Burger mit Tsatziki und gegrillter Aubergine

Burger mit Tsatziki und gegrillter Aubergine

Die Grillsaison steht wieder vor der Tür und was gibt es da schöneres als einen saftigen Burger? Burger sind ohnehin großartig, aber vom Grill sind sie einfach nochmal einen Tick besser… bilde ich mir zumindest ein. Ich würze ja gerne das Patty kräftig – diesmal mit Rosmarin, Oregano, Chili und Zwiebeln. Dazu noch etwas Tsatziki und ein paar Scheibchen der wohl kleinsten Aubergine die man ernten konnte. Das Rezept ist nämlich ehrlich gestanden aus dem letzten Herbst und alle Kräuter, Chilis, die Gurke für das Tsatziki und selbst die Zwiebel kamen aus eigener Ernte. Super lecker und dazu passt ein frischer, grüner Salat!

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Zutaten für 4 Burger:

4 Burger Buns, z.B. nach diesem Rezept

Für die Patties:

400g Rinderhackfleisch

200g gemischtes Hackfleisch

1 Chili

2 Zweige Rosmarin

4 Zweige Oregano

1 kleine Zwiebel

Pfeffer & Salz

1 Baby Aubergine

Für die Saucen:

300g Tsatziki, z.B. nach diesem Rezept

150g Ketchup

1 TL Garam Masala

1/2 TL Cumin

1 Prise Cayennepfeffer

Zubereitung:

Alle Kräuter und Zutaten für die Patties bereit legen…

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… und sehr fein hacken.

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Die fein gehackten Kräuter, Chili und Zwiebel mit dem Hackfleisch vermengen. Mit Pfeffer und Salz kräftig würzen…

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… und von Hand oder mit der Burgerpresse zu saftigen Patties formen. Diese abgedeckt im Kühlschrank für 30 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit den Tsatziki zubereiten und aus Ketchup, Garam Masala, Cumin und Cayennepfeffer die würzige Sauce anrühren. Abschmecken und bei Bedarf noch nachwürzen.

Dann wandern die Patties auf den Grill.

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Abhängig von der Hitze auf dem Grill und der Dicke eurer Patties brauchen sie etwas länger oder kürzer. Bei uns sind es 8 Minuten von jeder Seite bei indirekter Hitze. Die dünnen Auberginenscheiben brauchen in etwa 8 Minuten und werden zwischendurch einmal gewendet. In den letzten 2 Minuten kommen auch die aufgeschnittenen Burger Buns mit auf den Grill.

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Bei mir kommt die würzige Sauce auf den Boden und das Tsatziki auf den Deckel. Dazwischen lege ich das Fleisch samt Auberginenscheibchen.

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Als Beilage zu diesem Burger mit Tsatziki und Aubergine passen zum Beispiel ein frischer Grüner Salat oder Kartoffelspalten.

Heiß servieren und bis auf den letzten Krümel verspeisen!

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Auberginen Hummus und Hähnchenspieße

Auberginen Hummus und Hähnchenspieße

Farblich ist die Kombination Auberginen Hummus und Hähnchenspieße vielleicht nicht so genial wie der Avocado Hummus – aber geschmacklich steht sie ihm in nichts nach. Während der Avocado Hummus ein bisschen in Richtung Guacamole geht ist das hier eine recht klassische Geschmackskombination. Sowohl die Kichererbsen als auch die Aubergine sind in der orientalischen Küche häufig vertreten und passen wunderbar zueinander. Den Hummus könnt ihr einfach mit etwas Brot oder ein paar Gemüsesticks dippen oder zusammen mit ein paar Hähnchenspießen auf den Tisch bringen. So oder so ist er super lecker!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Aubergine

1 Dose Kichererbsen, Abtropfgewicht 240g

1,5 -2 TL Tahini

1 EL Sesamöl

1 Prise Chilipulver

1 Prise Cumin

etwas Salz

1 Limette

etwas Petersilie

Für die Spieße:

2 Hähnchenbrustfilets

2 EL Tomatenbutter oder 4-5 in Öl eingelegte Tomaten (püriert)

Zubereitung:

Die Aubergine mit der Gabel mehrfach einstechen und für 45 Minuten bei 170°C Umluft in den Backofen schieben. Aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.

Die Hähnchenbrustfilets in Würfel schneiden und auf die Holzspieße schieben. Wenn ihr in Öl eingelegte Tomaten verwendet müsst ihr 4-5 Tomaten mit 5-6 EL von dem Öl pürieren. Ansonsten einfach die Butter in der Pfanne schmelzen und die Hähnchenspieße rundum scharf darin anbraten.

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Die Temperatur reduzieren…

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… und die Spieße bei mittlerer Hitze fertig braten. Das dauert in etwa 10-12 Minuten.

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In dieser Zeit die Aubergine halbieren und die Schale von der Aubergine abziehen. Die Aubergine, die Kichererbsen (ohne die Flüssigkeit aus der Dose), die Sesampaste, das Sesamöl, etwas Salz, das Chilipulver, Cumin und den Limettensaft in den Mixer geben und zu einer glatten Paste pürieren. Abschmecken und bei Bedarf nochmal etwas Salz, Limettensaft oder Sesamöl zufügen.

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Den Auberginen Hummus in einer Schüssel anrichten und etwas Sesamöl und fein gehackte Petersilie darüber geben.

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Den Auberginen Hummus zusammen mit den Hähnchenspießen anrichten und sofort servieren.

Unglaublich lecker!

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Tapas – Käse Trio

Tapas – Käse Trio

Das ich ein großer Fan von Tapas bin wisst ihr ja vermutlich schon – ich probiere gerne verschiedene Variationen aus und kombiniere sie immer mal wieder anders. In diesem Fall habe ich ein Käse Trio gezaubert und dazu ganz schlicht etwas Weißbrot serviert. Das war ein tolles kleines Abendessen und neben dem bekannten Manchego mit Aprikosen und Mandeln und den Auberginenröllchen, die ich diesmal wieder mit Schafkäse, aber ohne Paprikapulver gefüllt habe, gab es außerdem noch leckere Zucchiniröllchen mit Serranoschinken und Ziegenfrischkäse. Super cremig und trotzdem frisch und knackig – wir waren hin und weg!

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6 Zucchiniröllchen mit Serranoschinken und Ziegenfrischkäse:

1 kleine Zucchini

6 Scheiben Serranoschinken

150g Ziegenfrischkäse

1 EL Milch

1 Bund Schnittlauch

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Zucchini längst halbieren und in sehr dünne Scheiben aufschneiden. Auf jeden Zucchinistreifen eine Scheibe Serranoschinken legen. Den Schnittlauch in sehr feine Röllchen schneiden und zusammen mit dem Ziegenkäse, etwas Milch und Pfeffer zu einer glatten, aber recht festen Creme rühren. Je knapp einen Esslöffel Ziegenfrischkäsecreme am Ende der Bahnen auf dem Schinken platzieren und vorsichtig zu einem Röllchen aufdrehen. Wer möchte kann das Ganze mit einem Holzspießchen fixieren.

6 Auberginenkissen:

6 dünne Scheiben Aubergine aus der Mitte (knapp 1/4-1/2 Aubergine)

4+2 EL Olivenöl oder Gewürzöl

100g Schafskäse

2 EL Pinienkerne

1/2 Bund Petersilie

1 Prise Pfeffer

2 EL Wasser

6 Holzzahnstocher

Zubereitung:

Die ausführliche Anleitung mit Bildern findet ihr hier. Die Aubergine in dünne Scheiben aufschneiden und in wenig Öl anbraten. Die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne anrösten. Die Petersilie fein hacken und Schafskäse, Petersilie und Wasser zu einer Creme zerdrücken und die Pinienkerne untermengen. Je 2 TL Creme auf die Auberginenstreifen geben und zu Röllchen aufdrehen. Wer möchte kann sie mit einem Holzzahnstocher fixieren. Etwas Öl darüber träufeln und bei Raumtemperatur servieren.

1 Schälchen Manchego mit Aprikosen:

100g Manchego

4 getrocknete Aprikosen

1 Hand voll Konditormandeln (geschälte Mandeln)

2 EL Olivenöl

1 EL Honig

Zubereitung:

Die Mandeln und die geviertelten Aprikosen in einer Pfanne ohne Öl angeröstet. Sobald die Mandeln Farbe bekommen gebe ich 2 EL Olivenöl dazu, schwenke alles einmal gut und glasiere es dann mit dem Honig. Nochmal gut schwenken und kurz beiseite stellen.

Den Käse in Würfel oder wie hier in Dreiecke schneiden und in einer kleinen Schüssel platzieren. Die Mandel-Aprikosen dazu geben und das Ganze sofort und noch warm servieren.




Pizza Griechenland

Pizza Griechenland

Natürlich ist es nur ein blödes Klischee, dass es in Griechenland nur Gyros und Tsatziki zu essen gibt. Wer schon in einem guten griechischen Restaurant zu Gast war, dem wurde bereits das Gegenteil bewiesen – aber ganz ehrlich, bei beiden Dingen denkt man zumindest automatisch an Griechenland. So habe ich stundenlang nach einem Namen für diese Pizza gegrübelt und letztendlich vor mir selbst kapituliert. Die Pizza ist belegt mit Aubergine, Zucchini, Tsatziki, wie Gyros gewürztem Hackfleisch und Schafskäse – nennt sie wie ihr möchtet, für mich bleibt es meine Pizza Griechenland!

Pizza Griechenland

Zutaten für eine große Pizza:

Für den Teig:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengries

20g frische Hefe

5g Salz

180g Wasser

Für den Belag:

200g Tsatziki, z.B. nach diesem Rezept

10 dünne Scheiben Aubergine, ca. 1/3-1/2 Aubergine

15 dünne Scheiben Zucchini, ca. 1/2 kleine Zucchini

1 rote Zwiebel

200g Rinderhackfleisch

etwas Olivenöl

1 TL Garam Masala

Pfeffer & Salz

1/2 TL Cumin

150g Schafskäse

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teigverkneten und den Pizzateig ungefähr 30 Minuten lang gehen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Während der Teig geht etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin scharf anbraten bis es krümelig zerfällt. Mit Garam Masala, Cumin, Pfeffer und Salz würzen.

Den fertig aufgegangenen Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzabackblech* ziehen.

Den Tsatziki als Sauce auf dem Teig verteilen und die Auberginen- und Zucchinischeiben kreisförmig darauf auslegen. Das Hackfleisch gleichmäßig darüber krümeln und die in feine Ringe geschnittene Zwiebel dazu geben. Zum Abschluss den Schafskäse über die Pizza bröseln.

So wandert die Pizza für ungefähr 20-25 Minuten bei 200°C (bei mir Pizzamodus = Unterhitze mit Umluft) in den Backofen. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Aufschneiden und heiß servieren!




Scharfes Kichererbsen Curry

Scharfes Kichererbsen Curry

Ab und an kann ich Bessere Hälfte auch für vegetarische Gerichte begeistern – und in diesem Fall ist es sogar zufällig ein veganes Curry geworden. Mit Kichererbsen, Aubergine und Zucchini – die Kichererbsen habe ich vorab über Nacht eingeweicht und dann langsam so gekocht, dass sie noch einen leichten Biss hatten. Noch etwas Kokosmilch, Koriander und Pak Choi dazu und schon habt ihr ein leckeres, scharfes Abendessen!

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Zutaten für 2-3 Personen:

100g Kichererbsen, getrocknet

2 TL gelbe Currypaste

200ml Kokosmilch

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Daumen großes Stück Ingwer

1 Aubergine

1 kleine Zucchini

2 Baby Pak Choi

1 Bund Koriander

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Kichererbsen 24 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Abgießen, ausspülen und in frischem, nicht gesalzenem Wasser 90 Minuten bei mittlerer Hitze weich kochen. Bei mir sind sie von der Konsistenz noch etwas fester als die aus der Dose, aber natürlich trotzdem gar.

Abgießen und zusammen mit der fein gewürfelten Zwiebel, dem Ingwer, dem klein geschnittenen Knoblauch, 2 Tassen Wasser, einer Prise Salz und der Currypaste in eine große Pfanne geben. Aufkochen und etwas köcheln lassen. Dann die klein gewürfelte Aubergine, die dünn aufgeschnittenen Blattstiele vom Pak Choi und die Kokosmilch dazu geben. 5 Minuten weiterköcheln lassen und die Zucchiniwürfel einrühren.

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Die Blätter vom Pak Choi in Streifen schneiden und alles nur noch kurz köcheln lassen. Mit dem Zitronensaft abschmecken und erst in letzter Sekunde den fein gehackten Koriander untermengen.

Das Kichererbsen Curry auf tiefe Teller…

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… verteilen und heiß servieren.

Lasst es euch schmecken!

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Auberginen Suppe mit Schafskäse

Auberginen Suppe mit Schafskäse

Es gibt diese einzelnen, wenigen Tage an denen ich mich mit Bessere Hälfte darauf einigen kann, dass es eine Suppe zum Abendessen gibt. Ich für meinen Teil liebe Suppen und brauche darin auch nicht unbedingt Fleisch. Das ist dann der Teil den ich lieber erst einmal nicht ausspreche… Irgendwann fragt er dann meistens: „was gibt es denn für eine Suppe?“ Bei Auberginensuppe hielt sich die Begeisterung zunächst stark in Grenzen. Warum ich nicht etwas Schnelles mache… eine Hühnernudelsuppe zum Beispiel? Klar – weil sich so ein Suppenhuhn auch so schnell auskocht. Und am Ende ist er dann doch überrascht, wie lecker die Suppe ist. Die Aubergine macht die Suppe super crémig, die eingelegten Paprika geben ihr eine tolle Farbe und der Schafskäse eine dezente salzig-würzige Note. Und das Schöne – ihr müsst nichts kochen, das macht alles der Ofen für euch. Aber überzeugt euch selbst!

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Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise:

2 Auberginen

3 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

2 Tassen Wasser

Pfeffer & Salz

1 TL Garam Masala

2 geröstete, eingelegte Paprika

2 EL Balsamico Bianco

etwas Olivenöl

200g Schafskäse

1/2 Bund Minze

Zubereitung:

Die Auberginen mit der Gabel 3-4 mal einstechen und bei 160°C Umluft für eine Stunde in den Backofen legen. Auf die letzten 20 Minuten die geschälte und halbierte Zwiebel daneben legen und in einem kleinen Näpfchen die ungeschälten Knoblauchzehen mit etwas Olivenöl beträufeln und dazu stellen.

Wenn die Garzeit um ist das Gemüse aus dem Ofen holen, die Auberginen halbieren und mit einem Löffel das Fruchtfleisch direkt in den Mixer löffeln. Die Zwiebel dazu geben, den Knoblauch aus der Schale drücken und ebenfalls zufügen. Die Hälfte vom Schafskäse, die eingelegten Paprika und eine Tasse Wasser in den Mixer geben.

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Gut mixen, bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Jetzt je nach gewünschter Crémigkeit noch Wasser hinzufügen. Hier eine Tasse. Wieder mixen und erst jetzt mit Pfeffer, Salz, Balsamico und Garam Masala würzen, dann mixen und abschmecken bis alles passt.

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Die Suppe auf zwei Teller verteilen, den restlichen Schafskäse als Einlage darüber bröseln und alles mit der fein gehackten Minze bestreuseln.

Wer möchte ein Tellerchen?

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Hähnchenspieße in Salbei-Orangen Marinade

Hähnchenspieße in Salbei-Orangen Marinade

Der dritte Teil unserer letzten Grillsession – saftige Hähnchenspieße, ganz schlicht mit Paprika und einer wunderbaren Salbei-Orangen Marinade.

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Zutaten für 3 Hähnchenpieße in Salbei-Orangen Marinade:

3 Hähnchenbrustfilets

1/2 grüne und gelbe Paprika

1/2 Aubergine

Pfeffer & Salz

6 Blätter Salbei

1 Saftorange

6 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Das Fleisch wird in saftige Brocken geschnitten, die Paprika und die Aubergine in passende Stücken. Alles abwechselnd auf die Spieße stecken.

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Den Salbei klein schneiden und zusammen mit Öl, Pfeffer, Salz, dem Abrieb der Orangenschale und dem Saft der Orange in den Mixer geben. Mixen bis keine großen Salbeistücken mehr zu sehen sind und die Spieße rundum damit einpinseln. Auch die Aubergine!

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Abgedeckt für 2-4 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis es Zeit zum essen ist.

Ab auf den Grill damit!




Grillspieß mit Schweinefilet im Schinkenmantel

Grillspieß mit Schweinefilet im Schinkenmantel

Ich könnte ja so ziemlich alles in einen Schinkenmantel verpacken – Spargel, Hähnchenbrust, Schweinefilet, Waller… aber Grillspieße mit ummanteltem Fleisch habe ich noch nie gemacht. Ein passender Anlass um die neuen Weber Grillspieße auszuprobieren. Es gibt ja Grillmeister die auf diese doppelten Spieße schwören, ich kann bestätigen: gerade bei schwererem Grillgut machen die sich super zum Wenden… sah zumindest bei Bessere Hälfte ganz einfach aus!

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Zutaten für 2 Personen:

400g Schweinefilet

8 Scheiben luftgetrockneter Schinken (hier Norderneyer Schinken)

2 Scheiben Aubergine (je 1,5cm dick)

1/2 rote Paprika

4 EL Olivenöl

6 Salbeiblätter

1 TL Kümmel

1/2 TL grobes Meersalz

Für die Beilagen:

Maiskolben

etwas Butter

etwas Fleur de Sel

6 kleine Kartoffeln

1 Zweig Rosmarin

1 kleine Portion Sour Cream Dip

1 kleinen Lolo-Salat

1/4 Salatgurke

1/2 rote Paprika

1 EL Walnussessig

2 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Ich schneide das Schweinefilet in Medaillons und wickle jedes davon in eine Scheibe Schinken ein. Von der Aubergine schneide ich mir zwei Scheiben ab, die dann nochmals halbiert werden. Die Hälfte der Paprika wird in große Stücken geschnitten.

Dann kommt abwechselnd ein Filetstück im Schinkenmantel, ein Stück Paprika, wieder ein Stück Fleisch und ein Stück Aubergine (usw.) auf den Spieß bis alles aufgeteilt ist.

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Für die Marinade zerstoße ich die fein gehackten Salbeiblätter mit Kümmel und grobem Meersalz im Mörser. Mit Olivenöl vermischen.

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Jetzt werden die Spieße rundherum mit der Marinade eingepinselt. Dann dürfen sie 2 Stunden im Kühlschrank ziehen.

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In der Zwischenzeit zauber ich den Sour Cream Dip und koche die Kartoffeln in Salzwasser gar. Dann wickle ich je zwei kleine Kartoffeln mit einem Butterflöckchen und etwas Rosmarin in ein Alufolienpäckchen. So müssen sie später auf dem Grill nur kurz aufgewärmt werden.

Für den Salat schnippel ich Gurke, Paprika und Lolo-Salat klein und gebe alles zusammen in eine Schüssel. Erst direkt vor dem Servieren mit Öl, Essig, Pfeffer und Salz anmachen!

Wenn alles so weit ist kommen die Spieße für 20 Minuten bei indirekter Hitze in den Kugelgrill. Dabei werden sie regelmäßig gewendet. Nach 10 Minuten dürfen sich auch die Kartoffeln und die Maiskolben dazu gesellen.

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Wenn alles so weit ist mit dem Tellerchen an den Grill laufen und die Leckereien abholen.

Das Fleisch ist wunderbar zart geworden und hat durch die Marinade und den Schinkenmantel ein tolles Aroma bekommen.

Auf den Maiskolben kommt bei mir nur ein Stückchen Butter und eine Prise Fleur de Sel, mehr brauche ich nicht.

Wer hat noch nichts auf seinem Tellerchen?

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Tapas – Auberginenröllchen mit Schafskäsefüllung

Tapas – Auberginenröllchen mit Schafskäsefüllung

Melli geht dieses Jahr mit uns auf Weltreise. Auf eine vegetarische Weltreise um genau zu sein und wir verbringen die letzten Tage im sonnigen Spanien. Da ist für mich ganz klar, dass es Tapas gibt – davon könnte ich mich ohne weiteres über einen sehr langen Zeitraum ernähren. Vor einiger Zeit haben wir auswärts Schafskäse in Aubergine gegessen. Damals hat mich gestört, dass da einfach nur ein Streifen Schafskäse eingewickelt war. Kaum Gewürze und doch recht einfach. Ich habe hier noch etwas Abwechslung mit Pinienkernen und Gewürzen ins Spiel gebracht.

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Zutaten für 6 Röllchen:

6 dünne Scheiben Aubergine aus der Mitte (knapp 1/4-1/2 Aubergine)

4+2 EL Olivenöl oder Gewürzöl

100g Schafskäse

2 EL Pinienkerne

1/2 Bund Petersilie

1/2 TL Paprikapulver (edelsüß)

1 Prise Pfeffer

2 EL Wasser

6 Holzzahnstocher

Zubereitung:

Ich schneide von der Aubergine 6 dünne Scheiben und brate diese mit wenig (max. 3-4 EL) Öl in der Pfanne an. Achtung, Auberginen sind wie Ölschwämme – sie werden immer alles aufsaugen, dann werden sie schleimig und matschig.

Den Schafskäse mit etwas Wasser in eine Schüssel geben und mit der Gabel zu einer Créme zerdrücken. Mit Pfeffer, Paprika und der fein gehackten Petersilie würzen. Die Auberginenscheiben aus der Pfanne heben und darin kurz die Pinienkerne anrösten. Die Kerne unter der Créme mischen.

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Jetzt je 2 TL Créme auf eine Auberginenscheibe platzieren.

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Aufrollen und mit einem Holzspieß fixieren.

Noch etwas Öl darüber träufeln und die Auberginenröllchen kalt, also auf Raumtemperatur, servieren.

Greift zu!

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Eingereicht für das Event:

Vegetarische Weltreise - Spanien

Nebenbei hatte ich noch gebackene Champignons im Ofen und ein Lammhüftsteak mit Honig und Pinienkernen in der Pfanne. Sogar die Wirsingroulade vom Vortag ließ sich in Scheiben aufgeschnitten gut als Tapas servieren. Die Rezepte folgen in den nächsten Tagen.

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Tapas Auberginenröllchen mit Schafskäsefüllung




Tomaten-Auberginen Suppe

Tomaten-Auberginen Suppe

Ein wunderbar crémiges Süppchen – durch die Aubergine wird das Ganze perfekt geschmeidig und der Thymian verleiht der intensiven Tomatensuppe einen Hauch von Sommer. Wenn jetzt noch der Standmixer mitgespielt hätte – es wäre ein Traum gewesen!

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Zutaten für 2 Personen:

10 große Rispentomaten

4 Knoblauchzehen

1 Aubergine

Pfeffer & Salz

4 EL Olivenöl

1/2 super scharfe kleine Chili

2 EL dunkler Balsamico

4 Zweige Thymian

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Ich halbiere alle Tomaten und die Aubergine und lege alles mit der Schnittfläche nach oben auf mein Backblech. Mit Pfeffer & Salz würzen, die Knoblauchzehen ungeschält dazwischen verteilen und alles mit Olivenöl beträufeln. Das Blech bei 180°C Umluft in den vorgheizten Backofen schieben. Dort lasse ich die Tomaten 50 Minuten backen damit sie schön intensiv werden, es reichen aber auch 25-30 Minuten wenn es schnell gehen soll.

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Die gebackenen Tomaten wandern in den Mixer. Die Aubergine wird aus der Schale gelöffelt und dazu gegeben. Dazu gesellen sich die (jetzt) geschälten Knoblauchzehen. Mit Balsamico und frischem Thymian würzen. Die kleine bissige Chili fein würfeln und ebenfalls in den Mixer werfen.

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Was jetzt passiert ist kaum in Worte zu fassen. Ich mixe die Suppe, schmecke sie ab und würze mit etwas Zitronensaft nach. Perfekt. Ich stelle die Suppenteller bereit und nehme den Behälter aus dem Mixer. Leider habe ich nur den Aufsatz und nicht den Boden in der Hand. Der Inhalt ergießt sich über die créme-weiße Küchenfront, Mixer, Arbeitsplatte und Fußboden. Der Ring, der durch sein Schraubgewinde den Mixer mit dem Glas verbindet, ist mittig gebrochen. Gibt es auch nicht nachzubestellen wie ich mittlerweile weiß.

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Ich fluche, ich tobe – ich fülle mir ein Tellerchen Suppe ab und gehe erstmal in die Speisekammer um Fotos zu machen. So, beruhigt. Ein bissl zumindest. Schnell alles wegwischen (unter Einsatz einer knappen Zewa-Rolle), weiter den Mixer beschimpfen und dann können wir uns zum Essen hinsetzen.

Durch die Aubergine ist die Suppe unglaublich crémig, man schmeckt sie aber nur ganz dezent heraus. Ein sehr feines Süppchen von dem jeder von uns wenigstens 1 1/2 Tellerchen bekommt. Zum Glück hatte ich für Bessere Hälfte noch etwas Brot als Beilage.

Sehr lecker!

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