Schoko-Bananen Gugelhupf

Nachdem ich jahrelang mit Hefegugelhupf auf dem Kriegsfuß stand weil ich einfach kein großer Fan war hat sich das mit unserem Urlaub in Straßburg vor ein paar Jahren definitiv geändert. Seitdem sind hier einige Rezepte zusammengekommen und irgendwie hatte ich schon lange die Idee von einem Schoko-Bananen Gugelhupf. Perfekt um braune Bananen zu verwerten. Aber wie es immer so ist, irgendwie hat es nie gepasst, ich habe die Bananen für andere Backideen gebraucht oder hatte einfach keine im Obstkorb. Als dann aber endlich alles gepasst hat musste ich die Chance nutzen und kann nur sagen: es lohnt sich! In den ersten 24 Stunden schmeckt der Gugelhupf super saftig und bananig – danach verfliegt das ein wenig und deshalb ist dieser hier der einzige meiner Hefegugelhupfe der sofort verputzt werden möchte. Aber was soll’s – greift ruhig nochmal zu!



Schoko-Banane-Hefegugelhupf

ZUTATEN FÜR 1 Schoko-Bananen GUGELHUPF: 

450g Weizenmehl, Typ 405

70g Zucker

8g Salz

1 Ei

15g frische Hefe

180g Milch, hier fettarm

90g weiche Butter + 15-20g um die Form einzufetten

200g Schokodrops Zartbitter*

3 sehr reife Bananen

60g gemahlene Mandeln

16 Mandeln

1-2 TL Puderzucker

Zubereitung:

Die Hefe in der Milch lösen. Die Bananen schälen und mit der Gabel zerdrücken. Das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den Zucker, das Salz, die Schokodrops, die Bananen und das Ei in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. 

Die Hefe-Milch dazu geben und alles 5 Minuten auf kleiner Stufe zu einem weichen Teig verarbeiten.

Die klein gewürfelte Butter dazu geben und weitere 5 Minuten auf etwas höherer Stufe verkneten. 

Den Teig abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche 2-3x falten und zurück in die Schüssel geben. Eine weitere Stunde gehen lassen, wieder 2-3x falten und ein Loch in die Mitte ziehen. Die Gugelhupfform* mit Butter einfetten, in jede Vertiefung eine Mandel geben und den Teig hinein heben.

Nochmals 1 Stunde gehen lassen bis der Teig sein Volumen wieder deutlich vergrößert hat. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Hefegugelhupf mit Schokoladenstücken für 45 Minuten hinein schieben.

Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen. Den Schoko-Bananen Gugelhupf aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und auf einen Teller stürzen. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt vollständig auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.

In Scheiben schneiden und Stück für Stück verputzen!

Schoko-Banane Hefegugelhupf




Großes Vollkorntoastbrot

Kennt ihr helles Vollkornmehl? Ich habe kürzlich eine Packung gekauft – einfach weil es das einzige Mehl im Supermarktregal war und scheinbar keiner so wirklich etwas damit anfangen konnte. Nach einigem hin und her habe ich mich dann dafür entschieden ein Toastbrot in der Sandwichbrotform zu backen – quasi ein XXL-Toastbrot. Da ich keine Sahne mehr im Kühlschrank hatte habe ich ein wenig improvisiert und aus meinem hellen Klassiker ein Joghurtbrot gemacht. Das schmeckt sowohl süß als auch herzhaft belegt und lässt sich auch wunderbar in Scheiben vorgeschnitten einfrieren und bei Bedarf auftauen. Na, wer hat Lust auf (m)ein großes Vollkorntoastbrot?



Großes Vollkorntoastbrot

Zutaten für 1 großes Vollkorntoastbrot:

500g helles Weizenvollkornmehl

350g Weizenmehl, Typ 550

320ml Wasser

12g frische Hefe

20g Salz

250g Joghurt

30g heller Zuckerrübensirup

50g Butter 

Zubereitung:

Den Zuckerrübensirup in 100ml lauwarmem Wasser lösen. Die Hefe einrühren. Mehl, Salz und Joghurt abwiegen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Das Hefe-Sirup-Wasser und das restliche Wasser dazu geben und 5 Minuten langsam verkneten. 

Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden, zum Teig geben und weitere 5 Minuten schnell kneten. 

Den Teig 90 Minuten abgedeckt gehen lassen, 3x falten und abgedeckt weitere 90 Minuten gehen lassen. Wieder 3x falten diesmal so, dass der Teigling am Ende die Länge der Kastenform* hat.

Das Brot in die Kastenform heben und den Teig wieder 60-90 Minuten gehen lassen bis er die Form fast vollständig ausfüllt. 

Den Backofen auf 180°C vorheizen (hier im Brotbackmodus mit Schwaden) und das Brot für insgesamt 50 Minuten hinein schieben.

5 Minuten vor Ende das Brot aus dem Ofen holen, aus der Form auf ein Backblech kippen und zurück in den Backofen schieben. 

Das fertige Brot aus dem Ofen holen, zurück in die Kastenform setzen und mit einem Küchenhandtuch abgedeckt vollständig abkühlen lassen. 

Anschneiden und nach Lust und Laune belegen.

Viel Spaß beim Backen!

Großes Vollkorntoastbrot




Hefegugelhupf mit Schokoladenstücken

Ihr kennt vielleicht noch Aussagen von mir wie „Hefekuchen mag ich nicht“ oder „Hefeteig in süß ist nicht so mein Ding“. Mit dem Elsässer Gugelhupf konnte ich mich ja wiederum anfreunden und gerade zum Frühstück mit etwas Marmelade bin ich da ja schon für das eine oder andere Scheibchen, Stückchen oder Häppchen zu begeistern. Der kleine Mann ist allerdings der ultimative Fan von Rosinenbrot oder eben dem Cranberry Gugelhupf und mein vielleicht größter Fehler war es diesen Hefegugelhupf mit Schokoladenstücken mit ihm zu backen. Zum einen ist er super stolz darauf, dass er alle Zutaten kennt und zum anderen haben wir den Gugelhupf in kürzester Zeit schon 3x gebacken weil er ihn so liebt. Damit ist er nicht alleine, Bessere Hälfte verputzt den Gugelhupf gerne zum Kaffee und so kommt der unkomplizierte Gugelhupf jetzt auch endlich hier auf den Blog!



Hefegugelhupf mit Schokoladenstücken

Zutaten für 1 Hefegugelhupf mit Schokoladenstückchen:

450g Weizenmehl, Typ 405

70g Zucker

8g Salz

2 Eier

15g frische Hefe

180g Milch, hier fettarm

90g weiche Butter + 15-20g um die Form einzufetten

100g Schokodrops Zartbitter*

100g Schokodrops Vollmilch*

100g Schokodrops weiße Schokolade*

60g gemahlene Mandeln

1-2 TL Puderzucker

Zubereitung:

Die Hefe in der Milch lösen. Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker, Salz, Schokodrops und Eier in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. 

Die Hefe-Milch dazu geben und alles 5 Minuten auf kleiner Stufe zu einem weichen Teig verarbeiten.

Die klein gewürfelte Butter dazu geben und weitere 5 Minuten auf etwas höherer Stufe verkneten. 

Den Teig abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche 2-3x falten und zurück in die Schüssel geben. Eine weitere Stunde gehen lassen, wieder 2-3x falten und ein Loch in die Mitte ziehen. Die Gugelhupfform* mit Butter einfetten und den Teig hinein heben.

Nochmals 1 Stunde gehen lassen bis der Teig sein Volumen wieder deutlich vergrößert hat. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Hefegugelhupf mit Schokoladenstücken für 45 Minuten hinein schieben.

Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen. Den Gugelhupf aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und auf einen Teller stürzen. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt vollständig auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.

Anschneiden und Stück für Stück verputzen!

Hefegugelhupf mit Schokoladenstücken




Großes Sandwichtoastbrot

Ich würde dieses Rezept jetzt gerne mit einer schönen Geschichte über selbst gebackenes Brot, von A-Z selbstgemachte Sandwichs oder anderen vorbildlichen Details beginnen. Fakt ist aber: ich mich bei der Sahnemenge für mein Weihnachtsdessert so selten dusselig verrechnet, dass sich in meinem Kühlschrank am 25. Dezember 1L Schlagsahne getummelt hat der noch nicht zum Einsatz gekommen ist und nur bis zum 5. Januar haltbar zu sein glaubt. Klar, da sind noch ein paar Tage Puffer drin bis die Sahne wirklich nicht mehr gut ist, aber eine Lösung brauchte ich trotzdem. Und so habe ich ein super saftiges, großes Sandwichtoastbrot gebacken. Das schlägt gleich drei Fliegen mit einer Klappe – ich habe 250ml Schlagsahne verwertet, endlich die große Kastenbrotform eingeweiht und außerdem gleich noch unseren Weißbrotvorrat im Tiefkühler aufgefüllt. Könnte schlechter laufen würde ich mal ganz optimistisch sagen. Nun wisst ihr also wie es zu diesem Brot gekommen ist, dann will ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen. Hier kommt das Rezept!



Großes Sandwichtoastbrot

Zutaten für ein großes Sandwichbrot:

820g Weizenmehl, Typ 550

320ml Wasser

21g frische Hefe

20g Salz

250ml Schlagsahne

20g Zucker

50g Butter

Großes Sandwichtoastbrot

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Butter abwiegen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. 5 Minuten langsam verkneten. 

Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und dazu geben. Weitere 5 Minuten auf etwas schnellerer Stufe verkneten. 

Den Teig abgedeckt 45 Minuten ruhen lassen. 

Den Teig auf der „nackten“ Arbeitsfläche mehrfach falten und dann zurück in die Schüssel geben. Teigreste mit einem Teigschaber von der Arbeitsfläche lösen und zurück zum Teig geben. Den Brotteig für euer großes Sandwichtoastbrot weitere 45 Minuten gehen lassen.

Die ca. 35cm große Backform* für das große Sandwichtoastbrot mit Backpapier auslegen.

Den Teig wieder mehrfach falten, in 6-7 kleine Stücke zupfen und gleichmäßig in der Form verteilen. Ein letztes Mal gut 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen mit Schwaden auf 180°C vorheizen und das Brot für 50 Minuten auf mittlerer Schiene hinein schieben. Nach Ablauf der Zeit das Brot mit dem Backpapier aus der Form heben, auf einem Backblech platzieren, das Backpapier vom Brot abziehen (es sozusagen schälen) und das Sandwichtoastbrot für letzte 10 Minuten zurück in den Ofen schieben.

Das fertige Brot zurück in die Form setzen und mit einem Küchenhandtuch abgedeckt vollständig auskühlen lassen. 

Anschneiden und nach Lust und Laune belegen.

Greift zu!

Großes Sandwichtoastbrot




Herbstliche Salamipizza mit Maronen

Vor ein paar Tagen hat meine Nachbarin mich gefragt ob ich gerne ein paar selbst gesammelte Pilze haben möchte. Sie war auf einem Team Event bei dem unter professioneller Aufsicht Pilze gesammelt wurden und hatte mehr in ihrem Körbchen als sie spontan verwerten konnte. Da habe ich nicht nein gesagt und so gab es noch am selben Abend diese herbstliche Salamipizza mit Maronen. Die Pilze haben sich auf der Pizza gut gemacht und abgerundet wurde das Ganze durch ein paar Klecks Skyr. Natürlich könntet ihr auch Creme fraîche nehmen – das bleibt ganz euch überlassen. Ein bisschen Käse, eine schnelle Tomatensauce und natürlich ein unkomplizierter, selbst gemachter Teig runden die Pizza ab. Da bleibt kein Krümel übrig!



Salamipizza mit Maronen und Creme fraîche

Zutaten für eine Salamipizza mit Maronen:

Für den Teig:

210g Weizenmehl, Typ 405

40g Hartweizengrieß

10g Salz

21g frische Hefe

160ml Wasser

Für den Belag:

250g Pizzatomaten

Pfeffer & Salz

3-4 Zweige Oregano

1 Knoblauchzehe

1/2 Zwiebel

4-5 Maronen

10-12 Scheiben Salami

150g Gouda (in Scheiben)

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 4-5 Minuten auf kleiner Stufe zu einem elastischen Teig verkneten. 

Den Pizzateig abgedeckt 30-45 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen in etwa verdoppelt hat. 

In dieser Zeit die Pizzatomaten in ein kleines Schälchen geben, den Knoblauch pressen und dazu geben und die Sauce mit dem fein gehackten Oregano, Pfeffer und Salz würzen. 

Den Pizzateig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen. 

Den Backofen auf 200°C im Pizzamodus vorheizen.

Mit der gewürzten Tomatensauce bestreichen. Die geputzten Pilze in Streifen schneiden, die halbe Zwiebel in dünne Halbringe aufschneiden. Die Salamischeiben, die Maronen und die Zwiebel auf der Pizza verteilen. Etwas Pfeffer und Salz darüber mahlen und den klein gezupften Gouda auf der Pizza verteilen. 

Die Pizza in den Ofen schieben und ca. 25 Minuten backen bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat. 

Die Salamipizza mit Maronen aus dem Ofen holen, kurz (ca. 2min) etwas abkühlen lassen und dann mit einigen Klecksen cremig gerührtem Skyr oder Creme fraîche abrunden. 

Anschneiden und sofort servieren.

Greift zu!

Salamipizza mit Maronen und Creme fraîche




Süße Apfelgeister mit Zucker und Zimt

In drei Wochen ist Halloween und hier in der Nachbarschaft laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das weiß ich, weil ich schon so einige Päckchen aus den bekannten Horrorshops für die Nachbarn angenommen habe und natürlich selbst auch schon fleißig Kostüm- und Dekozubehör bestellt habe. Leckereien werden erst kurz vorher wieder in der Gruselküche gezaubert, aber zum Glück habe ich noch diese süßen Apfelgeister mit Zucker und Zimt die der kleine Mann im letzten Jahr mit in die Kita genommen hat. Die werden im Prinzip mit einem ganz schlichten Hefeteig gemacht – ausrollen, ausstehen, mit (selbst gemachtem) Apfelmus bestreichen und mit Zucker und Zimt bestreuseln… Perfekt um kleine Helfer in der Küche zu beschäftigen, gut vorzubereiten und richtig lecker!



Und erfreulicherweise passen die leckeren kleinen Apfelgeister zum Blogevent Apfel herzhaft und süß das Volker von Volkermampft diesen Monat auf Zorras Kochtopf veranstaltet – und da ich es schon ewig nicht mehr geschafft habe bei einem Blogevent mitzumachen freue ich mich gleich doppelt!

Süße Apfelgeister mit Zucker und Zimt

Zutaten für ca. 20 Apfelgeister mit Zucker und Zimt:

Für den Teig:

210g Mehl, Typ 405

40g Hartweizengrieß

50g Zucker

21g frische Hefe

1 Prise Salz

170g Wasser

Zum Bestreichen:

100g Apfelmus (oder anderes Fruchtmus)

1 TL Zimt, gemahlen

3 EL Zucker

Zuckerschrift, schwarz* oder dunkelbraun

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig zusammen in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und einige Minuten verkneten bis ein elastischer Teig entstanden ist. Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit in einer kleinen Schüssel den Zucker mit dem Zimt vermischen.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

Mit einem passenden Ausstecher* Geister ausstechen. Den Teig nochmal kneten, ausrollen und noch ein paar Geister mehr ausstechen. Die Geister direkt auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.

Alle Geister mit Apfelmus bestreichen und mit der Zucker-Zimt Mischung bestreuseln. 

Auf der zweiten Schiene von oben für 10-12 Minuten in den Backofen schieben und die süßen Apfelgeister mit Zucker und Zimt backen bis sie eine zarte Bräune bekommen. 

Die Geister aus dem Backofen holen und abkühlen lassen. Mit der Zuckerschrift jedem Geist zwei kleine Augen aufmalen. Die Zuckerschrift kurz antrocknen lassen.

Süße Apfelgeister mit Zucker und Zimt

Die Geister auf einem Teller oder Brettchen anrichten oder bis zu einem Tag in einer kleinen Dose aufbewahren. 

Ein süßer Gruselsnack!

Süße Apfelgeister mit Zucker und Zimt

Mit dabei beim Event:


Blog-Event CLVII - Äpfel (Einsendeschluss 15. Oktober 2019)




Mandel-Cranberry Hefegugelhupf

Ich muss ja zugeben, dass mich süßes Hefegebäck nie sonderlich gereizt hat. Mittlerweile habe ich aber so ein paar Rezepte die es mir durchaus angetan haben und bei denen ich ausgesprochen gerne nasche. Wichtig ist nur, dass das Hefegebäck nicht trocken wird sondern irgendwie immer noch luftig-fluffig ist. Den Elsässer-Gugelupf ohne Alkohol habe ich schon einige Male gebacken und diesmal habe ich mit Cranberrys und gemahlenen Mandeln experimentiert. Den Schritt das Obst einzuweichen habe ich mir für meinen Mandel-Cranberry Hefegugelhupf mit soft Cranberrys übrigens gespart. Mit etwas Marmelade oder pur ein absoluter Hefetraum!



Mandel-Cranberry Hefegugelhupf

ZUTATEN FÜR EINE 22CM GUGELHUPFFORM:

400g Weizenmehl, Typ 405

70g Zucker

8g Salz

2 Eier

15g frische Hefe

180g Milch, hier fettarm

90g weiche Butter + 15-20g um die Form einzufetten

150g soft Cranberrys

60g gemahlene Mandeln

ganze Mandeln – Anzahl abhängig von der Gugelhupfform, hier 16 Stück

1-2 TL Puderzucker

Die Hefe und die Milch in eine kleine Schüssel geben und mit der Gabel kurz umrühren damit sich die Hefe etwas löst. Mehl, Salz, Zucker, Eier, Mandeln, Cranberrys und die Hefe-Milch in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten langsam verkneten. Die weiche Butter dazu geben und alles weitere 2-3 Minuten auf etwas schnellerer Stufe kneten.

Den Teig abgedeckt 90 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen in etwa verdoppelt hat. 

Die Gugelhupfform* mit der restlichen Butter einfetten und in jede Vertiefung eine Mandel setzen. Den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche einige Male falten und in der Mitte ein Loch machen. Den Teig wie einen großen Donut in die Gugelhupfform geben. 

Den Teig ein weiteres Mal gehen lassen, hier 30 Minuten bei 40°C im Gärmodus vom Backofen, alternativ in etwa 60 Minuten bei Raumtemperatur. 

Den Gugelhupf aus dem Ofen nehmen, die Temperatur auf 180°C Umluft vorheizen und den Mandel-Cranberry Hefegugelhupf auf mittlerer Schiene 40-45 Minuten lang backen. Dabei gelegentlich per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen.

Mit der Stäbchenprobe testen ob der Gugelhupf gar ist und den Hefegugel 10-15 Minuten in der Form auskühlen lassen bevor ihr ihn auf einen ausreichend großen Teller stürzt und ihn dort vollständig auskühlen lasst.

Den Puderzucker in ein kleines Sieb geben und den fertigen Mandel-Cranberry Hefegugelhupf damit bestäuben.

Anschneiden und bis auf den letzten Krümel verputzen!

Mandel-Cranberry Hefegugelhupf




Fluffige Schoko-Milchbrötchen ohne Ei

Fluffige Schoko-Milchbrötchen ohne Ei

Süßes Hefegebäck und ich sind ja nicht immer die besten Freunde – es gibt so Sachen wie den Elsässer Gugelhupf die ich super gerne mag, oder natürlich Pull Apart Breads und Monkey Bread. Und Milchbrötchen! Vermutlich beschränkt sich meine Abneigung eher auf Pflaumenkuchen mit Hefeteig… das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Wie auch immer – süße Brötchen sind lecker und diese super fluffigen Schoko-Milchbrötchen ohne Ei haben nicht nur mir sondern auch Bessere Hälfte und ganz besonders dem kleinen Mann geschmeckt. Schnell gemacht, wunderbar weich und fein schokoladig – da mag man mehr als einmal zugreifen! Die Idee zum Rezept habe ich übrigens bei Janke’s Soulfood gefunden und nur minimal abgewandelt. Es war eines der wenigen Rezepte für Schokobrötchen bei dem kein Ei im Teig landet. Ich habe die Schokolade allerdings minimal anschmelzen lassen und so durch und durch schokoladige Milchbrötchen gezaubert.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Zutaten für ca. 20 Schoko-Milchbrötchen ohne Ei:

500g Weizenmehl, Typ 405

100g brauner Zucker

7g Trockenhefe

10g Salz

100g Butter + etwas für die Form

300g Milch (hier fettarm) + 2 EL

100g Schokotropfen, Zartbitter

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Hefe, die Schokotropfen und Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben.

Die Milch in einen kleinen Topf geben und sanft erwärmen. Wenn sie lauwarm ist vom Herd nehmen und die klein gewürfelte Butter dazu geben. Die Milch-Butter-Mischung muss warm aber auf keinen Fall heiß sein. Die Milch in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und den Teig sofort auf kleiner Stufe kneten. Durch die Wärme schmelzen die Schokotropfen leicht an, ein kleiner Schokokern bleibt aber erhalten.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Den Teig 45 Minuten gehen lassen, auf der Arbeitsfläche mehrfach falten und nochmals 60 Minuten gehen lassen.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Eine runde Tarteform oder Panpizzenform* mit Butter einfetten. Vom Teig Aprikosen große Stücke abzupfen, sanft rund formen und in die Form setzen. Die Teiglinge dürfen ruhig etwas Abstand zueinander haben.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Die Schoko-Milchbrötchen nochmal 30-40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Brötchen vorsichtig mit Milch einpinseln.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Die Brötchen für 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Wenn sie fertig sind werden sie aus dem Ofen geholt und mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt zum Auskühlen beiseite gestellt.

Sie schmecken allerdings warm genau so gut wie kalt – es steht euch also jederzeit frei zu naschen.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Greift zu und genießt eure Schoko-Milchbrötchen!

Fluffige Schoko-Milchbrötchen




Einkornflocken Toastbrot aus der Kastenform

Einkornflocken Toastbrot aus der Kastenform

Ich neige ja dazu beim Einkaufen im Bioladen immer wieder spontan Flocken, Körner, Saaten, neue Mehltypen oder ähnliches einzupacken. Dann muss ich am nächsten Backtag nur noch entscheiden was ich jetzt ausprobieren möchte und manchmal dauert es dann ein wenig bis die neuen Schätze zum Einsatz kommen. So ging es auch diesen Einkornflocken – als ich jetzt aber ein Toastbrot backen wollte habe ich kurzerhand das Rezept vom Leinsamen Toastbrot genommen und die Leinsamen durch die Flocken ersetzt. So ist dann also dieses Einkornflocken Toastbrot entstanden. Luftig, locker und super schnell gemacht. Perfekt, wenn es mal flott gehen soll! 

Einkornflocken Toastbrot

Zutaten für 25 Scheiben / 1 Kastenbrot:

410g Weizenmehl, Typ 550

80g Einkornflocken* (Urgetreide)

21g frische Hefe

8g Salz

10g Zucker

50g Schlagsahne

50g Butter

300ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Butter in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf mittlerer Stufe zu einem weichen, klebrigen Teig verkneten. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und dazu geben. Alles für weitere 10 Minuten auf schneller Stufe verkneten. Den Teig abgedeckt eine Stunde gehen lassen, in dieser Zeit sollte er sein Volumen verdoppeln.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hinein geben. Dabei die Luft herausdrücken. Den Teig für weitere 45 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180°C (hier im Brotbackmodus) vorheizen und die Kastenform hinein schieben.

Das Einkorn Toastbrot mit Schwaden 40 Minuten lang backen. Dann das Brot samt Backpapier aus der Form heben und 10 Minuten lang fertig backen.

Das Brot mit Frischhaltefolie abgedeckt auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Danach kann es wunderbar von Hand oder mit der Brotschneidemaschine aufgeschnitten werden.

Ich friere es dann anschließend ein und toaste die Scheiben bei Bedarf auf.

Wer möchte eine Scheibe probieren?

Einkornflocken Toastbrot




Hähnchen-Ratatouille Pizza

Hähnchen-Ratatouille Pizza

Seit ich im Februar mit dem Punkte zählen angefangen habe werde ich oft gefragt ob Pizza und Pasta dann jetzt tabu wären. Nein, sind sie nicht – ich gönne mir beides ganz bewusst und bringe dann auch oft eine etwas leichtere Variante auf den Tisch. Heute habe ich also eine super bunte, sommerlich leichte Pizza für euch – mit Hähnchen, kräftiger Tomatensauce, Zucchini, Knoblauch und Aubergine. Am Ende kam noch eine gute Prise Parmesan auf die Pizza. Die hat nicht nur Bessere Hälfte und mir geschmeckt, auch der kleine Mann hat begeistert zugegriffen. So ist die Hähnchen-Ratatouille Pizza eine schöne Abwechslung für alle die ihre Pizza gerne etwas leichter genießen möchten! 

Pizza Hähnchen-Ratatouille

Zutaten für 1 Pizza:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengrieß

10g Salz

21g frische Hefe

180g Wasser

Für den Belag:

200g Pizzatomaten

Pfeffer & Salz

4-5 Zweige Oregano

1 Knoblauchzehe

1 kleine Zwiebel

150g Hähnchenbrustfilet

1 TL Olivenöl

1/3 Zucchini

1/4 Aubergine

20g Parmesankäse

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, den Grieß, die Hefe, das Salz und das Wasser zusammen in die Küchenmaschine geben und alles gut verkneten. Für 30-45 Minuten abgedeckt beiseite stellen und gehen lassen.

In dieser Zeit den Oregano und den Knoblauch fein hacken und mit den Pizzatomaten vermengen. Die Sauce kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.

In einer ausreichend großen Pfanne das Öl erhitzen. Das Hähnchen in dünne Scheiben schneiden und rundum scharf anbraten. Mit Pfeffer und Salz würzen und beiseite stellen. Das Gemüse in kleine Würfel schneiden.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen. Den Backofen auf 200°C (hier im Pizzamodus, sonst Umluft) vorheizen.

Die Sauce gleichmäßig auf dem Teig verteilen und das Hähnchen darauf platzieren. Die Gemüsestücken darüber geben und die Pizza für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Die fertig gebackene Pizza aus dem Ofen holen, nochmal eine Prise Salz und Pfeffer darüber mahlen und den Parmesan fein über die Pizza reiben.

Pizza Hähnchen-Ratatouille

Anschneiden und sofort servieren.

Greift zu!

Pizza Hähnchen-Ratatouille