Leichte Karottensuppe mit Shitake

Heute habe ich mal wieder ein leichtes Süppchen für euch gezaubert – eine Karottensuppe mit Shitake um genau zu sein. Während die Suppe mit Karotten, Zwiebel und Ingwer ja im Prinzip recht klassisch-exotisch daher kommt sind die Pilze eine schöne Alternative zu den obligatorischen Garnelen und damit mal eine leckere vegetarische Einlage. Dazu ein Spritzer Zitrone, für die frische Farbe noch etwas Frühlingszwiebel und schon steht ein unkompliziertes und punktefreundliches Abendessen auf dem Tisch!



Leichte Karottensuppe mit Shitake

Zutaten für 2-3 Personen: 

500g Karotten

1 kleine Zwiebel

1 Daumen großes Stück Ingwer

2 TL Rapsöl

1 Knoblauchzehe

2 Stangen Staudensellerie

600ml leichte Gemüsebrühe

1/2 TL Kurkuma

1 TL Currypulver

200g Shitake

Pfeffer & Salz

1 Frühlingszwiebel

Zubereitung:

Die Karotten, die Zwiebel, den Knoblauch, den Staudensellerie und den Ingwer schälen und grob würfeln. 1 TL Rapsöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen. Kurkuma und Currypulver dazu geben. Alles mit der Brühe ablöschen und mit einer Prise Salz würzen. 15 Minuten lang köcheln lassen. 

In dieser Zeit die Pilze waschen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. In einer kleinen Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und die Pilze darin scharf anbraten. Die Hitze etwas reduzieren, die Pilze mit Pfeffer und Salz würzen und 4-5 Minuten garen. 

Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und beiseite stellen. 

Das Gemüse für die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und die Suppe mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. 

Die Suppe auf tiefe Teller verteilen und die Pilze an einer Stelle anhäufen damit sie nicht komplett in der Suppe versinken. Die Frühlingszwiebelringe dazu geben und die Karottensuppe mit Shitake sofort servieren.

Leicht und lecker!

Leichte Karottensuppe mit Shitake




Kürbis Gnocchi mit Pilzen

Kürbis Gnocchi mit Pilzen

Das wir große Fans vom Supperclub „Die Weinküche“ sind ist ja nichts Neues. Und als wir dort vor Kurzem  zu einem gemütlichen Probekochen mit leckeren Weinen für ein geplantes Menü eingeladen waren gab es unter anderem super leckere Kürbis Gnocchi. Die haben Lust auf mehr gemacht und so habe ich kurzerhand auch bei uns mal wieder hausgemachte Gnocchi auf den Speiseplan gesetzt. Die Idee mit den Pilzen habe ich gemopst, für die Gnocchi habe ich allerdings meinen Klassiker etwas abgewandelt. Super lecker – man muss sich halt nur ein bisschen Zeit dafür nehmen!

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Zutaten für 4 Personen:

300g mehlig kochende Kartoffeln

200g Muskat Kürbis

50g Hartweizengries

300-350g doppelgriffiges Weizenmehl

2 TL Salz

2 EL Butter

250g Shitake

1/2 Zwiebel

Salz & Pfeffer

150g Parmesan

Zubereitung:

Den Kürbis im Backofen bei 180°C backen bis er weich ist. Das dauert in etwa 25 Minuten. In dieser Zeit die Kartoffeln schälen, klein würfeln und in Salzwasser weich kochen. Die Kartoffeln abgießen und zusammen mit dem Kürbis vollständig abkühlen lassen. Vom Kürbis die Schale abziehen. Beides zusammen stampfen und mit Gries, Salz und Mehl verkneten. Den Gnocchi Teig kurz ruhen lassen.

Den Teig auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen Rolle formen.

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Den Teig in kleine Stücken schneiden – ich will diesmal nicht die klassisch runden Gnocchi, sondern die etwas „rustikalere“ eckige Variante machen.

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Mit der Gabel die charakteristischen Rillen in die Gnocchi drücken und mit den Pilzen weiter machen.

In einer Pfanne die Butter schmelzen und die Pilze klein würfeln. Die Pilze in der Butter anbraten bis sie Farbe bekommen, dann die fein gehackte Zwiebel dazu geben.

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Zum Ende die Gnocchi dazu geben und in der Pfanne schwenken bis die Gnocchi ebenfalls etwas Farbe bekommen und die Pilze leicht knusprig werden. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Wenn die Kürbis Gnocchi fertig sind den geriebenen Parmesan darüber geben, alles nochmal gut durchschwenken, mit Pfeffer und Salz abschmecken und auf tiefen Tellern servieren.

Unglaublich gut!

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Sahnegeschnetzeltes mit Portwein

Sahnegeschnetzeltes mit Portwein

In der Grillsaison gab es bei uns ab und an Schweinemedaillons. Das Problem – da brauche ich nur die schönen, runden Medaillons. Die Endstücken sind dafür nicht so gut geeignet, sie garen zu ungleichmäßig. Halb so wild, ich habe sie gesammelt und eingefroren um daraus Geschnetzeltes zu machen. Und jetzt war es so weit – es gab Sahnegeschnetzeltes mit Portwein, Pilzen, Paprika und Reis. Perfekt für die kalten Tage!

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Zutaten für 2-3 Personen:

200g Shitake

2 EL Butter

200g Schweinefilet

Pfeffer & Salz

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

200ml Portwein

100g Schlagsahne

1 rote Paprika

2 Zweige Estragon

120g Reis

Zubereitung:

1EL Butter in der Pfanne erhitzen und das Fleisch in Streifen schneiden. Das Fleisch rundum anbraten, aber nicht komplett durchgaren. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

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Die Pilze in Scheiben schneiden und mit der restlichen Butter in die Pfanne geben. Die Pilze kräftig anbraten. In dieser Zeit den Reis mit der entsprechenden Menge Salzwasser aufkochen und nach Packungsanleitung zubereiten.

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Zwiebeln, Karotte und Knoblauch schälen und zu den Pilzen in die Pfanne geben. Etwas anrösten und dann mit dem Portwein und einer Tasse Wasser ablöschen. Den Bratensatz vom Boden der Pfanne lösen.

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Die Paprika klein würfeln und die Paprikawürfel dazu geben. Die Sahne einrühren und den fein gehackten Estragon dazu geben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Das Geschnetzelte mit Reis auf dem Teller anrichten.

Lasst es euch schmecken!

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Scharfe Rindfleisch-Wok-Nudelpfanne

Scharfe Rindfleisch-Wok-Nudelpfanne

Asia-Nudelpfannen können wirklich eine tolle Sache sein. Wenn sie schön frisch und würzig gemacht sind – einfach toll. In dieser Variante habe ich ein schönes Steak in würziger Marinade ziehen lassen und es dann mit viel frischem Gemüse in den Wok geworfen. Bunt und lecker!

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Zutaten für 2 Personen:

200g Rindersteak, hier Rumpsteak

4 EL Teriyaki-Sauce

1 EL scharfer Meerrettich (oder 1 TL Wasabipaste)

Sesamöl

1/2 gelbe Paprika

1/2 rote Paprika

100g Shitake Pilze

50g Zuckerschoten

1 kleine rote Chili

120g Woknudeln

Salz & Pfeffer

200ml Rinderbrühe

Zubereitung:

Das Steak in sehr dünne Streifen schneiden und in einer Sauce aus Teriykai und Meerrettich für mindestens 1 Stunde marinieren lassen.

Die Paprika in sehr dünne Streifen schneiden, die Chili in Ringe und die Zuckerschoten in Rauten. Die Pilze werden grob zerteilt.

Den Wok erhitzen und das Fleisch darin kurz, scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und zurück in die Marinade geben.

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Jetzt das Sesamöl in den Wok geben und darin die Pilze anbraten. Wenn diese etwas Farbe bekommen gebe ich das restliche Gemüse dazu. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Parallel die Brühe aufkochen, vom Herd nehmen und die Nudeln darin ziehen lassen.

Das Fleisch zum Gemüse in den Wok geben, einmal gut durchrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Die Nudeln auf die Teller geben und Fleisch, Gemüse und Sauce darüber verteilen.

Frisch, würzig, lecker!

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Japanische Fischsuppe

Japanische Fischsuppe

Das klingt jetzt im ersten Moment nicht nach Resteverwertung, muss es auch nicht zwingend sein, aber in meinem Fall ist es das. Dieses Süppchen gab es am Tag nach dem Sushi und ich habe kurzerhand alle Fisch-, Gemüse-, Noriblätter- und Reisreste verwertet. Ich hatte übrigens etwas mehr Fisch als im Sushi-Rezept angegeben, also nicht wundern was da noch so übrig geblieben ist.

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Zutaten für 2 Personen:

50g Lachs

50g Thunfisch

2 Frühlingszwiebeln

2 Karotten

10 getrocknete Shitake

1 Noriblatt oder die „Schnittreste“ von 4 Sushirollen

4 EL Teriyaki Sauce

6 EL gegarter Reis (hier Sushireis)

500 ml leichte Brühe

Zubereitung:

Die Suppe geht ganz schnell. Ich gebe die getrockneten Pilze direkt in die kalte Brühe und bringe alles zusammen zum kochen. Abgedeckt 5 Minuten kochen lassen, dann kommen die Karottenstifte und die Teriyaki Sauce dazu. Weiter 5 Minuten kochen lassen.

Die Zeit nutze ich um den restlichen Fisch in Streifen und die Frühlingszwiebel in Ringe zu schneiden. Dann kommt beides mit in die Suppe. Die Noriblätter klein schneiden und 2 Minuten mit köcheln lassen. Abschmecken und bei Bedarf noch ein wenig Teriyaki Sauce dazu geben. Das Süppchen soll aber ähnlich wie ein Miso-Süppchen eher leicht bleiben, also nicht in Teriyaki ertränken!

Jetzt gebe ich in jede Schüssel 1-2 EL vom gegarten Reis (der ist in diesem Fall noch kalt) und gieße die heiße Suppe darüber.

Fertig!

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Sauer-Scharfe Thai Nudel-Suppe mit Schweinefleisch und Pilzen

Sauer-Scharfe Thai Suppe mit Schweinefleisch und Pilzen

In letzter Zeit konnte ich meinen Thai-Gerichten fast immer auch einen originalen Titel beifügen – in diesem Fall gab es 100 ähnliche Gerichte, aber keins das 100% gepasst hat. Guay Tiaw kommt dem wohl noch am nähesten – aber ich denke mit dem deutschen (Unter-)Titel könnt ihr eh am meisten anfangen. Es gab also wieder mal ein sauer-scharfes Süppchen. Diesmal inder Variante mit Nudeln und Schweinefleisch. Dazu als Einlage noch Shitake und Frühlingszwiebeln. So einfach kann „lecker“ sein!

Zutaten für 2-3 Personen:

1 L Rinderbouillon

6 EL Fischsauce

2 EL Austernsauce

1 große Hand voll getrocknete Shitake

150g Schweinefilet

2 kleine, rote Chilischoten

2 Frühlingszwiebeln

1 Limette

1 TL Tamarindenpaste

2 Knoblauchzehen

2 asiatische Nudelnester (mit Krabbenaroma)

Zubereitung:

Diese Suppe braucht auf keinen Fall länger als 15 Minuten. Das ist schonmal die gute Nachricht. Dann kann kann es auch schon los gehen.

Ich bringe in einem mittelgroßen Topf die Boillon mit der Fischsauce, der Austernsauce, der Tamarindenpast und den getrockneten Shitake zum kochen. Die Chilis schneide ich in feine Ringe – wer es nicht so scharf mag sollte vorher die Kerne entfernen – und lasse sie mitköcheln. In den nächsten 10 Minuten habe ich jetzt ausreichend Zeit das Fleisch in feine Streifen zu schneiden. Die Frühlingszwiebel wird in feine Ringe geschnitten und der Knoblauch fein gehackt.

Nach 10 Minuten gebe ich jetzt also Fleisch, Nudeln und Gemüse in die Suppe.

4-5 Minuten köcheln lassen. Dann kommt der Limettensaft dazu. Abschmecken und bei Bedarf noch mit Tamarindenpaste oder Fischsauce nachwürzen.

Direkt anrichten und genießen damit die Nudeln nicht verkochen.

Guten Appetit!

P.S.: Reste kann man nur schlecht für den nächsten Tag aufheben weil die Nudeln dann an Konsistenz verlieren.




Ph? Bò und vietnamesische Frühlingsröllchen

Ph? Bò und vietnamesische Frühlingsröllchen

Ph? Bò ist eine typische vietnamesische Suppe mit Rindfleisch. Bei den Zutaten variieren alle Rezepte ein wenig – hier ist meine Version mit Shitake, Rindfleisch, Reisnudeln, Bohnen, Mangetout, Ingwer, Koriander, Thai-Basilikum und Chilis. Dazu gab es ein paar vietnamesische Frühlingsröllchen. Hier habe ich mich für eine vegetarische Variante entschieden weil ja in der Suppe schon Fleisch war.

Zutaten für die Ph? Bò (2 Personen):

1 L Rinderbouillon

1 schwarze Kardamonkapsel

4 EL Fischsauce

4 cm Ingwer

2-3 Frühlingszwiebeln

6-7 getrocknete Shitake

1 kleine Hand voll Bohnen

1 kleine Hand voll Mangetout

3 kleine rote Chilischoten

2 Anissterne

3 Pimentkörner

1/2 Zimtstange

2 Limetten

120g spaghettiartige Reisnudeln

1 kleine Karotte

150g Rindersteak (hier vom Jungbullen aus der Keule)

1 kleines Bund Thai-Basilikum

1 kleines Bund Koriander

Zutaten für 6 Frühlingsröllchen:

6 Blätter Reispapier

250g Kokosfett

30g spaghettiartige Reisnudeln

1 Karotte

6 Mangetout

1 Frühlingszwiebel

2 braune Champignons

1 kleine rote Chilischote

Zubereitung:

Da die Kochzeit für die Suppe an sich später eher kurz ist und auch die Frühlingsröllchen recht flott frittiert sind gilt hier das Motto: Timing ist alles!

Im ersten Schritt koche ich die Reisnudeln in Salzwasser bis sie gar sind und schrecke sie dann wie auf der Packungsbeilage beschrieben mit kaltem Wasser ab. Hier ist es empfehlenswert den Kopf zum Denken zu benutzen (!), auf der Packung stand nur: „Die Nudeln 3 Minuten in Wasser kochen“… hab ich also spontan so gemacht – ohne Salz – und die Nudeln sind natürlich hart geblieben… Na ja – hiermit warne ich euch vor 😉

Jetzt schneide ich den Ingwer in sehr feine Würfel und gebe ihn zusammen mit der Fischsauce, den getrockneten Shitake, Pimentkörnern, Anissternen, der Kardamonkapsel, der geachtelten Limette und der halben Zimtstange in die Rinderbouillon und lasse dort alles zusammen 15 Minuten köcheln.

Während die Suppe köchelt schneide ich die Bohnen und Mangetout in kleine Rauten, die Frühlingszwiebeln und Chilis in Ringe und die Karotten (mit Hilfe meiner neuen Mandoline) in Stifte.

Das Steak wird in dünne Streifen geschnitten und die Kräuter hacke ich schonmal fein.

Einen Teil des Gemüses und die klein geschnittenen Champignons werden jetzt in einem kleinen Schälchen mit einer Hand voll Reisnudeln gemischt. Dann halte ich die Reispapierblätter nacheinander unter fließend kaltes Wasser und lege jeweils etwas Gemüse darauf. Einmal unten umschlagen, die Seiten einschlagen und fest aufrollen. Aufpassen, dass sich die Reisblätter nicht berühren. Ich habe das zu Anfang nicht ganz ernst genommen als ich es das erste Mal gelesen habe – aber sobald die Reispapierpäckchen die Möglichkeit haben aneinander festzukleben werden sie es tun!

Während ich die 6 Frühlingsrollen aufrolle lasse ich schonmal in einer großen Pfanne das Kokosfett schmelzen.

Kurzer Sprung in Richtung Suppentopf:

Jetzt gieße ich die Suppe durch ein Sieb um die „nicht essbaren“ Bastandteile raus zu holen. Ein wenig von den Ingwer Würfelchen und natürlich alle Shitake gebe ich aber anschließend trotzdem wieder in die Suppe.

Jetzt lege ich die Frühlingsrollen vorsichtig in die große Pfanne. Aufpassen – es spritzt! Die Hitze reduziere ich auf Stufe 6 von 9. Das reicht auch wunderbar aus. Weiterhin aufpassen, dass die Röllchen nicht kuscheln – die pappen sofort aneinander fest. Wenn die Frühlingsrollen leicht gold-gelb werden wende ich sie und lasse sie von der anderen Seite noch kurz ausbacken. Auch hier wieder achtung: nach glod-gelb kommt gold-braun und danach kommt ein großes Loch. Ist mir nicht diesmal passiert, aber früher schonmal… nicht dass es nachher heißt ich hätte euch nicht gewarnt.

Wenn die Röllchen in den letzten Zügen sind gebe ich das restliche Gemüse und die Reisnudeln in die Suppe. 2 Minuten köcheln lassen. Wenn alles soweit ist kommt das Rindfleisch in die Suppe. Die dünnen Fleischstreifen werden sofort gar. Jetzt wird direkt angerichtet und erst beim Anrichten kommen der fein gehackte Koriander und das Thai-Basilikum in die Suppe. Serviert wird zusammen mit zwei Frühlingsröllchen. Gegessen wird – sofort!

Probiert es aus!




Pilz-Spinat Suppe mit zitronigem Lachs

Pilz-Spinat Suppe mit zitronigem Lachs

Nachdem mit vor kurzem die Pilz-Spinat Suppe mit pochiertem Ei so gut gelungen ist habe ich hier einen weiteren Anlauf mit anderer Einlage gestartet. Das zitronige Lachsfilet passt sehr gut in die Suppe und auch die Brotsticks sind wieder mit dabei.

Zutaten für 2 Personen:

2 handvoll Tiefkühl Spinat oder 5-6 handvoll frischer Spinat

10 getrocknete Shitak für die Suppe und pro Person 2 als Einlage

1 L Gemüsebrühe (nicht zu stark)

4 Knoblauchzehen

3 EL Frischkäse

Pfeffer

Salz

Trüffelöl

Fleur de sel (hier mit Trüffel)

2 Lachsfilets

1 Zitrone

2 TL Zitronenöl

1 italienisches Fladenbrot

1 TL Fenchelsamen

2 TL grobes Meersalz

2 TL Olivenöl

Zubereitung:

Den Anfang machen hier die getrockneten Shitake. Sie werden mit ca. 300ml kochendem Wasser in einer kleinen Schüssel für 20 Minuten eingeweicht.

Der Ofen kann für die Brotsticks auf 200°C vorgeheizt werden. Das Fladenbrot schneide ich in 1-1,5 cm breite Streifen und bepinsel es von beiden Seiten mit Olivenöl. Im Mörser zerstoße ich 1 TL Fenchelsamen mit 2 TL grobem Meersalz. Damit werden die Brotstreifen von beiden Seiten bestreuselt. Jetzt kommen sie für 4-5 Minuten auf dem Rost weit oben in den vorgeheizten Ofen bis sie gold-braun und knusprig sind. Bis zum servieren warm beiseite stellen. Den Ofen kurz zum Abkühlen offen lassen.

Sobald der Ofen wieder frei und etwas kühler ist bastel ich für den Lachs ein Schälchen aus Alufolie. Das Lachsfilet wird hineingelegt und mit Pfeffer und Salz gewürzt. Dann reibe ich die Schale der Zitrone darüber und gebe das Zitronenöl dazu. Die Zitrone nicht wegwerfen, der Saft wird noch für die Suppe gebraucht. Jetzt kann der Lachs in seinem Alu-Schälchen für 30 Minuten bei 90-100°C in den Ofen.

Als nächstes setze ich die Brühe und die geschälten Knoblauchzehen auf. Den Tiefkühlspinat gebe ich direkt dazu. Wer frischen Spinat verwendet kann diesen vorher kurz in Salzwasser blanchieren und eiskalt abschrecken. Die Pilze hebe ich aus dem Wasser und schneide sie grob klein. Das Wasser in dem die Pilze eingeweicht waren gebe ich mit in den Topf. Es hat ein wunderbar intensives Pilzaroma.

Sobald die Brühe mit Spinat und Pilzen kocht nehme ich den Stabmixer und püriere die Suppe ausgiebig. Sie sollte jetzt von der Konsistenz her sehr fein sein. Falls sie zu dickflüssig ist muss noch etwas Brühe dazugegeben werden. Jetzt kommt der Frischkäse dazu. Die Temperatur wird deutlich reduziert (hier Stufe 4 von 9). Mit dem Frischkäse mixe ich die Suppe nochmal kurz auf. Wer die Suppe mit Schaum haben möchte sollte statt Frischkäse lieber 100g Sahne verwenden – der Frischkäse zeigt sich beim Aufschäumen nicht sonderlich kooperativ. Die Suppe kann nun mit dem Saft aus der abgeriebenen Zitrone und Pfeffer kräftig abgeschmeckt werden. Mit dem Salz bin ich an dieser Stelle etwas sparsamer, da später zum Servieren noch etwas Fleur de sel dazugegeben wird.

Dann richte ich die Suppe in Tellern an und lege je 2 Brotsticks hinein. Das Lachsfilet wird aus dem Ofen genommen und in die Suppe gelegt.

Zum letzten Abschluss verfeiner ich das Süppchen noch mit ein paar Tröpfchen Trüffelöl und einer Prise fleur de sel mit Trüffeln.

Guten Appetit!

 




Pilz-Spinat Suppe mit pochiertem Ei und Brotsticks

Pilz-Spinat Suppe mit pochiertem Ei und Brotsticks

Und Not macht doch erfinderisch – zurück aus einem langen Paris-Wochenende und wegen einer bevorstehenden Weinlieferung an die Wohnung gebunden stellt sich die Frage was aus eigefrorenen, getrockneten oder in Dosen verpackten Vorräten machbar ist. Die Antwort ist deutlich besser als erwartet, aus Tiefkühlspinat, getrockneten Pilzen, etwas Frischkäse, einem Ei und einem vakuumverpackten italienischen Fladenbrot ist dieses Gericht geworden.

Zutaten für 2 Personen:

2 handvoll Tiefkühl Spinat oder 5-6 handvoll frischer Spinat

10 getrocknete Shitak für die Suppe und pro Person 2 als Einlage

1 L Gemüsebrühe (nicht zu stark)

4 Knoblauchzehen

3 EL Frischkäse

Pfeffer

Salz

2 EL Limettensaft

Trüffelöl

Fleur de sel (hier mit Trüffel)

2 Eier

1 EL Essigkonzentrat zum pochieren

1 EL Salz zum pochieren

1 italienisches Fladenbrot

1 TL Koriandersamen

2 TL grobes Meersalz

2 TL Knoblauchöl

Zubereitung:

Den Anfang machen hier die getrockneten Shitake. Sie werden mit ca. 300ml kochendem Wasser in einer kleinen Schüssel für 20 Minuten eingeweicht.

Der Ofen kann für die Brotsticks auf 200°C vorgeheizt werden. Das Fladenbrot schneide ich in 1-1,5 cm breite Streifen und bepinsel es von beiden Seiten mit Knoblauchöl. Im Mörser zerstoße ich 1 TL Koriandersamen mit 2 TL grobem Meersalz. Damit werden die Brotstreifen von beiden Seiten bestreuselt. Jetzt kommen sie für 4-5 Minuten auf dem Rost weit oben in den vorgeheizten Ofen bis sie gold-braun und knusprig sind. Bis zum servieren warm beiseite stellen.

Als nächstes setze ich die Brühe und die geschälten Knoblauchzehen auf. Den Tiefkühlspinat gebe ich direkt dazu. Wer frischen Spinat verwendet kann diesen vorher kurz in Salzwasser blanchieren und eiskalt abschrecken. Die Pilze hebe ich aus dem Wasser und schneide sie grob klein. Vorher lege ich pro Person 2 Pilze für die Einlage beiseite. Das Wasser in dem die Pilze eingeweicht waren gebe ich mit in den Topf. Es hat ein wunderbar intensives Pilzaroma.

Sobald die Brühe mit Spinat und Pilzen kocht nehme ich den Stabmixer und püriere die Suppe ausgiebig. Sie sollte jetzt von der Konsistenz her sehr fein sein. Falls sie zu dickflüssig ist muss noch etwas Brühe dazugegeben werden. Jetzt kommt der Frischkäse dazu. Die Temperatur wird deutlich reduziert (hier Stufe 4 von 9). Mit dem Frischkäse mixe ich die Suppe nochmal kurz auf. Wer die Suppe mit Schaum haben möchte sollte statt Frischkäse lieber 100g Sahne verwenden – der Frischkäse zeigt sich beim Aufschäumen nicht sonderlich kooperativ. Die Suppe kann nun mit Limettensaft und Pfeffer kräftig abgeschmeckt werden. Mit dem Salz bin ich an dieser Stelle etwas sparsamer, da später zum Servieren noch etwas Fleur de sel dazugegeben wird. Die Hitze reduziere ich jetzt zum Warmhalten auf minimale Stufe (1 von 9).

Als nächstes wird das Ei pochiert. Ich setze einen kleinen Topf mit ca. 5 cm hohem Wasser auf. In das Wasser gebe ich 1 EL Salz und 1 EL Essigkonzentrat. Sobald die ersten Bläschen im Wasser aufsteigen – es aber noch nicht kocht – reduziere ich die Hitze so, dass die Temperatur gehalten wird (hier Stufe 7 von 9). Das Wasser darf auf keinen Fall kochen, notfalls nochmal kurz abkühlen lassen. Dann schlage ich das Ei vorsichtig in eine Suppenkelle. Damit mir diese nicht umkippt stelle ich sie in ein kleines Schüsselchen. Mit der Kelle gebe ich das Ei ganz vorsichtig in das heiße Wasser. Wichtig ist, dass jedes Ei einzeln mit der Kelle in das Wasser gegeben wird! Das Ei darf jetzt 2-3 Minuten im Wasser bleiben. Mein Ei hatte hier ganz knapp mehr als 3 Minuten und war innen noch wunderbar flüssig, außen aber schon ganz leicht zu gar.

Die Shitake, die als Einlage beiseite gelegt wurden, können jetzt fein geschnitten werden. Einen Teil würfel ich, einen Teil schneide ich in feine Streifen. Dann richte ich die Suppe in Tellern an und lege je 2 Brotsticks schräg hinein. Die Eier können jetzt mit der Schaumkelle vorsichtig auf dem Wasser gehoben und auf die Brotsticks gesetzt werden.

Nun gieße ich ganz flott das Wasser ab, stelle den Topf wieder auf die heiße Platte, drehe die Hitze voll auf, gebe einen Schuss Trüffelöl in den Topf und brate die Shitake ca. 1 Minute lang an. Mit einer Prise Salz würzen. Damit die Pilze beim Anrichten nicht untergehen setzte ich sie auf das unterste Ende der Brotsticks, direkt vor das pochierte Ei.

Zum letzten Abschluss verfeiner ich das Süppchen noch mit ein paar Tröpfchen Trüffelöl und einer Prise fleur de sel mit Trüffeln.

Voilà – es ist angerichtet!




Asiatische Nudelsuppe mit Schwein und Gemüse

Asiatische Nudelsuppe mit Schwein und Gemüse

Ein spontan gezaubertes asiatisches Nudelsüppchen mit Schwein und viel, viel buntem Gemüse. Einfach und lecker! Bei den Zutaten kann man natürlich variieren – ob Rind, Huhn oder verschiedenes Gemüse… alles ist erlaubt. So macht sich die Suppe toll als schnelles Abendessen oder um den Kühlschrank mal wieder aufzuräumen.

Zutaten:

2 Schweineschnitzel (ca. 250g)

2 Schalotten

3 Knoblauchzehen

2 Frühlingszwiebeln

1 EL Kokosfett

1 Prise gemahlener Koriander

Salz

1 Karotte

1 daumengroßes Stück Galgant

6 Limettenblätter

2 kleine rote Chilischoten

6 EL Fischsauce

4 EL Limettensaft

1/2 L Gemüsebrühe

6-8 Shitake (Pilze)

1 handvoll Brokkoli

1 handvoll Mangetout

80g Woknudeln

5-6 Blätter Mangold (notfalls geht auch Romanasalat)

Zubereitung:

In einem kleinen Topf (ca. 1-2 L) das Kokosfett schmelzen lassen. Schalotten und Knoblauchzehen würfeln und glasig braten. Die Schweineschnitzel in Streifen schneiden und dazugeben. Mit Pfeffer, Salz und gemahlenem Koriander würzen. Die Frühlingszwiebel und die Chilis in Ringe schneiden, die Karotte in Stifte schneiden. Beides dazugeben. Den Galgant kleinhacken und zusammen mit den Limettenblättern untermengen. Mit der Brühe aufgießen. Die Woknudeln in die Brühe legen sobald sie kocht. Mit Fischsauce und Limettensaft würzen. Den Brokkoli zerpflücken und die Mangetout-Schoten in Rauten schneiden. Die Shitake kleinschneiden. Alles zusammen in die kochende Brühe geben. Jetzt nurnoch die Mangoldblätter zerpflücken und eine Minute mitköcheln lassen. Dann abschmecken und servieren.

Guten Appetit!