Nacho Raclette – überbackene Tortilla Chips mal anders

Nacho Raclette – überbackene Tortilla Chips mal anders

Als wir vor zwei Wochen am Flughafen saßen sind mir im Netz einige Bilder von Raclettepfännchen mit knusprigen Nachos über den Weg gelaufen. Und das passt doch auch ganz wunderbar – mit Käse überbackene Nachos sind ohnehin immer eine tolle Idee und die jetzt in kleinen Pfännchen mit würzigem Hackfleisch, Jalapenos, Mais, Paprika, Zwiebeln oder roten Bohnen zu kombinieren klingt einfach zu verlockend. Ich habe mich für mein Nacho Raclette für ganz schlichte, gesalzene Tortilla Chips entschieden und dazu zwei Dips gezaubert, eine Salsa Roja und eine Guacamole. Das war für zwei Personen okay, aber ein dritter Dip wäre schon noch nett gewesen. Ich würde euch da zum Beispiel den California Dip oder den Sour Cream Dip empfehlen. Auf jeden Fall macht so ein Nacho Raclette super viel Spaß wenn es mal ganz einfach und unkompliziert sein soll. Bessere Hälfte hätte sich noch ein paar Steakstreifen zum Grillen gewünscht, ich fand es auch so super. So oder so, ich wünsche euch viel Spaß!

Nacho Raclette

Zutaten für 2 Personen:

150g Nachos, gesalzen

1 kleine Zwiebel

1/2 rote Paprika

1/2 gelbe Paprika

100g Champignons

200g Rinderhackfleisch

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

etwas Chilipulver

150g Mais aus der Dose

200g rote Bohnen aus der Dose

3 EL rote oder grüne Jalapenos

10 Scheiben Raclette Käse

Für die Salsa Roja:

6 EL Olivenöl

2 TL Paprikamark

2 TL Tomatenmark

1-2 Knoblauchzehen

1/4 rote Paprika

1 kleine Tomate

1/2 kleines Bund Petersilie

1 kleine rote Chili

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Zucker

Pfeffer & Salz

Für die Guacamole:

1 reife Avocado

1 Tomate

1/2 Limette

1 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

Optional etwas frischer Koriander

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Paprika in sehr feine Würfel schneiden, die Champignons in dünne Scheiben schneiden. Alles auf passende Schälchen verteilen. Mais, Bohnen und Jalapenos abtropfen lassen und ebenfalls in kleine, passende Schälchen geben.

Alle Zutaten für die Salsa Roja in einen kleinen Mixer geben und je nach Geschmack etwas feiner oder stückiger pürieren. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Avocado halbieren und aus der Schale löffeln und in ein Schälchen geben. Die Tomate fein hacken, die Knoblauchzehe dazu pressen. Den fein gehackten Koriander, etwas Pfeffer und Salz sowie den Saft aus der halben Limette dazu geben und alles mit der Gabel zu einer dicken Paste zerdrücken.

Für das Hackfleisch in einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin unter ständigem Wenden anbraten bis es krümelig zerfällt. Mit Pfeffer, Salz und Chili würzen und in einem größeren Schälchen beiseite stellen.

Nacho Raclette

Als letztes den Käse auf einem Teller platzieren und den Raclette Grill* anheizen.

Jetzt steht einem lustigen Nacho Raclette nichts mehr im Wege!

Nacho Raclette




Chili-Koriander Mayonnaise

Chili-Koriander Mayonnaise

Dieses Rezept war ursprünglich überhaupt nicht als eigenes Rezept gedacht, sondern nur der Bestandteil des Sandwichs das ich euch morgen zeigen werde. Nun war die Mayonnaise aber so lecker, dass sie definitiv einen eigenen Platz in meiner Rezeptesammlung verdient hat. Die Sache mit der selbst gemachten Mayonnaise habe ich ja erst vor Kurzem für mich entdeckt als ich das Kochbuch „Avec Amour*“ von Lea Linster für euch genauer unter die Lupe genommen habe. Und weil es so wunderbar lecker und einfach gemacht ist habe ich sie hier als Chili-Koriander Mayonnaise abgewandelt. Für Sandwichs, Tapas oder zum Fondue – einmal gekostet werdet ihr sie immer wieder machen wollen! Chili-Koriander Mayonnaise

Zutaten für 1 Schälchen (ca. 250g) Chili-Koriander Mayonnaise:

1 Eigelb

125ml gutes Rapsöl

2 gehäufte TL Senf

Pfeffer & Salz

1 Spritzer Limettensaft

1 TL milde Chiliflocken

1 Prise scharfes Chilipulver

1/2 Bund frischer Koriander (ca. 7-8g)

Zubereitung:

Das Eigelb und den Senf gründlich miteinander verrühren. Ich mache das Ganze mit dem Schneebesenaufsatz vom Stabmixer*. Langsam das Öl dazu geben und dabei weiterhin alles gründlich verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Limettensaft, Chilipulver und den Chiliflocken würzen.

Chili-Koriander Mayonnaise

Wenn ihr mit dem Öl mal zu schnell seid nicht in Panik geraten – das Öl kurz pausieren und alles weiter aufschlagen bis die Mayonnaise wieder eine glatte Masse ist. Dann langsam und in einem dünnen Strahl das restliche Öl unterschlagen.

Den Koriander sehr fein hacken und unter die Mayonnaise heben.

Chili-Koriander Mayonnaise

Die Chili-Koriander Mayonnaise ein letztes Mal mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort verwenden oder bis zum Servieren kalt stellen.

Viel Spaß damit!

Chili-Koriander Mayonnaise




Süßes Raclette zum Dessert

Süßes Raclette zum Dessert

Was macht man eigentlich nach einem tollen Raclette-Abend zum Dessert? Wie wäre es, wenn man gleich mit Raclette weiter macht? Und damit meine ich kein Käse-Dessert – das wäre dann vielleicht doch etwas zu viel des Guten. Nein, meine Gedanken gehen eher in Richtung Bratapfel mit der perfekten Karamellsauce, Schoko-Banane oder Kaki mit Vanillesauce. Ein richtig süßes Raclette zum Dessert! Dabei ist das Ganze denkbar einfach – die Saucen könnt ihr schon vorher vorbereiten und einfach in den Kühlschrank stellen und das Gleiche gilt auch für das Obst. Nur die Banane würde ich lieber im letzten Moment vorbereiten damit sie nicht braun wird. Meine Saucen-Rezepte und ein paar Ideen habe ich hier für euch – viel Spaß beim Naschen!

Süßes Raclette zum Dessert

Zutaten für 4 Personen:

1 Apfel

2 Bananen

1 Kaki

Für die Karamellsauce:

100g Sahne Muh-Muh Brotaufstrich*

100g Schlagsahne

Für die Schokosauce:

50g Zartbitterschokolade

70g Schlagsahne

1 EL brauner Zucker

Außerdem:

Dänische Vanillesauce (oder eure Lieblingssauce)

Zubereitung:

In einer sehr kleinen Pfanne oder einem beschichteten Topf die Karamellsauce sanft erwärmen.

Süßes Raclette zum Dessert

Sobald sie anfängt zu schmilzen die Schlagsahne einrühren.

Süßes Raclette zum Dessert

Bei kleiner Hitze langsam rühren bis sich eine glatte Sauce bildet. Die Karamellsauce in ein kleines Schälchen füllen und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Für die Schokoladensauce die Pfanne säubern und trocknen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und ebenfalls bei kleine Hitze ganz langsam in der Pfanne erwärmen. Die Schlagsahne und den Zucker dazu geben und rühren bis der Zucker sich vollständig gelöst hat und ihr eine glatte Schokoladensauce habt. Auch die Schokosauce in ein kleines Schälchen geben und bis zu, Servieren kalt stellen.

Süßes Raclette zum Dessert

Das Obst in dünne Scheiben schneiden.

Nach dem „herzhaften“ Raclette die Pfännchen nur kurz ausspülen und trocknen.

Die Obstscheibchen in die Pfännchen legen und unter dem Raclettegrill* erwärmen.

Die Banane lässt sich ganz wunderbar mit allem kombinieren und ist aus meiner Sicht wirklich der Hammer.

Süßes Raclette zum Dessert

Aber auch die Bratapfelvariante mit der super genialen Karamellsauce ist super lecker…

Süßes Raclette zum Dessert

… und die Kaki passt wunderbar zur Vanillesauce.

Süßes Raclette zum Dessert

Natürlich könnt ihr für euer süßes Raclette auch andere Obstsorten ausprobieren – lasst eurer Kreativität freien Lauf:

Ein tolles Dessert!

Süßes Raclette zum Dessert




Italienisches Raclette

Dieser Beitrag enthält Werbung

Italienisches Raclette – Kooperation

Ich konnte es kaum abwarten – und ihr? Wenn es kalt und grau wird steht endlich wieder die Raclette-Zeit vor der Tür! Als ich von Emilia**, einem Online Versand für italienische Spezialitäten und Feinkostprodukte, gefragt wurde ob ich nicht Lust hätte einen Blick in ihren Onlinshop zu werfen hätte habe ich im Sortiment** ein Raclette Paket entdeckt. Italienisches Raclette? Klingt doch großartig! Das Paket wurde super schnell geliefert, alles war wunderbar verpackt und das Paket war voll mit wirklich leckeren Zutaten für mein italienisches Raclette – ein Becherchen mit getrockneten und in Öl eingelegten Tomaten, scharf marinierte grüne Oliven, gegrillte Champignons, Zwiebelchen in Balsamico – eigentlich ein buntes Antipasti Sortiment. Es gab Salami Milano, Parmaschinken und einen großartigen Kochschinken für die Fleischliebhaber und und zwei Sorten Käse, den Sablé de Wissant und den Fontina Valdostana DOP.  Die zwei sind wunderbar unterschiedlich – da ist für jedes Pfännchen was dabei. Ein Ciabatta, ein Fläschlein Chardonnay und eine Tomatenmarmelade runden das Ganze ab. Aber genug erzählt – ich zeige euch einfach was wir gezaubert haben!

Italienisches_Raclette_ (17)

Zutaten  für 2-3 Personen:

50g getrocknete Tomaten in Öl

100g scharfe, grüne Oliven

100g gegrillte Champignons

100g Balsamico-Zwiebelchen

80g Kochschinken

80g Parmaschinken

80g Salami

200g Fontina Valdostana DOP

100g Sablé de Wissant (unser Favorit)

1 Ciabatta

Von mir ergänzt:

100g weiße Bohnen

100g Mais

1 Karotte (hier violette Urkarotte)

3 Frühlingszwiebeln

Steinpilzbutter

Als Dip:

100g Schmand

1 TL Ahornsirup

Pfeffer & Salz

1 TL fein gehackte Frühlingszwiebel

1 TL Chilisauce

Zubereitung:

Raclette braucht eigentlich nicht viel, schließlich stellt sich ja jeder sein Pfännchen selbst zusammen, aber es muss vorbereitet werden. Für die Steinpilzbutter die Pilze im Mixer klein hächseln oder im Mörser zerstoßen. Zusammen mit einer Prise Salz unter die weiche Butter mengen und einige Minuten ziehen lassen bevor sie in den Kühlschrank wandert. Für den Dip die Frühlingszwiebel fein hacken und zusammen mit Schmand, Ahornsirup, Pfeffer, Salz und Chilisauce in eine kleine Schüssel geben. Gut verrühren, in ein passendes Schälchen umfüllen und bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.

Die Pilze lasse ich am Stück, man kann sie aber auch noch halbieren, die Tomaten schneide ich klein. Beides in kleinen Schälchen anrichten.

Italienisches_Raclette_4

Bohnen und Mais in ein Schälchen geben, die Karotte schälen und in Scheiben schneiden, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Italienisches_Raclette_2

Die Oliven lasse ich im Stück und verteidige sie fortan gegen Bessere Hälfte der versucht zu naschen. Den Käse in Scheiben aufschneiden und die Wurst und den Schinken hübsch auf einem großen Teller anrichten. Dabei teile ich die riesigen Kochschinkenscheiben in jeweils drei Stücken und auch der Parmaschinken wird halbiert.

Italienisches_Raclette_1

Die Zwiebelchen werden geviertelt…

Italienisches_Raclette_3

… und das Ciabatta in Scheiben aufgeschnitten und kurz im Ofen aufgebacken.

Italienisches_Raclette_ (33)

Den Raclette Grill* aufbauen – unserer hat den Vorteil, dass er sowohl mittig auf dem Tisch, als auch am Rand platziert werden kann. Gerade wenn man zu zweit Raclette macht ist das super.

Italienisches_Raclette_ (29)

Und natürlich will ich euch unsere Lieblingsvarianten mit den leckeren italienischen Zutaten nicht vorenthalten!

Da hätten wir einmal getrocknete Tomaten mit weißen Bohnen, Balsamico-Zwiebelchen und Salami…

Italienisches_Raclette_ (37)

… überbacken mit dem Sablé de Wissant…

Italienisches_Raclette_ (43)

… und die Frische Variante mit gegrillten Champignons, Karotten, Mais und Frühlingszwiebeln…

Italienisches_Raclette_ (40)

… überbacken mit dem Fontina Valdostana und dann mit dem Kochschinken dazu vernascht.

Italienisches_Raclette_ (45)

Die Steinpilzbutter passt perfekt zu den Antipasti Aromen und macht sich gut auf dem Ciabatta.

Ein wunderbares Raclette mit vielen tollen Zutaten. Das gibt es ganz sicher nicht zum letzten Mal! Ein paar Zutaten hatten wir am Ende übrig, die sind am nächsten Tag auf eine leckere Pizza gekommen.

Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Raclette!

** Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit dem Onlineshop Emila.de entstanden. Meine Meinung zu den Produkten bleibt davon unbeeinflusst.

Italienisches_Raclette_ (26)

Italienisches_Raclette_ (24)

Italienisches_Raclette_ (25)

Italienisches_Raclette_ (23)




Was man aus den Resten vom Raclette macht

Was man aus den Resten vom Raclette macht

Weihnachten und Silvester sind vorbei und was bleibt ist jedes Mal wieder die Frage: was macht man aus den Resten vom Raclette? Da gibt es natürlich die Möglichkeiten eine leckere Fajitas zu zaubern, einen Pesto Nudelauflauf zu machen, Kartoffelauflauf mit Ragout zu überbacken, eine schnelle Gemüse-Hackfleischpfanne zu braten, oder eben dieses kleine Kartoffelgratin in den Ofen zu schieben. Jetzt bin ich gerade selbst ein bissl überrascht, wie viele Raclette-Reste-Rezepte ich hier schon gesammelt habe… aber es gab ja auch schon oft Raclette!

Was_macht_man_aus_Resten_vom_Raclette_ (5)

Beispiele für mögliche Zutaten für 2 Personen:

ca. 4 gekochte Kartoffeln, hier la ratte

etwas Speck, ca. 3 EL Speckwürfel

ein paar halbierte Cocktailtomaten, ca. 7 Stück

Zwiebelwürfel, ca. 2-3 EL

Fleisch- oder Bratenreste

Paprikastifte, ca. 1/4 Paprika

Champignons, ca. 2 Stück

frische Kräuter

1 Ei

Reste von den Raclettesaucen (1-2 EL, optional)

75g Schlagsahne

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die leichte zerdrückten Kartoffeln als erstes in eine kleine Auflaufform geben. Dann alle Fleisch und Gemüsereste darauf verteilen. Dieser Auflauf funktioniert mit so ziemlich allen Resten vom Raclette. Das Ei mit Sahne und Saucenresten verquirlen und mit Pfeffer und Salz würzen. Wer keine Saucenreste hat kann noch etwas Schmand oder Creme fraîche dazu geben. Muss man aber nicht.

Was_macht_man_aus_Resten_vom_Raclette_ (1)

Mit dem übrig gebliebenen Raclettekäse oder anderem Käse, wie zum Beispiel Gouda, belegen und bei 200°C für 20 Minuten in den Ofen schieben.

Was_macht_man_aus_Resten_vom_Raclette_ (2)

Der Auflauf ist fertig, wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Bei mir war die Tomate ausschlaggebend.

Was_macht_man_aus_Resten_vom_Raclette_ (3)

Auf Teller verteilen und mit falls noch frische Kräuter zur Hand sind damit bestreuen.

Schnell und unkompliziert!

Was_macht_man_aus_Resten_vom_Raclette_ (4)




Raclette mit Bratenresten und Grünkohl

Raclette mit Bratenresten und Grünkohl

Vielleicht habt ihr jetzt schon Bratenreste, vielleicht erst nach Weihnachten. Wenn ihr Raclette und Resteverwertung kombinieren möchtet, dann wird euch dieses Rezept auf jeden Fall gefallen. Grünkohl, Zwiebeln, ein paar Champignons und Reste vom Schweinebraten verschwinden unter einer Scheibe Raclettekäse. So einfach und so gut! Damit die Reste vom Weihnachtsbraten bis zu Silvester halten werden sie am besten eingefroren.

Ich bin übrigens weiterhin ganz begeistert von unserem Tefal Raclettegrill – der ist nämlich lang und schmal – so nimmt er auf dem Tisch nicht zu viel Platz weg. Außerdem lässt sich die Teppan Yaki Grillfläche super einfach reinigen.

Raclette_mit_Bratenresten_ (2)

Zutaten für 2 Personen:

400g Grünkohl, z.B. nach diesem Rezept

150g Bratenreste

1 Zwiebel

2-3 Champignons

Für 4 Personen – Teil von diesem Raclette Abend

Zubereitung:

Etwas Grünkohl in eine Pfanne geben und mit Zwiebelwürfeln, Champignonscheiben und Bratenresten belegen.

Raclette_mit_Bratenresten_ (1)

Alles unter einer Scheibe Käse verstecken und so lange unter den Raclettegrill schieben, bis der gewünschte Schmelzgrad erreicht ist.

Viel Spaß beim Raclette!

Was sonst noch so auf dem Tisch stand:

Rustikales_Raclette_ (9)




Rustikales Raclette mit Kartoffeln

Rustikales Raclette mit Kartoffeln

Freut ihr euch genau so wie ich, dass die Raclettesaison wieder in vollem Gange ist? Was auch immer im Pfännchen landet, mit einer Scheibe Käse darauf wird es einfach unglaublich lecker! Ich bin diesmal recht klassisch unterwegs – der Schwerpunkt lag auf Kartoffeln mit Speck und Käse. Damit es nicht zu einseitig wird kamen noch Salami, Schinken, Paprika, Tomaten und Zwiebeln auf den Tisch. Außerdem gab es eine sehr feine Variant mit Grünkohl und Bratenresten. Das passende Rezept folgt in Kürze. Und wer sich ganz auf das Raclette mit Kartoffeln konzentrieren möchte nimmt einfach die doppelte Menge.

Rustikales_Raclette_ (8)

Zutaten für 3-4 Personen:

350g festkochende Kartoffeln, hier „la ratte“

Salz

50g magere Speckwürfel

10 Scheiben Raclette Käse, hier u.a. mit grünem Pfeffer

Dips – hier California und Meerrettich

Außerdem:

Cocktailtomaten

1 rote Paprika

1 rote Zwiebel

1 weiße Zwiebel

5 Champignons

1 Rumpsteak (300g)

Salami und Schinken

etwas Brot

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Eiskalt abchrecken und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Kartoffeln mit einem Löffel platt drücken.

Rustikales_Raclette_ (2)

Die Zwiebeln fein würfeln, die Tomatchen halbieren, Paprika und Champignons in Scheiben /Streifen schneiden. Salami, Schinken und Speckwürfel auf einem Teller platzieren.

Rustikales_Raclette_ (9)

Den Käse auf einem extra Teller auslegen.

Rustikales_Raclette_ (1)

Die Saucen anrühren und alle Teller und Schälchen auf dem Tisch platzieren.

Rustikales_Raclette_ (6)

Für das rustikale Raclette mit Kartoffeln einige Kartoffelstücken mit etwas Speck in das Pfännchen geben. Eine Scheibe Käse darauf legen und biszum gewünschten Bräunungsgrad in den Raclettegrill schieben.

Rustikales_Raclette_ (7)

Mein Tipp: Die Steakstreifen wandern auf den Grill. Damit das Fett nicht raucht oder spritzt nehme ich Erdnussöl oder Woköl.

Viel Spaß beim „Pfännchen braten“!

Wir waren übrigens wieder ganz begeistert von unserem Tefal Raclettegrill – der ist nämlich lang und schmal – so passt er wunderbar mittig auf den Tisch ohne zuviel Platz wegzunehmen. Außerdem lässt sich die Teppan Yaki Grillfläche super einfach reinigen.




Raclette-Brot mit Speck wie auf dem Weihnachtsmarkt

Raclette-Brot mit Speck wie auf dem Weihnachtsmarkt

Könnt ihr euch erinnern? Auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt haben wir wie jedes Jahr dieses super leckere Brot mit Raclette-Käse und Speckwürfeln gegessen. Ganz einfach und rustikal – aber wirklich lecker. Nun wird dort immer ein großes Stück Käse unter einem Grill erhitzt und dann für jedes Brot etwas geschmolzener Käse abgeschabt. So ein großes Stück Käse wäre für uns natürlich viel zu viel, deshalb habe ich es auch noch nicht nachgemacht. Nun hatten wir aber von Silvester einiges an Raclette-Käse übrig und ich habe die Chance genutzt um zu experimentieren. Experiment gelungen – Ergebnis sehr lecker!

Raclette Brot mit Speck wie auf dem Weihnachtsmarkt

Zutaten für 2 hungrige Personen:

5 Scheiben Brot (kein Weißbrot, besser ein Graubrot oder Sauerteigbrot)

12 Scheiben Raclette-Käse

100g Speckwürfel

Optional:

1 Frühlingszwiebel

Zubereitung:

Wenn der Käse auf dem Weihnachtsmarkt von oben erhitzt wird mache ich das auch. Dazu wähle ich die Grillstufe und 215°C. Den Käse befreie ich von der Rinde und schichte ihn in eine kleine Auflaufform.

Raclette_Brot_1

Für ungefähr 12-15 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. In dieser Zeit brate ich den Speck ohne zusätzliches Fett in der Pfanne an.

Wenn der Käse geschmolzen und überbacken ist hole ich ihn aus dem Ofen. Dafür kommen die Brotscheiben für 2-3 Minuten hinein.

Raclette_Brot_2

Die ersten Brotscheiben aus dem Ofen holen und halbieren. Den Käse gut umrühren bis eine gleichmäßige Masse in der Form ist. Den Käse auf die Stullen verteilen und etwas gebratenen Speck und optional fein geschnittene Frühlingszwiebelringe drüber geben. Den restlichen Käse im Ofen warm halten. Nicht alle Stullen gleichzeitig fertig machen, sonst wird der Käse zu schnell zäh!

Raclette Brot mit Speck wie auf dem Weihnachtsmarkt

Die ersten Scheiben Raclette-Brot mit Speck aufessen, dann den Rest mit Käse bestreichen und mit Speck belegen.

Sehr sättigend, aber auch sehr lecker.

Greift zu!

Raclette Brot mit Speck wie auf dem Weihnachtsmarkt

Raclette_Brot_3




Auberginen Dip

Auberginen Dip

Dieser Auberginen Dip kann gut zum Raclette serviert werden, ist aber auch ein leckerer Aufstrich fürs Brot. Die Aubergine muss eine Weile schmoren, aber dann ist der Rest schnell gemacht!

Auberginen_Dip_5

Zutaten für 1 Schälchen Dip:

2 Auberginen

1/2 Bund Petersilie

1/2 Zwiebel

3-4 EL Olivenöl

1 frische oder 3 in Öl eingelegte Knoblauchzehen

1 TL Paprikapulver (edelsüß)

Pfeffer & Salz

1-2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Den ersten Teil macht die Aubergine alleine. Ich steche beide Auberginen ein paar mal ein und lege sie bei 200°C für 45 Minuten in den Backofen um sie weich zu schmoren.

Auberginen_Dip_1

Aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen.

Auberginen_Dip_2

Den Ansatz dicht am Grün abschneiden und die Aubergine längst halbieren.

Auberginen_Dip_3

Das Fruchtfleisch mit dem Löffel aus der Schale lösen, das geht ganz einfach, und in den Mixer geben. Die Petersilie und die Zwiebel grob hacken und mit etwas Olivenöl dazu geben. Knoblauch, Paprikapulver, Pfeffer und Salz dazu geben und alles zu einer glatten Créme mixen.

Auberginen_Dip_4

Mit dem Zitronensaft abschmecken und bei Bedarf noch etwas Pfeffer und Salz dazu geben. Die fertige Créme in ein Schüsselchen geben und bis kurz vor dem Servieren (ca. 20-30 Minuten vorher) kalt stellen.

Ein schöner Dip und Aufstrich!




Weihnachtliches Raclette

Weihnachtliches Raclette

Die kalten Monate sind die perfekte Zeit für Raclette. Und besonders zu Weihnachten und Silvester ist es bei vielen eine geliebte Tradition. Wir machen dieses Jahr wieder ein schönes Silvester-Raclette, vorab haben wir aber noch gemütlich den neuen Raclette-Grill getestet, der mir freundlicherweise von Raclette-Grill.net zur Verfügung gestellt wurde. Dort wurde der Grill zum „Grill des Monats“ gekürt – da war ich natürlich gespannt. Weihnachtlich ist das Raclette weil neben den üblichen Verdächtigen wie Steak, Karotten, Paprika und Tomaten auch Rotkohl, Datteln, Walnüsse und Karpfen auf dem Tisch gelandet sind. Dazu habe ich einen super leckeren Honig-Ziegenkäse Dip gezaubert – der hat sehr gut gepasst!

Raclette_Weihnachten_9

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Karpfenfilet (200g)

1 Steak (Entrecôte)

100g Chorizo

2 mittelgroße Kartoffeln

1/2 rote Zwiebel

einige frische Mini-Maiskolben

5 Scheiben Weißwein-Raclette-Käse

2 orange Snack Paprika

1 gelbe Karotte

1 violette Karotte

1/4 Fenchelknolle

1 Hand voll Mini-Tomaten

3-4 EL Rotkohl (fertig gekocht)

4 Gewürzgurken

1 Hand voll Walnüsse

4-5 Datteln

frischer Dill

frische Petersilie

frisches Basilikum

etwas Weißbrot

Für den Honig-Ziegenkäse-Dip:

1 EL Ziegenfrischkäse

etwas Dill

Pfeffer & Salz

1 EL Honig

1 EL Créme fraîche

Für den Meerrettich-Paprika-Dip:

2 EL Schmand

1 EL Sahne Meerrettich

1/2 TL Paprikapulver (edelsüß)

Pfeffer

1 Prise Orange-Rosmarin Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden geschält und halbiert und kommen zusammen mit den Mini-Maiskölbchen in einen Topf mit kaltem Salzwasser. Aufkochen und die Hitze auf eine niedrige Stufe runter schalten. Die Maiskolben sind nach 8-10 Minuten fertig, die Kartoffeln nach 12 Minuten. Die Zwiebel in dünne Ringe oder Halbringe schneiden. Die langen Käsescheiben einmal halbieren.

Raclette_Weihnachten_3

Den Karpfen und das Steak in Steifen und Stücken schneiden. Die Chorizo schneide ich in dünne Scheiben.

Raclette_Weihnachten_4

Die gelbe und violette Karotte schälen und in Stifte schneiden, den Fenchel dünn aufschneiden. Die Paprika wird bei mir in Ringe geschnitten.

Raclette_Weihnachten_5

Auf dem letzten Teller landet der Rotkohl der vom Gänseessen übrig geblieben ist, begleitet von geviertelten Tomatchen und dünn aufgeschnittenen Gewürzgurken. Dazu gesellen sich die Walnüsse und die klein geschnittenen Datteln.

Raclette_Weihnachten_6

Ich merke immer wieder wie schön frische Kräuter zum Raclette sind. Deshalb gibt es bei mir diesmal frischen Dill und Petersilie passend zum Fisch und Basilikum passend zum Fleisch.

Raclette_Weihnachten_7

Fehlen nur noch die Dips – ich vermenge den Ziegenkäse mit Créme fraîche und Dill, rühre den Honig ein und schmecke das Ganze mit Pfeffer und Salz ab.

Raclette_Weihnachten_2

Für den zweiten Dip gehe ich ganz ähnlich vor und verrühre Meerrettich und Schmand. Mit Paprikapulver, Pfeffer und Orange-Rosmarin-Salz abschmecken.

Raclette_Weihnachten_1

Alle Zutaten auf dem Tisch anrichten – der neue Grill hat jetzt schon einen entscheidenden Vorteil, er braucht sehr wenig Platz auf dem Tisch und passt perfekt in die Mitte. Die zweigeteilte Grillplatte mit Plancha und Grill macht sich auch super, besonders wenn man Fleisch und Fisch grillt. Ich habe die Grillfläche wieder mit etwas Reisöl eingepinselt. Der Vorteil ist wirklich, dass es weder spritzt noch raucht wenn es heiß wird.

Raclette_Weihnachten_8

Lange wird der Grill nicht ruhen – ich habe heute schon Fleisch für das Raclette am Dienstag vorbestellt. Der restliche Einkauf wird am Montag getätigt.

Viel Spaß beim „Pfännchen braten“!

Raclette_Weihnachten_10