Brombeeren auf Cookies und Créme

Brombeeren auf Cookies und Créme

Es wird Sommer und im Obstregal finden sich alle Arten von Obst und Beeren die wir im Winter so vermisst haben. In meinem Einkaufskörbchen sind Brombeeren gelandet und ich habe in Kombination mit American Cookies und einer Joghurt-Mascarpone-Créme ein leckeres Dessert daraus gezaubert. Probiert es aus!

Zutaten für 2 Dessertgläser:

250g Mascarpone

200g Joghurt

4 cl Limoncello

1 Schälchen Brombeeren (ca. 100g)

3 American Cookies

3 EL Puderzucker

etwas englische Minze (falls zur Hand)

Zubereitung:

Aus Mascarpone, Limoncello und Joghurt schlage ich schnell eine glatte Créme. Diese süße ich mit Puderzucker der einfach mit dem Schneebesen eingerührt wird.

Die Cookies zerbrösel ich vorsichtig. Auf keinen Fall die Variante mit dem Beutelchen und dem Fleischhammer ausprobieren – wir wollen richtige Cookiebrösel und kein Keksmehl!

Die Brombeeren abwaschen und etwas trocknen.

Jetzt wird im Dessertglas geschichtet. Etwas Créme, ein paar Cookiebrösel, etwas Créme, ein paar Brombeeren, etwas Créme, Brombeeren und Cookiebrösel „on top“.

Optisch und geschmacklich gibt es jetzt mit den Minzblättern noch einen kleinen Kontrast. Die Brombeeren uaf Cookies und Creme direkt servieren.

Probiert es aus!




Erdbeerkuchen mit Keksboden und Vanillecréme

Erdbeerkuchen mit Keksboden und Vanillecréme

Diesen Kuchen hat der Kühlschrank gemacht. Komplett ohne Backen vom Kekskrümel zum fertigen Erdbeerkuchen! In der Mitte eine wunderbare Vanillecréme. So schmeckt der Sommer!

Erdbeerkuchen_Mit_Keksboden

Zutaten für eine 28 cm Ø Backform:

Für den Boden:

350g Butterkekse

200g Butter

Optional: 1-2 EL Amaretto oder Limoncello

Für die Vanillecréme:

1 Vanilleschote

200 ml Milch

100g Sahne

1 EL Speisestärke

2 EL Zucker

6 Blatt Gelatine

Für Belag und Tortenguss:

400g Erdbeeren

1 Päckchen roter Tortenguss

Wasser und Zucker nach Anleitung auf dem Tortengusspäckchen

Zubereitung:

Ich lasse zuerst die Butter bei niedriger Stufe in der Mikrowelle weich werden bis sie eine crémige Konsistenz hat. Ihr könnt sie aber auch einfach rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen damit sie weich wird. Mit dem Schneebesen kurz aufschlagen. Die Butterkekse werden direkt in der Packung mit dem Fleischhammer zerbröselt. Dann knete ich Butter und Kekse zu einer gleichmäßigen Masse und gebe diese in die Vorbereitete Kuchenform. Gleichmäßig festdrücken und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Wer möchte kann noch etwas Likör (z.B. Amaretto) gleichmäßig auf den Keksboden träufeln.

Jetzt geht es an die Vorbereitung für die Vanillecréme. Ich schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und gebe sie mit Milch und Sahne in einen kleinen Topf. Bei mittlerer Hitze aufkochen (Stufe 6 von 9) und Zucker und Speisestärke einrühren. Die Hitze reduzieren (Stufe 2 von 9) und noch 3-4 Minuten unter regelmäßigem Rühren etwas ziehen lassen. In dieser Zeit weiche ich die Gelatineblätter nach Packungsanleitung in kalten Wasser ein. Sobald sie fertig sind nehme ich den Topf vom Herd und gebe die Gelatine dazu. Mit dem Schneebesen ordentlich durchmixen bis die Gelatine vollständig gelöst ist.

Jetzt kommt auch die Vanillecréme für ungefähr 20 Minuten in den Kühlschrank. Gelegentlich umrühren damit kein Pudding daraus wird.

Diese Zeit nutze ich um die Erdbeeren zu waschen und zu halbieren.

Dann wird der Keksboden ungefähr 1cm dick mit Vanillecréme bestrichen. Nochmal für 5 Minuten in den Kühlschrank stellen. Wenn die Créme mal etwas dünner in der Konsistenz ist ist das kein Problem. Einfach vorsichtig auf den Keksboden gießen und zurück in den Kühlschrank stellen, dann ist sie ganz schnell fest.

Die Erdbeerstücken verteile ich gleichmäßig kreisförmig auf der Créme.

Den Tortenguss nach Anleitung zubereiten. Hier: Tortenguss und 2 EL Zucker in 1/4 l kaltes Wasser einrühren und aufkochen. Sobald der Guss klar wird mit einem Löffel nach und nach auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen nochmal 15 Minuten stehen lassen. Dann vorsichtig mit einem Messer zwischen Kuchen und Backform entlanggehen und den Tortenguss von der Wand lösen. Den Ring der Springform vorsichtig lösen.

Anschneiden und genießen!




Kokoscreme mit frischen Erdbeeren

Kokoscreme mit frischen Erdbeeren

Ein leckeres und vor allem frisches Dessert – Erdbeeren in einer Kokoscreme – oder um genau zu sein in einer Kokos-Mascarponecreme! Die Zubereitungszeit liegt bei maximal 10 Minuten und die Creme gibt diesem Dessert eine feine exotische Note. Mir ist dabei noch nie etwas schief gegangen, die Creme gelingt wirklich immer!

Da es aber auf Pinterest den Kommentar gab, dass die Creme zu dünn wird habe ich das Rezept natürlich nochmal getestet, hatte aber wieder keine Probleme. Möglicherweise hängt es an der verwendeten Kokosmilch oder dem Mascarpone – deshalb habe ich im Rezept jetzt den Hinweis ergänzt „300-400ml Kokosmilch“ und diese werden nach und nach zugefügt bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Sicher ist sicher. Und nehmt bitte wie im Rezept angegeben den Schneebesen. Sollte euch eine Creme mit Mascarpone oder Schmand aber trotzdem mal zu dünn werden hier mein Tipp: wenn ihr die Creme für einige Zeit in den Kühlschrank stellt wird sie wieder dickflüssiger, bzw. fester.

Kokoscreme mit frischen Erdbeeren

Zutaten für 4 Personen:

250g Mascarpone

300-400ml Kokosmilch

2 EL Puderzucker

2 Vanilleschoten oder 1/4 TL gemahlene Vanille

250g Erdbeeren

Zubereitung:

Den Mascarpone in eine ausreichend große Schüssel geben. Die Dose mit der Kokosmilch vor dem Öffnen gut schütteln und die Kokosmilch nach und nach zum Mascarpone geben. Mascarpone und Kokosmilch mit dem Schneebesen zu einer glatten Créme verrühren. Nehmt keinen Stabmixer und falls ihr ein Handrührgerät verwendet nur auf klein(st)er Stufe, sonst wird die Creme flüssig da der Mascarpone seine Bindung verliert. Das Vanille(-mark) und Puderzucker einrühren.

Die Erdbeeren in kleine Stücken schneiden und untermengen. Ein paar Stücken oben auf die Créme legen – das sieht beim Servieren netter aus.

Kokoscreme mit frischen Erdbeeren

Fertig!

Kokoscreme mit frischen Erdbeeren

Kokoscreme mit frischen Erdbeeren




Saftige Schokoladentorte mit Kirschcréme Füllung

Saftige Schokoladentorte mit Kirschcréme Füllung

Wenn man jemanden fragt was er sich als Geburtstagskuchen wünscht, dann muss man mit neuen Herausforderungen rechnen. Hier war der Wunsch „Schokoladenkuchen mit Kirschen“. Ich hatte mir vorgenommen meinen ersten Schokokuchen ohne Backmischung zu backen und habe viele Rezepte durchstöbert ohne wirklich das perfekte Rezept zu finden. Also habe ich folgendes probiert: 2 wirklich saftige Schokoladenkuchen, Kirschen mit Mascarponecréme in die Mitte und viel Glasur obendrüber. Ein selbst gegossenes Schokoladenherz und Schokostreusel als Deko – fertig ist eine Geburtstagstorte wie ich sie mir vorstelle.

Zutaten:

Für 2 flache Schokoladenkuchen (Boden + Decke)

8 Eier (2×4)

400g Schokolade (2×200) je nach Geschmack Vollmilch oder Zartbitter, hier Vollmilch

400g Butter (2×200) + etwas Butter um die Form einzufetten

1 Päckchen Backpulver (2x 1/2)

400g gemahlene Mandeln (2×200)

340g Zucker (2×170)

Backform 26cm Ø

Für die Kirschcréme

1 kleines Glas Kirschen (Abtropfgewicht 175g)

6 EL Kirschsaft aus dem Kisch-Glas

250g Mascarpone

2 EL Puderzucker

Für die Glasur / Deko

300g Vollmilchkuvertüre (oder Zartbitter- / weiße Kuvertüre)

1 handvoll Schokostreusel

50g weiße Kuvertüre oder Schokolade

Zubereitung:

Da ich nur eine Backform (26 cm Ø) habe muss ich Tortenboden und Decke nacheinander backen. Ich mache dem entsprechend auch den Teig in zwei Portionen, das kostet zwar ein bissl Zeit, geht aber auch. Zuerst lege ich Backpapier auf den Boden der Springform und befestige den Ring. Die Seitenwände fette ich mit Butter ein. Den Ofen auf 150°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Jetzt bastel ich mir ein Wasserbad (Schüsselchen in einen Topf mit Wasser stellen und zum kochen bringen). 200g Butter hineingeben und schmelzen lassen. Sobald die Butter flüssig ist die Schokolade dazugeben. Auf keinen Fall anders herum machen, die Schokolade verbrennt dann leichter und braucht auch deutlich länger zum schmelzen.

Während Butter und Schokolade im Wasserbad vor sich hin schmelzen gebe ich 4 Eier und 170g Zucker in eine Schüssel und schlage sie mit dem Handrührgerät etwas schaumig. Dann hebe ich 200g Mandelmehl und 1/2 Päckchen Backpulver unter. Alles weiter verrühren.

Die Schoko-Butter-Mischung vorsichtig aus dem Wasserbad heben, zum Teig geben und alles auf höchster Stufe noch 1-2 Minuten verrühren. Dann kommt der Teig in die vorbereitete Backform und diese wandert für ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Backofen. Ab und an prüfen ob der Kuchen zu dunkel wird und bei Bedarf mit Backpapier abdecken.

Kurz vor Ende der Backzeit bereite ich die zweite Teigportion zu. Den ersten Teil vom Kuchen aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen (5min). Den Ring von der Springform lösen und den Kuchen samt Backpapier vom Boden der Form ziehen. Etwas beiseite stellen.

Die Form wieder mit Backpapier und Butter präparieren und die zweite Teigportion wieder für 45min unter gelegentlicher Sichtkontrolle in den Ofen schieben.

Den zweiten Kuchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Jetzt muss man sich entscheiden welchen Teil man als Deckel und welchen man als Boden verwenden möchte.

Für die Créme gebe ich den Mascarpone mit 6 EL Kirschsaft aus dem Kirschglas in einen Becher und schlage ihn crémig. Puderzucker einrühren und die Kirschen unterheben. Die Créme verteile ich gleichmäßig auf dem Tortenboden.

Jetzt wird es kniffelig. Der Deckel will auf die Torte. Dazu vorher rundherum sicherstellen, dass der Kuchen nicht am Backpapier haftet. Bei Bedarf mit einem langen Messer vorsichtig lösen. Dann am besten vorsichtig auf einen flachen Teller schieben und vom Teller auf die Torte oder mit viel Feingefühl direkt hochheben und draufsetzen.So ausrichten, dass beide Kuchenteile überall gleichmäßig abschließen.

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Dann den Kuchen rundherum glasieren. Den Rand rundherum mit Schokostreuseln bestreuseln. Für das Schokoherz etwas weiße oder zartbitter Kuvertüre schmelzen. Auf einem Teller ein Stückchen Backpapier auslegen und ein Plätzchenförmchen darauf setzen. Die Kuvertüre vorsichtig in das Plätzchenförmchen geben (nicht zu dünn, aber max. 0,5cm hoch). Den Teller für 5 Minuten ins Tiefkühlfach stellen. Dann das Förmchen vorsichtig lösen und das Herz auf die noch etwas weiche Schokoglasur kleben.

Die Kuchenglasur aushärten lassen und überstehendes Backpapier entfernen.

Den Kuchen zum Beispiel auf dem Geburtstagstisch anrichten.

Lasst es euch schmecken!




Apfelcréme auf beschwipsten Keksen

Diese Apfelcreme mit Mascarpone auf beschwipsten Keksen war der Abschluss eines wunderbaren 3-Gänge Menüs. Auch hier lässt sich eine klare Linie im Vergleich zu meinen anderen Desserts erkennen – Kekse mit etwas Likör, Frucht und Mascarpone. Aber ich liebe nun einmal genau solche Dessert, also wird es auch nicht das Letzte seiner Art sein.

Update 26-12-2012: Diese leckere Apfelcreme durfte dieses Jahr als Abschluss meines Weihnachtsmenüs wieder auf den Tisch. Sie war lecker wie immer und dieses Mal ist es mir auch gelungen ein vernünftiges Foto zu machen.

Update 19-12-2020: ich muss ja lachen – ein Update zum Update! Aber so geht es halt manchmal und ich finde das neue Foto ist den Spaß durchaus wert! Eigentlich sollte es ja letztes Jahr schon ein neues Bild geben, aber dann habe ich mich last-minute für die Bratapfel-Panna Cotta entschieden… welches Dessert wäre euer Favorit?

Apfelcreme auf beschwipsten Keksen

Das alte Foto sah übrigens so aus:

ApfelcrémeAufBetrunkenenKeksen3

Hier nochmal die Geschichte zum Foto…

Nur mit den Fotos hatte ich ein wenig Pech. Auf dem Foto das von oben fotografiert wurde hat man irgendwie keinen idealen Eindruck wie das Ganze ausgesehen hat, als ich die Créme ein paar Tage später nochmal gemacht habe hat der Apfel der karamelisiert werden sollte nicht mitgespielt. Er war leider schon bewohnt. Da ich diese Créme aber sicher noch oft machen werde gibt es dann auch ein schönes Foto… hoffe ich!

Zutaten für 2 Gläser:

12 Amarettini Kekse

4 cl 43er Likör* (oder z.B. Amaretto, Orangenlikör)

200g Mascarpone

100g Apfelmus (oder z.B. Apfel-Maracuja-Mus)

4cl Milch

1 Vanilleschote oder 1/3 TL gemahlene Vanille

1 Prise Zimt

2 EL Puderzucker + 1 TL für die Apfelspalten

1/2 Apfel (eigentlich reicht auch 1/3)

1 TL Butter

1 EL Honig

Zubereitung:

Die Mascarpone, 2cl vom Likör, die Milch und das Apfelmus zusammen in eine Schüssel geben und beides solange mit dem Schneebesen verrühren bis eine gleichmäßige, geschmeidige Créme entsteht.

Die Créme mit dem Puderzucker, dem Mark aus der Vanilleschote (oder der gemahlenen Vanille) und einer Prise Zimt „würzen“ und nochmals gut verrühren. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas verfeinern. Die Apfelcreme kurz beiseite stellen.

Die Amarettini in die Dessertgläser bröseln und je 1cl Likör darüber träufeln.

Die winterliche Apfelcreme gleichmäßig auf beide Gläser verteilen.

Wer das Dessert schon rechtzeitig vorbereiten will kann bis zu diesem Schritt arbeiten und es jetzt in den Kühlschrank stellen.

Die vorbereiteten Gläser aus dem Kühlschrank nehmen damit sie nicht ganz so kalt sind. Den Apfel schälen (oder auch nicht – das ist Geschmackssache) und in dünne Spalten schneiden.

Die Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen und die Apfelstücken von beiden Seiten anschwitzen. Den Honig einrühren und den Puderzucker durch ein Sieb darüber stäuben. Alles unter ständigem Rühren und Wenden karamellisieren lassen.

Zum Abschluss auf jedes Dessert 2-3 Scheiben vom gebratenen und karamellisierten Apfel legen.

 

Apfelcreme auf beschwipsten Keksen

Die Apfelcreme auf beschwipsten Keksen sofort servieren.

Viel Spaß beim Genießen!

Apfelcreme auf beschwipsten Keksen




Gedeckter Apfelkuchen – mein Lieblingsrezept

Wie schon beim Schottischen Himbeerkuchen erwähnt ist Backen nicht gerade meine Königsdisziplin. Aber es ist mittlerweile 2019 und ich mache ein Update zu diesem super unkomplizierten Klassiker bei dem man kaum etwas falsch machen kann und der einfach wunderbar schmeckt! Gedeckter Apfelkuchen geht bei mir einfach immer. Das Rezept ist übrigens nicht nur eines der ältesten hier auf dem Blog – es hat seit 2012 wirklich einiges an Klicks gesammelt. Es ist auch ein Rezept das ursprünglich von meiner Oma kam und an dem ich im Laufe der Zeit nur minimal rumgepfuscht habe um es an der einen oder anderen Stelle noch ein klein wenig abzurunden!

Gedeckter Apfelkuchen - mein Lieblingsrezept

Zutaten für eine 28 cm Ø Backform:

300g Zucker

450g Mehl, Typ 550

4 Eier, Größe L (oder 5 Größe M)

1 Päckchen Backpulver

200g weiche Butter + etwas um die Form einzufetten

1 Messerspitze gemahlene Vanille (oder 1 EL Vanilleextrakt)

200g Apfelmus

2 Äpfel

50g Puderzucker

etwas Wasser

Zubereitung:

Die weiche Butter in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zusammen mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Nach und nach die Eier hinein schlagen – dabei zwischen zwei Eiern immer mindestens 20 Sekunden Abstand lassen damit sich die Masse nicht trennt.

Backpulver und Mehl vermengen und unter die Buttermasse heben bis bis ein glatter, luftiger Teig entsteht. Am Ende kurz die Vanille einrühren.

Die Kuchenform (hier eine 28cm Springform*) mit etwas Butter einfetten und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Etwas mehr als die Hälfte vom Teig als Boden in die Form geben und glatt streichen. Das Apfelmus gleichmäßig auf der Teigschicht verteilen. Die 2 Äpfel entkernen, schälen und in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben ebenfalls gleichmäßig auf dem Apfelmus auslegen.

Den Rest vom Teig in dicken Klecksen als Decke über den Äpfeln verteilen und vorsichtig glatt streichen. Kleinere Lücken schließen sich beim Backen.

Dann kommt euer gedeckter Apfelkuchen für 50-60 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Sollte die Decke zu dunkel werden kann man ihn mit Backpapier abdecken. Am Ende unbedingt die Stäbchenprobe machen um zu testen ob der Kuchen fertig ist.

Den Kuchen vollständig abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Zuckerguss glasieren. Dazu den Puderzucker mit etwas Wasser zur gewünschten Konsistenz anrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Nicht erschrecken – richtig ordentlich sieht es meistens erst aus, wenn der Zuckerguss getrocknet ist.

Den fertigen Kuchen anschneiden und Stück für Stück verputzen.

Viel Spaß beim Backen!

Gedeckter Apfelkuchen - mein Lieblingsrezept




Schottischer Himbeerkuchen

Schottischer Himbeerkuchen

Ich bin ehrlich gesagt kein großer Bäcker, aber diesen Kuchen bekomme sogar ich gebacken! Auch wenn sich im Laufe der Jahre eine kleine Veränderung eingeschlichen hat: früher sind alle Zutaten gleichzeitig in die Rührschüssel gewandert, heute gebe ich sie nacheinander dazu und der Teig wird so noch ein Stück fluffiger und saftiger.  Himbeeren und Whiskey treffen auf Honig und Mandeln – eine tolle Kombination. Dafür braucht ihr im Prinzip nicht mal eine Backform, eine einfache Auflaufform reicht vollkommen aus und schon steht ein leckerer schottischer Himbeerkuchen frei nach Jamie Oliver auf dem Tisch. Und wer jetzt lieber nach einer Variante ohne Alkohol sucht sollte sich meinen fluffigen Himbeerkuchen mit Schokoraspeln anschauen!

Schottischer Himbeerkuchen

Zutaten:

170g Butter

60g Zucker (wenn möglich braun)

3 Eier

250g Mehl

1 Päckchen Backpulver

5 cl Whisky (50 ml)

120 ml Honig

250g Tiefkühlhimbeeren

60g weiche Haferflocken

100g Mandelscheiben

nochmals eine Prise Zucker

Zubereitung:

Im ersten Schritt werden die Butter und der Zucker zusammen crémig verrührt. Dazu kommen nacheinander und mit ca. 20 Sekunden Abstand die Eier. Erst die Haferflocken, dann Honig und Whisky dazu geben. Alles ordentlich vermengen.

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl und Backpulver zur Buttermischung geben und auf hoher Stufe mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen Teig rühren.

Eine kleine Springform oder Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Hälfte vom Teig gleichmäßig darin verteilen. Jetzt die gefrorenen oder leicht angetauten Himbeeren als geschlossene Schicht darüber geben und alles mit dem restlichen Teig bedecken.

Die Mandelscheiben als dünne Decke obendrauf geben und mit einer ordentlichen Prise braunem Zucker bestreuseln.

Den Himbeerkuchen für 1 Stunde in den Ofen geben. Falls die Decke zu dunkel wird mit etwas Backpapier abdecken. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

Der Kuchen bleibt abgedeckt locker 2-3 Tage saftig.

Schottischer Himbeerkuchen

Pur oder mit Schlagsahne servieren!

Schottischer Himbeerkuchen




Ananas-Mascarpone-Gläschen

Ananas-Mascarpone-Gläschen

Eine wunderbar frische Variante meiner Frucht-Mascarpone Desserts. Auch hier auf betrunkenen Kekschen.

Zutaten für 4 Gläser:

350g Mascarpone

30g Puderzucker

1 Vanilleschote

30-40 ml Milch

20 Amarettini Kekse

4 EL Orangenlikör

1 Orange

2 Limetten

200g Ananaswürfel (frisch, nicht aus der Dose)

etwas dunkle Schokolade

als Deko ein paar Minzblättchen

Zubereitung:

Den Mascarpone zusammen mit Puderzucker und Vanillemark in eine Schüssel geben. Die Schale von 1/2 Limette reiben und dazugeben und den Saft aus beiden Limetten darüber pressen. Alles mit dem Handrührgerät oder Schneebesen vermengen, dabei langsam die Milch dazugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Créme abschmecken und kurz beiseite stellen.

In jedes Glas 5 Amarettini Kekschen bröseln. Den Orangenlikör und Orangensaft vermischen und gleichmäßig auf alle Gläser verteilen.

Die Créme auf die betrunkenen Kekschen verteilen. Die Ananaswürfel dekorativ auf der Créme anrichten. Etwas dunkle Schokolade darüberraspeln und mit einem Minzblättchen dekorieren.

Bis zum servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Viel Spaß beim Probieren!




Süße Frühlingsrollen mit Obst und Vanillesauce

Süße Frühlingsrollen mit Obst und Vanillesauce

Frühlingsrollen müssen nicht immer nur herzhaft sein – wie wäre es mal mit ein paar süßen Frühlingsrollen mit Obst und Vanillesauce? Das Rezept ist ganz einfach und ihr könnt für die Füllung natürlich das Obst nehmen das euch besonders schmeckt oder gerade Saison hat. Bei mir gab es Äpfel und Erdbeeren!

Obstfrühlingsrollen

Zutaten für 4 süße Frühlingsrollen:

4 Blätter chinesischen Frühlingsrollenteig

2 Äpfel

150g Erdbeeren

1 handvoll Mandelstifte

750ml Sonnenblumenöl (zum frittieren)

pro Portion 2 TL Cassisé

Vanillesauce

1 Ei


Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Erdbeeren ebenfalls in Stücke schneiden.

Die Mandelstifte in der Pfanne goldgelb anbraten. Mit den Apfel und Erdbeerstücken mischen.

Die Obst-Mandelmischung auf dem Frühlingsrollenteig länglich anhäufen. Den Teig zur typischen Frühlingsrolle falten und die Kanten mit Ei verschließen

Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Frühlingsrollen darin frittieren bis sie gold-braun werden.

Auf dem Teller anrichten. Die Vanillesauce dazugeben. Einen TL Cassisé über die Rolle geben. Den 2. TL in die Vanillesauce geben.

Fertig!




Himbeer Trifle

Himbeer Trifle

Dieses Himbeer Trifle ist eine super Alternative zum Tiramisu. Es ist etwas leichter im Geschmack und durch die Himbeeren sommerlich frisch. Lässt sich übrigens auch gut mit Ananas machen!

Himbeertrifle

Zutaten für 2 Personen

2 Saftorangen

50ml Limoncello

100g Löffelbiskuits

200g Mascarpone

200g Puderzucker

60ml Milch

1 Bio-Zitrone

1 Vanilleschote

1 Schale Himbeeren oder eine Ananas

100g Bitterschokolade


Zubereitung:

Wenn man nicht trödelt, dann kann dieses Dessert in 10 Minuten zubereitet werden.

Die Biskuitkekse in einer Auflaufform oder direkt in kleinen Dessertschalen auslegen. Den Saft der Orangen auspressen, mit dem Limoncello vermischen und gleichmäßig über den Keksen verteilen. Den Mascarpone mit Puderzucker und Milch in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen mixen. Die Zitronenschale darüber reiben und eine halbe Zitrone darüber auspressen. Das Mark der Vanilleschote dazugeben und alles glatt rühren. Die Masse über den Biskuits verstreichen, die Himbeeren oder Ananasstücken darauf dekorativ  verteilen und die Schokolade darüber raspeln.

Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.