Karotten-Selleriesalat mit Rosinen

Es ist mal wieder so weit – die Rettungstruppe rund um Turboausfrau Susi rettet was zu retten ist und ich habe es diesmal auch wieder geschafft ein Rezept vor dem tristen Dasein als Fertigprodukt zu retten. Dabei ist es mir in diesem Fall gar nicht so leicht gefallen – Eva von Evchen kocht hat  das Thema „Essen zum Mitnehmen“ vorgeschlagen und da ich damit irgendwie kaum Berührungspunkte habe mangelte es erst einmal auch an Ideen. Denn meistens nehme ich mir ein belegtes Brot, etwas Obst oder Müsli mit ins Büro und „schmiert etwas Butter auf die Stulle bevor ihr die Hähnchenwurst oder den Käse darauf legt“ ist ja kein Rezept. 



Karotten-Selleriesalat mit Rosinen

Dann kommt es ab und an vor, dass ich Reste vom Vortag mitnehme – aber auch das ist ja kein direktes Rezept zum Mitnehmen. Außerdem soll es ja ein passendes Fertigprodukt dazu geben. Dann habe ich noch an Smoothies gedacht, aber die nehme ich auch nicht mit… und jetzt kommen wir endlich auf den Punkt – dann sind da noch fertige Salate. Ehrlich gesagt habe ich mich da schon so oft geärgert, wenn ich mir doch mal einen geholt habe. Ich kann diese Fertigdressings einfach nicht leiden, der Salat ist oft gefühlt eher Salatstrunk als Blattgrün und die Tomaten meist komplett geschmacksneutral. Also habe ich mich für einen leckeren Salat entschieden den man am Vorabend vorbereiten kann – meinen Karotten-Selleriesalat mit Rosinen und Mandeln. Lecker, unkompliziert und da keine Milchprodukte oder Fleisch verwendet werden ist er auch nicht sonderlich nachtragend wenn er nicht die ganze Zeit gekühlt wird. Was nehmt ihr gerne mit zur Arbeit? Die Rezepte der anderen Retter findet ihr wie immer unter dem Beitrag – viel Spaß beim Stöbern!

Zutaten für 3 Portionen:

700g Karotten

2 Stangen Sellerie + Selleriegrün

1/2 Zwiebel

1 kleiner Apfel

3-4 EL Rosinen

2 EL Olivenöl

1 Zitrone

1 TL Honig

Pfeffer & Salz

1 Hand voll Mandeln

Zubereitung:

Die Rosinen mit dem Zitronensaft, dem Olivenöl, Honig, Pfeffer und Salz in einer Schüssel geben und gut verrühren. Einige Minuten ziehen lassen.

Die Karotten, die Zwiebel und den Sellerie schälen, den Apfel waschen, vierteln und entkernen. Alles von Hand oder in der Küchenmaschine* fein reiben und gut miteinander vermengen. Das Selleriegrün fein hacken.

Den Karottensalat mit dem Dressing vermengen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Die Mandeln hacken und unbedingt separat transportieren. Sie sollen nicht aufweichen und kommen erst direkt vor dem Essen mit in den Karotten-Selleriesalat mit Rosinen. 

Ein leckeres kleines Mittagessen für unterwegs!

Und hier findet ihr die Rezepte der anderen Retter:


Anna Antonia – Quiche mit Reh und Meerrettich

auchwas – Tartelettes mit Kaki und Blauschimmelkäse

Brigittas Kulinarium – Chioggia-Rübensalat mit Feta to go

Brittas Kochbuch – Chicken Teriyaki Sub

Brotwein – Club Sandwich Varianten – Huhn, vegetarisch, Avocado, Thunfisch

Cakes Cookies an more – Focaccia mit Frischkäse und Rohschinken

CorumBlog 2.0 – Sonnengelber Reissalat zum Mitnehmen

Das Mädel vom Land – Jausenhasen

evchenkocht – Bulgur-Salat mit Hackbällchen

Fliederbaum – Veganes Essen zum Mitnehmen aus Mandelmilchproduktion

Food for Angels and Devils – Salat to go

genial-lecker – Asiatischen Steckrübensuppe

Kleines Kuliversum – Wintersalat mit Honig-Senf Dressing aus dem Glas

Madam Rote Rübe – Schoko-Chiapudding mit Cashew-Mandelcreme und Birne – Leckeres zum Mitnehmen

Pane-Bistecca – Chaeschuechli

Unser Meating – Eier-Geflügelsalat to go

Turbohausfrau – Müsli to go

Karotten-Selleriesalat mit Rosinen




Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Ich habe euch ja vor einiger Zeit an dieser Stelle schon das Kochbuch Querfeldein* von Frank Buchholz vorgestellt und euch eine kleine Vorschau gegeben welche Gerichte ich daraus getestet habe. Eins war der Kabeljau auf der super cremigen Polenta, ein anderes diese geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney… oder Apfelchutney – da hat sich im Buch ein Hauch Verwirrung eingeschlichen, der Titel de Rezepts spricht nämlich von Apfelchutney während die Zutatenliste und der Rezepttext Birnen verlangen. So oder so bin ich sicher, dass es in beiden Varianten sehr lecker wird, da ich mit der Zutatenliste einkaufen gegangen bin gab es Birnenchutney. Der Schaufelbraten vom Rind wird beim Schmoren super zart und ist wirklich ein Traum. Das Sellerie Püree ist mal wieder nichts für die schlanke Linie, aber dafür richtig lecker. An die Bikinifigur denken wir dann einfach… später. Tatsächlich kommen mit Brotcroutons und knusper Speck wirklich viele feine Komponenten zusammen die das Ganze am Ende zu einem genialen Gericht machen. Man muss sich beim Anrichten aber wirklich konzentrieren, sonst merkt man wie ich erst beim Bearbeiten der Fotos, dass die Kresse noch ungenutzt auf der Arbeitsplatte steht. Denkt euch dieses grüne i-Tüpfelchen also noch dazu und dann nichts wie ran an den Herd – 4,5-5 Stunden müsst ihr für dieses Gericht nämlich einplanen!

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Zutaten für 4 Personen:

1,5kg Rinderschulter, hier Schaufelbraten

Salz & Pfeffer

etwas neutrales Pflanzenöl

4 Karotten (ca. 100g)

100g Knollensellerie

3 rote Zwiebeln (ca. 200g)

400ml Rotwein, hier alkoholfrei

300ml roter Portwein

1-2 Lorbeerblätter

800ml Kalbsfond (im Original 1L)

Mehlbutter (1 EL weiche Butter + 2 EL Mehl)

Für das Selleriepüree:

500g Knollensellerie

Salz & Pfeffer

1 gute Prise Muskat

1/2 Zitrone

150g Butter

2 EL Schlagsahne

Für das Chutney:

50g Zucker

2 Birnen (250g)

2 Schalotten (75g)

70ml weißer Balsamico Essig

1/2 Vanilleschote

30g Senfsaat

1 Stück Sternanis

Außerdem:

1 große Scheibe Weißbrot (ca. 80g)

80g Pancetta

etwas Kresse

Zubereitung:

Während das Originalrezept jede Komponente für sich listet werde ich das Ganze hier wieder chronologisch sortieren.

Die Rinderschulter von den Sehnen befreien und mit Pfeffer und Salz rundum würzen. Karotten, Sellerie und Zwiebeln schälen und klein würfeln.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Den Backofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Öl in einem großen ofenfesten Topf* erhitzen und die Rinderschulter rundum darin anbraten. Das Gemüse dazu geben und mit anrösten.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Mit Rotwein und Portwein ablöschen und die Flüssigkeit reduzieren. Das Lorbeerblatt und den Kalbsfond dazu geben, kurz aufkochen und den Deckel auflegen. Den Topf für 4 Stunden in den Ofen stellen.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Die weiche Butter mit dem Mehl vermengen und in den Kühlschrank stellen.

Nach knapp 3 Stunden die Birne und die Schalotten für das Chutney schälen und würfeln. Den Zucker für das Chutney in einem kleinen Topf karamellisieren. Die Birnen- und Schalottenwürfel dazu geben und das Ganze mit Essig ablöschen.

Das Mark der Vanilleschote, den Sternanis und die Senfsaat dazu geben…

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

…und alles im geschlossenen Topf 30 Minuten sanft köcheln lassen.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Für das Püree den restlichen Sellerie schälen und klein würfeln. Etwas Wasser aufkochen, den Zitronensaft und die Selleriewürfel hinein geben und alles mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Köcheln lassen bis der Sellerie weich ist. Dann das Wasser abgießen. Den Sellerie ausdampfen lassen. Die Butter zufügen und alles im Mixer pürieren.Die Schlagsahne aufschlagen und vorsichtig unterrühren. Im abgedeckten Topf auf kleinster Stufe warm halten.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Den Topf mit der Rinderschulter aus dem Ofen nehmen. Die Temperatur im Ofen auf 200°C erhöhen und den Pancetta auf ein Backblech mit Backpapier legen. Knusprig backen. Das Fleisch aus dem Topf heben und kurz beiseite stellen. Die Lorbeerblätter entfernen und die Sauce pürieren.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Das Fleisch zum warm halten zurück in die Sauce geben. Nebenbei das Brot knusprig toasten oder in der Pfanne anrösten.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Die Bratensauce, das Selleriepüree und das Chutney ein letztes Mal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Zuerst das Püree auf die Teller geben. Die geschmorte Rinderschulter in Scheiben schneiden und jeweils ein großes Stück von dem zarten Fleisch darauf setzen. Das fertige Chutney auf dem Fleisch platzieren.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Zu guter Letzt den Pancetta klein bröseln und das Brot in Würfel schneiden. Beides über das Türmchen aus Püree, Fleisch und Chutney geben und nicht vergessen es mit etwas Kresse zu dekorieren. Alles mit der Sauce „umgießen“.

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

Servieren und genießen!

Geschmorte Rinderschulter mit Sellerie und Birnenchutney

 




Coq au vin

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Coq au vin

Sonntag – das große Finale in meinem Rewe Nachhaltigkeits Selbsttest. Der Sonntag ist ein Tag an dem man in der Regel etwas mehr Zeit zum Kochen hat. Da muss es kein schnelles Abendessen sein, da darf es auch ein bissl Zeit in Anspruch nehmen. Mich stört das natürlich gar nicht – ich stehe ja gerne in der Küche. Wobei sich so ein Coq au Vin ja fast von alleine macht. Das Hähnchen schmort dabei etwas über eine Stunde, insgesamt ist man etwas wenige als zwei Stunden beschäftig. Das fand ich auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit noch verträglich – mit einem Pulled Pork das unzählige Stunden im Ofen verbringt hätte ich hier wohl ein schlechtes Gewissen gehabt.

Der Coq au vin hat super zum Thema gepasst – das Huhn (ja, eigentlich sollte es ein Hahn sein…) ist, genau wie das Brathähnchen am Montag, aus dem Pro Planet Label Sortiment, genauso die Karotten. Die Zwiebeln und Champignons sind aus der Rewe Regional Reihe, das Öl, der Rotwein und die Lorbeerblätter sind Bio Produkte. Der Rosmarin ist aus meinem Vorratskämmerlein und kommt aus dem eigenen Garten – das passt!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Hähnchen (hier ca. 1,2kg)

etwas (Bio) Olivenöl

2 EL Mehl

2 Zwiebeln

1/4 Knollensellerie

3 Karotten

1 Flasche (Bio) Rotwein

600ml Hühnerbrühe

2 Zweige Rosmarin (hier getrocknet)

3 Lorbeerblätter

5 Streifen Bacon

250g braune Champignons

40g Butter

Pfeffer & Salz

1 EL Tomatenmark

etwas frische Petersilie

Zubereitung:

 Das Hähnchen waschen und in mindestens vier Teile zerlegen. Trocken tupfen und in einem großen, flachen Topf das Olivenöl erhitzen. Die Hähnchenteile einige Minuten rundum anbraten und wenn sie schön Farbe bekommen mit Mehl bestäuben und mit etwas Rotwein ablöschen. Gut rühren, damit das Mehl keine Klümpchen bildet und dann mit der Hühnerbrühe und so viel Rotwein ablöschen, dass noch in etwas 1/3 in der Flasche verbleibt. Ihr könnt auch den ganzen Wein nehmen, aber so habt ihr für jeden noch ein passendes Glas Wein zum Essen und dem Coq au vin reicht diese Menge vollkommen aus.

Den Sellerie, die Karotten und die Zwiebel schälen und klein schneiden. Die Gemüsewürfel zusammen mit den Lorbeerblättern und dem Rosmarin in den Topf geben. Den Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze ungefähr 80 Minuten leise köcheln lassen. Ab und an einen Blick darauf werfen, gemacht werden muss in dieser Zeit eigentlich nix.

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Gegen Ende der Garzeit wird der Speck in kurze Stück geschnitten und ohne zusätzliches Fett in einer beschichteten Pfanne knusprig gebraten. Beiseite stellen und die geviertelten Pilze mit wenig Olivenöl rundum braun anbraten. Den Speck wieder dazu geben und alles mit Pfeffer kräftig würzen.

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Das Huhn aus dem Topf nehmen und kurz beiseite stellen. Den Pilz-Speck mix in den Topf geben und alles einmal kräftig aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Butter einrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und das Huhn (es ist so zart, dass es schon fast alleine vom Knochen fällt) wieder in die Sauce geben.

Auf die Teller verteilen und mit etwas frisch gehackter Petersilie bestreuen. Mit dem verbliebenen Rotwein servieren. Ich kann nur sagen: das Hähnchen ist traumhaft zart und die Sauce wunderbar aromatisch. Und falls bei euch auch ein kleiner Rest bleibt kann man daraus ganz leicht am nächsten Tag eine leckere Pasta machen…

Bon appétit!

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Mein Fazit zu meiner Woche im Nachhaltigkeits Selbsttest:

es hat mir großen Spaß gemacht mich bewusster mit den einzelnen Produkten auseinander zu setzen und zu sehen, dass es viele Zutaten gibt bei denen man auf Nachhaltigkeit achten kann, ohne dabei ausschließlich auf Bio-Produkte angewiesen zu sein. Das macht einen ab und an etwas flexibler und schont natürlich auch den Geldbeutel – aber man braucht eben kein schlechtes Gewissen zu haben, weil man weiß, dass auch bei diesen Produkten auf Nachhaltigkeit geachtet wird und die Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt kontinuierlich verbessert werden. In etwa ab der Mitte der Woche hatte ich einen guten Überblick über die Produkte aus dem Pro Planet Sortiment und ich denke in So schnell kann das gehen.

Hier nochmal die Rezepte der Woche im Überblick:

Marokkanisch gewürztes Brathähnchen mit Couscous

Crémige Steckrübensuppe mit Hähnchenspießen

Offenes Sandwich mit Feta-Hackbällchen

Tagliatelle mit Hackfleisch und Paprika

Steak mit Steckrübenpüree und Rosenkohl

Vollkorn Hähnchen-Sandwich mit Rosenkohl und Senfsauce

Coq au vin

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Vielen Dank an die Rewe Nachhaltigkeitsinitiative „Gemeinsam Gutes tun“ – es hat mir großen Spaß gemacht diesen Selbsttest mit euch umzusetzen!

Diese Aktion findet in freundlicher Kooperation mit der Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” statt. Alle Erfahrungen die ich im Laufe dieser Woche sammle und alle Eindrücke über die ich hier berichten werde entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.

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Hühnernudelsuppe mit Suppenhuhn

Hühnernudelsuppe mit Suppenhuhn

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in klimatisierten Bereichen und besonders im Flieger hat mich eine dicke Erkältung erwischt. So dick, dass es gestern Hühnernudelsuppe geben musste. Aber nicht so wie bei meinem Anti-Kater Süppchen mit Hähnchenbrustfilet als schnelle Nummer, sondern so richtig mit Suppenhuhn. Das macht sich ja zum Glück alleine, so konnte ich auf der Couch Frauenfilme gucken und das Huhn hat sich mit sich selbst beschäftigt. Zum Glück bin ich heute schon wieder einigermaßen fit…

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Zutaten für 3 Personen:

1 Suppenhuhn (etwas über 1kg)

3 Lorbeerblätter

6 Nelken

5 Pimentkörner

Salz & Pfeffer

4 Karotten

1 Scheibe Knollensellerie

1 kleines Bund Petersilie

1 Stange Lauch

1 Hand voll Suppennudeln

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Es ist wirklich ganz einfach – ich schneide zwei der Karotten und das Stück Sellerie in grobe Stücken. Der halbe Lauch (das untere Ende) wird in Ringe geschnitten, dann kommt das Gemüse zusammen mit der Petersilie, Lorbeerblättern, Nelken und Piment in einen großen Topf. Mit 6 Litern Wasser auffüllen und eine gute Prise Salz dazugeben.

2-2,5 Stunden köcheln lassen. Dann hebe ich das Huhn aus der Suppe und lasse es kurz etwas abkühlen. Die Suppe durch ein Sieb gießen, das Gemüse und die Gewürze entsorgen, die Suppe zurück in den Topf geben. Die verbliebenen zwei Kartoffen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den restlichen Lauch ebenfalls in dünne Ringe schneiden und beides zusammen mit den Suppennudeln in die Suppe geben und 8 Minuten lang köcheln lassen bis die Nudeln fertig sind.

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Dem Huhn zuerst die Haut abziehen, das geht recht einfach, und dann das Fleisch von den Knochen lösen. Ich schneide das Fleisch mit dem Messer noch etwas klein (einfach alles auf einen Haufen legen und ein paar Mal durchschneiden). Dann wandert das Fleisch für die letzten Minuten mit in den Suppentopf. So ein gut gekochtes Suppenhuhn lässt sich ganz einfach auslösen.

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Die Suppe mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken und auf tiefe Teller oder Schüsseln verteilen.

Restlos aufessen und schnell wieder gesund werden!

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Maultaschen vom Tafelspitz

Maultaschen vom Tafelspitz

Ich hab da mal wieder Bratenreste… bin ich eigentlich der einzige Mensch mit Bratenresten? Ich kann es mir nicht vorstellen, vom Braten hat man doch oft Reste. Mal mehr und mal weniger – aber zum Wegwerfen sind sie mir eigentlich immer zu schade. In diesem Fall war es auch wirklich nur ein in etwa faustgroßes Stück vom Tafelspitz, aber da kenn ich ja nix… wird da halt eine Maultaschenfüllung draus gemacht! Ich habe noch zwei Stück Suppenknochen und etwas Suppenfleisch übrig, die werden in (noch mehr) Rindersuppe verwandelt und dann geht’s los!

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Zutaten für 2 Personen:

Bratenreste vom Rind – hier Tafelspitz

1 kleines Bund Petersilie

2 Schalotten

100g Mehl

1 Ei

1 Prise Salz

Für die Suppe:

2 Scheiben Rinderknochen (ca. 200g)

200g Suppenfleisch

3 Lorbeerblätter

1 TL Pfefferkörner

5 Wacholderbeeren

200g Knollensellerie

1 Petersilienwurzel

1 Karotte

Pfeffer & Salz

2 Frühlingszwiebeln (weißer Anteil)

Zubereitung:

Die Vorbereitung dauert einen Moment. Ich gebe die Rinderknochenstücken, das Suppenfleisch, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Pfefferkörner in 1,5 l kaltes Wasser, das Ganze wird aufgekocht, es wird immer wieder der Schaum abgeschöpft und so darf das Süppchen 1,5 Stunden lang auskochen.

Nach 45 Minuten verknete ich Ei, Mehl und eine Prise Salz lange und ausgiebig zu Nudelteig. In Frischhaltefolie verpacken und 25 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen.

In dieser Zeit wird der Braten in kleine Stücken zerpflückt, die Petersilie fein gehackt und die Schalotten gewürfelt. Die Hälfte der Petersilie mit den Schalottenwürfeln und den Bratenresten vermengen und als Füllung für die Maultaschen beiseite stellen.

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Jetzt ist der Nudelteig an der Reihe. Ich ziehe ihn mehrfach durch die Nudelmaschine – zuerst ein paar mal auf der dicksten Stufe, dann wird es immer dünner bis am Ende (bei mir) Stufe 5 erreicht ist. Die Teigbahn lege ich auf die mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche. Die Bratenrest-Füllung in kleinen Häufchen auf der Teigbahn verteilen.

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Dann wird die Teigbahn längst zusammen geklappt und rund um die Füllung fest gedrückt. Dort wo die Füllung sitzt steche ich mit der Kuchengabel kleine Löcher in den Teig.

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Ich nehme jetzt (das aller erste Mal) mein Pasta-Bike (eine Zick-Zack-Rolle) zur Hand und trenne die Maultaschen voneinander. Dabei schneide ich recht dicht an der Füllung entlang. Aber nicht zu dicht, sonst gehen die Maultaschen beim Kochen vielleicht wieder auf.

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Für die Maultaschen setze ich jetzt einen Topf Salzwasser auf. Sobald das Wasser kocht kommen die Maultaschen hinein und dürfen 4 Minuten köcheln – das reicht aus!

Die Rindersuppe gieße ich durch ein Sieb, das Gemüse kommt weg, die Suppe wird mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Dazu kommt die in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebel und die fein gehackte Petersilie.

Jetzt gebe ich auf jeden Teller 2 Maultaschen und fülle das Ganze mit Rindersuppe auf.

Ein schönes „Resteessen“!

(Hätten aber auch für jeden 3-4 Maultaschen sein dürfen… na gut, mehr Reste hatte ich halt nicht).

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Tafelspitz mit Rösti und Apfelkren

Tafelspitz mit Rösti und Apfelkren

Für das Österreichevent gab es vorab eine klare Rindersuppe mit Frittatenstreifen. Aber was wäre ein passendes Hauptgericht? Bessere Hälfte liebt Tafelspitz – also habe ich eine landestypische Variante ausgesucht. Rösterdäpfel und Apfelkren als Begleitung… nachdem ich erst herausfinden musste was Apfelkren ist. Wisst ihr auch nicht? Apfel mit Meerrettich. Und lustigerweise hat mich besonders diese Beilage wirklich positiv aus den Latschen gehauen. Ich mag die Kombination. Aber probiert es selbst aus…

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 kg Tafelspitz

200g Rindersuppenknochen

3 Lorbeerblätter

5 Wacholderbeeren

10 Pfefferkörner

3 L Wasser

1/4 Sellerie

2 Petersilienwurzeln

1 Karotte

1 Zwiebel

Salz und Pfeffer

1 kleines Bund Petersilie

Für die Röstis:

250g Kartoffeln

3 Schalotten

Sonneblumenöl

1/2 TL Kümmel

Pfeffer & Salz

Für den Apfelkren:

2 Äpfel (säuerlich)

2 TL Meerrettich

1 Prise Puderzucker

1 Prise Salz

2 TL Öl

2 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Im ersten Schritt befreie ich den Tafelspitz von Häuten und Sehnen. Bei mir wird der Anfang ein bissl die „Tafelspitz allein zu Haus“ Variante. Ich gebe den Tafelspitz mit den Suppenknochen, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren und Pfefferkörnern zusammen in gut 3 L kaltes Wasser. Ich lasse das Ganze auf dem Herd kurz aufkochen und schöpfe den Schaum ab, dann wandert der Topf bei mir für 1,5 Stunden bei 180°C in den Ofen während wir kurz unterwegs sind, man kann ihn aber auch auf dem Herd bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

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Als wir wieder nach Hause kommen darf der Topf dann auch wieder auf den Herd. Ich gebe den gewürfelten Sellerie, die in Scheiben geschnittene Petersilienwurzel und Karotte dazu. So darf das Ganze noch 1 Stunde köcheln.

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Zwischendurch schöpfe ich ein bissl Suppe für meine Frittatensuppe ab. Dafür kommt dann 1 Tasse Wasser in den Topf.

Kartoffeln und Äpfel werden geschält. Jetzt kommt meine Mandoline zum Einsatz. Ich liebe meine Mandoline – damit lassen sich in wenigen Minuten, ach… eigentlich nur Sekunden, Kartoffel- und Apfelstifte schneiden. Das ist also ganz flott gemacht. Ich schneide auch die Schalotten in feine Stifte. Dann werden Schalotten, Kümmel und Kartoffeln gemixt. Mit Pfeffer und Salz würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Kartoffelmix dazu geben. Ich hätte mir eigentlich etwas mehr Mühe geben können und richtige Röstis daraus braten sollen, so ist es mehr ein großer Rösti geworden den ich später geteilt habe.

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Die Apfelstifte werden mit einem Dressing aus etwas Öl, Meerrettich, Zitronensaft, ein wenig Puderzucker und einer Prise Salz angemacht. Abschmecken – echt lecker.

Jetzt ist auch der Tafelspitz fertig.

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Ich nehme das Fleisch aus dem Topf und lasse es kurz ruhen. Die Suppe wird durch ein Sieb gegossen, das Gemüse kommt weg. Die Suppe würze ich jetzt kräftig mit Salz und Pfeffer. Den Tafelspitz in Scheiben aufschneiden, mit Rösti und Apfelkren anrichten und etwas fein gehackte Petersilie dazu geben. Die Brühe über den Tafelspitz und die Petersilie gießen.

Schon ist unser österreichisches Hauptgericht fertig.

Mahlzeit!

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Mit dabei beim Event:

Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch (Einsendeschluss 15. Juni 2013)




Sellerie-Apfelcréme Suppe mit Räucherlachs

Sellerie-Apfelcréme Suppe mit Räucherlachs

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Stück frischem Fisch an die passende Theke in meinem Lieblings-Kaisers gekommen, aber dann hat mich der Räucherlachs angelacht. Der wurde kurzerhand mit diesem Sellerie-Crémesüppchen kombiniert. Mit etwas frischem Dill ein leckeres und wenig aufwendiges Essen. Der Apfel gibt dem Ganzen eine leicht fruchtige Note.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Stück geräuchertes Lachsfilet

1/2 Knollensellerie

2 Äpfel

1 kleine Zwiebel

1,5 L Gemüsebrühe

1 TL Fenchelsamen

200g Schlagsahne

1 kleines Bund Dill

Pfeffer & Salz

1 Prise Zucker

2-3 EL Apfelessig

Zubereitung:

Der Knollensellerie, die Zwiebel und die Äpfel werden geschält, die Äpfel entkernt und alles grob gewürfelt. Die Würfel gebe ich mit der Brühe in einen ausreichend großen Topf. Den Fenchel dazu geben, einmal kurz sprudelnd aufkochen und dann alles für 20 Minuten bei mittlerer Hitze (hier Stufe 5 von 9) köcheln lassen.

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Wenn die Zeit um ist und das Gemüse / die Äpfel weich gekocht sind wird die Suppe mit dem Stabmixer püriert. Dann wird sie durch ein Sieb in einen Messbecher abgegossen. Die Suppe und die Hälfte des Gemüsebreis aus dem Sieb kommen zurück in den Topf. Je nachdem wie dick oder dünn man sein Süppchen mag kann man natürlich auch mehr oder weniger dazu geben. Jetzt schlage ich kurz die Sahne auf. Dann hebe ich sie unter das Süppchen. Mit dem Stabmixer noch einmal crémig aufschlagen.

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Als nächstes kommt der fein gehackte, frische Dill dazu. Mit Pfeffer, Salz, etwas Zucker und Apfelessig abschmecken. Der geräucherte Lachs sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen sondern Raumtemperatur haben.

Die Suppe mit dem Lachs zusammen anrichten. Ich habe mich entschieden den Lachs nicht in die Suppe zu legen, sondern ihn separat auf dem Teller zu platzieren.

Guten Appetit!

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Sellerie-Crémesüppchen mit zitronigen Wels-Spießen

Sellerie-Crémesüppchen mit zitronigen Wels-Spießen

Erinnert ihr euch noch an den Hummer aus meinem Surf and Turf? Super! Weil ich ja nix schlecht werden lasse habe ich aus der Karkasse einen Hummer-Fond gekocht. Der wiederum hat als Basis für dieses wunderbare Süppchen hier gedient und damit sind wir dann endlich beim Thema. Auf Basis von Hummerfond habe ich mit Sellerie und viel Schlagsahne ein super crémiges Süppchen gekocht. Mit Schäumchen sogar…! Weil ich Bessere Hälfte unmöglich mit Nahrung ohne wenigstens einen tierischen Bestandteil füttern kann gab es dazu Wels-Spieße in zitroniger Marinade. Super lecker kann ich nur sagen.

Zutaten für 2 Personen:

700 ml Hummerfond

1 Knollensellerie

2 EL Butter

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

200g Schlagsahne

50 ml Weißwein

250g Wels Filet

1 Prise (Zitronen-) Pfeffer

1 Prise (Zitronen-) Salz

2 EL Olivenöl

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Ich möchte den Wels auf den Spießen ein wenig marinieren lassen. Also zerlege ich zuerst das Filet in kleinere Stücken. Den dickeren Anteil schneide ich in Würfel, das schmalere Schwanzende und den Bauchlappen eher in Streifen die ca. doppelt so lang sind wie die dicken Würfel. Dann werden die Streifen in der Mitte gefaltet und zusammen mit den Fischwürfeln auf die Holzspieße gesteckt. Alle Stücken haben so in etwas die gleiche Dicke und garen später in der Pfanne gleichmäßig. Nun schmeckt der Wels aber noch nicht nach Zitrone. Also beträufel ich die Spieße mit Olivenöl, würze sie mit Zitronenpfeffer und Salz, reibe die Zitronenschale darüber und verfeinere das Ganze am Ende noch mit einem Spritzer Zitronensaft.  So stelle ich die Spieße zum marinieren beiseite.

Wir wollen ja am Ende ein Selleriesüppchen haben, also brauchen wir auch Sellerie. Ich schäle die Sellerieknolle (wenn grüne Blätter vorhanden sind lege ich sie beiseite) und schneide sie in mittelgroße Würfel. Zwiebel und Knoblauch werden auch eher lieblos und recht grob gehackt. Dann gebe ich Knoblauch, Sellerie und Zwiebel zusammen mit der Butter in einen Topf und lasse alles zusammen anbraten bis der Sellerie gold-gelb wird. Dadurch haben wir am Ende zwar kein schneeweißes Süppchen, aber ein wunderbar leckeres. Wenn also der Sellerie langsam gold-gelb wird gebe ich den Hummerfond dazu und lasse alles zusammen aufkochen. Dazu kommt der Weißwein. Deckel drauf und 15-20 Minuten köcheln lassen.

Jetzt kommt unser allseits geschätzter Stabmixer zum Einsatz. Ich püriere das Süppchen so wie es ist einmal komplett durch. Wunderbar – jetzt haben wir eine dicke, beige Pampe. Fühle mich für einen kurzen Moment wie Bridget Jones mit Omlett, blauer Suppe und Marmelade. Egal – ich habe habe ja noch einiges mit meiner Suppe vor. Dazu gehört unter anderem, dass sie jetzt erst einmal durch ein feines Sieb gestrichen wird.

Also kommt die Suppe in den Messbecher, das Sieb auf den Topf und die Suppe durch das Sieb zurück in den Topf. Das sieht doch schon viel besser aus.

Die Wels-Spieße brauchen knapp 10 Minuten. Also erhitze ich in einer kleinen Pfanne etwas Olivenöl und brate sie rundherum an. Dann reduziere ich die Hitze deutlich (hier Stufe 5 von 9). So dürfen sie jetzt noch 10 Minuten braten – dabei aber das Umdrehen nicht vergessen!

Da unser Süppchen ja crémig, sahnig und schaumig werden soll gebe ich die Sahne in den Becher für den Stabmixer. Der Stabmixer wird kurz unter fließend kaltem Wasser abgespült. Dann mixe ich die Sahne auf. Dazu drücke ich einfach 5-6 mal hintereinander für 2 Sekunden auf den Mix-Knopf. Schon habe ich perfekt aufgeschlagene Sahne. Nicht zu lange mixen, sonst habt ihr Butter. Das Süppchen koche ich einmal auf, reduziere die Hitze dann (hier auf Stufe 3 von 9) und hebe vorsichtig die Sahne unter. Jetzt wird endlich mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Mit dem Stabmixer mixe ich die Suppe ein letztes Mal auf. Dabei entsteht der Schaum. Na wenn das mal nicht hübsch ist. 😉

Sobald die Wels-Spieße fertig sind gebe ich die Suppe auf den Teller und richte auf jedem Teller einen Spieß mit an. Dazu kommen ein paar Sellerieblättchen.

Bon Appetit!




Bunte Schupfnudelpfanne mit Linsen, Fleischwurst und Aprikose

Bunte Schupfnudelpfanne mit Linsen, Fleischwurst und Aprikose

Diese Schupfnudelpfanne mit Linsen, Fleischwurst und Aprikose war das dritte und letzte Rezept aus meiner Schlemmertüte. Auch wenn ich hier im ersten Moment etwas skeptisch war – Fleischwurst und Linsen sind nicht meine ultimativen Favoriten – muss ich sagen: die Kombination macht’s.

Zutaten für 2-3 Personen:

400g Schupfnudeln

2 EL Butter

150g Fleischwurst

1 Zwiebel

6-7 Baby-Aprikosen

1 kleines Bund Petersilie

4 EL Puy Linsen

1x Suppengrün (1 Karotte, 1/4 Sellerie, 1/3 Lauch)

250 ml Rinderbouillon

1 Lorbeerblatt (hier ein frisches)

2 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

Die Zubereitungszeit von 35 Minuten habe ich auch hier nur minimal um 5 Minuten überschritten.

Zubereitung:

Im ersten Schritt wird geschnippelt. Lauch, Sellerie, Karotte und Zwiebel werden gewaschen / geschält und in feine Würfel geschnitten. Dann gebe ich alle Gemüsewürfel mit etwas Olivenöl in einen Topf und brate das Gemüse rundherum an bis die Zwiebeln glasig werden. Jetzt kommen die Linsen dazu. Die dürfen noch 3-4 Minütchen mit schmoren. Dann gebe ich die Rinderbouillon und das Lorbeerblatt dazu. Kurz aufkochen und dann bei leichter Hitze (hier Stufe 4 von 9) 20 Minuten köcheln lassen. Dabei regelmäßig umrühren. Die letzten 10 Minuten lasse ich alles mit offenem Deckel köcheln.

In dieser Zeit schneide ich die Fleischwurst in kleine Würfelchen. 2-3cm wie im Rezept vorgeschlagen erscheinen mir etwas groß, ich würfel die Wurst deutlich kleiner. Ich kann nicht erklären warum ich kein Fleischwurst Fan bin, Bärchenmortadella mag ich… und das ist ja mehr oder weniger das Gleiche. Egal… denk ich halt an die Bärchenwurst. Dann gebe ich die Schupfnudeln mit der Fleischwurst und 2 EL Butter in die Pfanne und erhitze alles zusammen. Bei mittlerer Hitze (Stufe 6 von 9) ungefähr 6 Minuten anbraten bis die Wurst und die Nudeln einen leicht braun-goldenen Farbton annehmen.

Die Aprikosen werden in kleine Spalten geschnitten, die Petersilie fein gehackt. Beides kommt kurz vor Ende in den Gemüsetopf.

Jetzt gebe ich auch den Wurst-Nudel-Mix in die Gemüsepfanne. Ordentlich durchmischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Viel Spaß beim Ausprobieren!




Sellerie-Fenchel-Brokkoli-Cremesuppe

Sellerie-Fenchel-Brokkoli-Cremesuppe

Ein schnelles aber feines Süppchen, super cremig – diese Brokkoli-Cremesuppe ist eine tolle Vorspeise oder ein wärmender Hauptgang!

SellerieFenchelBrokkoliCremesuppe

Zutaten für 4 Personen:

1 Knollensellerie

1 Fenchel (etwas mehr als faustgroß)

1 Brokkoli

1,5 L Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Saft aus 2 Limetten

200g Sahne

etwas geriebener Muskat (ca. ½ TL)

2 EL Trüffelöl


Zubereitung:

Den Sellerie schälen und in Würfel schneiden. Vom Fenchel die äußere Schicht lösen, den Rest ebenfalls würfeln. Falls es Fenchelgrün gibt sollte dieses auf jeden Fall beiseitegelegt und später zum Garnieren verwendet werden.

Den Brokkoli vorbereiten. Dazu den Stiel direkt unter den Röschen (so dicht wie möglich) abschneiden, in Scheiben schneiden und zusammen mit Sellerie und Fenchel in einem großen Topf mit der Brühe aufkochen. Die Brokkoliröschen beiseite stellen. Das Gemüse braucht in etwas 10-13 Minuten bis es gar ist – das hängt von der Größe der Gemüsewürfel ab. Sobald das Gemüse gar ist mit dem Stabmixer solange pürieren bis in der Brokkoli-Cremesuppe keine Stücke mehr zu sehen sind.

Als nächstes den Becher Sahne dazugeben und die Hitze deutlich reduzieren (hier Stufe 3 von 9). Die Brokkoliröschen in kleine Stücken zerlegen (es sollte kein Stiel mehr daran sein) und in die Suppe geben.

Den Limettensaft über dem Topf auspressen und etwas Muskat in die Suppe reiben. Sollte die Konsistenz zu dickflüssig sein nochmal mit etwas Brühe verdünnen. Das Trüffelöl einrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Anrichten und mit etwas fein gezupftem Selleriegrün oder Petersilie bestreuen. Wer möchte kann dazu noch ein Baguette oder anderes Brot anbieten.

Guten Appetit!