Omelett mit Tomaten und Zucchini

Omelett mit Tomaten und Zucchini

Ich liebe diese Zeit im Sommer, wenn man einfach morgens die Terrassentür aufmacht, nach links und rechts schaut ob die Nachbarn schon draußen sind und dann im Pyjama ab ins Gemüsebeet hüpft um ein paar Tomaten zu ernten, etwas Rucola zu pflücken und eine Zwiebel zu ziehen. Die Zucchini wurde schon am Vortag geerntet – eigentlich fehlen nur noch ein paar Hühner für die frischen Eier. Na gut, man kann nicht alles haben.
Dieses Jahr habe ich besonders ungeduldig darauf gewartet, dass die Tomaten endlich reif werden. Warum? Weil Melli auf ihrer Tomateninsel ein Blog Event zum Thema Tomaten laufen hat und das endet – ja wann wohl, genau heute! Seit Mitte Mai lief das Event und mir war ganz klar: wenn ich dabei bin, dann mit Tomaten aus eigener Ernte. Ist ja gerade nochmal gut gegangen und deshalb gibt es heute dieses leckere Omelett. Da kommen die Tomaten geschmacklich einfach besonders gut zur Geltung. Und weil es bei mir im Sommer nicht so käsig sein muss gebe ich auch nur geriebenen Pecorino darüber – der passt wunderbar und ist nicht ganz so schwer wie zum Beispiel Gouda oder Mozzarella. Aber das bleibt natürlich euch überlassen. Hier auf jeden Fall mit Omelett mit Tomaten und Zucchini, Rucola und Pecorino!

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Zutaten für 2 Personen:

4 Eier

1 Zwiebel

1 Stück Zucchini, ca. 100g

3 mittelgroße Tomaten, hier red zebra

1 Hand voll Rucola

etwas neutrales Pflanzenöl

Pfeffer & Salz

40g Pecorino

Zubereitung:

Die Zucchini und die Zwiebel sehr klein würfeln und in etwas Öl sanft anschwitzen. In dieser Zeit die Eier in einer kleinen Schüssel ordentlich aufschlagen und mit Pfeffer und Salz würzen. Sobald die Zwiebeln glasig sind die Eimasse aufgießen und ganz schnell die Zucchini ein wenig aufrühren damit sie nicht nur am Boden ist.

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Die Tomaten vom Inneren befreien und klein würfeln. Den Rucola klein hacken. Das Omelett wenden sobald die Eimasse genug gestockt ist. Dann auf einer Hälfte erst mit den Tomaten…

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… und dann mit dem Rucola belegen. Auf die andere, noch warme Seite den Pecorino (oder einen anderen Käse eurer Wahl) reiben. Den Herd ausschalten.

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Das Omelett zuklappen und nochmal etwas Pecorino darüber reiben.

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Sofort servieren – ich teile es direkt in zwei Portionen, so kann sich jeder ein Stück wegnehmen.

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Ein schöner Start in den Tag!

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Mit dabei beim Event:

Blogevent - Tomaten




Thunfisch-Kapern Pasta

Thunfisch-Kapern Pasta

Freitag Abend und es soll schnell gehen – keine Lust mehr einkaufen zu gehen und viele bunte Dinge in der Speisekammer. Ich schnappe mit eine Dose Thunfisch, ein Glas Kapern, die Spaghetti – da lässt sich was draus machen!

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Zutaten für 2 Personen:

150g Spaghetti

Salz & Pfeffer

Olivenöl

20-30g Pecorino

1/2 Zwiebel

4 Sardellenfilets

3 EL Kapern (10g)

1 große Knoblauchzehe

1 kleine rote Chili

einige Blätter Basilikum

etwas Fleur de sel

Zubereitung:

Ich setze einen Topf Salzwasser für die Spaghetti auf und schneide die Zwiebel in kleine Würfel. In Olivenöl glasig anschwitzen und die klein geschnittenen Sardellenfilets dazu geben.

Die Spaghetti in das kochende Wasser geben, umrühren und kochen lassen bis sie al dente sind.

Die Chili in dünne Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken. Beides zu den Zwiebeln geben. Mit Pfeffer würzen und sobald die Zwiebeln etwas Farbe bekommen darf auch der Thunfisch in den Topf. Die Kapern untermengen und die Hitze ausstellen. Das hätten wir.

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Die Nudeln abgießen und zurück in den Topf befördern. Mit reichlich Olivenöl glasieren und mit einer Prise Fleur de sel abschmecken. Die Pasta auf die Teller verteilen und den Pecorino darüber reiben. Dann wird der Thunfisch-Mix auf der Pasta angerichtet.

Schnell noch mit etwas Basilikum dekorieren.

Essen ist fertig!

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Rindercarpaccio meets Büffelmozzarella

Rindercarpaccio meets Büffelmozzarella

Inspiration kommt auf verschiedenen Wegen – mal ein Blog, mal ein Kochbuch und mal geht man einfach an irgendeiner Ecke an irgendeinem italienischen Restaurant vorbei und überfliegt im Vorbeigehen die Tagestafel. Carpaccio vom Rind, Oliven, Mozzarella – das klingt gut, daraus wird (m)ein Abendessen.

So ein bunt gemischter Teller eignet sich wunderbar für ein Date, ein Treffen mit Freunden oder einen romantischen Abend zu zweit!

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Zutaten für 1 große Platte:

10 Scheiben Carpaccio vom Rinderfilet

100g Oliven, hier in Basilikumöl

5 Cocktailtomaten

etwas Pecorino

1 Büffelmozzarella

Basilikumöl

etwas frisches Basilikum

etwas Salz

Zubereitung:

Ich richte das Carpaccio an und schneide den Mozzarella in Scheiben auf. Vom Pecorino einige dünne Scheiben abhobeln und alles auf einem großen Teller anrichten. Die Tomaten kreuzförmig einschneiden und das Basilikum dazwischen platzieren.

Salzen und über Mozzarella und Tomaten etwas vom Basilikumöl geben.

Sehr lecker als Vorspeise oder als Abendessen!

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Pizza Chorizo meets Parma

Pizza Chorizo meets Parma

Es sollte mal wieder eine selbst belegte Pizza geben und ich habe Bessere Hälfte beim Einkaufen gefragt wie wir sie denn belegen wollen? Die Antwort war sofort „als Mista“ – da hatte ich aber nicht so richtig Lust drauf. Dann die etwas gewagte Idee – eine etwas andere Mista. Salami in Form von Chorizo – ja, Champignons – ja, Schinken in Form von Parmaschinken – ja, zum Parmaschinken passend Rucola – ja! Das ist wie immer das Schöne am Pizza selbst belegen – alles ist erlaubt… und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

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Zutaten für 1 große Pizza:

1/2 Hefewürfel (21g)

210g Weizenmehl

40 g Hartweizengrieß

1/2 EL brauner Zucker

1/2 TL Salz

150 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:

300g Pizzatomaten

1 TL getrocknete Kräuter der Provence

2 TL Paprikapulver

Pfeffer & Salz

1 gute Prise Cayennepfeffer

1 Prise Knoblauchpulver

etwas Olivenöl

200g geriebener Gouda

50g Chorizo (8 Scheiben)

4-5 Champignons

6 Scheiben Parmaschinken

50g frisch geriebener Pecorino

2 Hand voll Rucola

Zubereitung:

Den Teig bereite ich so wie immer zu: Mehl, Gries, Salz und Zucker kommen in eine ausreichend große Schüssel, die Hefe wird in warmem Wasser gelöst und das Wasser mit dem Rest zu einem Teig verknetet. 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht verrühre ich Pizzatomaten, Pfeffer, Salz, Knoblauch, Paprikapulver, Cayennepfeffer und die getrockneten Kräuter zu einer Sauce.

Dann wird der Teig auf einem mit Mehl bestäubten Backblech ausgerollte. Den ausgerollten Teig bestreiche ich gleichmäßig mit der Sauce. Dabei lasse ich rundherum einen 2 cm breiten Rand frei.

Auf die Sauce kommt jetzt der Käse. Der bildet das Fundament für die Chorizoscheiben und die Champignons die großzügig auf der Pizza verteilt werden. Den Rand bestreiche ich mit Olivenöl.

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So wandert die Pizza für 40 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen. Wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat hole ich sie raus.

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Jetzt ist die Pizza aber noch nicht fertig. Ich verteile den Rucola auf der Pizza, dann lege ich den Parmaschinken sternförmig aus. Darüber reibe ich ein gutes Stück Pecorino.

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Ihr glaubt gar nicht wie herrlich das jetzt schon duftet… Im letzten Schritt wird die Pizza in typische Pizzastücken geschnitten und dann heißt es mal wieder:

Essen ist fertig!

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Wirsingkohl Frittata

Wirsingkohl Frittata

Seit ich bei Uwe die Rosenkohl Frittata entdeckt habe stand sie auf meiner „to-cook“ Liste. Weniger als Vorspeise, eher als Frühstück. Als ich jetzt vor einiger Zeit noch reichlich Wirsingkohl über hatte war es entschieden. Ich mache eine Wirsing-Frittata. Die ist übrigens sehr lecker geworden, ein schönes Frühstück. Die Mengenangaben haben sich bei mir am Inhalt des Kühlschranks orientiert.

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Zutaten für 2 Personen:

1/8 Wirsingkohl

1 EL Butter

2 Eier

150g Frischkäse

50g Pecorino

1 EL Olivenöl

Salz & Pfeffer

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Muskat

1 Prise Cayennepfeffer

Zubereitung:

Ich schneide den Wirsing in dünne Streifen und schwitze die Hälfte davon mit der Hälfte der Butter in der Pfanne an. Die äußeren, besonders grünen, Blätter lege ich vorerst beiseite. Während der Wirsingkohl vor sich hin schwitzt gebe ich Frischkäse, Eier, Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer in eine Schüssel. Der angebratene Wirsing kommt dazu.

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Mit dem Schneebesen gut verquirlen und den Pecorino und etwas Muskat darüber reiben. Wieder ordentlich umrühren.

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Jetzt brate ich den restlichen Wirsingkohl mit der verbliebenen Butter an. Ein bissl Farbe darf er dabei bekommen. Parallel gebe ich meinen Ei-Frischkäse Mix mit etwas Öl in eine heiße Pfanne und lasse das Ganz stocken. Dabei rüttel ich immer wieder leicht und vorsichtig an der Pfanne. So rutscht die Ei-Masse hin und her und setzt nicht an. Dann gebe ich den restlichen Wirsing dazu. Die Temperatur reduziere ich jetzt auf mittlere Hitze (hier Stufe 5 von 9).

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Nochmal mit Pfeffer und Salz würzen.

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Wenn die Masse vollständig gestockt ist lasse ich die Frittata auf einen großen Teller gleiten. Dann schneide ich sie wie eine Pizza in Stücken. So darf jeder zugreifen.

Frühstück ist fertig!

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Kabeljau à la Saltimbocca mit Polenta und Fenchel-Tomaten-Gemüse

Kabeljau à la Saltimbocca mit Polenta und Fenchel-Tomaten-Gemüse

Heute habe ich ein wirklich feines Fischgericht für euch – es gibt Kabeljau, gebraten auf einer neuen Haut aus Serranoschinken (inspiriert von Nelson Müller), und dazwischen noch ein paar Salbeiblätter. Als Beilage zum Kabeljau à la Saltimbocca gab es eine Polenta mit frisch geriebenem Pecorino und eine Gemüsepfanne mit roter Spitzpaprika, Champignons, Fenchel und italienischen Tomaten.

Zutaten für 2 Personen:

2x 250g Kabeljau Loins

2 Scheiben Serranoschinken

6 Salbeiblätter

Pfeffer & Salz

2 Zitronen (Saft und Schale)

2 rote Spitzpaprika

5 Champignons

1/4 Fenchelknolle

1 Hand voll Basilikum

3-4 italienische Tomaten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Für die Polenta:

125g Polenta

50g Pecorino

1 Prise Muskat

Zubereitung:

Das sie am längsten braucht fange ich mit der Polenta an. Nach Packungsanleitung kommen hier 125g Polenta und 500ml Wasser zusammen. Also setze ich Salzwasser auf, bringe es zum Kochen, nehme es sobald es sprudelt kurz von der Platte (1 Minute) und rühre dann die Polenta ein. Das kurze Abkühlen ist wichtig – wer schon einmal Kartoffelpüreepulver (ist bei mir lange her, aber gab es früher auch ab und an mal) in kochendes Wasser gegeben hat weiß wie explosiv das sein kann. Die Polenta also einrühren und bei niedriger Temperatur (hier 3 von 9) zurück auf den Herd geben. Der Pecorino kann direkt dazu gerieben und untergemengt werden. Mit Muskat würzen. Den Topf mit einem Deckel abdecken und nach ca. 10 Minuten die Hitze ausstellen.

Die Kabeljau Loins wasche ich ab und tupfe sie trocken. Dann würze ich sie von einer Seite mit Pfeffer und Salz, lege je 3 Salbeiblätter auf und gebe dem Ganzen eine neue Haut aus Serranoschinken. Kurz beiseite stellen, es geht mit der Gemüsepfanne weiter.

Für die Fenchel-Tomaten-Gemüsepfanne würfel ich zuerst Zwiebel und Knoblauch fein und schwitze beides mit etwas Olivenöl in der Pfanne an. In dieser Zeit schneide ich die Spitzpaprika in sehr feine Würfel und gebe sie nach 2-3 Minuten dazu. Dann kommt der Fenchel dazu. Auch der wird in kleine Würfel geschnitten und untermengt, gefolgt von den Champignons. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Schale von einer halben Zitrone abreiben und dazu geben. Die Zitrone halbieren und den Saft in die Gemüsepfanne pressen.

Jetzt in einer anderen Pfanne den Kabeljau anbraten. Dazu einen Schuss Olivenöl erhitzen und den Fisch auf seiner neuen Haut in die Pfanne legen damit er nicht austrocknet. Die Hälfte der Zitrone in Scheiben schneiden und mit in die Pfanne legen. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein. Ich starte hier auf Stufe 6 von 9 und reduziere nach 3 Minuten auf 4 von 9. Der Fisch braucht insgesamt in etwas 7 Minuten (je nach Dicke!) Jetzt auch die Unterseite mit etwas Pfeffer und Salz würzen.

Zurück zur Gemüsepfanne. Die Tomaten werden jetzt ebenfalls in Würfel geschnitten und das Basilikum wird fein gehackt. Beides in die Gemüsepfanne geben und bei niedriger Hitze (Stufe 3 von 9) noch köcheln lassen bis der Fisch fertig ist. Abschmecken und bei Bedarf noch mit Pfeffer oder Salz abschmecken.


Den Fisch nochmal kurz in der Pfanne wenden und eine halbe Minute (max. 1 Minute) in der Pfanne ruhen lassen. Die Herdplatte dabei bereits ausschalten. Es reicht die Restwärme aus der Pfanne.

Anrichten und nochmal etwas Pecorino über die Polenta reiben. Eine halbe Zitrone sollte übrig sein. Die kann am Tisch mit angeboten werden um je nach Geschmack noch etwas über den Kabeljau à la Saltimbocca zu geben.

Lasst es euch schmecken!




Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

Diese Spaghetti Bolognese ist weder besonders aufwendig noch kompliziert – sie braucht nur ein Weilchen zum Schmoren! Dafür wird man mit super zartem Hackfleisch und tollen Aromen belohnt. Und das Beste? Während die Sauce im Ofen ist kann praktisch nichts schief gehen!

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Zutaten für 4 Personen:

120g Bacon

2 Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

Olivenöl

600g Rinderhackfleisch

100g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten

800g Pizzatomaten

Salz & Pfeffer

2 TL Paprikapulver (scharf)

4-5 Zweige Rosmarin

etwas frisches Basilikum (optional)

etwas frischer Pecorino oder Parmesan

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und kleinschneiden. Den Bacon in feine Streifen schneiden. Alles zusammen mit etwas Öl aus dem Glas mit den eingelegten Tomaten oder in Olivenöl anbraten. Dazu unbedingt einen Topf nehmen der bei 180°C in den Ofen gestellt werden kann.

Sobald die Zwiebeln glasig sind kann das Hackfleisch mit in den Topf. Anbraten und mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Die getrockneten, in Öl eingelegten Tomaten würfeln und dazugeben.

Wenn das Hackfleisch angebraten ist mit dem Paprikpulver würzen und den fein gehackten Rosmarin unterrühren, die gehackten (Pizza-) Tomaten dazugeben und alles gut umrühren.

Den Topf mit der „Bolognese-Sauce“ in den Ofen stellen. Dort kann er die nächsten 90 Minuten bleiben. So wird das Hackfleisch so zart, dass es praktisch auf der Zunge zergeht. Wer keinen Ofenfesten Topf hat kann das Ganze auch bei niedriger Hitze auf dem Herd köcheln lassen, das dauert aber deutlich länger (ca. 2,5 Stunden).

Rechtzeitig zu Ende der Kochzeit die Pasta zubereiten. Ich zauber dazu gerne eine selbstgemachte Pasta.

Die Pasta mit der Bolognese-Sauce im Topf vermengen. Falls zur Hand mit etwas frischem Basilikum dekorieren. Den Pecorino oder Parmesan frisch (am Tisch) darüber reiben.

Guten Appetit!

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Spaghetti_Bolognese_2




Rosenkohlsalat mit Pecorino, Wachteleiern, Granatapfel und Feigendressing

Rosenkohlsalat mit Pecorino, Wachteleiern, Granatapfel und Feigendressing

Zu diesem Rezept hat mich der fantastische Rosenkohl-Passionsfrucht-Salat im Blog Kochessenz inspiriert. Der Salat ist ein bisschen aufwendiger, das hat Rosenkohlsalat ja leider meistens so an sich, aber für dieses Ergebnis lohnt es sich auf jeden Fall!

RosenkohlsalatMitPecorinoUndWachteleiernMitDressing

Zutaten für 2 Personen:

12 Rosenkohlröschen

6 Wachteleier

Pecorino con Peperoni

1/2 Granatapfel (der Saft wird für das Dressing gebraucht)

Für das Dressing:

1 Feige

1-2 TL Crema balsamico mit Feige

1 EL Limettensaft

1 TL Honig

1 EL Zitronenöl

1 EL Walnussöl

3 EL Wasser

den Granatapfelsaft


Zubereitung:

Für diesen Salat muss zuerst der Rosenkohl entblättert werden. Das ist eine ganz schöne Fleißarbeit, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Blättchen werden dann kurz (ca. 3 Minuten) in kochendem Salzwasser blanchiert und anschließend unter kaltem Wasser abgeschreckt. Ich habe den Rosenkohl mit der Schaumkelle aus dem kochenden Wasser geholt und den Topf mit dem heißen Wasser direkt zum Kochen der Wachteleier verwendet. Also schnell die Wachteleier in das kochende Wasser legen und dort 1-2 Minuten hartkochen lassen. Auch die Eier eiskalt abschrecken und vorerst beiseite legen.

Ein schönes Stück vom Pecorino abschneiden und in dünne Scheiben schneiden. Den Rosenkohl auf dem Teller anrichten, vorher aber nochmal ordentlich das Wasser abschütteln. Den Pecorino darauf verteilen. Die Wachteleier pellen und halbieren. Die Kerne aus dem halben Granatapfel holen (ich weiß man soll klopfen aber ich benutze dafür den Stiel von einem Teelöffel) und die Kerne gleichmäßig über dem Salat verteilen. Bei der ganzen Aktion darauf achten den Saft vom Granatapfel aufzufangen. Den Saft und Ein paar Kerne beiseite stellen für das Dressing.

RosenkohlsalatMitPecorinoUndWachteleiernOhneDressing

Jetzt wird das Dressing zubereitet. Den Granatapfelsaft mit dem Fruchtfleisch der Feige, der Crema di balsamico, Zitronenöl und Walnussöl glatt rühren. Den Limettensaft und den Honig dazugeben und nach und nach die 3 EL Wasser dazugeben. Wenn die gewünschte Konsistenz schon früher erreicht ist etwas weniger Wasser verwenden. Die restlichen Granatapfelkerne in das Dressing geben.

Ein wenig vom Dressing auf dem Salat verteilen, den Rest mit auf den Tisch stellen.

Fertig – ein etwas anderer Salat!