Curry Pasta

Curry Pasta

Manchmal koche ich einfach auf einen bestimmten Geschmack zu. In diesem Fall hatte ich Lust auf eine Pasta mit Curry und Hackfleisch. Also habe ich nach und nach alles in den Saucentopf geworfen was auch in ein leckere Curry passen würde – und herausgekommen ist:

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Olivenöl

400g Rinderhackfleisch

2 TL Currypulver (scharf)

1 TL Kurkuma

Pfeffer & Salz

1-2 EL getrocknete Curryblätter

1 TL Bockshornklee

1/2 (gelbe) Zucchini

1 EL Limettensaft

500 ml passierte Tomaten

200g Spirelli

Zubereitung:

Das Ganze geht – wie ja die meisten Pastarezepte – super schnell. Ich schneide die Zwiebel und den Knoblauch in feine Stücken und schwitze beides in etwas Olivenöl an. Dann kommt das Hackfleisch dazu. Gut umrühren und kräftig mit Pfeffer, Salz, Curry und Kurkuma würzen. Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten und schön locker ist kommt die Tomatensauce dazu. Curryblätter und Bockshornklee einrühren. Man kann beides später mitessen. Die Zucchini in kleine Würfel schneiden und ebenfalls in die Sauce geben.

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Parallel koche ich die Spirelli in Salzwasser bis sie al dente sind. Die Sauce ein letztes Mal abschmecken, den Limettensaft einrühren und bei Bedarf alles noch etwas nachwürzen. Aus dem Nudelwasser eine Tasse abschöpfen und zur Sauce geben. Dann die Nudeln abgießen und unter die Sauce heben.

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Die Curry Pasta auf tiefe Teller verteilen und sofort servieren. Definitiv mal etwas anderes. Die könnte es jetzt öfters geben.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Rot-weißes Chili con Carne

Rot-weißes Chili con Carne

Es sollte mal wieder Chili con Carne geben. Das passt gut zur kalten Jahreszeit und wir haben mal wieder Appetit darauf. Ich habe aber auch noch eine Dose dicke, weiße Bohnen im Vorratsschrank… da lässt sich doch was mit machen!

Zutaten für 2-3 Personen:

300g Hackfleisch

1 Zwiebeln

2-3 Knoblauchzehen

etwas Öl

1 Dose rote Kidney Bohnen (400g Dose)

1 Dose dicke, weiße Bohnen (400g Dose)

1 Dose geschälte Tomaten (400g)

1/2 Dose Mais

1/2 Päckchen passierte Tomaten (250 ml)

2 EL Schmand oder Creme fraîche

2 TL Cumin

Pfeffer & Salz

2 TL Paprikapulver (scharf)

2 TL getrockneter Oregano

1 TL Zucker

1/2 TL Chilipulver oder getrocknete und grob gemahlene Chilis

2 EL Tomatenmark

Weißbrot

Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch kleinschneiden und in einem großen Topf mit etwas Öl anbraten. Das Hackfleisch dazugeben und alles bei hoher Hitze zügig anbraten. Mit Cumin, Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Oregano und Chilipulver würzen. Jetzt reduziere ich die Hitze etwas (Stufe 6 von 9). Die roten und weißen Bohnen aus der Dose in den Topf geben, dabei ist wichtig: die Flüssigkeit nicht wegkippen! Die enthält nämlich sehr viel Stärke und sorgt für etwas Konsistenz – sonst wird das Ganze später zu flüssig.

Die passierten Tomaten dazugeben und Alles einmal gut umrühren. Die Tomaten aus der Dose grob zerteilen und ebenfalls in den Topf geben. Den Zucker und das Tomatenmark unterrühren und alles unter regelmäßigem Rühren bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Dann den Mais zugeben und schon mal abschmecken. Je nach Geschmack noch mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Tomatenmark, Cumin oder Chilipulver würzen.

Alles wenigstens 1 Stunde köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, die Stärke aus den Bohnen setzt sich sonst am Boden ab und brennt leicht an.

Nach einer Stunde reduziere ich die Hitze nochmal (Stufe 3 von 9) und rühre die 2 EL Schmand ein. Jetzt auf keinen Fall mehr sprudelnd aufkochen, sonst gerinnt der Schmand. Noch einmal abschmecken und bei Bedarf ein letztes Mal würzen.

Mit etwas Weißbrot servieren.

Guten Appetit!




Frischlings Lasagne

Frischlings Lasagne

Es gibt unglaublich viele schöne Rezepte mit Wild – vom Gulasch, über den Braten, man kann sich oft kaum entscheiden. Ich habe hier mal etwas anderes probiert und eine Wildschwein Lasagne mit Fleisch aus der Frischlingskeule gemacht. Aus Zeitmangel leider mit fertigen Lasagneplatten, das hat dem Ganzen aber nicht geschadet. Bei diesem Gericht konnte ich dann auch gleich die Unmengen an Sour Cream Dip verarbeiten die vom Pokerabend übrig geblieben sind. Und weil die Lasagne so schön gold-braun überbacken ist reiche ich sie für das November-Event bei Uwe’s Cookbook of Colors ein.

Zutaten für 4 Personen:

12 Lasagneplatten (= 5 Schichten, je nach Größe der Form!)

200g Gouda (gerieben)

Für die Fleischsauce:

400g Frischlingskeule ohne Knochen

200g Pizzatomaten

500ml passierte Tomaten

1 EL getrockneter Oregano

2 Zweige Rosmarin

1 EL Paprikapulver

1 TL Garam Masala

1 Prise Cayennepfeffer

Pfeffer & Salz

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Olivenöl

Für die Sour Cream:

2 Becher Schmand oder Créme Fraîche

3 Frühlingszwiebeln

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone (nur den Saft)

Zubereitung:

Kümmern wir uns zuerst um die Fleischsauce. Ich schneide die Zwiebel und den Knoblauch fein und brate beides zusammen in etwas Olivenöl an bis die Zwiebelstücken glasig werden. In dieser Zeit schneide ich mein Stück Frischlingskeule in sehr kleine Würfel / Streifen. Dann kommt das Fleisch mit in die Pfanne und wird rundherum angebraten. Dabei hacke ich Rosmarin und Oregano fein und mische beides unter. Mit Pfeffer, Salz, Paprika, Cayennepfeffer und Garam Masala würzen.Wenn das Fleisch gut angebraten ist lösche ich alles mit passierten Tomaten und Pizzatomaten ab. So darf die Fleischsauce unter gelegentlichem Rühren 45 Minuten bei mittlerer Hitze (Stufe 4 von 9) köcheln. Dabei reduziert sie auch etwas.

Bei mir ist der Sour Cream Dip für die Zwischenschicht ja bereits fertig, ansonsten wäre jetzt der ideale Zeitpunkt die fein gehackte Frühlingszwiebel mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft unter den Schmand zu mixen.

Wenn die 45 Minuten um sind wird abgeschmeckt und bei Bedarf noch etwas gewürzt.

Jetzt kommt zuerst eine Schicht Fleischsauce in den Alubräter. Dann eine Schicht Lasagneplatten, eine Schicht Sour Cream, eine Schicht Lasagneplatten, eine Schicht Fleischsauce….

eine Schicht Lasagneplatten, eine Schicht Sour Cream….

eine Schicht Lasagneplatten und eine weiter Schicht in der ich den Rest von Fleischsauce und Sour Cream mixe, bevor das Ganze unter geriebenem Gouda versteckt wird.

So kommt die Lasagne für 45 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen bis sie wunderbar gold-braun überbacken ist. Ja, die duftet jetzt genau so lecker wie sie aussieht…

Dazu gab es ein Glas Rioja – der hat sehr gut zur Wild-Lasagne gepasst.

Essen ist fertig!

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors




Schnelles Kalbsgulasch mit Spätzle

Schnelles Kalbsgulasch mit Spätzle

Ich stehe immer und jederzeit gerne und ewig in der Küche. Aber es gibt Tage, da will der Rest der Welt nicht so wie ich will und dann muss es halt mal schneller gehen. Aus diesem Grund hier ein schnelles Kalbsgulasch. Das zarte Kalbsfleisch braucht mit rund 1 Stunde deutlich weniger lange als „richtiges“ Rindergulasch.

Zutaten für 4 Personen:

400g Kalbsgulasch

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Sonnenblumenöl

1/2 Dose Mais

2 rote Spitzpaprikas

6 Champignons

750 ml Brühe oder Rinderbouillon

250 g passierte Tomaten

1 EL Tomatenmark

2 EL Créme Fraîche

4-5 Zweige Oregano

Pfeffer & Salz

1 Prise Cayennepfeffer

2 TL Paprikapulver

1 TL Cumin

3 frische oder 5 getrocknete Lorbeerblätter

4 Nelken

300g Spätzle

Zubereitung:

Das Ganze soll ja ein schnelles Gericht werden, also wird auch flott geschnippelt.

Die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden und mit etwas Sonnenblumenöl anbraten. Sobald die Zwiebeln glasig werden kommt das Kalbsgulasch hinzu. Das wird unter ständigem Rühren und Wenden scharf angebraten und dabei direkt mit Cumin, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Pfeffer und Salz gewürzt.

Lorbeerblätter und Nelken dazugeben. Den Oregano fein hacken und ebenfalls in den Topf geben. Sobald das Fleisch gut angebraten ist lösche ich alles mit Brühe und passierten Tomaten ab. Jetzt wird noch der Mais untergemengt und die Champignons und Spitzpaprikas in Scheiben, Streifen oder Würfel geschnitten und auch dazu gegeben. Dann wird das Tomatenmark eingerührt und ich lasse Alles bei mittlerer Hitze (stufe 6 von 9) für 45 Minuten köcheln.

Nach 45 Minuten reduziere ich die Hitze nochmal auf Stufe 3 von 9. Für die Spätzle setze ich einen Topf Salzwasser auf und koche sie gar.

Wenn die Spätzle fertig sind gebe ich zum Gulasch 1-2 EL Créme um das Ganze etwas abzubinden. Wem das nicht reicht der kann auch noch etwas Saucenbinder zugeben. Nochmal abschmecken und anrichten. Wenn zur Hand noch etwas frischen Oregano darüber geben.

Lasst es euch schmecken!




Safran-Ravioli mit Rinderfilet-Ricotta Füllung in Tomatensauce

Safran-Ravioli mit Rinderfilet-Ricotta Füllung in Tomatensauce

Ein absolutes Highlight – manchmal hat man eine gute Idee und am Herd nimmt sie eine noch bessere Gestalt an. In diesem Fall in Form von Safran-Ravioli mit Rinderfilet-Ricotta Füllung und Estragon. Dazu eine leichte Tomatensauce.

Zutaten für 2 Personen:

3 Eier

350g Mehl

wenige Safranfäden

4 cl Wasser

1 Prise Salz

200g Rinderfilet

2 EL Ricotta

1 kleines Bund Estragon

400g Pizzatomaten

300g passierte Tomaten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 TL Paprikapulver

Pfeffer & Salz

Olivenöl

6-7 Blätter Basilikum

Zubereitung:

Für den Pastateig zerstoße ich die Safranfäden mit etwas Salz im Mörser. Dann gebe ich 3 cl kochendes Wasser aus dem Wasserkocher dazu und rühre es kurz durch. Ungefähr 4-5 Minuten ziehen lassen.

 

Dann verquirle ich den Safransud mit den Eiern und verknete diese Mischung mit dem Mehl. Es lohnt sich wirklich den Pastateig ausgiebig zu kneten – je länger man ihn faltet, schlägt und knetet desto besser wird er aus meiner Sicht. Ich knete ihn 5 Minuten intensiv. Dann kommt er für 25 Minuten in Folie eingeschlagen in den Kühlschrank zum Ruhen.

In dieser Zeit schneide ich das Rinderfilet in feine Streifen und diese dann in Würfelchen. Der Estragon wird fein gehackt. Rinderfiletwürfel und Estragon kommen in eine Pfanne mit heißem Olivenöl und werden dort für maximal 2 Minuten scharf angebraten. dann nehme ich die Pfanne von der Herdplatte und mische den Ricotta unter. Mit Pfeffer und Salz würzen und beiseite stellen.Das Rinderfilet soll auf keinen Fall durchgebraten werden – dann wird es zu trocken.

Jetzt nehme ich den Pastateig aus dem Kühlschrank und bestäube die Arbeitsfläche gut mit Mehl. Der Teig wird mehrfach auf dickster Stufe durch die Nudelmaschine gezogen und gefaltet. Sobald er gleichmäßig glatt ist stelle ich die Stufe jedes Mal etwas dünner eine bis ein sehr dünne Teigbahn entstanden ist. Bei mir ist das auf Stufe 6 soweit. Ab Stufe 3 halbiere ich den Teig damit er sich besser verarbeiten lässt.

Ausgerechnet das nächste Foto ist nichts geworden – ich habe mit dem 8cm Ø Servierring Taler aus dem Pastateig ausgestochen und in die Mitte je einen halben TL von der Rinderfilet-Estragon-Ricotta Füllung gegeben. Den Rand habe ich kurz mit etwas Wasser befeuchtet. Dann habe ich den Teigtaler umgeschlagen, so dass halbmondförmige Ravioli entstanden sind. Das Ganze habe ich dann so oft wiederholt bis Füllung und Teig aufgebraucht waren. Den Rand habe ich mit der Gabel festgedrückt.

Für die Sauce habe ich jetzt Zwiebel und Knoblauch fein geschnitten und zusammen mit den Pizzatomaten und passierten Tomaten in einem kleinen Topf zum Köcheln gebracht. Mit Paprikapulver, Basilikum, Pfeffer und Salz würzen. In dieser Zeit das Salzwasser für die Ravioli aufsetzen. Sobald es kocht kommen die Ravioli für 7 Minuten in den Topf.

Jetzt geht es mit der Tomatensauce ins Finale. Ich nehme 2/3 der Sauce aus dem Topf und streiche sie durch ein feines Sieb zurück zum Rest der Sauce. Abschmecken und bei Bedarf mit Pfeffer und Salz nachwürzen.

Die Ravioli mit der Tomatensauce anrichten.

Bon Appetit!

Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - ESTRAGON - TOBIAS KOCHT! vom 1.06.2012 bis 1.07.2012




Lasagne mit Hackfleisch-Tomatensauce und Basilikumcréme

Lasagne mit Hackfleisch-Tomatensauce und Basilikumcréme

Ich bin ein absoluter Lasagne-Fan und das hier war meine erste Variation mit selbst gemachter Pasta. Fertige Lasagneplatten sind natürlich auch okay, aber die selbst gemachten sind doch deutlich flexibler und die Lasagne bekommt eine ganz andere Konsistenz. Da ich kein großer Fan von Bechamel Sauce bin gab es hier als Alternative eine Créme aus Schmand und Basilikum, ansonsten ist diese Lasagne mit Hackfleisch-Tomatensauce recht klassisch gehalten.

Zutaten für 4 Personen:

Für die Pasta:

300g Mehl

3 Eier

Für die Hackfleisch-Tomatensauce:

400g Rinderhackfleisch

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 TL Paprikapulver

1/2 TL Chilipulver

Pfeffer & Salz

1/2 TL Cumin

2 TL Kräuter der Provence

2 EL Tomatenmark

400g Pizzatomaten

500 ml passierte Tomaten

Für die Basilikumcreme:

300g Schmand

3 EL Milch

1 großes Bund Basilikum

Käse:

200g Gouda (gerieben)

120g Mozzarella

Zubereitung:

Wer die Lasagneplatten selber machen möchte sollte zuerst den Pastateig zubereiten (das Rezept und die Anleitung findet ihr wie immer hier) und ihn in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank für 25 Minuten ruhen lassen.

In dieser Zeit widme ich mich dem Hackfleisch. Dafür schneide ich Zwiebeln und Knoblauch in kleine Würfel und brate beides zusammen mit etwas Olivenöl an. Kurz danach das Hackfleisch dazugeben und mit getrockneten Kräutern der Provence, Paprikapulver, Chilipulver, Cumin, Pfeffer und Salz kräftig würzen.

Dann gebe ich die Pizzatomaten, das Tomatenmark und die passierten Tomaten dazu und lasse alles zusammen bei leichter Hitze (Stufe 3 von 9) ein wenig köcheln.

Dann schneide ich die Basilikumblätter in feine Streifen und mixe sie mit dem Schmand und rühre alles zusammen mit der Milch crémig. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Jetzt sollte auch der Pastateig geruht haben. Ich ziehe ihn mehrmals auf einfachster Stufe durch die Nudelmaschine bis er schön glatt ist. Dann geht es Stufe für Stufe dünner bis man fast hindurch gucken kann (bei mir Stufe 6).

Jetzt ist alles vorbereitet und es kann losgehen mit dem Schichten basteln. Vorher nochmal schnell die Tomaten-Hackfleischsauce abschmecken und bei Bedarf nachwürzen!

Ich gebe als Basis immer etwas Tomaten-Hackfleischsauce in die Auflaufform, das verhindert dass die unterste Pastaschicht festklebt.

Dann kommen die Lasagneplatten / Teigbahnen darauf. Diese sollten an den Rändern ordentlich abschließen und einander nicht zu stark überlappen.

Dann wird die Basilikumcréme auf der Teigschicht verteilt. Das Ganze wird dann mit einer weiteren Lage Teigplatten bedeckt.

So geht es jetzt weiter bis alles aufgebraucht ist. Teigschicht -> Tomaten-Hackfleisch-Masse -> Teigschicht -> Basilikumcréme -> Teigschicht … usw.

Auf die oberste Schicht gebe ich den geriebenen Gouda und den in Scheiben geschnittenen Mozzarella.

Die Lasagne kommt jetzt so wie sie ist für ungefähr 30 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Ofen.

Sobald der Käse den gewünschten gold-braunen Grad erreicht hat nehme ich die Lasagne aus dem Ofen.

In Portionen aufteilen und mit etwas frischem Basilikum anrichten.

Lasst es euch schmecken!




Tapas – Thymian-Hackbällchen in Tomatensauce

Tapas – Thymian-Hackbällchen in Tomatensauce

Wieder einmal Tapas-Abend, diesmal gab es zitroniges Rindfleisch, pikante, gebratene Salami mit Knoblauch, Muscheln in Knoblauch-Tomatensauce, Thymianhackbällchen in Tomatensauce, italienische Tomaten mit Basilikum-Frischkäse-Füllung, gefüllte Datteln im Parmaschinkenmantel, verschiedenste Oliven und Seranoschinken. Dazu ein Tomate-Basilikum-Baguette..

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Zutaten für 8 Hackbällchen:

250g Rinderhackfleisch

1/2 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 kleines Bund Thymian (ca. 8-10 Zweige)

2 TL Paprikapulver

1 Prise Cayennepfeffer

Salz

Olivenöl

4 EL Pizzatomaten

50 ml passierte Tomaten

2 TL Paprikamark

2 TL Tomatenmark

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Zwiebel und der Knoblauch werden geschält und in feine Würfel geschnitten. Den Thymianstreife ich von den Zweigen und hacke ihn mit dem Messer flüchtig klein. Zwiebel, Knoblauch und Thymian zum Hackfleisch geben und kräftig mit Paprika, Cayennepfeffer und Salz würzen. Alles ordentlich durchkneten und aus der Masse kleine Bällchen formen. Da ich reines Rinderhack nehme schmecke ich die Masse vorher ab.

In einer Pfanne erhitze ich Olivenöl und brate die Fleischbällchen rundherum scharf an. Dann reduziere ich die Hitze (hier Stufe 6 von 9) und schiebe die Hackbällchen etwas zur Seite. Jetzt gebe ich Pizzatomaten und passierte Tomaten in die Pfanne und würze sie kräftig mit Pfeffer und Salz. Paprikamark und Tomatenmark einrühren und 4 Minuten köcheln lassen. Am Ende werden die Hackbällchen kurz in der Tomatensauce geschwenkt.

Direkt servieren oder noch kurz im Ofen warm stellen während die anderen Tapas-Leckereien gezaubert werden.

Fertig!

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Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - THYMIAN - TOBIAS KOCHT! vom 1.05.2012 bis 1.06.2012




Tomaten-Zucchini Suppe mit Basilikum und Brotcroutons

Tomaten-Zucchini Suppe mit  Basilikum und Brotcroutons

Ich persönlich mag es, wenn eine Suppe eine kleine Einlage hat. In diesem Fall habe ich aus den Resten von meinem Kräuter-Brot Croutons gebraten und der Suppe mit Zucchini- und Tomatenstücken etwas „Biss“ verliehen. Dazu noch ein kleiner Klecks Créme fraîche… Geht schnell und schmeckt gut!

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Zutaten für 2-3 Personen:

Basis Variante 1:

800g Tomaten

2 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

Basis Variante 2:

400g Pizzatomaten

500g passierteTomaten

3 Stangen Staudensellerie

1 kleine Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Für die Einlage:

3 Tomaten

2/3 von einer kleinen Zucchini

1 handvoll Basilikum

Pfeffer & Salz

optional pro Teller 1 TL Créme fraîche

Für die Croutons:

3 Scheiben Brot

2 EL Butter

Zubereitung:

Für Variante 1 werden alle Tomaten halbiert, die Zwiebeln gevierteln und die ungeschälten Knoblauchzehen mit allem zusammen in eine große Auflaufform gegeben. Für 45 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben. Die fertig gebackenen Tomaten und Zwiebeln in den Standmixer geben. Den Knoblauch aus der Schale drücken und dazu geben. Alles mixen bis ihr eine glatte Tomatensauce habt. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. In einen ausreichend großen Topf umfüllen.

Für Variante 2 gebe ich die Pizzatomaten und die passierten Tomaten zusammen in einen kleinen Topf und bringe sie zum köcheln. Zwiebeln und Knoblauch werden in grobe Würfel geschnitten und dazu gegeben. Der Staudensellerie wird geschält, in Stücke geschnitten und kommt ebenfalls in den Topf. 12-15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Jetzt geht es für beide Varianten gleich weiter.

Die Zucchini in feine Stifte schneiden, das Basilikum fein hacken und beides in die Suppe geben. Hier sollte die Hitze jetzt eher im unteren mittleren Bereich liegen (Stufe 4 von 9). Jetzt erhitze ich in einer kleinen Pfanne die Butter und gebe die Brotwürfel hinein. Von allen Seiten anrösten bis sie gold-braun sind. Aufpassen, dass nichts anbrennt.

Die Tomaten schneide ich in Würfel und lege diese in die Suppenteller. Den Trick habe ich mir von meiner Tom Kha Gai gemerkt, die Tomate wird durch die Suppe erwärmt, verkocht aber nicht. Mit Suppe aufgießen und ein paar Brotcroutons dazugeben. Am Ende könnt ihr noch einen Klecks Créme fraîche in die Suppe setzen, muss man aber nicht.

Fertig!

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So oder so – die Suppe ist immer lecker!

 




Pizza Salami mit Sardellen

Pizza Salami mit Sardellen

Und wieder eine selbst belegte Pizza, diesmal mit Salami und Sardellen. Das ist ja, wie im Pizza Mista Rezept geschrieben, das Schöne am Pizza selbst belegen. Man ist wahnsinnig flexibel. Die Pizza hat endlich mal ein neues Foto bekommen und das Rezept habe ich ein ganz klein bissl überarbeitet – da möchte man doch schon viel lieber rein beißen!

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Zutaten für eine große Pizza:

1/2 Pizzateig

Für die Sauce:

400g Pizzatomaten

1 TL getrocknete Kräuter der Provence

1 TL getrocknetes Basilikum

1/2 TL Paprikapulver (scharf)

Pfeffer

Salz

Für den Belag:

200g geriebener Gouda

15 – 20 kleine Scheiben Salami

10-12 grüne und schwarze Oliven

8 – 10 Sardellenfilets (in Öl)

1 Zwiebel

2 EL Olivenöl oder 1 Ei

Zubereitung:

Zuerst muss natürlich wieder der Pizzateig zubereitet werden. Dafür sollte in etwa eine Stunde Vorlauf eingeplant werden.

Während der Teig ruht bereit ich die Tomatensauce vor. Dazu gebe ich die Pizzatomaten in eine kleine Schüssel und rühre die getrockneten Kräuter (Kräuter der Provence und Basilikum) ein. Dann würze ich die Sauce mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz. Kurz abschmecken – wenn alles passt ist sie fertig und kann bis zum Einsatz beiseite gestellt werden.

Wenn dann der Pizzateig ausgerollt vor euch liegt kann es losgehen. Das ist noch ein älteres Bild – ich lege das Backblech nicht mehr mit Backpapier aus sondern bestäube es immer mit Mehl. So wird der Pizzaboden einfach besser. Und nochmal ein Update – am aller besten wird er, wenn ihr ihn auf ein Pizzabackblech* zieht!

Ich verteile die Sauce löffelweise auf dem Teig und streiche sie glatt. Ich würde nicht alles auf einmal auf den Teig geben, falls es zu viel ist bekommt man sie sonst so schlecht wieder runter.

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Als nächsten Schritt verteile ich die Hälfte vom geriebenen Käse gleichmäßig auf der Sauce. Das mag vielen nicht ganz einleuchtend sein – ich hatte die Diskussion schon öfters, jeder kann natürlich selbst entscheiden ob er das so machen möchte oder nicht, aber es ist geschmacklich wirklich schön und wir haben ja noch die andere Hälfte vom Käse die später zum Überbacken oben drüber gestreuselt wird.

Auf diesem Käsebett verteile ich jetzt mehr oder weniger systematisch meine Zutaten. Dazu lege ich zuerst als Basis die Salamischeiben aus. Sternförmig dazwischen werden die Sardellenfilets platziert und überall da wo es jetzt noch ein wenig leer aussieht kommt eine Olive hin. Jetzt kreuz und quer noch ein paar ganz dünn geschnittene Zwiebelringe darauf verteilen.

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Sobald ich mit dem Gesamtbild zufrieden bin verteile ich den restlichen geriebenen Käse auf der Pizza.

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Nicht vergessen den Rand mit Olivenöl oder gequirltem Ei zu bestreichen bevor die Pizza in den Ofen kommt. Nur so wird er knusprig gold-braun. Ansonsten würde er durch das Mehl einfach nur trocken und spröde aussehen.

Jetzt kann die Pizza Salamit mit Sardellen für ca. 30-40 Minuten unter gelegentlicher Sichtkontrolle bei 200°C Ober-/Unterhitze in den Ofen. Die Dauer hängt auch davon ab, wie dick der Teig ausgerollt wurde.

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Guten Appetit!

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Pizza Mista

Pizza Mista

Ich liebe selbstbelegte Pizza, man is(s)t damit unglaublich flexibel – für jeden kann etwas dabei sein. Egal ob man eine Pizza macht und sie einfach oder „halb-halb“ belegt, oder ob man bleche weise Pizza backt und seine Kreativität voll und ganz auslebt. Man hat unglaublich viele Möglichkeiten. Hier meine Version für Pizza Mista.

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Zutaten für eine große Pizza:

1/2 Pizzateig (oder eine Rolle fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal)

Für die Sauce:

250 ml passierte Tomaten

1 TL getrocknete Kräuter der Provence

1 TL getrocknetes Basilikum

1/2 TL Paprikapulver (scharf)

Pfeffer

Salz

Für den Belag:

200g geriebener Gouda

2 große Scheiben Kochschinken

8 kleine Scheiben Salami

6-8 Pepperonis oder Pfefferonis

10-12 grüne oder schwarze Oliven

3-4 Champignons

150g Mozzarella (1 Mozzarella)

2 EL Olivenöl oder 1 Ei

Zubereitung:

Zuerst muss natürlich der Pizzateig zubereitet werden. Dafür sollte in etwa eine Stunde Vorlauf eingeplant werden.

Während der Teig ruht bereit ich die Tomatensauce vor. Dazu gebe ich die passierten Tomaten in eine kleine Schüssel und rühre die getrockneten Kräuter (Kräuter der Provence und Basilikum) ein. Dann würze ich die Sauce mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz. Kurz abschmecken – wenn alles passt ist sie fertig und kann bis zum Einsatz beiseite gestellt werden.

Wenn dann der Pizzateig ausgerollt vor euch liegt kann es losgehen.

Ich verteile die Sauce löffelweise auf dem Teig und streiche sie glatt. Ich würde nicht alles auf einmal auf den Teig geben, falls es zuviel ist bekommt man sie sonst so schlecht wieder runter.

Als nächsten Schritt verteile ich den geriebenen Käse gleichmäßig auf der Sauce. Das mag vielen nicht ganz einleuchtend sein – ich hatte die Diskussion schon öfters, jeder kann natürlich selbst entscheiden ob er das so machen möchte oder nicht, aber es ist geschmacklich wirklich schön und wir haben ja noch den Mozzarella der später zum Überbacken oben drüber gelegt wird.

Auf diesem Käsebett verteile ich jetzt mehr oder weniger systematisch meine Zutaten. Dazu viertel ich die Kochschinkenscheiben und lege sie abwechselnd mit der Salami aus. Die Champignons werden in Scheiben geschnitten und gleichmäßig dazwischengelegt. Die Pepperonis und Oliven werden auf die letzten Lücken und zum Teil einfach ein wenig oben drüber platziert.

Sobald ich mit dem Ergebnis zufrieden bin schneide ich den Mozzarella in Scheiben (nicht zu dick, eher etwas dünner!) und lege ihn gleichmäßig auf. Nach Möglichkeit nicht zu nah am Rand, sonst läuft er beim Backen leicht runter.

Nicht vergessen den Rand mit Olivenöl oder gequirltem Ei zu bestreichen bevor die Pizza in den Ofen kommt. Nur so wird er knusprig gold-braun. Ansonsten würde er durch das Mehl einfach nur trocken und spröde aussehen.

Jetzt kann die Pizza für ca. 25-35 Minuten unter gelegentlicher Sichtkontrolle bei 200°C Ober-/Unterhitze in den Ofen. Die Dauer hängt auch davon ab, wie dick der Teig ausgerollt wurde.

Guten Appetit!