Lammlachse auf Gemüse-Bulgur

Ich muss zugeben, dass es so Rezeptideen gibt in die ich mich verliebe und die sich so wunderbar vielseitig anpassen lassen, dass man irgendwie immer wieder etwas Neues damit ausprobieren kann. Der Mix aus Reis oder Bulgur mit so etwas wie Brokkoli, Blumenkohl oder Romanesco ist für mich genau so ein Fall. Während man isst hat man das Gefühl man würde sich eine große Portion Bulgur gönnen, letztendlich hat man aber einen großen Gemüseanteil und so ist die Kombination nicht nur lecker, sondern auch leicht. Perfekt für Punktezähler und alle die sich schon auf die Bikinisaison vorbereiten wollen. Diesmal habe ich Lammlachse auf Gemüse-Bulgur gezaubert – dabei habe ich den Bulgur mit Romanesco kombiniert und am Ende etwas (fettarmen) Joghurt untergemengt. Und habe ich schon erwähnt, dass dieses Rezept ganz flott auf dem Tisch steht? 



Lammlachse auf Gemüse-Bulgur

Zutaten für 3-4 Personen:

150g Bulgur

1 großer Romanesco

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

1/2 Bund Dill

75g (fettarmer) Joghurt

1/2 Zitrone

pro Person 1 Lammlachs

etwas Olivenöl

Fleur de Sel

Zubereitung:

Das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen damit es auf Raumtemperatur kommt. Den Romanesco waschen und von Hand oder mit der Küchenmaschine grob reiben. Die Zwiebel fein hacken. Den Bulgur in einem feinen Sieb gründlich waschen. 

Den Bulgur in kaltes Salzwasser geben und zum kochen bringen. Bei mir kocht er insgesamt ca. 15 Minuten. Nach 5 Minuten den geriebenen Romanesco und die Zwiebel untermengen und alles unter gelegentlichem Rühren sanft garen. 

Die Lammlachse rundum mit Olivenöl einreiben. Eine Pfanne ohne zusätzliches Öl erhitzen und das Fleisch rundum scharf anbraten. Die Hitze reduzieren (hier Stufe 8 von 14) und das Fleisch braten bis es den gewünschten Garpunkt erreicht hat. 

Den Dill fein hacken und unter den Bulgur heben. Den Knoblauch schälen, pressen und ebenfalls untermengen. Den Zitronensaft darüber pressen, alles mit dem Joghurt vermengen und mit Pfeffer und Salz würzen. Den Gemüsebulgur vom Herd nehmen und kurz ziehen lassen. 

Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und mit einem Topfdeckel abdecken. 3-4 Minuten ruhen lassen und dann in ca. 1cm dicke Scheiben aufschneiden. 

Den Gemüse-Bulgur auf passenden Tellern anrichten und das Fleisch darauf platzieren. Mit etwas Pfeffer würzen. Das Fleur de Sel in einem passenden Schälchen mit auf den Tisch stellen.

Lammlachse auf Gemüse-Bulgur

Lasst es euch schmecken!

Lammlachse auf Gemüse-Bulgur




Roastbeef-Bulgursalat mit Ananas

Roastbeef-Bulgursalat mit Ananas

Dieser frische, sommerliche Bulgursalat ist von einem der vielen super unkomplizierten Weight Watchers* Rezepte inspiriert und ist einfach perfekt wenn ihr mal nicht groß kochen wollt. Bei den Kräutern habe ich es recht schlicht gehalten und die frische Ananas kurzerhand mit etwas Zitronenmelisse kombiniert, dazu habe ich etwas Joghurt auf den Tisch gestellt – da konnte sich jeder nach Lust und Laune dran bedienen. Mit viel frischem Gemüse und leckerem Roastbeefaufschnitt ist der Salat wirklich super leicht und lecker – na, wer hat Lust auf eine Portion Roastbeef-Bulgursalat mit Ananas? 

Roastbeef mit Ananas auf Bulgursalat

Zutaten für 3 Personen:

120g Bulgur

300ml Gemüsebrühe

150g Ananas

12 Scheiben Roastbeef

10-12 gelbe und rote Cocktailtomaten

1/2 Salatgurke

1 Zitrone

3-4 Zweige Zitronenmelisse

Salz & Pfeffer

Für den Joghurt:

150g (fettarmer) Joghurt

Pfeffer & Salz

1 Prise milde Chiliflocken

Zubereitung:

Den Bulgur in ein feines Sieb geben und unter fließend kaltem Wasser gründlich abspülen. Nach Packungsanleitung mit kräftiger Gemüsebrühe zubereiten. Dabei immer wieder umrühren damit der Bulgur schön locker wird.

In dieser Zeit die Tomaten halbieren, die Ananas in mundgerechte Stücke schneiden, die Gurke der Länge nach vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Gurke in kleine Stücke würfeln. Das Roastbeef zu kleinen Röllchen aufdrehen und die Zitronenmelisse waschen und in feine Streifen schneiden.

Den Joghurt mit Pfeffer, Salz und den Chiliflocken würzen und etwas ziehen lassen.

Den fertigen Bulgur mit Zitronensaft und Abrieb würzen und auf einem großen Teller oder einer Salatplatte anrichten. Tomaten, Gurke, Ananas und Roastbeefröllchen darauf platzieren und die Zitronenmelisse darüber geben. Alles mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen.

Roastbeef mit Ananas auf Bulgursalat

Den Salat mit dem Joghurt Dip zusammen auf den Tisch stellen. Jetzt darf sich jeder selbst bedienen.

Greift zu!

Roastbeef mit Ananas auf Bulgursalat




One Pot Bulgur mit Rosenkohl

One Pot Bulgur mit Rosenkohl

Hattet ihr Reste vom Gänsebraten? Und wenn ja – gibt es die immer sofort an den nächsten Tagen, oder friert ihr sie ein paar Tage ein, bis ihr wieder in Stimmung dafür seid? Bei mir ist das immer unterschiedlich, aber da ich die Reste in diesem Fall klein gezupft habe (sozusagen Pulled Goose) war beides möglich. Ich habe hier in den letzten Jahren ja schon so einige Rezeptideen für die Reste verbloggt – dieses Jahr gab es etwas ganz einfaches und schnelles. Einen Eintopf, oder etwas charmanter formuliert: One Pot Bulgur mit Rosenkohl. Den kann man natürlich auch mit Hähnchenresten zaubern – nehmt einfach das was gerade da ist!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1,5 Tassen Bulgur

4 Tassen Gänsefond oder Geflügelfond

ca. 150g Reste vom Gänsebraten, Brathähnchen oder Suppenhuhn

150g Rosenkohl

1 Zwiebel

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Den Rosenkohl abwaschen, den Strunk befreien und falls vorhanden die äußeren, welken Blätter entfernen. Den Rosenkohl und die Zwiebel in feine Scheiben aufschneiden oder wie ich kurzerhand durch die Küchenmaschine* jagen. Kurz beiseite stellen.

Den Bulgur unter fließend Wasser in einem feinen Sieb kurz ausspülen. Den Bulgur und den Gänsefond in einen Topf geben und aufkochen. Dann nach Packungsanleitung bei kleiner Hitze quellen lassen und den Rosenkohl mit den Zwiebeln dazu geben. Für die letzten 2-3 Minuten das Gänsefleisch untermengen…

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… und den One Pot Bulgur mit Rosenkohl mit Pfeffer und Salz abschmecken. Sobald der Bulgur weich und der Rosenkohl gar ist kann das Ganze auf passende Teller verteilt werden.

Super einfach und total lecker, oder?

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Rezension – Gemüse kann auch anders

Rezension – Gemüse kann auch anders

Es ist schon ein paar Tage her, dass sich das Buch „Gemüse kann auch anders“ aus dem G|U Verlag in meine Sammlung eingereiht hat. Das ich es euch erst jetzt vorstelle liegt nicht etwa daran, dass es vegetarisch ist, oder mir nicht gefallen hat – ich bin einfach nur früher noch nicht dazu gekommen mehr als ein Rezept daraus zu kochen. Das ist mir dann doch etwas wenig. Jetzt gibt es im Garten aber so viel zu ernten, da kann ein wenig Inspiration nicht schaden und so ist dem Brokkoli-Couscous Salat jetzt auch die Limettenfrische Erbsensuppe gefolgt.

Aber fangen wir doch mal mit den harten Fakten an:

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten

Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH;

ISBN-13: 978-3833838439

ca. 200 Rezepte mit 25 Gemüsesorten

Fangen wir mal ganz allgemein an – das Konzept ist nicht neu. Klingt hart, ist aber nicht weiter schlimm. Der Aufbau ist ähnlich wie bei Bauernmarkt und Biokiste oder Natürlich Jamie – man wandert von Saison zu Saison mit dem passenden Gemüse und zahlreichen Rezepten durch das Buch. Hier allerdings komplett vegetarisch.

Artischocken, Auberginen und Blumenkohl machen den Anfang, gefolgt von Erbsen und Zuckerschoten. Zu jedem Gemüse, bzw. jeder Gemüsegruppe gibt es einen kleinen Überblick, gefolgt von den Rezepten.

Die Rezepte werden von vielen wunderbaren Bildern begleitet – das Buch ist in dieser Hinsicht wirklich sehr schön gestaltet.

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Bei längeren Rezepten findet man die Zutatenliste gesondert. Das gefällt mir immer sehr gut, weil es schön übersichtlich ist. Bei kürzeren Rezepten sind die Zutaten samt Mengenangabe nur dick im Text hervorgehoben, was für mich persönlich auch bei wenigen Zutaten immer etwas unübersichtlich ist. Aber das mag ja an mir liegen.

Die Rezepte sind auf jeden Fall sehr abwechslungsreich und vielseitig – es gibt viele tolle Suppen und Salate, aber auch zahlreiche Pfannengerichte lachen einen an. Es geht von orientalisch inspirierter Küche über mediterrane Einflüsse bis hin zu französisch angehauchten Rezepten quer um die Welt, trotzdem findet sich eigentlich kein Klassiker in diesem Buch, sondern eher moderne und neue Rezepte.

Ich habe mich als erstes für den Brokkoli-Couscous Salat mit Zitronenjoghurt entschieden. Nur, dass wir ihn mit Bulgur gemacht haben. Ich gebe allerdings ganz ehrlich zu, dass es bei uns dazu noch Chicken-Wings gab. In der vegetarischen Variante hätten ein paar Gemüsebratlinge sicher gut gepasst. Als alleinstehendes Hauptgericht wäre es uns vielleicht ein bisschen „wenig“ gewesen, nicht von der Menge, aber einfach als Gericht. Perfekt war der Salat aber am nächsten Tag, als ich ihn für die Mittagspause mit ins Büro genommen habe. Und die grüne Currypaste hat ihm eine schöne Schärfe verliehen.

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Brokkoli Bulgur Salat mit Zitronenjoghurt

 500g Brokkoli

2 Zwiebeln (laut Rezept 100g)

1/2 Bund Frühlingszwiebeln

1 Bund glatte Petersilie

1 Hand voll Mandelblättchen (laut Rezept 40g)

350ml Gemüsebrühe

2 TL grüne Thai-Currypaste

250g Bulgur

1/4 TL Kurkumapulver

etwas Olivenöl

Salz & Pfeffer

Für den Joghurt:

300g griechischer Joghurt

1 Zitrone

etwas Olivenöl, ca. 1EL

2 TL Honig (im Rezept Akazienhonig)

Salz & Pfeffer (im Rezept Kräutersalz & grüner Pfeffer)

Zubereitung:

 Ich bin da etwas radikal und habe kurzerhand die Zwiebeln und den (am Strunk geschälten) Brokkoli durch die Küchenmaschine gejagt. Das hat keine Minute gedauert, man kann es aber auch mit der Käsereibe raspeln. Strunk und Röschen habe ich getrennt aufgefangen.

Die Petersilie und die Frühlingszwiebeln fein hacken, die Mandelblättchen ohne Fett in der Pfanne anrösten.

Parallel die Currypaste und Kurkuma in der Brühe lösen und den Bulgur hinein geben. Aufkochen und nach Packungsanleitung ziehen lassen.

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Die Mandeln beiseite stellen und etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln und den Brokkolistrunk zusammen mit dem weißen Anteil der Frühlingszwiebeln hinein geben und anschwitzen.

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In dieser Zeit den Zitronenabrieb und den Zitronensaft mit dem Joghurt und etwas Öl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Brokkoliröschen mit in die Pfanne geben und kurz mit andünsten.

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Den Bulgur mit einem Holzlöffel etwas auflockern und das Gemüse untermengen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Petersilie untermengen und die Mandelblättchen darüber geben.

Zusammen mit dem Joghurt servieren. Schmeckt sowohl warm als auch kalt.

Wer möchte probieren?

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Afrikanische Hähnchenspieße mit Bulgursalat

Afrikanische Hähnchenspieße mit Bulgursalat

Hähnchenspieße sind in erster Linie zwei Dinge: schnell gemacht und lecker! Wir hatten gerade wieder eine würzige Variante als Tapas – hier habe ich die afrikanische Würzmischung Berbere für die Marinade genommen und das Ganze mit einem schönen Bulgursalat kombiniert. Dazu gab es zwei Dips – einen einfachen Avocadodip und einen Bananendip, den ich diesmal ohne Curry gemacht habe.

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Zutaten für 2-3 Personen:

3 Hähnchenbrustfilets

6 EL Erdnussöl

etwas Salz

1/2 – 1 TL Berbere

Holzspieße

Für den Avocadodip:

1 Avocado

Pfeffer & Salz

1 Schalotte

1/2 Limette / 2 EL Limettensaft

Für den Bananendip:

1 Banane

70 ml Schlagsahne

1 Prise brauner Zucker

Pfeffer & Salz

1/2 Limette / 2 EL Limettensaft

Für den Bulgursalat:

250g Bulgur

750 ml Hühner- oder Gemüsebrühe

Salz & Pfeffer

1/2 Bund Petersilie

2-3 Knoblauchzehen

2 EL Tomatenmark

1 EL Paprikamark

40ml Olivenöl

2-3 Frühlingszwiebeln

1 bunte Paprika

2 EL Limettensaft

Zubereitung:

Womit ihr anfangt ist eigentlich egal – die Spieße wollen marinieren und der Bulgur möchte ziehen. Ich schachtel das Ganze indem ich zuerst den Bulgur ausspüle und ihn mit der Brühe in einen Topf gebe. Nach Packungsanleitung 7-8 Minuten köcheln lassen und ihn dann zum abkühlen beiseite stellen (in der kalten Jahreszeit geht das auf dem Balkon am schnellsten). Sobald der Bulgur lauwarm ist kann es weiter gehen, ich nutze die Zeit für die Hähnchenspieße.

Das Fleisch schneide ich in lange, dünne Streifen und schiebe es auf die Spieße. Erdnussöl, Salz und Berbere zu einer Marinade verrühren und die Spieße damit einpinseln. Wenigstens 30 Minuten marinieren lassen.

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So, der Bulgur kühlt noch kurz ab, die Spieße marinieren – weiter geht’s mit dem Salat. Ich schneide die Paprika und den Knoblauch in kleine Würfel und die Frühlingszwiebel in dünne Scheiben. Die Petersilie wird fein gehackt.

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Das Olivenöl mit Paprikamark, Tomatenmark und Limettensaft verrühren und unter den noch lauwarmen Bulgur heben. Gut mischen, dann darf der Gemüsemix dazu.

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Den Bulgursalat mit Pfeffer und Salz abschmecken und noch etwas ziehen lassen.

Fehlen nur noch die Dips – die Avocado wird mit der Gabel zerdrück und die fein gehackte Schalotte untergemengt. Mit Pfeffer, Salz und Limettensaft abschmecken – Dip Nummer 1 wäre damit fertig.

Für den Bananendip zerdrücke ich die Banane mit der Gabel und erwärme sie in einer kleinen Pfanne. Mit Zucker, Pfeffer und Salz würzen und die Schlagsahne unterrühren. Der Dip dickt sofort ein. Mit etwas Limettensaft auffrischen.

Beide Dips in kleinen Schälchen anrichten.

Die marinierten Hähnchenspieße brate ich mit etwas (sehr wenig) zusätzlichem Erdnussöl in der Pfanne. Das dauert so ca. 8 Minuten, die Spieße werden dabei rundherum gewendet. Nach dem ersten Anbraten reduziere ich die Hitze ein wenig (hier Stufe 7 von 9).

Die Spieße mit etwas Bulgursalat auf dem Teller platzieren. Die Dips werden mit auf den Tisch gestellt.

Lasst es euch schmecken!

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Gegrilltes Harissa-Hähnchen und gefüllte Bulgur-Tomaten

Gegrilltes Harissa-Hähnchen und gefüllte Bulgur-Tomaten

Während man Fisch auch gut und gerne auf dem E-Grill machen kann gibt es Fleisch – wie dieses Maishähnchen – das auf den „echten Grill“ will. Die Marinade war eine spontane Idee. Ich hatte noch 2 Maishähnchenteile und wusste, dass ich ein paar Tomaten mit Bulgur füllen will. Da passt eine Harissa-Marinade doch perfekt! Dazu gab es noch etwas „schnell aufgegrilltes“ Brot.

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Zutaten für 2 Personen:

Harissa Marinade

2 Maishähnchenkeulen mit Haut

Für die Tomaten:

4 große Tomaten

1/2 Tasse Bulgur

1 Tasse Brühe

1 Hand voll Blattspinat

1 Knoblauchzehe

Pfeffer

1/2 Zitrone

Alufolie

Außerdem:

etwas Brot

Sour Cream Dip

Zubereitung:

Zuerst setze ich die Marinade an, wasche das Fleisch ab und tupfe es trocken.

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Dann reibe ich die Maishähnchenkeulen rundherum mit der würzigen Marinade ein. So lasse ich sie für 2 Stunden marinieren.

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Ungefähr 20 Minuten bevor alles auf den Grill soll kümmer ich mich um die Tomaten. Dafür spüle ich den Bulgur kurz unter fließendem Wasser durch. Dann kommt er mit der Brühe in einen kleinen, beschichteten Topf. Aufkochen lassen, den etwas klein gezupften Spinat und die sehr fein gehackte Knoblauchzehe dazu geben und den Bulgur bei kleinster Hitze quellen lassen. Ab und an umrühren. Am Ende mit Zitronensaft und Pfeffer abschmecken.

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Bei den Tomaten schneide ich flach den Deckel ab, dann werden sie mit einem Teelöffel ausgehöhlt. Umgedreht auf etwas Küchenpapier stellen. Wenn der Bulgur fertig ist kommt in jede Tomate eine Prise Salz, dann wird sie bis zum Rand mit Bulgur gefüllt.

Auf ein Stück Alufolie setzen, die Ränder hoch klappen und ein Bonbon / eine kleine Bombe daraus drehen.

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Den Grill vorbereiten. Je nach Grill, Hitze und sonstigen äußeren Einflüssen braucht das Hähnchen ca. 20 Minuten, zumindest bei uns auf dem Grill. Die gefüllten Tomaten kommen direkt mit auf das Rost, werden aber an der Seite positioniert wo sie nicht zuviel Hitze abbekommen.

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Auf die letzten 3 Minuten legen wir noch ein Stück Brot zum aufwärmen auf den Grill.

Tellerchen ranreichen, Fleisch und Tomaten schnappen, das Brot teilen und zum Essen an den Tisch setzen. Seht ihr – da kann nix schief gehen!

Wer hat noch nix?

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Frischer Bulgursalat

Frischer Bulgursalat

Ich mag Bulgursalat und Bessere Hälfte isst ihn auch sehr gerne… Gäste die zum Grillen kommen mögen ihn, wenn ich ihn auf Partys mitbringe ist er schnell weg – kurzum: scheinbar mag jeder Bulgursalat. Mal gibt es diesen und mal diesen, heute habe ich eine recht frische Variante gezaubert und der hat perfekt zum Lachs vom Grill gepasst.

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Zutaten für 3-4 Personen:

80g Bulgur (1 Tasse) + 2 Tassen Brühe

1/2 Bund Petersilie (kraus)

1/2 Bund Schnittlauch

1/4 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 große  Tomate

1 Zitrone

Pfeffer & Salz

50ml Olivenöl

Zubereitung:

Ich spüle den Bulgur kurz unter fließendem Wasser ab und gebe ihn dann mit der doppelten Menge kalter Brühe in einen kleinen, beschichteten Topf. Aufkochen, kurz köcheln lassen und die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren. Ziehen lassen bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen ist. Beiseite stellen und abkühlen lassen bis der Bulgur lauwarm ist.

In dieser Zeit hacke ich die Petersilie sehr fein und schneide den Schnittlauch in dünne Röllchen. Die Zwiebel wird in kleine Würfel geschnitten, der Knoblauch dazu gepresst. Von der Tomate entferne ich die Kerne, das Fruchtfleisch wird ebenfalls in kleine Würfel geschnitten. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Pfeffer und Salz vermengen und ziehen lassen während der Bulgur abkühlt.

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Jetzt hebe ich den Bulgur löffelweise unter. Den fertigen Salat nochmal abschmecken. Bei Bedarf noch etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer oder Öl dazu geben. Bei mir ist alles fein. Wenn ihr die Zeit habt solltet ihr ihn noch ein halbes Stündchen bis Stündchen ziehen lassen.

Passt perfekt zum Grillabend!




Lamm-Kebab Spieße mit Bulgursalat und kleinen Fladenbroten

Lamm-Kebab Spieße mit Bulgursalat und kleinen Fladenbroten

Ninive von Ninivepisces – Music, Dreams and more hat sich Rezepte aus Sultans Küchen gewünscht und dazu einen Aufruf auf Zorras Kochtopf gestartet. Ich durfte dieses Event auf keinen Fall verpassen, ich habe nämlich schon ihren Geburtstag verschlafen und es wurde ganz klar gesagt: nachträglich gratulieren ist ok, aber zum Event muss man pünktlich sein! Liebe Ninive – ich habe es geschafft! Für meine Rezept-Idee habe ich meinen immer beliebten Bulgursalat mit kleinen, türkischen Fladenbroten kombiniert und dazu ein paar wirklich leckere Lamm-Kebab Spieße gebraten. Ich denke das hätte auch dem Sultan geschmeckt…

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Zutaten für 3-4 Spieße:

2 Lammhüftsteaks (zusammen 300g)

2 Knoblauchzehen

1 EL Tomatenmark

1/2 TL Harissa

1/2 TL Paprikapulver

1/2 TL Cumin

4 EL Olivenöl

Salz

1 Prise Zimt

Zutaten für 9 kleine Fladenbrote:

350g Mehl

20g Hefe (1/2 Hefewürfel)

1 TL Zucker

2x 100ml Wasser

1-2 TL Salz

1 EL weißer Sesam

1 EL schwarzer Sesam

2 EL getrocknete Kräuter, z.B. Rosmarin + Majoran

1 TL Sumach

3-4 EL Olivenöl

Für den Bulgursalat:

500g Bulgur

1,5l Hühner- oder Gemüsebrühe

Salz & Pfeffer

1 großes Bund Petersilie

5 Knoblauchzehen

5 EL Tomatenmark

2 EL Paprikamark

75ml Olivenöl

3-4 Frühlingszwiebeln

3 bunte Paprika

2-3 EL Limettensaft

Zubereitung:

Ich fange mit dem Brot an, das braucht am längsten. 9 Fladenbrote sind natürlich etwas viel, die Reste kann man gut einfrieren oder zu Zorras Blogwarming Party mitnehmen. Das Brotrezept mit Bildern findet ihr hier.

Ich löse die Hefe in 100 ml lauwarmem Wasser und geben Zucker und 50g Mehl dazu. So lasse ich den Vorteig für 15 Minuten stehen.

Dann gebe ich das restliche Mehl, das Salz und weitere 100 ml warmes Wasser zum Teig. Gut miteinander verkneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Den Teig mit etwas Wasser bestreichen und zugedeckt 2 Stunden gehen lassen.

Die Lammspieße wollen mindestens eine Stunde, gerne auch länger marinieren. Also rühre ich aus Tomatenmark, Harissa, Olivenöl, Cumin, Paprikapulver, Salz und einer Prise Zimt eine Marinade an.

Die Lammhüftsteaks schneide ich in saftige Würfel und stecke sie auf lange Holzspieße. Dann bestreiche ich sie rundherum mit der Marinade und stelle sie mit etwas Alufolie abgedeckt beiseite. Im Sommer würde ich sie in den Kühlschrank stellen, im Moment geht es auch so.

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Zurück zum Fladenbrot. Kurz vor Ende der zwei Stunden röste ich den Sesam ohne zusätzliches Öl in einer kleinen Pfanne an. Während der Sesam röstet vermische ich die getrockneten Kräuter und den Sumach, gebe 1 EL heißes Wasser dazu und rühre dann das Öl unter. In diesen Mix kommt der geröstete Sesam.

Der Teig hat jetzt fertig geruht und ist wunderbar aufgegangen.

Ich forme daraus 9 Fladen die ich auf ein Backblech mit Backpapier setze. In die Mitte drücke ich eine leichte Vertiefung. Dann gebe ich auf jedes Brot 1/2 EL von dem Sesam-Gewürz-Öl.

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Wenn alle Fladen vorbereitet sind darf der Teig noch ein weiteres Mal gehen. Jetzt für 40 Minuten.

Diese Zeit wird wieder sinnvoll genutzt. Diesmal für den Bulgursalat!

Dafür muss man den Bulgur nach Packungsanleitung kalt abbrausen und in kräftiger Brühe aufkochen. 7-8 Minuten köcheln lassen und dann vom Herd nehmen. Abkühlen lassen bis der Bulgur noch lauwarm ist. Ich rühre ihn dafür ab und an um, dann kühlt er schneller ab.

In dieser Zeit die Petersilie klein hacken und die Frühlingszwiebel in feine Ringe und die Paprika in kleine Würfel schneiden. Mit Tomatenmark, Paprikamark (ich habe diesmal etwas Harissa genommen) und Olivenöl verrühren und einen Schuss Zitronensaft dazugeben. Die Knoblauchzehen pressen und ebenfalls dazu geben.

Den abgekühlten Bulgur unter die Petersilie-Öl Masse heben. Mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken .

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Jetzt kommen unsere Brote bei 200°C für 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Ab und an eine Sichtkontrolle machen damit sie nicht zu dunkel werden.

12-15 Minuten vor Ende widme ich mich wieder den Lamm-Kebab Spießen. Die werden mit etwas Olivenöl rundherum in einer großen Pfanne angebraten. Ich brate sie einmal von allen Seiten scharf an, dann reduziere ich die Hitze ein wenig (hier Stufe 7 von 9) und brate sie fertig. Das dauert ungefähr 12 Minuten, dann ist das Fleisch noch schön saftig und leicht rosa. Man könnte die Spieße auch super gut grillen.

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Die fertigen, noch warmen, Brote stelle ich in einem kleinen Körbchen auf den Tisch.

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Dann wird angerichtet.

Der Sultan bittet zu Tisch!

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Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)




Bulgursalat

Bulgursalat

Dieser Bulgursalat war schon so oft mit auf Partys, Grillfeiern und sonstigen Events – jetzt bekommt er endlich sein eigenes Rezept. Super lecker und leicht gemacht. Durch die Paprikawürfel bekommt er ein wenig biss.

Bulgursalat

 Zutaten:

500g Bulgur

1,5l Hühner- oder Gemüsebrühe

Salz & Pfeffer

1 großes Bund Petersilie

5 Knoblauchzehen

5 EL Tomatenmark

2 EL Paprikamark

75ml Olivenöl

3-4 Frühlingszwiebeln

3 bunte Paprika

2-3 EL Limettensaft

Zubereitung:

Den Bulgur nach Packungsanleitung kalt abbrausen und in kräftiger Brühe aufkochen. 7-8 Minuten köcheln lassen und dann vom Herd nehmen. Abkühlen lassen bis der Bulgur noch leicht lauwarm ist.

In dieser Zeit die Petersilie kleinhacken und die Frühlingszwiebel in feine Ringe und die Paprika in kleine Würfel schneiden. Mit Tomatenmark, Paprikamark und Olivenöl verrühren und einen Schuß Limettensaft dazugeben. Die Knoblauchzehen pressen und ebenfalls untermengen.

Den abgekühlten Bulgur unter die Petersilie-Öl Masse heben. Mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und je nach Geschmack noch mit etwas Chilipulver eine leichte Schärfe verleihen.

Den Bulgursalat am besten noch ein bis zwei Stunden ziehen lassen und dann nochmals final abschmecken.

Der Salat kann auch wunderbar am Vortag zubereitet und dann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dann sollte er vor dem Essen aber ausreichend Zeit haben um auf Raumtemperatur zu kommen.

So leicht geht das – Fertig!

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Und weil der Salat so schön rot ist passt er wunderbar zum Monat August im Cookbook of Colors!
 




Griechischer Bulgursalat

Griechischer Bulgursalat

Diese etwas mediterranere Variante von meinem klassischen Bulgursalat geht irgendwie in die griechische Richtung. Zumindest für mich. Ich liebe natürlich vor allem den typisch orientalischen Bulgursalat, aber der hier ist eine wirklich leckere Alternative mit Oliven, wenn es mal etwas Anderes sein soll.

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Zutaten für den Bulgursalat:

150g Bulgur (1 Tasse)

2 1/2 Tassen Brühe

Salz & Pfeffer

ein kleines Bund Petersilie

3 TL Tomatenmark

2 EL Paprikamark

6-8 EL Olivenöl

3-4 Lauchzwiebeln

10 grüne Oliven (entsteint)

10 schwarze Oliven (entsteint)

1 milde rote Chili

1 rote Paprika (oder 1/2 rote + 1/2 grüne Paprika)

2 Knoblauchzehen

1 Zitrone


Zubereitung:

Den Bulgur nach Packungsanleitung kalt abbrausen und in Brühe kochen. Wenn man den geschlossenen Topf anschließend für wenige Minuten in kaltes Wasser stellt kühlt der Bulgur schneller ab und kann weiterverarbeitet werden. In dieser Zeit wird die rote Chili sehr fein gehackt und die Lauchzwiebel in dünne Ringe geschnitten. Die Oliven in Scheiben schneiden.

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Die Paprika halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in sehr kleine Würfel schneiden. Das Tomatenmark mit Paprikamark und Olivenöl verrühren und den Saft aus der Zitrone dazugeben. Den Knoblauch pressen und ebenfalls untermischen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Die Petersilie fein hacken und mit dem Rest vermengen. Den abgekühlten Bulgur (darf noch lauwarm sein) unter die Petersilie-Öl Masse heben. Mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und je nach Geschmack noch mit etwas Chilipulver eine leichte Schärfe verleihen.

Fertig!

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