Tagliatelle mit Pancetta in Salbei-Sahnesauce

Tagliatelle mit Pancetta in Salbei-Sahnesauce

Mal wieder eine schnell gemachte Pasta – sogar wenn man die Tagliatelle wie ich hier selber macht. Das „gewisse Etwas“ hat die Sauce für meine Tagliatelle mit Pancetta in Salbei-Sahnesauce in dieser Variante von der getrüffelten Olivenpaste bekommen die uns aus Kroation mitgebracht wurde.

Zutaten für 2 Personen:

2 Eier

200g Mehl

Für die Sauce:

2 EL Butter

1 kleines Bund Salbei

2 Knoblauchzehen

6 Scheiben Pancetta

2-3 TL getrüffelte Olivenpaste

2 Tomaten

100 ml Sahne

Pfeffer & Salz

1 kleines Bund Basilikum

2-3 Thymianzweige

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Wie ich Pasta selber mache habe ich hier bereits ausführlich beschrieben. Wenn ihr Mehl und Eier also ausreichend lange verknetet habt und der Teig wie beschrieben ruhen durfte dann geht es weiter.

Ich schmelze die Butter bei mittlerer Hitze in der Pfanne und gebe den fein gehackten Salbei, die Thymianblätter und den in feine Scheiben geschnittenen Knoblauch dazu. Dann schneide ich die Pancettascheiben in Streifen und brate sie in der Salbeibutter an. Mit Pfeffer und Salz würzen und die Olivenpaste einrühren.

Für die Pasta bringe ich einen großen Topf Salzwasser zum kochen.

Jetzt wird der Pastateig wie beschrieben mehrfach durch die Nudelmaschine gezogen. Ich entscheide mich hier (auf Wunsch meiner besseren Hälfte) für Tagliatelle. Spaghetti gehen aber natürlich auch.

Die Nudeln kommen direkt in den Topf mit kochendem Salzwasser damit sie nicht verkleben. Tagliatelle brauchen jetzt ungefähr 6-7 Minuten bis sie gar sind, bei Spaghetti geht das etwas schneller.

Zurück also zur Sauce. Knoblauch, Salbei, Thymian, Pancetta und Olivenpaste haben ihre Aromen wunderbar in der Butter entfaltet. Jetzt kommt die gewürfelte Tomate dazu. Alles ordentlich umrühren und mit der Sahne aufgießen. Die Hitze im Auge behalten damit die Sauce nicht zerreißt. Abschmecken und wenn nötig mit Pfeffer und Salz nachwürzen. Kurz vor Ende kommen noch der Abrieb der Zitronenschale, ein Spritzer Zitronensaft und das grob gehackte Basilikum dazu.

Wenn die Nudeln fertig sind gieße ich sie ab und gebe die Hälfte zurück in den Topf. Dort vermenge ich sie mit der fertigen Sauce. Die restlichen Nudeln hebe ich nach und nach unter bis das gewünschte Verhältnis von Nudeln und Sauce erreicht ist.

Heiß servieren.

Essen ist fertig!




Saltimbocca vom Iberico mit Kartoffelpüree in Weißweinsauce

Saltimbocca vom Iberico mit Kartoffelpüree in Weißweinsauce

Da lag es…. und hat mich angelacht. Ein wunderbares Filet vom Iberico-Schwein, mitten in der Frischetheke bei meinem Kaisers. Ja, ich nehme dich mit nach Hause! Dazu ein feines Kartoffelpüree und ein paar Kirschtomaten in einer wunderbaren Weißwein-Sahnesauce.

Zutaten für 2 Personen:

500g Schweinefilet – hier vom Iberico

3 Scheiben Parmaschinken

1 Bund Salbeiblätter

Pfeffer & Salz

Olivenöl

300g Kartoffeln

200 ml Sahne

1 Prise Muskat

4 EL Butter

etwas frisch gehackte Petersilie

1 lange Rispe Kirschtomaten (ca. 150g)

1/2 rote Zwiebel

300 ml Weißwein

5-6 Thymianzweige

100 ml Gemüsefond oder leichte Brühe

Zubereitung:

Weil das Kartoffelpüree alles in allem am längsten braucht fange ich mit den Kartoffeln an. Schälen und in Salzwasser kochen bis sie gar sind.

Zur gleichen Zeit gebe ich den Wein in eine kleine Pfanne und lasse ihn auf höchster Stufe reduzieren bis noch ungefähr das halbe Volumen in der Pfanne ist. Den Gemüsefond dazugeben und nochmal kurz aufkochen. Dann nehme ich die Pfanne von der Herdplatte und lege die Kirschtomaten hinein. Die Tomaten werden vorher kurz angestochen damit sie „kontrolliert aufplatzen“. Nicht lachen, darüber hat Cornelia Poletto schon im Halbfinale der Küchenschlacht geschmunzelt.

Das Iberico-Filet schneide ich in 4-5 cm dicke Medaillons. Diese werden dann beherzt mit dem Fleischhammer in flache Scheiben geklopft. 2-3 Schläge sollten dafür ausreichend sein.

Die halbe Zwiebel wird in feine Würfel gehackt und mit etwas Olivenöl in der Pfanne glasig gebraten. Die Fleischscheiben werden von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz gewürzt und dann mit in die Pfanne gelegt. Kurz anbraten, dann wenden und die Hitze deutlich reduzieren (hier Stufe 3 von 9). Auf die leicht angebratene Seite lege ich je 2 kleine Salbeiblätter und eine halbe Scheibe Parmaschinken. Die Zwiebelwürfel nehme ich mit dem Löffel aus der Pfanne und gebe sie hinüber in die Saucenpfanne.

Jetzt ist Tempo angesagt! Die Herdplatte unter der Saucenpfanne wird auch wieder erhitzt. Der reduzierte Weißwein wird mit Pfeffer und Salz gut gewürzt. Dann gebe ich die Sahne und 2 EL Butter hinzu. Die Hitze wird auf Stufe 3 von 9 konstant gehalten. Den Thymian von den Zweigen streifen und in die Sauce geben. Immer gut umrühren.

Die Kartoffeln sollten jetzt gar sein. Ich gebe den Rest der Sahne hinzu und stampfe die Kartoffeln bis ein gleichmäßiges Püree entsteht. Dann gebe ich noch 2 EL Butter dazu und schmecke das Ganze mit Pfeffer, Salz, frisch geriebener Muskatnuss und fein gehackter Petersilie ab.

Die Schweinemedaillons kurz einmal wenden und knapp 30 Sekunden mit der Schinkenseite nach unten in der Pfanne lassen.

Dann wird angerichtet. Je nach Hunger kommen 2 Satimboccas mit ein paar Kirschtomatchen und einer schön geformten Kartoffelpüreenocke auf den Teller. Das Ganze wird mit ein paar Löffelchen Sauce abgerundet. Nicht vergessen die Sauce vorher noch einmal abzuschmecken.

Lasst es euch schmecken!




Toskana-Roulade mit Gnocchi und grünem Spargel

Toskana-Roulade mit Gnocchi und grünem Spargel

Ich bin nicht sicher, ob eine Roulade zu den großen Gerichten der Toskana zählt, geschweige denn ob man sie dort ganz genau so zubereiten würde – ich habe jedenfalls an die Toskana gedacht als ich am Herd stand und ich glaube, ich habe sie nicht wirklich verfehlt. Rinderroulade gefüllt mit einer Frischkäse-Senf-Créme, Parmaschinken, getrockneten Tomaten und Salbei, geschmort mit Oliven und getrockneten Tomaten. Dazu selbst gemachte Gnocchi und grüner Spargel. Ich wünsche mir den Urlaub her… Beim träumen vom Urlaub ist es dann wohl auch geschehen, es sollte eigentlich 3 Rouladen geben, mit dem Gedanken an ein Resteessen. Leider kann so eine Katze verdammt schnell und gefräßig sein wenn es darum geht in einem unbeobachteten Moment die Einkäufe auszupacken. *ohne weitere Worte*. Na gut, dann gibt es halt für jeden eine Roulade mit Gnocchi!

Zutaten für 2 Personen:

2 Rinderrouladenscheiben (zusammen ca. 400g)

5 Scheiben Parmaschinken

4 Salbeiblätter

3 EL Olivenöl

12 Scheiben getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten

2-3 EL Öl aus dem Glas mit den eingelegten Tomaten

2 EL Frischkäse

2 TL scharfer Senf

2 TL Paprikamark

Pfeffer

Rioja-Salz

15 Oliven (mit Knoblauch gefüllt)

1 Zwiebel

1 Glas trockener Rotwein

250g grüner Spargel

3 EL Butter

Für die Gnocchi:

250g Kartoffeln

150g doppelgriffiges Weizenmehl

50g Grieß

Salz

Zubereitung:

Da die Rouladen für 2 Stunden bei 180°C im Ofen schmoren möchten fange ich hier an. Die Rouladenscheiben lege ich flach aus. In einer kleinen Tasse mische ich Frischkäse, Senf, Paprikamark, Pfeffer und Rioja-Salz zu einer Creme. Damit bestreiche ich das Fleisch gleichmäßig.

Dann wird der Parmaschinken darauf ausgelegt. Es sollte wirklich jedes Eckchen bedeckt sein. Dort wo sonst Speck und Gewürzgurke ihren Platz finden kommen hier die Salbeiblätter und je 2 Scheiben von den getrockneten, in Öl eingelegten Tomaten hin.

Die Rouladen werden vom belegten Ende her aufgerollt und mit Holzstäbchen fixiert.

Die Zwiebel wird nur geschält und geviertelt und kommt mit dem Olivenöl und dem Öl von den eingelegten Tomaten in einen flachen Topf mit Deckel. Erhitzen und die Rouladen dazu legen. Jetzt gebe ich noch die mit Knoblauch gefüllten Oliven und die eingelegten, getrockneten Tomaten dazu. Da jetzt bereits 15 Oliven mit Knoblauch in der Pfanne sind verzichte ich auf weiteren Knoblauch. Das reicht aber auch…

Sobald die Rouladen rundherum angebraten sind lösche ich das Ganze mit Rotwein ab. Ein Glas für den Topf…. und eins für die Köchin… kurz etwas reduzieren lassen, dann mit einer Tasse Wasser auffüllen. Mit Pfeffer und einer Prise Rioja-Salz würzen.

Den Topf mit dem Deckel verschließen und für 2 Stunden bei 180°C in den vorgeheizten Backofen stellen. Ab und an die Rouladen wenden (ca. alle 30 Minuten) und bei Bedarf ein Schlückchen Wasser auffüllen.

Die Kartoffeln werden geschält, gewürfelt und in Salzwasser gar gekocht. Nach ca. 15 Minuten abgießen (wenn sie dann gar sind) und zum Abkühlen beiseite stellen.

Wenn die Kartoffelwürfel abgekühlt sind stampfe ich die Kartoffeln und verknete sie mit Mehl und Grieß zu einer gleichmäßigen Masse. Aus dieser rolle ich ungefähr 2 cm Ø dicke Teigrollen die ich dann wiederum in kleinere Stücken teile. Zu einem ovalen Teigklößchen formen und mit der Gabel die typischen Gnocchi-Rillen einprägen.

Einen Topf mit Salzwasser aufkochen und die Gnocchi darin gar kochen. Wenn man weniger Mehl und Grieß nimmt (125g Mehl + 25g Grieß) werden die Gnocchi etwas weicher und müssen nicht unbedingt vorgekocht werden. Hier aber schon – Gnocchi also für 12 Minuten köcheln lassen, dann abgießen.

Da mein großer flacher Topf ja bereits mit den Rouladen im Herd ist koche ich in einer großen Pfanne mein Spargelwasser mit etwas Salz und Zucker auf.

Den Spargel schäle ich im unteren Drittel, dann lege ich ihn für 5 Minuten in die Pfanne mit köchelndem Wasser.

Den Spargel aus dem Wasser heben und das Wasser abgießen. Die Butter in der Pfanne schmelzen lassen und die Gnocchi hinein geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und von allen Seiten braten bis sie leicht gold-braun werden (ungefähr 8-10 Minuten). Dazu die Hitze etwas reduzieren damit nichts anbrennt (hier Stufe 6 von 9).

Für die letzten 2 Minuten den Spargel mit in die Pfanne legen und schwenken damit er auch etwas Butter abbekommt.

Die Rouladen aus dem Ofen holen und die Sauce abschmecken. Je nach Geschmack noch etwas Pfeffer oder Salz dazugeben.

Die Rouladen mit Oliven und Tomaten anrichten. Die Sauce gleichmäßig verteilen. Die gebratenen Gnocchi und den Spargel mit auf den Teller anrichten.

Das Fleisch sollte jetzt so mürbe sein, dass es auf der Zunge zerfällt.

Lasst es euch schmecken!

Der kleine Räuber….




Chicken Wrap mit Honig-Senf Dressing

Chicken Wrap mit Honig-Senf Dressing

Mal wieder ein Rezept das nach den vielen Jahren hier auf dem Blog ein bisschen überarbeitet wurde. Im Original habe ich das Hähnchen mit Salbei und Zitrone mariniert, das war lecker, aber nicht unbedingt notwendig. Damals hatte ich noch etwas mariniertes Fleisch von meinem Chicken Curry übrig und das hat einfach gut gepasst. Nun ist ein Wrap aber bei mir eher ein schnelles Abendessen und deshalb bin ich mittlerweile dazu übergegangen ein bisschen zu tricksen und das Hähnchen in der Pfanne einfach mit etwas Zitronenabrieb zu würzen. Und so ist mein Chicken Wrap mit Honig-Senf Dressing heute ein schnelles und unkompliziertes Abendessen – und das Joghurt Dressing ist wirklich super lecker!

Chicken Wrap mit Honig-Senf Dressing

Zutaten für zwei große Wraps:

2 Hähnchenbrustfilets (je ca. 150-200g)

100g Feldsalat

1 rote Paprika

3-4 Datteltomaten (oder andere Tomaten)

2 Weizenmehltortillas, ca 25cm Ø

1 Zitrone

2 TL Olivenöl

Für das Dressing:

100g Joghurt

Salz & Pfeffer

3 TL flüssiger Honig

2 TL Senf

Zubereitung:

Das Hähnchenbrustfilet in Streifen schneiden. Das Öl in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und das Fleisch darin rundum scharf anbraten. Mit Pfeffer, Salz und dem Zitronenabrieb würzen. Die Hitze etwas reduzieren und das Fleisch fertig garen. Am Ende etwas Zitronensaft darüber pressen. Die Pfanne vom Herd nehmen und kurz beiseite stellen.

Chicken Wrap mit Honig-Senf Dressing

Für das Dressing den Senf und den Honig unter den Joghurt rühren und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Paprika in dünne Streifen schneiden, die Tomaten in Scheiben schneiden, den Salat waschen und trocken schütteln.

Die Tortillas im Ofen, auf dem Toaster oder in der Mikrowelle kurz erwärmen. Die Tortilla mit dem Dressing bestreichen oder das Fleisch mit dem Dressing vermengen – das ist ganz euch überlassen. Den Salat, die Paprika, die Tomaten und das Fleisch auf der Tortilla verteilen und den Wrap fest aufrollen oder locker zusammenklappen.

Chicken Wrap mit Honig-Senf Dressing

Ich halbiere den Wrap immer und fixiere die Tortilla mit Holzspießchen.

Frisch und lecker!

Chicken Wrap mit Honig-Senf Dressing




Gefülltes Schweinefilet in Parmaschinken mit Pilzen und Stampfkartoffeln

Gefülltes Schweinefilet in Parmaschinken mit Pilzen und Stampfkartoffeln

Ähnlich einem Saltimbocca haben wir bei diesem Gericht die Komponenten Schweinefilet, Salbei und Parmaschinken. Dazu kommen Steinpilze und Pecorino – eine tolle Kombination!

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Schweinefilet (500g)

6 Scheiben Parmaschinken

1 kleines Bund Salbei

2-3 EL getrocknete Steinpilze

20g Pecorino

Pfeffer & Salz

2 handvoll Austernpilze

100g Sahne

1 Bund Petersilie

1 Zwiebel

50 ml Wasser in dem die getrockneten Steinpilze eingeweicht wurden oder Pilzfond

300g Kartoffeln

50g Butter

Zubereitung:

Um das Schweinefilet zu füllen schneide ich zuerst der Länge nach eine Tasche in das Fleisch. Diese sollte etwas tiefer als bis zur Mitte sein, aber natürlich nicht bis zum Boden reichen.

Den Ofen auf 120°C vorheizen.

Die Steinpilze gebe ich in eine Tasse und fülle sie mit kochendem Wasser auf. Den entstehenden Sud verwende ich später für die Pilzpfanne – aber mehr dazu an entsprechender Stelle.

Die Fleisch-Tasche lege ich mit frischen Salbeiblättern aus. Sobald die Pilze weich sind hole ich sie aus der Tasse ohne den Sud abzukippen! Die Pilze zusammen mit dem Pecorino kleinhacken und ebenfalls in die Fleischtasche geben.

Den Parmaschinken auf einer ebenen Oberfläche auslegen. Dabei sollten die Scheiben sich jeweils ein Stück (ca 1 cm) überlappen. Auf die Schinkenmatte kommt mittig das gefüllte Filet. Jetzt den Schinken von beiden Seiten hochklappen – das Fleisch sollte jetzt in ein gleichmäßiges Päckchen verpackt sein.

Das Fleisch lege ich in mittlerer Schiene auf dem Grillrost in den vorgeheizten Ofen. Dort bleibt es jetzt ca. 40 Minuten.

Weiter geht es mit den Kartoffeln. Die Kartoffeln werden geschält, klein geschnitten und in einem Topf mit Salzwasser gar gekocht. Dafür in etwas 20 Minuten einplanen.

Jetzt werden für die Pilzpfanne die Zwiebeln und die Knoblauchzehe klein geschnitten und in etwas Olivenöl glasig gebraten. Die Austernpilze werden halbiert oder geviertelt – je nach Größe – und dazu gegeben. Kurz anbraten und mit dem Steinpilzsud aufgießen. Die Petersilie hacken und 2/3 davon ebenfalls in die Pfanne geben. Den Rest für die Stampfkartoffeln beiseite stellen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Wenn der Sud ein klein wenig eingekocht ist die Hitze reduzieren und die Sahne einrühren. Abschmecken und die Hitze auf kleinste Stufe stellen.

Die Kartoffeln abgießen, stampfen und mit 2 EL Butter vermengen. Die restliche gehackte Petersilie unterheben.

Das Schweinefilet aus dem Ofen holen und 1-2 Minuten ruhen lassen. Dann in Scheiben aufschneiden und zusammen mit Pilzen und Stampfkartoffeln anrichten.

Dazu Kerzenschein und ein Glas Wein…

Guten Appetit!




Frischkäse gefüllte Datteln im Speckmantel in Salbei-Ingwer Butter

Frischkäse gefüllte Datteln im Speckmantel in Salbei-Ingwer Butter

Dieses Gericht hätte ich gerne Saltimbocca „mal anders“ genannt. Aber irgendwie ist es dann halt doch etwas zu anders um noch Saltimbocca zu sein. Aus diesem Grund also kein „Saltimbocca mal anders“ sonder mit Frischkäse gefüllte Datteln im Speckmantel – gebraten in Salbei-Ingwer Butter und im Ofen ein wenig knusprig gebacken. Super lecker und toll vorzubereiten. Ideal als Tapas oder kleine Vorspeise!

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 Zutaten für 10 Röllchen:

10 Datteln, entkernt

2 EL Frischkäse

10 Scheiben luftgetrockneter Schinken – gute Qualität lohnt sich hier (meine Meinung)

3 EL Butter

7 Blatt frischer Salbei

2 cm Ingwer

etwas frischer Pfeffer

Holzspieße


Zubereitung:

Ich mag die gute Vorbereitung. Deshalb zuerst die Datteln entkernen, ein paar Spieße zurecht legen und den Schinken locker und griffbereit zurecht legen.

Die Datteln müssen zuerst entkernt werden. Danach jede Dattel ein wenig aufklappen und mit einer Messerspitze Frischkäse füllen. Die Schinkenscheibe auf die Breite der Dattel zurechtfalten! Es sieht absolut unvorteilhaft aus, wenn der Schinken an beiden Seiten ewig weit übersteht. Sobald ein schönes Röllchen gefaltet und gerollt wurde den Schinken mit dem Holzspießchen fixieren.

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Als nächstes ca. 2 cm Ingwer schälen und in ganz, ganz dünne Scheiben schneiden. Je dünner die Scheiben sind, desto besser wird das Arom im nächsten Schritt an die Butter abgegeben. 6-7 Blätter frischen Salbei „ernten“ oder zurecht legen. Die Butter bei schwacher bis mittlerer Hitze schmelzen und die Salbeiblätter und den Ingwer in die Butter geben. Kurz „aromatisieren“ lassen.

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Sobald Ingwer und Salbei ihr Aroma in die Butter gegeben haben können die Speckmantel-Datteln mit in die Pfanne gelegt werden. Bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten. Ich lasse die Röllchen insgesamt 5-6 Minütchen braten. Dadurch haben sie etwas Zeit das Salbei-Ingwer-Aroma anzunehmen.

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Nach 5-6 Minuten bei mittlerer Hitze in der Pfanne lege ich die Röllchen noch kurz in den Ofen.

Hier muss man sagen, dass die Beilage vom Hauptgericht bei 200°C im Ofen gegart wurde. Ich habe also die Röllchen auf einem Blech ganz unten im Herd (Ober- und Unterhitze) ca. 5 Minuten „gebacken“. Da muss man einfach ein Auge drauf haben. Sobald sich der Speck an die Dattel schmiegt und leicht knusprig aussieht sind die Röllchen fertig.

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Sehr lecker als Vorspeise oder als Häppchen auf dem Buffet!

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