Schneller Kartoffel-Tomaten Auflauf

Schneller Kartoffel-Tomaten Auflauf

Ich habe zum Geburtstag ein Portions-Gratinförmchen bekommen und das wollte ausprobiert werden. Also wurden die drei verbliebenen Mini-Kartoffelchen vom Wochenende mit Créme Fraîche, Salbei und Tomaten kombiniert und mit Käse überbacken. Schnell und unkompliziert – genau das Richtige wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt.

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Zutaten pro Portion:

3 kleine, vorgekochte Kartoffeln (hier Drillinge)

1 EL Créme fraîche

1 Salbeiblatt

1 Cocktail-Strauchtomate

2 EL geriebener Käse (hier Mozzarella)

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Ich nehme die Kartoffeln vom Vortag aus dem Kühlschrank und breche sie in Stücke. Dabei wird jede Kartoffel so Pi x Daumen gedrittelt. Dann lasse ich sie kurz (10 Minuten) auf Raumtemperatur kommen. In dieser Zeit hacke ich ein Salbeiblatt sehr fein und vermische es mit Créme fraîche. Außerdem schneide ich die Tomate in dünne Scheiben. Dann schichte ich die aufgebrochenen Kartoffeln, bedeckt mit Créme fraîche, in das Gratin-Förmchen. Die Kartoffeln sollten in einer Schicht den Boden bedecken. Mit Pfeffer und Salz würzen und mit den Tomatenscheiben belegen. Dann nochmal mit Pfeffer und Salz würzen.

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Jetzt den geriebenen Käse darüber geben und das Förmchen für 12-15 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

Sobald der Käse den gewünschten Bräunungsgrad hat ist der kleine Auflauf fertig.

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Je nach Lust und Laune noch mit einem Salbeiblättchen dekorieren.

Fertig!

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Hähnchen Quesadilla mit Salat, Reis und Dips

Hähnchen Quesadilla mit Salat, Reis und Dips

Je nachdem wie groß der Hunger ist kann man Quesadillas alleine auf den Teller bringen, wie zuletzt mit dieser Räucherlachsvariante mit Rucola geschehen, oder man präsentiert das volle Programm mit Reis, Salat und verschiedenen Dips. Bei mir gab es dazu eine Guacamole, einen Sour Cream Dip und einen kleinen, mexikanisch angehauchten, Salat. Wer will kann auch noch rote Bohnen zum Salat geben, ich persönlich bin da einfach kein Fan von.

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Zutaten für 2 Personen:

150g Hähnchenbrustfilet

1/2 L Hühner- oder Gemüsebrühe

2 Tortillas (Ø 25cm)

150g geriebener Mozzarella

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Hand voll Rucola

100g Champignons (hier braune Champignons)

Olivenöl

Pfeffer & Salz

Beilagen:

120g Reis

2 Hand voll Rucola

1/2 Salatgurke

5-6 EL Mais

3-4 Tomaten

Balsamico Essig

Olivenöl + (optional) etwas Knoblauchöl

Pfeffer & Salz (hier Chilisalz)

Für die Guacamole:

1 reife Avocado

4 Tomaten

1 kleines Bund Petersilie

2 EL Limettensaft

1 kleine rote Chili

2 Frühlingszwiebeln

Pfeffer & Salz

Für den Sour Cream Dip:

2 EL Frischkäse

3 EL Schmand oder Créme Fraîche

1/2 Frühlingszwiebel (grüner Anteil)

Pfeffer & Salz

1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Ich fange damit an 2 Töpfe auf den Herd zu bringen. Einen mit Salzwasser für den Reis. Sobald das Wasser kocht lasse ich den Reis nach Packungsanleitung 15 Minuten köcheln. Im zweiten Topf koche ich die Brühe auf. Sobald die Brühe sprudelnd kocht kommt das der Länge nach halbierte Hähnchenbrustfilet hinein und wird knapp 10 Minuten gekocht bis es gar ist.

Den Frischkäse mit dem Schmand / der Créme Fraîche zu einer glatten Créme rühren. Mit Pfeffer, Salz und einem Spritzer Zitronensaft würzen. Den grünen Anteil der Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden und die Hälfte davon nochmal sehr fein hacken. Alles zusammen unter die Sour Cream Mischung geben. Abschmecken und bei Bedarf nochmal mit Pfeffer und Salz nachwürzen. Beiseite stellen und ziehen lassen.

In dieser Zeit schneide ich Zwiebeln, Knoblauch und Champignons klein. Dann schwitze ich zuerst Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl an bis die Zwiebeln glasig werden, dann kommen die Pilze dazu. Die dürfen jetzt unter regelmäßigem Wenden etwas Farbe annehmen. Mit Pfeffer und Salz kräftig würzen. Sobald das Hähnchenbrustfilet gar ist hole ich es aus der Brühe, zupfe es schnell in kleine Stücken (vorsicht – heiß!) und gebe es mit in die Pfanne. 2-3 Minuten anbraten.

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Die Füllung gebe ich in einen tiefen Teller und stelle sie beiseite.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das crémige Innere mit dem Löffel aus der Schale lösen. Etwas zerteilen und in den Becher für den Stabmixer geben. 2 Tomaten grob zerteilen (vierteln oder achteln) und ebenfalls dazugeben. Die Petersilie samt Stängel und die grob zerkleinerten Frühlingszwiebeln hinzufügen. Die Chili entkernen (sonst wird der Dip sehr scharf) in feine Ringe schneiden und mit in den Becher werfen. Mit dem Stabmixer alles kurz pürieren bis eine Créme entsteht. Wichtig ist, dass die Chiliringe nicht mehr zu sehen sind! Die Créme jetzt mit Limettensaft, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Salz (oder auch Fleur de sel) abschmecken.

Die 2 verbliebenen Tomaten vierteln und das “wässrige” Innere entfernen. Den festen, “fleischigen” Anteil in kleine Stücke schneiden und unter die Créme heben um wieder einen leichten Biss zu bekommen.

Jetzt sollte der Reis fertig sein. Abgießen und im abgedeckten Topf warm halten.

Für den Salat gebe ich den gewaschenen Rucola, Mais,die gewürfelte Tomate und die dünn aufgeschnittene Gurke in die Salatschüssel. Mit Pfeffer und Salz würzen, etwas guten Balsamico und einen Mix aus Olivenöl und einem Teelöffel Knoblauchöl darüber geben. Gut mischen und auf den Tisch stellen.

Die Hähnchen-Pilz-Pfanne wische ich kurz mit etwas Küchenpapier aus. Dann kommt die erste Tortilla in die Pfanne. Es empfiehlt sich hier durchaus mit zwei Pfannen parallel zu arbeiten, muss man aber nicht.

Die Tortillas werden mit dem Hähnchen-Pilz-Mix, Rucola und dem geriebenen Käse auf einer Hälfte belegt. Dann wird die Tortilla zusammengeklappt. Etwas andrücken und noch 1-2 Minuten in der Pfanne lassen damit der Käse Zeit zum schmelzen hat.

Die fertigen Quesadillas aus der Pfanne heben und in der Mitte halbieren. Mit Reis, Salat und beiden Dips anrichten.

Guten Appetit!

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Quesadilla mit Lachs und Rucola

Quesadilla mit Lachs und Rucola

Wenn ich an etwas Frisches und Grünes denke, dann ist die Quesadilla nicht das Erste was mir in den Sinn kommt. Beim Mexikaner bekommt man in der Regel Käse und Fleisch in einer Tortilla eingepackt und mit Dips serviert. Ich will aber etwas Frisches und ich will etwas Grünes und überhaupt – ich will was Leckeres! Mit Lachs. Jetzt könnte ich auch einfach einen Wrap machen, aber ich möchte lieber etwas Warmes. Ich entscheide mich für ein Zwischending. Eine Quesadilla mit Räucherlachs und Rucola, Mozzarella und gebratenen Champignons. Man könnte auch noch Reis und einen kleinen gemischten Salat dazu machen, muss man aber nicht.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Tortillas (Ø 25cm)

150g geriebener Mozzarella

150g Räucherlachs (4 Scheiben)

2 Hand voll Rucola

100g Champignons (hier braune Champignons)

1/2 Zwiebel

Olivenöl

Pfeffer & Salz

pro Portion 1 EL Créme fraîche

Zubereitung:

Ich schneide die Champignons in dünne Scheiben und die Zwiebel in halbe Ringe. Beides wird in der Pfanne mit einem kleinen Schluck Olivenöl angebraten bis die Zwiebeln glasig sind und die Pilze etwas Farbe angenommen haben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Aus der Pfanne nehmen und kurz beiseite stellen.

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Jetzt lege ich eine Tortilla in die Pfanne und bedecke sie auf der ganze Fläche mit geriebenem Mozzarella. Wer mehr als eine Tortilla macht sollte jetzt am Besten mit zwei Pfannen parallel arbeiten. Die Hitze sollte nicht zu hoch sein (hier Stufe 6 von 9).

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Sobald der Käse schmilzt gebe ich auf eine Hälfte der Tortilla die Champignons. Darauf kommt der Raücherlachs. Ich zupfe die Lachsscheibchen dafür ein bissl klein.

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Dann wird alles unter Rucola versteckt und die Tortilla zugeklappt.

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Ein wenig andrücken und noch knapp 1 Minute in der Pfanne lassen.

Im letzten Schritt wird die Quesadilla vorsichtig aus der Pfanne gehoben und halbiert. Ich finde so sieht sie netter aus. Mit etwas Rucola und einem Löffelchen Créme fraîche anrichten. Ein Meerrettich-Dip würde aber auch gut passen.

Lasst es euch schmecken!

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Schmorfleisch wie in Prag mit Gemüse und herzhaften Eierkuchen

Schmorfleisch wie in Prag mit Gemüse und herzhaften Pfann-/Eierkuchen

Wer diesen Rezepttitel nicht sonderlich aussagekräftig findet dem gebe ich hiermit offiziell Recht. Ändert aber nix daran – das Rezept nenne ich trotzdem so. Das hat den einfachen Hintergrund, dass ich es ziemlich genau so vor ein paar Wochen in Prag gegessen habe und es super lecker fand. Hier habe ich mich für Schweinekotelett entschieden, in Prag gab es das Ganze mit Lammkeule. Das Prinzip ist aber das Gleiche. Was mir besonders gut gefallen hat sind die herzhaften Eierkuchen die außerhalb von Berlin wohl als Pfannkuchen bekannt sind… mit einem Hauch von Knoblauch.

Zutaten für 2-3 Personen:

700g Schweinekotelett

Pfeffer & Salz

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

3 große Zweige Rosmarin

5-6 Thymianzweige

1 rote Paprika

1 gelbe Paprika

2 Karotten

6-7 Champignons

1 Tasse leichte Brühe

1 Tasse Weißwein

Für die Eierkuchen:

200g Mehl

2 Eier

1 Prise Salz

1 gestrichener TL Backpulver

200 ml Milch

1 Knoblauchzehe

Für die Sauce zu den Eierkuchen:

100g Créme fraîche

Pfeffer & Salz

2 EL Milch

1 TL Dill (getrocknet)

1 Prise Knoblauchpulver

Zubereitung:

Das Rezept als solches ist nicht besonders kompliziert. Ich reibe das Fleisch rundherum mit Pfeffer und Salz ein und lege es in den Bräter / eine große Auflaufform. Der Ofen wird auf 150°C vorgeheizt. Dann schneide ich die Paprika in breite Streifen, die Karotten werden geschält und der Länge nach geviertelt, die Champignons kommen kurzerhand am Stück dazu. Dann werden die Zwiebeln geviertelt und der Knoblauch geschält. Beides kommt mit Rosmarin und Thymian zusammen in den Bräter. Dann gieße ich die Brühe und den Wein dazu und schiebe das Ganze für 90 Minuten abgedeckt in den Ofen.

Nach 90 Minuten hole ich die Form aus dem Ofen und entferne die Alufolie mit der ich das Ganze abgedeckt habe. Das Fleisch wird einmal gewendet, dann geht es für weitere 20-30 Minuten ohne Abdeckung zurück in den Ofen. Diesmal aber bei 180°C.

Die Zeit wird genutzt. Ich rühre in einem Schüsselchen die Eier mit Mehl, Backpulver und Milch zu einem glatten Teig. Der wird dann mit Salz und einer gepressten Knoblauchzehe gewürzt und nacheinander weg in einer kleinen Pfanne (eine Spiegeleipfanne die extra zu diesem Zweck gekauft wurde) gebacken. Damit die Eierkuchen nicht auskühlen lege ich sie auf einen Teller und decke sie mit Alufolie ab. Während die Eierkuchen backen rühre ich die Créme fraîche mit etwas Milch cremig und würze sie mit Knoblauchpulver, Dill, Pfeffer und Salz. Abschmecken – sollte jetzt schon sehr lecker sein. Wenn der Teig komplett zu Eierkuchen verarbeitet wurde geht es weiter. Ich hole das Fleisch aus dem Ofen.

Das Fleisch nehme ich aus der Form und löse es vom Knochen. Dann schneide ich es in Scheiben und gebe es zusammen mit dem geschmorten Gemüse und 2 Eierkuchen auf den Teller. Im Bräter hat sich eine wunderbare Sauce gesammelt die ich über Fleisch und Gemüse gebe. Auf die Eierkuchen kommt ein Löffelchen von der Knoblauch-Dill Sauce, den Rest stelle ich in einem Schälchen auf den Tisch.

Anrichten solange es noch heiß ist.

Lasst es euch schmecken!




Schnelles Kalbsgulasch mit Spätzle

Schnelles Kalbsgulasch mit Spätzle

Ich stehe immer und jederzeit gerne und ewig in der Küche. Aber es gibt Tage, da will der Rest der Welt nicht so wie ich will und dann muss es halt mal schneller gehen. Aus diesem Grund hier ein schnelles Kalbsgulasch. Das zarte Kalbsfleisch braucht mit rund 1 Stunde deutlich weniger lange als „richtiges“ Rindergulasch.

Zutaten für 4 Personen:

400g Kalbsgulasch

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Sonnenblumenöl

1/2 Dose Mais

2 rote Spitzpaprikas

6 Champignons

750 ml Brühe oder Rinderbouillon

250 g passierte Tomaten

1 EL Tomatenmark

2 EL Créme Fraîche

4-5 Zweige Oregano

Pfeffer & Salz

1 Prise Cayennepfeffer

2 TL Paprikapulver

1 TL Cumin

3 frische oder 5 getrocknete Lorbeerblätter

4 Nelken

300g Spätzle

Zubereitung:

Das Ganze soll ja ein schnelles Gericht werden, also wird auch flott geschnippelt.

Die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden und mit etwas Sonnenblumenöl anbraten. Sobald die Zwiebeln glasig werden kommt das Kalbsgulasch hinzu. Das wird unter ständigem Rühren und Wenden scharf angebraten und dabei direkt mit Cumin, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Pfeffer und Salz gewürzt.

Lorbeerblätter und Nelken dazugeben. Den Oregano fein hacken und ebenfalls in den Topf geben. Sobald das Fleisch gut angebraten ist lösche ich alles mit Brühe und passierten Tomaten ab. Jetzt wird noch der Mais untergemengt und die Champignons und Spitzpaprikas in Scheiben, Streifen oder Würfel geschnitten und auch dazu gegeben. Dann wird das Tomatenmark eingerührt und ich lasse Alles bei mittlerer Hitze (stufe 6 von 9) für 45 Minuten köcheln.

Nach 45 Minuten reduziere ich die Hitze nochmal auf Stufe 3 von 9. Für die Spätzle setze ich einen Topf Salzwasser auf und koche sie gar.

Wenn die Spätzle fertig sind gebe ich zum Gulasch 1-2 EL Créme um das Ganze etwas abzubinden. Wem das nicht reicht der kann auch noch etwas Saucenbinder zugeben. Nochmal abschmecken und anrichten. Wenn zur Hand noch etwas frischen Oregano darüber geben.

Lasst es euch schmecken!




Schweinegeschnetzeltes in Wein-Sahne-Sauce mit Tomaten und Parmesan

Schweinegeschnetzeltes in Wein-Sahne-Sauce mit Tomaten und Parmesan

Es gab mal wieder ein leckeres und total unkompliziertes Pastagericht – Schweinegeschnetzeltes in Wein-Sahne-Sauce um genau zu sein. Champignons, Tomaten und Parmesan sorgen dafür, dass die Pasta nicht zu „nackt“ wirkt und ein bisschen Petersilie bringt neben dem Geschmack auch noch etwas Farbe ins Spiel.

Zutaten für 2-3 Personen:

300g Schweineschnitzel oder Filet

50g Butter

150g Champignons

1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

150ml Wein (Weißwein oder Rosé)

100 ml Brühe

10 kleine Cocktailtomaten / Datteltomaten

200g Schmand oder Créme Fraîche

1 EL Tomatenmark

etwas Petersilie

Pfeffer & Salz

Paprikapulver

ein Stück Parmesan

500g Fusili (Menge für 3 Personen)

Zubereitung:

Das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Sie sollten von der Zeiteinteilung nach ca. 25-30 Minuten fertig sein.

Die Zwiebel und den Knoblauch kleinschneiden und mit etwas Butter in einer größeren Pfanne anbraten.

Die Champignons in Scheiben schneiden und dazu geben. Etwas braten lassen und dann mit dem Wein abgießen. Den Wein bei hoher Hitze reduzieren lassen. Anschließend den „Flüssigkeitsverlust“ durch die Brühe ausgleichen.

Das Tomatenmark einrühren und den Schmand löffelweise unterheben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Hitze jetzt deutlich senken.

Mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver abschmecken. Die halbierten Cocktailtomaten in die Sauce geben und bei geringer Hitze etwas erwärmen. Aufpassen, dass sie dabei nicht verkochen.

Das Fleisch in Streifen schneiden und mit Butter in einer kleinen Pfanne bei hoher Hitze anbraten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Fleisch sollte nicht zu trocken werden!

Das Fleisch unter die Sauce geben. Mit den Nudeln anrichten. Etwas frisch gehackte Petersilie darüber geben und mit frischem Parmesankäse garnieren.

Schnell und lecker!




Lammkoteletts mit Süßkartoffelgnocchi und Pilzen in Preiselbeersauce

Lammkoteletts mit Süßkartoffelgnocchi und Pilzen in Preiselbeersauce

Lammkoteletts mit Süßkartoffelgnocchi sind eine feine Sache – kombiniert mit Pilzen wird daraus ein leckeres, herbstliches Gericht!

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Zutaten für 2 Personen:

6 Lammkoteletts

150g braune Champignons

200g Shitake (Pilze)

250g Süßkartoffeln

125g Doppelgriffiges Weizenmehl

25g Gries (Hartweizengries)

Pfeffer & Salz

1 Bund frische Petersilie

2 EL eingelegte Preiselbeeren

50 ml klare Brühe

3 EL Créme fraîche

100g Butter

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In Salzwasser kochen bis sie gar sind, abgießen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Das Mehl und den Grieß untermischen. Den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einer daumen dicken Rolle formen und in kleine Stücken schneiden. Diese in die typische ovale Form bringen und mit einer Gabel leichte Rillen in die Oberfläche drücken. Zugegeben – am handwerklichen muss ich auch noch ein wenig tüfteln…

Die fertigen Gnocchi in eine Pfanne mit Butter geben und anbraten.

Die Pilze in Scheiben schneiden und mit etwas Butter, Pfeffer und Salz in einem kleinen Topf mit Deckel anbraten. Kurz vor Ende die fein gehackte Petersilie dazugeben.

Die Lammkoteletts von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen und in Butter anbraten. Aus der Pfanne nehmen und kurz beiseite legen.

In der Fleischpfanne jetzt die Preiselbeeren und die Brühe kurz aufkochen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit etwas Créme fraîche abbinden.

Fertig – Guten Appetit!




Raclette Saucen und ein paar Ideen

Raclette Saucen und ein paar Ideen

Der Titel für diese Seite ist ganz bewusst gewählt. Die Zutaten für Raclette sind ohne Grenzen variabel. Fisch, Fleisch, Gemüse, 101 Käsesorten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Frage, die man sich aber immer wieder stellt, ist: „welche Raclette Saucen mache ich nur dazu???“ Ich habe meistens viele Ideen, aber wenn man nur zu zweit raclettiert wird es halt schnell zu viel. Hier eine Sammlung meiner Lieblingsdips und eine Liste meiner bevorzugten Raclette-Zutaten. Der Vorteil bei den Dips – die Basis ist für alle fast gleich, den Unterschied machen die Gewürze!

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Neben dem runden Severin Raclette-Partygrill* haben wir mittlerweile übrigens einen Tefal Raclettegrill* – der ist lang und schmal – so passt er wunderbar mittig auf den Tisch ohne zu viel Platz wegzunehmen. Außerdem lässt sich die glatte Teppan Yaki Grillfläche deutlich besser reinigen als die gewellte.

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Zutaten für das Raclette – als Beispiel für 2 Personen:

5 Champignons

1 Paprika, z.B. 1/2 gelbe & 1/2 rote Paprika

3 Tomaten

1 kleine Dose Mais

1/2 Zwiebel

2 Frühlingszwiebeln

2 Möhrchen

Brot, z.B. Baguette

Wachteleier als Spiegelei – ein „kleiner“ Hingucker!

10 Scheiben Raclettekäse – kaufe ich von der Frischtheke, hier Schweizer Raclettekäse und Raclettekäse mit Knoblauch

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Fleisch zum Braten:

150-200g Rinderfilet oder Steak (Entrecôte)

4-6 Garnelen, je nach Größe

150g Hähnchenbrust

150g Schweinefilet oder -rücken

zusätzlich als Kleinigkeit Weinbergschnecken aus dem Ofen

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Meine Raclette Saucen:

Wie Anfangs schon erwähnt ist die Basis für alle Dips / Raclette Saucen ähnlich. Ich stelle einfach mehrere Schälchen oder Tassen nebeneinander, lege die Basis vor und würze dann jeden Dip individuell. So bekommt man in kurzer Zeit viele verschiedene Dips und für jeden ist etwas dabei. Ihr werdet überrascht sein wie schnell das geht!

Meine Basis:

Joghurt (3,5% Fett oder auch Soja-Joghurt)

Schmand oder Créme fraîche

Mayonnaise


Kräuter Dip:

4 EL Joghurt

2 TL Schmand

2 TL Frischkäse

2 TL fein gehackte, frische Petersilie

2 TL Schnittlauchröllchen

etwas frischer Knoblauch

Pfeffer & Salz

eine kleine Prise Paprikapulver

Kräuter Dip zum Raclette

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Frischkäse zu einer glatten Sauce verrühren. Mit den sehr fein gehackten Kräutern, Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen.

Fertig!

Kräuter Dip zum Raclette


Curry Dip:

4 EL Joghurt

2 TL Mayonnaise

1/2 Knoblauchzehe

etwas Paprikapulver

Currypulver (ruhig etwas scharf)

Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Mayonnaise unter den Joghurt rühren, mit dem gepressten Knoblauch, Paprikapulver, Curry, Pfeffer und Salz abschmecken.

Fertig!

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California Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Mayonnaise

Paprikapulver

1 TL Honig

Pfeffer & Salz

Limettensaft

etwas Tabasco Sauce

etwas Worcester Sauce

1 Prise Zucker

1 TL fein gehackte Petersilie oder Frühlingszwiebel

1/2 TL Tomatenmark

etwas weniger als 1/2 TL Paprikamark

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Mayonnaise vermengen. Mit Paprikapulver, einem guten TL Honig, Salz und Pfeffer, einem ordentlichen Schuss Limettensaft, einem kleinen Schuss Tabasco und Worcester Sauce, etwas Zucker und ein wenig fein gehackter Petersilie oder Frühlingszwiebel abschmecken. Tomaten- und Paprikamark dazugeben.

Fertig!

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Preiselbeer Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Frischkäse

2 TL Preiselbeeren

frisch gemahlene rosa Pfefferbeeren

etwas fein gehackte Petersilie

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Frischkäse vermengen, Preiselbeeren unterheben und mit frisch gemahlenen rosa Pfefferbeeren würzen. Etwas fein gehackte Petersilie dazu.

Fertig!


Knoblauch Dip (mein absoluter Liebling):

4 EL Joghurt

2 TL Schmand

Pfeffer & Salz

3 große Zehen Knoblauch

Zubereitung:

Joghurt und Schmand vermengen, mit Pfeffer und Salz abschmecken. 3 große Knoblauchzehen pressen und einrühren. Sehr knoblauchlastig, aber unglaublich lecker. Je länger dieser Dip ziehen darf, desto besser wird er.

Fertig!

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Meerrettich Dip:

4 El Joghurt

2 TL Schmand

2 TL Meerrettich

1/2 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

Meerrettich Dip zum Raclette

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Meerrettich vermengen, mit dem gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig!


BBQ Dip:

Komplett andere Basis – aber lecker!

4 EL Ketchup

1 TL Tabasco Sauce

2 TL Worcester Sauce

Salz

etwas Cumin

Cayenne Pfeffer

Paprikapulver

Zubereitung:

Ketchup, Tabasco- und Worcester Sauce vermengen. Mit Salz und Cumin würzen. Cayennepfeffer und Paprikapulver dazugeben.

Fertig!

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Als kleine Highlights:

Wachtel-„Spiegeleier“ (die sich aber auch wunderbar im Pfännchen machen lassen) und saftige Streifen vom Entrcôte

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Viel Spaß beim Kombinieren und Ausprobieren der Raclette Saucen!

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Raclettesaucen




California Dip

California Dip

Dieser leckere California Dip ist ganz einfach und super schnell gezaubert. Er darf auf keinen Fall fehlen wenn es Raclette gibt, passt aber auch zu Nachos, Chicken Nuggets oder anderem Fingerfood ganz wunderbar!

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Zutaten:

200g Joghurt

2 EL Créme fraîche oder Schmand

2 TL Mayonaise

1 EL Honig

3 TL Worcester Sauce

1 TL Tabasco

2 TL Süß-scharfe Sauce (Asia Sauce)

Pfeffer & Salz

1/2 Paprikapulver (edelsüß)

1 Frühlingszwiebel


Zubereitung:

Joghurt und Créme fraîche vermengen. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und dazugeben. Honig, Worcester sauce, Tabasco und Süß-scharfe Sauce einrühren. Mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver abschmecken.

Fertig!

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Auch wenn der Dip mittlerweile ein neues Foto hat darf das alte aus nostalgischen Gründen bleiben:




Chili con carne

Chili con carne

Chili con carne – ein echter Klassiker und auf Partys oder in der kalten Jahreszeit immer wieder gerne gegessen. Und auch bei mir in der Küche ist dieses Chili im wahrsten Sinne des Wortes ein Klassiker, es ist nämlich eins der wenigen Rezepte das immer noch genau so auf den Tisch kommt wie ich es hier beschrieben habe – aus meiner Sicht ist es nämlich einfach unschlagbar! Und als kleiner Tipp: am aller, aller aller besten schmeckt es tatsächlich am nächsten Tag – da ist es nämlich nochmal ein bisschen sämiger und schön durchgezogen.

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Zutaten für 6 Personen:

600g Hackfleisch

2 Zwiebeln

6 Knoblauchzehen

etwas Öl

5 Dosen rote Kidney Bohnen (400g pro Dose)

1 Dose geschälte Tomaten (800g)

1 Dose Mais

1 Päckchen passierte Tomaten (500 ml)

2 EL Schmand oder Creme fraîche

1 EL Cumin

Pfeffer & Salz

1 EL Paprikapulver (scharf)

1 EL getrockneter Oregano

1 EL Zucker

1/2 TL Chilipulver oder getrocknete und grob gemahlene Chilis

3 EL Tomatenmark

Weizenmehltortillas, Baguette oder anderes Weißbrot


 Zubereitung:

Als kleiner Tipp vorweg – es empfiehlt sich wirklich einen großen Topf zu nehmen. Und wenn man sicher ist, dass man einen Topf in der passenden Größe gewählt hat – dann sollte man den nächstgrößeren nehmen! Chili con carne hat irgendwie die Angewohnheit immer etwas mehr zu werden als man ursprünglich erwartet hat…

Die Zwiebeln und den Knoblauch kleinschneiden und in etwas Öl anbraten. Das Hackfleisch dazugeben und alles bei hoher Hitze zügig anbraten. Mit Cumin, Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Oregano und Chilipulver würzen. Die Hitze jetzt etwas reduzieren. Die Bohnen aus der Dose in den Topf geben. Wichtig ist hier: die Flüssigkeit nicht wegkippen! Sie enthält einen großen Stärkeanteil der das Chili später eindickt.

Die passierten Tomaten dazugeben und Alles einmal ordentlich durchrühren. DIe Tomaten aus der Dose grob zerteilen und ebenfalls in den Topf geben. Den Zucker und das Tomatenmark einrühren und alles unter regelmäßigem Rühren bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Dann den Mais zugeben und schonmal abschmecken. Je nach Geschmack noch mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Tomatenmark, Cumin oder Chilipulver abschmecken.

Alles wenigstens 1 Stunde köcheln lassen. Nicht vergessen immer wieder umzurühren, die Stärke aus den Bohnen setzt sich sonst am Boden ab und brennt leicht an.

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Nach einer Stunde mit der Hitze nochmal etwas runtergehen und die 2 EL Schmand einrühren. Jetzt auf keinen Fall mehr sprudelnd aufkochen, sonst gerinnt der Schmand. Noch einmal abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

Mit Weizenmehltortillas oder Baguette servieren!

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