Karotten-Selleriesalat mit Rosinen

Es ist mal wieder so weit – die Rettungstruppe rund um Turboausfrau Susi rettet was zu retten ist und ich habe es diesmal auch wieder geschafft ein Rezept vor dem tristen Dasein als Fertigprodukt zu retten. Dabei ist es mir in diesem Fall gar nicht so leicht gefallen – Eva von Evchen kocht hat  das Thema „Essen zum Mitnehmen“ vorgeschlagen und da ich damit irgendwie kaum Berührungspunkte habe mangelte es erst einmal auch an Ideen. Denn meistens nehme ich mir ein belegtes Brot, etwas Obst oder Müsli mit ins Büro und „schmiert etwas Butter auf die Stulle bevor ihr die Hähnchenwurst oder den Käse darauf legt“ ist ja kein Rezept. 



Karotten-Selleriesalat mit Rosinen

Dann kommt es ab und an vor, dass ich Reste vom Vortag mitnehme – aber auch das ist ja kein direktes Rezept zum Mitnehmen. Außerdem soll es ja ein passendes Fertigprodukt dazu geben. Dann habe ich noch an Smoothies gedacht, aber die nehme ich auch nicht mit… und jetzt kommen wir endlich auf den Punkt – dann sind da noch fertige Salate. Ehrlich gesagt habe ich mich da schon so oft geärgert, wenn ich mir doch mal einen geholt habe. Ich kann diese Fertigdressings einfach nicht leiden, der Salat ist oft gefühlt eher Salatstrunk als Blattgrün und die Tomaten meist komplett geschmacksneutral. Also habe ich mich für einen leckeren Salat entschieden den man am Vorabend vorbereiten kann – meinen Karotten-Selleriesalat mit Rosinen und Mandeln. Lecker, unkompliziert und da keine Milchprodukte oder Fleisch verwendet werden ist er auch nicht sonderlich nachtragend wenn er nicht die ganze Zeit gekühlt wird. Was nehmt ihr gerne mit zur Arbeit? Die Rezepte der anderen Retter findet ihr wie immer unter dem Beitrag – viel Spaß beim Stöbern!

Zutaten für 3 Portionen:

700g Karotten

2 Stangen Sellerie + Selleriegrün

1/2 Zwiebel

1 kleiner Apfel

3-4 EL Rosinen

2 EL Olivenöl

1 Zitrone

1 TL Honig

Pfeffer & Salz

1 Hand voll Mandeln

Zubereitung:

Die Rosinen mit dem Zitronensaft, dem Olivenöl, Honig, Pfeffer und Salz in einer Schüssel geben und gut verrühren. Einige Minuten ziehen lassen.

Die Karotten, die Zwiebel und den Sellerie schälen, den Apfel waschen, vierteln und entkernen. Alles von Hand oder in der Küchenmaschine* fein reiben und gut miteinander vermengen. Das Selleriegrün fein hacken.

Den Karottensalat mit dem Dressing vermengen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Die Mandeln hacken und unbedingt separat transportieren. Sie sollen nicht aufweichen und kommen erst direkt vor dem Essen mit in den Karotten-Selleriesalat mit Rosinen. 

Ein leckeres kleines Mittagessen für unterwegs!

Und hier findet ihr die Rezepte der anderen Retter:


Anna Antonia – Quiche mit Reh und Meerrettich

auchwas – Tartelettes mit Kaki und Blauschimmelkäse

Brigittas Kulinarium – Chioggia-Rübensalat mit Feta to go

Brittas Kochbuch – Chicken Teriyaki Sub

Brotwein – Club Sandwich Varianten – Huhn, vegetarisch, Avocado, Thunfisch

Cakes Cookies an more – Focaccia mit Frischkäse und Rohschinken

CorumBlog 2.0 – Sonnengelber Reissalat zum Mitnehmen

Das Mädel vom Land – Jausenhasen

evchenkocht – Bulgur-Salat mit Hackbällchen

Fliederbaum – Veganes Essen zum Mitnehmen aus Mandelmilchproduktion

Food for Angels and Devils – Salat to go

genial-lecker – Asiatischen Steckrübensuppe

Kleines Kuliversum – Wintersalat mit Honig-Senf Dressing aus dem Glas

Madam Rote Rübe – Schoko-Chiapudding mit Cashew-Mandelcreme und Birne – Leckeres zum Mitnehmen

Pane-Bistecca – Chaeschuechli

Unser Meating – Eier-Geflügelsalat to go

Turbohausfrau – Müsli to go

Karotten-Selleriesalat mit Rosinen




Weihnachtsbäckerei – Bratapfelkuchen ohne Ei

Weihnachtsbäckerei – Bratapfelkuchen ohne Ei

Stellt euch einen Blondie vor – weiße Schokolade, ein unglaublich saftiger Teig und dazu noch eine ordentliche Prise weihnachtliche Aromen. So kommt dieser Bratapfelkuchen ohne Ei aus dem Ofen. Dank Apfelmark, Rosinen und gemahlenen Mandeln ist das Ganze ein Kuchen gewordener Bratapfel. Die weihnachtliche Backform ist das i-Tüpfelchen, aber auch in der Kastenform oder in einer Auflaufform (also wie ein Brownie) kann man den Kuchen ganz wunderbar backen. Weihnachtsbäckerei in Kuchenform – nach dem Spekulatiuskuchen scheint das wohl dieses Jahr mein Motto zu werden! 

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei

Zutaten für einen Bratapfelkuchen:

200g weiße Kuvertüre

125ml Rapsöl

250g Zucker

270g Apfelmark

150ml Milch

250g Mehl

80g gemahlene Mandeln

50g Rosinen

3-4 TL Weihnachtsgewürz, gekauft* oder nach diesem Rezept

Backtrennspray oder etwas Öl

etwas Puderzucker

Zubereitung:

Die Rosinen in der Milch einweichen. Die grob gehackte Kuvertüre und das Öl in einen ausreichend großen Topf geben und schmelzen lassen. Den Zucker und das Apfelmark einrühren.

Mehl, Mandeln und Weihnachtsgewürz mischen und langsam untermengen bis ein dicker gleichmäßiger Teig entsteht. Dann langsam die Milch mit den Rosinen einrühren.

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Backform mit Backtrennspray oder Öl einfetten und den Teig hinein füllen.

Den Kuchen für 45-50 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

Den Bratapfelkuchen in der Form auskühlen lassen und auf einen großen Teller stürzen. Mit etwas Puderzucker bestäuben.

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei

Frohe Weihnachtszeit!

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei




Gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis

Gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis

Reis ohne Reis – das klingt erst einmal komisch… aber aus meiner Sicht deutlich sympathischer als Nudeln ohne Pasta, da werde ich irgendwie nicht mit warm. Muss ich aber auch nicht, denn heute ersetze ich den orientalisch gewürzten Reis für meine Lammlachse durch fein geriebenen Blumenkohl. Die Inspiration dazu habe ich aus der aktuellen Lecker „Healthy“ und wollte es einfach mal ausprobieren. Und ich war hin und weg – mein gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis war ein super leichtes Abendessen das nicht nach „Diätfutter“, sondern wunderbar würzig und aromatisch geschmeckt hat. Und was mindestens genau so wichtig ist: satt sind wir auch geworden!

Gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis

Zutaten für 2 Personen:

2 Lammlachse, zusammen ca. 350g

2 EL Olivenöl

1 EL Curry

Salz & Pfeffer

3-4 Knoblauchzehen

4 EL Weißweinessig

40g Rosinen

1 Blumenkohl

1/2 Zwiebel

1 TL fein geriebener Ingwer, oder Minced Ginger*

1 TL Kurkuma

5 Curryblätter

1 TL Schwarzkümmelsamen

4 Kapseln grüner Koriander

40g Mandeln

1 Prise Chiliflocken

1 kleines Bund frischer Koriander oder Petersilie

2-3 EL Joghurt

Zubereitung:

Den Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Die Hälfte davon mit dem Currypulver, etwas Salz und 1 EL Öl mischen. Das Lamm mit etwas Küchenpapier trocken tupfen und in der Currymarinade rundum wenden. Kurz beiseite stellen.

In einem kleinen Topf die gehackten Mandeln kurz anrösten. Die Mandeln in einem kleinen Schälchen beiseite stellen. Jetzt Essig und Rosinen in den Topf geben und kurz aufkochen. Die Rosinen in das Mandelschälchen geben damit sie quellen können.

Gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis

Den Blumenkohl und die Zwiebel in der Küchenmaschine* oder von Hand fein raspeln. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. In einer großen Pfanne 1 EL Öl erhitzen und das Fleisch darin rundum scharf anbraten. Das Lamm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 10 Minuten fertig garen.

Jetzt den fein geriebenen Blumenkohl-Zwiebel Mix in die Pfanne geben. Den Knoblauch zufügen und den Ingwer mit den Curryblättern untermengen. Alles kurz etwas anschwitzen. Dann den Kurkuma, die angedrückten Korianderkapseln, die Chiliflocken und die Schwarzkümmelsamen dazu geben.

Gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis

Alles 3-4 Minuten anschwitzen und am Ende den Mandel-Rosinen Mix und den fein gehackten Koriander untermengen.

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen, kurz in Alufolie wickeln und 4-5 Minuten ruhen lassen.

Gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis

Den Blumenkohlreis mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den Reis auf zwei Teller verteilen, die Lammlachse in Scheiben aufschneiden und darauf anrichten. Auf jedem Teller einen Klecks Joghurt platzieren.

Gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis

Leicht und lecker!

Gebratenes Lamm auf Blumenkohlreis




Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der Metro

** Dieses Rezept enthält Werbung

Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der Metro

Das Jahr neigt sich mal wieder dem Ende zu und in Gedanken bastle ich schon wieder an meinem Jahresrückblick. Was ist passiert, was habe ich erlebt, was hat sich verändert. Dabei schweife ich irgendwie immer ab und denke an die Anfänge dieses Blogs vor über sechs Jahren – und was sich seit dem verändert hat ist wirklich kaum zu glauben. Von den Fotos über das Blogdesign und Dinge von denen ich früher nie etwas gehört habe, wie alt-Attribute für Fotos oder Suchmaschinenoptimierung, damit ihr meine Rezepte überhaupt findet. Hätte ich den Blog je mit dem Gedanken gegründet ein Business daraus zu machen wäre ich damals innerhalb kürzester Zeit an Unwissenheit gescheitert. Zum Glück ist der Blog nur mein Hobby, beziehungsweise steuerlich korrekt betrachtet nur ein Kleingewerbe, und ich konnte ganz gemütlich meine Fehler machen, daraus lernen und nach und nach an den Verbesserungen tüfteln. Und (ich kann das nicht oft genug erwähnen) meine Fotos verbessern – wer würde mir sonst schon glauben, dass mein Essen schmeckt? Worauf ich aber hinaus will ist, dass man diese Zeit zum Üben und Basteln natürlich nicht hat, wenn man als Gastronom seine potentiellen Kunden zu einem Besuch vor Ort verleiten möchte. Blöd ist es ja schon, wenn man mit seinem Gastro-Betrieb gar nicht erst gefunden wird weil eben die Suchmaschinenoptimierung fehlt. Aber wenn man dann online gefunden wurde und die Seite nicht den Appetit der Besucher weckt hat man ja auch nichts gewonnen – denn nichts ist schlimmer als gute Inhalte die niemand anguckt, nur weil sie schlecht verpackt sind. Und tatsächlich hat sich die METRO da mit HoReCa.digital** für ihre Gastro Kunden einen tollen und vor allem kostenfreien Service überlegt. Mit der kostenlosen Website der Metro wird einem ein modernes, individualisierbares Design zur Verfügung gestellt das auch schon für mobile Geräte optimiert ist und mit dem sich die Suchmaschinen nicht schwer tun. Da kann man sich dann in Ruhe auf seinen Gastro-Betrieb konzentrieren während der Rest nur ein wenig optische Bastelei ist. Nicht schlecht, oder?

Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der METRO

Und weil man beim konzentrierten Basteln an der kostenlosen Website immer auch einen leckeren Snack braucht habe ich hier passend dazu mein Lieblingsrezept für Studentenfutter für euch.

Oder eher meinen Lieblingsmix… Habt ihr beim Studentenfutter „no-go’s“? Ich kann Erdnüsse in meinem Studentenfutter überhaupt nicht leiden. Brrr… die haben da nix drin verloren. Als Kind mochte ich die Haselnüsse nicht, die hat immer mein Hamster bekommen. Was ich aber mochte waren die blanchierten Mandeln, also die ohne „Pelle“. Trotzdem habe ich immer das Gefühl ich würde schummeln wenn ich nur blanchierte Mandeln verwende und keine normalen. Rosinen mag ich gerne, aber ich ergänze sie gerne noch um ein paar getrocknete Kirschen. Probiert das mal aus, es ist wirklich lecker. Walnüsse, Paranüsse und unbedingt ein paar Cashewkerne – dann hat man meinen Lieblingsmix in der Schüssel. Nun denkt ihr möglicherweise „ja toll, und was mache ich mit den restlichen Nüssen?“ – da habe ich euch unten in der Zutatenliste ein paar Rezeptideen hier auf dem Blog verlinkt, aber ein noch viel besseres Stichwort ist wohl „last minute Geschenke aus der Küche“. In Gläschen verpackt, mit einem Schleifchen drum ist das nämlich eine nette Idee für alle die mal wieder ganz plötzlich von Weihnachten überrascht werden oder dieses Jahr einfach keine Zeit haben – das Mischen der Nüsse dauert maximal zwei Minuten, eine Minute um mein Lieblings-Studentenfutter in Gläser zu füllen und nochmal zwei oder drei Minuten um überall ein Schleifchen drum zu binden. Schon ist der kleine Snack als Nervennahrung fertig!

Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der METRO

Zutaten für 6-8 Gläschen:

100g Walnusskerne (für die restlichen Nüsse z.B. diese Bananencreme)

70g blanchierte Mandeln (für die restlichen Mandeln z.B. diese Plätzchen)

50g Mandeln (für die restlichen Mandeln z.B. diese Chili-Mandeln)

50g Haselnusskerne

50g Paranüsse

70g Cashewkerne (für die restlichen Cashwekerne z.B. diese Pasta)

80g Rosinen (für die restlichen Rosinen z.B. diese gebackene Blutwurst)

100g getrocknete Kirschen

(ihr könnt das Mischverhältnis natürlich auch euren ganz persönlichen Vorlieben anpassen)

Zubereitung:

Alle Nüsse und Früchte in eine ausreichend große Schüssel geben und gut vermischen. Die zum Snacken benötigte Menge Studentenfutter in einem Schälchen auf den Tisch stellen, den Rest in einem fest verschlossenen Schraubglas aufbewahren und innerhalb von zwei Wochen aufbrauchen.

Zum Verschenken das Studentenfutter möglichst erst kurz vorher in die kleinen Gläser füllen, fest verschließen, beschriften und / oder mit einem Geschenkband und einem hübschen Anhänger dekorieren.

Viel Spaß beim Snacken!

Mein Lieblingsrezept für Studentenfutter und die kostenlose Website der METRO

**Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der METRO entstanden. Meine Meinung zur kostelnosen Website, der Beitrag und das Rezept sind davon natürlich nicht beeinflusst.




Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

Die Inspiration für dieses Gericht habe ich aus dem Kochbuch SIMPLE* das ich euch ja vor einiger Zeit an dieser Stelle vorgestellt habe. Während es dort aber Bratwurst mit Cider gab habe ich mich hier für gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen in Apfelsaft entschieden. Dazu musste es dann einfach ein richtig cremiges Kartoffelpüree sein – das fruchtig-süße passt wirklich extrem gut zu der Blutwurst. Wer mag kann das Ganze natürlich auch mit Cider zaubern, ich habe mich hier mit Apfelsaft für die alkoholfreie Variante entschieden.

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

Zutaten für 2 Personen:

3 Blutwürste

etwas Rapsöl

2 Äpfel

30g Rosinen

250ml Apfelsaft

1 Zwiebel

2 Zweige Rosmarin oder 1 gehäufter TL getrockneter Rosmarin

3 Schalotten

Für das Kartoffelpüree:

300g mehlig kochende Kartoffeln

50ml Schlagsahne

100ml Milch

etwas Butter

Pfeffer & Salz

1 Prise Muskat

Zubereitung:

Die Rosinen mit dem Apfelsaft in eine kleine Pfanne geben und aufkochen. Beiseite stellen und quellen lassen.

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

Die Äpfel vierteln und entkernen, die Schalotten schälen und in grobe Stücke schneiden. Beides zusammen mit dem Rosmarin in eine kleine Auflaufform geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Etwas Rapsöl dazu geben und alles gut vermengen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

In dieser Zeit in einer Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und die Blutwürste kurz rundum anbraten. Die Kartoffeln schälen und in einen Topf mit kaltem Salzwasser geben. Kochen bis die Kartoffeln weich sind.

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

Die Blutwürste auf die Äpfel geben, mehrfach einstechen und die Rosinen samt Apfelsaft darüber gießen. Für knapp 20 Minuten in den Ofen schieben.

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

Die Kartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben. Mit dem Kartoffelstampfer stampfen und dann mit dem Schneebesen zusammen mit Butter, Sahne und Milch zu einem lockeren, cremigen Püree rühren. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

Die Blutwurst mit Apfel und Rosinen aus dem Backofen holen und zusammen mit dem Kartoffelpüree anrichten.

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen

Eine schöne Kombination aus herzhaft und süß.

Lasst es euch schmecken!

Gebackene Blutwurst mit Apfel und Rosinen




Zwetschgen Chutney

Zwetschgen Chutney

Ich bin derzeit im Chutney Fieber. Alles hat mit dem kreolischen Mango Chutney angefangen, das war so traumhaft süß, fruchtig und gleichzeitig aber auch von der Colombo Gewürzmischung geprägt. Als ich also die ersten Zwetschgen erblickt habe war ganz klar: die werden eingekocht. Mit roten Zwiebeln, ein paar Rosinen, Chilis, Estragon und einem guten Schluck Portwein. Eine scharfe Sache mit fruchtiger Note – so passt das Zwetschgen Chutney besonders gut zu Rind oder Lamm, aber auch zu jeder anderen Form von Grillfleisch!

Pflaumen_Chutney_mit_Estragon_ (17)

Zutaten für 6 Gläser:

1,4kg Zwetschgen

2-3 große, rote Zwiebeln (ca. 400g)

1,5 EL Salz

200ml Weißweinessig

100ml weißer Portwein

130g Rohrzucker

3 Knoblauchzehen

200g Rosinen

3 Lorbeerblätter

3 kleine, scharfe Chilischoten

1 EL Garam Masala

4 Zweige Estragon

Zubereitung:

Die Zwetschgen halbieren, entsteinen und in Streifen schneiden. In ein großes Sieb (zum Beispiel ein Nudelsieb) geben und kräftig salzen. Ungefähr 30 Minuten stehen lassen damit sie Flüssigkeit verlieren.

Pflaumen_Chutney_mit_Estragon_ (2)

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Eine unbeschichtete Pfanne erhitzen (ich habe hier den Fehler gemacht eine beschichtete Pfanne zu nehmen, obwohl ich es eigentlich besser wissen sollte… so ist das, wenn man zu bequem zum Abwaschen ist). Zwiebeln und Knoblauch zusammen mit den Rosinen, den Lorbeerblättern und den sehr fein gehackten Chilis in die Pfanne geben und sofort mit dem Portwein ablöschen. Schnell das Garam Masala einrühren und mit dem Weißweinessig aufgießen. Jetzt nach und nach die Zwetschgen in die Pfanne geben. Die ersten 10 Minuten in der abgedeckten Pfanne köcheln lassen, danach den Deckel abnehmen, den Zucker einrühren und die Flüssigkeit einreduzieren lassen. Dabei immer wieder ordentlich umrühren damit nichts anbrennt!

Pflaumen_Chutney_mit_Estragon_ (3)

Sobald die Zwetschgen ordentlich eingekocht sind kann die Pfanne vom Herd genommen werden. Den Estragon klein hacken und untermengen.

Pflaumen_Chutney_mit_Estragon_ (4)

Das Zwetschgen Chutney in ausgekochte Gläser füllen und auf den Kopf gestellt abkühlen lassen. Um die Übersicht zu behalten am Besten beschriften.

Pflaumen_Chutney_mit_Estragon_ (9)

Das Chutney ist im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar.

Wer möchte kosten?

Pflaumen_Chutney_mit_Estragon_ (19)




Kreolisches Mango Chutney

Kreolisches Mango Chutney

Vor ein paar Tagen habe ich euch an dieser Stelle mein neues Lieblingskochbuch vorgestellt. Das kreolische Kochbuch* ist einfach genial und nachdem ich die Colombo Gewürzmischung hergestellt habe stand diesem Chutney nichts mehr im Wege. Es war übrigens mein erstes Chutney und ist sofort wunderbar gelungen. Super würzig, fruchtig und lecker, besonders der exotische Duft als es vor sich hin geköchelt ist – es passt perfekt zu den kreolischen Hackbällchen die ich euch in den nächsten Tagen zeigen werde und auch zu anderen Leckereien vom Grill. Ein ganz klein wenig habe ich die Mengen angepasst, aber das könnt ihr ja unten lesen…

Mango_Chutney_ (5)

Zutaten für 6 Gläschen:

2,5kg Mangos (im Original 2kg, geschält und entsteint)

3 EL Salz

300ml Weißweinessig

250g Rohrzucker

140g frischer Ingwer (im Original 125g)

7 Knoblauchzehen

2EL Colombo

400g Datteln (im Original 500g)

150g Rosinen (im Original 100g)

1 Prise Cayennepfeffer (nicht im Original)

Zubereitung:

Die Mango vom Stein schneiden und schälen. In grobe Stücken schneiden, in ein Sieb geben und salzen. Eine Stunde lang abtropfen lassen.

Mango_Chutney_ (1)

Den Essig in einer großen, nicht beschichteten Pfanne erwärmen und den Ingwer und Knoblauch schälen und sehr fein würfeln, ich habe den Knoblauch einfach gepresst. Zusammen mit dem Zucker und dem Colombo in die Pfanne geben.

Mango_Chutney_ (2)

Die Datteln klein hacken, das ist eine recht klebrige Angelegenheit, und zusammen mit den Rosinen und den Mangos in die Pfanne geben.

Mango_Chutney_ (6)

Bei kleiner Hitze köcheln lassen bis die Flüssigkeit sehr dick ist und die Mango fast verkocht. Dabei immer wieder umrühren und vorsichtig abschmecken. Das Chutney leicht abkühlen lassen und dann in die ausgekochten Gläser umfüllen. Auf den Kopf stellen und vollständig abkühlen lassen.

Mango_Chutney_ (12)

Die Gläser beschriften, bzw. bekleben und im Kühlschrank aufbewahren.

Sieht gut aus? Schmeckt es auch!

Mango_Chutney_ (4)

Und wenn das Wetter einfach nicht nach Grillen aussieht, dann passt das Chutney auch wunderbar zu frisch gebackenem Brot, würzigem Peccorino, Scamorza, Gorgonzola Dolce, guter Salami, Aprikosen und etwas Melone…

Italienische_Käseplatte_mit_Brot_ (5)

Italienische_Kaeseplatte_mit_Brot_1

Italienische_Käseplatte_mit_Brot_ (1)