Pizza mit Schafskäse und Sardellen

Pizza mit Schafskäse und Sardellen

Es ist mal wieder Zeit für Pizza… ich glaube so fangen viele meiner Pizza Rezepte an, oder? Egal, das ist halt der erste Gedanke den ich habe wenn ich hier mal wieder ein Pizza Rezept mit euch teile. Es ist also mal wieder Zeit für Pizza und neben den unzähligen Salami Pizzen die hier bei uns belegt und verputzt werden kam diesmal wieder etwas Neues auf den Tisch. Pizza mit Schafskäse und Sardellen. Wobei, so neu ist das hier eigentlich nicht – es gab vor langer Zeit nämlich schon die Pizza mit Ziegenkäse und Sardellen. Damals habe ich mich aus einer nicht ganz positiven Restaurant-Erfahrung heraus für Ziegenkäse entschieden, aber diesmal dachte ich mir „die Mischung macht’s“. Und wäre es zu salzig geworden hätte ich das für ich als Erfahrung verbucht und euch erspart. War es aber nicht, es war richtig lecker! Schafskäse, Sardellen und Kapern in einem schönen Gleichgewicht für eine kräftige, aber nicht übersalzene Pizza. Das Geheimnis ist im Prinzip die nicht gesalzene Sauce, aber schaut selbst…

Pizza mit Schafskäse und Sardellen

Zutaten für 1 große Pizza:

210g Weizenmehl, Typ 405

40g Hartweizengrieß

21g frische Hefe

1 Prise Salz

180g Wasser

Für die Sauce:

300g Pizzatomaten

Pfeffer

1/2 TL Paprikapulver, scharf

4 Zweige frischer Oregano oder 1 TL getrockneter Oregano

Für den Belag:

12 Sardellenfilets

3 gehäufte TL Kapern

100g Schafskäse

2 rote Schalotten

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine geben und gründlich zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Pizzatomaten mit dem fein gehackten Oregano, Pfeffer und Paprika würzen und kurz beiseite stellen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen. Den Backofen auf 200°C (bei mir im Pizzamodus) vorheizen. Die Sauce auf der Pizza verstreichen, die fein aufgeschnittenen Schalotten, die Sardellenfilets und die Kapern gleichmäßig verteilen und am Ende den Schafskäse darüber bröseln.

Die Pizza für 15-20 Minuten auf der zweiten Schiene von unten in den Backofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Die Pizza aus dem Ofen holen…

Pizza mit Schafskäse und Sardellen

… und aufschneiden.

Pizza mit Schafskäse und Sardellen

Greift zu und lasst es euch schmecken!

Pizza mit Schafskäse und Sardellen




One Pan Pasta mit Sardellen und Estragon

One Pan Pasta mit Sardellen und Estragon

Sommer, Sonne und Sonnenschein – endlich ist der Sommer da, ich habe schon kaum noch daran geglaubt. Und auch wenn es schön ist, man kann ja nicht jeden Tag grillen. Nun habe ich absolut kein Problem damit auch bei gutem Wetter in die Küche zu hüpfen, aber man muss es sich ja nicht schwerer machen als es ist. Als ich also in den letzten Tagen mal wieder einen neu entdeckten Onlineshop durchstöbert habe, viele von euch kennen Hagen Grote sicherlich, bin ich dort auf die Rubrik Rezepte gestoßen. Das ist ganz niedlich gemacht, weil einem in der Rezeptliste einige Artikel angezeigt werden die man im Shop bekommt und die sonst vielleicht etwas schwieriger aufzutreiben sind – zum Beispiel ein Gläschen mit weißem Thunfisch. Weil ich für den Moment aber etwas kurzfristiger unterwegs war haben mich die Linguine mit Sardellen-Olivensauce angelacht. Die habe ich etwas abgewandelt und daraus eine ganz unkomplizierte One Pan Pasta mit Sardellen und Estragon gezaubert. Super lecker, unkompliziert und perfekt für einen warmen Sommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon!

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Zutaten für 2 Personen:

1 große Zwiebel

etwas Olivenöl

ca. 12 Sardellenfilets

4 Tomaten

1/2 Zitrone

3 Knoblauchzehen

100g schwarze Oliven ohne Stein

30g Kapern (Abtropfgewicht)

50g Pecorino

250g Linguine, hier Orangen-Linguine

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch klein würfeln und bei leichter Hitze mit wenig Öl in einer großen Pfanne weich und glasig anschwitzen. Die Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und zusammen mit den Sardellen mit dem Mixer oder Stabmixer zu einer cremigen Paste verarbeiten. In der Pfanne ca. 500ml Salzwasser aufkochen und die Pasta hinein geben. Die Tomaten vom Strunk befreien, kreuzförmig einschneiden und für knapp eine Minute mit ins Nudelwasser setzen. Mit einem Deckel abdecken. Danach lassen sie sich wunderbar häuten.

Die Tomaten also häuten, vierteln, vom wässrigen Inneren befreien und klein würfeln. Sobald die Nudeln al dente sind und das Wasser fast vollständig aufgenommen haben werden sie mit der Zwiebel-Sardellen Paste vermengt.

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Die klein gewürfelten Tomaten, die Oliven, die Kapern und den fein gehackten Estragon dazu geben.

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Alles gut vermengen und mit dem Abrieb der Zitrone, dem fein geriebenen Pecorino, einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Sofort auf tiefe Pastateller verteilen.

Schmeckt nach Urlaub!

One_Pan_Pasta_mit_Sardellen_und_Estragon_ (8)Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung von Hagen Grote entstanden.




Tapas – Oliven mit Sardellen

Tapas – Oliven mit Sardellen

Bei der Hitze der letzten Tage geht doch nichts über die kleinen, schnellen Häppchen die man gemütlich Abends auf der Terrasse genießen kann. Diese Oliven mit Sardellen sind ein toller kleiner Snack, eine schöne Vorspeise für Gäste während man noch auf das Hauptgericht wartet oder einfach eine schnelle Tapas-Variante die man zu einem Glas Wein serviert.

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Zutaten für 1 Schälchen:

1 Hand voll grüne Oliven mit Stein

1 Hand voll schwarze Oliven mit Stein

2 EL Olivenöl

1 TL Sardellenöl

3-4 Sardellenfilets

1 Knoblauchzehe

eine gute Prise Pfeffer

Zubereitung:

Das Schälchen ist ruck-zuck vorbereitet. Ich gebe die grünen und schwarzen Oliven in ein Schälchen und beträufel sie mit Olivenöl und etwas Öl aus dem Sardellenglas. Die Sardellen und den Knoblauch fein hacken und untermischen. Mit Pfeffer würzen und mit den Holzspießen auf den Tisch stellen. Falls ihr die Zeit habt vorher ein Stündchen ziehen lassen.

Tapas Time!

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 Pinterest - Tapas Oliven mit Sardellen




Brotsalat mit Kalamata-Oliven und Sardellen

Brotsalat mit Kalamata-Oliven und Sardellen

Die Tage wurde ich wieder an meinen Brotsalat erinnert und das hat super gepasst. Das letzte Stück vom Körnerbrot hat sein Stullenpotential leider etwas verloren und sich damit für diesen Salat qualifiziert. Panzanella ist aus meiner Sicht etwas wofür man nix einkaufen sollte – es ist eher ein Resteessen. Also Kühlschrank aufgemacht, Inhalt gescannt und losgelegt!

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Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise:

4 Scheiben Brot (hier Körnerbrot)

2 Hand voll Cocktailtomaten

1/4 Salatgurke

1/2 Zwiebel

1 große Knoblauchzehe

3 Frühlingszwiebeln

1/2 Bund Basilikum

4-5 Sardellenfilets

4 EL Kalamata Oliven

Olivenöl

5 EL Rotweinessig

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Ich habe das Brot in Scheiben und dann in Würfel geschnitten und diese diesmal in etwas Olivenöl angebraten. Das war zwar ok, aber später im Salat saugt sich das Brot ja mit Essig und Öl voll und dann merkt man davon eigentlich nix mehr… beim nächsten Mal würde ich diesen Schritt also weglassen. Das angeröstete Brot gebe ich mit 3 EL Rotweinessig und 4 EL Olivenöl in einer ausreichend große Schüssel.

Die Gurke längst vierteln, die Kerne entfernen und die Gurke in kleine Würfel schneiden, die Tomaten vierteln, die Zwiebel in sehr dünne Halbringe schneiden, die Frühlingszwiebel in Röllchen und den Knoblauch in sehr feine Würfel. Die Sardellenfilets fein hacken und das Basilikum in dünne Streifen schneiden. Alles zusammen zum Brot geben, gut durchmischen und mit Pfeffer würzen. Mit etwas mehr Olivenöl  und 1-2 EL Essig abschmecken und bei Bedarf mit einer Prise Salz würzen. Die Oliven dazu geben und die Schälchen vorbereiten. Der Salat muss nicht lange ziehen, diese letzten 1-2 Minütchen haben gereicht.

Den Salat auf die Schälchen verteilen…

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… und je nach Lust und Laune noch mit einem Blättchen Basilikum dekorieren.

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Schnell, einfach und perfekt für den Sommer!

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Ziegenkäse-Sardellen Pizza

Ziegenkäse-Sardellen Pizza

Vor einiger Zeit hatte Bessere Hälfte in der Pizzeria eine Pizza mit Kapern, Sardellen und Schafskäse. Grundsätzlich eine schöne Kombination – leider nur so salzig, dass sowohl Wasser als auch Wein in kürzester Zeit ausgetrunken waren. Ich hatte probiert und fand es auch extrem salzig. Grundsätzlich aber eine schöne Sache und so habe ich hier auch Sardellen und Kapern, aber anstelle von Schafskäse lieber Ziegenkäse auf die Pizza gegeben. Da kann man auch das Glas Rotwein wirklich genießen.

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Zutaten für 1 Pizza (2 Personen):

Für den Teig:

210g Mehl

40g Hartweizengries

21g frische Hefe

1/2 TL Salz

1 TL brauner Zucker

180ml Wasser

Für den Belag:

300g Pizzatomaten

Pfeffer & Salz

2-3 Zweige Thymian

1 TL Paprikapulver

2 Schalotten

8 Sardellenfilets

3 TL Kapern

150g Ziegenfrischkäse, hier Selles-sur-cher Käse (Ziegenkäse im Aschemantel)

Zubereitung:

Die Sache mit dem Teig läuft so wie immer, ich gebe Mehl, Gries, Salz und Zucker in eine Schüssel, löse die Hefe im lauwarmen Wasser und rühre das Hefe-Wasser mit dem Handrührgerät langsam unter. So lange weiterkneten bis ein glatter Teigklops entstanden ist der nicht mehr all zu sehr an der Schüssel klebt und das Ganze für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

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Dann wird der Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und auf ein Pizzablech gezogen. Die Pizzatomaten mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Den Thymian von den Stängeln streifen, etwas klein hacken und ebenfalls dazu geben. Die Sauce gleichmäßig auf der Pizza verteilen.

Mit Sardellen und Kapern belegen. Die Schalotten in sehr feine Ringe schneiden und ebenfalls auf der Pizza platzieren.

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Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Den Ziegenkäse über die Pizza „bröseln“. Da es ein Frischkäse ist lässt es sich glaube ich nicht vermeiden, dass er auch an den Fingern klebt. Ist aber nicht schlimm, der ist nämlich lecker!

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Die Pizza für 25-35 Minuten in den Ofen schieben. Ich habe die Pizzafunktion in meinem neuen Herd ausprobiert, da war die Pizza in 25 Minuten fix und fertig – bei Ober- und Unterhitze waren es immer 35 Minuten. Da müsst ihr einfach ab und an per Sichtkontrolle schauen wie es um die Pizza steht.

Die fertige Pizza aus dem Ofen holen…

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… und in Stücken schneiden.

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Auf einem Teller oder Brettchen servieren. Perfekt – salzig, aber weit entfernt von versalzen. So schmeckt das schon ganz anders.

Greift zu!

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Thunfisch-Kapern Pasta

Thunfisch-Kapern Pasta

Freitag Abend und es soll schnell gehen – keine Lust mehr einkaufen zu gehen und viele bunte Dinge in der Speisekammer. Ich schnappe mit eine Dose Thunfisch, ein Glas Kapern, die Spaghetti – da lässt sich was draus machen!

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Zutaten für 2 Personen:

150g Spaghetti

Salz & Pfeffer

Olivenöl

20-30g Pecorino

1/2 Zwiebel

4 Sardellenfilets

3 EL Kapern (10g)

1 große Knoblauchzehe

1 kleine rote Chili

einige Blätter Basilikum

etwas Fleur de sel

Zubereitung:

Ich setze einen Topf Salzwasser für die Spaghetti auf und schneide die Zwiebel in kleine Würfel. In Olivenöl glasig anschwitzen und die klein geschnittenen Sardellenfilets dazu geben.

Die Spaghetti in das kochende Wasser geben, umrühren und kochen lassen bis sie al dente sind.

Die Chili in dünne Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken. Beides zu den Zwiebeln geben. Mit Pfeffer würzen und sobald die Zwiebeln etwas Farbe bekommen darf auch der Thunfisch in den Topf. Die Kapern untermengen und die Hitze ausstellen. Das hätten wir.

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Die Nudeln abgießen und zurück in den Topf befördern. Mit reichlich Olivenöl glasieren und mit einer Prise Fleur de sel abschmecken. Die Pasta auf die Teller verteilen und den Pecorino darüber reiben. Dann wird der Thunfisch-Mix auf der Pasta angerichtet.

Schnell noch mit etwas Basilikum dekorieren.

Essen ist fertig!

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Mediterraner Nudelsalat mit Sardellen und Kapern

Mediterraner Nudelsalat mit Sardellen und Kapern

Ich mag keine Kapern – dachte ich… ich mochte sie halt als Kind nicht so gerne… aber wenn ich bedenke, dass ich gerade meinen letzten B-day in den 20ern hatte, dann ist das wohl schon eine Weile her. Jedenfalls habe ich irgendwann mal ein kleines Glas gekauft (20g) und das war zum Glück ewig haltbar.  Als ich mir jetzt einen frischen Salat mit Sardellen basteln wollte kamen mir die Kapern auf jeden Fall gerade recht. Frisches Basilikum, getrocknete Tomaten, Sardellen, Oliven und Kapern haben ihm eine tolle, frische Note verliehen. Ein toller mediterraner Nudelsalat mit Sardellen und Kapern!

Mediterraner Nudelsalat mit Sardellen und Kapern

Zutaten für 6-8 Personen:

500g Spirelli

1 große Hand voll grüne Oliven, ohne Stein

1 große Hand voll schwarze Oliven, ohne Stein

1 Prise Chiliflocken

10 Sardellenfilets ( optional + 1 TL von dem Öl)

20g Kapern (Abtropfgewicht) = ca. 1 EL

1 Bund Basilikum

2 Frühlingszwiebeln

8 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten + 4 EL von dem Öl

1 Hand voll frische Kirschtomaten (optional)

6 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 Zitrone

2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Die Spirelli in Salzwasser kochen bis sie al dente sind. Abgießen und zum Abkühlen beiseite stellen.

Die Oliven in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Sardellenfilets fein hacken. Die Kapern abgießen und beides zusammen mit den Chiliflocken ebenfalls in die Schüssel gegeben. Die Tomatenscheiben würfeln und mit etwas von dem Öl beifügen, die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden und auch in die Schüssel geben. Den Knoblauch pressen, einrühren und das Ganze kurz ziehen lassen.

Die abgekühlten Nudeln unter fließend kaltem Wasser wieder auflockern – sie lösen sich in Sekundenschnelle voneinander, das ist echt toll – ich hab das mal bei Steffen Hensler gesehen.

Die Nudeln zu dem bunten Mix in die Schüssel geben, gut umrühren und das Olivenöl darüber geben. Das Basilikum fein hacken und optional die Kirschtomaten halbieren. Beides unter den Nudelsalat mit Sardellen und Kapern heben. Den Nudelsalat mit Pfeffer und Salz würzen, wieder gut umrühren und mit Zitronensaft abschmecken.

Wenn möglich solltet ihr dem Salat jetzt 1 Stündchen Zeit geben, ihn ziehen lassen und ihn dann noch mal abschmecken.

Dazu vielleicht ein schönes Stück Fleisch vom Grill… sehr lecker.

Lasst es euch schmecken!

Mediterraner Nudelsalat mit Sardellen und Kapern




Spaghetti mit Rucola-Pesto und Tiroler Speck

Spaghetti mit Rucola-Pesto und Tiroler Speck

Kennt ihr das – ihr habt eigentlich nur die Hälfte der Zutaten im Kühlschrank die ihr zu brauchen glaubt und denkt euch: „Ist mir egal, ich koche das jetzt trotzdem!“ ?

In etwa so war es mit dieser Pasta. Genau genommen mit diesem Pesto, denn die Spaghetti hatte ich da und den Tiroler Speck auch. Nun haben sich im Kühlschrank auch die Grundzutaten Parmesankäse, Rucola, Chilis (wie fast immer aus dem TK-Fach) und Knoblauch angefunden, aber Mandeln? Hmmm… naja, gemahlene Mandeln halt – aber mal ehrlich, ich jage sie ja eh durch den Mixer… gemahlene Mandeln werden von mir beantragt, geprüft und genehmigt. Ist doch wieder mal schön wenn man der Alleinherrscher über die Küche ist. Die Mandeln waren aber noch nicht so recht das Problem – aber ich habe keine Tomaten… und auch nix was sich als Ersatz eignet… wobei… und jetzt wird es wild – ich habe ja Tomatenmark… also konzentrierte Tomaten aus der Tube. Klingt charmant – oder? Was soll’s – dann werden halt 400g frische Tomaten durch 1,5 EL Tomatenmark und 2 Tassen Wasser ersetzt. Und soll ich euch was sagen? Es hat tatsächlich geschmeckt!

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Zutaten für 4 Personen:

500g Spaghetti

100g Parmesan

100g Mandeln (ganz oder gemahlen – was gerade da ist)

125g Rucola

2 kleine rote Chilis

2 Knoblauchzehen

1/2 rote Zwiebel

5 Sardellenfilets

1 1/2 EL Tomatenmark + 2 Tassen Wasser oder 400g Tomaten

Pfeffer & Salz

etwas Zitronensaft

4 EL Olivenöl

1 Kelle Nudelwasser

6 Scheiben Tiroler Speck

Zubereitung:

Die Vorbereitung sieht so aus, dass ich meinen Standmixer aufbaue. Fertig. Da kommt der geschälte Knoblauch, die halbe Zwiebel, die zwei vorher halbierten Chilis, der gewaschene und nur leicht trocken geschüttelte Rucola, der in Würfel geschnittene Parmesan, die Mandeln, die Sardellenfilets, das Olivenöl, das Tomatenmark und 2 Tassen Wasser hinein. Starten, mixen, warten – wenn es so aussieht als wären keine Stücken mehr im Pesto schalte ich den Mixer aus und schmecke das Ganze mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft ab.So lasse ich es ein paar Minuten ziehen. In dieser Zeit setze ich für die Spaghetti einen Topf Salzwasser auf. Die Nudeln werden al dente gekocht. Kurz bevor ich sie abgieße nehme ich eine Kelle vom Nudelwasser und gebe sie zum Pesto. Nochmal kurz aufmixen – fertig.

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Die Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben. Dort werden sie mit dem Pesto vermengt. Die Herdplatte bleibt aus.

Den Tiroler Speck in Streifen schneiden und in eine kleine Pfanne ohne zusätzliches Öl geben. Auf höchster Stufe braten – in 2 Minuten ist er knusprig.

Die Nudeln auf die Teller verteilen und etwas von dem krossen Speck darüber geben. Falls zur Hand mit etwas Basilikum dekorieren.

Es wird zu Tisch gebeten!

P.S.: schmeckt wie Pesto schmecken soll… wenn ich nicht wüsste was da mit den Tomaten war… na wir erzählen es einfach keinem 😉

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Tapas – Oliven im Sardellenband

Tapas – Oliven im Sardellenband

Eine andere leckere Tapas-Idee, die ehrlich gesagt vorher nur auf dem Nachbartisch in unserer Lieblings-Tapasbar gesehen habe – sind diese grünen Oliven im Sardellenband. Um sie geschmacklich einzuordnen muss man sagen, dass sie recht salzig – aber trotzdem total lecker sind. Übrig geblieben ist jedenfalls keine. Außerdem lassen sie sich super gut vorbereiten!

Tapas_Oliven_Mit_Sardellenband

Zutaten für 6 Spieße:

12 grüne Oliven mit Paprikafüllung

6 Sardellenfilets in Öl

Holzspieße

Zubereitung:

Die Fummelei ist nicht zu unterschätzen, man braucht schon ein bissl Feingefühl.

Zuerst lege ich die Sardellenfilets längst auf dem Brettchen aus. Dann drücke ich sie mit der Breitseite des Messers noch etwas platter als sie ohnehin schon sind. Jetzt werden sie längst halbiert – so entstehen 2 dünne Streifen.

Jeder Streifen wird vorsichtig um eine Olive gewickelt. Die wird dann im nächsten Schritt auf einen Holzzahnstocher gespießt. Natürlich so, dass das Sardellenfilet an 2 Stellen fixiert wird, es wird sonst nicht lange zögern zu verrutschen.

Je 2 Oliven im Sardellenband auf 1 Spießchen stecken. Schon sind sie fertig. Da diese kleinen Häppchen kalt sind kann man sie ganz entspannt vorbereiten wenn man Zeit hat und einfach bis kurz vor dem Essen kühl stellen.

Greift zu!




Pasta mit Frischkäse, Sardellen und Rucola

Pasta mit Frischkäse, Sardellen und Rucola

Ein typisches 15-Minuten Gericht. Diese Pasta mit Frischkäse, Sardellen und Rucola geht unglaublich schnell und ist trotzdem lecker. Es ist wie so oft, ich habe Rucola Reste, kleine Tomaten und geöffneten Frischkäse im Kühlschrank. Sardellen gehören bei mir zu den regulären Vorräten und Nudeln hat man doch sowieso in irgendeiner Form im Schrank. Also nix wie los – die Zeit läuft!

Pasta mit Frischkäse und Sardellen

Zutaten für 2 Personen:

200g Spaghetti

100g Frischkäse

2 EL Butter

2 EL Milch

1 Prise Muskat

Pfeffer & Salz

2 Hand voll Rucola

10 Cocktailtomaten

7-8 Sardellenfilets

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Für die Nudeln bringe ich einen Topf Salzwasser zum Kochen. Sobald die Spaghetti im Wasser sind läuft die Zeit – es bleiben uns 10 Minuten.

Ich gebe Frischkäse, Milch und Butter in eine Pfanne und erhitze alles zusammen langsam. Sobald Butter und Frischkäse anfangen zu zerlaufen rühre ich das Ganze mit dem Schneebesen ordentlich durch bis eine gleichmäßige Créme entstanden ist. Diese würze ich mit frisch geriebenem Muskat, Pfeffer und Salz. Dann hebe ich die fein gehackten Sardellenfilets unter. Kurz bevor die Nudeln fertig sind schmecke ich die Sauce mit Zitronensaft ab und gebe die geviertelten Cocktailtomaten und den Rucola dazu.

Die Spaghetti werden abgegossen und nach und nach zur Sauce in die Pfanne gegeben. Alles ordentlich umrühren und ein letztes Mal abschmecken. Bei Bedarf mit Pfeffer und Salz nachwürzen.

Fertig!