Garteneinblick 2017 – Anfang März

Garteneinblick 2017 – Anfang März

Ist es vielleicht noch ein bisschen früh für einen Garteneinblick 2017? Vielleicht. Aber da ich im letzten Jahr kaum mit der Gartenarbeit hinterher gekommen bin weil ich erst nicht fit genug und später einfach viel zu rund zum Unkraut zupfen war gab es kaum etwas was ich euch zeigen konnte und wollte. Ich konnte trotzdem reichlich Tomaten, Zucchini, Bohnen und Karotten ernten – und die Kürbisernte war der Hammer! Pastinaken, rote Bete und Spinat sind an Vernachlässigung zugrunde gegangen, den Zeitpunkt um die Zwiebeln zu setzen habe ich komplett verpasst und große Teile des Beets sind einfach mal der Wildnis zum Opfer gefallen. Dieses Jahr wird alles besser, ich bin in Elternzeit und voller Optimismus. Und damit dieses Jahr alles zur richtigen Zeit startet haben wir mit den wichtigsten Sachen schon angefangen. Dabei haben wir meinen Gemüsegarten grundlegend umgebaut. Die Hälfte zum Nachbarszaun wird in eine Art Hochbeet umgebaut. Dafür alleine haben wir rund 80 Pflanzkübel und 0,8m³ Kompost liefern lassen. Die Kübel haben zwei Vorteile – sie dämmen die Wurzeln von freiheitsliebenden Kräutern ein und sie dienen als „Anti-Pipi-Wall“. Der Nachbarshund markiert nämlich am Zaun sehr gerne sein Revier… Wie auch immer – hier gibt es einen kleinen Einblick zum Stand der Dinge:

Garteneinblick 2017 - Anfang März

Mein Mangold hat den Winter zum Teil überstanden…

Garteneinblick 2017 - Anfang März

… und auch der Steingarten wirkt bisher unbeschadet. Bis ich auf der Mittelinsel wieder Basilikum pflanzen kann dauert es wohl aber noch ein paar Wochen.

Garteneinblick 2017 - Anfang März

Ich halte euch auf dem Laufenden wie es in den nächsten Wochen weiter geht!




Jahresrückblick 2016

Jahresrückblick 2016

Als ich Anfang 2016 den Jahresrückblick für 2015 geschrieben habe fing es mit den Worten „Ist es zu fassen – schon wieder ist ein Jahr vorüber gezogen.“ an und endete mit den Worten „Am 31.12.2015 sind 1521 Beiträge auf dem Blog online und ich freue mich schon jetzt auf alles was das neue Jahr bringen mag!“. Nun, langsam sollte ich mich wohl daran gewöhnt haben – aber: auch dieses Jahr ist unglaublich schnell verflogen. Tage verfliegen zu Wochen und Wochen zu Monaten – Anfang 2016 haben wir uns entschlossen mit der Familienplanung zu starten und schon Ende November hat sich „Der kleine Mann“ zu uns gesellt. In der Zwischenzeit war es auf dem Blog für meine Verhältnisse phasenweise eher ruhiger, die eine oder andere von euch wird es kennen: man ist schon froh wenn man etwas gefunden hat was man essen kann / will. Es dann auch noch zu fotografieren und darüber zu schreiben war dann manchmal einfach nicht mehr drin. Und überhaupt über Essen nachzudenken – brrrr…. lieber etwas einfaches vom Blog nehmen und bei der Gelegenheit dann gleich ein schönes neues Foto machen!

Wollt ihr mal ein paar davon sehen? Da wäre der schnelle Avocadosalat

Jahresrückblick 2016 - avocadosalat

… die Zitronenbutter

Jahresrückblick 2016 - zitronenbutter

… die Süßkartoffel Erdnusscreme Suppe

Jahresrückblick 2016 - erdnusscremesuppe

… der California Dip

Jahresrückblick 2016 - California Dip

… das Kräuterbrot

Jahresrückblick 2016 - kräuterbrot

… und der BBQ Dip.

Jahresrückblick 2016 - bbq dip

Ansonsten hatte ich im Januar parallel zur Grünen Woche in Berlin auch eine grüne Woche hier auf dem Blog. Da waren vom Smoothie mit Avocado und Kiwi

Grüner Smoothie mit Avocado und Kiwi

… zum Duo vom Tartar, zur grünen Käsesuppe mit Wirsing, zum Salat mit Steinbeißer, zu meinem Favoriten dem grünen Avocado Hummus

Avocado Hummus

… zur Kräuterbutter mit Zitronenmelisse,  zu den super saftigen Avocado Brownies

Avocado Brownies

… bis zum grünen Curry mit Kichererbsen einige grüne Leckereien dabei!

Im Februar gab es mein alljährliches Valentinstags Menü mit gebratener Garnele auf Mango-Gurke Salat, Rinderfilet auf Wildkräutern und Papayasorbet mit Crêpes.

Garnele auf Mango-Gurken Salat

Außerdem habe ich es endlich geschafft Laugencroissants zu machen…

Laugen Croissants

… und die super leckeren Spaghetti Vongole von Jamie Oliver von meiner to-cook Liste gestrichen.

Spaghetti Vongole nach Jamie Oliver

Außerdem waren wir in Hamburg und haben bei Cornelia Poletto super lecker gegessen.

Restaurent Cornelia Poletto in Hamburg

Der März stand im Zeichen der Osterbäckerei. Es gab Eierlikörkuchen

Eierlikör Kuchen zu Ostern

Osterhasenkuchen

Osterhasen Kuchen

… und Schokoladenkuchen mit Joghurette.

Schokoladenkuchen mit Joghurette zu Ostern

Dann waren wir in Dubai und haben die Sonne genossen.

Jahresrückblick 2016 - Dubai

Der April wurde geprägt von Gerichten die ich in der Warteschleife hatte. Gekocht, verbloggt und fertig für den Klick auf „Veröffentlichen“.

Trotzdem gab es ein paar Leckereien wie die Pizza mit Spinat und Gorgonzola und die Tortellini mit Frischkäsesauce. Nur täglich bloggen hat leider nicht mehr geklappt.

Spinat-Gorgonzola Pizza

Der Mai stand im Zeichen der einfachen Gerichte – da muss man auch mal zu stehen, dann gibt es halt Matjes mit Kartoffeln und Quark.

Matjes mit Kartoffeln und Frühlingsquark

Im Juni gab es den einzigen Garteneinblick in diesem Jahr. Meine Beete sahen aber auch aus wie Kraut und Rüben… 2017 wird das anders, versprochen!

Garteneinblick

Außerdem waren wir über unseren Hochzeitstag in Rom – eine tolle Stadt, auch wenn mir bei der einen oder anderen Gelegenheit so ein Gläschen Wein schon ein bisschen gefehlt hat.

Mein Highlight im Juli waren die flauschigsten Burger Buns aller Zeiten…

Flauschige Burger Buns

… während im August ziemlich Mascarpone-lastig gekocht habe. Der Rotbarsch in Mascarponesauce hat es mir dabei besonders angetan.

Rotbarsch in Tomaten-Mascarpone Sauce

Das Highlight im September war der Nutella Kuchen. Überhaupt war ich im Backwahn – Brot, Kuchen, Muffins – es gab alles!

Nutella Kuchen

Im Oktober habe ich die Kürbisse im Garten geerntet und es gab fortan alles in orange – Kürbismus, Pumpikin Pie Spice, Kürbiskuchen und noch so vieles mehr.

Kürbis Marmorkuchen

Und natürlich die Halloween Spielereien mit Muffins und Donuts.

Mango-Kürbis Muffins

Erste weihnachtliche Ideen hatte ich im November – zum Beispiel den Buttermilch Spekulatius Drink.

Buttermilch Drink mit Birne und Spekulatius

Außerdem habe ich für den Dezember die Plätzchendose aufgefüllt – denn Ende November kam Der kleine Mann und ich konnte ja nicht ahnen, dass er mir die erste Zeit so viel Zeit zum Backen lässt. Wohlbemerkt – die erste Zeit! 😉

Es gab Frosty Plätzchen, schmelzende Schneemänner

schmelzende schneemann plätzchen - schmelzender frosty plätzchen

Marzipan Schneeflocken, Grinch Cookies und noch einiges mehr.

Marzipan Schneeflocken-Plätzchen

Das war mein Jahr und nicht nur das ist jetzt um, sondern auch meine Zeit zum Bloggen – zumindest für heute Abend! Denn jetzt fordert Der kleine Mann meine Aufmerksamkeit und das ist auch sein gutes Recht.

Ich bin gespannt was das Jahr 2017 für uns bereit hält und werde versuchen euch so gut wie möglich auf dem Laufenden zu halten!

 




Regionalität bei REWE und meine Tipps für Berlin

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Regionalität bei REWE und meine Tipps für Berlin

Wie haltet ihr das mit dem Thema Regionalität? Ist es für euch wichtig, oder eher Zufall was wann in den Kochtopf wandert? Ich für meinen Teil versuche so oft wie möglich darauf zu achten – am einfachsten ist das natürlich mit dem Gemüse aus meinem eigenen Garten, das ist Bio, saisonal und regional. Aber damit kann ich uns natürlich beim besten Willen nicht vollständig und das ganze Jahr über versorgen. Also versuche ich so bewusst wie möglich einzukaufen, denn auch kurze Lieferwege sind wichtig um die Umwelt zu schonen. Am Ende ist es eine Frage des Gleichgewichts – kommen Mango, Avocado und Bananen aus der Ferne, dann versuche ich eben bei Kartoffeln, Äpfeln, Zwiebeln, Eiern und Milchprodukten auf Regionalität zu achten. Je einfacher mir das beim Einkauf gemacht wird, desto mehr freue ich mich natürlich. Bei REWE gibt es mittlerweile ein breites regionales Sortiment und dank der gelben Kennzeichnung mit dem Traktor erkennt man die Produkte, die aus der Region kommen, auf den ersten Blick. Und weil man das mit der Regionalität ernst meint variiert das Sortiment natürlich bundesweit.

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Nun geht es heute aber nicht darum euch durch das REWE Sortiment zu führen, sondern ich wurde gefragt ob ich ein paar Tipps für regionale Leckereien in Berlin habe. Da gibt es eigentlich so furchtbar viele kleine Läden über die ich euch berichten könnte – ich habe mich hier für drei ganz unterschiedliche Betriebe entschieden die ich euch vorstellen möchte. Saft, Blutwurst und Marmelade – natürlich aus Berlin!

Die Bols & Hansen Bio Marmeladenmanufaktur Berlin

Zuerst nehme ich euch mit nach Kreuzberg in die Obentrautstraße – in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Bäckerei haben sich Lillevi Hansen und Gabriele Kutzborski mit ihrer Bio Marmeladenmanufaktur niedergelassen. Wundert euch nicht, wenn die Tür verschlossen ist – hier wird die Marmelade vor Ort und in Handarbeit hergestellt und wenn ihr beherzt an die Tür klopft (oder einfach nur eine Weile ratlos davor steht) kommt ganz sicher eine der beiden Damen von hinten aus der Küche geeilt um euch in den kleinen Laden zu lassen.

Dort gibt es eine Vielzahl von Marmeladen, diese werden schwerpunktmäßig aus Früchten von kleinen Bio-Obsthöfen aus dem Berliner Umland hergestellt. Aber auch dann wird nicht auf Masse eingekocht, hier schwört man auf kleine Mengen um das Aroma zu erhalten. Geliert wird mit Apfelpektin, frischem Zitronen- und Orangensaft. Ich finde die Kombination von Frucht und Schokolade toll, also reiße ich mir das vorerst letzte Glas „Aprikosen mit weisser Vanilleschokolade“ unter den Nagel und schwebe schon im nächsten Moment im siebten Himmel, als ich die Kombination „Rote Sommerbeeren mit Vanilleschokolade“ kosten darf. Die Johannisbeeren sind hier genau richtig dosiert – sie geben der Marmelade eine feine Note, überdecken aber nicht alles mit ihrem Geschmack. Wer kann sich da schon entscheiden? Ich nicht, und so nehme ich beide Sorten mit.

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Wenn ihr auf der Suche nach einer tollen Kombination für euer nächstes Sonntagsfrühstück seid oder ein süßes kleines Mitbringsel als Geschenkidee sucht, dann solltet ihr dieser süßen kleinen Marmeladenmanufaktur auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Ich verspreche euch – es lohnt sich!

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Die Blutwurstmanufaktur in Berlin Neukölln

Als nächstes nehme ich euch mit nach Neukölln. Seit über 100 Jahren findet man am Karl-Marx-Platz eine kleine Fleischerei, seit 20 Jahren wird sie von Fleischermeister und „Ritter der Blutwurst“ Marcus Benser geführt und ist mittlerweile als Blutwurstmanufaktur bekannt. Wie man zum Ritter der Blutwurst wird? Diese Ehre wird einem von der französischen „Confrérie des Chevaliers du Gôute Boudin“ (mehr dazu hier) verliehen – und wenn man sich da unter anderem neben Paul Bocuse wiederfindet, dann ist diese Blutwurst wohl nicht ohne Grund auch über die Grenzen Deutschlands hinweg berühmt.

Auch hier werden Qualität und Regionalität groß geschrieben – die Schweine und Jungbullen kommen aus bäuerlicher Haltung in der Region und werden in der Fleischerei von Hand zerlegt. Dabei bleibt nichts übrig – für jedes Stück gibt es auch ein passendes Familienrezept und so entstehen die zahlreichen Wurstspezialitäten die einen in der Auslage anlachen. Ich nehme drei Blutwürste mit – die gibt es lose oder in verschiedenen Größen abgepackt. Ich möchte sie erst am nächsten Tag braten, also entscheide ich mich für einen 3er Pack – davon werden zwei hungrige Personen übrigens mehr als satt!

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Ist die Wurst so gut wie ihr Ruf? Ich hatte die Diskussion mit verschiedenen Leuten wie eine Blutwurst NICHT sein darf. Lassen wir die Plastikpelle mal außen vor, wo sich alle einig waren ist, dass die Wurst aus einer homogenen Masse bestehen sollte. Stücken, dicke Fettaugen oder gar Knorpelstücken kann keiner leiden. Sie darf nicht zu nüchtern sein, sollte aber auch nicht nur nach Gewürzen schmecken und nach dem Braten darf sie auf keinen Fall zu trocken und krümelig werden, sondern sollte eine schöne, weiche Konsistenz haben. Ich mache es kurz – die Blutwurst der Blutwurstmanufaktur ist perfekt wenn man sie unter all diesen Kritikpunkten betrachtet. Und auch wenn Sauerkraut ein Klassiker wäre, bei mir gab es die leckeren Würste diesmal mit Kartoffelpüree und Mangold. Wobei ich anmerken möchte, dass da noch ein Klecks Senf auf den Teller gehört – Bessere Hälfte war empört, wie ich den für das Foto vergessen konnte.

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Als kurze Rezeptidee: 200g Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser weich kochen. Einen Mangold waschen, die Stiele der Blätter und eine halbe Zwiebel klein hacken und in etwas Butter anschwitzen. Die Blutwurst in eine Pfanne mit wenig heißem Öl geben – ich steche sie sicherheitshalber 1-2mal mit der Gabel ein damit sie nicht platzt. Kurz scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze 8 Minuten fertig braten. Die Kartoffeln stampfen, mit 150ml Milch, 1 EL Butter und 80g Schlagsahne verrühren. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken und warm halten. Die Blätter vom Mangold in Streifen schneiden und mit 2-3 EL Wasser zu den Stielen geben. Bei kleiner Hitze dünsten. Mit Pfeffer und Salz würzen. Kartoffelpüree, Mangold und Blutwurst gemeinsam anrichten und je nach Geschmack noch einen Klecks Senf dazu geben.

Guten Appetit!

Die Buchholzer Kelterei

Zu guter Letzt geht es in die Buchholzer Kelterei – dafür muss ich nicht einmal weit fahren, die ist mehr oder weniger direkt bei mir vor der Haustür! Hier werden neben dem Direktsaft (den es zum Teil auch in Bio-Qualität gibt) auch Nektar, Sirup und Obstweine hergestellt. Das einheimische Obst wie zum Beispiel Äpfel, Kirschen, Quitten und Johannisbeeren bezieht die Kelterei dabei aus ausgewählten Betrieben in der Region Berlin-Brandenburg.

Außerdem – und das finde ich am spannendsten – gibt es die Möglichkeit der Lohnvermostung! Bringt man zum Beispiel 100kg Äpfel in die Kelterei, dann bekommt man im Gegenzug 60L Direktsaft der in 1L Flaschen abgefüllt auch zum haushaltsüblichen Verbrauch passt. Nur Apfelsaft wäre aber fast schon langweilig, ebenso gut kann man auch Kirschen, Rhabarber, Johannisbeeren, Quitten oder Birnen abgeben. Man sollte sich aber vorher genau durchlesen in welchem Zustand das Obst sein muss, damit es den Qualitätskriterien entspricht und natürlich sollte man sich informieren wann die entsprechenden Abgabezeiten dafür sind.

Die Säfte der Buchholzer Kelterei findet man dabei schon lange nicht mehr nur auf Wochenmärkten, in unserer Ecke haben sie sich auch in vielen Super- und Getränkemärkten einen festen Platz im Sortiment gesichert… zum Beispiel beim REWE Markt in der Pasewalker Straße.

Wenn es nicht gerade KiBa gibt verdünne ich meine Säfte ja am liebsten mit Wasser zur Schorle – zum Beispiel ganz klassisch mit Apfelsaft, oder auch in der Kombination mit Johannisbeer- oder Kirschnektar.

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Ich hoffe euch hat der Ausflug in meine 3 regionalen Favoriten in Berlin gefallen – eine Kleinigkeit möchte ich euch aber noch mit auf den Weg geben. Regionale Produkte sind eine tolle Sache, man hat kurze Transportwege, fördert die Wirtschaft in der Region und im Idealfall weiß man genau von welchem Feld die Kartoffeln auf dem Teller gerade kommen. Aber auch hier solltet ihr die Augen offen halten – kommen das Fleisch, die Milch oder die Eier aus dem Massenbetrieb um die Ecke, dann ist das zwar wunderbar regional, ist aber von guter Qualität vermutlich meilenweit entfernt. Es lohnt sich also auch hier kurz darüber nachzudenken was in den Einkaufswagen wandert.

Die Idee zu diesem Bericht ist in freundlicher Kooperation mit REWE zum Thema „Regionalität bei REWE“ entstanden. Alle Betriebe die ich euch hier vorstelle und alle Eindrücke über die ich hier berichte wurden von mir ausgesucht, entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.




Garteneinblick – Juni 2016

Garteneinblick – Juni 2016

Heute habe ich mal wieder einen kleinen Garteneinblick für euch – der letzte Einblick ist ja schon ein paar Tage her und so wie es auf dem Blog in letzter Zeit ein bisschen ruhiger ist bin ich auch im Garten nicht ganz hinterher gekommen. Der Grund? Ein kleines Projekt… ein ziemlich kleines… ein Krümel, nein – eher ein Krümelchen… „Projekt Krümelchen“ quasi! Projekt Krümelchen ist jetzt in der 16. Woche und das Krümelchen hat dafür gesorgt, dass in den letzten Wochen Abends entweder Übelkeit oder Müdigkeit dafür gesorgt haben, dass der Blog hinten an stand… und im April musste ich nach 15 Minuten Unkraut zupfen 30 Minuten Mittagsschläfchen machen. Ihr könnt euch denken wie lange es dann dauert, bis das Gemüsebeet nach dem Winter wieder in Form gebracht ist.

Langsam bin ich aber wieder fit und der Garten nimmt Gestalt an…

Fangen wir im Steingarten an – die meisten Kräuter haben den Winter gut überstanden, ein Salbeibusch hat es leider nicht geschafft – ich denke den haben wir im Herbst zu radikal zurück geschnitten. Ein kriechender Rosmarin hat glaube ich die Trockenheit im Frühjahr nicht verkraftet, aber ansonsten sieht es wieder gut aus. Wo vorher der Salbei stand tummeln sich jetzt zwei Varianten Basilikum und denen geht es dort ganz wunderbar!

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Unsere Sitzecke hinten im Garten haben wir um einen Windschutz erweitert – ich sitze da total gerne, einfach weil es so gemütlich geworden ist. Dazu so ein leckeres, kleines 0,0% Green Lemon Bierchen, so lässt es sich aushalten.

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Die zwei Kürbispflanzen fühlen sich auch dieses Jahr wieder pudelwohl in ihrer Ecke und die Erdbeeren haben in ihren Töpfchen sogar den Winter überlebt.

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Weiter geht’s – dieses Jahr hat der Kirschbaum nicht nur fleißig geblüht, er trägt sogar Kirschen! Im letzten Jahr haben Bessere Hälfte und ich uns die Wahnsinnsernte von einer Kirsche fair geteilt, ich denke dieses Jahr wird es besser. Und auch die Kräuter im hinteren Gartenbereich wachsen fleißig vor sich hin – Minze in allen Varianten, Zitronenmelisse und Ysop sind aber auch wieder gut dabei.

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Johannisbeeren und Stachelbeeren können bald geerntet werden und dann gibt es Kuchen… oder Muffins… oder beides!

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Die Gurken habe ich schon Anfang März auf der Fensterbank vorgezogen, da ging es mir noch gut und deshalb sind die auch schon schön groß und tragen die ersten Gurken. Die Bohnen und Erbsen waren glücklicherweise anspruchslos, nachdem das Beet vom Unkraut befreit war haben sie sich praktisch alleine um den Rest gekümmert. Die Zuckererbsen haben dieses Jahr einen anderen und wie es aussieht deutlich besseren Standort bekommen. Außerdem scheinen sie sich an den kleinen Rankgittern pudelwohl zu fühlen.

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Die Tomaten sind noch etwas klein – ich hatte dieses Jahr ganz viele tolle Sorten über Amazon bestellt, leider war das Saatgut ziemlicher Mist. Mein Vater zieht mir die Pflanzen ja immer vor und dieses Jahr ist wirklich kaum etwas gekommen und wenn dann nur langsam. Also nochmal eine zweite Runde angelegt und jetzt stehen 16 Pflanzen auf ihrem Platz im Beet. Ich denke wenn die Sonne sich mal wieder blicken lässt holen die Tomaten das aber sicher noch auf. Die ersten Zucchinis können auf jeden Fall bald geerntet werden.

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Das sieht jetzt alles nicht so traurig aus, aber weiter hinten im Beet passiert einfach noch nicht viel. Ok, die Radieschen sehen super aus – wenn mal nix gelingt sollte man einfach Radieschen pflanzen. Die kommen schnell und gelingen eigentlich immer. Der Mangold gibt sich auch Mühe, Karotten, Pastinaken, Salat, Spinat und bunte Bete können aber noch keine nennenswerten Erfolge verzeichnen.

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So, sobald es neue Ernteerfolge gibt erfahrt ihr es zuerst – und so lange versuche ich regelmäßig, wenn auch etwas seltener als in den letzten 4,5 Jahren, meine Rezepte auf den Blog zu bringen… ich arbeite dran, versprochen!




Garteneinblick – April 2016

Garteneinblick – April 2016

Auf den letzten Drücker, aber gerade noch rechtzeitig gibt es heute einen Garteneinblick für den April. In den letzten Wochen waren wir schon super fleißig – wir haben zwei neue Komposthaufen angelegt. Die sollten jetzt mit 1,20m x 1,20m endlich auch groß genug sein um unseren ganzen Rasenschnitt zu fassen. Dafür habe ich fleißig Holz lasiert, Bessere Hälfte hat die Pfeiler einbetoniert (der alte Kompost war am Ende ganz schön windschief, das kann jetzt nicht mehr passieren) und dann haben wir das „Monstrum“ zusammengeschraubt. Mein Estragon ist kaum zu bremsen und ich habe mich riesig gefreut, dass die Johannisbeer- und Stachelbeersträucher es alle über den Winter geschafft haben. Hinter dem Kompost sieht man schon die Bodenplatte für unser Gartenhäuschen – die haben wir am letzten Wochenende gegossen.

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Vor zwei Wochen habe ich auch den Rhabarber aus seinem Eimerchen befreit – der gibt jetzt schon ordentlich Gas und wächst und gedeiht. Da gibt es in den nächsten Tagen ganz sicher schon das erste Kompott mit Milchreis! Dahinter seht ihr schon kleine, grüne Rankgitter – die sind dieses Jahr für meine Zuckererbsen gedacht – mal sehen ob das gut klappt. Am großen Rankgitter habe ich letztes Wochenende schon Bohnen gesteckt. Aber bei den Temperaturen in den letzten Tagen ist da natürlich noch lange nichts zu sehen.

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Auch der STeingarten scheint den Winter so weit überstanden zu haben. Der große Rosmarin hat sich von den Minusgraden in diesem Jahr nicht aus der Ruhe bringen lassen, der Oregano und der Thymian treiben fleißig aus. Den Salbei habe ich letztes Jahr recht radikal zurück geschnitten, ich hoffe das hat er verkraftet. Der Hintere hat schon wieder die ersten Blättlein, dem vorderen muss ich wohl noch ein paar Tage geben bevor ich mein Urteil fälle. Das Gleiche gilt für den kriechenden Rosmarin. Der hat am Ende ein bissl schlapp gemacht, treibt aber langsam an einigen Stellen wieder aus. Unser Kirschbaum steht dieses Jahr das erste Mal in voller Blüte – ich bin mal gespannt, was da am Ende ‚rum kommt. Drückt mir die Daumen!

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Und nicht zuletzt haben auch der Ysop, die Zitronenmelisse und sämtliche Sorten Minze den Winter überstanden und treiben fleißig wieder aus. Besonders die Minze… die kommt gefühlt überall zum Vorschein. Deshalb haben wir heute im Baumarkt Rasenkantsteine geholt – die werden dann morgen gesetzt und verhindern hoffentlich, dass die Minze sich weiter breit macht.

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Mein Gemüsebeet muss noch vom restlichen Unkraut befreit werden, dann kann ich hier auch die ersten Reihen aussäen. Auf dem Plan stehen für dieses Jahr auf jeden Fall schon Radieschen, Karotten, bunte Bete, Pastinaken, Mangold, Salate, Zwiebeln… und in kleinen Töpfen habe ich bereits Gurken, Zucchini und Kürbisse vorgezogen. Mein Vater hat sich wieder um die Tomaten und Chilis gekümmert – da steht einem erfolgreichen Gartenjahr doch eigentlich nichts mehr im Wege!

Ich halte euch auf jeden Fall noch mit dem einen oder anderen Einblick hier auf dem Laufenden!




Ein romantisches 3-Gänge Menü zum Valentinstag 2016

Ein romantisches 3-Gänge Menü zum Valentinstag 2016

Der Valentinstag ist auch in diesem Jahr wieder das Thema zahlreicher Diskussionen gewesen – ich persönlich mag ihn ziemlich gerne, aber ich mag auch Geburtstage, Jahrestage, Ostern, Weihnachten, Halloween und Silvester… ich mag einfach „besondere Tage“. Natürlich beschränken wir uns alle nicht nur auf diese Tage – es gibt Hefezöpfe nicht nur zu Ostern, Cookies nicht nur zu Weihnachten, wir laden unsere Freunde nicht nur zum Geburtstag ein und Feuerwerk… na gut, das gibt es dann meistens schon nur zu Silvester… oder zur Pyronale… Wie auch immer – natürlich ist Romantik nicht nur etwas für diesen einen Tag, Bessere Hälfte bringt mir auch so ab und an mal Blümchen mit und ich koche uns auch so jeden Abend ein leckeres Abendessen, das wir dann gemeinsam essen. Manchmal mit einem Glas Wein und ab und an auch mal mit einer Kerze auf dem Tisch – aber der Valentinstag ist einfach nochmal ein ganz wunderbares i-Tüpfelchen für mich.

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Im letzten Jahr habe ich mich wirklich in der Küche ausgetobt – dieses Jahr habe ich mir 3 Gänge als Limit gesetzt… und ein kleines Amuse Gueule vorweg… das zählt ja fast nicht.

Dazu gab es ein Gläschen Champagner, zum Hauptgericht dann ein Schlückchen Rotwein. Aber seht selbst, was ich in diesem Jahr alles gezaubert habe. Die Rezepte folgen in den nächsten Tagen!

Röllchen mit Gurke und Schinken – gefüllt mit Hüttenkäse

Gut vorzubereiten, frisch und lecker. Diese kleinen Röllchen sind ganz spontan entstanden, als ich noch ein kleines Zeitfenster in meiner Planung entdeckt habe. Das Rezept findet ihr hier.

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Gebratene Garnele auf Mango-Gurke Salat

Den Mango-Gurke Salat kennt ihr ja schon von der Vorspeise mit gebeiztem Lachs. Und auch diesmal habe ich damit wieder eine leicht exotische Note auf den Teller gezaubert!

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Rinderfilet auf Wildkräutersalat mit Süßkartoffel Pommes

Gebratenes Rinderfilet ist ein Klassiker und definitiv bei Bessere Hälfte immer gerne gesehen. Diesmal habe ich es auf einem Wildkräutersalat angerichtet und es wurde von Süßkartoffelpommes begleitet. Das zarte Fleisch, ein feines Salz, die würzigen Kräuter und die süßen Pommes waren eine wunderbare Kombination!

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Papaya Sorbet und kreolische Crêpes

Beim Dessert hat es mich in die kreolische Küche verschlagen – als kleinen Rückblick auf unsere Flitterwochen auf den Seychellen gab es ein frisches Papaya Sorbet, serviert mit leckeren Crêpes die durch Zimt, Ingwer und Rum ihre exotische Note bekommen haben. Super vorzubereiten und traumhaft lecker!

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Das war er, mein Valentinstag 2016. Ich hoffe ihr hattet auch einen wunderbaren Tag, egal ob ihr ihn gefeiert habt oder nicht!




Die Grüne Woche 2016

Die Grüne Woche 2016

In den letzten 5 Jahren haben Bessere Hälfte und ich die Grüne Woche in Berlin nicht ein einziges Mal verpasst. Jedes Jahr zieht es uns an einem der Samstage auf die Messe um zu schlemmen, ein paar Leckereien mitzunehmen und natürlich unsere Weinvorräte aufzufüllen. Darüber habe ich euch ja 2013 und 2014 auch ausführlich berichtet. Im letzten Jahr gab es nicht soviel Neues, aber dieses Jahr wollte ich euch wieder mal zeigen was es Schönes zu sehen und zu entdecken gibt. Zur Einstimmung habe ich eine ganze Woche lang grüne Rezepte hier auf dem Blog geteilt – da gab es einen Avocado Smoothie, das Duo von Tartar, die Wirsing-Käse Suppe, den Steinbeißer auf Salat, einen hammer Avocado Humus, die Kräuterbutter mit Zitronenmelisse und Avocado Brownies mit Suchtfaktor! Und so haben wir uns gestern trotz Schnee und Kälte voller Vorfreude auf den Weg gemacht.

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Als wir gegen 12Uhr ankommen ist bereits ordentlich was los – und so schieben wir uns mit zahlreichen anderen Menschen durch die Gänge der ersten deutschen Hallen, wo die ersten Messebesucher bereits in munter fröhlicher Biergartenstimmung sind. In den Landwirtschaftlichen Hallen gibt es wieder süße Ferkelchen zu sehen und wie jedes Jahr denke ich mir, dass mein Gemüsegarten mit dem passenden Traktor viel schneller zu bearbeiten wäre…

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Unser Weg führt uns vorbei an der deutschen (Bäcker)Nationalmanschaft, interessanten kleinen Kräutergärten und vielen schönen Produkten, besonders in der Bio-Halle.

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Da finden wir erfreulicherweise auch einen schönen Platz auf den Bierbänken um ein Stück Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln und ein Bierchen zu genießen.

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Dann geht es weiter – wie jedes Jahr nehmen wir einen belgischen Schinken mit und dieses Jahr wandert auch eine bunte Tüte Fudge in meinen Schatzbeutel. Und auch wenn in meinem Garten eher die nützlichen Pflanzen einen Platz finden und Blumen nicht so ganz meins sind schlendern wir auch diesmal wieder durch die Blumenhalle. Dieses Jahr wurden kleine Kanäle angelegt auf denen bepflanzte Boote schwimmen. Alles sehr offen, hell und übersichtlich. Für meinen Geschmack hätte es vielleicht ein bisschen vielseitiger sein dürfen, aber seht selbst:

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Die Figuren waren sehr liebevoll gestaltet…

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… und natürlich war die ganze Halle vom Duft der Blumen erfüllt…

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Unser Weg führt uns weiter nach Thailand und von dort über Umwege nach Norwegen wo wir geräuchertes Rentier und Lachs essen. Die kleinen Becherchen sind ideal um ein bisschen hiervon und davon zu probieren:

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Viele Hallen wurden dieses Jahr anders belegt und man war doch zwischendurch etwas unsicher, ob ein Land dieses Jahr nicht dabei ist oder ob man es nur verpasst hat. Auch die Weindealerin unseres Vertrauen, Judy Helm, hätten wir am Bacchus Stand in Halle 13 sicher nicht gefunden, wenn sie uns nicht morgens am Frühstückstisch noch angerufen hätte. Hier werden wir wieder mit ein paar feinen Gläschen verwöhnt und am Ende des Tages sind die Champagner und Weinvorräte für das Jahr 2016 wieder gesichert.

Australien ist dieses Jahr tatsächlich leider nicht dabei und das Partnerland Marokko hat uns ziemlich überrascht. Allerdings nicht mit kulinarischen Köstlichkeiten, sondern mit einer recht leeren und fast schon sterilen Halle. Schade, hier hatten wir uns etwas mehr erhofft und auf eine leckere Tajine oder ähnliches als Mittagessen spekuliert.

Auf die letzten Meter nehmen wir noch eine Flasche 15jährigen Balsamico und ein schönes Stück Parmesan mit, dann geht es auch schon wieder nach Hause. Und auch wenn sich vieles in den Jahren wiederholt freuen wir uns schon auf das nächste Jahr – und falls ihr heute noch nichts vorhabt könnt ihr die Chance nutzen und am letzten Tag über die Messe schlendern.

Viel Spaß dabei!




Jahresrückblick 2015

Jahresrückblick 2015

Ist es zu fassen – schon wieder ist ein Jahr vorüber gezogen. Es ging so schnell, vielleicht gerade weil wir in der ersten Jahreshälfte noch so fleißig am Planen und Vorbereiten waren. Aber werfen wir doch mal einen Blick zurück und beginnen ganz am Anfang…

… und ergänzen am Ende dann doch noch ein paar Worte – was für ein Jahr! In Momenten wie diesen macht mich der Blog besonders glücklich. So viele Erinnerungen sind hier festgehalten und so viele schöne Momente stehen einem im Rückblick plötzlich wieder vor Augen. Diese „stimmt – das haben wir ja auch erlebt / gegessen“ Augenblicke sind einfach unbezahlbar. Aber seht selbst:

Januar:

Nach meinem letzten Jahresrückblick und nachdem alle Reste von Weihnachten und Silvester verputzt waren habe ich mit Rewe den Nachhaltigkeits Selbsttest gestartet und eine Woche beim Einkauf besonders darauf geachtet was in meinem Einkaufskorb gelandet ist. Eine schöne Erfahrung mit vielen leckeren Rezepten – die Zusammenfassung findet ihr hier.

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Außerdem sind viele Blogger mit Sarah vom Knusperstübchen auf kulinarische Entdeckungsreise rund um die Welt gezogen – ich war mit einer thailändischen Suppe dabei!

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Februar:

Eine Sache die im Februar nie fehlen darf ist mein Menü zum Valentinstag. Mit Brotkonfekt, Riesengarnele auf geeister Avocado, Zander auf Orange-Rosenkohl Salat, Lammkrone Sous-vide und einem Mozartkugel-Eis war es rundum gelungen.

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Durch Zufall bin ich in Sankt Gallen in Vreni Giger’s Jägerhof gelandet und im Rahmen der Eat Berlin hatten wir einen tollen Abend mit der Generation WOW im Olympiastadion.

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März:

Das erste Highlight im März war ebenfalls noch im Rahmen der Eat Berlin – Kreuzberg kocht, im Schmelzwerk in den Sarottihöfen hatten wir einen tollen Abend .

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Ich habe den genialsten Wrap aller Zeiten gerollt – mit Bratwurst, Sauerkraut und Ahornsirup. Das scheint zwar niemanden zu interessieren, war aber wirklich super lecker.

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Ganz anders war es da bei Ball der Gastronomie – hier gab es einige feine Leckereien denen man das vielleicht auch ein bisschen eher ansieht.

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Außerdem habe ich meine ersten Cookies und mein erstes Topfbrot gebacken. Nicht zu vergessen – eine ziemlich geniale Curry-Sauce habe ich auch gemixt. Was für ein wilder Monat!

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Ein Event mit Rewe hat mich zum Gemüsebau Steiner in Kirchweidach geführt, wo ich und einige andere Blogger einen Einblick in die Abläufe im Gewächshaus bekommen haben.

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Und wo wir schon da unten waren haben wir die Chance genutzt und einen Abstecher an den Chiemsee gemacht, wo wir einen wunderbaren Abend im Restaurant Rehmann hatten.

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April:

Im April haben wir gelernt, dass die griechische Küche nicht nur aus Gyros und Tsatziki besteht. Ein Besuch im Restaurant Der Kretaner hat uns eines besseren belehrt.

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Außerdem habe ich den aus meiner Sicht weltbesten Banana Cake gebacken. Mit reichlich Karamell glasiert – einfach unschlagbar.

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Mai:

Mein Rezept-Highlight im Mai waren auf jeden Fall die Curry-Wurstbällchen am Spieß. Das ist definitiv Currywurst mal anders! Außerdem haben wir uns im Garten eine nette kleine Sitzecke angelegt und zum Synchronbacken mit Zorra vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen gab es Focaccia.

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Juni:

Anfang Juni waren wir voll im Spargel-Fieber. Besonders die Kombination mit Tartar hat es uns angetan.

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Unser eigentliches und ganz privates Highlight war aber unsere Hochzeit mit den anschließenden Flitterwochen auf den Seychellen. Über unsere Torte habe ich euch ja hier schon berichtet.

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Juli:

Nach all der Freude und Aufregung im Juni sind wir Anfang Juli frisch erholt aus den Flitterwochen zurück gekommen. Es ging zum Tomatenfest in Kreuzberg

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… und zum Braai Abend im Supperclub Die Weinküche.

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Außerdem entdecke ich mein neues LieblingskochbuchDas kreolische Kochbuch* hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Vielleicht gerade weil es mich so an die Küche auf den Seychellen erinnert hat.

August:

Im August bricht bei mir die große Mojito Liebe aus – besonders diese kleinen Muffins haben es mir angetan! Ein weiteres Highlight aus meiner Küche war definitiv das Eierlikör Eis mit Johannisbeer-Swirl… außerdem hat Katha-kocht! den 4. Blog-Geburtstag gefeiert.

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Unschlagbar war auf jeden Fall das Menü im Gourmetstück – wunderbares Essen, tolle Weine und ein rundum perfekter Abend!

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Auch das Gartenjahr 2015 war überaus erfolgreich, wie man im August deutlich sehen konnte.

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Und weil ich bei Zorras Event „Sauer macht lustig“ gewonnen habe durften wir ein Wochenende im Allgäu verbringen… der Bericht ist schon fertig geschrieben, ich muss nur noch die Fotos einsetzen…

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September:

Das große Highlight im September war definitiv das IFA Wochenende mit Braun, Kenwood und De’Longhi an dem ich so viele liebe neue und bekannte Blogger wieder treffen durfte. Ich sage nur „Karottenchips“ mit Liv von Thank you for Eating und Katharina von Miss Blueberry Muffin.

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 Ich habe diesen super saftigen Süßkartoffelkuchen mit Kokosglasur gebacken…

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… außerdem ging es mit Erben Wein an die Mosel – wo wir mit Yvonne von Experimente aus meiner Küche und Björn von Herzfutter munter fröhlich auf dem Weinberg gesessen und Spätlese getrunken haben.

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Und daheim in meiner Küche wurde wohl selten so ausgiebig orange gekocht wie für die Schöfferhofer Night in Orange!

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Oktober:

Der Oktober ist mit einem Kuchen gestartet – einem super saftigen, leckeren Kürbis-Orangen Kuchen um genau zu sein.

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Auswärts haben wir im Studio Tim Raue ein wirklich spannendes Menü mit Weinbegleitung genossen…

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…mit der Rettungstruppe wurden Flammkuchen & Co gerettet und ich habe einen süßen Flammkuchen mit Apfel und Zimt beigesteuert…

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… und auch das Sage Restaurant hat uns mit einem Menü im Rahmen der Berlin Food Week begeistert!

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Bei einem Event von Attilus Caviar im Hotel Palace gab es Kaviar vom großen Löffel…

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… und dann endet der Monat auch schon wieder so wie er begonnen hat – mit einem Kuchen! Einem Halloween Kuchen für Zombie Bräute um genau zu sein.

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November:

Ich glaube den meisten Spaß in der Küche hatte ich im November tatsächlich mit meiner „Drei Tage ein Huhn – Challenge„. Suppenhuhn, Hühnerfrikassee und eine vietnamesische Pho – alles aus einem Huhn gezaubert! Ich denke das mache ich bald nochmal…

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Für das E-Book „Die süße Weihnachtsbäckerei“ darf auch ich ein Rezept beisteuern und backe meine weihnachtlichen Brownies.

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Außerdem fahren wir zum Tauchurlaub nach Ägypten – und es scheint schon fast Tradition zu werden – der Bericht folgt in Kürze. Unsere Unterwasserkamera hat sich auf jeden Fall gelohnt!

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Dezember:

Da sind wir auch schon am Ende des Jahres angekommen. Der Dezember startet bei mir mit Plätzchenrezepten für Zitronensterne, Schokoladenplätzchen mit Nutella, Mandelmakronen und noch einige mehr…

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… und endet mit Geschenken aus der Küche für die Weihnachtszeit. Meine Favoriten? Der Lebkuchenlikör

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… und die Eierlikörpralinen!

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Und dann ist das kulinarische Jahr 2015 auch schon zu Ende. Am 31.12.2015 sind 1521 Beiträge auf dem Blog online und ich freue mich schon jetzt auf alles was das neue Jahr bringen mag!

Das war er – mein Jahresrückblick 2015




Ideen für das Weihnachts Menü

Ideen für das Weihnachts Menü

Jedes Jahr das Gleiche – was kocht man als Weihnachtsmenü? Es gibt da verschiedene Optionen. In Berlin gibt es ja beim Einen oder Anderen noch klassisch Kartoffelsalat und Würstchen. Ich bin ehrlich – das ist super vorzubereiten, aber nicht so ganz meins.

Kartoffelsalat

Auch sehr beliebt ist Raclette zu Weihnachten. Ich habe ja schon einige Ideen für euch hier auf dem Blog gesammelt:

da dürfen natürlich zuerst mal die Raclette Saucen nicht fehlen! Ein paar Ideen was man für Raclette so braucht habe ich ja schon auf dem Blog, spanisches Raclette, Raclette mit Wild, weihnachtliches Raclette oder italienisches Raclette – erlaubt ist was schmeckt!

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Vor drei Jahren hat Bessere Hälfte’s Omi mir das Karpfen-Zepter weitergereicht. Das bedeutet wir holen jetzt am 23.12. immer den frischen Karpfen, den ich dann Zuhause, wie hier schon gezeigt, zerlege und vorbereite. Vor Ort wird er dann am 24.12. in Butterschmalz ausgebacken und mit – wie könnte es anders sein – Kartoffelsalat serviert.

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Panierter_Karpfen2

Am 1. Weihnachtsfeiertag gibt es bei meinen Eltern dann ein Weihnachtsmenü mit Gans und am 2. Weihnachtsfeiertag bin ich an der Reihe. Dabei ist die Weihnachtsgans mit Rotkohl, Grünkohl, Maronen und Klößen jedes Jahr fest im Programm.

Aber ich wollte euch ja meine Menüs der letzten Jahre zeigen – dann fangen wir mal an!

Weihnachts Menü 2012:

Als Aperitiv haben wir unsere Gäste mit einem Aperol Spritz auf Orangenbasis empfangen. Danach gab es eine klare Suppe mit Kalbs-Pistazien Klößchen.

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Im Hauptgang kamen dann Gans, Rotkohl, Grünkohl, Maronen und Klöße auf den Tisch…

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… und als Dessert eine leckere Apfelcreme auf beschwipsten Keksen!

ApfelcrémeAufBetrunkenenKeksen1

Weihnachts Menü 2013:

Zur Begrüßung für unsere Gäste gab es einen Bratapfel-Bellini. Fruchtig und weihnachtlich – das hat wunderbar gepasst.

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Als Vorspeise gab es dann Lachs sous-vide auf Blätterteigteilchen

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… diese Lachs Taler wären aber auch eine schöne Alternative.

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Als Hauptgang gab es die Gans, mit allem Drum und Dran – ich liebe meine Gans einfach, da gibt es nix dran zu rütteln.

Für das Dessert habe ich die Eismaschine angeworfen – Bratapfeleis stand auf dem Plan!

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Weihnachts Menü 2014:

Im letzten Jahr gab es als Aperitiv einen Sekt mit einem Schlückchen Beerenlikör, als Alternative könnte man aber auch diesen Ramazotti Rosato Spritz servieren. Als Amuse Bouche habe ich ein Löffelchen mit Grünkohlpesto, Gänseschinken und einem Apfelchip serviert.

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Diesen kleinen Löffelchen folgte eine klare Suppe – mit Gänseravioli!

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Habt ihr keine Lust auf die Gans im Hauptgang? Dann probiert doch mal das hier aus:

Steak mit Kartoffelspalten und Kaffeedip:

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Rinderfilet auf frischem Grünkohlsalat:

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Entenbrust auf feinem Rosenkohl:

Entenbrust_auf_Rosenkohl_ (4)

Lammfilet auf Sherry-Spitzkohl:

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Ein feines Roastbeef mit Kartoffeln:

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Oder Roastbeef mit glasierten Karotten:

RoastbeefMitGlasiertenMöhrchenKartoffelwürfelnUndMangold7

Mein Dessert 2014 war übrigens dieses Weiße-Schokolade-Mohn Eis:

Weiße_Schokolade_Mohn_Eis_ (8)

Und was steht für 2015 auf dem Plan? Ich habe mich noch nicht 100% festgelegt. Aperitiv – unbekannt. Als Gruß aus der Küche vielleicht etwas Laugenkonfekt mit verschiedenen Buttersorten, zum Beispiel mit der Steinpilzbutter.

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Als Vorspeise werde ich etwas Lachs beizen. Von der Grundidee hatte ich nämlich dieses Lachs Tartar im Sinn, aber roher Fisch ist am 2. Feiertag natürlich keine Option.

Lachs_Tartar_auf_Gurke_Avocado_ (6)

Also wird es gebeizten Lachs geben, mit roh mariniertem Apfel und Rotkohl im Glas serviert. Als Hauptgang dann die Gans und als Dessert eine leckere Créme Brulée, vermutlich mit eingekochten Blaubeeren.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr eine Tradition für euer Weihnachts Menü die jedes Jahr fortgeführt wird, oder experimentiert ihr gerne?

Was auch immer es gibt – ich wünsche euch ein wunderbares Weihnachtsfest!




Weihnachts-Brownies für die süße Weihnachtsbäckerei

Weihnachts-Brownies für die süße Weihnachtsbäckerei – Verlosung

Der Duft von Zimt und Nelken liegt in der Luft, das erste Adventslichtlein brennt – du öffnest die Plätzchendose… und ein paar super schokoladige Weihnachts-Brownies lachen dich an! Warum auch sollten es nur Plätzchen und Kekse sein? Dieses super saftigen Brownies mit den Aromen von Zimt, Nelken und Kardamon stehen dem klassischen Weihnachtsgebäck in nichts nach!

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So habe ich mir das vorgestellt als ich mir dieses Rezept für das eBook „süße Weihnachtsbäckerei“ überlegt habe. 20 Blogger und Meine Kartenmanufaktur haben hier ganz unterschiedliche Rezepte gesammelt und für euch in einem eBook zusammengestellt. Das könnt ihr übrigens hier kostenlos downloaden – ich finde es ist wirklich hübsch geworden!

Falls ihr aber lieber ein richtiges Buch in der Hand haben wollt gibt es hier die Chance zwei Exemplare zu gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Verratet mir bis zum 28.11.2015 unter diesem Post einfach in einem Kommentar was in eurer Weihnachtsbäckerei auf keinen Fall fehlen darf! Am 1. Advent, dem 29.11., werde ich dann hier die zwei Gewinner bekannt geben.

Bitte hinterlegt bei eurem Kommentar eine gültige E-Mail Adresse damit ich euch benachrichtigen kann wenn ihr gezogen werdet. Die Bücher werden nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz versendet. Die Adressen der Gewinner werde ich zu Versandzwecken an Meine Kartenmanufaktur weitergeben.

So, und nun kommt das Rezept:

Zutaten für 12-16 Brownies:

130g Butter

150g Zartbitterschokolade

130g Zucker

3 Eier, Größe M

130g Mehl

1 TL Backpulver

1 EL Vanilleextrakt

1 TL Zimt

1/2 TL gemahlene Nelken

1/2 TL gemahlener Kardamon

etwas Puderzucker

Zubereitung:

In einem kleinen Topf die Butter zusammen mit der Schokolade bei kleiner Hitze schmelzen lassen. Dabei immer wieder gut umrühren bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Den Zucker einrühren und den Topf vom Herd nehmen. Fünf Minuten abkühlen lassen und dann nacheinander die Eier untermengen. Gut umrühren und die Schokomasse mit Vanilleextrakt, Zimt, Nelken und Kardamon würzen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und beides unter die Schokomasse heben. Gut umrühren bis ihr einen dickflüssigen Teig habt.

Eine 20x30cm große Auflaufform mit Backpapier auskleiden und den Teig hinein füllen.

Die Brownies für 15-20 Minuten in den Backofen schieben. Die Stäbchenprobe machen, wenn kein Teig mehr am Holzspießchen klebt sind die Brownies fertig.

Die Brownies in der Form vollständig abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und in Stücken schneiden.

In der Keksdose aufbewahren oder sofort vernaschen!

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Verlosung vom 29.11.2015:

Ihr Lieben – ich habe mich riesig über eure Kommentare gefreut! So viele schöne Dinge die in der Weihnachtsbäckerei nicht fehlen dürfen, von Kipferl, über Plätzchen und natürlich die Weihnachtsmusik! Bessere Hälfte hat für mich die Glücksfee gespielt und die zwei Gewinner  aus dem Lostöpfchen gezogen – je ein Blogger Backbuch von „Süße Weihnachtsbäckerei“ haben Sigrid und Marion gewonnen.  Ich schreibe euch gleich wegen der Adressen für den Versand an. Alle anderen müssen nicht traurig sein, es gibt das Buch mit den vielen schönen Rezepten ja glücklicherweise auch als eBook zum gratis Download!

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