Kein klassischer Gurkensalat – Gurkensalat mit Lachs

Kein klassischer Gurkensalat – Gurkensalat mit Lachs

Manchmal kann ich mich einfach nicht entscheiden – gibt es Salat als Beilage oder Salat pur? Und mache ich etwas ganz klassisches, oder wird experimentiert? In diesem Fall hatte ich zwei Optionen – klassischen Gurkensalat und gebratenen Lachs, oder rohen Lachs in einem asiatisch angehauchten Gurkensalat. Ich habe mich für die zweite Variante entscheiden und deshalb ist das hier kein klassischer Gurkensalat, sondern eine Art Sushi Salat. Und der hat Suchtpotential!

Kein klassischer Gurkensalat - Sushi Salat (11)

Zutaten für 2 Personen:

1 kleine Salatgurke

300g Lachsfilet in Sushi Qualität

250g (fettarmer) Joghurt

2 TL Wasabipaste

2-3 EL Sojasauce

1/2 Limette (1-2 EL Limettensaft)

1 Bund Koriander

Zubereitung:

Die Gurke waschen, längst vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Gurke in kleine Würfel schneiden. Die Haut vom Lachs abziehen und den Fisch ebenfalls in Würfel schneiden. Den Koriander fein hacken.

Kein klassischer Gurkensalat - Sushi Salat (1)

Den Joghurt mit Wasabi, Sojasauce und Limettensaft verrühren.

Kein klassischer Gurkensalat - Sushi Salat (4)

Gurke, Lachs und Koriander mit dem Joghurtdressing vermengen und alles mit Sojasauce und Wasabipaste abschmecken.

Kein klassischer Gurkensalat - Sushi Salat (9)

Den Salat pur oder mit etwas Weißbrot servieren.

kein klassischer gurkensalat - sushi salat 1

Frisch und lecker – kein klassischer Gurkensalat, aber ganz sicher einer meiner neuen Lieblinge.

Probiert es aus!

Kein klassischer Gurkensalat - Sushi Salat (16)




Grünes Hähnchencurry

Grünes Hähnchencurry

Als ich die Hähnchenkeulen für die Lasagne vorbereitet habe war ich nicht ganz sicher wie viele ich brauchen würde. Also habe ich vier Stück geschmort – so hat sich die Garzeit im Ofen wenigstens gelohnt und geschaut was übrig bleibt. Von vier Maishähnchenkeulen habe ich 2 ½ gebraucht, der Rest ist samt Brühe erst einmal in den Kühlschrank gewandert. Nach kurzem hin und her überlegen habe ich mich dann am nächsten Tag für ein grünes Hähnchencurry entschieden. Der letzte Pak Choi ist mit ins Curry gewandert und auch die halbe Dose Kokosmilch vom Kichererbsencurry kam zum Einsatz. Das Ergebnis war ein super einfaches, scharfes und leckeres grünes Curry – serviert mit Reis und bis auf den letzten Klecks Sauce verputzt!

Grünes_Hähnchencurry_mit_Pak_Choi_ (7)

Zutaten für 2 Personen:

1-2 Keulen vom Maishähnchen

1 Zwiebel

etwas Salz

2 Knoblauchzehen

200ml Kokosmilch

2 TL grüne Currypaste (oder weniger falls das zu scharf ist)

1 Baby Pak Choi

1 Bund Koriander

120g Reis

190ml Wasser

Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen habe ich bereits zwei Tage vorher (einige Stunden vorher reicht aber aus) in einen ofenfesten Topf mit etwas Salzwasser gegeben. Die Zwiebel grob würfeln und dazu geben und den Topf bei 160°C für 2 Stunden in den Backofen schieben. Vollständig abkühlen lassen und das Fleisch von den Knochen lösen.

Das Fleisch samt Brühe, Zwiebeln und Kokosmilch in eine große Pfanne geben und bei kleiner Hitze erwärmen.

Den Reis parallel im Topf oder Dampfgarer zubereiten.

Die fein gehackten Knoblauchzehen und die in Streifen geschnittenen Blattstiele vom Pak Choi mit in die Pfanne geben und die Currypaste einrühren. Alles sanft köcheln lassen.

Grünes_Hähnchencurry_mit_Pak_Choi_ (1)

Wenn der Reis fertig ist zuerst die Pak Choi Blätter in feine Streifen schneiden und in die Pfanne geben, dann den Koriander klein hacken und unterrühren.

Grünes_Hähnchencurry_mit_Pak_Choi_ (4)

Das Curry abschmecken und zusammen mit dem Reis auf passende Teller oder Schüsseln verteilen.

Lasst es euch schmecken!

Grünes_Hähnchencurry_mit_Pak_Choi_ (12)




Grüner Avocado Hummus

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Grüner Avocado Hummus – Kooperation

Kennt ihr das auch – diese unergründlichen Tiefen im Vorratsschrank? Und diese Dinge von denen man denkt: „das darf ich beim nächsten Einkauf nicht vergessen“, die man dann auch nicht vergisst – aber zwei Tage später irgendwie gleich nochmal einpackt? So ist mir das mit den Kichererbsen gegangen. Ich nehme eigentlich immer nur die aus der Dose, einfach weil sie sofort einsatzbereit sind. Jetzt wollte ich aber die getrockneten ausprobieren und die sind dann quasi gleich im Doppelpack eingelagert worden. Und eingelagert trifft es ganz gut – weil irgendwie hat es dann doch nie geklappt, dass ich sie vorab eingeweicht und weich gekocht habe. Und so haben sie mich Tag für Tag strafend angeschaut, bis sie jetzt endlich für meinen grünen Avocado Hummus zum Einsatz gekommen sind! Das war aber auch ihre einzige Chance – ich lasse meine Vorräte entweder in der Originalverpackung oder tue sie in Gläser. Würde ich sie nicht mehr sehen wären sie im wahrsten Sinne des Wortes aus den Augen und aus dem Sinn. Auf Küchen Quelle** gibt es ja ein paar Tipps zum Lagern und Sortieren – wie läuft das bei euch? Plastikdosen nehme ich eigentlich eher zum Einfrieren, für Mehl, Zucker, Haferflocken und Co. Sind mir Schraubgläser irgendwie lieber. Und in den blickdichten Porzellantopf wandern nur die Zwiebeln.

Aber zurück zum Rezept – egal ob ihr die Kichererbsen kocht oder welche aus der Dose nehmt, dieser Hummus wird einfach super lecker. Eigentlich ist es ja kein richtiger Hummus – stellt euch vor, ihr hättet Hummus und Guacamole gemischt! Klingt lecker? Ist es auch, versprochen! Dazu passen wunderbar ein paar Hähnchenspieße und schon haben wir ein Abendessen in das ich mich reinlegen könnte… und das nebenbei auch ganz wunderbar zu meiner grünen Woche hier auf dem Blog passt.

Avocado_Humus_ (13)

Zutaten für 4 Personen:

300g gekochte Kichererbsen (Trockengewicht ca. 150g)

2 Avocados

1 Zitrone

½ Bund Koriander, alternativ Petersilie

1 Knoblauchzehe

2 EL Sesamöl

1 ½ EL Sesampaste

1 gehäufter TL Cumin

1 kleiner TL Harissa Paste, z.B. diese hier

Salz & Pfeffer

etwas Olivenöl

Für die Spieße:

4 Hähnchenbrustfilets, ca. 500g

4 EL Rapsöl

2 EL marokkanisches Hähnchengewürz oder ein gutes Currypulver

Salz

Zubereitung:

Die Kichererbsen 24 Stunden in ausreichend Wasser einweichen und quellen lassen. Gut ausspülen und in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Aufkochen und 2-2,5 Stunden köcheln lassen. Dabei ab und an umrühren. Wenn die Kichererbsen sehr weich sind abgießen und nochmal gründlich abspülen.

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Die Kichererbsen, die geschälte und entkernte Avocado, die geschälte und grob gewürfelte Knoblauchzehe, die Sesampaste, das Sesamöl, Pfeffer und Salz und den Saft aus der halben Zitrone in den Mixer geben.

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Cumin, den grob gehacktem Koriander und die Harissa Paste dazu geben. Alles durchmixen bis ihr eine glatte und leckere Creme habt.

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Abschmecken und bei Bedarf den Saft aus der restlichen Zitrone dazu gebe. Dann nochmal gut mixen. Den Avocado Hummus kurz beiseite stellen und mit den Spießen weitermachen.

Die Hähnchenbrustfilets in Würfel schneiden und auf lange Holzspieße stecken. Das Öl mit dem marokkanischen Hähnchengewürz und Salz verrühren und die Spieße damit einpinseln. Eine große Pfanne erhitzen und die Spieße hinein legen. Rundum braten bis sie gar sind. Bei mir dauert das so in etwa 8-10 Minuten.

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Den Avocado Hummus in eine passende Schale geben, mit etwas Olivenöl beträufeln (bei mir etwas viel – ups…) und mit den Spießen anrichten.

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Wer möchte stellt dazu noch etwas Fladenbrot auf den Tisch.

Greift zu und lasst es euch schmecken – es ist wirklich köstlich!

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** In diesem Rezept verweise ich in Kooperation auf die Tipps zum Lagern von Lebensmitteln auf Küchenquelle.de. Ich persönlich finde die Tipps lesenswert – der Inhalt dieses Blogposts und meine Meinung zu den Tipps sind davon aber nicht beeinflusst.




Vietnamesische Pho Ga

Vietnamesische Pho Ga

Heute ist der dritte Tag meiner Challenge bei der ich aus einem Suppenhuhn drei Gerichte für 2-3 Personen gezaubert habe. Und weil wir uns die letzten Tage mit Hühnernudelsuppe und Frikassee eher in der klassischen deutschen Küche getummelt haben gibt es heute etwas Abwechslung auf dem Teller. Ich liebe Pho. Normalerweise die Variante mit Rindfleisch, aber hier hat es einfach traumhaft gepasst die etwas weniger bekannte Pho Ga zu machen. Es ist definitiv entscheidend, dass ihr ein Huhn auskocht. Hähnchenbrustfilet ist keine wirklich gute Alternative. Ihr braucht das Huhn und die Suppe! Wenn ihr das ganze Huhn nur für die Suppe nehmt, dann müsst ihr alle Zutaten verdreifachen und ihr bekommt Suppe für 6 Personen. Ich habe einige Kräuter bei den Zutaten als „optional“ gelistet. Bei unserem Lieblings „Pho-Dealer“ bekommt man nämlich auch die frischen Kräuter immer in extra Schälchen auf den Tisch gestellt und macht sich dann nur das und so viel in seine Pho wie man möchte.

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Zutaten für 2 Personen:

140g Reisnudeln

100g Hühnerfleisch vom Suppenhuhn

1,7L Hühnersuppe

20-25g Ingwer

3 Frühlingszwiebeln

2 scharfe Chilis

1 Bund Koriander

1 Limette (optional +1)

2 EL Fischsauce

Salz

Optional:

4-5 Champignons

½ Bund Europagras (langer Koriander)

½ Bund Thai Basilikum

1 Hand voll Mungbohnenkeimlinge

Zubereitung:

Wer die Pho für 6 Personen kocht wäscht das Suppenhuhn gut aus und legt es in einen Topf mit 3,5L Salzwasser. Aufkochen, 5 Minuten sprudelnd kochen und weitere 1,5-2 Stunden leise köcheln lassen. Das Huhn in der Suppe etwas abkühlen lassen und das Fleisch vom Knochen zupfen.

Wer drei Gerichte aus dem Suppenhuhn zaubert kocht jetzt die vorbereitete Suppe mit dem klein gewürfelten Ingwer und der in Ringe geschnittenen Chili auf, nimmt den Topf von der Herdplatte und legt die Reisnudeln zum Quellen hinein.

Den Koriander und die Frühlingszwiebeln fein hacken. Das Hühnerfleisch und die dünn aufgeschnittenen Pilze in die Suppe geben, alles einmal kurz aufkochen und mit Fischsauce und Limettensaft abschmecken. Die Frühlingszwiebelringe unter die Suppe mischen und diese auf zwei große Schüsseln verteilen. Den gehackten Koriander und falls verwendet die anderen frischen Kräuter und Sprossen dazu geben.

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Beim Servieren optional noch ein paar Limettenspalten mit auf den Tisch stellen, so kann man sich die Pho Ga ganz nach Geschmack noch etwas abschmecken.

Lasst es euch schmecken!

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Spaghetti mit Koriander-Pesto und Lammfilet

Spaghetti mit Koriander-Pesto und Lammfilet

Da ich meine Essenspläne für das Lamm auf Koriander-Pesto ja spontan umgestellt habe hatte ich noch Pesto und Lammfilets übrig. Was macht sich da besser als eine leckere und schnelle Pasta? Ich bin ja ein großer Fan von aufgeschnittenem Fleisch zur Pasta, bisher gab es da vor allem zur Pasta in Vanillebutter. Auch hier passt es ganz wunderbar – das gibt es sicherlich bald wieder!

Spaghetti_mit_Korianderpesto_und_Lammfilet_ (10)

Zutaten für 4 Personen:

70g frischer Koriander

6-8 EL gutes Olivenöl

2 kleine Knoblauchzehen

1 kleine rote Chili

½ Schalotte

1 Prise grobes Salz

Abrieb von ½ Limette und 1 Spritzer Saft

2 EL grob gehackte Nüsse, z.B. Paranusskerne oder Cashewkerne

4 Lammfilets

Pfeffer & Salz

etwas neutrales Pflanzenöl

400g Spaghetti

Zubereitung:

Für das Pesto die Knoblauchzehen, die Schalotten und die Chili schälen und klein würfeln. Alles zusammen einen kleinen Mixer geben. Ich nehme dafür den kleinen Aufsatz für meinen Braun Stabmixer. Die Hälfte vom Koriander mit Öl, Salz und Nüssen dazu geben. Mixen bis keine Stücken mehr zu sehen sind, dann den restlichen Koriander und bei Bedarf noch etwas Öl dazu geben. Mixen und mit dem Abrieb und Saft von der Limette abschmecken. Abschmecken, beiseite stellen und kurz ziehen lassen.

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Für die Pasta einem Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin nach Packungsanweisung al dente kochen.

In der Pfanne etwas Öl erhitzen und die Lammfilets rundum scharf anbraten. Die Hitze etwas reduzieren und die Filets noch 4-5 Minuten fertig garen.

Die Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Mit dem Pesto vermengen und nochmal abschmecken. Die Lammfilets aus der Pfanne nehmen und in dünne Scheiben aufschneiden.

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Auf der Pasta platzieren und sofort servieren.

Guten Appetit!

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Lammfilet auf Koriander-Pesto

Lammfilet auf Koriander-Pesto

Manchmal ist man schon ganz sicher was es zum Essen geben soll – und dann kommt alles ganz anders. Als das Foodblogger Bar Camp vor einigen Wochen zu Ende war wurden die Lebensmittel die in den Workshops nicht verbraucht wurden wieder unter den Teilnehmern verteilt. Gut, wenn man mit Auto da ist. So sind unter anderem 2 Paprikas und ein großes Bund Koriander – erfreulicherweise alles Bio – in meiner Tüte gelandet. Nun waren eigentlich ganz schlichte Khitaraki mit Lamm für den Abend geplant, aber was soll’s ich habe eine neue Idee! Aus dem Koriander mache ich Pesto, die Paprika wird ganz einfach zu Pfannengemüse und das Lammfilet brate ich als Minutensteaks dazu. Super lecker, ganz schnell gemacht und mit den Resten von Pesto und Lammfilets gab es am nächsten Tag Pasta. Die spontanen Ideen sind doch oft die Besten!

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Zutaten für 4 Personen:

70g frischer Koriander

6-8 EL gutes Olivenöl

2 kleine Knoblauchzehen

1 kleine rote Chili

½ Schalotte

1 Prise grobes Salz

Abrieb von ½ Limette und 1 Spritzer Saft

2 EL grob gehackte Nüsse, z.B. Paranusskerne oder Cashewkerne

6 Lammfilets

Pfeffer & Salz

etwas neutrales Pflanzenöl

2 rote Paprika

1 ½ Schalotten

Zubereitung:

Für das Pesto die geschälten und grob gehackten Knoblauchzehen mit den Schalottenwürfeln und den Chiliringen in einen kleinen Mixer geben. Ich nehme dafür den kleinen Aufsatz für meinen Braun Stabmixer. Die Hälfte vom Koriander, das Öl, Salz und die Nüsse dazu geben. Mixen bis keine Stücken mehr zu sehen sind, dann den restlichen Koriander und bei Bedarf noch etwas Öl dazu geben. Mixen und mit dem Abrieb und Saft von der Limette abschmecken. Abschmecken, beiseite stellen und kurz ziehen lassen.

Die Paprika und die restliche Schalotte in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Öl für die Lammfilets erhitzen, in der anderen etwas Öl für das Paprikagemüse. Die Lammfilets in Daumen dicke Scheiben schneiden. Das Gemüse in einer Pfanne langsam anschwitzen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Die Minutensteaks vom Lammfilet in die andere Pfanne geben und von jeder Seite 30-45 Sekunden scharf anbraten.

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Da müsst ihr schnell sein, jedes kleine Stück in die Pfanne legen und wenn ihr beim letzten Stück seid das erste schon wieder wenden. Die Minutensteaks mit Pfeffer und Salz würzen.

Auf jeden Teller einen guten Esslöffel Pesto setzen und diesen mit der Rückseite vom Löffel etwas ausstreichen. Das Fleisch auf das Pesto setzen und das Paprikagemüse daneben platzieren.

Lasst es euch schmecken!

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Jakobsmuscheln auf Papaya-Koriander Salat

Jakobsmuscheln auf Papaya-Koriander Salat

Es gibt ja immer wieder wilde Event Themen und dieser Monat steht auf Zorra’s Kochtopf unter dem Motto: „Flotter Dreier„. Ausgedacht hat sich das die liebe Dorothée von Bushcooks kitchen und die liebt das Thema Menüs von ganzem Herzen, was man immer wieder in ihren Restaurantberichten und Buchrezensionen merkt. Also sollen drei Blogger gemeinsam ein 3-Gänge Menü kreieren, einen flotten Dreier. Mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert. Da habe ich mich natürlich riesig gefreut, dass Sascha von Lecker muss es sein und Martha vom Blog Selbstgemachtes Eis mich gefragt haben, ob ich Lust hätte mit Ihnen zu dinnieren. Hatte ich und so wurden kurzerhand die Rollen verteilt und ein passendes Thema gesucht. „Ein Hauch von Asien“ sollte es werden, das gefällt uns allen gut. Bei mir findet ihr heute die Vorspeise, gebratene Jakobsmuscheln auf Papaya-Koriander Salat. Sascha zaubert euch morgen einen zarten Sous vide Öra King Lachs mit Orangen-Risotto und Wasabisauce. Von Martha gibt es am Sonntag – wie könnte es anders sein – natürlich ein eisiges Dessert. Sie serviert uns ein Nashi-Zitronengras Sorbet mit einem Grüntee-Küchlein. Also setzt euch mit uns an den Tisch und genießt das Menü!

Gebratene_Jacobsmuscheln_auf_Papaya-Koriander_Salat_ (4)

Zutaten für 2-4 Personen:

4 Jakobsmuscheln

2 EL Sesam

2 EL Sesamöl

etwas Salz

1/4 Limette

Für den Salat:

1/2 Papaya

1/2 Bund Koriander

2 EL Sesamöl

1 Prise Chilipulver

1 Prise Salz

1/2 Limette

Zubereitung:

Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Jakobsmuscheln leicht salzen. Von beiden Seiten in den Sesam drücken und in die Pfanne legen. Von jeder Seite 30 Sekunden scharf anbraten und dann von jeder Seite 3 Minuten bei geringerer Hitze fertig garen.

Gebratene_Jacobsmuscheln_auf_Papaya-Koriander_Salat_ (2)

Die Papaya schälen und mit der Küchenmaschine oder der Gemüsereibe reiben. Den Koriander fein hacken und dazu geben. Den Salat mit Sesamöl, Chilipulver, Limettensaft und etwas Salz würzen und vorsichtig vermengen.

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Abschmecken – er sollte jetzt eine frische, leicht scharfe und sehr fruchtige Note haben.

Die gebratenen Muscheln mit einem Spritzer Limettensaft beträufeln. Den Salat auf einer flachen Schale oder einem Teller anrichten und die Muscheln darauf platzieren.

Genießt diese Häppchen – morgen geht es weiter!

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Mit dabei beim Event:

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)




England trifft Asien Burger

„England trifft Asien“ Burger

Was für ein Name für einen Burger – England trifft Asien Burger… aber nun gut, etwas Besseres ist mir da auch nicht eingefallen und irgendwie passt es ganz gut. Ein Patty mit Koriander, Frühlingszwiebel, Austernsauce und Tamarindenpaste findet sich wieder zwischen leckeren Saucen mit englischer Orangenmarmelade, Senf und Worcestershiresauce. Dazu die obligatorischen selbstgemachten Buns und ein wenig Salat – super lecker!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Burger Buns

5-6 Blätter Salat, hier Lolo

12 sehr dünne Scheiben Salatgurke

Für die Patties:

400g Rinderhackfleisch

200g gemischtes Hackfleisch

1 Bund Koriander

1,5 Frühlingszwiebeln (1x komplett, 1x der weiße Anteil)

2 EL Austernsauce

1 guter TL Tamarindenpaste

etwas Salz

1 EL Sojasauce

1 Chili

etwas Erdnussöl

Für die Joghurt-Sauce:

100g Joghurt griechischer Art (10% Fett)

2 TL englische Orangenmarmelade

Salz & Pfeffer

1/2 Frühlingszwiebel (der grüne Anteil)

Für die würzige Ketchup Sauce:

5 EL Ketchup

1 EL Worcestershiresauce

1 guter TL Senf

1 Prise Cumin

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Koriander, Chili und Frühlingszwiebeln sehr fein hacken und mit dem Hackfleisch in eine ausreichend große Schüssel geben. Mit den restlichen Zutaten würzen und vermengen.

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Mit den Händen oder der Burgerpresse zu Patties formen und diese wenn möglich abgedeckt im Kühlschrank für 30 Minuten ruhen lassen.

Etwas Erdnussöl in der Pfanne erhitzen und die Patties von jeder Seite ca. 4-5 Minuten anbraten damit sie medium werden.

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In dieser Zeit die aufgeschnittenen Buns kurz im Backofen oder auf dem Toaster anrösten. Alle Zutaten für die Saucen in kleine Schüsseln oder Tassen geben, gut verrühren und abschmecken. Die Gurke dünn aufschneiden.

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Die Böden der Buns mit der Ketchup-Sauce bestreichen, die Deckel mit der Joghurt Sauce.

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Auf den Böden erst den Salat, dann die Gurkenscheiben auslegen und die Patties darauf setzen. Den Deckel beherzt umdrehen und aufsetzen.

Und jetzt greift zu!

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Lachs Tartar auf Gurke-Avocado Salat

Lachs Tartar auf Gurke-Avocado Salat

Der Tartar Trip geht weiter. Nach zwei Varianten vom Rind geht es hier dem Lachs an den Kragen. Ich habe mich für eine asiatisch orientierte Variante entschieden und den Fisch mit Sesamöl und japanischer Sojasauce mariniert. So wurde er auf einem scharfen Salat aus Avocado und Salatgurke platziert.

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Zutaten für 2 Personen:

200g frischer Lachs

2 EL japanische Sojasauce

1 EL Sesamöl

½ Bund Koriander

Für den Salat:

1/3 Salatgurke

1 Avocado

1 EL Chiliöl

Etwas Salz

Zubereitung:

Die Haut vom Lachs mit einem langen scharfen Messer entfernen. Den Fisch auf Gräten prüfen und diese bei Bedarf mit der Fischgrätenzange ziehen. Den Fisch sehr fein hacken. In eine Schüssel geben und das Lachs Tartar mit Sesamöl, Sojasauce und fein gehacktem Koriander vermengen. Kurz ziehen lassen.

Die Avocado halbieren, den Stein entfernen, die Schale abziehen und das Fruchtfleisch klein würfeln. Die Gurke vierteln, vom Kerngehäuse befreien und klein schneiden. Beides mit Chiliöl und Salz würzen.

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Erst den Gurke Avocado Salat und dann das abgeschmeckte Lachs Tartar in einem ca. 7,5cm Durchmesser großen Serviernring schichten.

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Den Ring vorsichtig abheben und das Türmchen je nach Lust und Laune mit etwas Koriander garnieren.

Viel Spaß beim Genießen!

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Blutwurst mit Apfel-Karotten Salat

Blutwurst mit Apfel-Karotten Salat

Es geht weiter mit der Blutwurst – nachdem uns der Rohkostsalat vom Sauerkraut mit Minze und Koriander zu den Cupcakes so gut geschmeckt hat gab es ihn noch in einer zweiten Variante. Mit Apfel und Karotte, Sesamöl, Orangensaft, Koriander und Minze – die Reste habe ich mit ins Büro genommen wo sie kameradschaftlich geteilt wurden. Dieser Salat hat wirklich alle überzeugt!

Blutwurst_mit_Apfel-Karotten_Salat_ (2)

Zutaten für 2 Personen (Salat für 4):

2 Blutwürste

etwas Rapsöl

Für den Salat:

4 Karotten

2 Äpfel

3 EL Sesamöl

1 Orange

1 Bund Koriander

1 Bund Minze

Pfeffer & Salz

Für das Kartoffelpüree:

4 Kartoffeln (mittelgroß)

Pfeffer & Salz

1 Prise Muskat

70g Schlagsahne

etwas Milch

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, würfeln und in kaltes Salzwasser geben. Aufkochen und ca. 12 Minuten gar kochen.

Die Karotten schälen, die Äpfel entkernen und vierteln. Alles nacheinander mit grober Raspel in die Küchenmaschine geben. Koriander und Minze fein hacken. Den Saft aus der Orange und das Sesamöl darüber geben, alles gut vermischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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In der Pfanne etwas Öl erhitzen, die Würste mit der Gabel einstechen damit sie nicht platzen und rundum braten. Das dauert in etwa 8 Minuten, dann sind sie gar.

Die Kartoffeln abgießen, stampfen, mit der Sahne verrühren und danach so viel Milch langsam einrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Blutwurst, Kartoffelpüree und Apfel-Karotten Salat gemeinsam anrichten.

Ein schnelles Abendessen!

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