Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Das ewige Thema wenn es um die Suche nach einem schnellen, leckeren und dazu vielleicht auch noch ein bisschen gesunden Abendessen geht – was zaubert man aus den Resten im Kühlschrank? Diesmal ist es bei mir eine Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen geworden. Damit habe ich Bessere Hälfte natürlich eine große Freude gemacht, der liebt nämlich alle was mit Rosenkohl gekocht wird. Dazu passt zum Beispiel ein leckerer Meerrettichdip und Tortillas oder Weißbrot.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Zutaten für 2 Personen:

20 Rosenkohlröschen

5-6 Scheiben Bacon oder 80-100g Speck am Stück / Speckwürfel

6 Champignons

1 handvoll Cashewkerne (Pinienkerne gehen auch gut)

1/2 Bund Petersilie

2 Schalotten oder 1/2 Zwiebel

etwas neutrales Pflanzenöl

1 EL Butter

Pfeffer und Salz

Für den Dip:

2 EL Meerrettich (kein Sahnemeerrettich)

1 EL Schmand

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Zuerst entferne ich vom  Rosenkohl die äußeren Blätter, halbiere die Röschen und gebe sie für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser. Danach schrecke ich sie kalt ab damit sie ihre wunderbar frische grüne Farbe behalten. Während der Rosenkohl köchelt schneide ich die Schalotten in feine Würfel und brate sie zusammen mit dem ebenfalls klein geschnittenen Bacon in etwas Rapsöl an. Es empfiehlt sich eine größere Pfanne zu nehmen, das macht es später mit dem umrühren etwas einfacher.

Nicht den Rosenkohl aus den Augen verlieren, er darf auf keinen Fall verkochen! Als nächstes die Cashewkerne klein hacken und mit in die Pfanne geben. Die Pilze kleinschneiden und ebenfalls untermengen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die abgeschreckten Rosenkohlröschen mit in die Pfanne geben und Alles zusammen ordentlich durchmengen. Dabei auf keinen Fall den Rosenkohl zerdrücken. Ganz zum Schluss die Butter mit in die Pfanne geben und alles noch ein letztes Mal schwenken.

Jetzt schnell 2 EL Meerrettich mit 1 EL Schmand, etwas Pfeffer und Salz verrühren und in einem kleinen Schälchen anrichten.

Die Tortillas kurz in der Mikrowelle oder im Ofen aufbacken. Ein schönes Baguette oder Toastbrot machen sich natürlich auch sehr gut.

Die Petersilie fein hacken und mit in die Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen geben.

Alles zusammen anrichten und schmecken lassen!

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen




Maronen (Pilze)

Maronen (Pilze)

Eine wunderbare Pilzbeilage aus der Pfanne – leckere Maronen mit reichlich frischer Petersilie.

Maronen_Pilze

Zutaten:

200g Maronen

1 Bund Petersilie

1 Zwiebel

Butter

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit Butter anbraten. Die Maronen in Scheiben schneiden und dazugeben. Bei mittlerer Hitze braten. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen. Kurz vor Ende der Bratzeit die frische, grob gehackte Petersilie untermengen.

Fertig!




Kräuterbutter und Tomatenbutter

Kräuterbutter und Tomatenbutter

Diese 2 Kräuterbuttervariationen sind im Handumdrehen gemacht und eignen sich bestens als Butter für Baguettes, zum schönen Steak oder auch Fisch. Man kann die Butter auch für Kurzgebratenes verwenden und bekommt dann von Anfang an ein tolles Aroma an das Fleisch. Und auch für Kartoffelspalten eignet dich die Butter super. Aus Resten kann man wunderbar eine leckere Pasta oder einen Nudelsalat zaubern – da gibt es viele Möglichkeiten. Hier ein Rezept mit dem ihr Kräuterbutter und Tomatenbutter schnell und unkompliziert parallel zubereiten könnt. Das spart Zeit und ist ideal wenn ihr gerade eine große Grillparty oder ein Buffet vorbereitet!

Kräuterbutter und Tomatenbutter

Zutaten – Kräuterbutter:

125g Butter (zimmerwarm, nicht frisch aus dem Kühlschrank!)

1/2 Bund frische Petersilie

5-6 Zweige frischer Thymian

1 Zweig frischer Rosmarin

1/2 kleine fein gehackte weiße oder rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Salz

Pfeffer

Zutaten – Tomatenbutter:

125g Butter (nicht frisch aus dem Kühlschrank!)

1/2 kleine fein gehackte weiße oder rote Zwiebel

1/2 Bund frisches Basilikum

1 TL Dill (getrocknet)

1 Knoblauchzehe

8 Soft Tomaten oder alternativ 2 EL Tomatenmark

1 Schuss Zitronensaft

1TL Honig

Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Wenn beide Sorten Butter parallel zubereitet werden geht es wirklich ganz flott. Zwei Schälchen nebeneinander aufstellen und los geht’s… max. 10 Minuten. Auch hier ein Tipp – wenn ihr einen kleinen Mixer habt könnt ihr die Kräuter mit etwas Salz, dem Knoblauch und der Zwiebel auch fein mixen.

Die Butter auf beide Schälchen aufteilen. Sie sollte nicht aus dem Kühlschrank kommen! Wenn sie doch noch zu hart ist und gerade ein köchelnder Topf auf dem Herd steht folgender Tipp von mir:

Den Topfdeckel umgedreht auf den Topf setzen (Griff nach unten) und die Butter im Papier in den Deckel legen. Im Auge behalten das sie nicht zu sehr anschmilzt. Nach kurzer Zeit ist sie schön cremig und lässt sich super verarbeiten.

Die Kräuter fein hacken und in die jeweiligen Schälchen geben. Wenn gerade keine Kräuter Saison ist, bzw. keine frischen Kräuter zur Hand sind empfehle ich Tiefkühlkräuter. Das gibt ein wesentlich schöneres Aroma als mit getrockneten Kräutern. Die Zwiebeln fein hacken und auf beide Schälchen aufteilen. Sie sollte aber wirklich sehr fein gehackt sein, größere Stückchen sind nicht ganz so schön.

Den Knoblauch schälen und in die Schälchen pressen oder ebenfalls ganz fein hacken.

Salz und Pfeffer dazugeben.

Für die Tomatenbutter jetzt noch Tomatenmark, Zitronensaft und Honig zufügen.

Erst jetzt anfangen die Zutaten in den Schälchen zu mixen! Zuerst die Kräuterbutter ordentlich mischen und abschmecken. Bei Bedarf noch nachwürzen.

Kräuterbutter und Tomatenbutter

Mit der gleichen Gabel kann man jetzt auch in die Tomatenbutter gehen, andersherum würde man sich rotes Tomatenmark in die Kräuterbutter verschleppen.

Kräuterbutter und Tomatenbutter

Also auch die Tomatenbutter ordentlich vermischen und abschmecken.

Beide Schälchen mit etwas Petersilie oder Basilikum dekorieren, evtl mit der Gabel noch ein kleines Muster in die Butter zeichnen und fertig sind zwei leckere Buttervariationen!

Bis zum Servieren kalt stellen.

Kräuterbutter und Tomatenbutter




Kräuter-Frischkäse Dip

Kräuter-Frischkäse Dip

Super schnell und super lecker, mehr gibt es da auch nicht groß zu sagen. Dieser Kräuter-Frischkäse Dip passt perfekt zu Folienkartoffeln oder Kartoffelspalten, ist aber auch gut um Gemüsesticks zu dippen.

Kräuter-Frischkäse Dip

Zutaten:

200g Frischkäse oder Kräuterfrischkäse wenn keine frischen Kräuter zur Hand sind

1/2 Bund frischer Schnittlauch

1/2 Bund frische Petersilie

1/2 Bund frisches Basilikum

(Wenn frische Kräuter gerade nicht Saison haben kann man auch die tiefgekühlten nehmen!)

2-3 kleine Knoblauchzehen

max. 100ml Milch

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Frischkäse in eine kleine Schüssel geben, falls frische Kräuter verwendet werden alle Kräuter fein hacken und dazu geben.

Den Knoblauch klein hacken oder pressen und ebenfalls zum Frischkäse geben.

Schlückchenweise Milch in die Schüssel füllen und die Frischkäse-Kräuter-Knoblauch Mischung mit einer Gabel zerdrücken.

Alles solange vermengen, bis eine crémige Masse entstanden ist. Wenn der Dip für Backkartoffeln oder Kartoffelspalten gedacht ist sollte man ihn etwas dicker und crémiger lassen als wenn er für Gemüsesticks oder ähnliches zum Dippen verwendet wird. Dann wird einfach etwas mehr Milch dazu geben.

Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Achtung: der Frischkäse ist meistens schon etwas salzig, hier also mit Feingefühl würzen!

Wenn die Variante mit Kräuterfrischkäse und Knoblauchpulver gewählt wird ist der Dip in weniger als 3 Minuten fertig.

Aber auch mit frischen Kräutern und frischem Knoblauch muss man nicht mehr als 5-10 Minuten einplanen. Und der kleine Aufwand lohnt sich.




Rücken vom Jungweideschaf mit Bulgursalat

Rücken vom Jungweideschaf mit Bulgursalat

Dieses Gericht ist ein kleiner Beweis dafür, dass es sich lohnt an der Fleischtheke zu fragen ob man das Fleisch auch unmariniert bekommen könnte! Auf dem ersten Bild das gewürzte und mit Kräutern und Butter belegte Jungweideschaf bevor es in seinem Alufolienpäckchen in den Ofen wandert. Das zweite Foto zeigt dann das „fertige Werk“ in Gesellschaft von Bulgursalat.

RückenVomJungweideschafMitBulgur

Zutaten für das Fleisch:

2 Stücken Rückenfleisch vom Jungweideschaf

Pfeffer

Salz

3 Zweige Rosmarin

ca. 50g Butter (8 Stückchen – siehe Foto)

Achtung: Alufolie!

Zutaten für den Bulgursalat:

150g Bulgur

Salz & Pfeffer

ein kleines Bund Petersilie

1 EL Tomatenmark

1 EL Paprikamark

6-8 EL Olivenöl

3 Lauchzwiebeln

einen Schuß Zitronensaft


 Zubereitung:

Das Rückenfleisch vom Jungweideschaf jeweils auf ein rechteckig gefaltetes, stabiles Stück Alufolie legen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Rosmarin im Mörser etwas zerstoßen bis er intensiv duftet und auf das Fleisch legen. Mit Butterstückchen belegen (siehe Foto) und die Folie zu kleinen, geschlossenen Päckchen falten.

RückenVomJungweideschaf1

Für ca. 45 Minuten bei maximal 50°C in den vorgeheizten Ofen legen. Die Butter schmilz und das Fleisch mariniert wunderbar ohne zu garen. Dann nochmal für ca. 15 Minuten auf 120°C hochheizen.

Währenddessen den Bulgur nach Packungsanleitung kalt abbrausen und in Brühe kochen. Wenn man den geschlossenen Topf anschließend für wenige Minuten in kaltes Wasser stellt kühlt der Bulgur schneller ab und kann weiterverarbeitet werden. In dieser Zeit die Petersilie kleinhacken und die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden. Mit Tomatenmark, Paprikamark und Olivenöl verrühren und einen Schuß Zitronensaft dazugeben.

Den abgekühlten Bulgur (darf noch lauwarm sein) unter die Petersilie-Öl Masse heben. Mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und je nach Geschmack noch mit etwas Chilipulver eine leichte Schärfe verleihen.

Die Schaf-Päckchen aus dem Ofen nehmen und aus der Alufolie befreien. Jedes Stück nochmal ganz kurz und ohne zusätzliches Fett von beiden Seiten bei hoher Hitze in der Pfanne anbraten – so, dass es gerade eine leichte Bräune bekommt. Auf keinen Fall länger als 1 Minute (wenn überhaupt) in der Pfanne lassen!

Ich habe mich dazu entschieden das Fleisch zum servieren aufzuschneiden – das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Auch lecker – Rücken vom Jungweideschaf mit griechischem Bulgursalat und Feta-Blattspinat-Blätterteigtaschen:

Griechischer Bulgursalat

Feta-Blattspinat-Blätterteigtaschen

Knoblauch-Joghurt-Dip

RückenVomJungweideschafGriechisch




Gebackene Ziegenkäsetaler mit Nüssen und Kräutern

Gebackene Ziegenkäsetaler mit Nüssen und Kräutern

Eine schnelle und doch nicht langweilige kleine Vorspeise. Das Farbspiel ist für’s Auge, die verschiedenen Aromen für den Gaumen – dazu noch ein Stück Brot und es kann losgehen.

Ziegenkäsetaler2

Zutaten für 2 Personen:

2 Ziegenkäsetaler

2 EL getrockneter Schnittlauch

2 EL getrocknete Petersilie

2 EL Mandelstifte

2 TL Honig

Optional als Beilage:

4 Datteltomaten

etwas Pecorino con Peperoni

Ruccolasalat

2-4 Scheiben Baguette


Zubereitung:

Den Käse aus dem Kühlschrank holen und den Ofen auf 150°C vorheizen. Ein Rost auf mittlerer Ebene einschieben und schonmal ein Stück Backpapier auflegen.

Die Mandelstifte Kleinhacken und die getrockneten Kräuter mischen. alles auf dem Brett ein wenig aufhäufen.

Auf die Oberseite vom Käse ein wenig Honig geben und dünn auf der Fläche verteilen. Den Käsetaler mit der Honigseite leicht in die Mandelstifte drücken. Das Gleiche mit der Unterseite wiederholen. Der Honig ist nicht dazu da, dass die Mandelstücke haften sondern für ein leicht süßliches Aroma. Als nächstes die Außenfläche durch die getrockneten Kräuter rollen. Der Käsetaler sollte gleichmäßig rundherum von anhaftenden Kräutern bedeckt sein.

Ziegenkäsetaler1

Die Käsetaler nun bei 150°C für 10 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Dabei immer gut im Auge behalten das sie nicht zu weich werden.

In dieser Zeit den Teller mit etwas Ruccola, Pecorino und Tomatchen dekorieren und etwas Brot aufschneiden.

Nach ca. 10 Minuten testen ob der Ziegenkäsetaler fertig ist. Er sollte eine leicht weiche Konsistenz haben damit er innendrin lauwarm ist, aber nicht zerfließen. Alles zusammen anrichten.

Die Vorspeise ist angerichtet!