Dinkelbrot mit Kürbis und Ei

Es ist mittlerweile drei Jahre her, dass ich das leckere Kürbisbrot mit Haferflocken aus der Kastenform gebacken habe und ich bin immer noch ein großer Fan davon. Dieses Jahr habe ich es allerdings leicht abgewandelt, habe noch einen Tick mehr Salz dazu gegeben, die Hafermilch durch einen Mix aus Milch und Wasser ersetzt und zwei Eier in den Teig geschlagen. Die Eier mussten weg weil ich versehentlich die Schale angedatscht hatte und haben sich ganz wunderbar im Teig gemacht. Ach ja, die Hefe habe ich auch ein wenig reduziert – und das Ergebnis war ein sehr leckeres Dinkelbrot mit Kürbis und Ei!



Dinkelbrot mit Kürbis und Ei

ZUTATEN FÜR EIN 30CM KASTENBROT:

250g Dinkelmehl, Typ 630

250g Dinkel Vollkornmehl

75g kernige Haferflocken

200g Hokkaidokürbis, geschält und fein geraspelt

30g Rapsöl + etwas um die Form einzufetten

160ml Wasser

160ml Milch

20g Salz

15g frische Hefe

Dinkelbrot mit Kürbis und Ei

ZUBEREITUNG:

Den Hokkaido entkernen und samt Schale von Hand oder mit der Küchenmaschine fein raspeln. Alle Zutaten für das Dinkelbrot mit Kürbis und Ei in die Küchenmaschine geben und 5 Minuten langsam und 5 Minuten schnell verkneten.

Den weichen Teig 60 Minuten lang gehen lassen, einige Male falten und nochmal 45 Minuten gehen lassen.

Den Teig noch 1-2 Mal falten und in die gut mit Öl eingefettete Kastenform* geben. In der Form nochmals 30-40 Minuten gehen lassen bis der Teig mit seinem Volumen gut die Form füllt.

Den Backofen im Brotbackmodus (mit Schwaden) auf 180°C vorheizen und das Brot auf mittlerer Schiene für 50 Minuten in den Ofen schieben.

Das fertig gebackene Brot aus dem Ofen nehmen, mit Alufolie abdecken und in der Form auskühlen lassen.

Das Dinkelbrot mit Kürbis und Ei ist wirklich super luftig und durch den Kürbis schön saftig.

Das Brot passt wunderbar für Sandwichs, aber auch als Beilage zu (Kürbis-)Suppe oder zum herbstlichen Salat. 

Viel Spaß beim Backen!

Dinkelbrot mit Kürbis und Ei




Großes Roggenschrotbrot aus der Kastenform

Kennt ihr diese „schlechtes Gewissen“ Momente wenn euch jemand erzählt er sucht verzweifelt nach Roggenschrot der überall ausverkauft ist während ihr selbigen gerade an eure Taube verfüttert? Zu meiner Verteidigung muss ich sagen: es war nur die ersten zwei Tage bis ich Taubenfutter hatte und er war bereits abgelaufen. Auf der anderen Seite bin ich aber auch ehrlich – wenn Bulgur, Hirse oder Getreide mal abgelaufen sind bin ich da doch einigermaßen flexibel und verwende sie in der Regel trotzdem. Nachdem das also geklärt wäre kommen wir jetzt zum Brot. Es gab ein großes Roggenschrotbrot aus der Kastenform, ein wirklich großes Brot und es war ein Mischbrot. Irgendwie erreichen mich doch von Zeit zu Zeit Kommentare zu meinen Broten in denen es heißt „war total lecker, aber ich hatte mir ein dunkles Körnerbrot vorgestellt“. Das überrascht mich dann oft weil ja alle meine Rezepte ein Foto haben und wenn die Hälfte vom Mehl Weizenmehl ist sollte die Überraschung eigentlich nicht allzu groß ausfallen. Wie auch immer – dieses Brot ist super lecker, unkompliziert, ein reines Sauerteigbrot und lässt sich sehr gut einfrieren. Kling das nach dem richtigen Brot für euch? Wunderbar, dann viel Spaß beim Backen!



Großes Roggenschrotbrot aus der Kastenform

Zutaten für ein großes Roggenschrotbrot aus der Kastenform:

Vorteig:

400g Weizenvollkornmehl

100g Anstellgut vom Weizensauerteig

200ml Wasser

Hauptteig:

400g Weizenmehl, Typ 550

200g Roggenschrot*

200g Roggenmehl, Typ 997

20g Honig

20g Rapsöl + etwas für die Form

15g Salz

400g Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Vorteig vermengen, 2-3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen und dann für rund 12-16 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Roggenschrot mit kochend heißem Wasser übergießen und quellen lassen. 

Den Vorteig aus dem Kühlschrank holen und auf Raumtemperatur kommen lassen.

Den Vorteig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Honig, Öl, Salz und Roggenmehl einarbeiten. 

Den Roggenschrot und das Weizenmehl dazu geben und auf kleiner Stufe in der Küchenmaschine langsam das restliche Wasser einarbeiten. 

Den klebrigen Teig abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Mit dem Teigspatel vom Rand aus in die Mitte schieben und eine weitere Stunde gehen lassen. 

Den Teig wieder mit dem Teigspatel in die Mitte der Schüssel schieben und den Teig eine weitere Stunde gehen lassen. Er sollte sein Volumen in dieser Zeit knapp verdoppeln.

Die Brotbackform mit Rapsöl einpinseln. Den Teig wieder in die Mitte schieben und dann in die Brotbackform umsetzen. Dort darf er jetzt knapp 2 Stunden gehen bis er fast die Kante der Kastenform* erreicht hat.

Den Backofen auf auf 230°C im Brotbackmodus (mit Schwaden) vorheizen. Das Brot 30 Minuten backen, die Hitze auf 180°C reduzieren und das Roggenschrotbrot weitere 30 Minuten fertig backen. 

Das Brot aus der Form stürzen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Anschneiden und nach Lust und Laune belegen!

Großes Roggenschrotbrot aus der Kastenform




Großes Vollkorntoastbrot

Kennt ihr helles Vollkornmehl? Ich habe kürzlich eine Packung gekauft – einfach weil es das einzige Mehl im Supermarktregal war und scheinbar keiner so wirklich etwas damit anfangen konnte. Nach einigem hin und her habe ich mich dann dafür entschieden ein Toastbrot in der Sandwichbrotform zu backen – quasi ein XXL-Toastbrot. Da ich keine Sahne mehr im Kühlschrank hatte habe ich ein wenig improvisiert und aus meinem hellen Klassiker ein Joghurtbrot gemacht. Das schmeckt sowohl süß als auch herzhaft belegt und lässt sich auch wunderbar in Scheiben vorgeschnitten einfrieren und bei Bedarf auftauen. Na, wer hat Lust auf (m)ein großes Vollkorntoastbrot?



Großes Vollkorntoastbrot

Zutaten für 1 großes Vollkorntoastbrot:

500g helles Weizenvollkornmehl

350g Weizenmehl, Typ 550

320ml Wasser

12g frische Hefe

20g Salz

250g Joghurt

30g heller Zuckerrübensirup

50g Butter 

Zubereitung:

Den Zuckerrübensirup in 100ml lauwarmem Wasser lösen. Die Hefe einrühren. Mehl, Salz und Joghurt abwiegen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Das Hefe-Sirup-Wasser und das restliche Wasser dazu geben und 5 Minuten langsam verkneten. 

Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden, zum Teig geben und weitere 5 Minuten schnell kneten. 

Den Teig 90 Minuten abgedeckt gehen lassen, 3x falten und abgedeckt weitere 90 Minuten gehen lassen. Wieder 3x falten diesmal so, dass der Teigling am Ende die Länge der Kastenform* hat.

Das Brot in die Kastenform heben und den Teig wieder 60-90 Minuten gehen lassen bis er die Form fast vollständig ausfüllt. 

Den Backofen auf 180°C vorheizen (hier im Brotbackmodus mit Schwaden) und das Brot für insgesamt 50 Minuten hinein schieben.

5 Minuten vor Ende das Brot aus dem Ofen holen, aus der Form auf ein Backblech kippen und zurück in den Backofen schieben. 

Das fertige Brot aus dem Ofen holen, zurück in die Kastenform setzen und mit einem Küchenhandtuch abgedeckt vollständig abkühlen lassen. 

Anschneiden und nach Lust und Laune belegen.

Viel Spaß beim Backen!

Großes Vollkorntoastbrot




Kleines No-Kneat-Bread mit Sauerteig

Endlich habe ich es mal wieder geschafft an einem der tollen Events zum #synchronbacken mit Zorra vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen teilzunehmen. Als Rezept haben die Beiden diesmal das „no-kneat-Brot mit Emmervollkornmehl und Leinsamen“ von Dagmar ausgewählt. Das schien wohl nicht nur mir ein super unkompliziertes Rezept zu sein – es gab nämlich zahlreiche Teilnehmer die ihre Fotos von dem Brot auf Instagram geteilt haben. Da ich die Zutatenliste nur flüchtig mit meinem Vorratsschrank abgeglichen habe musste ich beim Ansetzen des Teigs einen Teil vom Emmervollkornmehl durch Dinkelvollkornmehl austauschen, ansonsten bin ich dem Rezept ziemlich treu geblieben. Beim Backen hatte ich zuerst den gusseisernen Topf im Visier, dann fand ich die Teigmenge dafür aber etwas zu knapp und habe mich für das Backen in der Kastenform entschieden. Es ist also ein eher kleines No-Kneat-Bread geworden. Am Ende ist aber auf jeden Fall ein super leckeres Brot aus dem Ofen gekommen – knapp an der Grenze zwischen saftig und klitschig, da hätten 10 Minuten mehr im Ofen vermutlich nicht geschadet, aber definitiv vielseitig und schmackhaft!



Kleines no-kneat-bread mit sauerteig

Zutaten für 1 no-kneat-bread mit Sauerteig:

50g Sauerteigansatz

200g Weizenmehl, Typ 550

180g Emmervollkornmehl

120g Dinkelvollkornmehl + etwas für die Arbeitsfläche

3g frische Hefe

12g Salz

420g Wasser

Zum Bestreuseln:

4-5 EL Leinsamen (gold)

Kleines no-kneat-bread mit sauerteig

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in einer ausreichend großen Schüssel gründlich vermengen. Abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens 12 Stunden, bei mir waren es 18 Stunden, gehen lassen. 

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf geben. Den Teig mit dem Teigspatel immer wieder zusammenschieben und leicht falten. 

Das Gärkörbchen mit Mehl ausstreuen und die Leinsamen darin verteilen. Den Teig in die Länge ziehen und in das Gärkörbchen* geben. 30 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit den Backofen samt passender 30cm Kastenform auf 240°C vorheizen. 

Den Teig vorsichtig in die Kastenform kippen, bzw. heben. Die Leinsamen sollten jetzt oben sein. 

Die Form abdecken – ich nehme dazu meine große Sandwichbrotform und setze sie umgedreht wie einen Deck auf. 

Das Brot 30 Minuten backen, den Deckel abnehmen, die Hitze auf 225°C reduzieren und das Brot weitere 25 Minuten fertig backen. 

Das Brot aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Bei mir löst es sich etwas schwer, aber mit dem Teigschaber lassen sich angeklebte Stellen gut lösen. 

Anschneiden und bunt belegen oder mit etwas Butter verputzen.

Greift zu!

Kleines no-kneat-bread mit sauerteig




Großes Sandwichtoastbrot

Ich würde dieses Rezept jetzt gerne mit einer schönen Geschichte über selbst gebackenes Brot, von A-Z selbstgemachte Sandwichs oder anderen vorbildlichen Details beginnen. Fakt ist aber: ich mich bei der Sahnemenge für mein Weihnachtsdessert so selten dusselig verrechnet, dass sich in meinem Kühlschrank am 25. Dezember 1L Schlagsahne getummelt hat der noch nicht zum Einsatz gekommen ist und nur bis zum 5. Januar haltbar zu sein glaubt. Klar, da sind noch ein paar Tage Puffer drin bis die Sahne wirklich nicht mehr gut ist, aber eine Lösung brauchte ich trotzdem. Und so habe ich ein super saftiges, großes Sandwichtoastbrot gebacken. Das schlägt gleich drei Fliegen mit einer Klappe – ich habe 250ml Schlagsahne verwertet, endlich die große Kastenbrotform eingeweiht und außerdem gleich noch unseren Weißbrotvorrat im Tiefkühler aufgefüllt. Könnte schlechter laufen würde ich mal ganz optimistisch sagen. Nun wisst ihr also wie es zu diesem Brot gekommen ist, dann will ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen. Hier kommt das Rezept!



Großes Sandwichtoastbrot

Zutaten für ein großes Sandwichbrot:

820g Weizenmehl, Typ 550

320ml Wasser

21g frische Hefe

20g Salz

250ml Schlagsahne

20g Zucker

50g Butter

Großes Sandwichtoastbrot

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Butter abwiegen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. 5 Minuten langsam verkneten. 

Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und dazu geben. Weitere 5 Minuten auf etwas schnellerer Stufe verkneten. 

Den Teig abgedeckt 45 Minuten ruhen lassen. 

Den Teig auf der „nackten“ Arbeitsfläche mehrfach falten und dann zurück in die Schüssel geben. Teigreste mit einem Teigschaber von der Arbeitsfläche lösen und zurück zum Teig geben. Den Brotteig für euer großes Sandwichtoastbrot weitere 45 Minuten gehen lassen.

Die ca. 35cm große Backform* für das große Sandwichtoastbrot mit Backpapier auslegen.

Den Teig wieder mehrfach falten, in 6-7 kleine Stücke zupfen und gleichmäßig in der Form verteilen. Ein letztes Mal gut 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen mit Schwaden auf 180°C vorheizen und das Brot für 50 Minuten auf mittlerer Schiene hinein schieben. Nach Ablauf der Zeit das Brot mit dem Backpapier aus der Form heben, auf einem Backblech platzieren, das Backpapier vom Brot abziehen (es sozusagen schälen) und das Sandwichtoastbrot für letzte 10 Minuten zurück in den Ofen schieben.

Das fertige Brot zurück in die Form setzen und mit einem Küchenhandtuch abgedeckt vollständig auskühlen lassen. 

Anschneiden und nach Lust und Laune belegen.

Greift zu!

Großes Sandwichtoastbrot




Sauerteigbrot mit Hafermehl aus dem Topf

Heute ist der World Bread Day und bereits zum 14. Mal findet zu diesem Anlass das gleichnamige Bloggerevent auf Zorra’s Kochtopf statt. In jedem Jahr senden Blogger aus aller Welt ihr dazu ihre Brotrezepte ein und am Ende des Monates gibt es dann die passende Zusammenfassung mit hunderten von tollen Broten – denn Brot wird so ziemlich überall auf der Welt gegessen und gebacken. In diesem Jahr habe ich zu diesem Anlass mein erstes reines Sauerteigbrot gebacken. Zorra’s Brotbackevents haben mich gerade zu Beginn meiner Reise auf der Suche nach tollem Brot immer wieder zu neuen Experimenten angespornt und heute ist es so weit – in diesem Sauerteigbrot mit Hafermehl aus dem Topf ist kein einziger Krümel Hefe gelandet. Ein bisschen stolz bin ich schon und freue mich gleich doppelt das Brot heute und hier mit euch zu teilen!



Sauerteigbrot mit Hafermehl aus dem Topf

Zutaten für 1 Sauerteigbrot mit Hafermehl aus dem Topf:

Vorteig:

120g Hafermehl

120g Wasser

30g Sauerteig

Hauptteig:

Vorteig

200g Hafermehl

700g Weizenmehl, Typ 550

30g Rapsöl

20g Salz

10g Brotgewürz

30g Gerstenmalz*

500g Wasser

Sauerteigbrot mit Hafermehl aus dem Topf

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Vorteig in eine größere Schüssel geben und gut verrühren. Abgedeckt bei Zimmertemperatur für knapp 18 Stunden arbeiten lassen. 

Für den Hauptteig den Vorteig und alle anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf kleinster Stufe und weitere 5 Minuten auf etwas schnellerer Stufe verkneten. 

Den Teig 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, mehrfach falten und nochmal 60 Minuten gehen lassen. 

Anschließend noch 2x falten und mit dem Schluss nach unten in ein mit Mehl bestäubtes Gärkörbchen geben. Ein letztes Mal 60 Minuten gehen lassen. 

Gegen Ende der Gehzeit den Backofen samt gusseisernem Topf auf 250°C vorheizen. Das Brot vorsichtig in den Topf fallen lassen, einschneiden und den Deckel aufsetzen. Für 60 Minuten in den Backofen schieben, dabei nach 20 Minuten die Hitze auf 180°C reduzieren. 

Den Topf aus dem Ofen holen und den Deckel abnehmen. Das Brot etwas abkühlen lassen, aus dem Topf kippen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. 

Fertig ist euer Sauerteigbrot mit Hafermehl aus dem Topf.

Happy World Bread Day!

Sauerteigbrot mit Hafermehl aus dem Topf

Dieses Brot ist mit dabei beim:


World Bread Day, October 16, 2019




Brotauflauf mit Tomaten und Spinat

Falls ihr jetzt zur Oktoberfestzeit ein paar Laugenbrezeln übrig habt… nein, vielleicht müsste ich anders anfangen. Ich teste mich gerade quer durch ein neues Backbuch und um ehrlich zu sein ist das Rezept für „Laugenbrezeln“ hier nicht gerade auf große Begeisterung gestoßen. Die wurden nämlich nicht wie bei mir in „richtige“ Lauge getunkt, sondern nur in einen Sud aus Backnatron. Somit war schnell klar, dass es sich nicht lohnt die Hälfte einzufrieren – aber für den Müll waren sie natürlich auch zu schade. Also habe ich daraus kurzerhand einen Brotauflauf mit Tomaten und Spinat gezaubert. Dazwischen noch ein paar Pilze und am Ende etwas Käse on top und schon wird daraus ein super leckerer Auflauf. Ihr könnt natürlich auch anderes Brot nehmen, schmecken wird es so oder so!



Brotauflauf mit Tomaten und Spinat

Zutaten für 4 Personen:

4 Laugenbrezeln

600g Cocktailtomaten

1 Knoblauchzehe

250g Spinat

5-6 Champignons

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 kleines Bund Basilikum

100g geriebener Käse, z.B. Gouda

Zubereitung:

Die Brezeln in kleine Würfel schneiden und in einer Auflaufform verteilen. 

Die Pilze in dünne Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Pilze gold-braun anbraten. Die Pilze auf den Brotwürfeln verteilen und den Spinat in die Pfanne geben. Eine Prise Salz und etwas Wasser zufügen und kurz aufkochen damit der Spinat zusammenfällt. Den Spinat über die Brotwürfel geben. 

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Tomaten in die Pfanne geben und mit etwas Öl beträufeln- Erhitzen und immer wieder umrühren. Nach 4-5 Minuten die Tomaten mit dem Kartoffelstampfer* zerdrücken und mit Pfeffer, Salz und dem fein gehackten Knoblauch würzen. Den Sud noch 1-2 Minuten köcheln lassen. Das Basilikum grob hacken und untermengen. Die Tomatensauce über den Brotauflauf geben und am Ende den Käse darüber verteilen. 

Die Auflaufform für 12-15 Minuten in den Backofen schieben bis der Käse den gewünschten Bräunungsgrad hat. 

Die Auflaufform aus dem Ofen holen und den Brotauflauf mit Tomaten und Spinat auf passende Teller verteilen.

Guten Appetit!

Brotauflauf mit Tomaten und Spinat




Warmer Thunfisch-Tomatensalat mit Parmesan

Warmer Thunfisch-Tomatensalat mit Parmesan

Dieser Salat war eine ganz spontane Resteverwertung für ein Stück Baguette das schon leicht pappig war. Da der kleine Mann ja auf dem Tomatensaucen-Trip ist und Thunfisch eigentlich auch immer geht habe ich mehr oder weniger alles zusammen in einen Topf geworfen und geschaut was dabei raus kommt. Das Ergebnis war ein warmer Thunfisch-Tomatensalat… oder zumindest ist Salat aus meiner Sicht das passendste Wort dafür. Denn ein Dip ist es nicht und da schon Brot enthalten ist würde ich es auch nicht als Aufstrich verwenden. Pur konnte man das Ganze aber sehr gut essen, also ist es wohl eine Art warmer Brotsalat! 

Warmer Thunfisch-Tomatensalat mit Parmesan

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

200g Pizzatomaten

1 Knoblauchzehe

1/2 Frühlingszwiebel, weißer Anteil

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

10-15cm Baguette (vom Vortag)

15g Parmesan

5-6 Blätter Basilikum

Zubereitung:

Die Tomaten in einen kleinen beschichteten Topf oder Pfanne geben. Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln, das Brot in 1 cm große Würfel schneiden. Die Tomaten erhitzen und den Knoblauch, die Frühlingszwiebel und das Brot hinein geben. Den Thunfisch klein pflücken und ebenfalls untermengen. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und kurz auf kleiner Stufe köcheln lassen bis das Brot die Tomatensauce aufgesaugt hat.

Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und das Basilikum klein zupfen. Den Parmesan in den Salat reiben und das frische Basilikum unterheben. Den warmen Thunfisch-Tomatensalat mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und lauwarm servieren.

Lasst es euch schmecken!

Warmer Thunfisch-Tomatensalat mit Parmesan




Schnelle Brotsterne mit Käse und Wurst

Schnelle Brotsterne mit Käse und Wurst

Ich weiß ja nicht wie es bei euch aussieht, aber bei uns geht es langsam mit den ersten Weihnachtsfeiern los. Für die Feier beim Kinderturnen sollten alle etwas für das Buffet mitbringen und die üblichen Klassiker wie Salate, Würstchen, Bouletten, Käse-Weintrauben-Spieße und co waren schnell verteilt. Blöd für mich, ich war nämlich mit meinen Überlegungen einfach zu langsam. Also habe ich kurzerhand diese Häppchen auf die Liste gesetzt – Brotsterne mit Käse und Wurst. Die sind super unkompliziert, kommen bei Kindern gut an, schmieren und kleckern nicht und lassen sich gut vorbereiten. Ich habe hier ein Körnerbrot genommen, es geht aber auch super mit Graubrot oder Weißbrot. Natürlich bleibt beim Ausstechen eine Menge Brot, Käse und Wurst übrig, daraus habe ich aber ein schnelles und unkompliziertes Mittagessen gezaubert – mit Blumenkohl und Tomatensauce. Das Kurzrezept findet ihr hier unter den Sternen! 

 Brotsterne mit Käse und Wurst

Zutaten 18 Sterne (9x mit Käse, 9x mit Wurst):

9 Scheiben Brot (aus jeder Scheibe werden 4 Sterne ausgestochen – 36 Brotsterne)

5 Scheiben Käse

5 Scheiben Kochschinken oder 9 Scheiben Salami

Butter

etwas Salatgurke (9 dünne Scheiben)

Optional:

ein paar Weintrauben, Mandarinen, oder ähnliches

Zubereitung: 

Aus jeder Scheibe Brot mit einem Plätzchenausstecher 4 Sterne ausstechen. Ihr könnt auch andere Formen nehmen, bedenkt aber, dass ihr das Brot noch aus dem Ausstecher lösen müsst.

Alle Brotsterne dünn mit Butter bestreichen, macht keine Wissenschaft daraus – ihr müsst nicht jede Ecke bestreichen.

Den Käse und die Wurst ebenfalls ausstechen und die Gurke in sehr dünne Scheiben schneiden.

Die Hälfte der Sterne mit Käse belegen. Auf 9 Sternen noch eine Scheibe Gurke platzieren und einen zweiten Brotstern als Deckel auflegen.

Auf 9 weitere Sterne noch einen Wurststern legen und auch hier die verbliebenen Brotsterne als Deckel aufsetzen. Die Sterne auf einem ausreichend großen Teller stapeln oder in einer Tupperdose transportieren.

Greift zu!

Brotsterne mit Käse und Wurst

Mein Tipp für die Reste:

etwas Blumenkohl

etwas Butter

1/2 Zwiebel

Brotränder

Kochschinkenreste

Käsereste

ca. 300g Pizzatomaten

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen. Die Zwiebel fein hacken und dazu geben. Den Blumenkohl in Röschen zupfen und untermengen. Alles kurz anschwitzen und denn die eine gute Hand voll Brotkrümel, die Tomaten und ca. 200ml Wasser (1/2 Tomatendose voll) dazu geben. Alles köcheln lassen bis der Blumenkohl gar ist. Dann die klein gezupften Schinken- und Käsereste einrühren und das Ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Keine Sterneküche, aber ziemlich lecker!

Brotsterne mit Käse und Wurst




Fluffige Schoko-Milchbrötchen ohne Ei

Fluffige Schoko-Milchbrötchen ohne Ei

Süßes Hefegebäck und ich sind ja nicht immer die besten Freunde – es gibt so Sachen wie den Elsässer Gugelhupf die ich super gerne mag, oder natürlich Pull Apart Breads und Monkey Bread. Und Milchbrötchen! Vermutlich beschränkt sich meine Abneigung eher auf Pflaumenkuchen mit Hefeteig… das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Wie auch immer – süße Brötchen sind lecker und diese super fluffigen Schoko-Milchbrötchen ohne Ei haben nicht nur mir sondern auch Bessere Hälfte und ganz besonders dem kleinen Mann geschmeckt. Schnell gemacht, wunderbar weich und fein schokoladig – da mag man mehr als einmal zugreifen! Die Idee zum Rezept habe ich übrigens bei Janke’s Soulfood gefunden und nur minimal abgewandelt. Es war eines der wenigen Rezepte für Schokobrötchen bei dem kein Ei im Teig landet. Ich habe die Schokolade allerdings minimal anschmelzen lassen und so durch und durch schokoladige Milchbrötchen gezaubert.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Zutaten für ca. 20 Schoko-Milchbrötchen ohne Ei:

500g Weizenmehl, Typ 405

100g brauner Zucker

7g Trockenhefe

10g Salz

100g Butter + etwas für die Form

300g Milch (hier fettarm) + 2 EL

100g Schokotropfen, Zartbitter

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Hefe, die Schokotropfen und Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben.

Die Milch in einen kleinen Topf geben und sanft erwärmen. Wenn sie lauwarm ist vom Herd nehmen und die klein gewürfelte Butter dazu geben. Die Milch-Butter-Mischung muss warm aber auf keinen Fall heiß sein. Die Milch in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und den Teig sofort auf kleiner Stufe kneten. Durch die Wärme schmelzen die Schokotropfen leicht an, ein kleiner Schokokern bleibt aber erhalten.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Den Teig 45 Minuten gehen lassen, auf der Arbeitsfläche mehrfach falten und nochmals 60 Minuten gehen lassen.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Eine runde Tarteform oder Panpizzenform* mit Butter einfetten. Vom Teig Aprikosen große Stücke abzupfen, sanft rund formen und in die Form setzen. Die Teiglinge dürfen ruhig etwas Abstand zueinander haben.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Die Schoko-Milchbrötchen nochmal 30-40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Brötchen vorsichtig mit Milch einpinseln.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Die Brötchen für 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Wenn sie fertig sind werden sie aus dem Ofen geholt und mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt zum Auskühlen beiseite gestellt.

Sie schmecken allerdings warm genau so gut wie kalt – es steht euch also jederzeit frei zu naschen.

Fluffige Schoko-Milchbrötchen

Greift zu und genießt eure Schoko-Milchbrötchen!

Fluffige Schoko-Milchbrötchen