Kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini

Kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini

Ihr habt es vielleicht schon gemerkt, im Moment „schummel“ ich ziemlich oft irgendwo Gemüse rein. Das bedeutet nicht, dass der kleine Mann Gemüse grundsätzlich nicht essen will – es ist nur extrem stimmungsabhängig und vorher nicht einzuschätzen. Um auf Nummer sicher zu gehen tarne ich also einen Teil des Gemüses und in diesem Fall gab es kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini. Dabei habe ich das Gemüse sehr fein gerieben und unter das Hackfleisch gemischt. Dazu gab es Pommes und Salat – ein schnelles und unkompliziertes Familienessen!

Kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini

Zutaten für 20 kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini:

400g Rinderhackfleisch

1 kleine Zwiebel

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

1 TL Paprikapulver

1 EL Senf

50g Skyr (oder magerer Quark)

100g Zucchini

1 Ei oder Eiersatz

Zubereitung:

Die Zwiebel sehr fein hacken und die Zucchini mit der Gemüsereibe* so fein wie möglich reiben. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen.

In dieser Zeit das Hackfleisch mit den Gewürzen, der Zucchini, Senf, Skyr und Ei (oder wie in unserem Fall Eiersatz) in eine Schüssel geben. Die angeschwitzte Zwiebel dazu geben und alles gründlich verkneten.

Die Pfanne mit Küchenpapier auswischen und etwas frisches Öl darin erhitzen. Aus der Fleischmasse kleine Bouletten formen und diese braten bis die Bouletten gar sind. Dabei mehrfach wenden – aber Vorsicht, erst wenden wenn die Bouletten sich gut vom Boden der Pfanne lösen lassen, sonst zerfallen sie euch!

Die fertig gebratenen Schummel-Bouletten auf einem extra Teller abgedeckt warm halten bis das gesamt Hackfleisch verarbeitet ist.

Nach Lust und Laune mit einer passenden Beilage servieren.

Greift zu!

Kleine Schummel-Bouletten mit Zucchini




Brotsalat mit grünen Bohnen und Thymian

Brotsalat mit grünen Bohnen und Thymian

Kurz vor dem Urlaub stand im Garten nochmal eine große Gemüseernte an – besonders die Bohnen haben gedrängt und wollten unbedingt gepflückt werden. Den Gefallen habe ich ihnen natürlich gerne getan und mich für einen Bohnensalat entschieden. Für meinen klassischen grüne Bohnen Salat mit Speck hat es am Speck gemangelt, außerdem hatte ich irgendwie eher eine vegetarische Variante im Sinn. Aber was könnte den Salat aufpeppen ohne den Bohnen die Show zu stehlen? Ich habe mich für geröstetes Brot entschieden. Sonnenblumenkernbrot um genau zu sein – das hat eine tolle Note ins Spiel gebracht und hat den Brotsalat mit grünen Bohnen zu einem tollen und super unkomplizierten Mittagessen gemacht. Tatsächlich hat mich die Suche nach dem passenden Kraut fast mehr Zeit gekostet als die Zubereitung vom ganzen Salat – aber der Thymian hat am Ende einfach perfekt gepasst. Jetzt habe ich aber genug erzählt – greift zu! 

Brotsalat mit grünen Bohnen

Zutaten für 2 Personen:

400-500g grüne Bohnen

1/2 Zwiebel

1 TL + 1 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

5-6 Zweige Thymian

2 EL Balsamico Essig

3 Scheiben (ca. 120g) Brot mit Sonnenblumenkernen

Zubereitung:

Die Bohnen waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Einen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen und die Bohnen hinein geben. Kurz sprudelnd kochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die grünen Bohnen ca. 12-15 Minuten weich kochen.

In dieser Zeit das Brot ohne Fett in der Pfanne rösten und in Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und klein schneiden und den Thymian von den Zweigen streifen.

Einen Teelöffel Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin sanft anschwitzen. Am Ende die Thymianblättchen dazu geben.

Die Bohnen abgießen und kalt abschrecken. Mit dem Brot, den Zwiebeln und dem Thymian in eine Salatschüssel geben und mit Essig und Öl anmachen. Den Brotsalat mit grünen Bohnen mit Pfeffer und Salz abschmecken und lauwarm oder kalt servieren.

Schnell und lecker!

Brotsalat mit grünen Bohnen




Hähnchen Biryani

Hähnchen Biryani

Es ist schon ewig her, dass ich das erste Mal ein Biryani gemacht habe. Das Gänse Biryani ist eine wunderbare Lösung um Reste von der Weihnachtsgans zu verwerten, also ist dieses Hähnchen Biryani genau so perfekt um ein übrig gebliebenes Hähnchenbrustfilet zu verbrauchen. Um ein bisschen Zeit zu sparen habe ich einen Parboiled Reis verwendet und auf eine ganze Menge Fett verzichtet. Leicht, frisch und lecker mit jeder Menge toller Gewürze! 

Hähnchen Biryani (

Zutaten für 2 Personen:

100g Parboiled Reis

200g Brokkoli

10g Butter

1/2 Zwiebel

1 TL geriebener Ingwer* oder 1 Daumen dickes, 2-3cm langes Stück Ingwer

1 TL Garam Masala

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL gemahlener Ingwer

1/2 TL gemahlener Koriander

1/2 TL Cumin

150g Hähnchenbrustfilet

30g Mandelstifte oder klein gehackte Mandeln

2 grüne Kardamonkapseln

1/4 TL gemahlener Zimt

1 Messerspitze Safran

1/2 kleines Bund Petersilie

2 Zweige frische Minze

2 Eier

3-4 EL Joghurt zum Servieren

Zubereitung:

Das Hähnchenbrustfilet in eine kleine Auflaufform legen, etwas kochendes Wasser aus dem Wasserkocher dazu geben, die Form mit Alufolie abdecken und bei 120°C Umluft für 35 Minuten in den Backofen schieben.

Die Zwiebel schälen und den Brokkoli waschen. Beides von Hand oder mit der Küchenmaschine fein reiben.

Den Reis in einem feinen Sieb waschen und abtropfen lassen.

Einen kleinen Topf Wasser für die Eier aufsetzen und diese ca. 6 Minuten lang hart kochen (Wachteleier brauchen in etwa 3 Minuten). Die Eier eiskalt abschrecken, pellen und beiseite legen.

Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Garam Masala, den gemahlenen Ingwer, Kurkuma, Koriander und Cumin dazugeben. Kurz anschwitzen damit die Gewürze ihr Aroma entfalten können. Dann den frischen Ingwer dazu geben.

Die Mandelstifte und den Brokkoli-Zwiebelmix dazugeben. 1 Tasse Wasser aufgießen und alles zugedeckt für 3-4 Minuten köcheln lassen.

Einen kleinen Topf Salzwasser aufsetzen und den Reis darin 10 Minuten gar kochen. Den fertigen Reis, Safran, Zimt und die Kardamonkapseln untermischen.

Hähnchen Biryani (

Die Petersilie und die Minuze fein hacken und bis auf ca. 1 EL Petersilie unter den Reis geben.

Hähnchen Biryani (

Zimtstangen, Anisstern und Kardamonkapseln (soweit auffindbar) entfernen.

Das Hähnchenbrustfilet aus dem Ofen nehmen und klein schneiden oder zupfen. Das Hähnchen unter den Reis mischen und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Das Gänse Biryani in einer großen Schüssel anrichten. Die Eier vierteln und auf dem Hähnchen Biryani platzieren. Mit der restlichen Petersilie bestreuen. Den Joghurt in einem extra Schälchen mit auf den Tisch stellen.

Hähnchen Biryani (

Leicht und lecker!

Hähnchen Biryani (




Nacho Raclette – überbackene Tortilla Chips mal anders

Nacho Raclette – überbackene Tortilla Chips mal anders

Als wir vor zwei Wochen am Flughafen saßen sind mir im Netz einige Bilder von Raclettepfännchen mit knusprigen Nachos über den Weg gelaufen. Und das passt doch auch ganz wunderbar – mit Käse überbackene Nachos sind ohnehin immer eine tolle Idee und die jetzt in kleinen Pfännchen mit würzigem Hackfleisch, Jalapenos, Mais, Paprika, Zwiebeln oder roten Bohnen zu kombinieren klingt einfach zu verlockend. Ich habe mich für mein Nacho Raclette für ganz schlichte, gesalzene Tortilla Chips entschieden und dazu zwei Dips gezaubert, eine Salsa Roja und eine Guacamole. Das war für zwei Personen okay, aber ein dritter Dip wäre schon noch nett gewesen. Ich würde euch da zum Beispiel den California Dip oder den Sour Cream Dip empfehlen. Auf jeden Fall macht so ein Nacho Raclette super viel Spaß wenn es mal ganz einfach und unkompliziert sein soll. Bessere Hälfte hätte sich noch ein paar Steakstreifen zum Grillen gewünscht, ich fand es auch so super. So oder so, ich wünsche euch viel Spaß!

Nacho Raclette

Zutaten für 2 Personen:

150g Nachos, gesalzen

1 kleine Zwiebel

1/2 rote Paprika

1/2 gelbe Paprika

100g Champignons

200g Rinderhackfleisch

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

etwas Chilipulver

150g Mais aus der Dose

200g rote Bohnen aus der Dose

3 EL rote oder grüne Jalapenos

10 Scheiben Raclette Käse

Für die Salsa Roja:

6 EL Olivenöl

2 TL Paprikamark

2 TL Tomatenmark

1-2 Knoblauchzehen

1/4 rote Paprika

1 kleine Tomate

1/2 kleines Bund Petersilie

1 kleine rote Chili

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Zucker

Pfeffer & Salz

Für die Guacamole:

1 reife Avocado

1 Tomate

1/2 Limette

1 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

Optional etwas frischer Koriander

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Paprika in sehr feine Würfel schneiden, die Champignons in dünne Scheiben schneiden. Alles auf passende Schälchen verteilen. Mais, Bohnen und Jalapenos abtropfen lassen und ebenfalls in kleine, passende Schälchen geben.

Alle Zutaten für die Salsa Roja in einen kleinen Mixer geben und je nach Geschmack etwas feiner oder stückiger pürieren. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Avocado halbieren und aus der Schale löffeln und in ein Schälchen geben. Die Tomate fein hacken, die Knoblauchzehe dazu pressen. Den fein gehackten Koriander, etwas Pfeffer und Salz sowie den Saft aus der halben Limette dazu geben und alles mit der Gabel zu einer dicken Paste zerdrücken.

Für das Hackfleisch in einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin unter ständigem Wenden anbraten bis es krümelig zerfällt. Mit Pfeffer, Salz und Chili würzen und in einem größeren Schälchen beiseite stellen.

Nacho Raclette

Als letztes den Käse auf einem Teller platzieren und den Raclette Grill* anheizen.

Jetzt steht einem lustigen Nacho Raclette nichts mehr im Wege!

Nacho Raclette




Karamellisierte Balsamico Zwiebeln – Grundrezept

Karamellisierte Balsamico Zwiebeln – Grundrezept

Es gibt ja so Rezepte die man immer wieder mal macht ohne groß darüber nachzudenken. Bis man dann mal nach dem Rezept gefragt wird und feststellt, dass man es in über 5 Jahren bloggen noch nie zu Papier… oder eben ins www… gebracht hat. Also gibt es heute mal ein ganz einfaches Grundrezept für karamellisierte Balsamico Zwiebeln. Die Zutatenliste ist übersichtlich, die Zubereitungsdauer hält sich in Grenzen, die Zwiebeln halten sich problemlos einige Tage im Kühlschrank. Was gibt es dazu also noch groß zu sagen? Nun, zum Einen habe ich euch unter die reguläre Zutatenliste auch die Menge pro Person gesetzt – das finde ich bei diesem Rezept als Orientierungshilfe einfach super nützlich, gerade wenn man mit Freunden Burger macht oder Steaks grillt. Zum Anderen ein paar Ideen was man mit den karamellisierten Balsamico Zwiebeln alles anstellen kann – sie passen zu: Burgern, Sandwichs, Steaks, Wild, Ente oder auch einfach auf eine richtig kräftige Käseplatte! Ach ja – eins noch: natürlich könnte man den Balsamico auch viel schneller einreduzieren lassen, aber das wird vom Ergebnis nicht das Gleiche. Also nehmt euch die Zeit und macht es gaaaaanz langsam, die Zwiebeln werden es euch danken.

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Zutaten für 4 Personen:

4 kleine, rote Zwiebeln

etwas Rapsöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl

100ml Balsamico Essig (muss nicht der Beste im Schrank sein)

2 EL (brauner) Zucker

Pfeffer & Salz

Zutaten pro Person:

1 kleine, rote Zwiebel

etwas Rapsöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl

25ml Balsamico Essig

1/2 EL (brauner Zucker)

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten bereit legen, die Zwiebeln schälen und halbieren, den Balsamico Essig und den Zucker abwiegen. Die Zwiebeln in „Halbringe“ mit 4-5mm Dicke aufschneiden.

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Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln hinein geben. Kurz scharf anbraten und dann die Hitze sofort etwas reduzieren (hier Stufe 10 von 14).

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Mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen und unter gelegentlichem Rühren warten bis der Zucker sich gelöst hat und karamellisiert.

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Die karamellisierten Zwiebeln mit dem Balsamico ablöschen und die Hitze nochmal deutlich reduzieren (hier Stufe 3 von 14).

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Unter gelegentlichem Rühren warten bis der Balsamico einreduziert ist – das dauert in etwa 40-50 Minuten. Die Zwiebeln sollten jetzt dunkel und klebrig sein.

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Die karamellisierten Balsamico Zwiebeln in ein passendes Schälchen geben und etwas abkühlen lassen. Dann können sie sofort mit auf den Tisch oder in einem gut verschlossenen Gefäß 5-6 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Viel Spaß damit!

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Italienisches Raclette

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Italienisches Raclette – Kooperation

Ich konnte es kaum abwarten – und ihr? Wenn es kalt und grau wird steht endlich wieder die Raclette-Zeit vor der Tür! Als ich von Emilia**, einem Online Versand für italienische Spezialitäten und Feinkostprodukte, gefragt wurde ob ich nicht Lust hätte einen Blick in ihren Onlinshop zu werfen hätte habe ich im Sortiment** ein Raclette Paket entdeckt. Italienisches Raclette? Klingt doch großartig! Das Paket wurde super schnell geliefert, alles war wunderbar verpackt und das Paket war voll mit wirklich leckeren Zutaten für mein italienisches Raclette – ein Becherchen mit getrockneten und in Öl eingelegten Tomaten, scharf marinierte grüne Oliven, gegrillte Champignons, Zwiebelchen in Balsamico – eigentlich ein buntes Antipasti Sortiment. Es gab Salami Milano, Parmaschinken und einen großartigen Kochschinken für die Fleischliebhaber und und zwei Sorten Käse, den Sablé de Wissant und den Fontina Valdostana DOP.  Die zwei sind wunderbar unterschiedlich – da ist für jedes Pfännchen was dabei. Ein Ciabatta, ein Fläschlein Chardonnay und eine Tomatenmarmelade runden das Ganze ab. Aber genug erzählt – ich zeige euch einfach was wir gezaubert haben!

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Zutaten  für 2-3 Personen:

50g getrocknete Tomaten in Öl

100g scharfe, grüne Oliven

100g gegrillte Champignons

100g Balsamico-Zwiebelchen

80g Kochschinken

80g Parmaschinken

80g Salami

200g Fontina Valdostana DOP

100g Sablé de Wissant (unser Favorit)

1 Ciabatta

Von mir ergänzt:

100g weiße Bohnen

100g Mais

1 Karotte (hier violette Urkarotte)

3 Frühlingszwiebeln

Steinpilzbutter

Als Dip:

100g Schmand

1 TL Ahornsirup

Pfeffer & Salz

1 TL fein gehackte Frühlingszwiebel

1 TL Chilisauce

Zubereitung:

Raclette braucht eigentlich nicht viel, schließlich stellt sich ja jeder sein Pfännchen selbst zusammen, aber es muss vorbereitet werden. Für die Steinpilzbutter die Pilze im Mixer klein hächseln oder im Mörser zerstoßen. Zusammen mit einer Prise Salz unter die weiche Butter mengen und einige Minuten ziehen lassen bevor sie in den Kühlschrank wandert. Für den Dip die Frühlingszwiebel fein hacken und zusammen mit Schmand, Ahornsirup, Pfeffer, Salz und Chilisauce in eine kleine Schüssel geben. Gut verrühren, in ein passendes Schälchen umfüllen und bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.

Die Pilze lasse ich am Stück, man kann sie aber auch noch halbieren, die Tomaten schneide ich klein. Beides in kleinen Schälchen anrichten.

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Bohnen und Mais in ein Schälchen geben, die Karotte schälen und in Scheiben schneiden, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

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Die Oliven lasse ich im Stück und verteidige sie fortan gegen Bessere Hälfte der versucht zu naschen. Den Käse in Scheiben aufschneiden und die Wurst und den Schinken hübsch auf einem großen Teller anrichten. Dabei teile ich die riesigen Kochschinkenscheiben in jeweils drei Stücken und auch der Parmaschinken wird halbiert.

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Die Zwiebelchen werden geviertelt…

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… und das Ciabatta in Scheiben aufgeschnitten und kurz im Ofen aufgebacken.

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Den Raclette Grill* aufbauen – unserer hat den Vorteil, dass er sowohl mittig auf dem Tisch, als auch am Rand platziert werden kann. Gerade wenn man zu zweit Raclette macht ist das super.

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Und natürlich will ich euch unsere Lieblingsvarianten mit den leckeren italienischen Zutaten nicht vorenthalten!

Da hätten wir einmal getrocknete Tomaten mit weißen Bohnen, Balsamico-Zwiebelchen und Salami…

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… überbacken mit dem Sablé de Wissant…

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… und die Frische Variante mit gegrillten Champignons, Karotten, Mais und Frühlingszwiebeln…

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… überbacken mit dem Fontina Valdostana und dann mit dem Kochschinken dazu vernascht.

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Die Steinpilzbutter passt perfekt zu den Antipasti Aromen und macht sich gut auf dem Ciabatta.

Ein wunderbares Raclette mit vielen tollen Zutaten. Das gibt es ganz sicher nicht zum letzten Mal! Ein paar Zutaten hatten wir am Ende übrig, die sind am nächsten Tag auf eine leckere Pizza gekommen.

Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Raclette!

** Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit dem Onlineshop Emila.de entstanden. Meine Meinung zu den Produkten bleibt davon unbeeinflusst.

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Zwiebelkuchen mit Quark-Öl Teig

Zwiebelkuchen mit Quark-Öl Teig

Ich habe es euch ja schon auf Instagram angekündigt – bei uns gab es Zwiebelkuchen! Als die Rettungstruppe mal wieder in Aktion war wurden Quiche, Flammkuchen und Co. gerettet. Und da gab es natürlich auch Zwiebelkuchen. Könnt ihr euch vorstellen, dass ich noch keinen Zwiebelkuchen hier auf dem Blog habe? Unglaublich – dabei ist der nicht nur lecker, sondern auch wirklich einfach gemacht. Bei mir gab es ihn noch am gleichen Abend und das hat sich wirklich gelohnt. Leider ist die Zeit für Federweißer schon vorbei, da konnte auch der dritte Supermarkt nichts mehr drehen und wenden. Aber was soll`s –  wir haben uns mit einem Glas Spätlese getröstet. Wer wird schon kritisch sein… ich habe am Ende einen Zwiebelkuchen-Mix von Aus meinem Kochtopf, Küchenliebelei und meiner eigenen Vorstellung gemacht. Deshalb ist es auch kein richtig klassischer Zwiebelkuchen, bei mir haben auch Lauch und Frühlingszwiebeln ihren Weg ins Essen gefunden. Am Ende hatten wir ein super leckeres Ergebnis das es ganz sicher bald wieder geben wird!

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Zutaten für 4 Personen:

Für den Teig:

300g Mehl, Typ 405

250g Quark

2 TL Backpulver

8 EL Rapsöl

8 EL fettarme Milch

1/2 TL Salz

Für die Füllung:

800g Zwiebeln

1/2 Lauchstange (eher der weiße Teil)

1/2 Bund Frühlingszwiebeln

1 EL Butter

1 gehäufter TL Cumin

Pfeffer & Salz

Für den Guss:

3 Eier, Größe M (hätten auch 4 sein dürfen)

120g magerer Speck

150g Schlagsahne

50g Schmand

75g Gouda

75g Emmentaler

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und grob hacken, den Lauch und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

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Alles zusammen mit der Butter in einer ausreichend großen Pfanne anschwitzen. Nehmt euch Zeit – nebenbei machen wir den Teig.

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Alle Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine geben und auf höchster Stufe verkneten. Der Teig sollte nicht an der Schüssel kleben sondern dynamisch seine Runden drehen. Auf der Arbeitsfläche in eine runde Form bringen und mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Orientiert euch dabei für die Größe ein bisschen an eurer Tarte-Form!

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Die Tarteform leicht einölen, ich mache das mit der Hand – so geht es am schnellsten. Den Teig hinein heben und in die Kanten drücken. Der Teig ist super flexibel – was an der einen Stelle übersteht wird einfach abgezupft und an anderer Stelle angedrückt.

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Die angeschwitzten Zwiebeln mit Pfeffer, Salz und Cumin würzen und in in die Form füllen.

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Die Eier mit Schmand und Schlagsahne verquirlen. Den geriebenen Käse und den Speck untermengen. Kräftig mit Pfeffer und Salz würzen und mit einem großen Löffel über den Zwiebelkuchen gießen. Glatt streichen und gleichmäßig verteilen.

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Den Zwiebelkuchen ca. 40 Minuten bei 175°C Umluft backen. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

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Den Zwiebelkuchen 10 Minuten ruhen lassen, anschneiden und sofort servieren.

Aber Vorsicht – Suchtgefahr!

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Herzhafter Zucchinikuchen mit Zwiebeln

Herzhafter Zucchinikuchen mit Zwiebeln

Zucchini, Zucchini, Zucchini – im Garten gibt es Zucchini ohne Ende! Ich freue mich, aber Bessere Hälfte ist eigentlich kein großer Fan davon. Also lasse ich mir regelmäßig neue Ideen einfallen um sie so zu verpacken, dass sie ihm auch schmeckt. So zum Beispiel in diesem Rezept! Ich habe mich dabei ein bisschen an meinen Gurke-Krabben Muffins orientiert und die Menge für diese Form verdreifacht. Das Ergebnis war ein super saftiger Zucchinikuchen mit Zwiebeln, Tomaten und Speck – dazu gab es etwas Federweißer, eine schöne Kombination und ein tolles, Spätsommerliches Abendessen!

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Zutaten für 4 Personen:

360g Mehl

1 Päckchen Backpulver

150g Butter

3 Eier

1 Becher Schmand

1/2 Becher Créme fraîche

250g Ricotta

3 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

600g Zucchini

120g magere Speckwürfel

5 kleinere Tomaten

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Zuerst bereite ich das Gemüse vor. Dafür wird die Zuchini geviertelt und das Kerngehäuse entfernt. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Dann kommt alles nacheinander in die Küchenmaschine wo es grob geraspelt wird. Zuerst den Knoblauch, dann die Zwiebel und zuletzt die Zucchini reiben.

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Das Gemüse in ein Sieb geben und kräftig salzen. So darf es ungefähr 20 Minuten entwässern.

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In dieser Zeit vermenge ich das Mehl mit dem Backpulver und gebe die weiche Butter, die Eier, Schmand, Créme fraîche und Ricotta dazu. Alles zu einem glatten Teig vermengen.

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Dann die Zucchini und den Speck unterheben. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Backform oder Le Creuset Tarte-Form mit Backpapier auslegen und den Teig hinein geben.

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Den Teig glatt streichen und die Tomaten halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben in den Teig drücken.

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Den herzhaften Zucchinikuchen mit Zwiebeln, Speck und Tomaten für 60-70 Minuten in den Ofen schieben.

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Sollten die Tomaten schwarze Ränder bekommen wird der Kuchen einfach mit einem Blatt Backpapier abgedeckt.

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Den fertigen Kuchen aus dem Ofen holen – unbedingt die Stäbchenprobe machen – und den Kuchen ungefähr 10 Minuten lang abkühlen lassen. Dadurch wird er etwas fester, ich habe das gemerkt, als ich nach der Fotosession mit Stück eins das zweite Stück geschnitten habe. Daher mein Tipp – kurz ruhen lassen.

Wer hat jetzt Lust ein Stück zu probieren?

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Canneloni mit Mangold Hackfleisch Füllung

Canneloni mit Mangold Hackfleisch Füllung

Ist euch schon aufgefallen, dass es in den letzten 4 Jahren nicht einmal Canneloni gab? Eigentlich unglaublich – ich stehe nämlich total auf Canneloni! Dann wird das halt geändert und weil der Mangold ja derzeit wächst und gedeiht war ganz klar, dass die klassische Hackfleisch-Tomaten Variante mit Mangold ein bissl aufgepeppt wird. Super lecker – das gibt es in nächster Zeit ganz sicher noch öfter.

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Zutaten für 4 Personen:

125g Canneloni

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

Olivenöl

20 Blätter Mangold

250g Rinderhackfleisch

1 Ei

70g Parmesankäse

60g Paniermehl

1 Löffel Mehl

35g Butter

1 Tasse Gemüsebrühe

Salz & Pfeffer

3 Zweige Oregano

800g gehackte Tomaten

150g Mozzarella

Zubereitung:

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Eine Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und anschwitzen. Das Hackfleisch anbraten und mit Pfeffer und Salz kräftig würzen.  Dann den klein gehackten Mangold dazu geben und in der geschlossenen Pfanne zusammenfallen lassen. Die Hitze etwas reduzieren.

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Wenn der Mangold zusammengefallen ist mit etwas Mehl bestäuben, goldgelb anrösten und mit der Brühe ablöschen. Kurz dick einreduzieren und von der Herdplatte nehmen. Wenn das Hackfleisch noch lauwarm ist erst die Butter, dann das Paniermehl, den geriebenen Parmesan und dann das Ei dazu geben. Nach jedem Schritt gut vermengen bis die Masse so aussieht:

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Die Canneloni mit der Mangold Hackfleisch Masse füllen. Ich mache das mit den Händen, ist zwar eine kleine Schweinerei, geht aber für mich am leichtesten. Die zweite Zwiebel in einem kleinen Topf mit etwas Öl anschwitzen und die Tomaten dazu geben. Den fein gehackten Oregano dazu geben und das Ganze mit Pfeffer und Salz würzen.

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Etwas Tomatensauce unten in die Auflaufform geben und die gefüllten Canneloni hinein legen. Zwischen beide Canneloni Schichten etwas Tomatensauce geben.

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Die restliche Sauce darüber verteilen…

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…und den Mozzarella klein gezupft darauf platzieren.

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Für 45 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen schieben bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Super lecker!

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Mexikanisches Hähnchensandwich

Mexikanisches Hähnchensandwich

Mexikanisches Essen findet man in Berlin traditionell in zahlreichen bunten, manchmal etwas kitschigen und oftmals von Touristen und buntem Partyvolk überschwemmten Cocktailbars. Mal mit mehr, mal mit weniger Liebe zubereitet, genauso wie die Cocktails. Und egal ob man sich für Nachos, Burritos, Enchiladas oder Quesadillas entscheidet – auf dem Teller treffen fast immer Guacamole, Sour Cream Dip und ein paar Jalapenos zusammen. Warum auch nicht, die Kombination schmeckt einfach gut und mit ein paar würzigen Hähnchenbruststreifen und etwas frischem Salat wird daraus ein fantastisches Sandwich.

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Zutaten für 1 großes Sandwich:

1 Brot, z.B. Baguette oder Ciabatta

Für den Sour Cream Dip:

200g Schmand

2 EL Milch

2 Frühlingszwiebeln (grüner Anteil)

1 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

Für die Guacamole:

1 reife Avocado

½ Tomate

2 Frühlingszwiebeln (weißer Anteil)

1 kleine Chili

½ Limette oder 1 EL Limettensaft

Pfeffer & Salz

Für den Belag:

4 Salatblätter, z.B. Lolo rosso

1 Tomate

3 gelbe Snack Paprika

1/3 Salatgurke

½ rote Zwiebel

4 EL eingelegte Jalapeno und Peperoni

250g Hähnchenbrustfilet

Olivenöl

1 gute Prise Cayennepfeffer

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Schmand und Milch zu einer glatten Créme rühren. Die fein gehackte Knoblauchzehe und den in dünne Ringe geschnittenen grünen Anteil der Frühlingszwiebeln untermengen und den Dip mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die reife Avocado aus der Schale lösen und in eine kleine Schüssel geben. Mit der Gabel zu einem Brei ohne größere Stücken zerdrücken. Die Tomate, den weißen Anteil der Frühlingszwiebeln und die Chili sehr fein würfeln und dazu geben. Mit Limettensaft, Pfeffer und Salz würzen und zu einem glatten Dip rühren.

Den Salat waschen. Die Tomate, die Paprika, die Salatgurke und die rote Zwiebel in Scheiben und Ringe schneiden.

Das Brot im Ofen aufbacken bis es den gewünschten Knuspergrad erreicht hat.

Das Hähnchenbrustfilet waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Mit Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer würzen und in einer Pfanne mit heißem Olivenöl scharf anbraten. Die Hitze etwas reduzieren und die scharfen Hähnchenstreifen noch 4 Minuten weiter braten bis sie gar, aber nicht zu trocken sind.

Das Brot aufschneiden, den Deckel mit Sour Cream Dip und den Boden mit Guacamole bestreichen. Salat, Gurke, Tomate, Paprika, Zwiebel, Jalapeno und Hähnchenbrustfilet darauf türmen.

Mit Schwung den Deckel darauf setzen und etwas festdrücken. Mit Holzspießen fixieren und in Stücken schneiden.

Lecker und würzig!