Rezension – Rhabarber

Kochbuch Rezension – Rhabarber polarisiert ja im kleinen Rahmen schon ein wenig – die einen lieben ihn in jeder Form, die nächsten höchstens einmal im Jahr als Blechkuchen und manch einer flucht schon von weitem darüber, dass ihm die roten Stängel einfach nicht bekommen. Mein Rhabarber wächst und gedeiht seit Jahren ganz wunderbar und somit haben sich auf dem Blog schon so einige Rhabarberrezepte gesammelt… aber was hat er noch zu bieten? Ein ganzes Kochbuch zu diesem Thema hat mich auf jeden Fall mehr als neugierig gemacht und so habe ich mich sehr gefreut das neue Buch „Rhabarber – Raffinierte Rezepte für Süßes und Herzhaftes„* von Søren Staun Petersen aus dem LV.Buch Verlag** für euch genauer unter die Lupe nehmen zu dürfen!



Rezension - Rhabarber - Raffinierte Rezepte für Süsses und Herzhaftes

Zu den harten Fakten:

  • Gebundene Ausgabe: 120 Seiten
  • Verlag: Landwirtschaftsvlg Münster; Auflage: 1 (15. Februar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378435646X
  • ISBN-13: 978-3784356464

Bereits im Vorwort erfährt man viel über die Motivation die hinter diesem Buch stand: zu zeigen wie viel Rhabarber eigentlich kann, was man neben den Klassikern noch mit ihm zaubern könnte, ein paar Worte zu seiner Geschichte und seinem neuen Aufschwung. 

Einleitung:

Im ersten Teil des Buches wird der Rhabarber frisch verarbeitet, im zweiten Teil geht es darum ihn als Relish, Chutney oder Saft länger haltbar zu machen. Ich habe endlich herausgefunden weshalb meine Rezepte nicht so pink sind wie die anderer Blogger (ich habe eine grün stielige Sorte Rhabarber) und es gibt Sorten die auch nach dem bekannten Stichtag Ende Juni noch geerntet werden können. Es gibt ein paar Nährstofffakten und ein bisschen was rund um die Oxalsäure. 

Herzhaftes

Ich muss vorweg sagen, dass ich die herzhaften Rezepte super spannend finde, bisher aber noch etwas skeptische Blicke geerntet habe. Der Frühlingskartoffelsalat kommt aber dieses Jahr sicher noch auf den Tisch, der Seehecht an Risotto klingt ebenfalls spannend und auch im süß-sauren Wok kann ich mir den Rhabarber gut vorstellen.

Süßes

Das süße Kapitel ist ja genau meins – Blondies mit Rhabarber und Pistazien, Baiserkreationen, Crumble, Marzipanküchlein und ein Rhabarber-Bananen-Brot wollen getestet werden und sehen alle ganz traumhaft aus. Bei mir ist das Rhabarber-Bananen-Brot zuerst getestet worden und wir waren extrem begeistert. Man schmeckt den Rhabarber eher dezent heraus, er gibt dem Kuchen aber eine unglaubliche Saftigkeit und eine feine Säure. Ich habe das Rezept in der Menge halbiert – der Kuchen ist so unkompliziert, dass man ihn ganz schnell noch ein zweites Mal frisch backen könnte. Im Buch sieht er übrigens etwas netter aus, bei mir ist die Schokolade im leicht warmen Teig etwas angeschmolzen. Aber der Kuchen wurde rundum gelobt. 

Rezension - Rhabarber - Raffinierte Rezepte für Süsses und Herzhaftes

Die Geschichte des Rhabarbermanns

Hier gibt es einen kleinen Reisebericht zum Rhabarberhof von Lars Skytte, super viel wissenswertes über die Geschichte und den eigenen Anbau von Rhabarber, die EIgenschaften der verschiedenen Sorten, ihre Farben und den Säuregehalt. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung welche Sorte ich genau habe. Eine mit grünen Stängeln und sie ist super ertragreich. Das war es dann aber auch schon. 

Bei der Erntesaison werde ich mich vemrutlich weiter an das Motto „Leben und leben lassen“ halten und dem Rhabarber im späteren Sommer die Chance geben zu wachsen und Energie zu sammeln. Aber ich weiß jetzt, dass es durchaus Ausnahmen von der klassischen Rhabarbersaison geben kann.

Kompott

Genau mein Ding – ich liebe Rhabarberkompott! Neben dem Klassiker mit Vanille habe ich auch die Variante mit Minze getestet. Beides lässt sich ganz wunderbar mit Joghurt kombinieren. Inspiriert von den Overnight Oats habe ich meinen Hirsebrei mit dem Vanillekompott aufgepeppt, das Trifle und die Pancakes warten aber ebenfalls noch auf ihre Chance.

Rezension - Rhabarber - Raffinierte Rezepte für Süsses und Herzhaftes

Chutney und Relish

Mein Rhabarber braucht jetzt ein paar Tage um sich zu regenerieren bevor ich die nächste Ernte in Angriff nehmen kann – dann stehen aber sowohl das Chutney als auch das Relish auf der to-do Liste. Für beide gibt es tolle Rezeptideen wie den Salat mit gegrilltem Spargel, gebackenen Brie (da steht doch eindeutig mein Name drauf) und den Pulled-Pork-Burger oder die Spicy Hotdogs. Die Rezepte sind kreativ und alltags tauglich zugleich. Ich finde sie vor allem super inspirierend wenn ich die eine oder andere Kombination vor Augen habe… und dazu die tollen Fotos von den Rezepten!

Getränke

Ich gebe es ja ganz ehrlich zu – Sirups selber zu machen ist nicht mehr so mein Ding. Auch wenn man einen Sirup macht und ihn dann zu Saft verdünnt. Aber die Cocktailrezepte sind der Hammer und wenn mein Rhabarber es zum Ende der Saison noch hergibt wird man in Kürze ein großes Glas Rhabarber-Gin in meinem Kühlschrank finden. Falls nicht ziehe ich es möglicherweise in Erwägung zu schummeln und Rhabarbersaft käuflich zu erstehen um auf der sonnigen Terrasse den Rhabarber-Mule genießen zu können…

Damit endet dieses super spannende Buch auch schon, es folgt noch der „Dank an…“, ein paar Worte über Søren Staun Petersen und das Register. 

Für mich auf jeden Fall eines der wenigen „Nischenkochbücher“ die mich wirklich rundum begeistert haben und das mich auch in Zukunft sicher oft inspirieren wird!

** Das Buch “Rhabarber – raffinierte Rezepte für Süßes und Herzhaftes” wurde mir freundlicherweise vom LV.Buch Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Rezension zum Buch und zu den Rezepten ist davon unabhängig und entspricht ausschließlich meiner persönlichen Meinung.




Ofenlachs auf Frühlingssalat

So ihr Lieben, langsam geht das Leben außerhalb der eigenen vier Wände wieder los und mit Erschrecken wird der Eine oder Andere hier feststellen, dass es in den letzten Wochen doch eine ganze Menge Rhabarberkuchen, Gugelhupf, Käsebrote, Schoki…. okay – seien wir ehrlich: noch mehr Schoki und überhaupt ein bisschen Soulfood gab. Ist auch nicht weiter schlimm *hüstel* aber irgendwo muss man dann auch mal die Reißleine ziehen und wieder etwas Ordnung in den Speiseplan bringen. Zum Beispiel mit Salat. Und damit der nicht ganz so nackig oder gar langweilig ist gibt es bei mir diesen Ofenlachs auf Frühlingssalat! Der macht satt, ist lecker und wer möchte kann dazu noch eine Scheibe Brot verputzen. Habe ich eigentlich schon den Honig-Senf Dip erwähnt? Nein? Dazu gibt es einen super leckeren Honig-Senf Dip!



Ofenlachs auf Frühlingssalat

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Radicchio

1 Römersalatherz

1/2 Salatgurke

10 Cocktailtomaten

1 EL Olivenöl

1 Zitrone

450g Lachsfilet

Pfeffer & Salz

150g Skyr

1 EL Honig

1 EL süßer Senf

Optional:

etwas Brot und Butter

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier leer hinein schieben damit es ebenfalls heiß wird. 

Den Lachs auf Gräten prüfen und diese bei Bedarf entfernen, rundum trocken tupfen, salzen und mit dem Abrieb der Zitrone würzen. Den Fisch auf das heiße Blech legen und 12-15 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben.

In dieser Zeit den Salat waschen und klein schneiden. Die Gurke in mundgerechte Stücke würfeln und die Tomaten halbieren.

Den Salat mit Pfeffer, Salz, Öl und dem Saft aus der Zitrone anmachen und auf passende Teller verteilen. 

Aus Skyr, Honig, Senf, Pfeffer und Salz einen Dip anrühren. 

Den Lachs aus dem Ofen holen und in Stücke zupfen. Den Fisch auf dem Salat verteilen und mit einem dicken Klecks Dips anrichten.

Den Ofenlachs auf Frühlingssalat noch lauwarm servieren.

Super lecker!

Ofenlachs auf Frühlingssalat




Schoko-Bananen Gugelhupf

Nachdem ich jahrelang mit Hefegugelhupf auf dem Kriegsfuß stand weil ich einfach kein großer Fan war hat sich das mit unserem Urlaub in Straßburg vor ein paar Jahren definitiv geändert. Seitdem sind hier einige Rezepte zusammengekommen und irgendwie hatte ich schon lange die Idee von einem Schoko-Bananen Gugelhupf. Perfekt um braune Bananen zu verwerten. Aber wie es immer so ist, irgendwie hat es nie gepasst, ich habe die Bananen für andere Backideen gebraucht oder hatte einfach keine im Obstkorb. Als dann aber endlich alles gepasst hat musste ich die Chance nutzen und kann nur sagen: es lohnt sich! In den ersten 24 Stunden schmeckt der Gugelhupf super saftig und bananig – danach verfliegt das ein wenig und deshalb ist dieser hier der einzige meiner Hefegugelhupfe der sofort verputzt werden möchte. Aber was soll’s – greift ruhig nochmal zu!



Schoko-Banane-Hefegugelhupf

ZUTATEN FÜR 1 Schoko-Bananen GUGELHUPF: 

450g Weizenmehl, Typ 405

70g Zucker

8g Salz

1 Ei

15g frische Hefe

180g Milch, hier fettarm

90g weiche Butter + 15-20g um die Form einzufetten

200g Schokodrops Zartbitter*

3 sehr reife Bananen

60g gemahlene Mandeln

16 Mandeln

1-2 TL Puderzucker

Zubereitung:

Die Hefe in der Milch lösen. Die Bananen schälen und mit der Gabel zerdrücken. Das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den Zucker, das Salz, die Schokodrops, die Bananen und das Ei in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. 

Die Hefe-Milch dazu geben und alles 5 Minuten auf kleiner Stufe zu einem weichen Teig verarbeiten.

Die klein gewürfelte Butter dazu geben und weitere 5 Minuten auf etwas höherer Stufe verkneten. 

Den Teig abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche 2-3x falten und zurück in die Schüssel geben. Eine weitere Stunde gehen lassen, wieder 2-3x falten und ein Loch in die Mitte ziehen. Die Gugelhupfform* mit Butter einfetten, in jede Vertiefung eine Mandel geben und den Teig hinein heben.

Nochmals 1 Stunde gehen lassen bis der Teig sein Volumen wieder deutlich vergrößert hat. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Hefegugelhupf mit Schokoladenstücken für 45 Minuten hinein schieben.

Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen. Den Schoko-Bananen Gugelhupf aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und auf einen Teller stürzen. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt vollständig auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.

In Scheiben schneiden und Stück für Stück verputzen!

Schoko-Banane Hefegugelhupf




Schnelles Garnelen Chili

Ich liebe ja Eintöpfe mit Garnelen. Die dürfen gerne auch mal scharf sein, super deftig und wie in diesem Fall extrem unkompliziert. Meistens landen Garnelen ja trotzdem als Curry oder Tapas auf dem Tisch, aber so ein Jambalaya oder eben ein schnelles Garnelen Chili sind da eine mehr als willkommene Abwechslung. Außerdem ergänzt dieses Rezept meine Chili Rezeptsammlung ganz wunderbar – con Carne, con Pollo, sin Carne, so wird es nie langweilig! Ich muss ja zugeben, dass die Zutaten alle aus dem Vorratsschrank kommen – Reis, Tomaten und Bohnen treffen auf Garnelen und Gemüse aus dem Tiefkühler. Wer sagt, dass es immer kompliziert sein muss?



Schnelles Garnelen Chili

Zutaten für 4 Personen:

250g Garnelen

1 EL Olivenöl

150g TK-Suppengemüse

2 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

600g Dosentomaten 

800g Kidneybohnen aus der Dose (ca. 550g Abtropfgewicht)

Salz

Chiliflocken

2 EL Weißweinessig

3-4 Zweige Oregano

120g Reis 

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Das Öl in einem beschichteten Topf erhitzen und das Suppengemüse samt Zwiebel und Knoblauch hinein geben. Alles kurz anrösten, dann die Dosentomaten und die Kidneybohnen (mit der Flüssigkeit aus der Dose) untermengen. Das Chili mit Salz und Chiliflocken würzen und 15 Minuten köcheln lassen.

Einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und den Reis gar kochen.

Den Oregano fein hacken und unter das Chili rühren. Alles mit Salz, Chiliflocken und Weißweinessig abschmecken. Zu guter Letzt die Garnelen in den Topf geben und alles für wenige Minuten auf kleiner Stufe ziehen lassen.

Den Reis durch ein feines Sieb abgießen.

Den Reis und das Chili mit Garnelen auf tiefen Tellern anrichten. 

Guten Appetit!

Schnelles Garnelen Chili




Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini

Bei diesem traumhaften Wetter kann man doch kaum anders als endlich in die lang ersehnte Sommerküche zu starten – oder? Gerade wenn wir momentan ja alle nur vom Reisen träumen können gibt es doch nichts schöneres als sich ein paar mediterrane cross-over Aromen auf den Teller zu zaubern. Salsiccia… Italien in Wurstform… na gut, das klingt jetzt nicht so richtig poetisch aber ich denke ihr wisst was ich meine. Also nochmal von vorne – ich habe bei meinem Wocheneinkauf (ja, ich gehe immer noch 1x pro Woche einkaufen) an der Fleischtheke Salsiccia entdeckt und hatte keinen Plan was ich daraus machen möchte, mitgenommen habe ich sie aber trotzdem. Und so ist spontan dieses Rezept für Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini entstanden. Ich glaube ja, dass die Welt eh mehr Kritharakirezepte braucht – als alle Nudeln und jedes Reiskorn weggehamstert waren standen die nämlich immer noch im Regal!



Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini

Zutaten für 3 Personen:

3 Salsiccia

200g Kritharaki

Salz & Pfeffer

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 EL Tomatenmark

200g Pizzatomaten

1 Zucchini

70g Spinat

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Einen kleinen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Kritharaki gar kochen.

In dieser Zeit einen beschichteten Topf ohne Öl erhitzen und die Salsiccia in Stücke schneiden. Die Wurst ohne zusätzliches Fett angraten. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Zucchini in kleine Stücke schneiden. Alles zur Wurst in den Topf geben und anschwitzen bis die Zwiebel glasig ist. Das Tomatenmark kurz mit anrösten. Die Pizzatomaten dazu geben, alles mit Pfeffer und Salz würzen und mit 200ml Wasser ablöschen. 

Die Kritharaki durch ein feines Sieb abgießen und beiseite stellen.

Den Spinat untermengen und alles mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Kritharaki unter die Tomatensauce mengen und zu guter Letzt den Zitronensaft einrühren.

Die Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini auf tiefe Teller verteilen und direkt servieren.

So schmeckt der Sommer!




Sonnenschein-Nudelsalat mit gelber Paprika und Mais

Habt ihr dieses Jahr schon angegrillt? Wir sind kurz vor Ostern in die neue Grillsaison gestartet und weil das Wetter so zauberhaft sonnig war und ich lauter gelbe Zutaten im Kühlschrank hatte ist dieser Sonnenschein-Nudelsalat mit gelber Paprika und Mais entstanden. Mit Joghurt, etwas Mayonnaise und gelben Tomaten ist er eine wunderbare Abwechslung zum Nudelsalat mit Fleischwurst oder zum Curry-Nudelsalat. Hier war er auf jeden Fall super beliebt – in kleiner Runde mit Bessere Hälfte, dem kleinen Mann und mir war die Jury natürlich übersichtlich, aber ich bin sicher: dieser Salat kann sich auch in Gesellschaft gut behaupten!



Sonnenschein Nudelsalat - Nudelsalat mit gelber Paprika und Tomaten

Zutaten als Beilage für 6 Personen:

400g Fusili

100g Mais aus der Dose

150g gelbe Cocktailtomaten

2 gelbe Paprika

200g leichte Mayonnaise

150g Joghurt (1,5% Fett)

Pfeffer & Salz

2-3 Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Die Pasta in einem Topf mit Salzwasser al dente kochen. 

In dieser Zeit die Paprika halbieren, entkernen und klein würfeln, die Cocktailtomaten in Scheiben schneiden, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und alles zusammen mit dem Mais in eine große Schüssel geben.

Mit Mayonnaise und Joghurt vermengen und mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Pasta durch ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und kurz abkühlen lassen.

Die Nudeln unter die Joghurt-Mayonnaise heben und etwas ziehen lassen. 

Den Sonnenschein-Nudelsalat mit gelber Paprika, Mais und Tomaten kurz vor dem Servieren nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Viel Spaß beim Grillen!

Sonnenschein Nudelsalat - Nudelsalat mit gelber Paprika und Tomaten




Gnocchi mit Lauch und Ziegenkäsesauce

Machen wir uns nix vor – ihr liebt Gnocchi (das weiß ich weil die Gnocchi Rezepte hier auf dem Blog bei euch immer super beliebt sind), ich liebe Gnocchi, Bessere Hälfte und der kleine Mann lieben Gnocchi… also gibt es heute mal wieder ein Gnocchirezept. Die Zutaten für diese Gnocchi mit Lauch und Ziegenkäsesauce standen relativ schnell fest und dann blieb nur die Frage ob der Lauch mit in die Sauce wandert oder separat zubereitet wird. Nach kurzem Grübeln ist die Entscheidung für eine extra Pfanne gefallen – nicht nur weil das auf den Fotos besser aussieht, es ist auch einfach geschmacklich ein bisschen netter als ein reiner „one pan dish“. Ruck-zuck steht das Essen auf dem Tisch und alle sind zufrieden – zumindest bei uns!



Gnocchi mit Lauch und Ziegenkäsesauce

Zutaten für 2-3 Personen:

50g magere Speckwürfel

2/3 Lauchstange

1 Schalotte

etwas neutrales Pflanzenöl

Pfeffer & Salz

1 Prise Muskat, frisch gerieben

150g Ziegenfrischkäse

etwas Milch

300g Gnocchi

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Lauchstange in ca. 1cm breite Ringe schneiden, die Schalotte sehr fein hacken. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und das Gemüse zusammen darin anbraten.

Einen kleinen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Gnocchi darin 4-5 Minuten gar kochen bis sie an der Oberfläche treiben.

Die Speckwürfel mit zum Lauch geben und alles mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Gnocchi durch ein Sieb abgießen und beiseite stellen. Den Ziegenkäse mit etwas Milch in den Topf geben und verrühren, langsam erwärmen und mit Pfeffer, Salz und etwas Muskat würzen. Den Abrieb von der Zitronenschale einrühren.

Die Gnocchi zurück in die Sauce geben und alles gut vermengen. Den Lauch mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Gnocchi mit Lauch und Ziegenkäsesauce auf passenden Tellern servieren. 

Guten Appetit!

Gnocchi mit Lauch und Ziegenkäsesauce




Garteneinblick April 2020

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen regelmäßige Garteneinblicke zu teilen und damit das klappt und nicht im März schon wieder vorbei ist werden halt auch mal Fotos gemacht wenn noch nicht alles perfekt fertig ist, die Sonne sich gerade mal hinter einer Wolke versteckt… oder ich eigentlich gerade etwas ganz anderes im Sinn habe aber das Monatsende unerbittlich näher rückt. Mein Garteneinblick April 2020 ist also gerade noch rechtzeitig fertig geworden und neben meinen Beeten gibt es diesmal auch noch ein bisschen Taubencontent. Taubi ist uns Anfang April auf der Flucht vor einem Greifvogel ins Fenster gerauscht und nachdem wir sie ein paar Tage beherbergt haben scheint sie jetzt bei uns zu wohnen. Nicht mehr im Haus – sie ist ja fit und kann fliegen, aber auf unserem Fensterbrett-Gartenhaus-Dach mit gelegentlichen Ausflügen die mal länger und mal kürzer sind. 



Die Taube aus dem Haus zu bekommen war übrigens nicht ganz einfach. Sie wollte zwar fliegen und raus, aber drinnen war es schon warm und gemütlich. Unsere Katze fand das Ganze übrigens nur so gemäßigt lustig.

Garteneinblick April 2020

Die ersten Handgriffe hinten am Ende des Grundstücks sind meistens flott gemacht, die Minze wächst fleißig und das Unkraut ist recht schnell gezupft. Dann muss nur ein bisschen Rindenmulch aufgefüllt werden und schon ist der erste Meilenstein geschafft. 

Garteneinblick April 2020

Die Beete müssen im Frühling vom Unkraut befreit werden, der Kompost wird verteilt und ein bisschen Hornspäne eingearbeitet. Die ersten Gemüsesorten werden ausgesät und die Zwiebeln gesteckt.

Garteneinblick April 2020

Wir haben dieses Jahr den Weg zwischen den Beeten einmal komplett abgeräumt, ein Unkrautvlies verlegt und dann neuen Rindenmulch verteilt.

Garteneinblick April 2020

Dabei haben wir uns entschieden das Rankgitter umzubauen und ein paar blühende Sträucher zu pflanzen. Die Bienchen und Hummeln werden sich sicher freuen.

Taubi hat mittlerweile das nagelneu angelegte Futterbrett für die größeren Singvögel in Beschlag genommen und lässt sich auch von den Ringeltauben nicht aus der Ruhe bringen.

Garteneinblick April 2020

Im Steingarten habe ich dieses Jahr das erste Mal Basilikum gesät – das hatte sich letztes Jahr selbstständig gemacht und wenn es das alleine kann, dann kann es das auch unter Aufsicht… so oder so ähnlich geht die Logik doch, oder? 

Garteneinblick April 2020

Und wo wir schon im Steingarten sind – ich habe eine nagelneue Vogel- und Bienentränke angelegt und bin ganz verliebt. Die Schale* ist frostsicher – das war mir wichtig. Der Rosmarin wurde außen rum etwas ausgedünnt, aber der ist dort ohnehin wild gewachsen. So können die Vögel gut sehen wer oder was sich anschleicht. Neben den Bienen nutzen leider auch ziemlich viele Wespen die Tränke, aber noch benehmen sie sich anständig.

Garteneinblick April 2020

Beim Frühjahrsputz im Garten werden auch andere Gäste entdeckt und hinter den Schneckenzaun verfrachtet. Und seht ihr wie schön der Rhabarber schon gewachsen ist?

Garteneinblick April 2020

Da wir noch einen großen Bigpack Erde vom letzten Jahr übrig hatten haben wir außerdem den Randstreifen neu angelegt – diesmal mit Beet für die weiteren Büsche. Die haben wir übrigens online bestellt und abgesehen von der recht langen Lieferfrist (12 Werktage) lief das wirklich perfekt und unkompliziert.

Garteneinblick April 2020

Wer sich das Homeoffice bei uns als gemütliche Stunden auf der Terrasse vorstellt, den muss ich leider enttäuschen. Vor 16:30 / 17:00 kommen wir selten vom Schreibtisch weg. Hat aber auch seine gemütlichen Seiten…

Garteneinblick April 2020

Im Gemüsegarten stecken Radieschen, Zwiebeln, Bohnen und Zuckererbsen die Köpfe aus dem Boden…

Garteneinblick April 2020

… und vor dem Haus habe ich den „Schandfleck“ Stromkasten nett verpackt und ein paar Blümchen drauf gestellt. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.

Garteneinblick April 2020

Zusammen mit dem kleinen Mann habe ich ein Insektenhotel gebaut, ein Bienenhotel um genau zu sein. Das ist für Wildbienen und wenn man sich mit der Planung für dieses super einfache „Häuschen“ auseinander setzt hat man hundert verschiedene Meinungen und muss sich irgendwie für einen Weg entscheiden. Frei hängend soll schlecht sein, die Stängel sollen schon ausgehöhlt sein, oder eben auch nicht, in der Sonne soll es hängen, oder eher im Schatten, dieses Material oder jenes Stöckchen – ihr seht schon, eine Wissenschaft für sich. Wir haben eine Maisdose weiß lackiert, sinnfreier Weise Löcher für die Luftzirkulation in den Boden gemacht um dann mit Holzspatelmasse die Bambusröhrchen einzukleben. Vielen Dank liebes Internet für diese grandiose Idee. Am Ende haben wir die Dose am Gartenhaus aufgehangen…

Garteneinblick April 2020

… und festgestellt, dass die alten Bohrlöcher im Rankgitter bereits aktiv genutzt werden. Da sitzt man dann mit dem Handy vor dem Loch und die Biene kommt nicht mehr raus… egal, man sieht glaube ich was sie hier gemacht haben.

Garteneinblick April 2020

So, die Sträucher sind gepflanzt, die Beete aufgehübscht, die gröbsten Fleißaufgaben erledigt und ihr wieder auf dem Laufenden. 

Und endlich, endlich regnet es wieder! Wenn der Sommer so weitergeht wie der Frühling begonnen hat werde ich wohl oft mit dem Schlauch im Beet anzutreffen sein! Das war er, mein Garteneinblick April 2020.

Garteneinblick April 2020




Kichererbsentopf mit Hackfleisch und Feta

Hat sich euer Kochverhalten in der COVID-19 Zeit verändert? Ich stelle fest, das ich Phasen durchlaufe. Zu Beginn habe ich einfach nur das gekauft was da war und habe improvisiert. Als sich die Geschäfte dann auf die veränderte Nachfrage eingestellt haben und im Großen und Ganzen bis auf Toilettenpapier alles wieder verfügbar war habe ich eine gewisse Routine entwickelt um mit einem einzigen Einkauf über die Woche zu kommen. Der Wocheneinkauf ist eh eine sehr spannende Sache wenn man bisher mit einem gut bestückten Vorratsschrank und zusätzlichen Einkäufen an jedem zweiten Tag gelebt hat, aber das ist eine andere Geschichte. Dieser Kichererbsentopf mit Hackfleisch und Feta ist auf jeden Fall ein schöner Start in die Sommerzeit, eignet sich gut um ein paar Reste (hier den Spinat und den Lauch) mit frisch gekauften Zutaten zu kombinieren und kann je nach Lust und Laune mild oder scharf gewürzt werden. 



Kichererbsentopf mit Hackfleisch und Feta

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Dose Kichererbsen

1/2 Aubergine

1 gelbe Paprika

50g frischer Spinat

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

300g Rinderhackfleisch, hier Tartar

Olivenöl

1/2 TL Cumin

1/2 TL scharfes geräuchertes Paprikapulver*

10cm Lauchstange

150g Feta

1 Zitrone

Zubereitung:

Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und fein Würfeln, den Lauch in fein hacken und die Aubergine waschen und in mundgerechte Stücke würfeln. Die Paprika halbieren, entkernen und ebenfalls klein schneiden.

Ein wenig Öl in einer großen Pfanne erhitzen und krümelig anbraten. Die Aubergine, die Zwiebel und den Knoblauch untermengen und alles mit Pfeffer, Salz, Cumin und Paprikapulver würzen. 

Nach 5-6 Minuten die Paprika und den Lauch dazu geben. Weitere 4-5 Minuten anbraten und mit ca. 300ml Wasser ablöschen. Alles aufkochen.

In dieser Zeit die Kichererbsen in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen und mit in die Pfanne geben. 

Nach 5 Minuten den klein gebröselten Feta und die Spinatblätter untermengen und alles mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Den Kichererbsentopf mit Hackfleisch und Feta auf tiefe Teller verteilen und sofort servieren.

Guten Appetit!

Kichererbsentopf mit Hackfleisch und Feta




Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten

Ich habe tatsächlich überrascht festgestellt, dass ich nicht sonderlich viele vegetarische Pizzarezepte auf dem Blog habe. Pizzarezepte – ja, rund 80 Rezepte sind es mittlerweile… aber Veggie? Naja, da ist noch Platz nach oben. Und da ich in letzter Zeit ganz, ganz oft alles was ich sonst mit Speck zaubern würde als vegetarisches Rezept mit getrockneten Tomaten ausprobiere dachte ich mir eine Pizza wäre eine gut Idee. Und das war sie auch! Meine Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten kam mit wenig Käse aus und hat am Ende ein i-Tüpfelchen aus Pinienkernen bekommen. Extrem lecker und richtig sommerlich!



Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten

Zutaten für 1 Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten:

Für den Teig:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengrieß

10g Salz

170g Wasser

21g frische Hefe

Für den Belag:

200g Pizzatomaten

150g geriebener Gouda

1 Romanesco

10 Softtomaten

20g Pinienkerne

20 grüne Oliven

Pfeffer & Salz

1 TL getrockneter Oregano

2 Zehen frischer Knoblauch oder 1 TL Knoblauchpulver

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und einige Minuten lang zu einem elastischen Teig verkneten. Den Teig 30-40 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen in etwa verdoppelt hat.

In dieser Zeit die Pizzatomaten mit dem getrockneten Oregano, Pfeffer und Salz würzen und ziehen lassen. 

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche in Form ziehen oder ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen.

Den Backofen auf 200°C im Pizzamodus vorheizen.

Die Hälfte vom Käse darüber streuseln, die Oliven und die grob gewürfelten Softtomaten darauf verteilen. Den Romanesco in seine Röschen zerlegen und gleichmäßig auf der Pizza platzieren. Den restlichen Käse darüber streuseln und alles mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Pizza für ca. 25-30 Minuten in den Backofen schieben. Wenn sie langsam Farbe annimmt (ca. 5 Minuten vor Ende) die Pinienkerne darauf verteilen.

Die fertige Pizza aus dem Ofen holen, in Stücke schneiden und sofort servieren.

Greift zu!

Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten