Fischcurry mit Mango und Zucchini

Wer mir auf Instagram folgt hat es ja vielleicht schon entdeckt – gestern gab es bei uns dieses super leckere und absolut punktefreundliche Fischcurry mit Mango und Zucchini. Eigentlich dachte ich ja, dass ich vier Portionen gekocht habe und bei 2 1/2 Essern noch einen kleinen Rest für das Mittagessen am nächsten Tag hätte – aber da ich das wohl nicht wirklich kommuniziert habe und Bessere Hälfte das Curry extrem lecker fand war es schwups-di-wups bis auf das letzte Reiskorn verputzt. Ein so leckeres Rezept muss ich natürlich sofort mit euch teilen!



Fischcurry mit Mango und Zucchini

Zutaten für 3 Personen:

1 TL Erdnussöl

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 TL Kurkuma

1 TL Currypulver

1/2 TL Koriandersamen

Salz

1 Prise gemahlene Chilis

350g Steinbeißerfilet

130g Reis (10-Minuten Reis)

1 Mango

1 größere Zucchini

1 EL Erdnussbutter

1/2 Zitrone

1 Frühlingszwiebel

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Öl in einem beschichteten Topf erhitzen und beides darin andünsten. Kurkuma, Curry und den im Mörser zerstoßenen Koriander dazu geben, anschließend den Reis untermengen. Alles 4-5 Minuten unter ständigem Rühren anrösten. Im Wasserkocher etwas Wasser erhitzen und alles mit ca. 300ml Wasser ablöschen und mit einer guten Prise Salz würzen. Einmal kurz aufkochen, die Hitze reduzieren (Hier Stufe 10 von 14) und im abgedeckten Topf unter regelmäßigem Rühren köcheln lassen.

In dieser Zeit die Mango vom Kern schneiden, schälen und klein würfeln. Direkt untermengen. Bei Bedarf immer wieder etwas Wasser zum Reis geben.

Die Zucchini waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Die Erdnussbutter einrühren und alles mit einer Prise Chili würzen.

Zu guter Letzt den Fisch auf Gräten prüfen, würfeln und dazu geben. Die Hitze auf kleine Stufe (hier 3 von 14) reduzieren und den Fisch kurz gar ziehen lassen. In dieser Zeit die Frühlingszwiebel schnell in Ringe schneiden.

Das Fischcurry mit Mango und Zucchini mit Zitronensaft und Salz abschmecken. 

Das Curry auf passende Teller verteilen und etwas von der Frühlingszwiebel darüber geben.

Lasst es euch schmecken!




Wirsingtopf mit Reis und Fisch

Wirsingtopf mit Reis und Fisch

Ich hasse die Erkältungszeit. Und um ehrlich zu sein ist es in diesem Jahr wirklich eine Katastrophe, das ging Anfang des Jahres los und in den letzten vier Wochen geben sich auch schon wieder die Viren die Klinke in die Hand – dabei esse ich ständig Obst und viel frisches Gemüse. Bessere Hälfte hingegen isst nur am Wochenende Obst und futtert sonst munter fröhlich Vitamin C Tabletten… und der ist fit. Vielleicht sollte ich doch meine Strategie überdenken. Seit gestern habe ich jedenfalls schon wieder einen dicken Schnupfen und da sollte etwas schnelles und unkompliziertes auf den Tisch. Irgendwas das mir irgendwie ein Gefühl von Wärme und Erkältungssoulfood gibt. Für Hühnersuppe hatte ich keine Zeit, aber dieser Wirsingtopf mit Reis und Fisch stand schnell auf dem Tisch und war genau das Richtige. Wenn ihr also auch gerade von einer fiesen Erkältung gepackt wurdet und überhaupt keine Lust habt lange in der Küche zu stehen ist dieses Rezept wirklich perfekt. Und wer keine Lust auf Fisch hat nimmt einfach etwas Hähnchenbrustfilet, das passt auch ganz wunderbar! 

Schneller Wirsingtopf mit Reis und Fisch

Zutaten für 2 Personen:

6-7 Blätter Wirsingkohl, hier die inneren Blätter

1/4 Zwiebel

Pfeffer & Salz

1/2 L Gemüsebrühe

etwas Rapsöl

30g Reis, hier 10-Minuten Reis

120g Fischfilet, z.B. Kabeljau oder Wildlachs – alternativ Hähnchen

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Wirsingkohlblätter fein hacken. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Das Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und das Gemüse darin kurz anschwitzen. Alles mit der Brühe ablöschen und 10 Minuten sanft köcheln lassen.

Den Reis dazu geben und weitere 10 Minuten auf mittlerer Stufe kochen bis der Reis gar ist. Den Wirsingtopf mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Den Fisch in kleine Würfel schneiden und im Eintopf 2-3 Minuten gar ziehen lassen.

Den Wirsingtopf mit Reis und Fisch auf tiefe Teller verteilen und sofort servieren.

Gute Besserung!

Schneller Wirsingtopf mit Reis und Fisch




Schneller Fischtopf mit Reis und Zucchini

Schneller Fischtopf mit Reis und Zucchini

Eigentlich koche ich am Wochenende ja immer etwas aufwendiger – da ich am letzten Samstag aber parallel schon das Rindergulasch mit Butternutkürbis für den Sonntag gezaubert habe wollte ich am Samstag etwas leichtes und unkompliziertes auf den Tisch bringen. An der Fischtheke hatte ich ein großes Steinbeißerfilet mitgenommen und eine der zwei letzten Zucchinis aus eigener Ernte hat auch auf ihren Einsatz gewartet. Also habe ich kurz hin und her überlegt und mich für einen Fischtopf mit Reis und Zucchini entschieden. Zwiebel, Knoblauch, Tomate und Estragon runden das Ganze wunderbar ab und dank des 10-Minuten Reis steht so super schnell ein leckeres Abendessen auf dem Tisch! 

Schneller Fischtopf mit Reis und Zucchini

Zutaten für 2-3 Personen:

400g Steinbeißerfilet

1 TL Rapsöl

1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

300g Zucchini

400g Pizzatomaten

120g Reis (hier 10-Minuten Reis)

1/2 Zitrone

Pfeffer & Salz

3 Zweige Estragon

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Zucchini und den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden. Das Öl in einem großen Topf* erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch darin anschwitzen. Sobald die Zwiebel glasig wird kommt die Zucchini dazu. Kurz anbraten und dann mit 200ml Wasser und den Pizzatomaten ablöschen.

Schneller Fischtopf mit Reis und Zucchini

Den Sud mit Pfeffer und Salz würzen, aufkochen und den Reis einrühren. Alles 10 Minuten köcheln lassen bis der Reis gar ist. Den Fisch dazu geben und die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren. Den Fisch kurz gar ziehen lassen. Den fein gehackten Estragon unterheben und den Fischtopf mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

Schneller Fischtopf mit Reis und Zucchini

Den Eintopf auf tiefe Teller verteilen und heiß servieren. Dazu passt übrigens ganz wunderbar ein Gläschen Weißwein.

Ein schnelles und leckeres Abendessen!

Schneller Fischtopf mit Reis und Zucchini




Fisch-Kartoffel Bouletten mit Honig-Senf Sauce

Fisch-Kartoffel Bouletten mit Honig-Senf Sauce

Ich bin ja ein großer Fan von kleinen Hackbällchen in allen Varianten – man kann sie dippen, warm oder kalt naschen und auch wunderbar auf ein buntes Buffet stellen. Oft kommt Ei an die Bouletten und das ist bei uns ja momentan tabu, bei Mini-Bouletten komme ich persönlich seit eh und je auch wunderbar ohne Ei aus, aber bei Fischbällchen? Schwierig… Als ich dann in der aktuellen „Sansibar“ Ausgabe der Lecker (Werbung ohne Auftrag, ich habe mir das Heft vor ein paar Tagen beim Einkaufen selbst geholt) die Kartoffel-Hackbällchen entdeckt habe dachte ich mir: das geht doch auch mit Fisch! Und ja, das geht ganz wunderbar mit Fisch – ich habe Kabeljau genommen, Alaska Seelachs sollte aber genau so gut funktionieren. Die Fisch-Kartoffel Bouletten mit Honig-Senf Sauce haben uns allen ganz wunderbar geschmeckt, der kleine Mann hat ganze drei Stück verputzt, trotz der Hitze. Dazu gab es meinen klassischen Gurkensalat der bei dieser Gelegenheit endlich ein neues Foto bekommen hat. Ein perfektes, leichtes Sommerrezept! 

Fisch-Kartoffel Bouletten mit Honig-Senf Sauce

Zutaten für 2-3 Personen:

250g mehling kochende Kartoffeln

300g Kabeljau

1/4 Zwiebel

1 EL frischer, fein gehackter Dill

Pfeffer & Salz

2 TL Senf

2 EL Semmelbrösel

3-4 EL neutrales Pflanzenöl

Für die Honig-Senf Sauce:

50g Joghurt

1 TL flüssiger Honig

1 TL Senf

Zubereitung:

Die Kartoffeln in einen Topf mit Salzwasser geben und zum kochen bringen. Je nach Größe in etwa 20-25 Minuten gar kochen, abgießen und zum Abkühlen beiseite stellen. Die Kartoffeln pellen sobald sie lauwarm sind und mit der Kartoffelpresse oder dem Kartoffelstampfer fein pressen.

Den Fisch gründlich auf Gräten untersuchen und diese bei Bedarf mit der Grätenzange* ziehen. Das Kabeljaufilet in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel und den Dill sehr fein hacken und alles zusammen mit dem Senf, etwas Pfeffer und Salz in den Mixer geben. Mehrfach kurz mixen bis ihr eine trockene, leicht stückige Masse habt.

Den Fisch mit den gepressten Kartoffeln verkneten. Die Semmelbrösel in ein Schälchen formen und aus der Fisch-Kartoffelmasse nacheinander ca. 12 kleine Bällchen formen und diese rundum in den Semmelbröseln wälzen.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Fisch-Kartoffel Bouletten von beiden Seiten scharf anbraten. Die Hitze reduzieren (hier Stufe 8 von 14) und die Bällchen ungefähr 8 Minuten lang fertig braten. Dabei werden sie regelmäßig gewendet. Aber Vorsicht, sie sind deutlich weicher als Bouletten.

Fisch-Kartoffel Bouletten mit Honig-Senf Sauce

Am Ende ein kleines Fischbällchen zerteilen und prüfen ob der Fisch in der Mitte gar ist. Die Fischbouletten auf einem passenden Teller anrichten.

Aus Joghurt, Senf und Honig ganz schnell eine leckere Sauce zum Dippen anrühren und die Fisch-Kartoffel Bouletten zusammen mit der Sauce servieren.

Fisch-Kartoffel Bouletten mit Honig-Senf Sauce

Greift zu!

Fisch-Kartoffel Bouletten mit Honig-Senf Sauce




Schnelles Fischcurry mit Kichererbsen und Reis

Schnelles Fischcurry mit Kichererbsen und Reis

Vor gut einer Woche sind wir spät Abends aus dem Urlaub nach Hause gekommen und natürlich war der Kühlschrank nach einer Woche Abwesenheit entsprechend leer. Im Frischefach haben sich ein paar Karotten und zwei Paprika sehr gut gehalten, aber das war es dann auch schon. Mit einem Blick in den Tiefkühler und die Speisekammer war schnell klar, dass es etwas mit Fisch geben wird. Mit Seeteufel um genau zu sein. Außerdem finden sich in meiner Speisekammer immer Kichererbsen und natürlich Reis – der Mix macht’s, kurz danach stand dieses leckere und leichte Fischcurry mit Kichererbsen auf dem Tisch!

Schnelles Fischcurry mit Kichererbsen

Zutaten für 2 Personen:

300g Seeteufel

1 TL neutrales Pflanzenöl

2-3 Knoblauchzehen

1 kleine Zwiebel

1/2 rote Paprika

Salz

1 TL Currypulver

1/2 TL Kurkuma

1 Prise Chilipulver

250g Kichererbsen aus der Dose (Abtropfgewicht)

60g 10-Minuten Reis

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Den Fisch in saftige Stücke schneiden. Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und klein schneiden. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Den Seeteufel und den Knoblauch dazu geben und rundum kurz scharf anbraten. Die Paprika entkernen und dann erst in Spalten und dann in feine Streifen schneiden. Die Paprikastreifen in die Pfanne geben. Mit Curry, Kurkuma, Chili und Salz würzen.

Das Curry mit einer Tasse Wasser ablöschen, kurz aufkochen und den Reis dazu geben. Sanft köcheln lassen bis der Reis gar ist und mit Salz, Chili und Zitronensaft abschmecken.

Das fertige Fischcurry mit Kichererbsen und Reis auf zwei passende Teller verteilen und heiß servieren.

Ein lecker-leichtes Abendessen!

Schnelles Fischcurry mit Kichererbsen




Gebackener Hauptstadtbarsch mit Ofengemüse – mit REWE unterwegs

Gebackener Hauptstadtbarsch mit Ofengemüse – mit REWE unterwegs

**PR Event / Werbung ohne Auftrag

Berlin ist ja nicht gerade bekannt für seine Agrarkultur – wir sind halt typisch Stadt. Aber was wäre, wenn jemand in zweiter Reihe, mitten in Schöneberg hinter der Malzfabrik, erfolgreich urban farming betreiben würde? Die Jungs von der ECF Aquaponik GmbH haben genau dort Europas modernste Aquaponik Farm aufgebaut und nach einigen Experimenten wird hier nun im Gewächshaus das Hauptstadtbasilikum angebaut und in den Fischtanks schwimmt der Hauptstadtbarsch. Beide sind in über 140 REWE** Märkten in und um Berlin erhältlich. Dabei decken jede Woche rund 7500 Basilikumpflanzen den nötigen Bedarf der Berliner Kunden.  Aber was steckt eigentlich hinter der ganzen Geschichte?

Hier muss man verstehen, dass die Berliner Aquaponik Farm im Prinzip eine Test und Referenzfarm ist. Das Team vertreibt nämlich in erster Linie die „urbanen“ Farmlösungen und Konzepte, die es entwickelt hat, an Kunden in ganz Europa. Und weil Theorie und Praxis zwei verschiedene Dinge sind hat man hier einiges ausprobiert. Bevor sich also das Basilikum im Gewächshaus breit gemacht hat haben hier zeitweise auch Paprika, Tomaten, Salate und Brokkoli gewohnt. Manche brauchen viele Nährstoffe, andere weniger, die Ansprüche an den pH-Wert variieren und überhaupt hat jedes Gewächs so seine Vorlieben. Und so hat sich auch die Vertriebsstrategie von einer bunt gemischten Abo-Kiste, zum Hofsverkauf und am Ende zur regionalen Partnerschaft mit REWE entwickelt. Das passt natürlich großartig, da Regionalität und Nachhaltigkeit bei REWE zwei große Themen sind. Und auf die Frage warum man sich für den Barsch in den Fischtanks entschieden hat kam übrigens, typisch Männer, der  Vergleich mit dem Fußball – schwimmt der Zander in der Championsleague, dann ist der Barsch Kreisklasse. Nicht wegen der Qualität oder seinem Geschmack, sondern einfach wegen seinen Ansprüchen und weil er doch eher von der robusten Sorte ist.

Das Prinzip hinter der Aquaponik ist grundsätzlich ganz einfach: das Wasser aus den Fischtanks ist durch die Ausscheidungen der Fische sehr nährstoffreich und kann nach einer kurzen Aufbereitung zum Bewässern und düngen der Pflanzen genutzt werden. Regenwasser wird in Zisternen aufgefangen, gefiltert und dann für die Fischtanks verwendet und auch die Co² reiche, warme (und ihr glaubt nicht wie warm die ist!) Luft aus der Aquakultur wird in das Gewächshaus geleitet. Am Ende hat man dann bis zu 90% weniger Wasserverbrauch als in der herkömmlichen Landwirtschaft. Klingt an sich alles ganz einfach – in der Praxis ist das dann aber doch etwas technischer und komplizierter. Das Wasser fließt in zwei Kreisläufen, man kann für die Fische oder für die Pflanzen getrennt voneinander den pH-Wert anpassen, für die Pflanzen wichtige Mineralien zugeben die die Fische natürlich nicht haben wollen… sehr komplex – wenn ihr mehr darüber lesen wollt schaut doch mal hier vorbei. Was aber ganz einfach ist, ist die Tatsache, dass hier auf Antibiotika, Gentechnik und Pestizide verzichtet wird. Man arbeitet nachhaltig und durch die kurzen Transportwege gibt es ganz andere Möglichkeiten Verpackung zu sparen. Wie das? Nun, für das Basilikum braucht man zum Beispiel keine Wasserstiegen weil es so schnell von der Farm in den nächsten REWE Markt kommt – da kann man glatt mal 6 Tonnen(!) Plastik im Jahr sparen und das Basilikum sieht trotzdem noch frisch aus wenn es in den Markt kommt.

Die Fische dürfen mit niedriger Besatzdichte in den Tanks schwimmen – da darf man sich vom ersten Eindruck nicht täuschen lassen. Die Fische sind da nämlich recht pragmatisch veranlagt – wenn das Futter von oben kommt schwimmt halt der ganze Schwarm oben. Erst zur Schlafenszeit verteilen sie sich dann weiter unten im Becken.

Der frische Fisch wandert direkt durch eine Klappe in den Schlachtraum und  kommt dann gut verpackt auf schnellstem Weg in zahlreiche Berliner REWE Märkte. Oder in die Goodie Bags der Besucher…

Natürlich durften wir uns vor Ort auch von der Qualität der Produkte überzeugen und wurden mit gebratenem Hauptstadtbarsch auf Risotto verköstigt. Selbstverständlich mit frischem Hauptstadtbasilikum. Wenn ihr so einen Hauptstadtbarsch kauft, ist auf der Verpackung übrigens immer ein Rezept abgedruckt – da wird euch der Fisch garantiert nicht langweilig.

Ich habe gleich am nächsten Tag meinen „Goodie-Bag-Barsch“ im Ofen gebacken und zum warmen Kartoffelsalat verputzt – leider habe ich mich so auf die Fotos für den Salat konzentriert, dass ich den Barsch dabei vollkommen vergessen habe. Halb so wild, ich weiß ja wo ich ihn bekomme. Und so kam bei uns eine Woche später nochmal ein leckerer, gebackener Hauptstadtbarsch mit Ofengemüse auf den Tisch. Und das Rezept gibt es jetzt hier:

Hauptstadtbarsch mit Ofengemüse

Zutaten für 2 Personen:

1 Hauptstadtbarsch

1 Zitrone

3 Soft-Tomaten

Salz

Für das Ofengemüse:

1/2 Hokkaido

1/2 Brokkoli

6 mittelgroße Kartoffeln

Rapsöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Den Barsch auswaschen und trocken tupfen. Von innen mit Salz ausreiben und einige dünn aufgeschnittene Zitronenscheiben und die Tomaten in die Bauchhöle legen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den Kürbis und die Kartoffeln in Spalten schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit dem Öl beträufeln. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Den Fisch außen mit Salz einreiben. und ebenfalls auf das Backblech legen. Das Blech für 40 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Für die letzten 20 Minuten die Brokkoliröschen vom Strunk schneiden, kurz abwaschen und nass in eine Auflaufform geben. Mit Öl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. 20 Minuten unten mit in den Backofen schieben.

Den Ofen ausschalten und das Blech mit dem Fisch heraus holen.

Hauptstadtbarsch mit Ofengemüse

Den Kopf und die Haut vom Fisch ablösen und das zarte Fleisch vorsichtig von den Gräten streifen.

Hauptstadtbarsch mit Ofengemüse

Den Hauptstadtbarsch zusammen mit Kartoffeln, Kürbis und Brokkoli anrichten.

Hauptstadtbarsch mit Ofengemüse

Super frisch und super lecker!

Hauptstadtbarsch mit Ofengemüse

** Zum Besuch auf der ECF Farm wurde ich von REWE eingeladen. Mein Bericht und meine Meinung zu diesem Thema sind davon nicht beeinflusst und entsprechen ausschließlich meinen persönlichen Eindrücken.




Hausgemachtes Schlemmerfilet mit Kräuterkruste

Hausgemachtes Schlemmerfilet mit Kräuterkruste

Vor einigen Jahren hatte ich mal ein wirklich sehr unangenehmes Erlebnis mit dem Tiefkühl Schlemmerfilet einer bekannten Marke und einer Fischflosse. Sehr unschön und irgendwie hat es mir das Thema Schlemmerfilet doch für lange Zeit sehr vermiest. Nun ist ein Schlemmerfilet aber eigentlich eine ziemlich leckere Sache und so habe ich mich entschieden ein hausgemachtes Schlemmerfilet mit Kräuterkruste zu probieren. Das ist im Prinzip ganz einfach gemacht und wenn man es einmal probiert hat, dann greift man ganz sicher nie wieder zur Fertigvariante!

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Zutaten für 4 Personen:

600g Seelachsfilet

120g Mascapone

200g Pizzatomaten

1/2 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

1/2 TL Paprika, edelsüß

100g Semmelbrösel

75g Butter

1 kleines Bund Petersilie

1 Zitrone

Als Beilage:

Reis, Pommes oder Kartoffelpüree

Zubereitung:

Die Pizzatomaten in einem kleinen Topf erhitzen und die klein gewürfelte Zwiebel und den Knoblauch hinein geben. Alles einige Minuten köcheln lassen.

Die Petersilie fein hacken. Die Semmelbrösel mit der Petersilie, einer guten Prise Salz und Pfeffer und der kalten Butter verkneten.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Die Tomaten mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Die Tomatensauce mit dem Mascarpone verrühren.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Das Fischfilet abwechselnd mit der Sauce in eine kleine Auflaufform* schichten.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Die Brösel über den Fisch geben und schön fest platt drücken. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Den Abrieb von der Zitrone über das Schlemmerfilet geben…

Hausgemachtes Schlemmerfilet

… und den Fisch für 40-45 Minuten in den Backofen schieben.Rechtzeitig daran denken die Beilage zu machen. Bei mir wandern für die letzten 20 Minuten ein paar Pommes mit in den Ofen.

Die letzten 10 Minuten unter dem Grill bei 200°C backen damit die Kruste schön knusprig wird.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Euer hausgemachtes Schlemmerfilet zusammen mit den Pommes, Reis oder Kartoffelpüree und einer Spalte von der Zitrone anrichten.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Viel besser als die Fertigvariante…

Hausgemachtes Schlemmerfilet

… und ihr wisst genau was drin ist.

Lasst es euch schmecken!

Hausgemachtes Schlemmerfilet




Tomaten Fischsuppe mit Steinbeißer

Tomaten Fischsuppe mit Steinbeißer

Ein Essen ohne jeden Schnickschnack, wie ein Kräutlein hier oder da, auf den Tisch zu bringen ist ja eigentlich keine Kunst. Wenn man dann davor sitzt steigt einem der Duft in die Nase und man bekommt sofort Appetit. Natürlich isst das Auge mit, aber wenn es verführerisch duftet macht es auch so Lust darauf davon zu probieren. Hier auf den Fotos ist das irgendwie schwierig – man sieht die Suppe und denkt sich: hmmm… irgendwie fehlt da was.

Da wir aber im Urlaub genau so ein unscheinbares Süppchen hatten und es wirklich super lecker war habe ich es darauf ankommen lassen. Ein guter Liter selbstgekochter Fischfond, ein Blech gebackene Tomaten und ein schönes Stück Steinbeißer. Das Ergebnis war ein tolles Süppchen – eine Tomaten Fischsuppe mit Steinbeißer!

Tomaten_Fischsuppe_mit_Steinbeisser_ (6)

Zutaten für 2 Personen:

1 Liter Fischfond

7 Tomaten

1 Zwiebel

300g Steinbeißer

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Ich hatte den Fischfond eingefroren und gebe den Eisblock direkt in den Topf. Leicht erwärmen und langsam schmelzen lassen.

Die Tomaten halbieren und die Zwiebel vierteln. Alles auf ein Backblech geben und mit Olivenöl beträufeln. Kräftig mit Pfeffer und Salz würzen und bei 180°C für 25 Minuten in den Backofen schieben.

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Wenn der Fischfond-Eiswürfel geschmolzen ist kommen Tomaten und Zwiebel dazu. Mit dem Stabmixer pürieren, aufkochen und mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

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Den Fisch in saftige Brocken schneiden und 2 Minuten lang in der Suppe gar ziehen lassen.

Die Fischsuppe mit Steinbeißer auf große, tiefe Teller verteilen und sofort servieren.

Lasst es euch schmecken!

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Tomatensuppe mit Rotbarsch und Oliven

Tomatensuppe mit Rotbarsch und Oliven

Die Tomatenernte nimmt kein Ende – schon über 8kg habe ich dieses Jahr gepflückt und die Sträucher biegen sich immer noch unter ihrer Last. Am ertragreichsten sind, wie schon im letzten Jahr, die Red Zebra Tomaten – das freut mich natürlich, die sind nämlich super aromatisch. Aber auch die Green Zebra, die Roma-Tomaten, ein paar Cocktailtomatenvarianten und die Ochsenherzen leisten ihren Beitrag. Da gibt es natürlich einiges an Tomatensalat oder auch gemischten Salaten, die Salatgurken und der Rucola erfreuen sich nämlich auch bester Gesundheit. Aber ich backe vor allem auch richtig viel von meiner Allzweck-Tomatensauce ein. Die kann man als Pizzasauce, für Pasta oder auch als Suppe servieren. In diesem Fall habe ich etwas Fisch Fond aufgetaut und das Ganze mit Rotbarschfilet und Oliven in eine leckere Suppe verwandelt. Und für alle die keine Tomaten aus eigener Ernte haben: bei Tchibo findet ihr online gerade einen kleinen Guide zur mediterranen Küche in dem unter anderem beschrieben wird woran man aromatische Tomaten erkennt und wie man sie am Besten lagert.

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Zutaten für 4-6 Personen:

2,5kg Tomaten

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

1L Fisch Fond

2 EL Sherry-Essig

1Hand voll (rotes) Basilikum

400g Rotbarschfilet

150g schwarze Oliven ohne Stein

Zubereitung:

Alle Tomaten waschen, halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben – die Schnittfläche nach oben. Die geviertelte Zwiebel und den ungeschälten Knoblauch dazu geben. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und für 45 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

Den Fisch Fond in einem großen Topf auftauen, bzw. aufkochen wenn die Tomaten fast fertig sind. Tomaten und Zwiebel direkt in den Topf geben, den Knoblauch vorher aus der Schale drücken. Das Basilikum klein hacken und dazu geben, dann alles mit dem Stabmixer pürieren.

Die Suppe mit etwas Olivenöl und Sherry-Essig abschmecken. Dann die halbierten Oliven und das klein gewürfelte Rotbarschfilet in die heiße, aber nicht mehr kochende Suppe geben. Den Rotbarsch vorher unbedingt auf Gräten prüfen, ich musste da noch einige ziehen.

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Der Fisch sollte in etwa 3-4 Minuten lang in der Suppe gar ziehen – dabei nicht mehr aufkochen.

Die Tomatensuppe mit Rotbarsch ein letztes Mal mit Pfeffer und Salz abschmecken und auf passende Teller oder Schälchen verteilen. Wer möchte kann sie mit etwas Brot servieren, in diesem Fall gab es dazu das Dinkel Landbrot mit Kräutern.

Wer hat jetzt Lust auf ein Schälchen Suppe?

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Vollkornpizza mit Rotbarbe

Vollkornpizza mit Rotbarbe

Pizza mit geräuchertem Fisch kann schon ziemlich lecker sein. In diesem Fall ist ein ordentliches Stück geräucherte Rotbarbe mit einer Meerrettichsauce und Mangold aus der Herbsternte auf dieser Pizza gelandet. Der Vollkornteig war ein Experiment – ich denke aber fast, dass der Dinkel Pizzateig noch besser gepasst hätte! Und wer keine Lust auf Teigexperimente hat – mein Standard Pizzateig passt immer.

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Zutaten für 1 große Pizza:

200g Weizenmehl, Typ 550

50g Weizenvollkornmehl

20g frische Hefe

1 EL Olivenöl

5g Salz

150g Wasser

Für den Belag:

150g Creme fraîche

1 Daumen großes Stück frischer Meerrettich

-> alternativ 150g Sahnemeerrettich, aber selbst machen lohnt sich

2 Hand voll blanchierter Mangold oder Blattspinat (TK)

200g geräucherte Rotbarbe (mit Gräten und Haut ca. 270g)

120g geriebener Mozzarella

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig 5 Minuten lang in der Küchenmaschine verkneten. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

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Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech ziehen. Ich habe die doppelte Teigmenge gemacht und die Hälfte auf dem Blech und in Frischhaltefolie eingeschlagen eingefroren.

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Den Meerrettich schälen und fein reiben oder im Mini-Aufsatz der Küchenmaschine fein schreddern. Mit der Creme fraîche vermengen und mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken. Den Teig mit der Sauce bestreichen.

Meinen Mangold habe ich im Herbst blanchiert und portionsweise eingefroren. Ihr könnt aber auch frisch blanchierten Mangold oder Spinat nehmen, bzw. TK-Blattspinat. Wie auch immer – der Mangold wird auf der Pizza verteilt.

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Die Rotbarbe von Haut und Gräten befreien und erst den Fisch, dann den Käse auf der Pizza platzieren.

Den Ofen auf 200°C vorheizen, hier im Pizzamodus. Die Pizza für 25 Minuten in den Ofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

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Die Pizza aus dem Ofen holen, aufschneiden und unbedingt noch frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darüber geben.

Lasst es euch schmecken!

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