Eine Woche Kanarenkreuzfahrt mit Baby

Ich gebe zu, unsere Kanarenkreuzfahrt mit der AIDA Sol haben wir schon im November 2017 gemacht. Trotzdem höre ich im Freundeskreis immer wieder Beschwerden, dass es dazu keinen Reisebericht auf dem Blog gibt. Schließlich schwärme ich immer davon wie traumhaft praktisch eine Kreuzfahrt mit Baby einfach war. Der kleine Mann stand kurz vor seinem ersten Geburtstag und die Kanaren waren mit 5 Stunden Flugzeit gerade so im Rahmen dessen, was wir uns an Distanz zugetraut haben. Wenn Freunde und Bekannte jetzt also entweder selbst in der Situation sind mit Baby zu reisen oder ebenfalls Freunde haben die darüber nachdenken, dann scheint genau dieser Reisebericht zu fehlen. Und dank der Serie über unsere Griechenlandreisen weiß ich, dass ihr das überraschenderweise auch recht spannend findet – also heißt es jetzt: Leinen los, eine Woche Kanarenkreuzfahrt mit Baby!



Gran Canaria

Unsere Reise startet Anfang November auf Gran Canaria. Wir haben unseren Flug mit einer Leerwoche direkt über die AIDA gebucht. Ich muss aber zugeben, dass wir uns für die anstehende Reise in die Karibik aus verschiedensten Gründen für einen separat gebuchten Flug entschieden haben. Wir gehen Nachmittags an Bord und werden, dank Kinderwagen samt Baby, an der langen Schlange der wartenden Gäste vorbei gewunken. Ja, da gehört man dann zu den Menschen die in diesem Moment keiner sonderlich mag – aber hey, einmal im Leben kann man das durchaus genießen. Wir haben unsere Koffer in der Empfangshalle abgegeben und sind erst einmal essen gegangen. Mit dem richtigen Timing könnte man auf so einer Reise übrigens praktisch von einem Restaurant ins nächste fallen. Als unsere Kabine fertig war wurde das Gepäck direkt hoch gebracht und auch wir haben uns in diese Richtung bewegt. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Achtung: denkt daran die Extras wie Windeleimer, Babybett und Babyphone vorab zu buchen. Das Babyphone funktioniert (zu unserer Zeit) wie folgt: der Hörer vom Kabinentelefon wird abgehoben und neben das Telefon gelegt. Ist jetzt ein Geräusch in der Kabine (wie zum Beispiel ein Weinen) klingelt das mobile Bordtelefon das ihr als Gegenstück bekommt und ihr könnt hören was los ist oder sofort losflitzen. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Von unserer Balkonkabine auf der 7. Etage haben wir einen schönen Ausblick und fühlen uns augenblicklich wohl. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Zusammen mit dem damals noch krabbelnden kleinen Mann wird das Schiff erkundet und am frühen Abend geht es los in Richtung Madeira – unsere Kanarenkreuzfahrt mit Baby beginnt.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Achtung Nummer 2: am ersten Abend gibt es eine Sicherheitsübung die man als Eltern mit Baby gerne wegdiskutieren würde – kann man aber nicht. Also steht man irgendwann gegen 21 Uhr mit einem erst quengelnden und dann schlafenden Kind auf dem Arm in der vorgegebenen Sicherheitszone, wurschtelt sich in die Rettungsweste und macht drei Kreuze als man endlich zurück „in die Koje“ darf. Lästig, ja – aber notwendig und schnell vergessen. Ich finde nur ihr solltet das fairerweise schon mal gehört haben.

Wir hatten eine Überfahrt nach Madeira die in der lokalen Zeitung der Insel als stürmisch bezeichnet wurde. Ich glaube das trifft es ganz gut, zumindest hatte man im Biergarten das Gefühl man hätte schon die eine oder andere Maas intus als man von Laterne zu Laterne gewankt ist und die Pools an Deck waren mit Netzen gegen hineinstolpernde Landratten gesichert. 

Achtung Nummer 3: ihr solltet entweder Reisetabletten oder eine Auslandskrankenversicherung haben – ich hatte Letztere und war ganz froh, dass diese die rund 120€ für das Gespräch mit der Ärztin und die Ausgabe von Ersterem übernommen hat. 

Nachdem das jetzt alles ganz furchtbar klingt (lasst euch nicht abschrecken) sind wir dennoch mit einem unterhaltsamen Seetag in unsere erste Kreuzfahrt gestartet. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Wir haben in Ruhe das Schiff erkundet und dabei die zahlreichen Selfie-Spots abgeklappert. Natürlich haben wir uns gefreut, dass das Kind bei dem Wellengang schläft wie ein Stein. Außerdem haben wir über den Tag verteilt die ersten der zahlreichen Restaurants erkundet. Hier war es überhaupt kein Problem frisch gekochtes Gemüse für den kleinen Mann in der Küche zu Brei verarbeiten zu lassen oder am Abend heiße Milch für den Getreidebrei zu bekommen. Das gesamte Serviceteam war wunderbar bemüht die Reise für uns so unkompliziert wie möglich zu gestalten, hat jederzeit einen Hochstuhl herbeigezaubert und den kleinen Mann mit gefalteten Servietten oder Schabernack immer wieder zum lachen gebracht. 

Madeira – Funchal

Früh am Morgen erreichen wir Madeira – warm eingepackt genießen wir den Ausblick von unserem Balkon. Ein lautes „Hallo, hallo!“ begrüßt uns – da wird auch schon wild die AIDA Fahne geschwenkt. Wer früh aufsteht kann früh fröhlich sein…

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus nach Funchal. Tatsächlich hätte man die Strecke in 15-20 Minuten auch laufen können – besonders schön ist das Stück aber nicht, so gesehen ist der Bus nicht die schlechteste Option. 

Nach einem Besuch auf dem Mercado dos Lavradores…

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

… geht es weiter zur Seilbahn. Auch hier mein Tipp: mit Kinderwagen darf man die Schlange überspringen und direkt in die Seilbahn hüpfen (einfach den Security Herren ansprechen). Den Buggy darf man nach oben mitnehmen.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Neben der tollen Aussicht findet man oben den tropischen Garten Monte Palace der definitiv einen Spaziergang wert ist. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Das grobe Pflaster empfiehlt sich allerdings mit einem robusten Kinderwagen – unser Hartan* hat sich da ganz gut gemacht. Wir laufen die Strecke bergab…

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Die Weinprobe kann man sich auch schenken, allerdings gibt es dort einen kleinen Kiosk, Toiletten und nochmal eine wunderschöne Aussicht.

Als wir am gefühlt tiefsten Punkt des Gartens angekommen sind entscheiden wir uns dafür mit einem kleinen eTaxi wieder nach oben zu fahren. Der Buggy wird hinten drauf geklemmt und schwups geht es für ein paar Euro wieder zum Eingang. Wir wollen lieber noch etwas Zeit in der Stadt verbringen.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Wir haben die Seilbahn für den Hin- und Rückweg gebucht. Noch viel cooler wäre es aber gewesen in einem der traditionellen Korbschlitten zurück in die Stadt zu fahren. Geht mit Kinderwagen nicht? Die Herren sind auf alles vorbereitet – der Buggy könnte auf einem kleinen Laster nach unten fahren während man selbst mit Kind im Schlitten um die Kurven rauscht. Ob man sich das mit Baby traut ist dann wieder eine andere Frage… aber möglich wäre es.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Da wir nicht hin und her wollen bleiben wir zum Mittagessen in Funchal bevor wir gemütlich an der Hafenpromenade zurück zum Schiff schlendern.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Den sonnigen Nachmittag lassen wir an Deck ausklingen. Bei dem mittlerweile sehr schönen Wetter kann man den Blick auf die Insel und das Meer perfekt genießen.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Am Abend bringen wir nach dem Essen den kleinen Mann ins Bett und genießen eine grandiose Show mit fliegenden Artisten, bunten Kostümen und tollen Tänzern. Das Babyphone immer mit dabei suchen wir uns einen Sitzplatz der in Richtung unserer Kabine liegt – so wären wir bei Bedarf im Handumdrehen in der Kabine. Die Ausgehabende sind definitiv eines der ganz dicken „Pros“ für eine Kanarenkreuzfahrt mit Baby – wir waren an 5 der 7 Abende aus und das auch nur weil wir am ersten Abend zu müde und ich am zweiten Abend Seekrank war. Ein Traum, wirklich.

An unserem vierten Tag an Bord, und unserem zweiten Seetag, genießen wir das Wellnessangebot – gleichzeitig können wir zwar nicht zur Massage, aber erst der eine und dann der andere ist durchaus eine Option. Wobei es mir die Kombination aus Massage und sanftem Schaukeln wirklich nicht einfach gemacht hat nicht einzuschlafen.

Wir schlendern entspannt durch den Tag, gucken mit dem kleinen Mann in die frühe Abendshow rein – die Musik und die Tänzer sind super spannend – gehen essen, bringen das Kind ins Bett und lassen den Abend mit einem Cocktail ausklingen. 

Lanzarote – Arrecife

Die Seetage sind vorbei, jetzt geht es von Insel zu Insel. 

Die Anfahrt auf Lanzarote ist es definitiv Wert früh aufzustehen, sich einen Pulli über den Schlafanzug zu ziehen und auf dem Balkon den Ausblick zu genießen. 

Auf Lanzarote startet man direkt zu Fuß in die Hauptstadt Arrecife. Die Stadt selbst ist etwas in die Jahre gekommen, aber das Wetter ist traumhaft und wir spazieren gemütlich von der Lagune de San Gilés zum Castillo de San Gabriel.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Wir schlendern und bummeln ein wenig…

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

… und suchen uns ein nettes Plätzchen am Strand wo wir buddeln, Sand essen und ein wenig mit den Füßen ins Wasser gehen können.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Achtung Nummer 5: es gibt an Bord der AIDA so ziemlich alles zu kaufen, aber eine kleine Packung Pampis kostet 20€ – es lohnt sich also durchaus manche Vorräte an Land einzukaufen. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Am späten Nachmittag geht es zurück an Bord. Hier findet noch das „Offiziers-Shaken“ statt.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

An diesem Abend riskieren wir unseren ersten Menüabend mit Baby. In Rücksprache mit dem Serviceteam vom à la carte Restaurant Rossini entscheiden wir uns für das 3-Gänge Menü und bekommen einen ruhigen Tisch in der Ecke. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Die Gänge werden für uns flott hintereinander serviert und der kleine Mann macht sich ganz großartig – unser „Rossini meets 80’s Menü“ hat uns auf jeden Fall viel Spaß gemacht und wir hatten einen tollen und entspannten Abend.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

An diesem Abend sind wir alle spät in der Kabine und noch bevor das Licht aus ist schläft der kleine Mann tief und fest. Wir hingegen packen uns warm ein und lassen den Abend auf dem Balkon ausklingen.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Teneriffa – Loro Parque

Auf Teneriffa haben wir uns für einen Ausflug entschieden der über die AIDA gebucht werden konnte. Es geht in den Loro Parque. Tatsächlich haben wir für unsere Kanarenkreuzfahrt mit Baby nur diese eine Tour gebucht, da wir vorab nicht sicher waren wie der Kleine drauf sein würde und wie flexibel wir sein müssen. Diesen einen Ausflug hat er aber prima mitgemacht und so beschränkt sich mein aktueller Bericht über Teneriffa auf diesen Tagesausflug. Allerdings muss ich auch sagen, dass wir an den anderen Tagen die Flexibilität im Tagesablauf sehr genossen haben. Man geht von Bord wenn man mit dem Kleinen so weit ist und kehrt auf das Schiff zurück wenn die Motivation im Buggy zu sitzen am Ende ist. Für uns war das ideal.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Mit dem Bus ging es früh morgens am Schiff los – um 9 Uhr waren wir bereits im Park und hatten dort bis knapp 14 Uhr Zeit für uns. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Um 15 Uhr lagen wir dann schon wieder in der Hängematte auf dem Balkon und haben den Ausblick und die Ruhe genossen bevor wir noch ein bisschen zum Krabbeln an Deck waren, über das Schiff spaziert sind, gegessen haben und am Ende (nachdem der kleine Mann im Bett lag) noch eine Show besucht haben. Langweilig wird es hier jedenfalls nicht.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

La Palma – Santa Cruz de la Palma

La Palma erwartet uns mit Sonnenschein und wunderbar sommerlichem Wetter. Zu Fuß machen wir uns auf um Santa Cruz de la Palma zu erkunden. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Es geht vorbei an der Iglesia Matriz de el Salvador, zu den Balcones de la avenida maritima und weiter durch hübsche kleine Gassen.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Nach einem kleinen Päuschen in einem der bezaubernden Cafés machen wir uns an den „Aufstieg“ zum Castillo de la virgin. Die Strecke ist recht steil, aber nicht allzu lang und der Ausblick über die Stadt und das Meer ist jeden Schritt den man den Buggy hinauf geschoben hat Wert.

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Wir schlendern ein wenig die Uferpromenade entlang bevor es zurück in den kühlenden Schatten der kleinen Gassen geht. 

Später verbringen wir einen tollen letzten Abend unserer Kanarenkreuzfahrt mit Baby an Bord der AIDA Sol. 

Kanarenkreuzfahrt mit Baby - AIDA Sol 2017

Ich freue mich wirklich wenn ihr diesen langen, langen Reisebericht bis hier gelesen habt. Vielleicht hilft er euch ja ein wenig dabei herauszufinden ob eine Kreuzfahrt mit Baby für euch das Richtige ist. Für uns war sie perfekt und wir freuen uns schon auf unser nächstes Abenteuer an Bord der AIDA!




Kreta – eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Kreta war das zweite Ziel unseres Inselhoppings im Herbst 2018 und insgesamt unser dritter Stop auf den griechischen Inseln im letzten Jahr. Nach der Woche Zypern im Frühjahr war ganz klar, dass das schöne Wetter, der kurze Flug und das leckere Essen nur einige der Argumente sind die für diese ganz bezaubernden Fleckchen Erde sprechen und so haben wir für den Herbst ein Hopping von Rhodos nach Kreta geplant. Trotzdem hat es ein wenig gedauert bis ich dazu gekommen bin diesen letzten Teil der Reise für euch in Worte zu fassen. Das liegt vermutlich daran, dass wir das erste Mal in rund 10 Jahren voll gemeinsamer Reisen mit unserer Unterkunft auf die Nase gefallen sind. Die 300m zum Meer waren Luftlinie mit einem Resort dazwischen, so wären es zu Fuß rund 25 Minuten durch uncharmante Straßen voll mit Sperrmüll gewesen. Die traumhafte Aussicht lag am Winkel der Kamera und allgemein war alles eher sehr spartanisch eingerichtet und deutlich in die Jahre gekommen. Diesmal gibt es also keinen Tipp für eine tolle Unterkunft, aber dafür kann ja Kreta als Insel nichts. Die Ecke bei Georgiopouli würde ich trotzdem uneingeschränkt empfehlen – die Lage ist super um Ausflüge zu machen und der kleine Ort selbst wirklich niedlich.



Ausflüge auf Kreta

Der Palast von Knossos

Heraklion

Der venezianische Hafen in Chania

Balos Beach

Lake Kournas

Georgiopouli

Der Palast von Knossos

Für uns war die Besichtigung der Überreste des Palast von Knossos genau das Richtige kulturelle Highlight das man mit Kind und Kinderwagen gut am Vormittag unterbringen konnte. Schon einige hundert Meter vor dem eigentlichen Palast gibt es den ersten kostenfreien Parkplatz – mit einem schattigen Plätzchen unter den Olivenbäumen macht man nichts falsch und wird nur gebeten am Ende vielleicht ein Getränk in der angrenzenden Taverne einzunehmen. Mein Tipp: ihr solltet hier unbedingt essen! Auch wenn der Service einen Tick flotter hätte sein dürfen war das Essen ausgesprochen lecker – aber dazu komme ich gleich. 

Die weit verzweigte Palastanlage ist mit dem Kinderwagen gut begehbar. Es gibt ausreichend schattige Plätzchen und man hat von einigen Punkten eine tolle Aussicht auf die umliegende Umgebung. Uns hat es hier sehr gut gefallen und nach gut einer Stunde waren wir wieder auf dem Weg zum Auto.

Zum Mittagessen waren wir dann in der Taverna Pasiphae – das kleine Restaurant erinnert auf den ersten Blick fast an einen Biergarten, aber lasst euch nicht täuschen: das Essen war wirklich unglaublich gut! Bessere Hälfte hatte ein Moussaka, ich einen Minoan Salat mit Fisch aus der minoischen Küche und der kleine Mann einen riesigen Teller mit gebratenen Würstchen, Pommes, Brot und Tsatziki.

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Heraklion

Nach dem Essen haben wir uns auf den Weg nach Heraklion / Iraklion, die Hauptstadt von Kreta, gemacht. Zuerst ging es in das Aquarium. Dieses liegt etwas Abseits in einem Industrie-/Baugebiet und aufgrund der Werbung haben wir es uns tatsächlich etwas größer vorgestellt. Aber für den kleinen Mann war es prima. Nach gut einer Stunde waren wir komplett durch und sind ein Stück in die Stadt gefahren. Unser Ziel war der venezianische Hafen mit der Festung Koules. Der liegt direkt in der Einflugsschneise für die Flugzeuge – ein absolutes Highlight für den kleinen Mann. Wir haben uns an einem kleinen Spaziergang und dem schönen Blick über den Hafen erfreut. Danach sind wir noch ein wenig durch die kleineren und größeren Straßen geschlendert bevor es langsam wieder zurück ging.

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Der venezianische Hafen in Chania

Chania hat uns wirklich verzaubert – die kleinen Straßen und Gassen, die größeren Fußgängerzonen, der Mix aus handwerklichen und individuellen Shops, den klassischen Souvenirshops und zahlreichen anderen Geschäften größerer und kleinerer Ketten zum Shoppen, der Mix aus Bars und Restaurants und allgemein die Stimmung waren wirklich großartig. Chania ist wohl eine der Studentenstädte auf Kreta und hat uns sofort begeistert. Wir waren insgesamt drei Mal in Chania weil es uns hier so gut gefallen hat. Auf dem Rückweg von einem Ausflug schnell mal einen Stop zum Abendessen und für einen Spaziergang – das passt einfach perfekt. 

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Ein kleiner Spaziergang am Hafen mit dem klaren Wasser und den vielen Künstlern macht natürlich Hunger.

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Am Hafen sollte man allerdings gut überlegen wo man essen geht. Einige Kellner versuchen einen sehr offensiv in den Laden zu ziehen, mit einem freundlichen Kopfschütteln ist die Sache dann aber auch schnell erledigt. Das Internet ist hier auf jeden Fall euer Freund, die Restaurants die gut bewertet waren haben uns auch überzeugt, in den weniger gut bewerteten sahen die Teller oft schon auf den ersten Blick deutlich liebloser aus. 

Ich würde euch auf jeden Fall das Zepos…

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… und das Arismari empfehlen. 

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

In beiden Restaurants waren wir rundum glücklich und obwohl sie etwas eleganter sind war man super entspannt mit dem kleinen Mann und das Essen war auf den Punkt perfekt. 

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Besonders bei Nacht ist der Hafen natürlich nochmal ein kleines Highlight.

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Balos Beach

Wenn ihr auf dem Weg nach Balos Beach an den Punkt kommt wo ihr das Navi verfluchen wollt weil es euch ins Nirgendwo geführt hat – doch, das soll eine Straße sein. Und wenn ihr euch dann wundert warum ihr für die letzten 3km knapp 30 Minuten braucht – schneller geht’s nicht. 

Nachdem wir das also erwähnt hätten kann ich nur sagen: der Weg lohnt sich, lasst euch nicht abschrecken, ich würde es sofort wieder machen und zum Glück seid ihr ja mit einem Mietwagen unterwegs!

Reiht euch also in die Karawane der Kleinwagen ein und folgt der buckeligen Sandpiste in Richtung Parkplatz. Wenn ihr nicht super früh vor Ort seid solltet ihr den Gedanken an den Parkplatz aber aufgeben – geparkt wird an der Straße und das um die Mittagszeit bereits so ca. 2km vom Parkplatz entfernt. Den Kinderwagen lasst ihr bitte im Auto – ihr könnt ihn eh nicht mit bis zum Strand nehmen. Der 2km lange „Weg“ vom Parkplatz zum Strand ist zu steinig, steil und uneben. Wir wussten das nicht und durften den Kinderwagen  freundlicherweise am Kiosk stehen lassen, aber ideal war das nicht. Wo wir also beim Weg wären: kleine Menschen sollten schon einigermaßen Trittsicher sein oder getragen werden, Flip Flops sind definitiv kein geeignetes Schuhwerk, aber die Aussicht ist die Mühe wert:

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Weißer Strand, flaches, kristallklares Wasser und wenn ihr nicht zu spät dran seid auch noch bezahlbare Liegen. Wir hatten Glück und haben die letzten Liegen ergattert. Ich behaupte mal wir haben für zwei Liegen so um die 7€ bezahlt. Es gibt einen kleinen Kiosk mit Getränken und Chips, wer sich also ein paar Sandwiches oder ähnliches mitgenommen hat ist klar im Vorteil. Danach heißt es Planschen, Buddeln, Spielen und die Sonne genießen! Im flachen Wasser kann man kleine Fische sehen und da es so flach ist kann man an den meisten Stellen gut stehen und laufen. 

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Den Rückweg kann man zu Fuß oder auf dem Pferderücken antreten – für mich war der Trip nach Balos Beach ein Ausflug den ich immer wieder machen würde.

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Lake Kournas

Nur wenige Minuten von unserer Unterkunft entfernt liegt der Lake Kournas. Berühmt für seine Schildkröten ist der See ein beliebtes Ausflugsziel. Schildkröten haben wir an diesem Tag tatsächlich nicht gesehen, oder zumindest nur in einem kleinen Restaurant in einer Art Babybecken (für Schildkröten, nicht für Menschen). Es gibt Tretboote mit Rutschen ins Wasser, man kann es sich am Ufer gemütlich machen, zahlreiche kleine Restaurants bieten Essen und Getränke an und im Ort selbst gibt es viele schöne Shops mit Souvenirs. Hier solltet ihr auf jeden Fall bis in den Ort reinfahren bevor ihr einen der Parkplätze ansteuert – die ersten die ausgeschildert waren lagen wirklich weit vom See entfernt.

Auch hier ist das Wasser am Ufer flach und prima für kleine Kinder zum Planschen geeignet. Aber Vorsicht, weiter hinten wird der Grund plötzlich sehr weich und dann wird das Wasser mit einem Schlag sehr tief. 

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Georgiopouli

Der kleine Ort auf Kreta liegt direkt am Meer, hat eine kleine Strandpromenade und zahlreiche Restaurants, Hotels und Appartements für Urlauber. Tatsächlich würde ich beim nächsten Mal nach einer Unterkunft direkt im Ort schauen – hier hat es uns gut gefallen, auch wenn Georgiopouli ein wirklich typischer Touristenort ist. Irgendwie war es hier trotzdem gemütlich…

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… neben dem kleinen Hafen gab es einen Spielplatz, die Shops sind zu 99% der übliche Tourikram, aber ich habe mindestens einen Laden mit handgemachten Tellern und Schalen gefunden – Bloggerherz was willst du mehr? 

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Unser absolutes Lieblingsrestaurant war das Restaurant Vasilikos – nehmt unbedingt die Pasta mit den Garnelen – die Sauce ist ein Traum! Ich nehme sonst im Urlaub nie das gleiche Gericht zweimal, aber hier konnte ich nicht anders. Wobei Bessere Hälfte auch sehr zufrieden war.

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Den Begriff vom „unanständig vollen Glas“ darf man hier in den meisten Restaurants nicht so eng sehen – voll ist in der Regel da wo das Glas zu Ende ist, hinter den charmanten Holzfässern verstecken sich die 20L Tetrapacks mit dem Hauswein und Onlinebewertungen sind hier teilweise wohl dem großzügigen Ausschank klarer Getränke in kleinen Gläsern geschuldet, jedenfalls definitiv nicht der Kochkunst – mit dem gegrillten Oktopus hätte man Scheiben einwerfen können. 

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Trotzdem gibt es ein paar nette Ecken und wenn man die erstmal entdeckt hat steht einem gemütlichen Abend nichts mehr im Wege – in der Taverna Mythos hat es uns jedenfalls auch gut gefallen:

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Kreta - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Das war er dann auch schon – unser Urlaub auf Kreta und der vorerst letzte Teil der Serie „eine Woche Griechenland mit Kleinkind“. Der kleine Mann stand zu dieser Zeit übrigens kurz vor seinem zweiten Geburtstag und hatte auf allen Ausflügen viel Spaß. Ich hoffe ich konnte euch ein paar Ausflugsideen und Tipps geben – habt einen schönen Urlaub! 




Rhodos – eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Rhodos – eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Das Jahr 2018 stand bei uns im Zeichen der griechischen Inseln. Nachdem wir im Frühjahr bereits auf Zypern waren haben uns das wunderbare Wetter, das leckere Essen und die kurze Flugzeit im Handumdrehen zu Wiederholungstätern gemacht. Und die Flugzeit ist dabei gar nicht so unwichtig, denn gerade wenn man in warme Gefilde entfliehen möchte gibt es nur wenige Orte die schon im Frühjahr oder im Herbst noch so viele Sonnenstunden und Durchschnittstemperaturen oberhalb der 20°C Marke haben. So haben wir also nach kurzer Recherche auch unsere zwei Wochen Herbsturlaub in Griechenland verbracht. Zwei Wochen auf einer Insel waren uns allerdings zu lange – also haben wir uns für ein kleines „Inselhopping“ entschieden und sind nach einer Woche von Rhodos weiter nach Kreta gezogen. Der Inlandsflug dauert nur ca. 40 Minuten und besteht quasi aus Start und Landung, die Alternative wäre die Fähre gewesen, die uns aber mit ca. 10 Stunden Fahrzeit und das auch noch in der Nacht nicht so richtig reizen konnte.  Heute erzählen ich euch aber erstmal von Rhodos – eine Woche Griechenland mit Kleinkind, Sonnenschein und einer bunten Mischung aus Ausflügen und Strandtagen! Natürlich gibt es wie immer auch ein paar kulinarische Tipps und jede Menge Fotos.

Unser Hotel

Ausflüge auf Rhodos

Lindos, die Akropolis und die St.Paul’s Bay

Rhodos Stadt

Essen gehen in Faliraki

Die Anthony Quinn Bay

Da die Flugzeit von 3 Stunden mehr als Überschaubar war haben wir nicht lange gezögert und sind mit einer günstigen Fluglinie von Berlin nach Rhodos geflogen. Kurz vorher wurde gestreikt, das hat uns natürlich etwas nervös gemacht. Aber wir hatten Glück und sind pünktlich und mit allen Gepäckstücken wohlbehalten auf Rhodos gelandet. Diesmal haben wir nicht unseren großen Hartan Buggy mit auf die Reise genommen sondern vorher von Hauck ein kleineres, einteiliges Gefährt zum Falten bestellt. Das hatte definitiv den Vorteil, dass wir es bis an den Flieger mitnehmen konnten und der Buggy im Mietwagen und auch im Taxi kaum Platz gebraucht hat. Auf den hoppeligen Pflastern der Städte die wir besucht haben war er allerdings deutlich schlechter gefedert als unser Hartan – das war eine ganz schöne Umstellung für uns.

Unser Hotel

Wir sind am Nachmittag gelandet und haben uns direkt mit dem Mietwagen auf den Weg zu unserem Appartment-Hotel gemacht. Da der kleine Mann noch einen ausgiebigen Mittagsschlaf macht wollten wir unbedingt zwei Zimmer haben, so kann er in Ruhe schlafen während wir nicht mucksmäuschenstill in der Ecke sitzen müssen. Nach gründlicher Recherche haben wir uns für das Hotel Epsilon in der Nähe von Faliraki entschieden und ein Appartment mit Meerblick gebucht. Und wir wurden nicht enttäuscht – aus dem 6. Stock hatten wir von unserem riesigen Balkon einen tollen Ausblick.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Die Nähe zu Faliraki war perfekt, die 20 Minuten sind genau die Zeit die wir Abends gerne für einen Spaziergang nutzen, man kann aber auch in 3-4 Minuten mit dem Auto in den Ort fahren. So waren wir nah dran an vielen schönen Restaurants und trotzdem weit genug weg um nicht das nächtliche „Partyvolk“ direkt vor der Tür zu haben.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Am Anreisetag hätte es für uns auch etwas ruhiger sein dürfen, so wurden wir aber beim Abendessen direkt in den Trubel eines griechischen Themenabends gezogen – überraschend perfekt, der kleine Mann hat von jetzt auf gleich alle Müdigkeit vergessen und war begeistert von der Live Musik und den Tänzern. Als wir dann noch Sirtaki getanzt haben war er hin und weg, zumal die Stimmung fröhlich-entspannt und nicht zwanghaft-animationsgesteuert war.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Die Hotelanlage und der Strandbereich sind schön gestaltet – Frühstück mit Meerblick, entweder drinnen oder auf der Terrasse – ein Pool mit vielen Liegen und der Strand samt Strandbar haben uns nicht lange zögern lassen viele gemütliche Stunden am Wasser zu verbringen.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Und auch das „Hausriff“ lädt zum unkomplizierten Schnorcheln mit vielen kleinen bunten Fischen ein.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Am Pool sind die normalen Liegen kostenfrei…

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… die großen Pavillons kosten 5€ pro Tag was ich persönlich einen sehr fairen Preis finde.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Am Strand gibt es einen Abschnitt mit kostenfreien Liegen und einen Abschnitt an dem man auch den Service von der Poolbar mitgenießen kann. Hier kosten die normalen Liegen 6€ pro Tag, die großen Sonnenbetten in der ersten Reihe sind mit einem Mindestumsatz an Getränkten und Essen von 40€, die in der zweiten Reihe an einen Mindestumsatz von 30€ gebunden. Gerade für Familien ist das gut zu schaffen, obwohl die Preise nicht überteuert sind. Der kleine Mann hat sich auf jeden Fall immer riesig über seinen Smoothie gefreut, während wir uns am Nachmittag gerne auch mal einen Cocktail gegönnt haben.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Und für alle die Massagen lieben kann ich nur die Massage am Strand empfehlen – bei rauschenden Wellen und sanfter Musik lässt es sich einfach traumhaft entspannen. Ich war so sicher, dass ich das Pavillon fotografiert habe… keine Ahnung was da schief gegangen ist.

Genug zum Hotel, weiter geht es mit den Ausflügen…

Vorher habe ich aber noch einen Tipp für euch: unabhängig davon was euer Kreditkartenunternehmen an Gebühren verlangt oder auch nicht verlangt kostet das Bargeld abheben auf Rhodos Geld. Zwischen 2,50€ und 3€ pro Transaktion, soweit wir das feststellen konnten unabhängig von der Höhe des abgehobenen Betrags. Immer mit dem Vermerk dass der Betreiber des Geldautomaten diese Gebühr zusätzlich erhebt. Wir haben das an verschiedenen Geldautomaten getestet. Wer sparen will hebt also entweder einmalig eine hohe Summe ab oder reist gleich mit ein paar Euro Taschengeld aus Deutschland ein.

Ausflüge auf Rhodos

Ein kleines Highlight für Kinder ist die Touribahn, so ein kleiner, offener Bummelzug der Abends leuchtet wie ein amerikanischer Weihnachtstraum.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Die Bahn fährt mehrmals täglich durch Faliraki, macht aber an verschiedenen Wochentagen auch Ausflüge nach Rhodos-Stadt oder zu anderen Ausflugszielen. Da der kleine Mann so begeistert war haben wir an einem Nachmittag die tour durch Faliraki gemacht. Leider ist es keine „Hop-on-hop-off“ Tour, aber auch so hatten wir viel Spaß.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Lindos – der Ort, die Akropolis und die St. Paul’s Bay

Ein Ausflugsziel das man auf Rhodos auf keinen Fall verpassen sollte ist Lindos. Der zauberhafte kleine Ort ist Morgens, wenn die Ausflugsbusse sämtlicher Reiseveranstalter dort ankommen hoffnungslos überlaufen, wer mit dem eigenen Auto flexibel ist sollte es so wie wir machen und gegen 11Uhr dort ankommen. Dann ist es in den Straßen zwar noch dicht gedrängt, beim bummeln stört das aber wenig. Wir essen gegen 12Uhr auf einer der Dachterrassen gemütlich unser Mittagessen…

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… und als wir gegen 13:30Uhr wieder unten auf der Straße sind ist es gleich viel leerer.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Wo sich vorher die dicht gedrängten Touristenströme in Richtung Akropolis gewälzt haben…

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… kann man jetzt gemütlich den Berg hinauf wandern und auch oben zwischen alten Steinen, Mauern und Säulen kann man sich in Ruhe umsehen und das eine oder andere tolle Foto schießen.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Die Akropolis selbst ist ein sehr sonniger Ort und der Ausblick auf die St. Paul’s Bay ist einfach großartig.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Einige Teile sind überraschend gut erhalten und es macht Spaß sich bei gutem Wetter umzusehen…

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… und in aller Ruhe und ohne Gedränge den traumhaften Ausblick zu genießen.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Was es allerdings nicht gibt sind ein Kiosk oder eine Taverna – nehmt euch also genug Wasser mit!

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Achtung, die Steine hier oben und auf dem Weg in den Ort runter sind extrem glatt poliert!

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Flip-Flops sind eine denkbar schlechte Idee, ich spreche da aus Erfahrung. Am Nachmittag kann man dann notfalls auch barfuß laufen, zumindest wenn man nicht allzu hitzeempfindlich ist. Ja, ich spreche da aus Erfahrung…

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Beim Shopping lohnt es sich übrigens nach den kleinen Geschäften Ausschau zu halten die handgefertigte Souvenirs anbieten. Es gibt einige, die auch regionale Kunst verkaufen und nicht nur die „Made in China“ Massenware. Die Strandtaschen kann ich allerdings nicht empfehlen. Wir haben für 18€ eine schöne große Tasche mitgenommen die am Ende des Urlaubs nur noch von ein paar Fäden in Form gehalten wurde. Nicht überraschend für den Preis, aber trotzdem schade.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Rhodos Stadt

Ein Ausflug nach Rhodos Stadt, die Hauptstadt der Insel, sollte ebenfalls mit auf dem Programm stehen. Dabei sollte man nicht zu spät vor Ort sein, die Parkplätze am Hafen sind heiß begehrt und stark umkämpft – das ist so ein bisschen wie morgens in Berlin, da muss man schnell sein.

Ein bisschen wehmütig schauen wir auf die Kreuzfahrtschiffe im Hafen, nächstes Jahr wollen wir in die Karibik und ich muss sagen mit einem kleinen Kind ist die Reise auf einem Schiff einfach ein Traum. Ich muss unsere Kanaren Kreuzfahrt endlich mal in Worte fassen. Das kommt noch, versprochen!

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Wir laufen vom Hafen durch die charmanten kleinen Straßen, trinken einen Orangensaft und besuchen den Großmeisterpalast.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Leider kommen wir nur bis in den Hof, mit dem Buggy dürfen wir nicht in den Palast. Falls ihr also unbedingt eine Tour machen wollt solltet ihr das einplanen. Für uns ist es halb so wild, wir spazieren gemütlich zum Stadttor, rumplen mit dem Buggy durch die Rittergasse und ergattern das eine oder andere charmante Souvenir.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Und natürlich solltet ihr wenigstens einmal kurz bis zu dem Denkmal vorlaufen das den vermuteten Stand des Koloss von Rhodos markiert. Dachtet ihr auch die Füße wären noch da? Ich dachte das bis kurz vor unserem Urlaub… stehen sie aber nicht und vom Ende des Hafens aus hat man einen schönen Blick auf die Bucht. Egal wie heiß es ist und wie k.o. ihr also seid, es lohnt sich nochmal kurz die paar Meter zu laufen – versprochen!

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Die Anthony Quinn Bay

Am letzten Tag macht mir das Wetter einen Strich durch meine geplanten Fotos vom kristallklaren Meer und den traumhaften Stränden – es ist bewölkt und die Wellen rauschen gegen die Felsen als wir in der Anthony Quinn Bay ankommen. Der Ausblick ist trotzdem schön und viele Liegen, Schirme und Bars am Strand lassen erahnen wie gemütlich es hier an sonnigen Tagen ist.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Essen gehen in Faliraki

Gut Essen gehen in Faliraki, einem Partyort auf Rhodos – ist das möglich? Ja, ist es! Während unser Hotel kulinarisch eher wenig zu bieten hat, viel mit Fertigprodukten und Catering arbeitet und die kleinen Restaurants in der „Shopping-Mall“ Metro TK-Gerichte erwärmen hat Faliraki doch mehr zu bieten. Das mit den Metro TK-Gerichten ist übrigens kein Gerücht, da der kleine Mann ja leider die eine oder andere Lebensmittelallergie hat fragen wir immer nach was wo drin ist. Da war die Antwort auch in Restaurants die sich „Mama’s…“ nannten überraschend oft, dass man mit Fertigprodukten arbeitet und uns nur Pommes mit Hähnchen anbieten könnte. Da sind wir dann doch lieber in den Ort spaziert wo in vielen der Restaurants noch selbst gekocht wird und oft die halbe Familie im Restaurant arbeitet.

Auf unserem ersten Ausflug in den Ort sind wir im JD and Friends gelandet, einem Steakhouse / Burgerbar das unter den Top 5 Restaurants im Ort gerankt wird. Ich kann es kaum glauben, aber ich habe tatsächlich mein Hähnchen Gyros nicht fotografiert. Dabei war es wirklich super lecker, ebenso wie Bessere Hälftes Burger. Hier habe ich übrigens auch gelernt, dass man den Tsatziki mit dem Fleisch vermischen soll anstatt ihn einfach nur mit der Pita zu dippen. Aufregend – wieder etwas gelernt!

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Ein absolut geniales und sehr elegantes Abendessen hatten wir im Ratan. Hier wird nicht klassisch gekocht, sondern sehr modern, mit tollen und ausgefeilten Kreationen und großartigem Wein.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Zu Beginn gab es einige kleine Aufmerksamkeiten vom Haus. Besonders das hausgemachte Brot mit dem feinen Olivenöl hat uns begeistert. Ich hatte dann eine schwarze Pasta mit Lachs, Bessere Hälfte hat sich für ein zartes Stück Fleisch entschieden. Leider hatte der kleine Mann keinen guten Tag und hat sich nicht gerade von seiner Schokoladenseite gezeigt. Zum Glück hat man das dort sehr entspannt und verständnisvoll gesehen (und dafür musste man an diesem Tag wirklich Nerven haben). Uns tat es allerdings trotzdem leid, wir waren einfach spät dran und der kleine Mann entsprechend müde. Da haben dann auch alle „Flirts“ mit unserer Bedienung nichts mehr dran ändern können.

Unser absoluter Geheimtipp für waschechte griechische Küche in einem tollen familiengeführten Restaurant ist das Restaurant Castellan. Auf den ersten Blick ist es uns gar nicht so ins Auge gefallen, wir sind eher durch die guten Onlinebewertungen darauf gekommen. Und abgesehen von dem wirklich leckeren Essen kann ich allen die mit einem Kleinkind reisen nur eines sagen: die haben da Spielzeug! Viel Spielzeug… und wenn es langweilig wird, dann darf man sich melden und bekommt etwas Neues. Für uns war das – neben dem wirklich guten Essen – der Grund um hier in einer Woche drei Mal zu essen. Normalerweise versuchen wir immer möglichst viel auszuprobieren, aber wir haben uns hier so entspannt und wohl gefühlt, dass wir einfach immer wieder gekommen sind. Unsere Geheimtipps auf der Karte sind übrigens das geschmorte Rind mit den weißen Riesenbohnen und das Giouvetsi, ebenfalls geschmortes Rindfleisch mit Kritharaki und Käse. Ein zart geschmortes Träumchen und pures Soulfood.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Aber auch das Hähnchen Gyros und den Salat mit gegrilltem Oktopus kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Bessere Hälfte war auch von den Rippchen sehr angetan – ich glaube ihr könnt hier kaum etwas falsch machen.

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Für uns geht es nach einer traumhaften Woche mit late-Checkout am späten Nachmittag weiter zum Flughafen.

Rhodos wir werden dich vermissen – Kreta, wir kommen!

Rhodos - eine Woche Griechenland mit Kleinkind




Zypern – eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Zypern – eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Mitte März waren wir für eine Woche auf Zypern. Wie wir darauf gekommen sind? 3,5 Stunden Flugzeit sind mit einem kleinen Kind gut zu meistern, selbst wenn die Stimmung mal kippt ist ein Ende absehbar. Dazu kommt, dass Zypern auf der europäischen Wetterkarte Mitte März mit durchschnittlich 19°C einer der wärmsten Orte ist und natürlich, dass die Insel landschaftlich wunderschön ist. Wie schon im November auf Gran Canaria haben wir uns wieder für ein Ferienhaus entschieden. Eigentlich waren wir immer Hotelurlauber, aber der entscheidende Vorteil ist, dass man den kleinen Mann zum Mittagsschlaf ablegen kann und trotzdem die Möglichkeit hat sich frei im Haus zu bewegen und nicht mucksmäschenstill in einem einzelnen Zimmer zu sitzen. Und in unserem Fall haben wir bei bestem Wetter auf der Terrasse gesessen – aber seht selbst! 

Unsere Ferienvilla

Die Umgebung

Aphrodite’s Rock

Kourion und Limassol

Das Schiffswrack – The Edro III

Porto Latchi und Aphrodite’s Bath

Tombs of the Kings – Paphos

Essen gehen in Paphos

Unsere Ferienvilla

Nach ausgiebiger Recherche haben wir uns für die Westküste entschieden und eine Villa am Meer in Paphos bezogen. Der Ausblick war traumhaft!

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Zwei geräumige Etagen mit großer Terrasse im Erdgeschoss…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… Balkon am Schlafzimmer…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… und einer wunderbaren Dachterrasse mit Loungemöbeln haben uns erwartet.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Ein privater Parkplatz direkt an der Villa – Herz was willst du mehr? Na klar, das Meer! Das war nicht nur direkt vorm Fenster, sondern auch mit wenigen Schritten durch die Anlage zu erreichen.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Außerdem konnte man vom Dach aus wunderschön die Sonnenuntergänge genießen.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Inmitten der Anlage gibt es einen großen Pool mit Sitz- und Liegemöglichkeiten…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… der zum Planschen und Baden einlädt.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Die Umgebung

An der wunderbaren Strandpromenade haben wir jeden Tag einen ausgedehnten Spaziergang gemacht bevor der kleine Mann sich dann für sein Schläfchen hingelegt hat. In unserer kleinen „Hausbucht“ konnte man wunderbar planschen oder schwimmen gehen.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

An der Promenade ist nicht wirklich viel los – perfekt für den kleinen Mann der hier in Ruhe das Laufen üben kann während einige andere Kinder Fahrradfahren trainieren. Unten rechts seht ihr das Schiff das direkt vor unserer Bucht auf einer Sandbank gestrandet ist – für uns ist das immer ein schöner Orientierungspunkt gewesen.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Es wird noch viel gebaut – so eine Luxusvilla mit Blick auf die Bucht würde mir ja durchaus auch gefallen. In unserer Anlage und der näheren Umgebung ist es zum Glück sehr ruhig und wir hören nichts von Baustellen.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Die täglichen Spaziergänge haben wir wirklich sehr genossen…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… und irgendwie hat man jeden Tag etwas Neues entdeckt.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Bei Wind rauschen die Wellen übrigens ganz schön an die Küste.

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Aphrodite’s Rock

Unser erster Ausflug geht zu Aphrodite’s Rock – ist man verliebt und schwimmt bei Vollmond dreimal gemeinsam um den Felsen dann winkt einem die ewige Liebe. Hach ja, schön!

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Auch hier kann man wunderbar am Strand spazieren gehen.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Das angepriesene Restaurant auf dem Berg kann man für ein kaltes Getränk ansteuern, nach einem kurzen Blick in die Fischauslage haben wir uns gegen das Risiko einer Lebensmittelvergiftung entschieden und nur eine Cola getrunken. Der Ausblick von oben ist allerdings sehr schön.

Kourion und Limassol

Am nächsten Tag fahren wir nach Limassol. Unterwegs schauen wir uns noch ein rekonstruiertes Amphitheater in Kourion an…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Die Aussicht über die Küste ist wunderschön und kleine Wege laden zu einem Spaziergang an der Grabungsstätte ein.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Limassol selbst hat uns tatsächlich eher enttäuscht.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Mein persönliches Highlight waren das Einhorn…

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… und die Mezze im „Famagusta Restaurant – Yannis & Elena“ (Link zur Facebookseite des Restaurants). Mal abgesehen davon, dass zwei Personen hier mehr als satt geworden sind waren die Mezze wirklich unglaublich lecker. Frischer Salat, Tzatziki, Oliven, eingelegtes Gemüse, Lammbratwürstchen und Haloumi, marinierte und gegrillte Pilze…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… gebratene Leber, gegrillte Fleischspieße, Rippchen und eine lokale Variante vom Rührei mit super viel Gemüse die uns extrem überrascht hat. Falls ihr euch also mal nach Limassol verirrt, dann kann ich einen Besuch hier nur empfehlen.

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Abgesehen davon gibt es an der Hafenpromenade einen sehr schönen kleinen Kinderspielplatz und man kann die großen Schiffe bestaunen.

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Das Schiffswrack

Ist man auf der Suche nach einem kleinen und unkomplizierten Ausflugsziel, dann ist das gestrandete Schiffswrack – The Edro III – eine schöne Idee.

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Porto Latchi und Aphrodite’s Bath

Wer nach einem schönen Tagesausflug sucht, der sollte unbedingt nach Porto Latchi und von dort aus weiter zu Aphrodite’s Bath fahren. Auf dem Hinweg hat uns das Navi durch die Serpentinen auf die andere Seite der Insel geführt, auf dem Rückweg sind wir auf der Route B7 deutlich besser gefahren. Wobei die Hinfahrt den Vorteil von ein paar tollen Aussichtspunkten geboten hat.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Der Hafen von Porto Latchi ist wirklich hübsch, es gibt zahlreiche Restaurants und man kann ein wenig an der Promenade entlang flanieren.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Außerdem gibt es hier eine fantastische… nein, möglicherweise die fantastischste Eisdiele überhaupt mit einer großen Auswahl an cremigen und ausgefallenen und wirklich unglaublich leckeren Eissorten.

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Fährt man von hier aus ein Stück weiter, dann kommt man zum „Baths of Aphrodite Restaurant“. Ehrlich gesagt waren wir nach dem Eis so satt, dass wir nur eine Kleinigkeit getrunken haben. Von hier kann man sich an den Abstieg zur Badelagune machen oder von eine tollen Aussichtsplattform die Aussicht genießen.

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Tombs of the Kings – Paphos

Ein super lokales Ausflugsziel sind die Tombs of the Kings in Paphos. Deren Name tatsächlich ein wenig irreführend ist, dort haben nämlich nie Könige gelegen, aber das ist eine andere Geschichte. Das weitläufige Areal mit den historischen Gräbern lässt sich mit einem robusten Buggy wie unserem Hartan problemlos meistern. Wer „nur“ einen Reisebuggy dabei hat sollte eventuell auf eine Trage ausweichen. Wer ohne Kind reist hat das Problem nicht. 😉

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Wieviel Zeit man für diesen Ausflug einplant ist ziemlich flexibel. Man kann in 30-40 Minuten viel von der Anlage sehen, man kann sich aber auch problemlos 2 Stunden hier aufhalten ohne das einem langweilig wird. Große Wiesen laden zum Toben ein…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… Treppen und Höhlen wollen entdeckt werden.

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Essen gehen in Paphos

Kommen wir zum letzten Punkt in diesem Reisebericht – Essen gehen in Paphos. Während wir mittags immer eine Kleinigkeit in unserer Ferienvilla gegessen haben (Gemüse, Wiener und griechischer Joghurt mit Obst für die Männer und Obst für mich)…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… sind wir Abends auswärts essen gegangen. Die Hafenpromenade von Paphos, die Poseidonos Ave., ist gut bestückt mit Restaurants und Souvenirläden.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Dabei solltet ihr dieses Feinkostgeschäft gegenüber vom Parkplatz auf keinen Fall verpassen! Die Olivenpasten und Gewürze sind ein Traum.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Zahlreiche der Restaurants punkten außerdem mit einem Indoor Kinderspielplatz. Eins davon ist das „The Moorings“. Ich hatte gegrillten Fisch, Bessere Hälfte einen Lammspieß und Der kleine Mann sein Knoblauchbrot. Die Restaurants haben alle auch Gerichte für die kleinen Gäste, für den kleinen Mann hat es am besten gepasst Knoblauchbrot mit Käse zu futtern und dann noch ein paar Happen von unseren Tellern zu räubern. So haben wir das eigentlich den ganzen Urlaub gehandhabt.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Am zweiten Abend hat uns der Indoorspielplatz dazu verleitet ins Captain’s Bistro zu gehen. Bessere Hälfte war mit seiner Fajitas zufrieden, ich fand das Dosengemüse zu den 23€ Garnelen etwas enttäuschend um es mal charmant zu formulieren.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Unser absoluter Favorit war das Mare Mare. Hier hat man zum einen einen traumhaften Ausblick vom Balkon…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… das Personal ist unglaublich lieb und nett zu uns und dem kleinen Mann…

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… und der Koch sollte unbedingt darüber nachdenken nach Berlin zu ziehen. Ich wäre ein regelmäßiger Gast denn das Essen (und damit meine ich wirklich alles was wir dort hatten) war extrem lecker und immer auf den Punkt zubereitet. Gegrillter Fisch, Fleischspießen…Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

… gefüllte Hähnchenbrust oder geschmortes Lamm – und natürlich Knoblauchbrot. Und es ist eines der wenigen Restaurants in denen auch die offenen Weine gut sind. Im Mare Mare waren wir Wiederholungstäter!

Trotzdem möchte ich euch das Τα Μπάνια nicht vorenthalten. Es liegt ganz am Anfang der Hafenpromenade und man sitzt nur knapp über dem Meer. Im Sommer ist das Restaurant zum Wasser hin offen, wir waren ganz froh, dass hier Abends die Zeltwände geschlossen waren. Die Musik war etwas lauter, das passt allerdings auch zum Stil des Restaurants. Auch hier war das Essen sehr gut, es gab vernünftigen Wein in kleinen Flaschen und wir können sowohl die Burger als auch den Salat mit Lachs empfehlen.

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind

Und damit ist mein Bericht über eine Woche Zypern mit Kleinkind auch schon am Ende angelangt. Wir haben gebadet, die Sonne genossen, lecker gegessen und viele tolle Ausflüge gemacht. Dabei hat uns Griechenland so begeistert, dass wir unsere Pläne für den Herbsturlaub komplett umgeworfen haben und je eine Woche nach Rhodos und Kreta fliegen werden.

Ich hoffe ich konnte euch für Zypern begeistern – wir hatten hier eine tolle Zeit!

Zypern - eine Woche Griechenland mit Kleinkind




Hurghada – tauchen im Roten Meer

Hurghada – tauchen im Roten Meer

Manche Reiseberichte liegen eine Weile auf Eis – sei es weil die Zeit fehlt, oder die Situation im Urlaubsland so kompliziert ist, dass einem ein fröhlicher Reisebericht irgendwie fehl am Platz erscheint. Aus genau diesem Grund hat es ein wenig gedauert – genau genommen ein Jahr -bis ich mich jetzt entschlossen habe diesen Bericht doch mit euch zu teilen. Geschrieben ist er schon lange und Dubai und Rom warten auch nur noch darauf, dass sie hier geteilt werden. Wir hatten wirklich eine schöne Woche in Hurghada – deshalb gibt es jetzt hier meinen kleinen Reisebericht:

Wenn es in Deutschland kalt und grau ist zieht es uns in die Wärme. Dafür ging es 2014 nach Marokko, dieses Mal hat es uns im November nach Ägypten gezogen. Denn nachdem wir in den Flitterwochen auf den Seychellen unseren PADI Scuba Diver gemacht haben wollten wir gleich den Open Water Diver dran hängen. Und so haben wir uns für das Taucherparadies am Roten Meer entschieden. Und nachdem Agadir sich als kulinarische Katastrophe entpuppt hatte habe ich diesmal wirklich viel Zeit investiert um ein Hotel mit gutem Essen zu finden. „All inclusive“ hätten wir nicht unbedingt gebraucht, aber dazu gibt es kaum Alternativen – und so haben wir uns nach langen Vergleichen für das Dana Beach Resort* entschieden.

Aber fangen wir von vorne an – früh Morgens geht es von Berlin nach Agadir. Ein Direktflug ohne Umsteigen und nur 4,5 Stunden später landen wir und unser Gepäck bei 30°C in Ägypten. Wir bezahlen die Einreisegebühr von in etwa 25€ pro Person, der Euro ist hier übrigens eine gerne genommene Währung. Dann werden wir in unseren Bus gesetzt und die Hoteltour beginnt – wir haben Glück und verlassen das doch recht rasant gesteuerte Gefährt schon als zweites.

Der Metalldetektor am Eingang zum Hotel piept zwar munter-fröhlich, aber bei Touristen scheint das nicht so schlimm zu sein. Externe Personen und Fahrzeuge hingegen dürfen nicht auf das Hotelgelände. Wir sind recht früh dran und nachdem wir die nötigen Unterlagen ausgefüllt haben schickt man uns erst einmal zum Mittagessen. Wir sind übrigens überrascht, die „Amtssprache“ im Hotel scheint deutsch zu sein. Als unser Zimmer fertig ist werden wir abgeholt und man erklärt uns die Anlage und wo wir was finden.

Hurghada - tauchen im roten meer

Das Dana Beach Resort ist ein hübsches und modernes 5-Sterne Resort direkt am Meer, ausgestattet mit 2 großzügigen Frühstücksbereichen, 2 Lunch Restaurants und 5 Restaurants mit Buffet in denen man zu Abend essen kann.

Hurghada - tauchen im roten meer

Außerdem gab es zahlreiche gemütliche Bars in denen man den Abend ausklingen lassen kann.

Hurghada - tauchen im roten meer

Die Hotelanlage ist weitläufig angelegt, mit vielen Grünflächen und hübschen Wegen. Und wer trotz des reichhaltigen kulinarischen Angebots nicht das Bedürfnis hat ein paar Schritte zu gehen, der kann sich mit kleinen Booten durch die angelegten Kanäle bis an den Strand fahren lassen.

Hurghada - tauchen im roten meer

Wir laufen – denn das Essen ist wirklich lecker und besonders die süßen Dessertbuffets sind mehr als reichhaltig.

Die Tage verbringen wir am Strand, die meisten Abende im orientalischen Restaurant, dem Chef de l’Orient. Ich liebe einfach das Buffet und die verschiedenen Kochstationen hier. Es gibt verschiedene Dips, Cremes und Salate, Suppen und eine live Fatir Station. Eine Grillecke, zahlreiche Schmorgerichte, Couscous oder Reis Beilagen…

Hurghada - tauchen im roten meer

Hurghada - tauchen im roten meer

…und natürlich die Süßigkeiten, die klebrig und lecker darauf warten vernascht zu werden. Für mich war dieses Restaurant definitiv der Favorit dieser Reise.

Hurghada - tauchen im roten meer

Aber auch das französisch-internationale Restaurant Marché hat uns gefallen.

Hurghada - tauchen im roten meer

Am besten sitzen konnte man auf dem Schiff…

Hurghada - tauchen im roten meer

…hier gab es asiatische Küche mit einem etwas kleineren Buffet und ohne live Kochstationen, dafür aber mit tollen Plätzen direkt am Wasser.

Hurghada - tauchen im roten meer

Hurghada - tauchen im roten meer

Hurghada - tauchen im roten meer

Das Restaurant Kaiser haben wir ignoriert. Bei so vielen leckeren Alternativen war mir einfach nicht nach deutscher Küche. Wer sich aber mit der Experimentierfreude schwer tut, der hat eben auch diese Möglichkeit zur Wahl. Nicht zuletzt gab es ein italienisches Restaurant, hier haben wir besonders gerne auf der großen Terrasse gesessen – auch wenn es abends bereits so kühl war, dass man doch besser einen Pullover übergezogen hat.

Hurghada - tauchen im roten meer

Genug aber vom Essen – ich wollte euch über unseren Tauchurlaub berichten. Von unseren 8 Tagen vor Ort sind wir an 3 Tagen tauchen gegangen. Dafür hat uns morgens um kurz nach 7Uhr der Kamikaze Fahrer von unserer Tauchschule, James & Mac, abgeholt. Die Straßen waren meiste wie ausgestorben, auch wenn wirklich noch viele Touristen in Hurghada waren hat kaum jemand die Hotels verlassen.

Hurghada - tauchen im roten meer

Am ersten Tag haben wir die Theorie abgeschlossen. Wir waren durch Zufall nur zu zweit in unserem Kurs und hatten uns schon vorbereitet. Also sind wir mit unserem Tauchlehrer durch die Kapitel gegangen und haben im Anschluss direkt die Theorieprüfung gemacht. Bestanden – das hätten wir. Dann gab es einen Übungstauchgang in der Bucht – so ein Tank auf dem Rücken kann unterwegs ganz schön schwer werden. Und schon war der Tag um und wir haben uns auf den nächsten Morgen gefreut. Da ging es raus ans Riff… und da war es ganz schön voll.

Zwei Tauchgänge haben wir an diesem Tag gemacht und auch einiges an Fischen gesehen, trotzdem muss ich sagen, dass es kein Vergleich zu der traumhaften Unterwasserlandschaft auf den Seychellen war. Man sieht dem Riff hier doch deutliche Abnutzungsspuren an. Das klingt jetzt aber negativer als es gemeint ist – wir hatten auch an diesem Tag zwei tolle Tauchgänge und haben neben vielen kleinen Fischen auch Rochen, Kugelfische und Moränen gesehen. Das Mittagessen an Bord war super lecker und wirklich reichlich. Gekocht hat das jüngste Crew Mitglied und der hat tatsächlich die besten Falaffel aller Zeiten gemacht!

Das Highlight hatten wir aber am dritten Tag bei unserem zweiten Tauchgang. Da kam die Frage „wollt ihr immer noch Delfine sehen?“ na klar wollten wir – also früher als geplant ab in die Tauchanzüge und hops im James Bond Stil einen Drift Einstieg vom fahrenden Boot gemacht. Und dann haben wir… erstmal nix gesehen. Riff und kleine Fische, das Wasser leicht trübe… und plötzlich war da eine Gruppe von fünf Delfinen. Und die hat man nicht etwa aus der Ferne gesehen, nein – die waren so dicht dran, dass man sie fast berühren konnte. Unbeschreiblich schön – und ja, man kann unter Wasser vor Freude quietschen. Auch mit Atemmaske. Die Delfine haben jedenfalls ganz entspannt eine Runde um uns gedreht bevor sie weitergezogen sind.

Hurghada - tauchen im roten meer

Ein unglaublich schöner Moment. Wir haben unseren Tauchgang fortgesetzt und zum Ende sind sie tatsächlich nochmal zu uns gekommen. Glücklicher hätten wir den Rückweg nach unserem letzten Tauchgang kaum antreten können.

Einen letzten Tag haben wir noch am Strand verbracht, dann ging es erholt und braun gebrannt zurück nach Berlin.

Hurghada - tauchen im roten meer

Hurghada - tauchen im roten meer

Eine rundum erholsame Urlaubswoche!




Ein Wochenende im Allgäu

Ein Wochenende im Allgäu

Es ist schon ein paar Tage her, da sind wir für ein verlängertes Wochenende ins Allgäu gefahren. Die Reise hatte ich bei Zorra’s Event zum Thema „Sauer macht lustig“ gewonnen und endlich war nach zahlreichen bereits ausgebuchten Wochenenden, dem ganzen Hochzeitstrubel und unseren Flitterwochen auf den Seychellen ein passender Termin gefunden. So sind wir Freitag früh gegen 5Uhr morgens losgefahren. Schon um 11Uhr haben wir festgestellt, dass wir für den Check In viel zu früh vor Ort wären und haben einen kurzen Abstecher zum Starnberger See gemacht. Hier konnte man gemütlich auf dem Steg die Sonne genießen bevor es weiter in Berghotel Babel in Wald ging.

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Wald ist ein kleiner Ort im Allgäu in dem der Spar Supermarkt noch Mittagspause hat und früh schließt. Das mit der Mittagspause trifft auch auf viele der kleinen Biergärten zu. Glücklicherweise gab es bei uns direkt ein kleines Restaurant / Biergarten mit angeschlossenem Hofladen. Wir waren also bestens versorgt.

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Die Zimmer im Hotel waren sauber und freundlich eingerichtet. Ansonsten möchte ich anmerken, dass das Hotel sehr familienfreundlich ist. Ob man das nun gut oder nicht so gut findet muss jetzt jeder für sich entscheiden.

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Zum Abendessen hatten wir eine Flädle Suppe und ein Käse-Schnitzel. Beides sehr bodenständig, rustikal und in großen Portionen, so waren wir am Ende des Abends pappsatt! Allerdings hatte ich das Gefühl überall ein bisschen Päckchen und Pulverchen durchzuschmecken. Mit 60 Zimmern im Hotel ist übrigens auch der Essensbereich gut besucht, trotzdem mussten wir auf Essen und Getränke nicht lange warten. Ich war auf jeden Fall allen Eltern dankbar die darauf geachtet haben, dass ihre Kinder das Restaurant nicht mit einem Spielplatz verwechseln… das waren nur leider nicht sehr viele…

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Den Samstag starten wir mit einer 1-stündigen Ganzkörpermassage. Das war so wunderbar entspannend, ich wollte am liebsten überhaupt nicht mehr aufstehen.

Anschließend machen wir einen Ausflug. Es geht zum Breitenberg! Hier kann man erst mit der Gondel und dann mit der Seilbahn in Richtung Gipfel fahren, das letzte Stück haben wir dann zu Fuß zurückgelegt. Man kann natürlich auch die ganze Strecke laufen.

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Auf dem Gipfel steht eine ganz bezaubernde Almhütte. Wir haben Glück und können einen Platz am Geländer mit Blick in Richtung Österreich ergattern. Ein absolut genialer Ausblick, oder?

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Der Abstieg ist dann etwas Hals über Kopf – wir rennen das erste Stück um die Seilbahn zu erwischen, die letzte ist aber schon weg. Also flitzen wir weiter zur Gondel und haben hier mehr Glück. So geht es dann zügig ins Tal hinab.

Zum Abendessen gibt es dann eine Käsesuppe, die wir uns diesmal teilen – wir haben ja gelernt… gefolgt von einem Stück Zander für mich und dem Zwiebelrostbraten für Bessere Hälfte.

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Am Sonntag steht ein Besuch im Schloss Neuschwanenstein auf dem Programm. Ich kann nur jedem empfehlen vorher Karten zu reservieren, das erspart einem das stundenlange Anstehen. Wieder geht es bergauf, zusammen mit hunderten von Touristen. Und wo wir einmal mit einem Selfie-Stick nicht aufgefallen wären haben wir ihn natürlich Zuhause vergessen.

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Das Schloss ist wirklich sehr schön gebaut. Wären da nicht noch hunderte andere Menschen würde man sich glatt wie eine Disney Prinzessin fühlen!

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Wir warten auf unsere Führung und sind überrascht was man hinter so einem Schlafzimmer alles verstecken kann – aber ich will ja nicht spoilern!

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Am frühen Nachmittag geht es dann zurück nach Berlin.

Ein schöner Kurztrip ins Allgäu…




Marrakesch – das wahre Marokko

Marrakesch – das wahre Marokko

Es ist schon fast ein Jahr her, dass wir in Marokko waren. Das ich erst so spät darüber berichte liegt nicht etwa an Marrakesch, dieser wunderbaren Stadt die auch als Perle des Südens bekannt ist, sondern eher an der doch recht ernüchternden Woche die wir im Anschluss in Agadir verbracht haben. Dafür kann aber Marrakesch nichts und deshalb möchte ich euch hier lieber spät als gar nicht von unseren drei wunderbaren Tagen in den Souks berichten.

Wir landen gegen Abend in Marrakesch. Vorab hatten wir schon Kontakt mit dem super netten und hilfsbereiten Christoph aus dem Riad Andalla wo wir uns einquartiert haben. Unser Transfer erwartet uns am Flughafen und bringt uns in die Altstadt. Es wird bereits dunkel, auf den großen Straßen Richtung Altstadt kommen wir an Kamelen, Eselskarren, alten und modernen Autos vorbei. In die Altstadt selbst darf der Fahrer um diese Zeit nur noch mit einer entsprechenden Genehmigung und uns an Bord, bei dem Gedränge das rund um den Djemaa el Fna herrscht sind wir dafür mehr als dankbar. In einer kleinen Straße, nur wenige Meter vom Trubel auf dem Platz entfernt halten wir und es geht mit Sack und Pack in eine winzige Gasse. Wirklich winzig… und dann geht es rechts und wieder rechts und dann links… ich habe keine Ahnung mehr wo ich bin. Wir klopfen an einer unscheinbaren kleinen Tür die dann für uns geöffnet wird. Unser Fahrer verabschiedet sich und wir finden uns in unserem ganz bezaubernden Riad wieder. Man begrüßt uns mit Tee und Gebäck während wir auf Christoph warten.

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Der erscheint kurz darauf und erklärt uns erst einmal auf eine total herzliche Art, dass wir uns in seinem Gästehaus wirklich wie Gäste fühlen sollen. Das Ganze ist nicht unpersönlich wie in einem Hotel, es ist alles sehr herzlich. Christoph hat eine kleine Touristen Karte für uns dabei und markiert dort erstmal welche Bereiche Tagsüber und welche Bereiche auch Nachts sicher für uns sind. Er zeichnet uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für den nächsten Tag ein, warnt uns eindringlich wo und was wir als Touristen essen sollten. Kein Fisch – wir sind zu weit vom Meer entfernt und keine Küsse in der Öffentlichkeit! Das ist schwieriger als man denkt… Dann geht es auf unser Zimmer. Wart ihr schon mal in einem Riad? Das Ganze ist ein quadratisch angeleter Bau mit einer Art überdachtem Innenhof in der Mitte. Die Zimmer sind auf mehreren Etagen rundum laufend angelegt. Aufgrund der engen Bauweise in der Stadt hat das Zimmer selbst nur Fenster in Richtung Innenhof. Also sozusagen in den Innenbereich des Riads hinein. Die Türen werden nur mit einem Riegel verschlossen, trotzdem empfiehlt uns Christoph dass wir unsere Pässe und alle Wertsachen die wir nicht brauchen im Riad lassen – sein Team ist wie seine Familie, wir sollten uns keine Sorgen machen. Das ist für uns natürlich sehr ungewohnt, aber Sorgen mussten wir uns nicht machen – nichts ist verloren gegangen.

Für diesen ersten Abend hatten wir schon vorab das Hausdinner reserviert. Also gehen wir hoch auf die Dachterrasse und es verschlägt uns den Atem! Abgesehen davon, dass die Terrasse so wunderschön gestaltet ist – mit Sitzecken, Baldachinen, Pflanzen, Lampen – haben wir einen direkten 1a Blick direkt auf den Nachtmarkt.

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Und mit direkt meine ich direkt! Nicht „wenn man sich ein bisschen verrenkt kann man ihn zwischen den Häusern erahnen“, nein – direkt! Man sieht die rauchenden Grills, die Schausteller, alles duftet nach wunderbar gewürztem Essen und überall sind die Lichter der Stände. Das war definitiv einer der schönsten und beeindruckendsten Momente auf dieser Reise.

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Dann kommt das Essen – jetzt verstehe ich auch warum man dieses 24 Stunden im Vorraus reservieren musste. Die Zutaten werden alle frisch vom Markt geholt und die Tajinen stehen für mehrere Stunden auf dem Feuer. Es gibt zuerst eine Vorspeisenplatte mit verschiedenem gegrilltem Gemüse, dann kommen die Tajines mit Couscous, Gemüse, Oliven und Hähnchen. Ab diesem Moment ist klar, dass ich für Zuhause auch eine Tajine brauche. Als Dessert gibt es Joghurt mit Früchten. Dann geht es ab ins Bett, wir haben einen langen Tag hinter uns.

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Am nächsten Morgen regnet es, deshalb gibt es das Frühstück unten im Empfangsbereich von unserem Riad und nicht auf dem Dach. Es gibt diese leckeren marokkanischen Eierkuchen, Honig, Marmeladen, Brot und Obst. Alles an den Tisch gebracht, dazu Kaffee oder frischen Minztee.

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Dann machen wir uns auf in die Stadt – es gibt so vieles zu entdecken. Wir starten am Marktplatz. So früh am Morgen gibt es nur Saft und Wasserstände. Die ersten Schlangenbeschwörer trudeln ein und wir machen uns auf den Weg in die Souks. Schon nach wenigen Metern hängt dort ein halbes Rind mitten auf der Straße und ich mache den Fehler es zu fotografieren. Das gibt böse Schimpfe bis ich zeige, dass ich es gelöscht habe. Die Leute hier wollen nicht auf Fotos. Das merkt man überall und immer wieder – das ist natürlich ein bisschen schade, muss man aber einfach akzeptieren. Ich wäre auch nicht begeistert, wenn Touristenmassen mich jeden Tag im Büro am Schreibtisch ablichten würden.

Wir starten an der Medersa Ben Youssef – der alten Koranschule aus dem 14. Jahrhundert. Das Gebäude ist voll von wunderbaren Mosaiken und Schnitzereien. Einen Besuch hier sollte man auf keinen Fall verpassen.

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Von dort aus ziehen wir weiter ins Marrakesh Museum – es befindet sich im alten Mnebhi Palast und ist wunderschön angelegt. Der Palast selbst ist den Besuch schon wert – die tollen Mosaike an den Wänden sind wunderschön erhalten und restauriert worden, die großen Hallen sehr beeindruckend und von alten Kleidern vergangener Herrscher bis hin zu moderner Kunst kann man hier einiges entdecken.

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Mittags machen wir uns auf die Suche nach einem der kleinen Restaurants die uns empfohlen wurden. Als wir es nach langer Suche nicht finden (später haben wir den Eingang entdeckt – er lag etwas versteckt) entschließen wir uns an einem kleinen Straßenrestaurant zu essen. Weil wir keine Ahnung haben was wir bestellen sollen nehmen wir einfach das was die Herren am Nebentisch haben – die freuen sich riesig und versichern uns was für eine gute Wahl das ist. Es gibt eine Suppe, gefolgt von frischem Salat (den ich aus Vorsicht nicht esse), gegrilltem Gemüse und Hähnchen. Am Ende sind wir pappsatt und ziehen weiter zum Museum für Fotografie.

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Die Ausstellung ist wirklich sehenswert – einige der Fotos zeigen die Souks in den 30er Jahren. Es ist spannend wieviel und gleichzeitig wie wenig sich verändert hat.

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In den engen Straßen muss man ab und an beiseite springen wenn ein Motorrad mit Halsbrecherischem Tempo durch die vollen Gassen rast, oder Autos und Eselskarren sich auf den Millimeter um enge Kurven quetschen. Dabei wird auch schon mal die eine oder andere Ecke mitgenommen, was wir selbst erlebt haben. Das scheint man hier aber nicht so tragisch zu nehmen.

Langsam machen wir uns zurück auf den Weg zum Marktplatz. Hier sind die Aufbauarbeiten im vollem Gange. Immer mehr kleine Wagen mit Ständen strömen aus den Gassen auf den Platz. Es werden Dächer aufgespannt, „Spülbecken“ eingesetzt, Grillstellen aufgebaut und Waren ausgelegt.

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Leider sind auch zahlreiche Wagen mit kleinen Äffchen in lächerlichen Kleidern dabei. Die Babyaffen in winzigen Gitterkisten – es bricht mir fast das Herz. Aber so lange es noch zahlreiche Touristen gibt die da ihre Fotos machen wird das wohl auch so bleiben. Man wird immer wieder angesprochen ob man sich nicht mit Henna bemalen lassen möchte. Mein „nein“ wird aber ohne Probleme akzeptiert. Wir trinken in einem der Cafés am Markt eine Cola auf der Dachterrasse. Dann geht es zurück ins Hotel zum frisch machen. Mir ist langsam etwas flau im Magen. Beim Abendessen in einem kleinen Restaurant am Platz, wo wir wieder leckere Tajine bestellen, bekommen die bettelnden Kätzchen unter dem Tisch den Löwenanteil.

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In einer der wirklich wenigen – wenn nicht fast einzigen – Bars die Alkohol ausschenken trinken wir noch ein Glas Wein. Dann geht es zurück ins Riad. Am nächsten Morgen wollen wir wieder früh los.

Daraus wird leider nichts, mein Magen macht mir die Nacht zur Hölle. All das homöopathische Zeugs das mir in der Apotheke für die Reise mitgegeben wurde hilft mir kein bisschen weiter. Am Morgen frühstücken wir auf der Terrasse. In meinem Fall ist das ein vorsichtiges Nippen am Tee. Zum Glück erkennt Christoph den Ernst der Lage und versorgt mich mit ein paar Tütchen richtiger Medizin aus der Apotheke die er immer für den Notfall bereit hält. Damit geht es mir zwar noch nicht richtig gut, aber besser. Ob wir denn da gegessen hätten wo er es empfohlen hat? Für das „nein“ gibt es einen tadelnden Blick… ist ja nicht so, als hätte er uns nicht gewarnt.

Ich will trotzdem was von der Stadt sehen, wer braucht schon einen Kreislauf. Also machen wir uns auf den Weg in Richtung El Badi Palast. Zwischendurch brauche ich unbedingt eine Banane. Der Händler lacht weil wir nur eine möchten – so richtig scheint er nicht zu wissen was er dafür nehmen soll. Die handelsübliche Menge sieht wohl anders aus. Genug gejammert – lassen wir es einfach dabei, dass es mir den Tag nicht gut ging und die Straßen auf einmal gefühlt nicht mehr so gut gerochen haben.

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Im Palast angekommen fangen wir an das Gelände zu erkunden. Im Großen und Ganzen stehen hier nur noch die Außenmauern aus Lehm. Man fängt aber an die Gärten und einzelne Teile des Gebäudes zu rekonstruieren. Hier solltet ihr auf keinen Fall die Predigertreppe verpassen. Eine uralte Holztreppe die sehr gut erhalten und streng bewacht ist. Auch eine kleine Tour durch die unterirdischen Kammern und Gänge lohnt sich. Außerdem werden auf dem Gelände moderne Fotos von lokalen Künstlern ausgestellt, die diese zum Teil in Europa aufgenommen haben.

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Zum Abschluss steigen wir noch auf die Mauer – hier nisten die Störche. Rundum sieht man die Nester samt Bewohnern. Wir freuen uns, dass die Zugvögel Ende November schon hier angekommen sind.

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Es geht zum Mittagsschläfchen zurück ins Hotel – die Medikamente wirken aber recht gut. Also ziehen wir am Nachmittag wieder los. Diese Pause kostet uns leider den Besuch im Jardin Majorelle.

Wir entscheiden uns am Nachmittag für den Besuch der Saadier Gräber neben der Moschee al-Mansur. Ein bisschen Geduld braucht man, wir müssen immer wieder kurz anstehen – aber das ist es definitiv wert! Die Anlage hat ein großes und ein kleines Mausoleum und eine wirklich hübsche Gartenanlage.

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Eigentlich wollten wir noch in ein Café von dem aus man einen tollen Ausblick auf die Storchenmauer haben soll. Wir haben auch nach dem Weg gefragt, wurden ein Stück gebracht, haben ein kleines Trinkgeld gegeben um dann festzustellen, dass man keine Ahnung hatte und uns einfach zum Palastbezirk geschickt hat. Halb so wild, wir fahren mit dem Taxi zurück in Richtung Riad. Eine Tour durch die Souks – wir kaufen Gewürze so wie man es uns gesagt hat: „ich hätte gerne Ras el Hanout für xxx Dirham.“ Die Händler wollen zwar lieber, dass man Mengen nennt – aber so wird man am Ende nicht übervorteilt. Außerdem holen wir nach zahlreichen Verhandlungen in unterschiedlichen Geschäften eine Tajine. „Ob wir denn Zuhause offenes Feuer in der Küche hätten? Nein – oh… na es gelingt sicher trotzdem.“ Ein paar Schnickschnack Andenken werden geshoppt, dann geht es zurück zum Riad wo wir uns für den Besuch im Restaurant Pepe Nero fertig machen.

Es geht auch hier durch kleine, enge und dunkle Straßen bis wir am Restaurant ankommen.

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Dafür verbirgt sich im Innenbereich ein wahrer Palast. Springbrunnen, elegant eingedeckte Tische und gut gekleidete Herren im Service. Wir nehmen ein Menü das mein immer noch angeschlagener Magen wenig begeistert akzeptiert – dabei war es wirklich unglaublich lecker! Nach der marokkanischen Suppe zur Begrüßung habe ich Ente a l’orange, Bessere Hälfte nimmt das Filetsteak. Dazu ein Gläschen Wein, hier ist das erlaubt.

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Wir haben einen wirklich schönen letzten Abend – auch wenn der anschließende Weg durch die engen, dunklen Straßen doch ein bisschen gruselig ist.

Unser letzter Morgen bricht an – das Wetter ist besser und wir können auf der Terrasse frühstücken. Ich kann das Frühstück wieder genießen, dann laufen wir noch ein letztes Mal runter zur Koutoubia Moschee. Hier dürfen wir als Touristen nicht rein, aber zumindest von draußen können wir einen Blick auf das Gebäude werfen.

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Am späten Vormittag holt uns unser Transfer ab. Wir haben uns über das Riad einen vertrauensvollen Fahrer organisieren lassen. Für umgerechnet 100€ für uns beide zusammen geht es in einem modernen Van im Privattransfer runter an die Küste. Die Fahrt nach Agadir dauert in etwa 3,5 Stunden und die Landschaft ist wirklich abwechslungsreich und schön.

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Aus Agadir möchte ich euch hier nur eine Hand voll Fotos zeigen, keine Ahnung wo das Hotel die guten Bewertungen her hatte, aber das Restaurant war bei unserer Anreise bereits für die gesamte Woche ausgebucht, unser Zimmer war nicht sauber, das Essen so unspektakulär wie nur irgendwas, dank All inclusive sind die meisten Gäste vom Kaffee direkt auf Gin Tonic umgestiegen. Der wurde in schmutzigen Plastik-Bechern serviert und man musste furchtbar aufpassen – die zumeist russischen Gäste haben dem Barpersonal beigebracht 2/3 Gin mit einem Schuss Tonic zu mischen. Brrr…. Die Hotelanlage war super schön gestaltet, außen hui – innen pfui.

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Unser Highlight war dann wohl die kleine Runde auf dem Kamel Tobi durch die „Sahara“ – auch bekannt als Baustelle hinter den Dünen. Das war aber lustig, vor allem weil ich für Tobi ein paar Äpfel aus dem Hotel geschmuggelt habe. Einen Apfel hat sich sein Besitzer unter den Nagel gerissen. Das tat mir ein bisschen leid, ich hätte doch auch mehr mitgebracht.

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So ging es dann eine Woche später von Agadir direkt mit dem Flieger zurück nach Berlin. Und zumindest Marrakesch bleibt mir in wunderbarer Erinnerung und ist definitiv einen Besuch wert!




Die Weinberge an der Mosel

Die Weinberge an der Mosel – Pressereise

An einem gemütlichen Sommertag saßen wir mit unserem Besuch auf der Terrasse, als uns ein Päckchen zugestellt wurde. Was da wohl drin sei mochte? Eine Flasche Wein war es – ein halbtrockener Riesling von der Familie Langguth Erben Gemeinschaft aus Traben-Trarbach an der Mosel. Dabei lag eine Einladung zur Reise an die Mosel und zum Winzerfest des Weinguts. Kurz haben wir überlegt, halbtrockener Wein ist ja eigentlich nicht so ganz unser Geschmack, aber die süße und liebevolle persönliche Einladung hat uns überzeugt!

Also sind wir am vergangenen Wochenende ins Auto gestiegen und die 700km nach Zeltingen gefahren. Ein netter kleiner Ort an der Mosel, unweit von unserem eigentlichen Ziel, Traben-Trarbach, entfernt. Wir haben Glück und ergattern ein Zimmer mit Blick auf die Mosel. Dort erwartet uns schon ein kleiner Willkommens Gruß.

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Vor dem Zusammentreffen hatten wir noch einen Moment Zeit und sind ein wenig spazieren gegangen, da hat sogar die Sonne kurz raus geschaut und ein paar schöne Bilder ermöglicht. Der Ort selbst ist wirklich süß, viele kleine romantische Häuslein, Gaststätten und Hotels laden zum Verweilen ein.

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Von der Brücke aus hat man einen schönen Blick auf die Weinberge…

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… und überall entdeckt man süße, kleine Details…

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Dann ging es los zum Kennenlern-Abend. Begrüßt wurden wir mit einem Gläschen Sekt, man kam ins Gespräch und hat die anderen Teilnehmer kennengelernt. Viele hatten die Reise durch Punktesammeln über das Jahr zusammengespart und waren dieses Jahr schon zum zweiten Mal dabei. Bekannte Gesichter fallen einem natürlich sofort ins Auge – ich habe mich gefreut Yvonne von Experimente aus meiner Küche samt ihrem Liebsten zu entdecken. Es gibt kleine, vegane Häppchen und Weißwein…

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dann folgt ein Quiz zur Blindverkostung aus schwarzen Gläsern. Unser Team erkennt (so wie alle anderen auch) sofort, in welchem Glas Weißwein, Rosé und Rotwein stecken.

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Weiter geht es mit einem leckeren, kleinen Dessert das uns die liebe Claudia von behyflora gezaubert hat.

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Dann tauchen zwei weitere bekannte Berliner Gesichter auf – Björn von Herzfutter und sein Lieblingsmensch sind ebenfalls mit von der Partie. Es bleibt noch ein Moment Zeit zu quatschen, dann geht es auch schon ab zurück ins Hotel. Am nächsten Morgen soll es schließlich zeitig los gehen!

Tag 2: Nachdem ich in der Nacht mein zweites Kopfkissen doch sehr vermisst habe geht es zum Frühstück. Die Tische sind gut belegt, aber wir finden bei Team Herzfutter noch einen Platz. Das Hotel bietet vegane und vegetarische Aufstriche und Brotbeläge, aber auch für Fleischfresser ist das eine oder andere Scheibchen Wurst und Schinken zu finden. Um 9:30Uhr geht es mit dem Bus Shuttle nach Traben-Trarbach. Dort starten wir unsere Wanderung unseren Spaziergang auf den Weinberg.

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Wir machen immer wieder einen Stopp und uns wird einiges zur Lage, der Ausrichtung des Hanges und der Art der Weinreben erzählt. Wir dürfen rote und weiße Trauben naschen und arbeiten uns Stück für Stück den Hang hinauf.

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Ein kurzer Zwischenstopp um etwas zu trinken, dann steigen wir das letzte Stück direkt zwischen den Weinreben hinauf. Steil ist das da – wenn ich mir vorstelle den ganzen Tag zur Ernte rauf und runter zu steigen bekomme ich schon vom Gedanken daran Muskelkater.

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Auf dem Aussichtspunkt über den Weinreben erwartet uns ein Picknick – lange Bierbänke, Brot, Wurst, Käse, Salat und einige Aufstriche. Dazu natürlich das eine oder andere Gläschen Wein. So ein Picknick mit Aussicht ist doch was tolles, oder?

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Danach versuchen wir uns im Food-Wine Pairing. Zuerst bekommen wir zwei Scheiben die ich ab jetzt sehr sorgfältig aufbewahren werde. Die bieten nämlich ein paar schöne Schlagwörter welche Begriffe geeignet sind um welchen Wein zu beschreiben. Wir erkennen so einige davon wieder und können auch die eine oder andere Note heraus schmecken.

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Wenn nun drei Foodblogger mit ihren Begleitern an so einem Tisch sitzen ist das schon extrem lustig – „nein, nicht die Flasche wegnehmen, ich wollte das noch fotografieren“ war ein Satz der definitiv mehr als einmal gefallen ist. Dann haben wir gepairt – Riesling mit Gouda und Artischocke, einen Cabernet Sauvignon Rosé mit frischen Erdbeeren und Weinbergpfirsichen…

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… die Erben Spätlese mit Wildschweinschinken und getrockneten Tomaten in Öl, den Dornfelder Barrique mit Roastbeef und Zartbitterschokolade. Fazit – Artischocke muss ich unbedingt mal wieder machen, Zitrone macht den Wein zuckersüß, Erbeeren und Rosé sind sexy, ich fand die getrockneten Tomaten toll und abgesehen davon passt die Schokolade super zum Wein, wenn man kein Stück mit Chili erwischt.

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Irgendwie war im Anschluss aber noch keine Aufbruchstimmung und die Mehrheit am Tisch sehr angetan von der Spätlese – da sind wir natürlich keine Spielverderber und trinken mit. Ein eindeutiger Fall von einem Wein, der zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort definitiv seine Berechtigung hat!

Irgendwann haben wir uns dann auf den Weg zurück in den Ort gemacht. Von dort aus ging es mit dem Bus zurück ins Hotel für ein kleines Mittagsschläfchen.

Am Abend haben wir uns auf das Winzerfest gefreut. Das Wetter war etwas wechselhaft und der erste Teil der Veranstaltung sollte im Garten stattfinden – aber man war bestens vorbereitet und hatte große, stabile Zelte und Stehtisch aufgebaut. Wir starten erst einmal mit Wasser, das wird uns aber nicht lange gegönnt – zur Begrüßung gibt es Sekt. Danach wird wieder munter fröhlich kombiniert, wir bekommen einen Büffelmozzarella mit dem Erben Dornfelder Rosé, einen Chaource mit dem Erben Patenschaftsriesling, einen Saint Agur mit der Erben Auslese und einen Cantenar mit dem Erben Spätburgunder. Dazu wird uns ein bisschen etwas über den Käse erzählt und warum die entsprechenden Weine dazu gewählt wurden.

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Jetzt geht es in den Keller – ich liebe solche Locations ja schon alleine wegen der Atmosphäre. Große Fässer, Kerzen, viele kleine Tische an denen wir uns wieder mit den üblichen Verdächtigen zusammen finden.

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Während die anderen sich wieder der Erben Spätlese zuwenden entscheiden wir uns zum Essen für einen trockenen Erben Dornfelder, der im Barrique gereift ist. Es gibt kleine Salate aus dem Glas…

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… einen super leckeren Zwiebelrostbraten, geschmortes Gemüse, Kartoffeln mit Pesto oder Gemüselasagne, da ist für jeden etwas dabei. Besonders unsere Herren am Tisch haben sich riesig über den saftigen Braten gefreut. Da ist der eine oder andere auch noch ein zweites Mal ans Buffet geschlendert.

Die kleinen Dessertgläschen sahen wirklich verlockend aus und wenn man sich bei Frischkäsemousse mit Blütenhonig und karamellisierten Kürbiskernen und Schokoladen-Käsekuchen-Crumble einfach nicht entscheiden kann, dann muss man eben beides probieren.

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Auch hier gibt es ein Quiz in dem unser Weinwissen getestet wird. Unser Tisch schlägt sich tapfer, sicher waren wir nur um Haaresbreite vom Duell der Sieger entfernt…

Danach werden die neuen Weine vorgestellt – in einem Crowd Sourcing Projekt ist das Design für diese zwei Flaschen entstanden. Die durften wir bewundern, aber noch nicht probieren. Äußerlich fanden wir sie auf jeden Fall sehr ansprechend.

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Der Abend neigt sich dem Ende zu, wir verewigen uns noch im Gästebuch bevor wir uns von Verena und den anderen verabschieden.

Am nächsten Morgen sieht man sich nochmal beim Frühstück, dann ist es an der Zeit aufzubrechen.

Ein letzter Blick auf die Weinberge an der Mosel, vielleicht sehen wir sie ja irgendwann wieder!




Flitterwochen auf den Seychellen – Teil 2

Flitterwochen auf den Seychellen – Teil 2

So viele Bilder, so viele schöne Erinnerungen. Ich habe euch ja an dieser Stelle bereits von den ersten Tagen unserer Flitterwochen auf den Seychellen berichtet. Das Hilton Seychelles Labriz Resort ist ein typisches Honeymooner Paradies mit traumhaften Stränden, konstanten 29°C am Tag und 25-26°C in der Nacht. Die Sonne geht gegen 6:30Uhr auf und gegen 18:30Uhr unter.

Aber beginnen wir den Tag von Anfang an – das habe ich bisher glatt vergessen. Von 7Uhr bis 11Uhr gab es Frühstück. Wir haben fast jeden Morgen auf der Terrasse gefrühstückt und den Blick auf das Meer genossen.

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Ich habe mir jeden Morgen einen heißen Ingwertee gewünscht, Bessere Hälfte ist klassisch mit Kaffee in den Tag gestartet. Bei mir gab es dann einen großen Teller buntes Obst, manchmal gefolgt von einem Spiegelei und etwas Speck. Besserer Hälfte hat sich an der Eierstation ein Omlett machen lassen. Es gab Pancakes, Crepes und Waffeln, verschiedene Joghurts, die typische Bacon und Würstchen Ecke, Curryreis oder Spaghetti mit Tomatensauce. Ja, zum Frühstück. Hatten wir nicht, aber hätte man haben können. Es gab eine große „Brotecke“ mit Bio-Sauerteigbroten in verschiedenen Varianten, Toast, Brioche, Zimtkringeln, English Cake, Muffins, Puddingschnecken, Honig in allen Varianten – mein Favorit war der mit Koriander – unzählinge Marmeladen, von Blaubeer, Kirsch und Erdbeer über Mango-Papaya und Melone-Ingwer war alles dabei. Die Käse-Wurst Ecke war recht übersichtlich, aber eigentlich hat es auch hier an nichts gefehlt. Sogar seinen Saft konnte man sich selbst zusammenstellen und frisch pressen lassen.

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Mein letzter Bericht ist mit unserem ersten Tauchgang geendet, also starte ich hier einfach mal mit dem Zweiten. Wir mussten einige Übungen absolvieren und waren auch diesmal wieder eine Stunde unter Wasser. Dort haben wir neben zwei Rochen auch einen „kleinen“ Hai gesehen. Nicht so groß, nur 1,60/1,70m. Diesmal konnte man das Riff noch mehr genießen. Jetzt sind wir PADI Scuba Diver!

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Natürlich wollen wir nicht nur das Meer erkunden. Es gibt drei Wanderungen um die Insel zu erkunden. Eine zu einem weiter entfernten Strand, eine auf den Berg zu den Coco de Mer Palmen und eine zur Schildkrötenbucht. Da keine Paarungszeit war hielt sich die Chance auf Wasserschildkröten an Land in Grenzen, vielleicht hätten wir eine der freilebenden Riesenschildkröten gesehen, aber die Tour hätte ca. 8 Stunden gedauert. Wir entscheiden uns für die Coco de Mer – 1,5 Stunden bergauf… puh, das war anstrengend. Wir haben aber Glück und an diesem Tag hat sich außer uns niemand für die Tour angemeldet. Wir hatten also unsere private Führung.

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Wir sehen Riesen-Tausendfüßler, klettern über Steine und unter umgekippten Bäumen hindurch. Teilweise ist es wacklig, teilweise rutschig, aber wir kommen gut voran. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Wald ist man allerdings ganz schön am Schwitzen. Diesen Berg mussten wir etwas mehr als 3/4 hoch…

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… bevor wir die Stelle erreicht haben an der die Coco de Mer Palmen wachsen. Es sind ungefähr 25 Palmen und ihre Nüsse haben ziemlich charakteristische Formen…

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Nach einem kurzen Picknick geht es wieder zurück ins Hotel. Eine schöne Wanderung die ich nur empfehlen kann.

Und wie ging es kulinarisch weiter. Einen Abend haben wir uns im Teppanyaki Restaurant gegönnt.

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Hier wird direkt auf dem Tisch gegrillt und eine tolle Show geboten…

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Als erstes gibt es einen kleinen Salat, gefolgt von etwas Sushi und einer Misosuppe.

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Danach habe ich gegrillten Lachs, Bessere Hälfte eine Kombination aus Red Snapper und Calamari. Es folgt ein Steak, das allerdings eher medium als medium-rare war und Tiger Prawns, die allerdings auch zwei Minuten kürzer hätten braten dürfen. Alles halb so wild, die Show ist super – die Messer fliegen…

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… der Eierreis wird in Rekordtempo gezaubert. Immer wieder gibt es kleine Botschaften – der Abend vergeht wie im Flug und wir haben unseren Spaß.

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Wir haben einen weiteren Abend im Portobello verbracht – dort gab es nach dem Tomate-Mozzarella Bruschetta als Gruß aus der Küche wieder ein Thunfischtartar mit Zitronensorbet und diesmal ein Steinpilzrisotto für mich und Lammchops mit Polenta für Bessere Hälfte. Die Polenta war nicht so unser Fall, der Rest dafür umso besser. Als Dessert hatten wir beide den Caprese Cake.

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 Die Tage verbringen wir abwechselnd schnorchelnd, in der Hängematte liegend…

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… mit ausgedehnten Strandspaziergängen…

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… oder einfach mit einem Buch auf der Veranda. Bei Ebbe zieht sich das Wasser manchmal unglaublich weit zurück, dann sieht man die Jungs vom Hotelpersonal am Riff kleine Polpos für das Abendessen sammeln.

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Den Sonnenuntergang sieht man auf unserer Seite der Insel leider nicht. Dafür einen wunderschönen Sonnenaufgang. Der kündigt sich kurz nach 6Uhr an…

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… und zeigt sich dann in seiner vollen Schönheit.

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Wir machen einen dritten Tauchgang an einem anderen Riff, wo wir Moränen, Barakudas, Napoleonfische, riesige Büffelkopf-Papageienfische, gelbe Thunfische und so unglaublich viel mehr sehen. Eins ist klar, das Tauchfieber hat uns infiziert.

Die Nachmittage enden meistens an der Poolbar. Wir konnten fast immer eins der zwei Pavillons ergattern…

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… und der Singapur Sling war unser Favorit unter den Cocktails. Dazu gab es Chips oder andere Snacks – so konnte man die Zeit bis zum Abendessen gut genießen.

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Der Blick auf das Meer war hier aber auch einfach zu schön…

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Außerdem sind die Flughunde jeden Abend über uns gekreist, von Baum zu Baum geflogen und waren einfach wunderschön zu beobachten. Aber Achtung – so lange der Kopf nach unten hängt ist alles gut, zeigt das Köpfchen auf einmal nach oben sollte man nicht darunter stehen!

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Bei unserem nächsten Besuch im Sakura hat Bessere Hälfte als Vorspeise die Tom Kha Gai genommen, die sehr lecker war. Ich war doch etwas überrascht, dass man für umgerechnet 5€ Aufpreis nur ein einzelnes Sushi-Häppchen bekommt. Aber lecker war es. Er hatte dann den knusprig gebratenen Schweinebauch, ich gegrillte grüne Muscheln. Als Dessert gab es wieder die gebackene Banane und das Vanilleeis.

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Auch unser Houskeeping Guy – Saravana – hat sich immer wieder etwas Neues für uns einfallen lassen. Und ich möchte hier jetzt kein *hüstel* hören…!

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Am Vorletzten Abend hatten wir nochmal einen Tisch im Portobello reserviert. Die Karte hatte gerade gewechselt und wir haben noch ein paar neue Leckereien entdecken können. Es gab Bruschetta mit Gemüsemix und Parmesan, ein Duo von Thunfisch (gebraten und als Tartar mit Zitronensorbet) als Vorspeise für mich und das Rindercarpaccio für Bessere Hälfte. Ich hatte als Hauptgang den „catch of the day“ – einen perfekt gebratenen Red Snapper mit einer gefüllten Tomate, Bessere Hälfte hatte die gefüllte Hähnchenbrust. Zum Dessert gab es Tiramisu und sizilianische Cannoli. Super lecker kann ich da nur sagen.

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Die Zeit vergeht wie im Flug und schon steht die Letzte von 12 traumhaften Nächten an. Irgendwie ist ganz klar, dass wir den letzten Abend mit kreolischer Küche im Grann Kaz ausklingen lassen möchten.

Wir starten mit dem Oktopussalat, gefolgt von einer Krabbensuppe. Die wurde ganz schlicht serviert, kein Schnickschnack, kein Kräutlein – einfach am Tisch auf die zwei Suppenschalen verteilt. Sie hat großartig geschmeckt. Danach hatten wir den gebratenen Red Snapper und ein sehr leckeres Hähnchencurry. Nach dem Kokosnougat mit Mangosorbet hatten wir diesmal einen Zimtrum zum Abschluss. Da hat man es mit der Menge im Glas aber mehr als gut mit uns gemeint – das waren gut und gerne 8-10cl…

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Der letzte Tag… wir müssen abreisen. Irgendwie wünscht man sich doch noch 2-3 Nächte herbei. Nochmal ins Meer, nochmal in die Hängematte. Es wäre so schön. Aber nein, es geht zur Ablegestelle.

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Wir fahren mit dem Boot nach Mahé und geben am Flughafen unsere Koffer ab. Wenn ein Schloss dran ist kann man das bei der Polizei machen. Ein netter Service. Da wir noch knappe 5 Stunden bis zum Abflug haben und der Flughafen nicht allzu viel bietet fahren wir mit dem Taxi nach Eden Island, einem kleinen Hafen mit ein paar Restaurants und Souvenirläden.

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Nett ist es hier und wir shoppen noch ein paar Kleinigkeiten und essen eine Pizza. Die haben hier eine nette Einstellung zum Wein!

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So enden unsere Flitterwochen, aber wir haben auf Silhouette zwei traumhafte Wochen verbracht und dort zauberhafte Flitterwochen verlebt. Ein Reiseziel, dass ich nur empfehlen kann!

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Flitterwochen auf den Seychellen

Flitterwochen auf den Seychellen

Flitterwochen – der Urlaub direkt nach der Hochzeit. Ein Urlaub, der bis zum letzten Moment eigentlich eher im Hintergrund stand, weil sich alles um den einen großen Tag drehte. Und der Urlaub, der trotzdem so lange ersehnt war – denn wenn man im Flieger in die Flitterwochen sitzt, dann ist man endlich verheiratet. Die Hochzeit ist ganz wunderbar gewesen – wir haben bis 3Uhr in der Nacht gefeiert und am nächsten Morgen um 11Uhr unsere restlichen Sachen aus der Location abgeholt. Um 17:30Uhr stand das Taxi zum Flughafen vor der Tür. Wir hatten gute 20 Stunden Flug und Reise vor uns – von Berlin nach Frankfurt und über Addis Abeba nach Mahé, auf die Hauptinsel der Seychellen. Von dort dann weiter mit dem Boot nach Silhouette Island.

Überspringen wir den Flug – ich sage nur so viel: wenn euch jemand im Reisebüro erzählt, dass Air Ethiopia im Kommen wäre und Addis Abeba das neue Drehkreuz wird… dreht euch um und verlasst das Reisebüro.

Das Hotel Hilton Seychelles Labriz haben wir uns vorab selbst ausgesucht. Ein traumhaftes 5 Sterne Hotel, das einzige Hotel auf einer traumhaften Insel. Silhouette ist unser Ziel – hier wollen wir die Flitterwochen verbringen.

Könnt ihr euch vorstellen, wie überrascht ich war, als ich im November bei Mara einen Reisebericht über die Seychellen gefunden habe und mir dachte: „Hey, das ist doch unsere Insel!?!“ Kurz danach war das Hotel in einem der vielen Hochzeitsmagazine die ich durchstöbert habe als Traumziel angegeben – in solchen Momenten ist man sicher, dass man sich richtig entschieden hat.

Umso mehr habe ich mich auf unsere 12 Nächte gefreut. Ein Urlaub, der für uns ganz untypisch war. Kein großes hin und her, keine Rundreise, kein Mix aus Stadt, Wein, Essen und Strand – nein, einfach nur 12 Nächte an einem Ort. Das rundum sorglos Paket. Relaxen, die Sonne genießen und entspannen. Einmal im Leben, weil die Flitterwochen anders sein sollten als unser normaler Urlaub.

So sind wir am Sonntag um 16Uhr auf Mahé gelandet. Vom Flughafen ging es mit dem Bus zum Hilton Jetty – hier wurden wir mit einem leckeren Bananen-Ingwer Erfrischungsgetränk und ein paar Stückchen schokoladig-nussigen Brownies begrüßt. Dann sind wir mit dem Boot zu unserer Insel gefahren.

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Die Fahrt dauerte nicht lange – wir haben den Blick auf die vielen Inseln genossen und den Sonnenuntergang bewundert. Nach nur 40 Minuten sind wir dann auf Silhouette angekommen.

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Als Neuankömmlinge wurden wir vom Hotelteam begrüßt und im Buggy durch die Anlage gefahren.

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Es gab viele Informationen über die Restaurants, Ausflüge und die Insel, dann hat man uns an unserer Beachfront Villa, der Nummer 241, abgesetzt. Das Zimmer war wunderbar hergerichtet – wir waren sofort verliebt in die Rainshower-Außendusche, das großzügige Bad, die hohen Decken und die traumhafte Veranda.

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Für uns Honeymooner stand ein Fläschlein Prosecco zusammen mit ein paar hausgemachten Pralinen bereit – da fällt uns der ganze Reisestress von einer Sekunde zur nächsten von den Schultern.

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Am ersten Abend essen wir im Cafe Dauban. Hier gibt es jeden Abend ein neues Themenbuffet, das sich allerdings von Woche zu Woche wiederholt. Das Essen hier ist kein kulinarisches Highlight, ich würde es mal massenkompatibel nennen. Nicht zu scharf, nicht zu würzig, nicht zu salzig, aber eine große Auswahl an unterschiedlichen Speisen und ein ausgesprochen aufmerksamer Service. Insgesamt haben wir 4 Buffet-Abende mitgemacht, die restlichen Abende hatten wir einen Tisch in einem der 4 wunderbaren Themenrestaurants des Hotels.

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Den ersten Tag haben wir genutzt um die drei Strände zu erkunden, die man alleine zu Fuß erreichen kann. Die Laufzeit 10, 15 und 30 Minuten war zwar etwas optimistisch angegeben, aber es hat sich gelohnt. Hin und zurück waren wir in etwa 4 Stunden unterwegs. Zum Glück hatten wir eine Flasche Wasser dabei. Zu Beginn ist der Weg noch klar erkennbar. Dann wird er immer verwilderter. Wir sehen unsere ersten Flughunde, zahlreiche Eidechsen und Krebse.

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Umso schöner ist es, als wir den ersten Strand erreichen. Sonne und Wölkchen wechseln sich an diesem Tag ab – trotzdem sind es wie an jedem Tag 29°C und es weht ein laues Lüftchen. Das Wasser hat angenehme 26°C – was will man mehr? Wir tapsen durch die Wellen und über die Steine.

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Besonders schön ist der dritte Strand. Und an keinem der Strände treffen wir andere Urlauber – einen einsameren Traumstrand kann man sich kaum wünschen!

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Hier gehen wir baden und machen Fotos von den vielen kleinen und großen Krebsen mit Häuschen…

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… und auch von denen ohne Häuschen…

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…bevor wir uns dann langsam wieder auf den Rückweg zum Hotel machen.

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Dort genießen wir den Nachmittag auf unserer Veranda und hüpfen ab und an ins Meer.

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Am Abend haben wir einen Tisch im Restaurant Sakkura reserviert. Hier gibt es asiatische Küche. Bessere Hälfte hat zur Vorspeise mariniertes Hähnchen das im Bambusblatt frittiert wurde. Etwas kompliziert zu essen – als wir fragen ob es einen Trick gibt um die kleinen Päckchen zu öffnen empfiehlt man uns das mit den Händen zu tun. Wir sollen unbesorgt sein, danach bringt man uns nochmal aromatisierte Erfrischungstücher um die Finger sauber zu machen. Ich habe einen leichten Papayasalat mit Garnelen, gefolgt von einem wunderbar gebratenen Red Snapper in Miso-Sauce, der hier fast immer der „catch of the day“ ist. Bessere Hälfte hat als Hauptgericht ein tolles grünes Hähnchencurry. Bei der Bestellung wurde ihm bereits gesagt, dass das etwas schärfer ist – da wir da absolut unempfindlich sind war das überhaupt kein Problem, die Info war aber wirklich sehr nett. Als Dessert gab es dann gebackene Banane mit Vanilleeis – süß, klebrig, lecker, da kann man nichts mit falsch machen.

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Am zweiten Tag gehen wir das erste Mal schnorcheln. Für mich war es allgemein das erste Mal, dass ich geschnorchelt bin – war aber einfacher als erwartet und somit habe ich meinen indirekten Eignungstest für den geplanten Tauchkurs bestanden. Das Meer ist an unserem Strand recht flach. Auch bei Flut ist es kaum mehr als Hüfttief. Durch das auslaufende Riff kann man aber viele kleine Fische und hinten am Riff auch einige Seeigel sehen. Badeschuhe sind außerdem empfehlenswert – durch die Korallen und Granitsteine muss man sonst ganz schön aufpassen wo man hintapst. Von unserer Villa haben wir direkten Zugang zum Strand. Hier könnte man sich die Strandliegen mitnehmen, wir liegen aber viel lieber in der Hängematte oder sitzen auf der Veranda.

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Am Nachmittag erwartet uns im Spa eine 1-stündige balinesische Massage. Das drumherum ist einfach perfekt – man wird mit einem Gläschen Zimt-Eistee in Empfang genommen und füllt einen kurzen Fragebogen aus ob man Verletzungen, Beschwerden oder Verspannungen hat. Der Zimt-Tee selbst dient dabei der Entspannung. Dann wird man zu den Umkleiden begleitet wo man sich umzieht. Von dort aus geht es ein paar Stufen weiter den kleinen Berg hinauf in den nächsten Ruhebereich – hier erwartet uns ein Zitronengrastee (diesmal warm), entspannende Musik und ein paar Geckos flitzen schüchtern umher. Wieder werden wir abgeholt und ich lasse mir gleich erstmal erklären wie die zwei Tees gekocht werden. Keine Sorge – das erfahrt ihr in den nächsten Tagen auch noch, versprochen! Das letzte Häuschen ist die pure Entspannung. Die Temperatur ist nicht zu warm und nicht zu kalt, trotzdem fragt man uns ob es für uns so angenehm ist. Nach einem kurzen Fußbad dürfen wir auf den nebeneinander stehenden Liegen Platz nehmen und unsere Massage genießen. Gesprochen wird nur in leisestem Flüsterton und auch nur um zu fragen: „ist der Druck in Ordnung?“ Nach dieser Stunde ist aller Stress von den Hochzeitsvorbereitungen wie weggewischt.

Auf dem Rückweg laufen wir am Strand entlang – die Anlage erstreckt sich vom Hafen aus ungefähr einen Kilometer den Strand hinunter. Man kann sich aber auch jederzeit einen Buggy kommen lassen. Wir genießen aber meistens unsere Spaziergänge am Meer.

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An diesem Abend essen wir wieder im Cafe Dauban – es gibt ein BBQ Buffet mit vielen verschiedenen Gerichten.

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Viel netter ist es aber am nächsten Abend – da haben wir einen Tisch im Portobello reserviert. Das Portobello ist ein italienisches Restaurant mit einer großartigen Küche.

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Ich bin eigentlich niemand, der immer das Gleiche bestellt – aber für die Vorspeise, ein Thunfischtartar mit Zitronensorbet – habe ich da gerne eine Ausnahme gemacht. Das war so unglaublich gut, dass ich es in den nächsten Tagen unbedingt nachmachen muss. Aber zum vollen Programm – auch hier gibt es drei Gänge. Vorab allerdings einen Gruß aus der Küche und ein Tellerchen mit verschiedenem Brot, Olivenöl und Olivenpaste. Ich habe dann das Thunfischtartar, Bessere Hälfte das gegrillte Hähnchen mit Apfel.

Für mich gibt es als Hauptgang die Seafood Linguini, als ich gefragt habe ob die Pasta hausgemacht ist wirkte man fast getroffen – selbstverständlich ist sie hausgemacht! Die waren einfach toll und Bessere Hälfte’s Steak war perfekt medium-rare gebraten. Meine Passionsfrucht-Minz Panacotta war ein netter Abschluss, der schokoladige Capresekuchen mit dem Sorbet zum Niederknien.

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Auch am folgenden Tag genießen wir den Strand und das Meer – außerdem melden wir uns für den Tauchkurs an. Super aufregend! Wir bekommen für die Theorieprüfung auch gleich Lektüre mit und sind an diesem Nachmittag ausgesprochen fleißig am Lernen. Erforderlich ist ein Theorieteil über 3 Module, zwei Tauchgänge im Trainingspool und zwei im „echten Wasser“.

Am Abend geht es dann in das kreolische Restaurant, das Grann Kaz. Es ist nahe der Anlegestelle im ehemaligen Herrenhaus des Plantagenbesitzers eingerichtet.

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Hier kann man in traumhafter Atmosphäre auf der Terrasse sitzen (oder auch drinnen – ganz wie man möchte). Die obere Etage ist eine Art kleines Museum mit den historischen Möbeln, Lampen und Schreibtischen. Wirklich sehr nett gestaltet.

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Hier habe ich mich in die kreolische Küche verliebt. Teilweise ganz schlicht, teilweise so raffiniert und voller Gewürze – aber immer darauf bedacht alle Aromen zur Geltung zu bringen. So würde ich das Essen hier beschreiben. Was lustig ist: man muss sich einigen. Es gibt 5-Gänge und alle werden für zwei Personen serviert.

Wir entscheiden uns also für einen Salat mit geräuchertem Blue Marlin, gefolgt von einer Fisch Bouillabaise mit feiner Zimtnote. Danach gibt es einen im Bananenblatt gegarten job fish – auf meine Frage was für ein Fisch das ist erklärt man mir es wäre ein länglicher Fisch mit weißem Fleisch. Der wird probiert und ist wirklich sehr gut. Eine passende Übersetzung habe ich leider nicht gefunden, es scheint aber auch ein Snapper zu sein. Danach gibt es ein leckeres, scharfes Rindercurry und als Dessert Kokosnougatkugeln und Passionsfruchtsorbet. Wir lassen uns dann noch von einem Glas Rum überzeugen – der wird auf der Insel gemacht und ist wirklich sehr gut gewesen. Wir haben uns allerdings ein Glas Orangenrum geteilt, 4cl sind doch eine ganze Menge. Den Rückweg laufen wir zu Fuß – es ist zwar dunkel, aber die 12 Minuten tun uns nach diesem reichhaltigem Essen wirklich gut.

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Am nächsten Morgen habe ich mir sicherheitshalber von der Rezeption eine Waage gewünscht… nur um Zuhause keinen Schreck zu bekommen… ihr versteht schon was ich meine.

Der nächste Vormittag beginnt mit einem Trainingstauchgang im Pool. Wir werden versenkt und machen viele Übungen. Am Nachmittag geht es dann schon raus ans Riff. Alleine die Fahrt dorthin ist wunderschön – wir sehen die Flughunde an der Küste entlang fliegen. Am Black Rock wird dann getaucht. 12m tief und eine Stunde unter Wasser. Wir sehen eine Schildkröte, hunderte bunte Fische, einen großen Polpo und wunderschöne Korallenriffe. Wir können den zweiten Tauchgang kaum erwarten!

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Hier mache ich eine kurze Pause – Teil 2 findet ihr hier!

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