Entenbrust auf Brokkolireis

Wenn man an Ente denkt ist das ja nicht das typische Light-Rezept – mit einem leckeren Brokkolireis und etwas frischem Zitronen-Joghurt ist es aber auch weit entfernt von der fetten Feiertagsküche und damit qualifiziert es sich durchaus als Januar-Beitrag. Ich weiß zwar nicht wie es euch geht, aber ich habe im Moment von Braten und Co. die Nase voll und freue mich über leichte Rezepte mit viel Gemüse. Erfreulicherweise hat auch der kleine Mann gerade eine Brokkoliphase und so hat sich diese Entenbrust auf Brokkolireis größter Begeisterung erfreut!



Entenbrust auf Brokkolireis

Zutaten für 2-3 Personen:

450g Entenbrust mit Haut

Pfeffer & Salz

1 Brokkoli

1/2 Zwiebel

250g Reis

1 Zitrone 

1 kleines Bund Petersilie

150g Joghurt

Zubereitung:

Die Entenbrust 20-30 Minuten vor dem braten aus dem Kühlschrank nehmen. Die Haut mehrfach diagonal einschneiden und das Fleisch auf Raumtemperatur kommen lassen. 

In dieser Zeit den Brokkolistrunk abschneiden, schälen und von Hand oder mit der Küchenmaschine* grob reiben. 

Danach den restlichen Brokkoli und die Zwiebel ebenfalls grob raspeln und separat beiseite stellen. Die Petersilie fein hacken.

Eine Pfanne ohne zusätzliches Öl erhitzen. Die Entenbrust rundum etwas salzen, mit der Haut nach unten in die Pfanne legen und scharf anbraten. 

Für den Reis 750ml Salzwasser zum kochen bringen. Den Reis, den geriebenen Brokkolistrunk und die Zwiebel in das kochende Wasser geben und die Hitze etwas reduzieren. Den Reis nach Packungsanleitung garen. Bei Bedarf nochmal etwas Wasser dazu geben.

Die Entenbrust wenden und von allen Seiten anbraten. Die Hitze ein wenig reduzieren und das Fleisch bis zum gewünschten Garpunkt braten. 

3-4 Minuten vor Ende der Garzeit den restlichen Brokkoli und die Hälfte der Petersilie unter den Reis mengen. 

Die Ente aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen.

Den Joghurt in ein kleines Schälchen geben und die Zitronenschale hinein reiben. Die Petersilie untermengen und den Joghurt mit Pfeffer, Salz und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. 

Den Brokkoli durch ein feines Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. Mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft würzen. 

Die Entenbrust in Scheiben schneiden. Das Fleisch und falls vorhanden den ausgetretenen Fleischsaft zurück in die Pfanne geben und einmal kurz schwenken. Den Reis auf einen großen Teller geben und die Entenbrust darauf platzieren. Die Entenbrust mit Brokkolireis und Zitronenjoghurt sofort servieren.

Entenbrust auf Brokkolireis

Leicht und lecker!

Entenbrust auf Brokkolireis




Entenbrust mit Steinpilz-Kartoffelpüree

Entenbrust mit Steinpilz-Kartoffelpüree

Es wird Herbst und was verbinden wir damit kulinarisch? Außer leckeren Gerichten mit Kürbis? Genau Pilze und Wild. Deshalb suchen das Team von Mario’s Fire Food & Fine Food und Zorra vom Kochtopf in diesem Monat Gerichte mit Pilz und Wild. Und bei mir gibt es zu diesem Event diese zart rosa gebratene Entenbrust, kombiniert mit einem leckeren Steinpilz-Kartoffelpüree. Dazu passen frische Karotten mit einem kleinen Schluck weißem Portwein. Wenn ihr eine Wildentenbrust bekommt ist das natürlich perfekt, eine „normale“ Entenbrust schmeckt hier aber auch ganz wunderbar.

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Zutaten für 2-3 Personen:

2 Entenbrustfilets

Salz

Für das Püree:

250g Kartoffeln

1 gute Hand voll getrocknete Steinpilze

5 EL kochendes Wasser

100-150ml Milch

Pfeffer & Salz

eine Prise Muskat

10g Butter

Für die Karotten:

3 Karotten

1 Schalotte

1 EL Butter

100ml weißer Portwein

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Pilze im Mörser etwas zerstoßen und 5 EL kochendes Wasser darüber geben. Warten bis die Pilze die Flüssigkeit aufgesogen haben und das Ganze mit etwas Milch aufgießen.

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Die Kartoffeln schälen, würfeln und in einen Topf mit Salzwasser geben. Aufkochen und 12 Minuten köcheln lassen.

Die Karotten schälen und klein würfeln. Die Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen und die Karottenwürfel hinein geben und unter regelmäßigem Schwenken garen. Die klein gewürfelte Zwiebel dazu geben.

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Die Haut der Entenbrust diagonal einschneiden und die gusseiserne Pfanne erhitzen. Die Entenbrust ohne zusätzliches Fett auf der Hautseite anbraten bis sie ordentlich Farbe bekommt. Die Hitze reduzieren und die Entenbrust wenden.

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Die Kartoffeln abgießen, stampfen und mit etwas Milch zu einem glatten Püree rühren. Dann die eingeweichten Steinpilze samt der Flüssigkeit dazu geben und alles mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

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Die Karotten mit dem Portwein aufgießen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Noch 3-4 Minuten bei kleinster Hitze auf dem Herd lassen.

Die Entenbrust aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen. Dann je nach Lust und Laune am Stück oder in Streifen aufgeschnitten mit dem Steinpilz-Kartoffelpüree und den Portwein-Karotten anrichten.

Ich stelle dazu noch ein paar Flocken von einem sehr guten Salz mit auf den Tisch.

Viel Spaß beim Genießen!

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Mit dabei beim Event:

Blog-Event CXIV - Wild & Pilz (Einsendeschluss 15.11.2015)




Festlicher Burger mit Ente und Rotwein-Chili Kirschen

Festlicher Burger mit Ente und Rotwein-Chili Kirschen

Ein Jahr vergeht so schnell – im einen Moment hält man noch ein Glas Sekt in der Hand und wünscht sich ein „Frohes Neues“ und schon ist wieder Heilig Abend. Bei uns ist in diesem Jahr viel passiert – ich hatte meine erste Gartensaison, Bessere Hälfte hat mir in New York einen Heiratsantrag gemacht, ich durfte mit vielen anderen Bloggern auf der IFA am Foodpairing Workshop von Zorra und Christian Mittermeier teilnehmen, im November durfte ich im Olympiastadion kochen und letzte Woche war auch schon das erste Jahr im eigenen Häusle um.

Wie bereits im letzten Jahr habe ich die Freude ein Türchen von Zorras Kulinarischer Adventskalender 2014 - Türchen 24wunderbarem Adventskalender mit den vielen bunten Gewinnen bestücken zu dürfen. Letztes Jahr ist mir das Thema leicht gefallen – im neuen AEG Ofen habe ich Lachs sous vide gezaubert – und auch diesmal musste ich nicht lange überlegen. Dieses Jahr habe ich nämlich angefangen meine Burgerbuns selbst zu backen und das hat meine kleine Burgerwelt grundlegen verändert. Also ganz klar, es gibt einen Burger! Der sollte natürlich auch zu Weihnachten passen und ich denke die Kombination Entenbrust und Rotwein-Chili Kirschen hat definitiv festliche Einflüsse. Falls ihr also zu den Spätentschlossenen gehört die noch nicht alle Tage durchgeplant haben, dann ist dieser Burger mit Ente vielleicht eine passende Idee. Und wenn ihr nach den Feiertagen Bratenreste von der Gans oder Ente übrig habt kann man daraus auch ein wunderbares Resteessen zaubern!

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Zubereitung für 2 Personen:

1 Entenbrustfilet

Salz

2 Burger Buns nach diesem Rezept

60g Gorgonzola

Für die Rotwein-Chili Kirschen:

1 kleines Glas Schattenmorellen, 245g Abtropfgewicht

100ml trockener Rotwein

2 Chilis

Pfeffer & Salz

Für den Grünkohlsalat:

4 Hand voll Grünkohl

1/2 Granatapfel

4 EL Olivenöl

3 EL Balsamico

1 TL Senf

4 EL Wasser

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Kirschen samt Saft aus dem Glas in einen kleinen Topf geben. Die Chili in dünne Ringe aufschneiden und den Rotwein dazu geben. Aufkochen und einreduzieren lassen bis kaum noch Flüssigkeit im Topf ist.

In dieser Zeit die Haut der Entenbrust einschneiden und eine Pfanne (hier gusseisern) ohne zusätzliches Fett erhitzen. Mit der Haut nach unten hinein legen und knusprig braun anbraten. Die Hitze reduzieren, die Entenbrust wenden und am Rand der Pfanne gar ziehen lassen.

Den Grünkohl fein von den Rispen zupfen. Aus Essig, Öl, Senf und Wasser eine Vinaigrette anrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den Granatapfel aus der Schale in den Salat klopfen.

Die Burger Buns aufschneiden und mit der Schnittfläche nach oben im Backofen anrösten. Auf die Deckel kommt der klein gezupfte Gorgonzola.

Den Salat auf den Tellern verteilen und die Burgerböden aus dem Ofen holen.

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Die Burgerböden mit den Rotwein-Chili Kirschen belegen.

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Die Entenbrust in Scheiben aufschneiden. Alternativ gehen wie gesagt auch Bratenreste. Das Fleisch auf den Kirschen platzieren.

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Die Deckel mit dem Gorgonzola aus dem Ofen holen…

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… und beherzt auf den restlichen Burger setzen.

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Die Burger mit dem frischen Grünkohlsalat sofort auf den Tisch bringen. Mit den Händen oder mit Messer und Gabel verputzen.

Lasst es euch schmecken!

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Entenbrust auf feinem Rosenkohl

Entenbrust auf feinem Rosenkohl

Ich glaube ich bin dieses Jahr im Entenbrust-Fieber. Wunderbar zart, rosa gebraten und mit knuspriger Haut… trotzdem soll es abwechslungsreich bleiben! Also habe ich mich für diese Variante auf feinem Rosenkohl entschieden. Fein deshalb, weil er in seine Blätter zerlegtund dann gekocht  wurde. Das ist eine ganz schöne Fleißarbeit, führt aber wie hier und hier zu einem tollen Salat oder wie im Olympiastadion zu einem feinen Gang im Menü.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Entenbrüste

3 große Kartoffeln

Salz & Pfeffer

etwas Olivenöl

25 Rosenkohlröschen

2 Pimentkörner

etwas Butter

Zubereitung:

Die Kartoffeln in dünne Spalten schneiden, mit Öl beträufeln, mit Pfeffer und Salz würzen und für 35 Minuten bei 180°C in den Ofen schieben.

Den Rosenkohl in seine einzelnen Blätter zerpflücken.

Die Haut der Entenbrust mehrfach einschneiden, dann die Entenbrust (wenn vorhanden) in der Gusseisernen Pfanne ohne zusätzliches Öl auf der Haut knusprig braten. Dann wenden und am Rand der Pfanne mit kleinerer Hitze ca. 6-8 Minuten garen lassen. Dabei aber immer mal wieder drücken um sicherzugehen, dass sie nicht zu sehr durch brät!

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Den Rosenkohl in Salzwasser 4 Minuten kochen…

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… kalt abschrecken und zurück in den Topf geben. Mit Pfeffer, dem im Mörser zerstoßenen Piment und etwas Butter abschmecken.

Die Entenrbust kurz ruhen lassen und dann in dünne Scheiben aufschneiden. Mit Kartoffelspalten und Rosenkohl anrichten.

Ein schönes, (vor-)weihnachtliches Gericht!

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Moderne Ente à l’orange

Moderne Ente à l’orange

An dritter Stelle in meinem Valentinstagsmenü kamen diese Entenkeulen in einer modernen Orangensauce daher. Ich habe auch diese Rezeptidee von Rachel Khoo* und sie hat sie wiederum von einem befreundeten Koch, Jean-Francois Piège.  Die kleine Geschichte dahinter ist ganz süß – mir hat das Rezept dadurch auf jeden Fall um so besser gefallen. Die Entenkeulchen durften über Nacht marinieren und die Sauce ist super schnell mit Orangenlimonade gezaubert. Dazu etwas Salat, mehr Beilage braucht es in so einem üppigen Menü nicht!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Entenkeulen

3 Orangen

1-2 EL Olivenöl

1/2 TL Cumin

etwas Salz

100ml Orangenlimonade, hier Fanta (im Original Orangina)

2 EL Orangenlikör (hatte ich nicht, bei mir Limoncello)

1 EL Rotweinessig (im Original 1 TL)

100g Salatmix / Brunnenkresse / Rucola

Zubereitung:

Die Entenkeulen wollen 1 Stunde oder über Nacht marinieren, also habe ich sie am Vorabend vorbereitet. Dafür habe ich Abrieb und Saft von einer Orange, Olivenöl, Cumin und Salz verrührt. Die Entenkeulen habe ich in eine Auflaufform gelegt und dort mit der Marinade rundum eingepinselt.

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Mit Frischhaltefolie direkt bedecken und in den Kühlschrank stellen.

30 Minuten bevor die Keulen in den Ofen sollen hole ich sie aus dem Kühlschrank. Der Backofen wird auf 170°C Umluft vorgeheizt, dann wandern die Keulchen für 60 Minuten in den Ofen. Nach 30 Minuten begieße ich sie mit der Bratensauce.

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Die Sauce ist super einfach und schnell gemacht. Orangenlimonade und Likör werden 15 Minuten vor Ende der „Keulengarzeit“ in eine Pfanne gegeben und aufgekocht bis die Flüssigkeit ungefähr um die Hälfte reduziert ist.

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Die zwei verbliebenen Orangen schälen und filetieren.

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Die Sauce mit Essig und Salz würzen, dann kommen die Orangenfilets dazu. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Die fertigen Entenkeulen aus dem Ofen holen…

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… und schnell von beiden Seiten durch die Sauce ziehen – Achtung: heiß!

Die Keulen auf einem einfachen Salatbett platzieren und einige Orangenfilets dazu legen. Die Sauce ist gleichzeitig für die Keulen und als Dressing für den Salat auf dem Teller.

Ich bin besonders begeistert, weil die Entenkeule wirklich durch und durch dieses tolle Orangenaroma hatte – das habe ich bisher selten erlebt. Die perfekte, moderne Ente à l’orange!

Bon appetit!

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Entenbrustfilet mit Steinpilzen auf Vanilletagliatelle

Entenbrustfilet mit Steinpilzen auf Vanilletagliatelle

Es ist noch nicht lange her, da gab es hier Tagliatelle mit Steinpilzen und Vanillebutter. Sehr lecker – das musste unbedingt nochmal gezaubert werden. Um es für Bessere Hälfte ein bissl interessanter zu machen gab es diesmal eine Variante mit Fleisch – mit Entenbrust um genau zu sein und die hat unglaublich gut dazu gepasst.

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Zutaten für 2 Personen:

1 Entenbrustfilet

250g Tagliatelle

250g Steinpilze

5-6 Zweige Thymian

1/2 Zwiebel

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

Für die Butter:

100g Butter

1/2 Zimtstange

1 Vanilleschote

1 Knoblauchzehe

2 grüne Kardamonkapseln

1 kleine, getrocknete Chili

etwas Salz

Zubereitung:

Die Vanillebutter möchte eine halbe Stunde ziehen, deshalb fange ich direkt damit an. Ich lasse die Butter bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen, dann kommt die längst halbierte Vanilleschote dazu. Kardamon, Knoblauch, Chili und Zimt im Mörser zerstoßen und die Gewürze ebenfalls in die Butter geben. Mit einer Prise Salz würzen und beiseite stellen.

Weiter geht’s, ich schneide die Haut vom Entenbrustfilet ein paar Mal diagonal ein, reibe es rundherum mit Salz ein und brate es (mit der Haut nach unten) in etwas Öl 3 Minuten lang an. Umdrehen und auch von der anderen Seite 3-4 Minuten lang anbraten bevor die Entenbrust für 20-25 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Backofen verschwindet.

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Damit uns jetzt nicht langweilig wird geht es direkt mit den Steinpilzen weiter. Die werden geputzt und in kleine Würfel geschnitten. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Pilze darin anbraten bis sie eine schöne Farbe haben. Mit Pfeffer & Salz würzen und die fein gehackte Zwiebel und den Thymian untermengen. Die Temperatur reduzieren und die Zwiebel glasig anschwitzen.

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Für die Pasta einen Topf Salzwasser aufsetzen und die Tagliatelle nach Packungsanleitung zubereiten.

Abgießen und zurück in den Topf geben. Dann kommt die Vanillebutter dazu – die muss aber durch ein kleines Sieb gefiltert werden.

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Die Entenbrust aus dem Ofen holen und 2-3 Minuten ruhen lassen. Dann wird sie längst halbiert und in dünne Scheiben aufgeschnitten. Wunderbar zart und rosa!

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Die Vanille-Tagliatelle auf beide Teller verteilen, die Steinpilze darüber geben und die Ente dazu anrichten. Bei mir hat es sich angeboten die Ente auf dem Tellerrand zu platzieren.

Bon appetit!

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Pizza – Ente trifft Käse

Pizza – Ente trifft Käse

Ich war die letzten Tage ganz schön im Enten-Wahn, was dabei alles raus gekommen ist werde ich euch nach und nach servieren. Den Anfang macht diese leckere Pizza. Das Entenbrustfilet habe ich separat gebraten um kein Risiko einzugehen, dass es mir zäh wird. Durch den Rucola kommt nochmal eine frische Note auf die Pizza.

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Zutaten für 1 Pizza:

210g Mehl

40g Hartweizengries

1/2 Hefewürfel (21g)

180 ml Wasser

1 TL Zucker

1 TL Salz

300g Pizzatomaten

2 TL getrocknetes Basilikum

Pfeffer & Salz

1 Prise Chilipulver

1 Hand voll Rucola

1 Entenbrustfilet

etwas Olivenöl

Zubereitung:

Da der Pizzateig ja eine Weile gehen möchte fange ich hiermit an. Ich löse die Hefe in lauwarmem Wasser und gebe Mehl, Gries, Zucker und Salz dazu. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) 2 Minuten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Abdecken und für 45 Minuten zum Gehen beiseite stellen.

Die Arbeitsplatte mit etwas Mehl bestäuben, den aufgegangenen Teig dünn ausrollen und auf das Pizzablech ziehen.

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Die Pizzatomaten mit Pfeffer, Salz, Chilipulver (oder wenn es weniger scharf sein soll Paprikapulver) und Basilikum würzen und auf der Pizza verteilen. Den Käse drüber streuseln und die Pizza mit dem sehr dünn aufgeschnittenen Knoblauch belegen.

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Bei 180°C für 40 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Beim Entenbrustfilet schneide ich die Haut mehrfach ein damit sie sich beim Braten nicht zu stark zusammen zieht. Rundherum mit Salz einreiben. In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen und das Filet zuerst mit der Hautseite unten 3 Minuten anbraten, dann auch von der anderen Seite 3-4 Minuten anbraten.

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Dann kommt die Ente für 20-25 Minuten mit in den Ofen. Am Ende sollte sie schön rosa sein.

Die fertige Pizza aus dem Ofen holen.

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Mit Rucola belegen. Die Entenbrust erst längst halbieren und dann dünn aufschneiden. Die rosa Entenbrust gleichmäßig auf der Pizza verteilen.

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Die fertig belegte „Pizza Ente“ aufschneiden und sofort auf den Tisch stellen.

Greift zu!

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Enten Burger mit Brombeer-Schoko-Chili-Sauce

Enten Burger mit Brombeer-Schoko-Chili-Sauce

Ich habe es ja bereits erwähnt, die Brombeer-Schoko-Chili Sauce hat sich auf dem Burger einfach extrem gut gemacht. Weil das Fleisch natürlich auch dazu passen muss habe ich mich für Ente entschieden. Käse war selbstverständlich ebenfalls mit auf dem Burger – unter dem Deckel habe ich einen Mix aus Gorgonzola und Walnüssen platziert. Definitiv mehr als einfach nur ein Burger!

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Zutaten für 4 Burger:

350g Entenbrust

Salz

2 TL getrockneter Rosmarin

etwas Öl (hier Rapsöl)

100g Gorgonzola

1 Hand voll Walnüsse

4 TL Frühlingssenf / Kräutersenf

1/2 Salatherz / Mini-Romana

4 EL Brombeer-Schoko-Chili Sauce

4 Burger Brötchen

Zubereitung:

Da bei mir die Brombeer-Schoko-Chili Sauce schon fertig ist kümmer ich mich zuerst um die Entenbrust. Sonst solltet ihr mit der Sauce anfangen damit die noch etwas abkühlen kann. Aber zurück zur Entenbrust – die wird rundherum mit Salz und auf der Fleischseite zusätzlich mit getrocknetem Rosmarin eingerieben. Dann schneide ich die Haut mehrfach ein, wichtig sind die Kanten damit die sich in der Pfanne nicht zusammen ziehen. So wandert die Entenbrust mit der Haut nach unten für 3 Minuten in die Pfanne mit heißem Öl, einmal umdrehen und für 2 weitere Minuten braten.

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Dann kommt die Entenbrust für 20-25 Minuten bei 160°C in den vorgeheizten Backofen.

Den Deckel vom Burger bestreiche ich sehr dünn mit Frühlingssenf, darauf setze ich kleine Stücken Gorgonzola und gehackte Walnüsse.

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Der Boden wird etwas großzügiger mit der Brombeer-Schoko-Chili Sauce bestrichen. Enten-Burger_Mit_Brombeer-Schoko-Chili-Sauce_2

Auf die Sauce kommt etwas Salat. Dann sollte auch langsam die Entenbrust fertig sein. Die hole ich aus dem Ofen, lasse sie 1-2 Minütchen ruhen und schneide sie dann in dünne Scheiben auf. Sie ist wunderbar rosa geworden.

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Je 3 Scheibchen Ente auf den Salat legen…

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… den Deckel beherzt umdrehen und aufsetzen. Mit einem Spießchen befestigen und die fertigen Burger sofort servieren.

Bon Appetit!

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Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen

Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen

Auch wenn ich sonst ein sehr klassischer Entenbrust-Fan bin (mit Rotkohl, Klößen, gebackenen Apfelstücken und Preiselbeeren) kann ich an der Kombination Ente und Orange einfach nicht vorbei. Bei dieser Entenbrust habe ich das ganz einfach umgesetzt und anstelle von Apfelstücken einfach die Orangenstücken mit gebraten. Dazu gab es Rotkohl und selbst gemachte Kartoffelklöße. Da es sich kaum lohnt Rotkohl für 2 Portionen zu machen koche ich hier ein bisschen mehr und friere den Rest ein – so komme ich gut über die Adventszeit.

Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen

Zutaten für 2 Personen:

2 Entenbrustfilets (je ca. 280g)

Salz & Pfeffer

1 Zweig Rosmarin

4 EL Butter

1 Orange

4 Kartoffelklöße – nach diesem Rezept oder notfalls mit Kloßteig aus dem Frischeregal

Für den Rotkohl (Menge ca. für 4 Personen):

1 kg Rotkohl

2 Lorbeerblätter

4 Nelken

3 Pimentkörner

1 1/2 EL Essigessenz oder ca. 4-5 EL heller Speiseessig (z.B. Balsamico bianco)

1 EL Zucker

1 TL Salz

200ml Rotwein

1/4 L Wasser

2 EL Schmalz (wer keinen Schmalz hat: Butter geht auch)

1 Apfel

1 kleine Zwiebel

etwas Pfeffer bei Bedarf zum Abschmecken

Zubereitung:

Ich gebe zu, die Menge für den Rotkohl ist für 2 Personen viel zu viel, aber man bekommt halt keinen halben Kohl und damit lässt sich da nicht viel kürzen. Außerdem kann man, wie eingangs schon erwähnt, die Reste vom Rotkohl super einfrieren.

Für den Rotkohl zuerst den Kohl ganz fein schneiden oder reiben. In einem großen Topf die Zwiebeln im Schmalz anbraten. Sobald der Kohl geschnitten ist kann er mit in den Topf. Lorbeerblätter, Nelken und Pimentkörner dazugeben und alles mit dem 1/4 Liter Wasser, Essig und Rotwein aufgießen und mit Salz und Zucker würzen. Einmal aufkochen und dann bei mittlerer Hitze (hier Stufe 4 von 9) im offenen Topf köcheln lassen. Den Apfel kleinschneiden und untermengen. Je mehr Essig man nimmt, desto mehr wird es Rotkohl – mit weniger Essig bleibt der Kohl eher blau.

Das Ganze muss jetzt ca. 2,5 Stunden köcheln. Dabei immer den Flüssigkeitsspiegel im Auge behalten und umrühren damit nichts anbrennt. Bei Bedarf immer etwas Wasser dazu geben. Am Ende den Kohl abschmecken und noch mit etwas Essig, Salz, Zucker oder Pfeffer verfeinern.

Nach ca. 1,5 Stunden widme ich mich dem Thema Klöße. Im Detail findet ihr das Rezept hier, kurz zusammengefasst werden die Kartoffeln ungeschält in Salzwasser gar gekocht. Kurz abkühlen lassen, pellen und dann durch die Kartoffelpresse* drücken. Mit Ei und Mehl gründlich verkneten, zu Klößen formen und kurz beiseite stellen.

Parallel zu den Klößen wird die Entenbrust vorbereitet. Eine Option ist es die Haut leicht diagonal 4-5 mal einzuschneiden. Nicht zu tief (wenn ihr in das Fleisch schneidet seid ihr zu tief), aber auch nicht zu zaghaft. Alternativ könnt ihr sie auch nur an den Kanten leicht einschneiden, das sieht am Ende etwas netter aus. Falls vorhanden muss auf der Fleischseite die Silberhaut entfernt werden. Bevor die Ente in die Pfanne hüpft sollte das Fleisch Raumtemperatur haben. Kommt sie frisch aus dem Kühlschrank, dann bekommt ihr später Probleme mit dem Garpunkt.

Beide Seiten würze ich nur mit Salz, früher habe ich die Fleischseite noch mit Pfeffer und dem getrockneten Rosmarin eingerieben, einen frischen Rosmarinzweig mit in die Pfanne zu legen ist aber definitiv eleganter.

Die Pfanne ohne Fett erhitzen. Die Entenbrüste mit der Haut nach unten in die Pfanne legen und so 5 Minuten bei großer Hitze anbraten. Ich schiebe sie dabei ab und an ein bissl hin und her damit nix ansetzt. Sobald sie etwas Fett ausgelassen haben kommt der Rosmarinzweig dazu.

Einen Topf Salzwasser für die Klöße zum kochen bringen und die vorbereiteten Klöße bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln bis sie an die Oberfläche steigen.

In dieser Zeit die Orangen schälen und vierteln. Die Entenbrust wenden und kurz scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze (hier 8 von 14) für ungefähr 10 Minuten fertig braten.

In einem kleinen Topf die Butter schmelzen und die Orangenstücke darin sanft köcheln lassen.

Wenn die Entenbrüste fertig sind ist auch die Orange weich gekocht. Butter und Orange kurz mit dem Stabmixer aufmixen und durch ein Sieb streichen. Die Ente aus der Pfanne nehmen, den Großteil vom Fett entsorgen, den Rest mit der Orangensauce verrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Klöße mit der Schaumkelle aus dem Kochwasser heben.

Nun sollte alles gleichzeitig fertig sein. Ich schmecke den Rotkohl ein letztes Mal ab, dann gebe ich den Rotkohl und die Klöße auf den Teller. Die Klöße werden bei mir immer etwas eingeschnitten, das ist eine rein optische Geschmackssache, ich mag das wegen der Sauce. Dazu kommt je eine Entenbrust auf den Teller. Die kann man am Stück lassen oder in Scheiben aufschneiden. Aufgeschnitten liegt sie tatsächlich einfach schöner auf dem Teller, kühlt aber auch schneller aus und es ist wie immer nicht jedermanns Geschmack – das bleibt also euch überlassen. Etwas Orangensauce als kleines i-Tüpfelchen mit auf den Teller geben. Den Rest richte ich separat in einem kleinen Saucenschälchen an.

Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen

Die Sauce kommt bei mir übrigens immer auf die Klöße, das kann man natürlich machen wie man möchte.

Dazu passt wunderbar ein Glas Rotwein.

Es wird zu Tisch gebeten!

Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen




Entenbrust mit Mungbohnen und Klößen

Entenbrust mit Mungbohnen und Klößen

Heute sollte er sein, der große Tag der Mungbohnen. Vor einigen Wochen spontan gekauft haben sie bisher im Schrank geschlummert. Mit Mango und Granatapfel soll daraus eine Gemüsebeilage werden. So richtig zufrieden war ich damit noch nicht – sie hätten wohl noch ein wenig länger einkochen müssen, aber die spontan selbstgemachten Klöße und die wunderbar zarte Entenbrust haben uns für alles entschädigt!

Zutaten für 2 Personen:

2 Entenbrustfilets (je ca. 250-300g)

2 TL Orange-Rosmarin-Lavendel Salz (oder 1 1/2 TL Salz + 1 TL getrockneter Rosmarin)

50g Mungbohnen

1 Mango

1 Granatapfel

Salz

Pfeffer

1 TL Zucker

2 Schalotten

4 Klöße (Kochbeutel oder selbstgemachte Klöße)

400 ml Entenfond

1 Schalotte

1 EL Butter

2 EL Soßenbinder für dunkle Saucen

Zubereitung:

Lange, lange bevor man an irgendetwas anderes denkt müssen die Mungbohnen zum quellen eingeweicht werden. Ich habe sie dazu 2 Stunden in einem Schüsselchen mit Wasser stehen lassen.

Der weitere Plan hängt davon ab, ob man die Klöße selbst macht oder nicht. Für selbst gemachte Klöße sollten jetzt vorab die Kartoffeln geschält, gewürfelt und in Salzwasser gar gekocht werden.

Während die Kartoffeln köcheln können die Mungbohnen in einem kleinen Topf mit einer leichten Brühe gekocht werden. Meine bescheidenen Erfolge ruhen vermutlich darauf, dass ich die Mungbohnen nach Packungsanleitung nur 40 Minuten gekocht habe – ich werde sie beim nächsten Mal auf jeden Fall 60 Minuten köcheln lassen. Sobald die Kartoffeln fertig sind werden sie abgegossen und zum Abkühlen beiseite gestellt.

Für die Entenbrust plane ich bis zum Ende 30-40 Minuten ein. Den Ofen auf 120°C vorheizen. Die Entenbrüste rundherum mit Orange-Rosmarin-Lavendelsalz oder mit Salz und Rosmarin einreiben. Die Haut der Entenbrüste an den Seiten leicht einschneiden. In der Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Entenbrüste mit der Haut nach unten in die Pfanne legen und bei hoher Hitze so lange braten bis die Haut leicht gold-braun wird. Dann wandert sie mit der Haut nach oben auf dem Rost für ca. 20 Minuten in den Herd.

Jetzt geht es bei den Klößen weiter. Die abgekühlten Kartoffeln werden gestampft und mit Mehl und Ei vermengt. Den Teig wird zu Klößen geformt und in einem Topf mit Salzwasser aufgesetzt. Sobald das Wasser kocht die Hitze reduzieren und die Klöße ca. 10 Minuten kochen lassen.

In der Pfanne die Butter schmelzen und die Schalotten in kleine Stücke geschnitten glasig braten. Mit dem Fond auffüllen, aufkochen lassen und mit dem Soßenbinder abbinden.

Die Mungbohnen abgießen. Die Bohnen wieder in den Topf geben. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern lösen. In kleine Würfel schneiden und diese zu den Bohnen geben. Den Granatapfel entkernen, vorher einmal kurz über dem Topf den Saft auspressen. Bei geringer Hitze bis zum Servieren unter gelegentlichem Rühren ein wenig köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Die Entenbrust aus dem Ofen holen und 3 Minuten ruhen lassen. Dann in Scheiben aufschneiden und auf den Teller legen. Die Klöße dazugeben und tief einschneiden. Über die eingeschnittenen Klöße gebe ich etwas Sauce. Dazu die fruchtigen Mungbohnen.

Guten Appetit!