Haps vernaschen – aber Vorsicht:

Suchtgefahr!

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Rosenkohl Gratin mit Schinken

Rosenkohl Gratin mit Schinken

Seid ihr Rosenkohl-Fans oder gehört ihr eher zu seinen Kritikern? Wir sind ganz klare Fans und deshalb kommt er bei uns in der Winterzeit häufiger auf den Tisch. In diesem Fall ist folgendes passiert – ich habe eingekauft, die Einkäufe in die Küche gestellt und bin wieder los gefahren. Nicht so gut, wenn sich in der Tüte Schinken, Frischkäse, Sahne und Büffelmozzarella tummeln. Also gab es als logische Konsequenz am Abend eine Notfall-Verwertung dieser Zutaten. Und weil es so lecker war wird es das sicher noch öfters geben!

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Zutaten für 2 Personen:

500g Rosenkohl

3 Eier

80g Schlagsahne

150g Miree Knoblauch

120g Büffelmozzarella

Pfeffer & Salz

80g Schinken

Optional:

3 Kartoffeln

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen, in Spalten schneiden und auf ein Backblech geben. Mit Öl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Bei 200°C für 35 Minuten in den Ofen schieben.

Den Rosenkohl waschen, den Strunk abschneiden, die äußeren Blätter entfernen und die Röschen halbieren. Einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Röschen 5 Minuten langblanchieren.

Die blanchierten Röschen in eine Auflaufform geben. Eier, Sahne und Miree verquirlen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und über den Rosenkohl geben. Aus den Schinkenscheiben kleine Röschen drehen und überall auf dem Rosenkohl platzieren.

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Den Mozzarella in Stücken zupfen und auf dem Gratin verteilen. Für ca. 15 Minuten zu den Kartoffeln in den Ofen schieben. Das Gratin ist fertig wenn die Schinkenröschen knusprig und die Käsestücken leicht gebräunt sind.

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Rosenkohl und Kartoffeln auf Tellern platzieren. Dabei darauf achten, dass die knusprige Seite vom Schinken weiterhin nach oben zeigt damit der Schinken nicht wieder aufweicht.

Greift zu!

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