Schnelle Thunfischpasta aus dem Vorratsschrank

Heute habe ich mal wieder ein ganz flottes Pastarezept für euch gezaubert. Na gut, eigentlich habe ich es für den kleinen Mann gezaubert und der hat die Nudeln restlos verputzt, aber zumindest das Rezept kann ich mit euch teilen. Ein großer Vorteil dieser schnellen Thunfischpasta aus dem Vorratsschrank ist, dass man die Zutaten meistens schon im Haus hat und mit wenigen Handgriffen ein unkompliziertes Abendessen auf den Tisch bringen kann. Werft doch mal einen Blick in euren Schrank, vielleicht habt ihr die nötigen Zutaten ja auch schon im Haus!



Schnelle Thunfischpasta aus dem Vorratsschrank

Zutaten für 3 Personen:

250g Farfalle, hier Vollkornpasta

1 EL Tomatenmark

etwas Olivenöl

1/2 Zwiebel

1 Dose Thunfisch

Pfeffer & Salz

50g TK Erbsen

Zubereitung:

Einen Topf Salzwasser für die Nudeln zum kochen bringen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. 

Die Pasta ins Wasser geben und al dente kochen. Nach ca. 4 Minuten die gefrorenen Erbsen dazu geben.

In einer kleinen Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebel glasig andünsten. Das Tomatenmark einrühren und kurz mit anrösten. Den Thunfisch klein zupfen und ebenfalls dazu geben. Alles mit einer Tasse Nudelwasser ablöschen und mit Pfeffer und Salz würzen. Kurz köcheln lassen. 

Die Nudeln mit den Erbsen durch ein Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. 

Die Thunfischsauce aus der Pfanne in den Topf geben und alles gut vermengen. 

Die Pasta mit Pfeffer und Salz abschmecken und sofort servieren.

Schnell und lecker!

Schnelle Thunfischpasta aus dem Vorratsschrank




Typische Berliner Currywurst

Typische Berliner Currywurst

Was macht so eine waschechte Berliner Currywurst eigentlich aus? Ist es die Wurst als solche? Mit Darm oder ohne? Daran scheiden sich die Geister. Manche schwören auf das Curry 36 in Kreuzberg, andere auf Konnopke. Ich bin eigentlich kein großer Fan der Currywurst und so lange ich eine frisch gegrillte Wurst bekomme recht zufrieden. Bei Curry 36 machen sie außerdem verdammt gute Pommes – also wäre das im Zweifelsfall mein Favorit. Was für mich aber das eine und einzige ultimative Kriterium ist an dem alles scheitern kann ist eine frisch gemachte Currysauce die unbedingt warm auf die Wurst kommt. Nichts ist schlimmer als so ein liebloser Klecks kalter Curryketchup – da schüttelt’s mich! Wenn ihr also auch mal Lust habt die Currywurst zuhause zu machen, dann solltet ihr unbedingt einen warmen Klecks von dieser Sauce darüber geben – die ist nämlich wirklich gut! Dazu gab es hausgemachte Pommes, so kann Fastfood schmecken…

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Zutaten für 2 Personen:

4 Bratwürste, Sorte ganz nach Geschmack

Für die Sauce:

2 Schalotten

2 große Knoblauchzehen

etwas Öl

3 eingelegte, geröstete Paprika

1/2 Tube Tomatenmark

2 kleine, rote Chilis

200ml Sud aus dem Paprikaglas

500ml Gemüsebrühe

2 TL scharfes Paprikapulver

1/2 EL scharfes Currypulver

1 Prise Salz

Für die Pommes:

6 Kartoffeln

300ml Sonnenblumenöl

2 TL mildes Paprikapulver

1 TL Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Stifte schneiden. Je nach Lust und Laune vorab schälen oder nicht.

Die Schalotten und die Knoblauchzehen in Würfel schneiden und im Öl anschwitzen. Die Paprika und die Chilis etwas klein schneiden und mit in die Pfanne geben. Das Tomatenmark zufügen und alles zusammen etwas anrösten.

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200ml Sud aus dem Paprikaglas dazugeben und kurz bei hoher Hitze einkochen lassen. In dieser Zeit in einer zweiten Pfanne oder einem breiten Topf das Öl für die Pommes erhitzen.

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Die Pommes in zwei Portionen frittieren sobald das Öl ca. 180°C erreicht hat. Die einreduzierten Currysauce mit Brühe auffüllen und nochmals etwas einkochen lassen.

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Wenn die Sauce eine dickliche Konsistenz hat mit Paprikapulver und Curry würzen, dann kommt sie in den Becher für den Stabmixer und wird fein püriert bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Salz dazu geben.

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Die Pommes kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Während die zweite Runde frittiert die Bratwürste braten.

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Für die Pommes das Salz mit dem milden Paprikapulver vermischen. Pommes und Würzsalz in eine Schüssel geben und gut durchschütteln.

Die fertig gebratenen Würste aufschneiden und zusammen mit den Pommes auf einen ausreichend großen Teller geben. Die Currysauce je nach persönlicher Vorliebe über oder neben die Wurst geben.

Wurst, Pommes und Sauce restlos verputzen!

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Türkisch inspirierter Nudelsalat

Türkisch inspirierter Nudelsalat

Ich probiere ja gerne immer wieder mal etwas Neues aus – besonders wenn es mich regelmäßig anlacht und ich mir denke „das kannst du doch auch mal selber machen“. So auch dieser Nudelsalat, den ich regelmäßig in einem türkischen Gemüseladen in Charlottenburg sehe und auch das eine oder andere Mal mitgenommen habe. Und mein türkisch inspirierter Nudelsalat mit Oliven und Paprika passt dabei auch ganz wunderbar zu Mellis aktueller Station ihrer vegetarischen Weltreise – der Türkei. Wenn das mal kein Grund ist ihn endlich hier mit euch zu teilen!

Türkisch inspirierter Nudelsalat - türkischer NUdelsalat

Zutaten als Beilage für 6-8 Personen:

400g Farfalle

2 EL Olivenöl

3 EL milder Ajvar

1 EL Tomatenmark

2 Hand voll grüne Oliven (entsteint)

2 Frühlingszwiebeln

1 Bund Rucola

1 Knoblauchzehe

1 rote (Spitz-)Paprika

Pfeffer & Salz

1 große Zitrone

100g Schafskäse

1/2 Bund Petersilie

Zubereitung:

Für die Nudeln einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Pasta darin al dente kochen. In dieser Zeit das Gemüse vorbereiten. Rucola und Petersilie klein hacken, die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden, den Knoblauch und die Paprika fein gewürfelt, die Oliven halbiert und der Schafskäse zerbröseln.

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Das Olivenöl mit dem Ajvar und dem Tomatenmark verrühren. Wer es gerne etwas pikanter mag kann noch Harissa untermischen, ich hatte hier sensible Gäste und habe den Salat deshalb etwas milder gehalten.

Den Ajvar-Mix mit Pfeffer, Salz und dem Zitronensaft verrühren. Die abgekühlte Pasta nochmal unter fließend kaltem Wasser auflockern, gut schütteln um das überschüssige Wasser abtropfen zu lassen und mit dem gewürzten Ajvar vermengen.

Die Farfalle unter das vorbereitete Gemüse heben und den türkisch inspirierten Nudelsalat wenigstens 30 Minuten ziehen lassen. Nochmal abschmecken und bei Bedarf mit etwas Salz, Pfeffer oder Zitronensaft würzen.

Mein türkisch inspirierter Nudelsalat passt wunderbar zum Grillen oder als Mittagessen im Büro – da der Salat mit Öl angemacht ist und nicht mit Mayo oder ähnlichem ist er nicht sonderlich Hitze empfindlich und kann gut transportiert werden.

Türkisch inspirierter Nudelsalat - türkischer NUdelsalat

Lasst es euch schmecken!

Türkisch inspirierter Nudelsalat - türkischer NUdelsalat

Vegetarische Weltreise - Türkei




Parma-Parmesan-Bagel mit Rucola und tomatigem Frischkäse

Parma-Parmesan-Bagel mit Rucola und tomatigem Frischkäse

Dieser Bagel ist nachgebaut – von meinem ultimativen Lieblingsbagel, dem Parme Sano bei Bagel Brothers in Leipzig. Ok, ich fahre nicht wegen dem Bagel nach Leipzig sondern bin dort alle paar Wochen mal beruflich unterwegs – aber wenn ich dort bin hole ich mir für die Mittagspause immer diesen Bagel… ich kann einfach nicht anders. Jetzt war es an der Zeit ihn mal selber zu machen. Einen Oregano-Parmesan Bagel habe ich zwar nicht, der wurde durch einen 4-Korn Bagel ersetzt, aber den Rest habe ich verdammt gut hinbekommen…

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Zutaten für 2 Personen:

80g Frischkäse

1 TL getrockneter Oregano

1 EL Tomatenmark

Pfeffer & Salz

2 Bagel

6 Scheiben Parmaschinken

2 Hand voll Rucola

50g Parmesankäse

Zubereitung:

Ich gebe den Frischkäse in ein Schälchen und rühre das Tomatenmark, den Oregano, Pfeffer und Salz ein. So lange rühren bis das Tomatenmark und der Frischkäse sich zu einer glatten Créme verbunden haben. 10 Minuten ziehen lassen.

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Die Bagels 4 Minuten bei 200°C im Ofen aufbacken. Aufschneiden und sowohl den Boden als auch den Deckel großzügig mit dem tomatigen Frischkäse bestreichen. Den Boden mit 1 Hand voll Rucola pro Bagel belegen.

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Für jeden Bagel brauche ich 3 Scheiben Parmaschinken. Die werden dann leicht überlappend kreisförmig auf dem Rucola platziert. Vom Parmesan ein paar große Späne abhobeln und auf dem Schinken verteilen.

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Den Deckel aufsetzen und leicht andrücken.

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Je nach Lust und Laune kann man den Bagel jetzt halbieren, dadurch kann man ihn etwas leichter essen, oder man beißt einfach herzhaft hinein.

Schmeckt wie das Original – ich bin glücklich und zufrieden!

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Gänse Spirelli

Gänse Spirelli

Wie schon berichtet habe ich die Reste vom Gänsebraten in zwei Portionen eingefroren. Einen Teil habe ich bereits für meine Tomatensuppe mit Gänsebraten verwertet, die zweite Portion habe ich in dieser Pasta eingesetzt. Das geht natürlich auch mit allen anderen Bratenresten und ist schnell und unkompliziert.

Gänse Spirelli

Zutaten für 2 Personen:

200g Bratenreste (hier vom Gänsebraten)

40 ml Olivenöl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

7-8 Champignons

1 TL getrocknete Kräuter der Provence

Pfeffer & Salz

2 EL Tomatenmark

2 TL Paprikamark

1/2 Zitrone (nur den Saft)

200g Spirelli

Optional:

etwas frisches Basilikum

Zubereitung:

Ich koche die Spirelli in einem ausreichend großen Topf mit Salzwasser bis sie al dente sind. In dieser Zeit werden Zwiebel und Knoblauch fein gewürfelt und mit etwas Olivenöl angebraten bis die Zwiebeln glasig werden. Dann kommen die geviertelten Champignons dazu. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Als nächstes kommen die (aufgetauten) Reste vom Gänsebraten in den Topf. Kurz umrühren und das Olivenöl, Tomatenmark, Paprikamark, die getrockneten Kräuter und den Zitronensaft dazu geben.

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Alles ordentlich umrühren, bis sich das Tomatenmark vollständig in der Sauce verteilt hat. Jetzt sollten auch die Nudeln so weit sein. Ich gebe 1/2 Tasse vom Nudelwasser zur Sauce. Dann gieße ich die Nudeln ab, schüttle sie im Sieb ordentlich trocken und gebe sie zurück in den Nudeltopf. Da kommt auch die Sauce mit rein. Nudeln und Sauce gut miteinander vermischen, dann kann die Pasta angerichtet werden. Ich habe noch ein paar frische Basilikumblätter auf der Pasta platziert, die haben dem Ganzen eine frische Note verliehen.

Fertig!

Gänse Spirelli

Gänse Spirelli

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Paprika Brotschnecke

Paprika Brotschnecke

Diesen Monat wurde der 53. Bread Baking Day unter dem Motto „Swirly Bread“ – „Brot mit Wirbeln/Mustern“ ausgerufen. Das Thema ist super und von mir gibt es dazu diese Paprika Brotschnecke.

Edit: ich hätte nie damit gerechnet, dass diese Paprika Brotschnecke bei euch so beliebt sein wird! Das Rezept habe ich mittlerweile ein klein Wenig überarbeitet und das Ergebnis ist einfach genial – eine super flauschige, saftige und würzige Brotschnecke die von der Konsistenz her ein bisschen wie ein Toastbrot ist. Der Teig ist deutlich luftiger und fluffiger als in der ursprünglichen Version, damit das Brot trotzdem in Form bleibt wird es jetzt in einer ganz normalen Kastenform gebacken. 

Paprika-Brotschnecke

Zutaten für eine 24cm Kastenform / 10 dicke Scheiben:

410g Weizenmehl, Typ 550

21g frische Hefe

10g Salz

270 ml Wasser

2 EL Tomatenmark

1 TL Paprikapulver

30g kalte Butter

Für die Füllung:

2 Lauchzwiebeln

ca. 4-5 EL Ajvar, oder:

100g gegrillte, eingelegte Paprika

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Das Mehl und die klein gebröselte Hefe in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Salz, Tomatenmark und Paprikapulver dazu geben und als letztes das Wasser in die Rührschüssel geben. Den Teig 5 Minuten auf kleiner Stufe verkneten, dann die kalte, in kleine Stücke geschnittene Butter dazu geben und alles für weitere 2-3 Minuten auf höherer Stufe (bei meiner Kitchen Aid* Stufe 3 von 12) zu einem weichen, glatten Teig verkneten.

Den Teig abgedeckt 45 Minuten gehen lassen, auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mal falten und nochmal 45 Minuten gehen lassen.

Während der Teig ruht wird die Füllung vorbereitet. Die Lauchzwiebel grob zerteilen und mit der Paprika, dem Knoblauch, Pfeffer und Salz in einen kleinen Mixer geben. Zu einer würzigen Sauce mixen und kurz beiseite stellen. Alternativ kann man die sehr fein gehackte Lauchzwiebel auch direkt unter einige Löffel Ajvar rühren.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 2cm dick ausrollen. Die Teigbahn sollte in etwa so breit wie die Kastenform sein.

Paprika-Brotschnecke

Den Teig gleichmäßig mit der Paprikapaste bestreichen und vorsichtig aufrollen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen und die gefüllte Teigrolle hinein heben.

Die Paprika Brotschnecke nochmal 30 Minuten im Backofen im Gärmodus oder 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Das Brot bekommt einen kalten Start im Ofen – dafür direkt vom Gärmodus in den Brotbackmodus wechseln (alternativ ein leeres Backblech unten in den Ofen schieben und von Zeit zu Zeit durch Zugabe von heißem Wasser Schwaden erzeugen). Die Temperatur auf 180°C erhöhen und das Brot insgesamt 45-50 Minuten backen. Das fertige Brot aus dem Ofen holen…

Paprika-Brotschnecke

… und samt Backpapier aus der Form heben. Mit einem Küchenhandtuch bedeckt vollständig auskühlen lassen – dadurch wird die Kruste etwas weicher, so wie es für ein Toastbrot typisch ist.

Das Brot in dicke Scheiben aufschneiden und innerhalb von zwei Tagen verputzen. Zum Einfrieren eignet es sich nicht ganz so gut.

Paprika-Brotschnecke

Genießt dieses „swirly bread“!

Paprika-Brotschnecke




Bulgursalat

Bulgursalat

Dieser Bulgursalat war schon so oft mit auf Partys, Grillfeiern und sonstigen Events – jetzt bekommt er endlich sein eigenes Rezept. Super lecker und leicht gemacht. Durch die Paprikawürfel bekommt er ein wenig biss.

Bulgursalat

 Zutaten:

500g Bulgur

1,5l Hühner- oder Gemüsebrühe

Salz & Pfeffer

1 großes Bund Petersilie

5 Knoblauchzehen

5 EL Tomatenmark

2 EL Paprikamark

75ml Olivenöl

3-4 Frühlingszwiebeln

3 bunte Paprika

2-3 EL Limettensaft

Zubereitung:

Den Bulgur nach Packungsanleitung kalt abbrausen und in kräftiger Brühe aufkochen. 7-8 Minuten köcheln lassen und dann vom Herd nehmen. Abkühlen lassen bis der Bulgur noch leicht lauwarm ist.

In dieser Zeit die Petersilie kleinhacken und die Frühlingszwiebel in feine Ringe und die Paprika in kleine Würfel schneiden. Mit Tomatenmark, Paprikamark und Olivenöl verrühren und einen Schuß Limettensaft dazugeben. Die Knoblauchzehen pressen und ebenfalls untermengen.

Den abgekühlten Bulgur unter die Petersilie-Öl Masse heben. Mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und je nach Geschmack noch mit etwas Chilipulver eine leichte Schärfe verleihen.

Den Bulgursalat am besten noch ein bis zwei Stunden ziehen lassen und dann nochmals final abschmecken.

Der Salat kann auch wunderbar am Vortag zubereitet und dann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dann sollte er vor dem Essen aber ausreichend Zeit haben um auf Raumtemperatur zu kommen.

So leicht geht das – Fertig!

Bulgursalat_03-13

Und weil der Salat so schön rot ist passt er wunderbar zum Monat August im Cookbook of Colors!
 




Tapas – Venusmuscheln in Tomatensauce

Tapas – Venusmuscheln in Tomatensauce

Weiter geht es mit den Tapasrezepten – wie bereits berichtet gab es Chorizo Chips, Meeresfrüchte-Salat, Venusmuscheln in Tomatensauce, Schweinefilet mit getrockneten Tomaten, kleine Polpos in scharfer Tomatensauce, Lamm mit Anis, Mini-Paprika mit Frischkäsefüllung und Schweinespieße mit Bananensauce. Ein paar von den Venusmuscheln sind im Meeresfrüchte Salat gelandet, den Rest nehme ich hier für diese Venusmuscheln in Tomatensauce.

Zutaten:

1 kg Venusmuscheln

150g Pizzatomaten

1 EL Tomatenmark

1 TL Paprikamark

3 Zweige Thymian

1 kleines Bund Basilikum

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Venusmuschel werden zuerst kurz gewässert und dann unter fließendem Wasser ordentlich abgeputzt. Offene Muscheln die sich nicht schließen wenn man leicht drauf drückt werden aussortiert. Dann kommen die Muscheln in eine Pfanne mit warmem Wasser und das Ganze wird zum Kochen gebracht.

3 Minuten kochen lassen, sobald ich sehe dass sich alle Muscheln geöffnet haben gieße ich sie ab und schrecke sie mit kaltem Wasser ab. Muscheln die jetzt noch geschlossen sind werden aussortiert. Von meinem 1 kg Muscheln nehme 10 Muscheln für den Meeresfrüchte Salat beiseite. Mit dem Rest geht es hier weiter.

Ich löse die gegarten Muscheln aus der Schale – 4-5 Muscheln dürfen in der Schale bleiben und werden beiseite gelegt. In eine Pfanne gebe ich Olivenöl und die ausgelösten Muscheln. Dazu kommen die Pizzatomaten, Tomatenmark, Paprikamark und 50 ml Wasser. Das Ganze wird zusammen aufgekocht und der Knoblauch hinein gepresst. Mit Pfeffer und Salz würzen. Dann die gehackten Kräuter dazugeben. Mit dem frisch ausgepressten Saft aus der halben Zitrone abschmecken. Wenn alles passt kommt das Ganze in ein Schälchen und wird im vorgeheizten Ofen bei 80°C warm gestellt und kann dort ohne Probleme noch 20-30 Minuten stehen.

Beim Anrichten gebe ich die Muscheln dazu die vorher beiseite gelegt wurden. Noch etwas frische Kräuter on top – perfekt!

Lasst es euch schmecken!




Tapas – Kleine Polpos in scharfer Tomatensauce

Tapas – Kleine Polpos in scharfer Tomatensauce

Ein weiteres Rezept vom letzten Tapas Abend. Es gab so vieles, Chorizo Chips, Meeresfrüchte-Salat, Venusmuscheln in Tomatensauce, Schweinefilet mit getrockneten Tomaten, kleine Polpos in scharfer Tomatensauce, Lamm mit Anis, Mini-Paprika mit Frischkäsefüllung und Schweinespieße mit Bananensauce. Ein ähnliches Tapas Gericht mit scharfen Polpos habe ich Anfang des Jahres auswärts gegessen. Das wollte ich wieder haben. Deshalb hier meine Variante!

Zutaten:

125g Polpos (in Öl eingelegt)

150g Pizzatomaten

1 EL Tomatenmark

2 TL Paprikamark

1/2 TL Cayennepfeffer

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

50 ml Wasser

Olivenöl

2-3 Zweige Rosmarin

1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Zuerst werden Rosmarin und Knoblauch ganz fein gehackt und in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze angeschwitzt. Dann gebe ich die Pizzatomaten, Tomatenmark, Paprikamark und Wasser dazu. Mit Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz und dem frisch gepressten Zitronensaft abschmecken. 3-4 Minuten köcheln lassen, dann die Polpos dazugeben.

Nach weiteren 3-4 Minuten gebe ich die Polpos samt Tomatensauce in ein Schälchen und stelle sie im vorgeheizten Backofen bei 80 °C warm. Dort können sie noch ungefähr 10-15 Minuten bleiben.

Dazu beim Servieren ruhig etwas Brot anbieten.

Fertig!




Schnelles Kalbsgulasch mit Spätzle

Schnelles Kalbsgulasch mit Spätzle

Ich stehe immer und jederzeit gerne und ewig in der Küche. Aber es gibt Tage, da will der Rest der Welt nicht so wie ich will und dann muss es halt mal schneller gehen. Aus diesem Grund hier ein schnelles Kalbsgulasch. Das zarte Kalbsfleisch braucht mit rund 1 Stunde deutlich weniger lange als „richtiges“ Rindergulasch.

Zutaten für 4 Personen:

400g Kalbsgulasch

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Sonnenblumenöl

1/2 Dose Mais

2 rote Spitzpaprikas

6 Champignons

750 ml Brühe oder Rinderbouillon

250 g passierte Tomaten

1 EL Tomatenmark

2 EL Créme Fraîche

4-5 Zweige Oregano

Pfeffer & Salz

1 Prise Cayennepfeffer

2 TL Paprikapulver

1 TL Cumin

3 frische oder 5 getrocknete Lorbeerblätter

4 Nelken

300g Spätzle

Zubereitung:

Das Ganze soll ja ein schnelles Gericht werden, also wird auch flott geschnippelt.

Die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden und mit etwas Sonnenblumenöl anbraten. Sobald die Zwiebeln glasig werden kommt das Kalbsgulasch hinzu. Das wird unter ständigem Rühren und Wenden scharf angebraten und dabei direkt mit Cumin, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Pfeffer und Salz gewürzt.

Lorbeerblätter und Nelken dazugeben. Den Oregano fein hacken und ebenfalls in den Topf geben. Sobald das Fleisch gut angebraten ist lösche ich alles mit Brühe und passierten Tomaten ab. Jetzt wird noch der Mais untergemengt und die Champignons und Spitzpaprikas in Scheiben, Streifen oder Würfel geschnitten und auch dazu gegeben. Dann wird das Tomatenmark eingerührt und ich lasse Alles bei mittlerer Hitze (stufe 6 von 9) für 45 Minuten köcheln.

Nach 45 Minuten reduziere ich die Hitze nochmal auf Stufe 3 von 9. Für die Spätzle setze ich einen Topf Salzwasser auf und koche sie gar.

Wenn die Spätzle fertig sind gebe ich zum Gulasch 1-2 EL Créme um das Ganze etwas abzubinden. Wem das nicht reicht der kann auch noch etwas Saucenbinder zugeben. Nochmal abschmecken und anrichten. Wenn zur Hand noch etwas frischen Oregano darüber geben.

Lasst es euch schmecken!