Rosenkohlsuppe mit Bacon

Heute gibt es das zweite Rezept für meine grüne Woche hier auf dem Blog – eine leckere und cremige Rosenkohlsuppe mit Bacon die pures Soulfood ohne schlechtes Gewissen ist. Statt Sahne habe ich eine fettarme Alternative gewählt, der Bacon ist mager und die Suppe dazu noch ganz flott gemacht. Außerdem kommen so ganz unkompliziert ein paar Vitamine auf den Teller – genau das Richtige für die kalten Wintertage! 



Rosenkohlsuppe mit Bacon

Zutaten für 3-4 Personen:

500g Rosenkohl

1 kleine Zwiebel

Pfeffer & Salz

1 Prise Muskat

50ml Schlagsahne oder Creme fine

1 Zitrone 

50g magerer Speck

Zubereitung:

Vom Rosenkohl den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen halbieren und in einen ausreichend großen Topf geben. Die Zwiebel schälen, grob würfeln und ebenfalls dazu geben. Eine Prise Salz dazu geben und den Topf so weit mit Wasser befüllen, dass der Rosenkohl ganz knapp bedeckt ist. Das Wasser zum kochen bringen und den Rosenkohl ca. 12 Minuten lang gar kochen.

In dieser Zeit die Speckwürfel in einer beschichteten Pfanne kurz rundum scharf anbraten und kurz beiseite stellen.

Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und mit Pfeffer würzen. Etwas Muskatnuss in die Suppe reiben, ich mache das mit der Microplane*, und die Sahne dazu geben. Die Suppe noch einmal mit dem Stabmixer aufschlagen und mit Zitronensaft und Salz abschmecken. 

Die fertige Rosenkohlsuppe auf passende Teller verteilen und den Bacon dazu geben. 

Wer möchte stellt dazu noch etwas Brot auf den Tisch.

Guten Appetit!

Rosenkohlsuppe mit Bacon




Kürbis-Karottensuppe mit Rosenkohl-Speckeinlage

Kürbis-Karottensuppe mit Rosenkohl-Speckeinlage

Die letzten Tage war es etwas ruhiger hier auf dem Blog – mich hat im Büro eine dicke Erkältung erwischt und irgendwie habe ich zwar trotzdem weiter gekocht, aber Abends auf der Couch war ich fix und fertig und konnte mich kaum zu mehr aufraffen als die Fotos vom Essen zu bearbeiten und ein bisschen meine Pinterest Boards zu pflegen. Dabei wartet schon das nächste tolle Kochbuch darauf, dass ich es euch vorstelle – das ist wirklich das Schöne am Herbst, alle erwachen aus der Sommerpause und versorgen uns mit neuen Rezeptideen und Lesestoff für die nächsten Monate… zumindest wenn man Kochbücher mit der gleichen Begeisterung liest wie einen guten Roman. Und da muss ich mich definitiv outen, ein gutes Kochbuch mit tollen Fotos kann ich einfach nicht mehr aus der Hand legen. Das neue eat! von Chelsea Winter und Passione von Gennaro Contaldo habe ich euch ja bereits vorgestellt, aber wer einen Blick auf meine Neuzugänge im Bücherregal wirft wird sehen, dass ich noch ein paar tolle Highlights für euch parat habe. Für heute habe ich auf jeden Fall erstmal eine super leckere Herbstsuppe für euch – mit vielen Vitaminen und gesundem Gemüse trägt meine Kürbis-Karottensuppe mit Rosenkohl-Speckeinlage und einem ordentlichen Schuss Zitronensaft hoffentlich schnell dazu bei wieder fit zu werden. Übrigens – auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt kommt die Suppe mit wenig Fett aus, auf neuen Winterspeck kann ich dieses Jahr nämlich gut und gerne verzichten! 

Kürbis-Karottensuppe mit Rosenkohl-Speckeinlage

Zutaten für 4 Personen:

1/2 Hokkaido Kürbis

4 große Karotten

1/2 große Zwiebel

3 Stangen Sellerie

1/3 Blumenkohl, ca. 250-300g

Pfeffer & Salz

3-4 EL Rama Creme Fine (oder Schlagsahne)

1 EL Rapsöl

1/2 Zitrone

Für die Einlage:

3 Scheiben Bacon

10 Rosenkohlröschen

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Karotten, den Sellerie und die Zwiebel schälen und grob würfeln. Die Kerne aus dem Kürbis kratzen und den Kürbis ebenfalls in Würfel schneiden. Den Blumenkohl grob in Röschen zupfen.

Das Öl in einem ausreichend großen Topf, ich nehme diesen hier, erhitzen und das Gemüse hinein geben. Die Hitze etwas reduzieren (hier Stufe 8 von 14) und das Gemüse ungefähr 10 Minuten anschwitzen.

Kürbis-Karottensuppe mit Rosenkohl-Speckeinlage

Alles mit 600ml Wasser ablöschen, salzen und 12-15 Minuten köcheln lassen.

In dieser Zeit den Speck in Streifen schneiden und ohne zusätzliches Fett in einer beschichteten Pfanne braten bis er etwas Farbe bekommt. In dieser Zeit die Rosenkohlröschen in Scheiben schneiden und etwas zerrupfen.

Den Speck mit einem Löffel aus der Pfanne heben und auf einem extra Teller kurz beiseite stellen. Das Fett bleibt in der Pfanne! Jetzt den Rosenkohl hinein geben und anschwitzen bis der Kohl gar ist. Den Speck zurück in die Pfanne geben, alles gut vermengen und mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pfanne mit einem Deckel oder Teller abdecken damit der Kohl warm bleibt.

Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren bis wirklich keine Stücke mehr zu sehen sind. Bei Bedarf nochmal etwas mehr Wasser dazu geben, die Suppe sollte am Ende aber eine eher dicke Konsistenz haben. Die Sahne dazu geben und alles nochmal kurz mixen. Die Kürbis-Karottensuppe mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe auf passende tiefe Teller* verteilen und die Speck-Rosenkohleinlage in die Mitte setzen. Seid ruhig mutig, der Kontrast zwischen Teller und Suppe sieht nicht nur auf dem Foto gut aus.

Heiß servieren und sofort genießen!

Kürbis-Karottensuppe mit Rosenkohl-Speckeinlage




Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Diese Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken sind der vierte Beitrag zu meiner grünen Woche hier auf dem Blog und es ist vermutlich die aktivste Woche seit langem. Keine Sorge, ich mache jetzt nicht Mimimi von wegen mangelnde Motivation, wie ich zu mir selbst finden muss, warum ich die Reichtümer der Welt falsch verteilt finde und so weiter und so fort. Erstes und zweites sind nicht der Fall und Punkt drei gehört nicht auf diesen Blog. Um ehrlich zu sein bin ich nur fleißig damit beschäftigt meine Pinterest Pinnwände zu bestücken und alte Rezepte mit neuen Fotos zu versorgen – natürlich überarbeitet man sie dann im gleichen Zug und schwups verfliegen die Stunden und der Abend ist um. Aber um es auf den Punkt zu bringen: ich wollte die Woche nicht mit 3-4 Rezepten abschließen, dann hätte ich mir das Ganze auch sparen können. Also gibt es heute diese super leckeren, winterlichen Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken. Unkompliziert, kräftig, deftig und schnell gemacht! 

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Zutaten für 2 Personen:

2 große Weizenmehltortillas

200g Rosenkohl

1/2 Zwiebel

etwas Rapsöl

1 Hand voll Cashewkerne

3-4 Scheiben Kochschinken

1 EL Creme fraîche

Pfeffer & Salz

Holzzahnstocher

Zubereitung:

Von den Rosenkohlröschen den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Den Rosenkohl ein wenig Wasser dazu geben und 2-3 Minuten kochen lassen bis das Wasser verdampft und der Rosenkohl weich ist. Die Cashewkerne dazu geben und kurz mit anrösten. Den Kochschinken klein schneiden und untermengen. Einen Löffel Creme fraîche einrühren und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Die Tortillas im Ofen oder der Mikrowelle kurz erwärmen und flach auslegen. Den Rosenkohl darauf verteilen und die Tortillas aufrollen. Mit zwei Holzzahnstochern fixieren und die Wraps halbieren.

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken

Sofort warm servieren!

Rosenkohl-Wraps mit Kochschinken




Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen

Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen

Ich habe euch ja versprochen, dass es diese Woche, passend zur Grünen Woche in Berlin, auch auf dem Blog grün wird – und nach dem grünen Joghurt Dip mit Knoblauch von gestern habe ich heute diesen super leckeren Balsamico Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen für euch gezaubert. Na gut, genau genommen hat ihn der Backofen gezaubert… aber der hat das verdammt gut gemacht! Dazu braucht ihr maximal etwas Brot und schon habt ihr ein total unkompliziertes Abendessen auf dem Tisch stehen. Wer übrigens keine Zeit oder Lust hat eine Balsamico Reduktion zu machen kann auch auf eine Crema di Balsamico zurückgreifen. In der Variante mit Maronen und als Pfannengericht ist der Rosenkohl übrigens auch sehr fein. Da folgen sicher noch einige Experimente. 

Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen

Zutaten für 2 Personen:

400g Rosenkohl

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

50g magere Speckwürfel

1 Hand voll Cashewkerne

ca. 100-120ml Balsamico

1 Prise Zucker

Optional:

etwas Brot

Butter

Zubereitung:

Den Strunk vom Rosenkohl abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen abwaschen und halbieren. Alle Rosenkohlröschen in eine Auflaufform geben und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Etwas Olivenöl über den Rosenkohl träufeln, den Kohl mit Pfeffer und Salz würzen und die Speckwürfel dazu geben. Alles gut vermengen und für ca. 20-25 Minuten in den Backofen schieben. Für die letzten 10 Minuten die Cashewkerne darüber geben.

In dieser Zeit den Balsamico in einen kleinen Topf geben, einmal ganz kurz aufkochen, mit einer Prise Zucker würzen und dann bei kleiner Hitze (hier Stufe 3 von 14) ganz sanft einkochen lassen. Wenn nur noch ca. 2 EL übrig sind wird der Topf vom Herd genommen.

Den gebackenen Rosenkohl aus dem Ofen holen und mit der Balsamico Reduktion vermengen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und sofort heiß auf den Tisch stellen.

Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen

Wer möchte serviert den Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen mit etwas Brot und Butter. Dafür passt sowohl Baguette als auch ein kräftiges Krustenbrot.

Guten Appetit!
Balsamico-Rosenkohl mit Speck und Cashewkernen aus dem Backofen




Rosenkohlpfanne mit Speck und Maronen

Rosenkohlpfanne mit Speck und Maronen

Wie steht ihr zu Rosenkohl? Irgendwie polarisiert dieser Kohl ja oft, die einen lieben ihn, die anderen können ihn nicht ausstehen. Bessere Hälfte liebt ihn, also kommen die kleinen Röschen bei uns im Winter regelmäßig auf den Tisch. Ich habe sogar schon versucht Rosenkohl im Garten anzubauen, aber dieser elende Kohlweißling hat da munter fröhlich seine Eier unter die Blätter gelegt und schwups war alles voll mit schwarzen, gefräßigen Raupen. Also kein Rosenkohl aus eigenem Anbau, aber man kann eben nicht alles haben. Wie auch immer, ich schweife vom Thema ab. Als einen Tag vor Silvester mein Bruder und seine Freundin zum Essen eingeladen waren habe ich gefragt ob sie denn beide Rosenkohl mögen. Schließlich wollte ich nichts kochen was dann keiner essen möchte. Die Antwort war schwammig, man wollte es mal wieder probieren, ich sollte das mal ruhig kochen.

Das war mir natürlich zu riskant, also gab es auch noch Oliven und Schinken, Champignons mit Oregano, Brot und eben diese Rosenkohlpfanne mit Speck und Maronen. Die kam zum Glück gut an, denn irgendwie habe ich im Eifer der Gefechts komplett verdrängt, dass mein Bruder keine Pilze mag. Wie auch immer – ihr merkt ich komme heute irgendwie schwer auf den Punkt…

Die Rosenkohlpfanne war auf jeden Fall sehr lecker, die Maronen haben eine schöne Süße ins Spiel gebracht und der Speck war ein toller salziger Kontrast. Den Rosenkohl vorzubereiten ist natürlich immer ein bisschen Fleißarbeit, aber ich finde der Einsatz hat sich gelohnt – oder was meint ihr?

Rosenkohlpfanne mit Speck und Maronen

Zutaten als Hauptgericht für 2-3 Personen:

500g Rosenkohl

Salz & Pfeffer

1 kleine Zwiebel

150g magerer Speck (in kleine Würfel geschnitten)

200g Maronen, vorgegart

wenig Rapsöl

Zubereitung:

Von den Rosenkohlröschen den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen waschen und halbieren. In einem großen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Rosenkohlröschen 3-4 Minuten kochen.

In dieser Zeit den Speck und die Zwiebel kleine würfeln. Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und beides darin anschwitzen. Den Rosenkohl abgießen und kurz beiseite stellen.

Die Maronen zu Speck und Zwiebeln in die Pfanne geben und kurz mit anrösten. Dabei immer wieder gut umrühren. Dann den Rosenkohl dazu geben, alles gut durchschwenken und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

In einer großen Schüssel auf den Tisch stellen oder auf passende Schälchen verteilen.

Guten Appetit!

Rosenkohlpfanne mit Speck und Maronen




Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Ich habe euch ja bereits an dieser Stelle vom Kochbuch Rainbow kitchen* berichtet und euch auch schon zwei leckere Rezepte gezeigt die ich daraus gekocht habe. Dieses hier ist das dritte Rezept das ich für euch getestet habe. Im Original kommt der Rosenkohl mit Paprikadip als Snack auf den Teller, hier habe ich mit Hähnchenspießen ein Hauptgericht daraus gezaubert. Ein leichtes und gesundes Gericht das wunderbar zum Wetter und der Jahreszeit passt – eigentlich will man schon auf die leichte Frühlingsküche umsteigen, aber bei den aktuellen Temperaturen darf es doch noch ein bisschen Soulfood sein!

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Zutaten für 4 Personen (Dip für 4-6 Personen):

250g Hähnchenbrustfilet

2 EL Rapsöl

1 gute Prise Piment d’esplette

Salz

Für den Rosenkohl:

500g Rosenkohl

4 EL Olivenöl

2 EL Honig

1 gute Prise Chiliflocken

Salz

Für den Dip:

3 rote Paprika

1 Knoblauchzehe

100g Cashewkerne

1 EL schwarzer Sesam

4 EL Olivenöl

1 TL Paprikapulver, edelsüß

1/2 Zitrone

Salz

Zubereitung:

Die Paprika waschen, halbieren und die Kerne und weißen Häute entfernen. Den Backofen auf 210°C Grillmodus vorheizen und die Paprikahälften auf einem mit Backpapier belegten Backblech weit oben in den Ofen schieben und grillen bis die Haut schwarz wird. Das dauert in etwa 20 Minuten. Das Blech aus dem Ofen nehmen und zum Abkühlen beiseite stellen (im Original werden die Paprikahälften dafür in einen Gefrierbeutel gegeben.

Die Hitze im Backofen auf 200°C Umluft reduzieren. Den Rosenkohl waschen, die äußeren Blätter entfernen, den Strunk abschneiden und die Röschen halbieren. Mit Öl, Honig, Salz und Chiliflocken in einer ausreichend großen Auflaufform vermengen und für 20 Minuten (im Original 30 Minuten) in den Ofen schieben. Nach 10 MInuten einmal gut durchmischen.

Die Hähnchenbrustfilets in saftige Würfel schneiden und auf die Holzspieße stecken. Öl in der Pfanne erhitzen und die Spieße hinein legen und rundum scharf anbraten. Mit Salz und Piment d’esplette würzen. Dann bei mittlerer Hitze in etwa 8 Minuten fertig braten.

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Die Haut von der Paprika ziehen, den Knoblauch schälen. Die Paprika, den Knoblauch, die Cashewkerne, den Sesam und das Öl zusammen mit dem Zitronensaft, Paprikapulver und Salz in den Mixer geben und alles zu einer dicken Paste pürieren.

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Den Dip abschmecken und in einem kleinen Schälchen anrichten.

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Den Rosenkohl aus dem Ofen holen und gemeinsam mit den Hähnchenspießen und einem dicken Klecks Dip anrichten.

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen

Sehr lecker und dazu noch gesund!

Rosenkohl mit Paprikadip und Hähnchenspießen




Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse

Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse

Wenn euch die Pasta mit Ofengemüse gefallen hat, dann werdet ihr dieses Rezept sicher auch mögen. Hier kommt sanft in Butter gegarter Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse auf den Teller. Die Kombination aus Karotten, Pastinaken und Rosenkohl wird dabei noch um Kartoffeln erweitert. Den Balsamico habe ich auch für dieses Rezept reduzieren lassen und dann mit dem Ofengemüse vermengt und über den zarten Fisch gegeben. Total lecker, der Ofen macht die meiste Arbeit und am Ende steht ein leckeres Abendessen auf dem Tisch!

Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse

Zutaten für 2 Personen:

ca. 450g (Winter-) Kabeljau

2-3 Pastinaken

3 große Karotten

20 Rosenkohlröschen

5 mittelgroße Kartoffeln

70g Butter (30g für das Gemüse + 20g für die Balsamico Sauce + 20g für den Fisch)

Pfeffer & Salz

200ml Balsamico Essig

30g Honig (1 großer EL  voll)

Zubereitung:

Die Karotten und Pastinaken schälen und in Stifte schneiden. Die Kartoffeln waschen und vierteln. Den Strunkansatz vom Rosenkohl abschneiden und die Röschen halbieren. Das Gemüse salzen, pfeffern und mit etwas Butter in eine ausreichend große Auflaufform geben. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und das Gemüse für 45 Minuten auf mittlerer Schiene darin verschwinden lassen.

Aus Alufolie eine Wanne falten und den Fisch mit ein paar Butterflöckchen hinein legen. Den Fisch salzen.

Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse

Das Päckchen mit dem Kabeljau beiseite legen. Den Balsamico und den Honig in einen kleinen Topf geben, aufkochen und auf die Hälfte reduzieren lassen. Die kalte Butter einrühren und die Reduktion mit Pfeffer und Salz würzen.

Den Fisch für die letzten 12-15 Minuten mit in den Ofen legen.

Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse

Das gebackene Gemüse mit der Balsamico Reduktion vermengen. Dabei 2-3 EL vom Balsamico aufheben und für den Fisch beiseite stellen.

Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse

Den Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse anrichten und den restlichen Balsamico über den Fisch geben und mit Pfeffer würzen.

Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse

Das gebackene Gemüse und der Fisch passen wunderbar zusammen.

Lasst es euch schmecken!

Kabeljau mit Balsamico Ofengemüse




Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse

Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse

Ich kaufe oft verschiedenes Gemüse das zueinander passt ohne eine konkrete Rezeptidee zu haben. Bei Pastinaken und Karotten habe ich direkt an karamellisiertes Wurzelgemüse gedacht, aber in welcher Form war noch offen. Viel Zeit zum Überlegen hatte ich nicht, weil am Abend Besuch eingeladen war – aber passender weise ist mir in der großen weiten Welt der Social Media Yvonnes Pasta mit Ofengemüse über den Weg gelaufen. Eine tolle Idee die ich in leicht abgewandelter Variante ausprobiert habe. Den Brokkoli habe ich weg gelassen, den Balsamico habe ich mit Honig eingekocht und erst nach dem Backen zum Ofengemüse gegeben. Die Pasta hat dadurch ein tolles süßes und kräftiges Aroma – ihr braucht auch keinen besonders guten Balsamico dafür nehmen, ich habe einen ganz Einfachen für solche Zwecke im Schrank stehen. Total unkompliziert und ganz schnell gemacht diese Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse!

Spaghetti mit Hähnchen und Ofengemüse

Zutaten für 3-4 Personen:

2-3 Pastinaken

3 große Karotten

20 Rosenkohlröschen

70g Butter (30g für das Gemüse + 20g für die Balsamico Sauce + 20g um das Hähnchen anzubraten)

Pfeffer & Salz

300g Hähnchenbrustfilet

200ml Balsamico Essig

30g Honig (1 große EL  voll)

500g Linguine

Zubereitung:

Karotten und Pastinaken schälen und in Stifte schneiden. Die Rosenkohlröschen waschen, den Strunk entfernen und die Röschen halbieren. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Das Gemüse in eine große Auflaufform gebe, 30g Butter in Stücke schneiden und zum Gemüse geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und für 45 Minuten in den Backofen schieben.

Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse

Die Hähnchenbrust in Mundgerechte Stücken schneiden. Den Balsamico zusammen mit dem Honig in einen kleinen Topf geben und auf den Herd stellen. So lange kochen bis der Balsamico auf 1/3 reduziert ist.

Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse

In dieser Zeit 20g Butter in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenwürfel rundum anbraten. Die Hitze reduzieren und das Hähnchen gar ziehen lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse

Für die Pasta einen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen und die Linguine hinein geben.

Gegen Ende der Garzeit das fertige Gemüse aus dem Ofen holen.

Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse

Die restliche Butter unter die Balsamico Reduktion rühren…

Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse

… und kurz beiseite stellen. Die Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Das Ofengemüse, das Hähnchen und den Balsamico mit der Pasta vermengen und das Ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Linguine mit Hähnchen und Ofengemüse

Die Pasta auf passenden Tellern anrichten und sofort servieren.

Extrem lecker!

Spaghetti mit Hähnchen und Ofengemüse




Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Über die Feiertage bin ich leider überhaupt nicht dazu gekommen den Blog mit neuen Rezepten zu füttern – auch wenn Weihnachten dieses Jahr total entspannt war. Wir haben am 24. die ganze Familie zu uns eingeladen, jeder hat etwas mitgebracht und ich habe mich lediglich um das Dessert kümmern müssen. Auch Der kleine Mann war an sich total pflegeleicht, aber pflegeleicht bedeutet ja nicht pflegefrei und so waren die Prioritäten dann erst einmal anders gewichtet. Nun sitzt er aber gerade total entspannt bei Bessere Hälfte in der Trage und ich nutze die Chance um euch… Reste aufzutischen. Klingt jetzt irgendwie fieser als es ist – formulieren wir es also anders:

Rebekka von Pfanntastisch! darf das 126. Blog-Event in Zorras Kochtopf ausrichten und hat sich Gerichte aus der Pfanne gewünscht. Und weil sicher einige von euch jetzt nach den Feiertagen noch ein paar Knödel /Kartoffelklöße übrig haben (und ich auf keinen Fall den Einsendeschluss verpassen will) habe ich aus diesem Anlass heute eine Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen für euch. Die ist schnell gemacht, ihr steht also nicht ewig in der Küche, und kommt auch etwas leichter daher als die deftig, kräftigen Leckereien der letzten Tage. Und wenn die Klöße im Kühlschrank standen kann man diese Pfanne auch noch nach zwei oder drei Tagen machen – es gibt also keinen Grund zur Eile!

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Zutaten für 2-3 Personen:

3 Kartoffelklöße (fertig gekocht)

250g Rosenkohl

80g Speckwürfel

etwas Öl

1/2-1 Zwiebel

500ml Gemüsebrühe (weil ich immer wieder gefragt werde: bei mir diese Bio-Variante*)

Pfeffer & Salz

2-3 Pimentkörner

Zubereitung:

In der Pfanne etwas Rapsöl erhitzen. In dieser Zeit die Zwiebel klein würfeln. Speck und Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und anschwitzen bis die Zwiebel glasig ist. In einem extra Schälchen oder Tellerchen beiseite stellen.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Von den Rosenkohlröschen den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen halbieren. Die Pimentkörner zerstoßen und mit der Brühe in die Pfanne geben und aufkochen, dann den Rosenkohl dazu geben.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

3 Minuten köcheln lassen, in dieser Zeit die Kartoffelklöße in mundgerechte Stücken schneiden. Die Kloßwürfel zum Rosenkohl in die Pfanne geben – dadurch dickt die Sauce sehr schnell ein.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Noch 2-3 Minuten köcheln bis die Kartoffelkloßstücken komplett warm sind. Die Speck und Zwiebelwürfel untermengen und das GAnze mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Auf tiefen Tellern anrichten – schon ist euer (Reste-)essen fertig.

Lasst es euch schmecken!

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Mit dabei beim Event:
Blog-Event CXXVI - Aus der Pfanne (Einsendeschluss 15. Januar 2017)




Reispfanne mit Rosenkohl und Speck

Reispfanne mit Rosenkohl und Speck

Sich auf den nahenden Geburtstermin vorzubereiten ist ein bisschen so, wie wenn ein Kurzurlaub ansteht. Gut, vielleicht nicht ganz so erholsam und angenehm – aber es macht durchaus Sinn den Inhalt des Kühlschranks in „hält noch ein bisschen“ und „sollte vorher verbraucht werden“ zu unterteilen. Also versuche ich alle Obst- und Gemüsereste zeitnah zu verarbeiten. Und da mir das lange Stehen auch langsam schwer fällt machen sich so schnelle Feierabendgerichte natürlich besonders gut. Diese leckere Reispfanne mit Rosenkohl und Speck war in knapp 20 Minuten fertig – was will man da mehr?

Reispfanne mit Rosenkohl und Speck

Zutaten für 2 Personen:

120g Reis, schnellkochend (hier im Kochbeutel)

100g Rosenkohl

100g Speckwürfel

100g Champignons

1 Zwiebel

20g Butter

Pfeffer & Salz

150g Schlagsahne

Zubereitung:

Für den Reis einen kleinen Topf Salzwasser zum kochen bringen. Den Reis hinein geben und 10 Minuten köcheln lassen.

Die Champignons vierteln und die Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Die Pilze und den Speck dazu geben und bei höherer Hitze (hier 10 von 14) anbraten. Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Die Zwiebelwürfel zu den Pilzen und dem Speck geben und die Hitze reduzieren (hier Stufe 6 von 14).

Vom Rosenkohl den Strunk abschneiden, die äußeren Blätter entfernen und die Röschen halbieren. Den Reis aus dem Wasser nehmen und dafür den Rosenkohl hinein geben. 3-4 Minuten gar kochen lassen. Den Reis zu Speck, Pilzen und Zwiebel in die Pfanne geben und alles gut mischen. Die Schlagsahne einrühren und alles mit Pfeffer und Salz würzen. Den Rosenkohl durch ein Sieb abgießen, kurz unter fließendem Wasser abspülen und in die Reispfanne geben.

Reispfanne mit Rosenkohl und Speck

Abschmecken und auf tiefe Teller verteilen.

Super schnell und super lecker!

Reispfanne mit Rosenkohl und Speck