Mediterranes Gemüse mit Pinienkernen und Couscous

Aubergine, Paprika, getrocknete Tomaten – das alles passt ganz wunderbar zusammen und schreit förmlich nach einem leckeren Pfannengemüse. Ich habe daraus mediterranes Gemüse mit Pinienkernen und Couscous gezaubert – das geht schnell, ist sommerlich und lecker leicht. Der Rosmarin ist diesmal die einzige Zutat aus dem Garten, aber das darf auch mal sein. Außerdem war es definitiv mal wieder an der Zeit für ein Rezept mit Couscous



Couscous mit mediterranem Gemüse und Pinienkernen

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Aubergine

1 rote Paprika

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

6 Softtomaten*

Olivenöl

Pfeffer & Salz

120g Couscous

ca. 300ml Gemüsebrühe (Menge nach Packungsanleitung)

20g Pinienkerne

1 Zweig frischer Rosmarin

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, die Paprika halbieren und entkernen. Alles zusammen mit der Aubergine in Stücke würfeln. 

Die Tomaten in Streifen schneiden und den Rosmarin fein hacken.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und beiseite stellen.

Den Couscous in einem feinen Sieb unter fließend kaltem Wasser spülen. Die Brühe zum kochen bringen und den Couscous hinein geben. Nach Packungsanleitung garen.

Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Aubergine anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Paprika dazu geben und ebenfalls anschwitzen.

Den Rosmarin und die in Streifen geschnittenen Tomaten untermengen und alles braten bis die Aubergine gar ist. Alles kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.

Den Couscous auf tiefe Teller verteilen und zusammen mit dem Gemüse anrichten. Am Ende die Pinienkerne darüber geben. 

Schon ist euer mediterranes Gemüse mit Pinienkernen und Couscous fertig.

Guten Appetit!

Couscous mit mediterranem Gemüse und Pinienkernen




Wurzelgemüse aus dem Ofen mit Couscous und Joghurt

Wisst ihr was ich an Pastinaken liebe? Man hat auch im  Winter noch ein kleines Highlight das man im Garten ernten kann. Im Sommer geben sich die verschiedenen Gemüsesorten die Klinke in die Hand und man kann jede Woche etwas anderes ernten, im Winter sieht es da deutlich karger aus und trotzdem freue ich mich auf die Zeit nach dem ersten Frost wenn ich endlich meine Pastinaken aus der Erde ziehen und daraus etwas leckeres zaubern kann. So wie dieses Wurzelgemüse aus dem Ofen mit Couscous und Joghurt. Mit einer kleinen Prise Piment d’Espelette wird daraus ein würziges, leckeres Abendessen!



Wurzelgemüse aus dem Ofen mit Couscous und Joghur

Zutaten für 2-3 Personen:

150g Couscous

etwas Salz

300g Pastinaken

300g Karotten

4-5 Champignons

1 kleine Zwiebel

1 EL Olivenöl

1 gute Prise Piment d’Espelette

Für den Dip:

100g Joghurt

1/2 Bund Petersilie

1 große Knoblauchzehe

Zubereitung: 

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Pastinaken und Karotten schälen und in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und grob würfeln. Die Pilze halbieren. Das Gemüse mit Öl, Salz und Piment d’Espelette*  würzen, gut vermengen und für ca. 35 Minuten in den Backofen schieben.

In dieser Zeit den Couscous in ein feines Sieb geben und unter fließend kaltem Wasser gründlich spülen. Den Couscous mit Salz und 300ml Wasser in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Sobald das Wasser gekocht hat den Topf vom Herd nehmen und den Couscous ca. 10 Minuten quellen lassen. Dabei immer wieder mal umrühren. 

Die Petersilie fein hacken und in ein Schälchen geben. Den Knoblauch dazu pressen und alles mit dem Joghurt vermengen. 

Sobald das Wurzelgemüse aus dem Ofen fertig ist den Couscous auf passenden Tellern anrichten, das Gemüse darauf platzieren und alles mit der Joghurtsauce zusammen servieren. Die stelle ich gerne in einem extra Schälchen auf den Tisch damit sich jeder nach Lust und Laune selbst davon nehmen kann. 

Guten Appetit!




Lamm mit orientalischen Karotten und Couscous

Lamm mit orientalischen Karotten und Couscous

Ich gebe zu, dass sich meine Karottenernte dieses Jahr auf 3 Karotten beschränkt hat – der Fehler lag dabei im Prinzip bei mir, die Karotten sind letztes Jahr schon nicht gekommen und ich habe die Schuld auf die Kälte geschoben. Anstatt aber auf Nummer sicher zu gehen habe ich dieses Jahr das gleiche Saatgut verwenden… mit dem Ergebnis, dass wieder nix passiert ist. Also lag es wohl doch nicht am Wetter und ich muss schon das zweite Jahr in Folge ohne Mohrrüben aus dem eigenen Garten auskommen. Dabei gibt es so viele schöne Rezepte – neben Rohkostsalaten, Suppen und Kuchen mache ich ja besonders gerne Ofengemüse aus dem süßlichen Wurzelgemüse. Diesmal gab es zart rosa gebratenes Lamm mit orientalischen Karotten und Couscous – die Karotten habe ich mit Harissa und Cumin gewürzt und mit einem schnellen Joghurt-Dip serviert.

Lamm mit orientalischen Karotten und Couscous

Zutaten für 2 Personen:

2 Stück Lammrücken

1 TL Olivenöl

Salz & Pfeffer

120g Couscous

300ml leichte Gemüsebrühe

Für die Karotten:

400g Karotten

1/2 TL Harissapulver

1/2 TL Cumin

1 EL Olivenöl

Für den Joghurt:

150g (fettarmer) Joghurt

6 Blätter Minze

Pfeffer & Salz

1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Die Karotten schälen und der Länge nach vierteln. Das Öl mit Cumin und Harissa verrühren und über die Karotten geben. Alles gut vermengen, die Karotten in eine Auflaufform geben und 20-25 Minuten in den Backofen schieben. Nach der Hälfte der Zeit einmal gut durchmischen.

Die Brühe für den Couscous aufkochen, den Couscous in einem feinen Sieb waschen und anschließend nach Packungsanleitung in der Brühe garen.

Das Lamm rundum mit Öl einreiben. Eine schwere Pfanne erhitzen und das Lamm von beiden Seiten scharf anbraten. Die Hitze reduzieren (hier Stufe 8 von 14) und das Fleisch auf den gewünschten Garpunkt braten.

Die Minze in sehr feine Streifen schneiden und in den Joghurt geben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und kurz ziehen lassen.

Die Karotten aus dem Ofen holen und zusammen mit dem Lamm und dem Couscous anrichten. Den Dip als extra Schälchen mit auf den Tisch stellen.

Guten Appetit!

Lamm mit orientalischen Karotten und Couscous




Lammrücken auf Couscous

Lammrücken auf Couscous

Lamm und Ostern gehören einfach zusammen. Da ist die Lammkeule natürlich ein allseits beliebter Klassiker und auch bei mir immer wieder ein ganz klarer Favorit. Wenn es aber kein großer Lammbraten sein muss, sondern ganz einfach und schnell gehen soll, dann ist dieser Lammrücken auf Couscous wirklich ideal. Der Couscous ist schnell gemacht und auch der Lammrücken muss nur kurz gebraten werden. Trotzdem ist auch dieses relativ einfache Gericht super lecker und das zarte Fleisch nicht weniger festlichals der klassische Sonntagsbraten!

Lammrücken auf Couscous

Zutaten für 2 Personen:

2 Stück Lammrücken, zusammen ca. 250g

Olivenöl

etwas Fleur de sel

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für den Couscous:

1/2 Bund Koriander

1 TL Harissa Pulver

50g Couscous

500ml Gemüsebrühe

3 EL Olivenöl

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Gemüsebrühe für den Couscous zum kochen bringen und den Couscous hinein geben. 3 Minuten köcheln lassen, danach darf der Couscous noch 10 Minuten quellen wobei ich ihn gelegentlich umrühre damit er schön locker wird.

Die Grillpfanne* erhitzen und den Lammrücken rundum mit etwas Olivenöl einreiben. Das Fleisch von jeder Seite 1 Minute lang scharf anbraten, dann die Temperatur auf mittlere Hitze (hier Stufe 8 von 14) reduzieren und das Fleisch von jeder Seite weitere 4-5 Minuten braten bis es medium ist. Achtet dabei auf euer Gefühl, nicht jedes Stück Lammrücken und jede Pfanne ist gleich – wenn ihr euch beim Garpunkt unsicher seid macht den Drucktest.

Den Koriander fein hacken und mit dem Olivenöl, Harissapulver und Zitronensaft verrühren. Das scharfe Öl unter den Couscous heben und alles bei Bedarf nochmal mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Das Lamm aus der Pfanne nehmen, mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und kurz ruhen lassen. Den Couscous auf den Tellern anrichten. Den Lammrücken in dünne Scheiben aufschneiden und auf dem Couscous platzieren. Eine Prise fleur de sel über das Fleisch geben und einige Salzflocken auf die Teller setzen.

Sofort servieren bevor das Fleisch abkühlt.

Schnell und fein!

Lammrücken auf Couscous




Hähnchen Tajine wie in Marokko

Hähnchen Tajine wie in Marokko

Manchmal braucht man einen Schubser um endlich in die Gänge zu kommen. Im November waren wir in Marrakesch – ich habe es immer noch nicht geschafft euch darüber zu berichten, aber ich verspreche das kommt noch. Wie auch immer – in Marrakesch habe ich mir eine wunderbare Tajine gekauft. Wir haben lange und hart verhandelt, aber am Ende haben wir ein wunderbares Exemplar mit nach Hause gebracht. Natürlich haben wir auch Gewürze eingekauft, unter anderem ein Hähnchengewürz das uns vor Ort so gut geschmeckt hat. Wie es dazu kommt, dass ich jetzt endlich mit der Tajine gekocht habe? Die Antwort lautet 4 Jahre Bushcooks Kitchen! Dorothée wünscht sich hier unsere Souvenirs aus der Küche – perfekt, Tajine und Gewürz gehen an den Start. Als ich die Tajine gekauft habe hat uns einer der Jungs aus dem Hotel gefragt ob wir Zuhause offenes Feuer haben. Als ich das verneint habe hat er mich ein bisschen mitleidig angeschaut und dann gesagt: „Nicht so schlimm, es wird sicher auch so gehen…“ Wir fanden unsere marokkanische Hähnchen Tajine auf jeden Fall sehr lecker!

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Zutaten für 2-3 Personen:

4 Hähnchenschenkel

2 EL Olivenöl

3 EL marokkanisches Hähnchengewürz

etwas Salz

2 Zitronen (besser eingelegte Zitronen)

1 kleine Zucchini

1 rote Paprika

2 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

1 Bund Minze

1 Bund Koriander

1 Hand voll grüne Oliven

1 Hand voll schwarze Oliven

ca. 150ml Gemüsebrühe + 2 Tassen

1 Tasse Couscous

Zubereitung:

Hähnchengewürz, Salz und Öl zu einer Marinade verrühren. Die Keulen am Gelenk teilen und das Fleisch mit der Marinade einreiben. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und die Zwiebeln vierteln. Die Zitronen vierteln. Die Oliven und Kräuter mit in die Tajine geben. Den Ofen auf 120°C vorheizen und so viel heiße Brühe in die Tajine füllen, dass die Vertiefung in der Mitte gefüllt ist.

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Die Tajine für 2 Stunden in den Ofen schieben. Dann die Zucchinischeiben und die Paprikastifte dazu geben und alles für eine weitere halbe Stunde garen lassen. Durch das herabtropfende Kondenswasser in der Tajine wird das Geflügel durchgehend übergossen und am Ende wunderbar zart.

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In den letzten Minuten einen Topf mit Couscous und Brühe aufkochen, zwei Minuten köcheln und dann gar ziehen lassen. Die Tajine aus dem Ofen holen.

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Couscous, Hähnchen und Gemüse gemeinsam anrichten.

Da kommt Urlaubsfeeling auf!

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Hähnchenkeulen auf Orangen mit Ahornsirup

Hähnchenkeulen auf Orangen mit Ahornsirup

Hähnchenkeulen gehen fast immer. Mit einem frischen Salat und etwas Reis oder Couscous. Hier habe ich ihnen einen fruchtigen Touch gegeben und sie auf einem Bett aus Orangen in den Ofen geschoben. Am Ende wurden sie erst mit Tabasco und anschließend mit Ahornsiurp eingepinselt. Eine tolle Kombination mit Suchtpotential!

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Zutaten für 4 Personen:

3 Orangen

4 Hähnchenkeulen

100ml Orangensaft

Salz

2 EL Tabasco

4 EL Ahornsirup

Beilagen:

1 Tasse Couscous

2 Tassen Gemüsebrühe

Blattsalat

Salatgurke

Tomaten

Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen rundum mit Salz einreiben. Die Orangen dünn aufschneiden und gleichmäßig in der Auflaufform / dem Bräter verteilen. Mit Orangensaft aufgießen und die Keulen darauf platzieren. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Keulen für 45 Minuten darin verschwinden lassen. Die Keulen gelegentlich mit dem Orangensaft aus dem Bräter einpinseln.

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10 Minuten vor Ende der Garzeit werden die Keulen mit Tabasco beträufelt. Die Sauce mit einem Pinsel gleichmäßig verteilen.

Den Couscous mit der Brühe in einen Topf geben, kurz aufkochen und ziehen lassen. Für den Salat das Gemüse klein schneiden und in eine Schüssel geben.

5 Minuten vor Ende der Garzeit werden die Keulen großzügig mit Ahornsirup eingepinselt. Jetzt sollte man sie im Auge behalten, sie dürfen gold-braun, aber nicht schwarz werden.

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Die Keulen mit dem Couscous anrichten. Die Orangensauce aus dem Bräter als warmes Dressing für den Salat mit auf den Tisch stellen. Durch das einpinseln mit Tabasco und Ahornsirup bekommt das Hähnchen eine tolle süß-scharfe Note.

Ganz einfach und lecker!

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Marokkanisch gewürztes Brathähnchen mit Couscous

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Marokkanisch gewürztes Brathähnchen mit Couscous

Letzte Woche Montag war der erste Tag meines angekündigten „Rewe Nachhaltigkeits Selbsttest“. Montag – ein ganz normaler Arbeitstag. Kein großartig komplizierter Schnickschnack, es soll einfach ein leckeres Brathähnchen geben. Das wird bei mir mit einem marokkanischen Hähnchengewürz aus Marrakesch eingepinselt, dazu gibt es Couscous, Minzjoghurt und einen leckeren Karottensalat. Das Hähnchen hat das Pro Planet Label und wurde somit mit nicht gentechnisch veränderten Futtermitteln ernährt und mit geringerer Besatzdichte aufgezogen.  Mir ist besonders die Sache mit dem gentechnisch veränderten Futter wichtig – ich finde gentechnisch veränderte Lebensmittel sehr fraglich und möchte das weder direkt noch indirekt zu mir nehmen. Das Hähnchengewürz haben wir aus dem Urlaub mitgebracht, Joghurt, Karotten und Couscous sind aus dem Rewe Bio-Sortiment. Die Minze habe ich im eigenen Garten gezogen und getrocknet. Ich würde sagen für den ersten Tag hat alles gut geklappt, nur die Gemüsebrühe war nicht Bio… aber man lernt ja dazu. Sonst musste ich für keine Zutat nach Ersatz suchen und wir hatten ein leckeres und relativ unkompliziertes Abendessen.

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Brathähnchen, 1,2kg

3 TL Hähnchengewürz, hier eine marokkanische Gewürzmischung

3 EL (Bio-) Olivenöl

Für den Couscous:

125g (Bio-) Couscous

250ml Gemüsebrühe

Für den Salat:

3 (Bio-) Karotten, ca. 350g

3 EL Sesamöl

3 EL Orangensaft

Pfeffer & Salz

1 TL (Fair Trade) Honig

Für den Joghurt:

150g (Bio-) Joghurt

1 TL getrocknete Minze

1 TL (Fair Trade) Honig

Zubereitung:

Für das Hähnchen rühre ich aus dem marokkanischen Gewürz und Olivenöl eine Gewürzmischung an. Das Hähnchen kommt auf den Spieß und wird rundherum eingepinselt. So verschwindet es für gut 1 Stunde bei 180°C im Backofen wo es seine Runden dreht.

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Die Karotten grob raspeln und mit Sesamöl, Orangensaft, Honig, Pfeffer und Salz ein Dressing anrühren. Alles gut vermischen und abschmecken.

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Für den Minzjoghurt die getrocknete Minze unter den Joghurt rühren und mindestens 20 Minuten ziehen lassen. Dann mit Honig abschmecken.

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Den Couscous in die kalte Brühe geben und kurz aufkochen. 5 Minuten im abgedeckten Topf quellen lassen.

Das fertige Hähnchen aus dem Ofen holen und vom Spieß schieben.

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Das Hähnchen halbieren und auf jeden Teller ein halbes Hähnchen, etwas Couscous, Karottensalat und einen Klecks Minzjoghurt geben.

Lecker, frisch und einfach gemacht!

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Diese Aktion findet in freundlicher Kooperation mit der Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” statt. Alle Erfahrungen die ich im Laufe dieser Woche sammle und alle Eindrücke über die ich hier berichten werde entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.

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Geschmorte Lammschulter mit Couscous und orientalischen Dips

Geschmorte Lammschulter mit Couscous und orientalischen Dips

Lamm ist eine tolle Sache – ich persönlich liebe es in so ziemlich jeder Variante. Mein letztes Projekt war eine orientalisch gewürzte und über mehrere Stunden zart geschmort Lammschulter (mal wieder aus dem Frischeparadies) mit Couscous, drei orientalischen Dips und etwas Granatapfel. Super lecker – und seht ihr wie zart das Fleisch ist? Außerdem macht sie sich so ziemlich von selbst.

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Lammschulter, ca. 1,6kg

2 EL Butter

1 TL Cumin

2 TL gemahlener Koriander

1/2 EL getrockneter Thymian

1/2 EL getrockneter Rosmarin

8-10 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

2 Granatäpfel

Für den Couscous:

2 Gläser Couscous

2 Gläser Brühe

2 EL Butter (für den Couscous)

1 kleines Bund Petersilie

Zubereitung:

Der erste Schritt ist es, eine Form zu finden in die diese Lammschulter hinein passt. Ein Bräter mit Deckel wäre ideal, aber die Schulter passt bei mir nur in die große Auflaufform – also muss ich improvisieren und die Auflaufform mit Alufolie abdecken. Aber so weit ist es noch nicht.

Zuerst steche ich mit einem kleinen Messer tiefe Löcher in das Fleisch. In jedes dieser Löcher stopfe ich eine kleine oder eine große, halbierte Knoblauchzehe tief hinein. So versenke ich ungefähr 8 Knoblauchzehen in der Lammschulter.

Als nächstes reibe ich die Schulter mit der weichen Butter rundherum ein. Dann würze ich sie mit Cumin, gemahlenem Koriander, Thymian und Rosmarin. Die Zwiebeln viertel ich und lege sie mit der Lammschulter und 2-3 Knoblauchzehen in die Auflaufform.

Jetzt kommen noch 2 Tassen Wasser dazu, die Form wird mit Alufolie abgedeckt (an den Kanten schöne fest andrücken) und ab geht es in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Dort bleibt die ganze Geschichte insgesamt für knapp 4 Stunden. Ich schaue nur ab und an nach ob nochmal etwas Wasser dazu gegeben werden muss.

Wenn die Lammschulter 3,5 Stunden geschmort hat fange ich mit den Dips an. Dafür brauche ich etwas über eine halbe Stunde. Wichtig ist, dass die Aubergine zuerst mit in den Ofen kommt. Der Rest ist im Rezept für die Triologie orientalischer Dips beschrieben. Sobald die 4 Stunden für das Fleisch um sind nehme ich die Folie ab und gebe Saft und Kerne von einem Granatapfel dazu. Dann lasse ich das Ganze für eine weitere knappe halbe Stunde (20-30 Minuten) offen im Ofen.

Diese Zeit nutze ich um den Couscous zu kochen. Dafür lasse ich die Brühe aufkochen und gebe den Couscous dazu. Nach Packungsanleitung 1 Minute köcheln lassen, von der Herdplatte nehmen und dann abgedeckt für weitere 10 Minuten zum ziehen beiseite stellen. Wenn der Couscous fertig ist gebe 2 EL Butter und die fein gehackte Petersilie dazu.

Jetzt haben wir Couscous und 3 Dips – es fehlt nur noch das Fleisch. Das hole ich jetzt aus dem Ofen. Es duftet einfach wunderbar nach Fleisch, Kräutern und allem drum und dran.

Nun muss ich nur noch das Fleisch vom Knochen lösen. Dazu nehme ich zwei Gabeln und ziehe es einfach ab und in kleinere Stücken. Dadurch, dass es so super zart geschmort ist geht das fast von alleine.

Dann richte ich ich Couscous und Fleisch auf dem Teller an. Über das Fleisch gebe ich noch einige Kerne vom zweiten Granatapfel. Es duftet immer noch wunderbar und so geht es schnell zum Tisch. Die Dips werden in die Mitte gestellt, eine Flasche Wein (ein kräftiger Roter der schon etwas atmen durfte) kommt dazu – ich mache meine Fotos und dann bleibt mir nur noch zu sagen:

Guten Appetit!




Orientalische Hähnchenbrust mit fruchtigem Couscous, Mango-Ingwer-Sauce und gebratenem Römersalat

Orientalische Hähnchenbrust mit fruchtigem Couscous, Mango-Ingwer-Sauce und gebratenem Römersalat

Ich habe diese Woche die Schlemmertüte getestet. Ein interessantes System – am Montag Abend werden einem Zutaten für 3 Tage geliefert. Kochen darf man aber selbst. Normalerweise für mich nicht machbar, Montags bin ich meist auf Reisen – aber dieses Jahr hatte ich für meinen Geburtstag Urlaub genommen und war in der angekündigten Lieferzeit (17-22Uhr) zuhause. 3 Tage, 3 Gerichte und jede Menge frische Zutaten. Am ersten Tag gibt es Maishähnchen in orientalischer Marinade, Mango-Minz Couscous, einen Mango-Joghurt Dip den ich noch mit Ingwer ergänze und gebratenen Römersalat. Normalerweise suche ich meine Zutaten lieber selbst aus, hier lasse ich mich einfach mal überraschen. Und so kam kurzerhand die orientalische Hähnchenbrust mit fruchtigem Couscous auf den Tisch!

Zutaten für 2 Personen (geliefert wird für 4):

2 Maishähnchenbrüste (400g), oder Hähnchenbrustfilets mit Haut

2 TL Currypulver

1 TL Cumin

1 TL Kurkuma

1 TL Senf

1/2 TL Sumach

1 TL Paprikapulver

3 EL Erdnussöl (vorgeschlagen wird Olivenöl)

Salz & Pfeffer

200g Joghurt (hier Bio)

1 Mango

1/2 TL Ingwerpulver

2 Gläser Brühe (insgesamt 200 ml)

2 Gläser Couscous

1 kleines Bund Minze

1 Kopf Romanasalat

Die frischen Zutaten werden geliefert, die Gewürze muss man im Vorrat haben. Was man braucht wird einem aber rechtzeitig angekündigt. Kurkuma, Sumach und Ingwerpulver habe ich frei ergänzt. Das Rezept ist auf eine Zubereitung in 30 Minuten ausgelegt. Ich habe eher 35-40 Minuten gebraucht, habe mich aber auch nicht sonderlich beeilt.

Zubereitung:

Für die Marinade gebe ich Curry, Kurkuma, Cumin, Paprikapulver, Salz, Sumach, Senf und Erdnussöl in eine Tasse und verrühre alles zu einer Paste.Die Hähnchenbrüste wasche ich ab, tupfe sie trocken und salze sie leicht. Dann werden sie rundherum mit Marinade eingerieben.

Zum Anbraten entscheide ich mich für eine Steakpfanne. Da kann ich den Griff abnehmen um die Pfanne samt Hähnchenbrüsten in den Ofen zu schieben. Die Hähnchenbrüste werden also von beiden Seiten scharf angebraten, dann kommen sie bei 180°C in den vorgeheizten Backofen wo sie bis zum Ende bleiben dürfen (10-12 Minuten).


Für den Couscous bringe ich die Brühe zum kochen. Couscous und Brühe setze ich im Verhältnis 1:1 an – bedeutet 2 Gläser Brühe und knapp 2 Gläser Couscous. Während die Brühe erhizt wird geht es der Mango an den Kragen – hier muss ich mich outen…. mein lieblings Asia-Gemüsestand bietet die immer vorgeschnitten in kleinen Bechern an. Aber kein Problem – selbst ist die Frau. Eng am Kern langschneiden, Reste mit einem kleinen Messer abschälen. Die Hälfte der Mango wird dann in Würfel geschnitten, der Rest kommt in den Becher für den Stabmixer und wird zusammen mit dem Joghurt püriert. Schmeckt schon ganz gut, ich gebe aber noch etwas Ingwerpulver dazu. Schmeckt jetzt sehr gut.

Die Brühe kocht und ich gebe den Couscous hinein. Durchgehen umrühren und nach 1 Minute vom Herd nehmen und abgedeckt beiseite stellen. Der Topf hält die Wärme.Die Minze wird fein gehackt. Dann hebe ich die Mangowürfel und die gehackte Minze unter. Deckel drauf und wieder beiseite stellen.

Jetzt nehme ich die Pfanne mit den Hähnchenbrüsten aus dem Ofen und lege das Fleisch kurz zum Entspannen auf ein Brettchen. Den Römersalat wasche ich ab und halbiere ihn. Dann kommt er in der Fleischpfanne auf den Herd und wird kurz mit einem Schlückchen Erdnussöl von beiden Seiten gebraten. Ich entscheide mich hier ihn noch leicht zu pfeffern und zu salzen.

Das Hähnchen schneide ich in Scheiben auf und richte diese mit dem Mango-Minz Couscous und dem gebratenen Salat an. Über das Fleisch gebe ich ein wenig Mango-Ingwer Sauce, der Rest der Sauce wird in einem extra Schälchen mit auf den Tisch gestellt.

Ein schönes Rezept das leicht gemacht ist und auch meiner besseren Hälfte geschmeckt hat.

Lasst es euch schmecken!