Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln

Ich bin noch nicht bereit zu sagen, dass der Herbst vor der Tür steht… aber langsam schleichen sich zwischen den sonnigen Sommertagen auch ein paar kühlere Tage ein und bei mir kommt mal wieder etwas heimisches Soulfood auf den Tisch. Meine Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln ist ein super unkompliziertes „One Pan“ Rezept das perfekt ist um auf leichtem Weg deftiges Essen auf den Tisch zu zaubern! Denn besonders viele Kartoffeln braucht das Gericht nicht und auch bei der Sahne kann man mit leichten Alternativen auf sich achten. Somit ist dieses Rezept auch noch deutlich leichter als die Schupfnudeln mit Sauerkraut – wobei ich natürlich weiß, dass ihr die wirklich liebt. Aber vielleicht habt ihr ja trotzdem Lust auf ein wenig Abwechslung auf dem Teller.  



Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln

Zutaten für 2-3 Personen:

400g rohes Sauerkraut

1 kleine Zwiebel

Pfeffer & Salz

6-7 Pimentkörner

1 TL Kümmel

2 Lorbeerblätter

60ml Schlagsahne oder Rama Creme Fine

250g Kartoffeln

300g Kassler (mager)

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Das Sauerkraut in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. Beides zusammen mit 2 Tassen Wasser in einen kleinen Topf geben. Die Kartoffeln putzen und klein würfeln. Eine Prise Salz, den Pfeffer, den Kümmel, die Lorbeerblätter und die im Mörser zerstoßenen Pimentkörner dazu geben und alles 60 Minuten sanft köcheln lassen. 

Am Ende der Kochzeit das Kassler in mundgerechte Stücke schneiden und untermengen und die Sahne einrühren. Ein letztes Mal mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln in tiefen Tellern servieren.

Guten Appetit!

Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln




Sauerkrautpfanne mit Speck und Karotten

Sauerkrautpfanne mit Speck und Karotten

Ich bin ja immer ehrlich mit euch – das erste was Bessere Hälfte bei diesem Essen gefragt hat war: „Und wo ist das Kassler?“ Nein, heute kein Kassler – heute gibt es „nur“ ein paar Speckwürfel. Ich persönlich fand das überhaupt nicht schlimm, zumal die Sauerkrautpfanne mit Speck und Karotten eine tolle Kombination aus salzig, süßlich und sauer war. Die Karotten ergänzen dabei auch ganz wunderbar die Kartoffeln und am Ende kommt noch etwas frische Petersilie als Farbklecks mit ins Spiel. Ein leckerer und unkomplizierter „one pan dish“! Und wer sich das Ganze nun überhaupt nicht ohne Kassler vorstellen kann darf gerne auch den Speck austauschen – ich fand es so aber genau richtig.

Sauerkrautpfanne mit Speck und Kartoffeln

Zutaten für 2 Personen:

340g Kartoffeln, festkochend

460g mildes Weinsauerkraut

1 TL Rapsöl

Salz & Pfeffer

5-6 Pimentkörner

2 (frische) Lorbeerblätter

1 TL Kümmel

50g magere Schinkenwürfel

2 EL Rama Creme fine (7% Fett) oder Schlagsahne

4 Karotten

1 Zwiebel

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und fein hacken, die Kartoffeln und Karotten schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Öl in einer großen Pfanne mit Deckel erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Die Schinkenwürfel dazu geben und kurz mit anbraten. Das Sauerkraut unter fließendem Wasser in einem Sieb ausspülen und dann in die Pfanne geben. Eine Tasse Wasser, die Kartoffeln, die Karotten un, die im Mörser zerstoßenen Pimentkörner, die Lorbeerblätter und den Kümmel zufügen und alles mit geschlossenem Deckel kurz aufkochen. Mit Pfeffer und Salz würzen,und in der geschlossenen Pfanne 20 Minuten sanft köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser zufügen.

Die Lorbeerblätter entfernen und die Creme fine oder Schlagsahne einrühren. Dann die fein gehackte Petersilie untermengen. Die Sauerkrautpfanne mit Speck und Karotten mit Pfeffer und Salz abschmecken und auf passende Teller verteilen.

Guten Appetit!
Sauerkrautpfanne mit Speck und Kartoffeln




Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Leberkäse

Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Leberkäse

Vor Ewigkeiten habe ich mich ja schon zwei Mal dafür entschieden meine Schupfnudelpfanne mit Speck oder mit Schweinefilet und Paprika und nicht mit Leberkäse zu machen. Einfach weil ich persönlich nicht der ultimative Fan von Leberkäse bin. Trotzdem, oder gerade deshalb, hatte ich die Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Leberkäse noch auf meiner to-do Liste und als ich Bessere Hälfte gefragt habe ob ich die eigentlich noch machen soll war die Antwort ja und die Freude groß. Gefragt, gesagt, getan – die Zutatenliste ist übersichtlich und das Essen super schnell fertig. Und lecker war es übrigens auch noch, auch wenn die Variante mit Speck trotzdem mein ganz persönlicher Favorit bleibt!

Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Leberkäse

Zutaten für 2-3 Personen:

500g Schupfnudeln

250g Leberkäse

20g Butter

400g Sauerkraut (bei rohem Kraut + 1 frisches Lorbeerblatt und 4-5 Wacholderbeeren, etwas Kümmel)

2 Zwiebeln

5 Pimentkörner

Pfeffer & Salz

1 kleines Bund Petersilie

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. In einer großen Pfanne die Hälfte der Butter erhitzen und die Zwiebelwürfel glasig anschwitzen. In dieser Zeit den Leberkäse in in Stücke schneiden und dazu geben. Alles anbraten bis der Leberkäse leicht gebräunt ist.

Das Sauerkraut zufügen, rohes Sauerkraut vorher kurz waschen.

Bei rohem Sauerkraut 2 Tassen Wasser zufügen, 1 TL Kümmel, das frische Lorbeerblatt, die zerstoßenen Pimentkörner, etwas Pfeffer und Salz zufügen und alles 15 Minuten köcheln lassen.

Bei „servierfertigem“ Sauerkraut nur eine Tasse Wasser zufügen und nach Belieben noch mit etwas zerstoßenem Piment, Pfeffer und wenig Salz abschmecken und alles 5 Minuten köcheln lassen.

Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Leberkäse

Den Sauerkraut-Leberkäse Mix auf einem extra Teller beiseite stellen. Die restliche Butter in der Pfanne erwärmen und die Schupfnudeln darin rundum gold-braun anbraten.

Sauerkraut und Leberkäse zurück in die Pfanne geben, die Petersilie waschen und fein hacken und alles gut vermengen.

Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Leberkäse

Mit Pfeffer und Salz abschmecken und auf passende, tiefe Teller verteilen.

Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Leberkäse

Guten Appetit!

Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Leberkäse




Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Die Grillsaison hat wieder begonnen und ich vermute der eine oder andere von euch wird dieses Problem hier kennen: am Ende der Grillparty bleiben doch fast immer ein oder zwei „Anstandswürstchen“ übrig. Diese letzten, armen Bratwürste die nichts verbrochen haben, aber einfach keinen Abnehmer mehr finden. Zum wegwerfen ist so eine richtig gute Bratwurst natürlich viel zu schade, also muss eine Lösung her. Meine Lösung ist dieses super einfache Gericht: Bratwurst und Sauerkraut auf Brot. Das passt, das schmeckt und nachdem man ja für so eine Grillparty meist einige Zeit in der Küche verbracht hat ist es doch ganz nett, wenn es am nächsten Tag zur Abwechslung mal super flott geht!

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Zutaten für 2 Personen:

1-2 große Bratwürste

4 Scheiben kräftiges Brot, hier dieses Roggenbrot

100g Schmand

1/2 EL Senf

Pfeffer & Sall

250g rohes Sauerkraut (oder fertiges aus der Dose)

1/2 Zwiebel

Pfeffer & Salz

3 Pimentkörner

1 TL Kümmel

etwas Rapsöl

Zubereitung:

Wenn ihr fertiges Sauerkraut nehmt müsst ihr es nur erwärmen und mit Pfeffer, Salz und den zerstoßenen Pimentkörnern abschmecken. Für rohes Sauerkraut die Zwiebel klein würfeln und das Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Die Zwiebel und den Kümmel hinein geben und kurz anschwitzen.

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Dann das Sauerkraut und 100ml Wasser zufügen, das Kraut mit Salz, Pfeffer und den zerstoßenen Pimentkörnern würzen und 25 Minuten bei gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Bei Bedarf nochmal etwas Wasser dazu geben.

Die Bratwürste 12 Minuten bei 160°C im vorgeheizten Backofen aufwärmen. Für die Senfcreme den Schmand in einer kleinen Schüssel mit Senf, Pfeffer und Salz verrühren.

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Die Brotscheiben toasten und mit der Senfcreme bestreichen.

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Das Sauerkraut kurz abtropfen lassne und dann darauf verteilen…

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

… und die Würste aus dem Ofen holen. Die Bratwürste in dicke Scheiben aufschneiden und auf den Broten platzieren.

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Sofort als Abendbrot oder schnelles Mittagessen servieren!

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot




Blutwurst Cupcakes mit Sauerkraut Frosting

Blutwurst Cupcakes mit Sauerkraut Frosting

Blutwurst Muffins kennt ihr von mir – lecker und schmeckt wie Blutwurst mit Kartoffelpüree. Als wir im Olympiastadion von der Generation WOW bekocht wurden hat mich vor allem das Tellerchen von Maria Groß inspiriert. Eine Blutwurstpraline, eine Creme aus Sauerkraut und Mascarpone – lecker und raffiniert. Irgendwie hat mich das auf die Idee für diese Blutwurst Cupcakes gebracht und die habe ich mit dem passenden Rohkostsalat vom Sauerkraut mit Minze und Koriander auf den Teller gebracht. Der kleine Cupcake war auf Raumtemperatur, der große war noch warm. Eine super leckere Kombination und ein lustiger Hingucker!

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Zutaten für 4 große und 12 kleine Cupcakes:

120g Mehl

1 TL Backpulver

1 Blutwurst

1 Ei

50g Butter

200g Schmand

Pfeffer & Salz

Für das Frosting:

150g rohes Sauerkraut

250ml Sauerkrautsaft

1 TL Kümmel

150g Mascarpone

100g Frischkäse

Pfeffer & Salz

Für den Salat:

200g rohes Sauerkraut

2 Äpfel

1 EL Sesamöl

1 Bund Koriander

1 Bund Minze

1 Orange

Pfeffer

Zubereitung:

Das Sauerkraut fein hacken und zusammen mit dem Sauerkrautsaft und dem Kümmel aufkochen.

Blutwurst_Cupcakes_ (1) Die Temperatur reduzieren und den Mascarpone einrühren. Den Deckel angekippt auflegen und ab und an umrühren. Es dauert in etwa 1,5 Stunden bis das Ganze zu einer dicken Créme eingekocht ist. Die Creme etwas abkühlen lassen und den Frischkäse einrühren. In einen Spritzbeutel oder eine Dekor-Spritze füllen und 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

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Für die Muffins die Blutwurst aus dem Darm holen und mit der Butter anbraten.

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Die Blutwurst mit allen anderen Zutaten für die Muffins zu einem glatten Teig verrühren.

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Die Muffinbleche mit Förmchen bestücken und den Teig gleichmäßig darauf verteilen.

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Ich backe zuerst die Mini-Muffins, die brauchen in etwas 10-12 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Backofen. Erst kurz vor dem Essen wandern die großen Muffins für 18 Minuten in den Backofen.

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Für den Sauerkrautsalat das Sauerkraut grob zerkleinern. Den Apfel schälen und raspeln. Koriander und Minze fein hacken. Beides mit dem Sauerkraut vermengen und mit Sesamöl und Orangensaft anmachen. Mit Pfeffer würzen und abschmecken.

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Das Frosting mit der Spritztülle auf die Muffins auftragen und sie in leckere, herzhafte Cupcakes verwandeln.

Einen kalten, einen warmen Cupcake und etwas Sauerkrautsalat zusammen anrichten.

Greift zu und lasst euch überraschen!

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Roggen Sauerkraut Brot

Roggen Sauerkraut Brot

Ein kräftiges Brot – ohne Sauerteig, aber trotzdem mit diesem wunderbaren Aroma. Wie das geht? Das Geheimnis sind Sauerkraut und Schmand. Da muss das Mehl geschmacklich mithalten können – also entscheide ich mich für einen ordentlichen Roggenanteil. So ist dieses wunderbare Roggen Sauerkraut Brot entstanden und das darf, genau so wie der Orangen Kuchen, zu Zorra’s Blogevent Sauer macht lustig. Das Brot ist geschmacklich sehr rustikal und durfte deshalb auch so aussehen – ich mag das!

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Zutaten für 1 Brot:

150g Roggenmehl

250g Roggenvollkornvollkorn

300g Weizenmehl (Typ 1050)

250 ml Wasser

9g frische Hefe

200g Schmand

15g Salz

150g rohes Sauerkraut

1 EL Kümmel

130g Leinsamen

3 TL Brotgewürz

Zubereitung:

Das Sauerkraut klein hacken damit es später keine „Fäden“ zieht und alle Zutaten gemeinsam in die Küchenmaschine geben. 5 Minuten langsam und 10 Minuten schnell kneten bis ein sehr fester und nicht mehr klebender Teig entsteht. Eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, zweimal längst falten und in ein längliches Gärkörbchen geben.

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8 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen und dann auf das kalte Backblech kippen. Im Brotbackmodus auf 210°C mit Wasserdampf aufheizen.

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Insgesamt 60 Minuten backen, dabei nach 30 Minuten Dampf ablassen. Nach 45 Minuten die Temperatur auf 190°C reduzieren und die letzten 5 Minuten die Ofentür ankippen damit die Kruste schön knusprig wird. Den Boden abklopfen, wenn es sich hohl anhört ist es fertig. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Das Brot aufschneiden und Scheibe für Scheibe verputzen. Ich fand es am besten pur mit Butter, Wurst und Käse passen natürlich auch. Und wer gerne Schwarzbrot mit Nutella isst (so wie ich), der wird es auch mit dem leckeren Brotaufstrich genießen.

Einfach genial!

Roggen_Sauerkraut_Brot (5)

Eingereicht für das Event:

Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)




Sauerkraut-Bratwurst Wrap mit Ahornsirup

Sauerkraut-Bratwurst Wrap mit Ahornsirup

Ein ganz schnelles Abendessen – ein Rest Sauerkraut, eine Bratwurst. Das klingt eigentlich nicht nach einem Wrap, der ist schließlich gesund und mit Salat, Hähnchen oder Räucherlachs gerollt. Aber was soll’s, probieren wie es einfach mal aus. Die Wurst wird klein gepflückt und gebraten, dann glasiere ich sie mit Ahornsirup. Dazu das Sauerkraut und eine Tortilla – und am Ende ein überraschendes und unglaublich leckeres Gericht!

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Zutaten für 1 Wrap:

1 große Weizenmehltortilla

1 rohe Bratwurst

etwas Pfeffer

2-3 EL Ahornsirup

1 Hand voll fertig zubereitetes Sauerkraut

Optional:

3 EL Schmand

1-2 TL scharfer Senf

Zubereitung:

Die Bratwurst aus dem Darm befreien, klein zupfen und ohne zusätzliches Fett in einer kleinen, beschichteten Pfanne anbraten. Mit Pfeffer würzen und zum Ende mit Ahornsirup beträufeln und ein letztes Mal in der Pfanne schwenken.

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Das Wurstbrät beiseite stellen und die Tortilla kurz von beiden Seiten in der Pfanne erwärmen. Die Tortilla aus der Pfanne nehmen und das Sauerkraut auf höchster Stufe schnell erwärmen.

Sauerkraut und Wurstbrät auf der Tortilla platzieren und alles wie einen Wrap aufrollen.

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Wer möchte kann noch einen Dip aus Senf und Schmand anrühren, aber den braucht man eigentlich nicht.

Den Wrap halbieren und sofort servieren. Der Mix aus der herben Süße des Ahornsirups, dem leicht salzigen Wurstbrät und dem kräftigen Sauerkraut ist einfach genial.

Lasst es euch schmecken!

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Schweinebraten-Sandwich

Schweinebraten-Sandwich

Sandwichs sind eine feine Sache. Da gibt es so wunderbare Varianten wie Steaksandwichs, oder Pulled Pork Sandwiches, aber man hat eigentlich wie beim Burger bauen viel Spielraum für neue Ideen. Als ich also die Reste vom Schweinekrustenbraten vor mir hatte wusste ich – das will ein Sandwich werden. So ähnlich wie das Ochsensandwich auf der Grünen Woche. Nur mit Sauerkraut…. und als Sauce… etwas crémiges mit Senf! So wird’s gemacht – ein tolles Rezept für Bratenreste!

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Zutaten für 2 hungrige Personen:

1/2 Vollkorn-Ciabatta

Reste vom Schweinebraten (ca. 3 Hände voll Fleisch wenn es klein gezupft ist)

150g Sauerkraut (ich habe hier nochmal eine kleine Dose dazu gegeben)

2 EL Dijon-Senf

3 EL Schmand

Pfeffer

Zubereitung:

Mein Schweinebraten hatte einen Knochen, also habe ich das übrige Fleisch vom Knochen gelöst und klein gezupft. Das Sauerkraut habe ich mit einer kleinen Dose tafelfertiges Sauerkraut aufgefüllt… ihr wisst schon – Sauerkraut ist kein Zauberwerk, usw. So wandert der Bräter nochmal für knapp 15-20 Minuten bei 150°C in den Ofen. Das Stück Brot lege ich gleich daneben, dann ist es schnell aufgebacken.

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Danach sieht das Ganze dann so aus und duftet wunderbar würzig:

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Da das Fleisch vom Schweinebraten nicht gerade mager war ist es super saftig geblieben. Ich schneide das Ciabatta auf und mixe aus Senf und Schmand schnell die crémige Sauce zusammen. Beide Seiten vom Brot großzügig damit bestreichen.

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Das Sauerkraut gleichmäßig auf dem Brot-Boden verteilen und das Fleisch darauf aufschichten…

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… bis ihr so mehr oder minder alles darauf untergebracht habt.

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Den Deckel drauf setzen, gut andrücken und mit zwei Holzspießen befestigen. So kann nichts verrutschen und das Sandwich lässt sich später besser essen.

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Das Sandwich halbieren und für jeden ein Stück Schweinebraten Sandwich auf dem Teller anrichten.

Restlos verputzen!

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Schweinekrustenbraten mit Sauerkraut

Schweinekrustenbraten mit Sauerkraut

 Mit den Worten: „gibt es nochmal Braten?“ stand Bessere Hälfte vor der Fleischtheke. „Wie, nochmal?“ frage ich… „Na jetzt wird es wieder wärmer und dann sagst du, dass kein Mensch im Sommer Braten essen will!“

Wo er Recht hat hat er Recht. Also gibt es nochmal Braten. Und nix ist besser geeignet um die Saison abzuschließen als Schweinekrustenbraten. Mit krachender Schwarte und dazu Sauerkraut. Dazu könnte man auch Klöße oder Kartoffeln machen, bei uns gab es ein Scheibchen vom Körnerbrot.

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Zutaten für 4 Personen:

1,4 kg Schweinekrustenbraten

2 TL Salz

1 TL Kümmel

6 Nelken

1 Zwiebel

330ml Schwarzbier

200g Sauerkraut

2 Lorbeerblätter

als Beilage:

Klöße, Kartoffeln oder Brot

Zubereitung:

Der Braten will für 90 Minuten in den Ofen. Dafür reibe ich ihn rundherum mit Salz ein und reibe Kümmel zwischen die Rauten. In die Lücken stecke ich einige Nelken. Die Zwiebel habe ich zuerst geviertelt, das war aber eine Schnapsidee, so bekommt sie nur Farbe, also wird sie wieder raus geholt und in Streifen aufgeschnitten. Die Lorbeerblätter dazu legen und mit dem Bier aufgießen. Bei 180°C in den Ofen schieben.

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Immer wieder mal mit Bratensaft übergießen…

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… und nach 45 Minuten das Sauerkraut dazu geben. Ich nehme rohes Sauerkraut, dass sollte man vorher etwas ausspülen.

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Nach weiteren 45 Minuten hat das Sauerkraut wunderbar den Geschmack von Bratensaft und Kümmel aufgenommen.

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Ich schneide die Kruste ab, entferne die Nelken und schiebe sie auf dem Rost nochmal in den Ofen. Die Bratenschale kommt in der untersten Ebene zurück. Die Hitze auf 230°C erhöhen und die Kruste beobachten. Sie ploppt ziemlich schnell auf und will dann sofort raus bevor sie schwarz wird – und das kann schnell passieren.

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Beides aus dem Ofen holen und 5 Minuten ruhen lassen.

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Den Braten aufschneiden, die Kruste in Stücken brechen und beides zusammen mit Sauerkraut anrichten. Morgen folgt dann was ich aus den Resten gezaubert habe – ihr könnt mir glauben: das war fast noch Besser als das eigentliche Essen!

Guten Appetit!

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Blutwurst mit Sauerkraut

Blutwurst mit Sauerkraut

Blutwurst gehört zu den Dingen die man entweder mag oder nicht. Ok, das ist wohl bei den meisten Gerichten so – aber Blutwurst ist für viele eben Blutwurst. Bei mir hängt es von der Zubereitung ab. Damit meine ich nicht wie oft die Wurst in der Pfanne gewendet wird, sondern gebraten oder gekocht. Gebraten finde ich Blutwurst eine super leckere Sache, so hat meine Mutter sie früher auch immer gemacht, gekocht komme ich da einfach nicht ran. Typische Beilagen sind für mich Sauerkraut und Kartoffelpüree. Ich könnte nicht einmal sagen was wichtiger ist, beides gehört dazu. Hier also die Blutwurst wie ich sie kenne und mag.

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Zutaten für 2 Personen:

3-4 Blutwürste

120g Kartoffeln

100g Schlagsahne

1 EL Butter

Pfeffer & Salz

1 Prise Muskat

300g rohes Sauerkraut

1/2 kleine Zwiebel

1 TL Kümmel

1 Lorbeerblatt

1 Prise frisch gemahlener Piment

1/2 Karotte

Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden geschält und gewürfelt, in einem kleinen Topf mit kaltem Salzwasser bedeckt und zum kochen gebracht. Sobald das Wasser sprudelnd kocht 12 Minuten kochen lassen.

Für das Sauerkraut schwitze ich die gehackte Zwiebel und die geriebene Karotte in etwas Öl an. Dann gebe ich das rohe Sauerkraut mit 2 Tassen Wasser dazu. Mit in den kleinen Topf kommen das Lorbeerblatt und der Kümmel. Mit Pfeffer, Salz und einer Prise grob gemahlenem Piment würzen. So darf das Sauerkraut die nächsten 20 Minuten köcheln. Bei Bedarf noch etwas Wasser dazu geben.

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Weiter geht es mit den Würstchen. Da Blutwurst nichts lieber tut als aufzuplatzen steche ich alle Würste mehrfach der Länge nach mit der Gabel ein.

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Dann erhitze ich etwas Öl in einer großen Pfanne und brate die Würste darin an. Dabei wende ich sie regelmäßig mit der Grillzange damit sie von beiden Seiten gleichviel Farbe bekommen.

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Eine Wurst tanzt natürlich aus der Reihe und platzt auf. Die muss jetzt einfach etwas vorsichtiger gewendet werden, wirklich schlimm ist das aber nicht. Die Blutwurst schwitzt beim Braten übrigens noch reichlich zusätzliches Fett aus.

Die Kartoffeln sollten jetzt fertig sein und können abgegossen werden. Ich stampfe sie mit dem Kartoffelstampfer und rühre Sahne und Butter unter. Mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Bei dieser Gelegenheit auch das Sauerkraut abschmecken.

Sobald die Blutwürste von beiden Seiten je 5-7 Minuten angebraten sind sind sie fertig. Ich lege auf jeden Teller 1-2 Würste, begleitet von etwas Kartoffelpüree und Sauerkraut.

Guten Appetit!

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