Baked Beans mit Aubergine und Ei

Beaked Beans lachen mich irgendwie immer an – auf Blogs, in Kochbüchern und überhaupt… trotzdem komme ich selten dazu sie zu kochen. Nachdem bestimmt drei Rezepte auf meiner to-do Liste stehen ist es diesmal doch wieder ein ganz spontanes Rezept geworden. Baked Beans mit Aubergine und Ei, absolut unkompliziert, perfekt um die Auberginen im Gemüsefach zu verwerten, punktearm, vegetarisch (weil unter der Woche), eine schöne Abwechslung zum Klassiker und meine Männer waren begeistert! Was will man mehr? 



Baked Beans mit Aubergine und Ei

Zutaten Baked Beans mit Aubergine und Ei für 4 Personen:

1 TL Olivenöl

1 Zwiebel

2 Auberginen

3 Knoblauchzehen

1 Dose Kidneybohnen (400g)

400g Pizzatomaten

5 Zweige Oregano oder 1 EL getrockneter Oregano

Pfeffer & Salz

2 TL Balsamico Essig

4 Eier

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein schneiden. Die Auberginen in kleine Stücke würfeln. Den Oregano fein hacken.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne* mit Deckel erhitzen und die Zwiebel mit der Aubergine anschwitzen bis die Aubergine etwas Farbe bekommt. Den Knoblauch und den Oregano dazu geben und alles 2-3 Minuten anbraten.

Die Bohnen samt Flüssigkeit aus der Dose dazu geben und alles vermengen. Die Bohnen mit Pfeffer, Salz und Balsamico kräftig würzen. 

Die Pizzatomaten untermengen, die leere Dose gut zur Hälfte mit Wasser füllen und einrühren. 

Alles 15 Minuten sanft köcheln lassen und nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Am Ende die Hitze erhöhen und die Eier vorsichtig aufschlagen und in die Sauce setzen. Mit einem Löffelstiel einmal rund um das Eigelb einen Kreis ziehen um es ganz minimal in die Bohnen einzuarbeiten. 

Den Deckel auf die Pfanne setzen und die Eier stocken lassen.

Etwas Pfeffer und Salz über die Eier geben und die Baked Beans mit Aubergine sofort servieren.

Lasst es euch schmecken!

Baked Beans mit Aubergine und Ei




Chili sin Carne – vegetarisches Chili

Ich habe es ja vor einiger Zeit schon angekündigt und heute passen Wetter und Stimmung auch endlich mal wieder zusammen um dieses Rezept für euch aufzuschreiben – die Rede ich von diesem super leckeren Chili sin Carne mit viel Paprika! Falls ihr euch fragt ob so ein Chili ohne Fleisch nicht irgendwie langweilig ist kann ich euch versichern, dass ihr es einfach nur passend würzen müsst. Ich habe mich dabei für eine kräftige Rauchnote entschieden und neben geräuchertem Paprikapulver auch ein Rauchsalz verwendet. Das ist richtig lecker geworden und war tatsächlich ziemlich flott gemacht!



Chili sin Carne mit viel Paprika

Zutaten für 3-4 Personen:

1 EL Olivenöl

2 Zwiebeln

3-4 Knoblauchzehen

2 große rote Paprika

3-4 Zweige Oregano

800g Kidneybohnen

1/2 Dose Mais (ca. 150g)

1 Dose Pizzatomaten

Pfeffer & Rauchsalz*

1 gute Prise geräuchertes Paprikapulver

1/2 TL Cumin

Chiliflocken

etwas Balsamico Essig

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln. Die Paprika waschen, halbieren, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Oregano fein hacken.

Das Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch darin anschwitzen. Die Paprikawürfel dazu geben und 3-4 Minuten mit anbraten. Die Kidneybohnen samt Flüssigkeit aus der Dose dazu geben. Sofort die Pizzatomaten unterrühren, die Dose einmal mit Wasser befüllen und dieses langsam einrühren. Mais und Oregano untermengen und das Chili mit einem Schuss Balsamico, Paprikapulver, Chiliflocken, Cumin, Pfeffer und Rauchsalz würzen. 

Alles im offenen Topf unter gelegentlichem Rühren 20 Minuten köcheln lassen bis die Sauce schön eingedickt ist. Abschmecken und bei Bedarf noch mit etwas Balsamico, Pfeffer und Rauchsalz würzen. 

Das Chili sin Carne auf tiefe Teller verteilen und sofort servieren. Wer möchte stellt dazu noch etwas Baguette auf den Tisch.

Lasst es euch schmecken!

Chili sin Carne mit viel Paprika




Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini

Bei diesem traumhaften Wetter kann man doch kaum anders als endlich in die lang ersehnte Sommerküche zu starten – oder? Gerade wenn wir momentan ja alle nur vom Reisen träumen können gibt es doch nichts schöneres als sich ein paar mediterrane cross-over Aromen auf den Teller zu zaubern. Salsiccia… Italien in Wurstform… na gut, das klingt jetzt nicht so richtig poetisch aber ich denke ihr wisst was ich meine. Also nochmal von vorne – ich habe bei meinem Wocheneinkauf (ja, ich gehe immer noch 1x pro Woche einkaufen) an der Fleischtheke Salsiccia entdeckt und hatte keinen Plan was ich daraus machen möchte, mitgenommen habe ich sie aber trotzdem. Und so ist spontan dieses Rezept für Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini entstanden. Ich glaube ja, dass die Welt eh mehr Kritharakirezepte braucht – als alle Nudeln und jedes Reiskorn weggehamstert waren standen die nämlich immer noch im Regal!



Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini

Zutaten für 3 Personen:

3 Salsiccia

200g Kritharaki

Salz & Pfeffer

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 EL Tomatenmark

200g Pizzatomaten

1 Zucchini

70g Spinat

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Einen kleinen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Kritharaki gar kochen.

In dieser Zeit einen beschichteten Topf ohne Öl erhitzen und die Salsiccia in Stücke schneiden. Die Wurst ohne zusätzliches Fett angraten. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Zucchini in kleine Stücke schneiden. Alles zur Wurst in den Topf geben und anschwitzen bis die Zwiebel glasig ist. Das Tomatenmark kurz mit anrösten. Die Pizzatomaten dazu geben, alles mit Pfeffer und Salz würzen und mit 200ml Wasser ablöschen. 

Die Kritharaki durch ein feines Sieb abgießen und beiseite stellen.

Den Spinat untermengen und alles mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Kritharaki unter die Tomatensauce mengen und zu guter Letzt den Zitronensaft einrühren.

Die Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini auf tiefe Teller verteilen und direkt servieren.

So schmeckt der Sommer!




Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten

Ich habe tatsächlich überrascht festgestellt, dass ich nicht sonderlich viele vegetarische Pizzarezepte auf dem Blog habe. Pizzarezepte – ja, rund 80 Rezepte sind es mittlerweile… aber Veggie? Naja, da ist noch Platz nach oben. Und da ich in letzter Zeit ganz, ganz oft alles was ich sonst mit Speck zaubern würde als vegetarisches Rezept mit getrockneten Tomaten ausprobiere dachte ich mir eine Pizza wäre eine gut Idee. Und das war sie auch! Meine Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten kam mit wenig Käse aus und hat am Ende ein i-Tüpfelchen aus Pinienkernen bekommen. Extrem lecker und richtig sommerlich!



Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten

Zutaten für 1 Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten:

Für den Teig:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengrieß

10g Salz

170g Wasser

21g frische Hefe

Für den Belag:

200g Pizzatomaten

150g geriebener Gouda

1 Romanesco

10 Softtomaten

20g Pinienkerne

20 grüne Oliven

Pfeffer & Salz

1 TL getrockneter Oregano

2 Zehen frischer Knoblauch oder 1 TL Knoblauchpulver

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und einige Minuten lang zu einem elastischen Teig verkneten. Den Teig 30-40 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen in etwa verdoppelt hat.

In dieser Zeit die Pizzatomaten mit dem getrockneten Oregano, Pfeffer und Salz würzen und ziehen lassen. 

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche in Form ziehen oder ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen.

Den Backofen auf 200°C im Pizzamodus vorheizen.

Die Hälfte vom Käse darüber streuseln, die Oliven und die grob gewürfelten Softtomaten darauf verteilen. Den Romanesco in seine Röschen zerlegen und gleichmäßig auf der Pizza platzieren. Den restlichen Käse darüber streuseln und alles mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Pizza für ca. 25-30 Minuten in den Backofen schieben. Wenn sie langsam Farbe annimmt (ca. 5 Minuten vor Ende) die Pinienkerne darauf verteilen.

Die fertige Pizza aus dem Ofen holen, in Stücke schneiden und sofort servieren.

Greift zu!

Pizza mit Romanesco und getrockneten Tomaten




Pizza mit Makrele und Spinat

Mögt ihr Pizza mit Fisch? Ich liebe es einfach – egal ob Lachs oder Räucherfisch, Thunfisch oder Sardellen, Fisch auf der Pizza ist einfach super. Diesmal habe ich eine Variante für eine Pizza mit Makrele und Spinat gezaubert. Mit roten Zwiebeln, Tomatensauce und Zucchini… und natürlich jeder Menge Käse. Frei nach dem Motto „Pizza geht immer“ und „Teig macht man selber!“ geht es ganz unkompliziert ans Werk. Hefe sollte ja momentan in einigen Haushalten reichlich vorhanden sein – und wer so wie ich nur die abgelaufene Trockenhefe im Schrank hat lässt den Teig notfalls über Nacht gehen. Der Weg ist das Ziel… oder so ähnlich 😉 



Pizza mit Makrelen und Spinat

Zutaten für 1 Pizza mit Makrele und Spinat:

210g Mehl

40g Hartweizengrieß

21g frische Hefe oder 7g Trockenhefe

7g Salz

170g Wasser

Für den Belag:

200g Pizzatomaten

Pfeffer & Salz

1 Knoblauchzehe

150g geriebener Gouda

1 rote Zwiebel

1/2 Zucchini

1 Dose Makrele in Öl

100g Spinat, frisch

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, den Grieß, die Hefe, das Salz und das Wasser in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ruhen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat. 

Die Pizzatomaten mit Pfeffer und Salz würzen und den Knoblauch hinein pressen. Kurz ziehen lassen. 

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen oder rund ziehen (es gelingt mir immer öfter) und auf ein Pizzablech* ziehen.

Die Sauce gleichmäßig darauf verteilen. Eine Hand voll Käse auf der Sauce verteilen, die Makrele aus der Dose holen und klein zupfen. Ebenfalls auf der Pizza platzieren. Die Zwiebel schälen. Zwiebel und Zucchini fein würfeln. Beides auf die Pizza geben. Die Pizza mit einer guten Prise Pfeffer und Salz würzen und den restlichen Käse darüber streuseln. 

Den Backofen im Pizzamodus auf 200°C vorheizen und die Pizza für rund 15 Minuten im unteren Drittel in den Ofen schieben. 

Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen.

Die Pizza aus dem Ofen holen und sofort servieren.

Greift zu!

Pizza mit Makrelen und Spinat




Pizza mit Kochschinken und Paprika

Wie steht ihr zu Paprikawürfeln auf der Pizza? „Yeah“ oder „nö, lass mal“? Ich mag sie eigentlich überhaupt nicht und versuche sie eher zu vermeiden… aber manchmal nimmt man einfach das was der Kühlschrank her gibt, eine Paprika muss weg oder es passt einfach doch zu schön ins Konzept. Diesmal habe ich eine Pizza mit Kochschinken und Paprika gezaubert. Dazu nur etwas Käse, eine schnelle Tomatensauce und etwas Frühlingszwiebel – prima für alle die es nicht zu fettig haben wollen!



Pizza mit Kochschinken und Paprika

Zutaten für eine Pizza:

Für den Teig:

210g Weizenmehl, Typ 405

21g frische Hefe

40g Hartweizengrieß

10g Salz

180ml Wasser

Für den Belag:

300g Pizzatomaten

Salz & Pfeffer

3-4 große Scheiben Kochschinken

1 Frühlingszwiebel

1/2 gelbe Paprika

150g geriebener Käse nach Wahl, hier Gouda

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für ca. 45 Minuten gehen lassen.

In dieser Zeit die Paprika in kleine Würfel und die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen.

Den Backofen auf 200°C im Pizzamodus vorheizen.

Die Tomaten in einer kleinen Schüssel mit Pfeffer und Salz würzen und auf der Pizza verteilen. 

Den Kochschinken klein zupfen und auf der Pizza platzieren. Erst den geriebenen Käse und dann die Paprikawürfel darauf verteilen.

Die Pizza für ca. 15-20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben und ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen. 

Die fertige Pizza aus dem Ofen holen, die Frühlingszwiebelringe darüber streuseln und die Pizza mit Kochschinken und Paprika in Stücke schneiden. 

Greift zu!

Pizza mit Kochschinken und Paprika




Linsen-Hackfleischtopf mit Mangold

Im Sommer habe ich ja immer so ein bisschen dieses „from farm to table“ feeling – ich gehe raus ins Beet und pflücke ein bisschen Gemüse, Kräuter oder etwas Obst für unser Abendessen. Diesmal hab ich Mangold geerntet und mit Linsen, Tartar (weil es so schön punktefreundlich ist) Tomaten und Knoblauch in einen Topf geworfen. Kurz köcheln lassen und schon steht ein leckerer Eintopf auf dem Tisch. Der kleine Mann war von meinem Linsen-Hackfleischtopf mit Mangold auch hin und weg und hat den Teller bis auf die letzte Linse leer gefuttert! Und falls ihr so wie ich wirklich viel Mangold erntet, dann schaut euch doch mal meine anderen Mangoldrezepte an! Ansonsten könnt ihr eigentlich auch fast immer den Spinat im Rezept durch Mangold ersetzen – oder eben andersherum. Nehmt das was da ist, egal ob es Vorräte aus dem Kühlschrank sind oder der Gemüsegarten nach der nächsten Ernte schreit.



Linsen-Hackfleischtopf mit Mangold

Zutaten Linsen-Hackfleischtopf für 3-4 Personen:

1 EL Rapsöl

350g Tartar

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

200ml Gemüsebrühe

400g Pizzatomaten

etwas Wasser

200g rote Linsen

1 Prise Cumin

1 Prise gemahlene Nelken

1 Prise Paprikapulver, edelsüß

 

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken.

Das Öl in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten.

Das Fleisch  mit Cumin, Nelken und Paprikapulver würzen und die Zwiebeln und den Knoblauch dazu geben. Anschwitzen bis die Zwiebeln glasig sind. 

Die Pizzatomaten dazu geben und alles mit etwas Gemüsebrühe ablöschen.

Alles aufkochen, die Linsen untermengen und abgedeckt köcheln lassen. Je nach Bedarf immer wieder etwas Wasser dazu geben.

In dieser Zeit den Mangold waschen, die Stiele in feine Stücke hacken und mit in die Pfanne geben. Die Blätter in feine Streifen schneiden.

Wenn die Linsen gar sind den Mangold untermengen und alles mit Pfeffer und Salz würzen. Alles gut vermengen und kurz köcheln lassen bis der Mangold zusammengefallen ist. 

Ein letztes Mal abschmecken und den Linsen-Hackfleischtopf auf passende Teller verteilen.

Guten Appetit!

Linsen-Hackfleischtopf mit Mangold




Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven

Dieses Rezept fängt an wie so viele in den letzten Jahren… Es ist mal wieder so weit, die Rettungstruppe rettet was zu retten ist! Und ich sage es ganz ehrlich: ich freue mich jedes Mal wieder über die neuen Aufgaben denen wir uns zu diesem Thema stellen. Denn viel zu viele Fertiggerichte führen ein tristes Dasein in den Regalen oder Tiefkühltruhen der Supermärkte. Diesmal geht es um die Pizza und die ist da keine Ausnahme. Meine letzte Tiefkühlpizza habe ich vor Jahren auf einem Pokerabend gegessen. Ich habe mir extra meine ehemalige Lieblingspizza aus lang vergangenen Zeiten gewünscht – Spinat mit Knoblauch… und war tief enttäuscht weil der Teig viel zu süß und die Pizza als solche ohne extra Salz und Pfeffer ziemlich geschmacksneutral war. In der Schwangerschaft war mir dann ab und an überhaupt nicht nach kochen, aber nach Dingen die mit Käse überbacken sind, also haben wir ab und an Pizza bestellt. Da ich aber vor langer, langer, langer Zeit nach einer in Teenagertagen eskalierten Handyrechnung mal beim Pizza Lieferservice gearbeitet habe bin ich da auch nicht so richtig begeistert und erkenne vor allem das eine oder andere Zeichen wenn man mir Gammelzutaten unterschieben will. Eine andere ganz bezaubernde Pizzeria mit Lieferservice bei uns in der Ecke hat leider keinen so richtigen Sinn für den Service. Als Selbstabholer top, geliefert definitiv ein Flop. Aber selbst belegt schmeckt eh am besten – und wer nicht so recht weiß was man auf so eine Pizza legen kann, der findet ja vielleicht in diesen über 70 Pizzarezepten eine schöne Inspiration.

Wie auch immer – als das Thema Pizza bekannt gegeben wurde saß ich gerade im Urlaub und habe mit dem Buch einer befreundeten Autorin*  in der Sonne gebrutzelt. Da gab es einen ausgewogenen Mix aus frisch gekochter Hausmannskost mit Zutaten aus dem eigenen Garten und hemmungslosen Pizzaorgien vom Lieferservice. Ich war also in perfekter Pizzastimmung und kaum sind wir wieder in Deutschland angekommen haben der kleine Mann und ich uns in die Küche begeben und Pizza gebacken. Der 2,5 jährige kennt übrigens alle Zutaten für meinen Pizzateig auswendig und macht sich auch am Nudelholz sehr vielversprechend. Und er liebt Oliven. Also haben wir gemeinsam abgewogen, geknetet, der Teig hat sich ausgeruht, die Hefe hat in den Teig gepupst (ja, das ist hier das Highlight) und dann habe wir gerollt und belegt. Ab in den Ofen, backen, Fotos machen und dann wird gegessen – wir sind ein eingespieltes Team und lieben unsere Pizza. So, jetzt habe ich viel geschrieben und ich hoffe ihr habt jetzt nicht nur Lust auf Pizza sondern macht sie auch ganz einfach selbst. Meine Variante für eine leckere Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven findet ihr hier und die Liste der anderen Retter findet ihr unter dem Beitrag – schaut vorbei!

Salami-Schinkenpizza mit Artischocken und Oliven

Zutaten für eine Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven:

Für den Teig:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengrieß

21g frische Hefe

10g Salz

180g Wasser

Für den Belag:

300g Pizzatomaten 

Pfeffer & Salz

1 Knoblauchzehe

1 rote Zwiebel

1/2 Lauchstange

2 braune Champignons

2 Scheiben Kochschinken

12 Scheiben Geflügelsalami

14 schwarze Oliven

4 eingelegte Artischocken

100g Gouda, gerieben

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf mittlerer Stufe zu einem elastischen Teig verkneten. 

Abgedeckt (oder wie der kleine Mann sagt: zugedeckt) ca. 30 Minuten ruhen lassen bis der Teig sein Volumen in etwa verdoppelt hat. 

In dieser Zeit die Pizzatomaten in eine kleine Schüssel geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Knoblauchzehe schälen und mit der Knoblauchpresse in die Sauce pressen. 

Die Artischocken vierteln, die Champignons, die geschälte Zwiebel und den Lauch in dünne Scheiben und Ringe schneiden. Den Kochschinken in kleine Stücke teilen.

Den Backofen im Pizzamodus auf 200°C vorheizen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech* ziehen. 

Die Tomatensauce auf der Pizza verteilen. Den Kochschinken und die Salami gleichmäßig darauf platzieren und die Pilze, Zwiebeln, Oliven und Artischocken darüber geben. Am Ende den Lauch und den geriebenen Käse dazu geben und die Pizza für ca. 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.

Ab und an per Sichtkontrolle den gewünschten Bräunungsgrad prüfen. 

Salami-Schinkenpizza mit Artischocken und Oliven

Die Pizza aus dem Ofen holen, in Stücke schneiden und sofort servieren. 

Greift zu!

Salami-Schinkenpizza mit Artischocken und Oliven

Hier findet ihr die Beiträge der anderen Retter:


Brittas Kochbuch – Pizza Pasta
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Tiefkühlpizza selbstgemacht (mit Variationen)
„Cakes, Cookies and more“ – pizza
Turbohausfrau – Pizza bianca mit Käse
Brotwein – Pizza diavolo – scharfe Salami Pizza
Madam Rote Rübe – Knusprige American-Vollkorn-Pizza mit Mozzarella-Käserand
BrigittasKulinarium – Pinsa-romana
lieberlecker – Pizza Miss
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Pizza international
Pane-Bistecca – Ravioli Pizza
BackeBackeKuchen – Dinkel-Calzone mit Spinat-Camembert-Füllung
CorumBlog 2.0 – Pizza mit Rhabarber und mehr…
Das Mädel vom Land – Pizza Margherita mit Tomatenblätterteig
evchenkocht – BBQ Chicken Pizza-Sonne
genial lecker – Familienpizza
Bonjour Alsace – PIZZA TONNO E CIPOLLE
1x umrühren bitte aka kochtopf – Pizza mit Zucchini & Chorizo
Our food creations – Pizza Piccolini Bianca
katha-kocht! – Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven

Salami-Schinkenpizza mit Artischocken und Oliven




Schnelles Chili con Carne mit weißen Bohnen

Chili ist immer ein Fall aus der Kategorie „Soulfood“. So ein richtig gutes Chili con Carne muss aber immer ein bisschen köcheln, meistens ist es sogar am nächsten Tag noch besser. In dieser Variante mit weißen Bohnen wird daraus aber ein ganz flotte Nummer – und mit Tartar ist es außerdem noch super punktefreundlich und so ist mein schnelles Chili con Carne mit weißen Bohnen auch eine schöne Abwechslung zum Chili con Pollo!



Schnelles Chili con Carne mit weißen BOhnen

Zutaten für 3-4 Personen:

300g Tartar

Pfeffer & Salz

1/2 TL Cumin

1 Prise Chiliflocken

1 EL Tomatenmark

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1/2 Dose Mais

2 Dosen dicke weiße Bohnen

400g Pizzatomaten

1 EL getrockneter Oregano

Zubereitung:

Einen beschichteten Topf erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Mit Pfeffer, Salz, Cumin und Chiliflocken wüzen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Beides untermengen und anschwitzen. Das Tomatenmark dazu geben und mit anrösten. 

Alles mit den Pizzatomaten, den Bohnen, dem Mais und dem Oregano vermengen und 30 Minuten köcheln lassen.

Das schnelle Chili con Carne mit weißen Bohnen mit Pfeffer, Salz und Chiliflocken abschmecken und auf passende Teller verteilen. 

Guten Appetit!

 




Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat

Heute habe ich das nächste super leichte Rezept für die guten Vorsätze für euch gezaubert – einen Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat. Hier treffen viele frische Zutaten in der Pfanne aufeinander, wer möchte kann natürlich auch etwas mehr Kartoffeln nehmen aber ich fand es so genau richtig. Die Kombination aus Lachs und Spinat ist ja ohnehin lecker, aber mit Tomatensauce und Kartoffeln ist es trotzdem eine schöne Abwechslung zu den üblichen Varianten mit Reis oder auf der Pizza. Und um ganz ehrlich zu sein ist es außerdem ein weiteres Rezept mit der vom kleinen Mann heiß geliebten Tomatensauce!



Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat

Zutaten für 3 Personen:

450g Lachsfilet 

300g Kartoffeln

1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

etwas Olivenöl

3 Hand voll frischer Spinat

Pfeffer & Salz

1 Prise Paprikapulver

1 Dose Pizzatomaten

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. 

Etwas Olivenöl in einer ausreichend großen Pfanne oder einem passenden Topf erhitzen und die Kartoffeln rundum anrösten. Die Zwiebel und den Knoblauch dazu geben und kurz anschwitzen. Das Gemüse mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen.

Die Tomaten in die Pfanne geben und die Dose gut zur Hälfte mit Wasser füllen. Das Wasser einrühren und den Deckel auf die Pfanne legen. Alles kurz aufkochen und ca. 12-15 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln fast gar sind. 

Den Lachs in mundgerechte Stücke und den Spinat in Streifen schneiden und alles zusammen kurz in der Tomatensauce gar ziehen lassen. 

Den Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und sofort servieren.

Guten Appetit!

Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat