Tapas – Bunte Rosenkohlspieße

Tapas – Bunte Rosenkohlspieße

Noch ein schneller Nachtrag zu meinem letzten Tapasabend. Es gab neben dem Huhn in Weißwein-Jus, mit Frischkäse gefüllten Champignons, frittierten Frischkäsebällchen, Rosenkohl im Speckband, Pflaumen im Speckmantel und knusprigen Fleischbällchen mit Datteln und Nüssen auch noch diese bunten Rosenkohlspieße.

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Zutaten für 2 Spieße:

6 Rosenkohlröschen

4 Cocktailtomaten

1 Scheibe Bacon

Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Vom Rosenkohl schneide ich den Strunk ab, schneide ihn unten kreuzförmig ein und koche ihn 10 Minuten in Salzwasser. Eiskalt abschrecken. Dann stecke ich abwechseln Rosenkohl, Tomaten und ein Rosenkohl im Speckband auf den Spieß. Für das Speckband: den Baconstreifen halbieren (2 kurze Streifen) und mittig der Länge nach falten. Dann wird der Bacon um den Rosenkohl gewickelt und direkt auf den Holzspieß gesteckt. Mit Pfeffer und Salz würzen. In einer Pfanne mit Olivenöl rundherum anbraten.

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Ich mache das gleichzeitig mit den Pflaumen im Speckband – das bietet sich einfach an. Die Spieße und die Pflaumen kommen dann zusammen in den Ofen.

Bei 200°C für 10 Minuten backen damit der Bacon knusprig wird, wenden und weitere 5 Minuten im Ofen lassen.

Fertig!

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Tapas – Rosenkohl im Speckband

Tapas – Rosenkohl im Speckband

Wir haben mal wieder einen Tapasabend gemacht und neben dem mittlerweile obligatorischen Huhn in Weißwein-Jus gab es auch das eine oder andere neue Häppchen auf dem Tisch. Eins davon war Rosenkohl im Speckband. Ich hatte noch etwas Rosenkohl übrig und viel hin und her überlegt was ich damit machen könnte. Irgendwie haben meine Gedanken dann eine Verknüpfung von der Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen auf Tapas geknüpft und ich dachte mir das könnte passen. Hat es auch!

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Zutaten für 6 Häppchen:

6 Rosenkohlröschen

3 Scheiben Bacon

Pfeffer & Salz

Olivenöl

Zubereitung:

Bereiten wir zuerst den Rosenkohl vor. Ich schneide den Strunk ab, entferne bei Bedarf die Äußeren, etwas welken Blättchen und schneide die Rosenköhlröschen am Strunk kreuzförmig ein. Nicht zu tief, die Röschen sollen nicht auseinander fallen. So kommen sie für 5 Minuten zum blanchieren in kochendes Salzwasser. Abgießen und kalt abschrecken.

Die Baconstreifen werden einmal halbiert, so dass ich  aus jeder Scheibe Bacon zwei etwas kürzere Streifen mache. Die Streifen werden der Länge nach in der Mitte gefaltet. Dann wird je ein Rosenkohl in einen so vorbereiteten Baconstreifen gewickelt. Mit einem Zahnstocher befestigen.

In einer Pfanne erhitze ich etwas Olivenöl und brate die Rosenkohl-Speckpäckchen rundherum an bis der Bacon etwas Farbe angenommen hat. Dabei würze ich mit Pfeffer und Salz.

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Die angebratenen Tapas wandern dann bei 200°C für 5 Minuten in den vorgeheizten Backofen damit der Bacon auch schön knusprig wird. Danach kann man sie bei Bedarf im Ofen bei 60°C warm halten.

Greift zu!




Klar wie Kloßbrühe

Klar wie Kloßbrühe

Was macht man mit übrig gebliebenen Klößen? Ist doch klar wie Kloßbrühe – eine Kloßbrühe! Na gut – das mit den lustigen Wortspielen werde ich nochmal üben – aber das mit dem Rezept hat wunderbar geklappt. Ich habe öfters mal 1-2 Klöße nach einem leckeren Essen wie der Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen über, aber was macht man dann damit? Ok, irgendwas fällt einem fast immer ein und bei mir war das in diesem Fall eine Kloßbrühe. Ich hatte zusätzlich noch Glück – wir waren vor kurzem bei meinen Eltern zum Eisbein-Essen mit der ganzen Familie eingeladen und ich habe mir 2 große Gläser von der Fleischbrühe mitgeben lassen… mehr Details dazu später. Mit ein bissl Gemüse und den Resteklößen ein tolles Süppchen für den Winter.

Zutaten für 2 Personen:

2 Klöße

2 Karotten

2 Petersilienwurzeln

10-15 Rosenkohlröschen

etwas frische Petersilie

1,5 L Brühe (hier vom Eisbein kochen)

Zubereitung:

Das Ganze geht einfach und schnell. Ich nehme ein Glas mit Brühe das mir mein Vater vom Eisbeinkochen abgefüllt hat… Brühe… Brühe?! Eher Aspik!

Nach stundenlangem Kochen und sorgfältiger Lagerung im Kühlschrank haben wir ein Glas glibber-Brühe. Wunderbar. Aber wer wird sich davon schon aus der Ruhe bringen lassen. Ich gebe ca. 400 ml davon in einen kleinen, heißen Topf, es zischt kurz und schon ist alles wieder flüssig. Wieder was gelernt.Die Brühe bringe ich zum Kochen.

Jetzt schäle ich die Karotten und die Petersilienwurzel und schneide beides in dünne Scheiben. Die bekommen 3 Minuten Vorsprung im Topf. In dieser Zeit entferne ich vom Rosenkohl die äußeren Blätter, schneide den Strunk ab und halbiere sie damit sie schneller gar sind. Dann kommt auch der Rosenkohl in den Topf.

Ich schmecke die Brühe ab – sie ist sehr intensiv – und gebe noch etwas Wasser dazu. So komme ich auf knapp 1,5 l von denen nochmal etwas Flüssigkeit beim Kochen verdampft. Der Rosenkohl ist nach knapp 5 Minuten gar. Jetzt reduziere ich die Hitze (hier Stufe 4 von 9) und gebe die geachtelten Klöße dazu. Man kann natürlich auch größere oder kleinere Kloßwürfel machen. Noch eine Minute ziehen lassen damit die Kloßstücken heiß werden. Dann kommt die fein gehackte Petersilie dazu und ich verteile die Brühe auf zwei tiefe Teller.

Fertig – so lecker kann ein Reste-Essen sein!




Hähnchenkeule mit Apfel, Kartoffeln und Rosenkohl

Hähnchenkeule mit Apfel, Kartoffeln und Rosenkohl

Auch wenn ich vielleicht nicht immer der absolute Fan von Gerichten mit Hähnchenbrustfilet bin – Brathähnchen (auch wenn es nur Teile sind) geht immer! Hier mit einer winterlichen Beilage, aber trotzdem nicht zu festlich. Ich habe Apfelstücken mitgebacken, Rosenkohl und Kartoffeln gekocht. Aus dem Bratensaft habe ich am Ende eine Sauce gezaubert und die wurde dann wiederum mit ein paar Granatapfelkernen verfeinert. Das Ergebnis sehr ihr hier…

Zutaten für 2 Personen:

2 Hähnchenkeulen

Salz & Pfeffer

Paprikapulver (scharf)

etwas getrockneter Oregano

1 Prise Sumach pro Keule

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1 Apfel

1 Granatapfel

1-2 Tassen Wasser

2-4 Kartoffeln (je nach Hunger  und Größe)

200g Rosenkohl

Zubereitung:

Bei der Zubereitung gibt es keine großen Tricks. Ich reibe die Haut der Hähnchenkeulen rundherum mit Salz, Paprikapulver und etwas Sumach ein. Das Fleisch (also da wo die Keule mal festgewachsen war) reibe ich mit Salz und getrocknetem Oregano ein. So lege ich die Keulen in einen ausreichend großen Bräter in den jetzt noch die geschälten Knoblauchzehen, die geviertelte Zwiebel und der geviertelte und entkernte Apfel kommen. So kommt das Ganze bei 200°C in den vorgeheizten Backofen. Nach 5 Minuten gebe ich das Wasser hinzu. Je nach Größe des Bräters 1-2 Tassen. Der Boden sollte knapp mehr als 1 cm bedeckt sein. Das Hähnchen bleibt insgesamt für 40 Minuten im Ofen. Dabei wird es 2 oder 3 mal mit etwas Bratensaft aus dem Bräter bepinselt.

Die Kartoffeln bleiben bei mir ungeschält und werden einfach in Salzwasser gar gekocht (die brauchen ca. 16-20 Minuten, je nach Größe).

Vom Rosenkohl entferne ich die äußersten Blätter. Der Strunk der Röschen wird abgeschnitten und der Rosenkohl selbst dann ein Stück tief am Strunk eingeschnitten. Wenn alle Röschen fertig sind gebe ich sie in kochendes Salzwasser. Dort brauchen sie 8-10 Minuten bis sie gar sind. Zum Gartest am besten eins aus dem Topf angeln und halbieren.

Wenn alles soweit fertig ist hole ich den Bräter aus dem Ofen und richte die Keule mit etwas Rosenkohl, halbierter Kartoffel und einem Apfelstückchen an. Die Sauce im Bräter schmecke ich mit etwas Pfeffer ab und rühre die Kerne aus dem Granatapfel hinein. Dann gebe ich etwas Sauce über die Kartoffel. Den Rest der Sauce stelle ich mit auf den Tisch, so kann sich jeder nach Bedarf noch etwas nehmen.

Es wird zu Tisch gebeten!




Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Das ewige Thema wenn es um die Suche nach einem schnellen, leckeren und dazu vielleicht auch noch ein bisschen gesunden Abendessen geht – was zaubert man aus den Resten im Kühlschrank? Diesmal ist es bei mir eine Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen geworden. Damit habe ich Bessere Hälfte natürlich eine große Freude gemacht, der liebt nämlich alle was mit Rosenkohl gekocht wird. Dazu passt zum Beispiel ein leckerer Meerrettichdip und Tortillas oder Weißbrot.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Zutaten für 2 Personen:

20 Rosenkohlröschen

5-6 Scheiben Bacon oder 80-100g Speck am Stück / Speckwürfel

6 Champignons

1 handvoll Cashewkerne (Pinienkerne gehen auch gut)

1/2 Bund Petersilie

2 Schalotten oder 1/2 Zwiebel

etwas neutrales Pflanzenöl

1 EL Butter

Pfeffer und Salz

Für den Dip:

2 EL Meerrettich (kein Sahnemeerrettich)

1 EL Schmand

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Zuerst entferne ich vom  Rosenkohl die äußeren Blätter, halbiere die Röschen und gebe sie für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser. Danach schrecke ich sie kalt ab damit sie ihre wunderbar frische grüne Farbe behalten. Während der Rosenkohl köchelt schneide ich die Schalotten in feine Würfel und brate sie zusammen mit dem ebenfalls klein geschnittenen Bacon in etwas Rapsöl an. Es empfiehlt sich eine größere Pfanne zu nehmen, das macht es später mit dem umrühren etwas einfacher.

Nicht den Rosenkohl aus den Augen verlieren, er darf auf keinen Fall verkochen! Als nächstes die Cashewkerne klein hacken und mit in die Pfanne geben. Die Pilze kleinschneiden und ebenfalls untermengen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die abgeschreckten Rosenkohlröschen mit in die Pfanne geben und Alles zusammen ordentlich durchmengen. Dabei auf keinen Fall den Rosenkohl zerdrücken. Ganz zum Schluss die Butter mit in die Pfanne geben und alles noch ein letztes Mal schwenken.

Jetzt schnell 2 EL Meerrettich mit 1 EL Schmand, etwas Pfeffer und Salz verrühren und in einem kleinen Schälchen anrichten.

Die Tortillas kurz in der Mikrowelle oder im Ofen aufbacken. Ein schönes Baguette oder Toastbrot machen sich natürlich auch sehr gut.

Die Petersilie fein hacken und mit in die Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen geben.

Alles zusammen anrichten und schmecken lassen!

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen




Schweinefilet mit Kürbispüree und Rosenkohl

Schweinefilet mit Kürbispüree und Rosenkohl

Passend zur Jahreszeit mit herbstlichem Gemüse! Die Zutatenmenge ist übersichtlich und der zeitliche Aufwand kaum erwähnenswert.

Schweinefilet,KürbispüreeRosenkohl

Zutaten für 2 Personen:

500g Schweinefilet

Erdnussöl

1/2 Hokkaido Kürbis

300g Rosenkohl

3 EL Butter

200 ml Rinder Bouillon

2 Lorbeerblätter

Salz & Pfeffer

1 EL Zucker

Muskat

Piment (frisch gemahlen)


Zubereitung:

Den Backofen auf 70°C vorheizen. Das Schweinefilet salzen, leicht pfeffern und in Erdnussöl von allen Seiten anbraten. Dann für ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Die Pfanne, in der das Filet angebraten wurde, kurz beiseite stellen.

Den Kürbis halbieren. Die Hälfte die verarbeitet wird entkernen, schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit Salz-Zuckerwasser 12 Minuten lang gar kochen. Wenn die Kürbisstücken weich sind abgießen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Mit ca. 1 EL Butter, Salz, Pfeffer, Muskat und Piment abschmecken.

Währende der Kürbis kocht vom Rosenkohl den Strunk abschneiden und die Röschen unten einmal einschneiden. Die äußeren Blätter entfernen und in  Salzwasser 8-10 Minuten lang gar kochen.

Den Rosenkohl abgießen und im Topf warm halten. Je nach Geschmack noch ein kleines Butterflöckchen dazugeben.

Jetzt mit der Pfanne weiterarbeiten, in der das Filet angebraten wurde. Den Bratensatz mit der Bouillon lösen, die Lorbeerblätter dazugeben, mit Pfeffer und Piment abschmecken. Salz braucht die Sauce in der Regel nicht, da die Bouillon ja bereits einen guten Salzgehalt hat. Die Sauce darf auf jeden Fall etwas kräftiger schmecken, da Rosenkohl und Kürbispüree eher süßlich im Aroma sind. Wenn die Sauce geschmacklich da ist wo sie sein sollte die restlichen 2 EL kalte Butter einrühren um sie abzubinden.

Das Fleisch aus dem Ofen holen und in Scheiben schneiden.

Alles zusammen anrichten und schmecken lassen!




Lammkeule in Rotwein mit Rosenkohl und Stampfkartoffeln

Lammkeule in Rotwein mit Rosenkohl und Stampfkartoffeln

Diese Lammkeule in Rotwein mit Rosenkohl und Stampfkartoffeln ist eine wunderbar winterliche Variante für für eine wirklich, wirklich unglaublich zart geschmorte Lammkeule, passt aber auch toll als Osterlamm. Ich habe dieses Rezept schon in zwei Varianten ausprobiert die sich am Ende tatsächlich nur wenig unterscheiden.  Für die erste Variante muss man sich möglichst rechtzeitig entscheiden, in dieser Variante durfte die Lammkeule nämlich ganze 48 Stunden im Rotwein liegen und hat am Ende 3,5 Stunden im Ofen geschmort. Die zweite Variante ist für Kurzentschlossene – die Keule wird einfach rundum scharf angebraten und darf dann 3,5 Stunden im Ofen schmoren. So oder so – das Fleisch wird super zart und lecker. Probiert einfach aus welche Variante euer neuer Favorit wird!

Lammkeule in Rotwein mit Rosenkohl und Stampfkartoffeln

Zutaten für 4 Personen:

1,6 kg Lammkeule am Knochen, das Fett mehrfach einschneiden

etwas Olivenöl

1 Flasche trockener Rotwein

4 Lorbeerblätter

4-5 Nelken

2 große Knoblauchzehen

1 Zitrone

1 großer Zweig Rosmarin

1 Zwiebel

Pfeffer & Salz

1 TL Speisestärke + 2 EL kaltes Wasser

500g frischer Rosenkohl

Für die Stampfkartoffeln:

350g Kartoffeln

30g Butter

80ml Milch

1/2 Bund frische Petersilie

Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Wie oben schon erwähnt kann man dieses Rezept mit langer Vorbereitung oder ganz spontan kochen.

Für Variante 1 den Rotwein mit den Lorbeerblättern, Nelken, dem Rosmarin, Knoblauch und etwas Pfeffer und wenig Salz aufgekocht und kurz köcheln lassen. Das Lamm einen (möglichst gusseisernen) Topf oder Bräter* legen und mit dem abgekühlten Rotwein inklusive Einlage übergießen. Im geschlossenen Topf für 48 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ungefähr alle 12 Stunden wird der Braten gewendet. 48 Stunden später – das Fleisch wurde regelmäßig gewendet und hat eine wunderschöne tiefrote Farbe angenommen.

Für Variante 1 zuerst den Rotwein in einen kleinen Topf abfüllen und beiseite stellen. Den Bräter kurz mit etwas Haushaltspapier trocken reiben. Das Lamm trocken tupfen und kurz beiseite stellen.

Ab hier ist die Zubereitung für beide Varianten gleich:

Etwas Olivenöl in den Bräter geben. Das Öl auf dem Herd erhitzen. Den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zwiebel schälen und vierteln und zusammen mit der Lammkeule in den heißen Bräter legen. Die Lammkeule kurz rundum scharf anbraten.

Lammkeule in Rotwein mit Rosenkohl und Stampfkartoffeln

Das Fleisch im Bräter mit dem Rotwein samt Lorbeerblättern, Nelken, Rosmarin, Knoblauch, Pfeffer und wenig Salz ablöschen. Kurz aufkochen und den geschlossenen Bräter in den vorgeheizten Backofen schieben.

Nach 30 Minuten wird das Fleisch gewendet und die Hitze auf 120°C reduziert. Ab jetzt wird die Lammkeule in Rotwein alle 60 Minuten gewendet.

Lammkeule in Rotwein mit Rosenkohl und Stampfkartoffeln

Zum Ende der Garzeit hin (ca. 1 Stunde vor Schluss) den Rosenkohl und die Kartoffeln vorbereiten. Hierzu beim Rosenkohl die äußeren Blätter entfernen, den Strunk unten ein Stück abschneiden und die Röschen halbieren. In Salzwasser geben und so kochen, dass er zeitgleich mit dem Fleisch fertig wird.

Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen. Das dauert je nach Größe der Stücke ca. 12 Minuten. Sobald sie gar sind abgießen und mit dem Kartoffelstampfer und einem Stück Butter und einem Schluck Milch zerdrücken. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Die fein gehackte Petersilie dazugeben. Die Stampfkartoffeln im geschlossenen Topf warm halten.

Für den Rosenkohl kurz vor Ende einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die halbierten Röschen hinein geben. Die Temperatur reduzieren (hier Stufe 8 von 14) und die Röschen gar kochen. Das dauert in etwa 8-10 Minuten.

Das Lamm aus dem Bräter nehmen, den Bratensaft aufkochen und etwas reduzieren lassen. Mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Zum Abbinden die Speisestärke mit dem kaltem Wasser verrühren, langsam unter die Sauce rühren und auf kleiner Stufe kurz köcheln lassen bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat.

Das Lammfleisch vom Knochen lösen und in Stücke schneiden. Die Stampfkartoffeln, wenn vorhanden, im Servierring* auf dem Teller anrichten. Den Rosenkohl und ein bis zwei Stücke vom Lamm dazu geben und etwas Sauce über das Fleisch geben. Die restliche Sauce in einem extra Schälchen auf den Tisch stellen.

Lammkeule in Rotwein mit Rosenkohl und Stampfkartoffeln

Voilà – es ist angerichtet!

Lammkeule in Rotwein mit Rosenkohl und Stampfkartoffeln




Winterlicher Gemüsemix

Winterlicher Gemüsemix

Ein bunter Mix aus verschiedenem Gemüse. Ideal zu Braten oder anderen deftigen Fleischgerichten. So wird es auch im Winter nicht langsweilig!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1/4 Blumenkohl

ca. 10-15 Rosenkohlröschen

1 Petersilienwurzel

1 Karotte

1 große handvoll grüne Bohnen (hier Bobby-Bohnen)

Salz

je nach Geschmack ein Stückchen Butter


Zubereitung:

Einen kleinen Topf Salzwasser aufsetzen. Den Rosenkohl von putzen (den Strunk abschneiden, von den äußersten Blättern befreien und unten etwas einschneiden),  vom Blumenkohl ein paar Röschen abtrennen und zusammen mit dem Rosenkohl in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren.

Die Petersilienwurzel und das Möhrchen schälen und kleinschneiden. Ich habe beide hier in Stifte geschnitten weil das mal was anderes ist, die „typischen“ Scheiben gehen natürlich auch. Petersilienwurzel- und Mörchenstifte in einen Topf mit Dampfgareinsatz geben und dünsten. Die Bohnen halbieren oder dritteln (je nach Länge) und ebenfalls dazugeben.

Nach 5 Minuten blanchieren den Kohl abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, kurz abtropfen lassen und auch noch in den Dampfgareinsatz geben.

 Noch ca. 4-5 Minuten weitergaren, dann entweder direkt servieren oder das restliche Wasser aus dem Topf abgießen, das Gemüse nochmal kurz in den Topf geben und mit etwas Butter und Salz verfeinern.

Fertig – schnell und unkompliziert!




Rinderrouladen mit winterlichem Gemüsemix und Klößen

Rinderrouladen mit winterlichem Gemüsemix und Klößen

Der Winter steht vor der Tür und das deftige Essen auf dem Tisch. Um den Rotkohl nicht gleich zu Saisonbeginn überzustrapazieren gibt es hier die Rouladen mit hausgemachten Klößen und einer Art buntem Wintergemüse-Mix oder ganz klassisch mit Paprika und Pilzen in der Sauce. Beide Varianten sind sehr lecker, mit Pilzen und Paprika hat man es aber etwas einfacher weil das Gemüse ganz unkompliziert in der Sauce mit gegart wird.

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Zutaten für 2-3 Personen:

Für Rouladen und Sauce:

3 Scheiben Rinderrouladen (nach Möglichkeit schön dünn zugeschnitten)

1 TL scharfer (Dijon) Senf pro Roulade

4 Gewürzgurken

3 daumengroße Stücken durchwachsener Speck

frisch gemahlener Pfeffer

Salz

1-2 TL Paprikapulver (scharf)

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

etwas Raps- oder Sonnenblumenöl

3 Lorbeerblätter

250-300ml Gemüsebrühe

3 EL Tomatenmark

wenn vorhanden die Speckschwarte

1 rote Paprika oder 1/2 rote und 1/2 gelbe Paprika

pro Person 1-2 Klöße, z.B. nach diesem Rezept

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Für die Variante mit Pilzen:

200g braune Champignons

Für den winterlichen Gemüsemix:

1/4 Blumenkohl

ca. 10-15 Rosenkohlröschen

1 Petersilienwurzel

1 Karotte

1 große handvoll grüne Bohnen (hier Bobby-Bohnen)

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Zubereitung:

Alle Zutaten bereit legen, vom Speck einen schönen Streifen (3 Daumen große Stücken) für die Rouladenfüllung und die Schwarte für die Sauce abschneiden. Die Rouladen sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen sondern nach Möglichkeit vorher ein paar Minütchen Zeit haben um die Zimmertemperatur anzunehmen.

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Die Rouladen flach auf einem großen Brett ausbreiten und dünn mit Senf bestreichen. Darauf achten, dass alle Ecken mit Senf beschichtet sind. Pfeffer und Salz frisch darübermahlen und gleichmäßig mit Paprikapulver bestreuen.

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2 Gewürzgurken halbieren und je eine halbe Gurke und ein Daumen großes Speckstück am „Ende“ der Roulade platzieren. Von diesem Ende aus die Roulade schön fest aufrollen. Sie sollte auf keinen Fall zu locker sein. Dabei die Füllung schön mittig halten oder, falls sie verrutscht ist, wieder in die Mitte zurück schieben.

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Die fertigen Rouladen mit Holzspießchen fixieren. Man kann auch Garn nehmen, ich persönlich mag die Holzspießchen-Variante aber lieber. Wichtig ist aber, dass man entweder vor dem Servieren die Spießchen entfernt – das mache ich nicht so gerne weil die Rouladen dabei leicht zerfallen können wenn sie wirklich zart und mürbe gegart sind – oder, dass man in alle Rouladen gleich viele Spieße steckt und allen am Tisch sagt: Achtung, in jeder Roulade sind 2 Holzspieße! So weiß jeder was er finden sollte und das vermindert das Risiko eines mit gegessenen Spießchens.

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Sobald die Rouladen fertig gerollt sind kann in einer großen Pfanne mit Deckel oder einem flachen Topf das Öl erhitzt werden. Die Zwiebel schnell kleinschneiden und den Knoblauch ganz einfach und „lieblos“ in grobe Stücke zerschneiden. Die Rouladen kurz rundum scharf anbraten und dann die Zwiebel und den Knoblauch dazu geben. Bei hoher Hitze anbraten bis sich das Fleisch ohne Widerstand vom Topfboden löst.

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Die Rouladen müssen aber nicht lückenlos braun sein. Dabei aufpassen, dass die Zwiebeln und der Knoblauch bei der hohen Hitze nicht anbrennen. Nebenbei einen Becher mit der Brühe vorbereiten und diese dazugeben sobald die Rouladen von allen Seiten angebraten sind oder die Zwiebeln zu dunkel werden!

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Die Hitze kurz auf höchster Stufe lassen und die Brühe einmal kurz aufkochen. Die Lorbeerblätter, das Tomatenmark und die Speckschwarte dazugeben. Man kann die Schwarte auch vorher schon mit den Zwiebeln und den Rinderrouladen anbraten – schmeckt auch sehr gut und ist besonders dann geeignet wenn die Rouladen nicht allzu lange köcheln. Ich lasse die Rouladen jetzt aber bei unterer-mittlerer Hitze (Stufe 4 von 9) gemütlich mindestens 120 Minuten schmoren. Da darf der Speck sein Aroma in aller Ruhe in der Sauce „ausschwitzen“. Wenn man nicht mit dem Schnellkochtopf arbeitet sollten die Rouladen aber in jedem Fall wenigstens 60 Minuten schmoren um schön mürbe zu werden – nach 2 Stunden zerfallen sie einem wirklich auf der Zunge.

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Die Rinderrouladen immer im Auge behalten und regelmäßig wenden. Nach ca. 45 Minuten gebe ich einen guten Schluck guten Rotwein in die Sauce. Da der Wein hier nicht reduziert wird sondern nur mitköchelt würde ich hier keinen allzu einfachen Wein nehmen. Am besten den, den es später auch zum Essen geben könnte.

Wer die Variante mit Paprika und Pilzen macht gibt nach einer Stunde die geviertelten Champignons und die gewürfelte Paprika zu den Rouladen mit in die Sauce.

Die Rouladen weiterhin ab und an wenden. Sollte die Sauce zu sehr einkochen mit etwas Wasser auffüllen (nicht zu viel auf einmal, ab und an einen Schluck nach gießen). Die Knoblauchzehen werden schön weich gegart und können mit dem Kochlöffel zerdrückt werden.

Wer die Variante mit dem winterlichen Gemüsemix macht, für den wird es  30 Minuten vor Ende der Garzeit wieder spannend.

Einen kleinen Topf Salzwasser aufsetzen. Den Rosenkohl von putzen (den Strunk abschneiden, von den äußersten Blättern befreien),  vom Blumenkohl ein paar Röschen abtrennen und zusammen mit dem Rosenkohl in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren.

Die Kartoffelklöße in kaltes Salzwasser geben und aufkochen. Die Hitze reduzieren und das Ganze leicht köcheln lassen. Nach ca. 15 Minuten schwimmen sie an der Oberfläche und sind gar.

Die Petersilienwurzel und das Möhrchen schälen und kleinschneiden. Ich habe beide hier in Stifte geschnitten weil das mal was anderes ist, aber die „typischen“ Scheiben gehen natürlich auch. Petersilienwurzel- und Mörchenstifte in einen Topf mit Dampfgareinsatz geben und dünsten. Die Bohnen halbieren oder dritteln (je nach Länge) und ebenfalls dazugeben.

Nach 5 Minuten blanchieren den Kohl abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, kurz abtropfen lassen und auch noch in den Dampfgareinsatz geben.

Die Sauce von den Rinderrouladen jetzt noch ein letztes Mal abschmecken. Bei Bedarf mit Pfeffer oder Salz nachwürzen. Die Klöße abgießen und auf dem Teller zusammen mit der Roulade anrichten. Das Winter-Gemüse dazulegen und / oder etwas Sauce mit Paprika und Pilzen über den Kloß und neben die Rinderrouladen geben.

Nach ca. 2,5 Stunden kann man jetzt endlich rufen:

Essen ist fertig!

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Rosenkohlsalat mit Pecorino, Wachteleiern, Granatapfel und Feigendressing

Rosenkohlsalat mit Pecorino, Wachteleiern, Granatapfel und Feigendressing

Zu diesem Rezept hat mich der fantastische Rosenkohl-Passionsfrucht-Salat im Blog Kochessenz inspiriert. Der Salat ist ein bisschen aufwendiger, das hat Rosenkohlsalat ja leider meistens so an sich, aber für dieses Ergebnis lohnt es sich auf jeden Fall!

RosenkohlsalatMitPecorinoUndWachteleiernMitDressing

Zutaten für 2 Personen:

12 Rosenkohlröschen

6 Wachteleier

Pecorino con Peperoni

1/2 Granatapfel (der Saft wird für das Dressing gebraucht)

Für das Dressing:

1 Feige

1-2 TL Crema balsamico mit Feige

1 EL Limettensaft

1 TL Honig

1 EL Zitronenöl

1 EL Walnussöl

3 EL Wasser

den Granatapfelsaft


Zubereitung:

Für diesen Salat muss zuerst der Rosenkohl entblättert werden. Das ist eine ganz schöne Fleißarbeit, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Blättchen werden dann kurz (ca. 3 Minuten) in kochendem Salzwasser blanchiert und anschließend unter kaltem Wasser abgeschreckt. Ich habe den Rosenkohl mit der Schaumkelle aus dem kochenden Wasser geholt und den Topf mit dem heißen Wasser direkt zum Kochen der Wachteleier verwendet. Also schnell die Wachteleier in das kochende Wasser legen und dort 1-2 Minuten hartkochen lassen. Auch die Eier eiskalt abschrecken und vorerst beiseite legen.

Ein schönes Stück vom Pecorino abschneiden und in dünne Scheiben schneiden. Den Rosenkohl auf dem Teller anrichten, vorher aber nochmal ordentlich das Wasser abschütteln. Den Pecorino darauf verteilen. Die Wachteleier pellen und halbieren. Die Kerne aus dem halben Granatapfel holen (ich weiß man soll klopfen aber ich benutze dafür den Stiel von einem Teelöffel) und die Kerne gleichmäßig über dem Salat verteilen. Bei der ganzen Aktion darauf achten den Saft vom Granatapfel aufzufangen. Den Saft und Ein paar Kerne beiseite stellen für das Dressing.

RosenkohlsalatMitPecorinoUndWachteleiernOhneDressing

Jetzt wird das Dressing zubereitet. Den Granatapfelsaft mit dem Fruchtfleisch der Feige, der Crema di balsamico, Zitronenöl und Walnussöl glatt rühren. Den Limettensaft und den Honig dazugeben und nach und nach die 3 EL Wasser dazugeben. Wenn die gewünschte Konsistenz schon früher erreicht ist etwas weniger Wasser verwenden. Die restlichen Granatapfelkerne in das Dressing geben.

Ein wenig vom Dressing auf dem Salat verteilen, den Rest mit auf den Tisch stellen.

Fertig – ein etwas anderer Salat!