Klassischer Krautsalat mit Brathähnchen

Klassischer Krautsalat mit Brathähnchen

Wie würde euch ein klassischer Krautsalat mit Brathähnchen gefallen? Krautsalat ist doch ein deutscher Klssiker, oder? Die Zeiten in denen man uns Deutsche als „Krauts“ bezeichnet hat sind zwar vorbei, heute hört man eher „deutsche Kartoffel“ oder Ähnliches, aber trotzdem schmeckt der Krautsalat einfach gut. Vielleicht auch weil er so einfach gemacht ist. Und genau deshalb veranstaltet Eva von Evchen kocht diesen Monat in Zorra’s Kochtopf das passende Krautkopf Event. Sie nimmt es nicht zu streng, erlaubt ist alles mit Kohl – aber ich habe noch keinen Krautsalat auf dem Blog und das muss unbedingt geändert werden. Dazu gibt es ein ganz einfaches Brathähnchen und schon hat man ein leckeres Abendessen.

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Zutaten für 4 Personen:

1 Weißkohl

1/2 EL Salz

2 kleine Zwiebeln

2 TL Kümmel

2 TL brauner Zucker

3-4 EL Leinöl

2-3 EL Weißweinessig

Für das Brathähnchen:

1 Hähnchen, ca. 1,4kg

1 EL Salz

Zubereitung:

Der Krautsalat braucht in etwa 1,5 Stunden. Den Weißkohl von den äußersten Blättern befreien und achteln. Den Strunk entfernen und den Kohl fein reiben oder durch die Küchenmaschine jagen. Die Zwiebel schälen und ebenfalls reiben (lassen).

Das Salz mit dem geriebenen Kohl in eine große Schüssel geben und mit aller Kraft durchkneten. Alles so lange und mit viel Kraft kneten bis der Kohl feucht glänzt. 45 Minuten stehen lassen.

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Das Hähnchen rundum von außen und innen mit Salz einreiben und auf dem Spieß oder im Bräter 80 Minuten bei 180°C braten. Wenn das Hähnchen auf den Spieß kommt schiebe ich ein Backblech mit Wasser darunter, wenn das Hähnchen in den Bräter wandert zuerst mit der Brust nach unten hinein legen, nach 20 Minuten 2 Tassen Wasser aufgießen und das Hähnchen alle 30 Minuten wenden.

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Nach 45 Minuten das Wasser aus dem Kraut pressen. Den Kümmel mit dem Zucker im Mörser zerstoßen…

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… und zusammen mit Essig und Öl unter den Krautsalat mischen. Mit Pfeffer abschmecken und ca. 30-40 Minuten ziehen lassen bis das Hähnchen fertig ist.

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Das fertige Hähnchen aufteilen, den Salat ein letztes Mal abschmecken und beides gemeinsam servieren.

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Ganz einfach gemacht so ein klassischer Krautsalat, oder?

Greift zu!

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Ist dabei beim Event:

Blog-Event CXVI - German Krautköpfe (Einsendeschluss 15. Februar 2016)




Lammfilet auf Sherry-Spitzkohl

Lammfilet auf Sherry-Spitzkohl

Der Winter kommt und es gibt Kohl. Kein Grund Trübsal zu blasen, es gibt so viele leckere Rezepte in denen nicht das komplette Gericht bis zur Unkenntlichkeit verkocht wird – wie zum Beispiel diese feinen Minutensteaks vom Lammfilet auf Sherry-Spitzkohl. Schnell, einfach und wirklich gut!

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Zutaten für 2 Personen:

3 Lammfilets

1 rote Zwiebel

etwas Olivenöl

1/2 Spitzkohl

100g Ziegenfrischkäse

Pfeffer & Salz

120ml Sherry

Zubereitung:

Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. Danach die Würfel in der Pfanne in etwas Olivenöl anschwitzen. Den Kohl klein schneiden und dazu geben. Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und 2-3 Minuten warten bis der Kohl etwas zusammengefallen ist. Den Ziegenfrischkäse unterrühren, das Ganze mit dem Sherry ablöschen und so lange rühren bis der Ziegenfrischkäse vollständig gelöst ist… Fünf Minuten köcheln lassen bis der Sherry deutlich reduziert ist.

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Die Lammfilets in Minutensteaks schneiden (2cm stark) und etwas platt drücken.

Den Kohl mit Pfeffer und Salz abschmecken, auf die Teller verteilen und etwas neues Öl in die Pfanne geben. Die Mini-Steaks salzen und von jeder Seite knapp 1 Minute anbraten. Sie sollen in der Mitte noch wunderbar rosa und saftig sein.

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Die Mini-Steaks hübsch auf dem Kohl platzieren und sofort servieren.

Guten Appetit!

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Wirsingkohl Rouladen mit Kartoffeln

Wirsingkohl Rouladen mit Kartoffeln

Bessere Hälfte hat sich Kohlrouladen gewünscht. Da kann ich doch nicht nein sagen und so gab es diese Variante mit Wirsingkohl. Dazu Kartoffeln und eine leckere Sauce mit Hackfleisch. Vom Wirsing ist noch einiges übrig geblieben und so wird es in den nächsten Tagen noch das eine oder andere Rezept mit dem leckeren Kohl geben.

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Zutaten für 2-3 Personen:

6 große Wirsingblätter

500g gemischtes Hackfleisch

3 Scheiben Toastbrot / Weißbrot

1 Zwiebel

Pfeffer & Salz

1 TL Paprikapulver

750 ml Gemüsebrühe

1 TL Saucenbinder

150g Kartoffeln

Holzspieße, Küchengarn oder Rouladenbänder

Zubereitung:

Ich löse 6 große, dunkelgrüne Blätter vom Wirsingkohl und blanchiere sie für 3 Minuten in kochendem Salzwasser. In dieser Zeit würfle ich die Zwiebel und weiche das Weißbrot in etwas Wasser ein. Dann gieße ich die Kohlblätter ab und schrecke sie mit kaltem Wasser ab. Das Brot wird ausgedrückt, dann verknete ich Brot, Hackfleisch, Zwiebeln, Pfeffer, Salz und Paprikapulver zu einer gleichmäßigen Masse.

Die Fleischmasse teile ich in 4 Portionen. Aus drei dieser Portionen forme ich die Füllung für die Rouladen, die vierte Portion wird vorerst beiseite gestellt. Dann lege ich je zwei Wirsingkohlblätter leicht überlappend aus und setze darauf die Füllung.

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Erst die dicken Enden umklappen, dann die Seiten zur Mitte hin einschlagen. Ich habe das Ganze mit Holzspießen befestigt, man kann aber auch Küchengarn oder Rouladenbänder nehmen.

So lege ich die Kohlrouladen in einen großen, flachen Topf mit Deckel.

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Das restliche Hackfleisch brate ich mit etwas Öl in einer Pfanne an. Dann wird es um die Rouladen herum verteilt.

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Als letztes kommen noch 500ml Gemüsebrühe dazu, dann wandert der geschlossene Topf für 45 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen.

Wenn die Hälfte der Zeit um ist schäle ich die Kartoffeln, schneide sie klein und koche sie für ca. 12 Minuten in Salzwasser bis sie gar sind.

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Jetzt hebe ich die Rouladen aus dem Topf und gebe nochmal etwas Brühe und ein Löffelchen Saucenbinder in den Topf. Kurz aufkochen. Fertig.

Dann kommen die Kartoffeln zusammen mit einer der Wirsingkohl Rouladen und etwas Hackfleischsauce auf den Teller.

Lasst es euch schmecken!

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Kalbsfilet im Blätterteig mit Spargel und Kartoffelchen

Kalbsfilet im Blätterteig mit Spargel und Kartoffelchen

Kalbsfilet ist eine schöne Sache und hier habe ich mich bei der Kreation des Rezepts am Beef Wellington orientiert. Bei der Orientierung ist es dann aber auch geblieben. Hier ist das Kalbsfilet in Blätterteig und Kohl gewickelt worden. Dazu noch eine Créme aus Ricotta, schwarzem Knoblauch und Thymian. Dazu gab es grünen Spargel, Kartoffelchen und eine schöne Rotweinsauce.

Zutaten für 2-3 Personen:

500g Kalbsfilet (wenn möglich das Kopfstück)

1 Päckchen Blätterteig

6-7 Kohlblätter (z.B. Wirsing oder Weißkohl)

150g Ricotta

4 schwarze Knoblauchzehen oder 2 „normale“ Knoblauchzehen

1 kleines Bund Thymian

Pfeffer & Salz

1 Ei

Beilagen:

500g grüner Spargel

1 TL Zucker

Pfeffer & Salz

8-10 Drillingskartoffeln (ca. 250g)

150 ml trockener Rotwein (hier Rioja)

150 ml Rinderfond

2 TL Saucenbinder für dunkle Saucen

Zubereitung:

1 Stunde bevor das Fleisch in den Ofen soll nehme ich den Blätterteig aus dem Kühlschrank. Die Vorbereitung von Kohlblättern und Ricottacréme dauert in etwa 30 Minuten. Wer keinen schwarzen Knoblauch hat sollte 2 Knoblauchzehen ungeschält für 15 Minuten in etwas Salzwasser weich kochen.

Die Kohlblätter kommen, nachdem die Blattrispen entfernt wurden, (eine halbe Stunde bevor das Fleisch in den Ofen soll) für 3-4 Minuten zum Blanchieren in einen Topf mit Salzwasser. Danach eiskalt abschrecken und flach auslegen. Mit etwas Küchenpapier ordentlich trocknen.

Den Ricotta in ein Schälchen geben. Den schwarzen Knoblauch oder die gekochten Knoblauchzehen mit der Gabel zerdrücken und unter den Ricotta mischen. Mit Pfeffer und Salz kräftig würzen. Den Thymian von den Zweigen streifen und fein hacken. Ebenfalls unter die Ricottacréme mischen. Sobald eine gleichmäßig glatte Créme entstanden ist nochmal abschmecken. Dann geht es weiter.

Der Blätterteig wird flach ausgelegt und mit den getrockneten Kohlblättern gleichmäßig bedeckt.

Auf den Kohlblättern wird die Ricottacréme ordentlich ausgestrichen.

Dann wird mittig das Kalbsfilet aufgelegt. Wer beim Filet nicht das Kopfstück sondern das Schwanzstück erwischt hat sollte es am schmalsten Stück etwas umklappen damit es überall gleichmäßig dick ist.

Jetzt den Kohl ein Stück von der unteren Kante zurück schieben und den Teig um das Filet wickeln.

Die Kante mit Ei bestreichen und ordentlich fest drücken. Die seitlichen Kanten umschlagen und ebenfalls fest drücken. Dann das Teigpaket rundherum mit Ei bestreichen.

Je nach Größe des Fleischstücks für 35-45 Minuten bei 180°C in den Ofen schieben.

Jetzt die Kartoffelchen schälen und in Salzwasser gar kochen. Den Spargel im unteren Drittel schälen und die Stangen in einem flachen Topf oder einer großen Pfanne mit Salz-Zucker Wasser kochen bis sich die Spargelstangen leicht biegen wenn man sie aus dem Wasser hebt (ungefähr 10-12 Minuten).

Für die Sauce reduziere ich den Rotwein bis er eine sirupartige Konsistenz hat. Dann gieße ich mit Rinderfond auf und würze mit Pfeffer und Salz. Aufkochen lassen und mit Saucenbinder abbinden.

Das Kalbsfilet aus dem Ofen nehmen und 1-2 Minuten ruhen lassen. In 3-4 cm dicken Scheiben aufschneiden und mit Kartoffeln, Spargel und Sauce anrichten. Auf den Spargel je nach Geschmack noch ein Butterflöckchen geben und das Ganze mit einem Glas trockenem Rotwein servieren. Als Dessert gab es hier noch Brombeeren auf Cookies und Créme.

Guten Appetit!