Herzhafter Pfannkuchen / Eierkuchen mit Räucherlachs

Herzhafter Pfannkuchen / Eierkuchen mit Räucherlachs

Die letzten Sommerrezepte wollen verbloggt werden – dazu zählt auch dieser herzhafte Pfann-/Eierkuchen mit Räucherlachs und Sahne-Meerrettich. Ein schnelles (Reste-)essen, ein schnelles Rezept!

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Zutaten für 1 Pfannkuchen (1-2 Personen):

100g Mehl

1 Ei

120ml Milch

1 Prise (Bärlauch-)Salz

1/2 TL Backpulver)

etwas Öl (z.B. Rapsöl)

2 EL Sahne-Meerrettich

3-4 Blätter Eichblattsalat

3 Scheiben Räucherlachs

Optional:

etwas Kaviar

etwas Salatgurke

etwas mehr Meerrettich

Zubereitung:

Für den Teig verrühre ich Mehl, Ei, Milch, Salz und Backpulver zu einem glatten Teig. In der Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und den Teig darin zu einem leckeren Pfannkuchen backen.

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Den Pfannkuchen mit Sahne-Meerrettich bestreichen, dann eine Hälfte mit Salat und Räucherlachs belegen. Den Pfannkuchen zusammenklappen.

Zusätzlich kann man, je nach Lust und Laune, noch ein paar Scheibchen Gurke, etwas Kaviar und etwas mehr Meerrettich auf dem Teller platzieren.

Schnell und unkompliziert!




Blumiges Kaviarherz

Blumiges Kaviarherz

Wer seinem / seiner Liebsten mal in 5 Minuten ein kleines, romantisches Häppchen zaubern möchte, weil das „große“ Essen einfach noch ein bissl auf sich warten lässt oder einfach als kleines Leckerchen zwischendurch – der kann mit diesem Herz nichts falsch machen. Ein kleiner Eier- / Pfannkuchen als Herzchen ausgestochen, mit Kaviar und Meerrettich bestrichen und mit rotem Basilikum und den passenden Blüten verfeinert.

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Zutaten für 2 Häppchen:

2 EL herzhafter Pfannkuchenteig

(100g Mehl + 1 Ei + 120ml Milch + 1 Prise (Bärlauch-)Salz + 1/2 TL Backpulver)

etwas Öl – hier Knoblauchöl

1 TL Meerrettich

1 TL Kaviar

6 Blätter Basilikum

einige Basilikumblüten

Zubereitung:

Der Pfannkuchenteig ist ratz-fatz gemacht. Ich gebe Mehl, Ei, Milch, Backpulver und eine gute Prise Bärlauchsalz in eine Schüssel und rühre alles mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig. In dieser Zeit erhitze ich schon ein paar Tropfen Knoblauchöl in meiner Spiegelei-Pfanne.

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2 EL von dem Eierkuchenteig in die Pfanne geben und backen, wenden und auch von der anderen Seite kurz anbraten. Den Eierkuchen aus der Pfanne heben und mit dem Plätzchenförmchen 2 Herzen ausstechen.

Die Herzen bestreiche ich ungefähr zur Hälfte mit Meerrettich, auf die andere Hälfte kommt der Kaviar. Dann werden die Herzchen nett angerichtet, hier auf kleinen Häppchenlöffeln. Das Ganze dekoriere ich mit Basilikumblättern und einigen kleinen Basilikumblüten.

Die Herzchen dauern wirklich kaum länger als 5 Minuten.

Eine kleine Liebeserklärung…

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Und weil es so schön passt sind diese kleinen, blumigen Herzchen mit dabei beim Event:




Tafelspitz mit Rösti und Apfelkren

Tafelspitz mit Rösti und Apfelkren

Für das Österreichevent gab es vorab eine klare Rindersuppe mit Frittatenstreifen. Aber was wäre ein passendes Hauptgericht? Bessere Hälfte liebt Tafelspitz – also habe ich eine landestypische Variante ausgesucht. Rösterdäpfel und Apfelkren als Begleitung… nachdem ich erst herausfinden musste was Apfelkren ist. Wisst ihr auch nicht? Apfel mit Meerrettich. Und lustigerweise hat mich besonders diese Beilage wirklich positiv aus den Latschen gehauen. Ich mag die Kombination. Aber probiert es selbst aus…

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 kg Tafelspitz

200g Rindersuppenknochen

3 Lorbeerblätter

5 Wacholderbeeren

10 Pfefferkörner

3 L Wasser

1/4 Sellerie

2 Petersilienwurzeln

1 Karotte

1 Zwiebel

Salz und Pfeffer

1 kleines Bund Petersilie

Für die Röstis:

250g Kartoffeln

3 Schalotten

Sonneblumenöl

1/2 TL Kümmel

Pfeffer & Salz

Für den Apfelkren:

2 Äpfel (säuerlich)

2 TL Meerrettich

1 Prise Puderzucker

1 Prise Salz

2 TL Öl

2 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Im ersten Schritt befreie ich den Tafelspitz von Häuten und Sehnen. Bei mir wird der Anfang ein bissl die „Tafelspitz allein zu Haus“ Variante. Ich gebe den Tafelspitz mit den Suppenknochen, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren und Pfefferkörnern zusammen in gut 3 L kaltes Wasser. Ich lasse das Ganze auf dem Herd kurz aufkochen und schöpfe den Schaum ab, dann wandert der Topf bei mir für 1,5 Stunden bei 180°C in den Ofen während wir kurz unterwegs sind, man kann ihn aber auch auf dem Herd bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

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Als wir wieder nach Hause kommen darf der Topf dann auch wieder auf den Herd. Ich gebe den gewürfelten Sellerie, die in Scheiben geschnittene Petersilienwurzel und Karotte dazu. So darf das Ganze noch 1 Stunde köcheln.

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Zwischendurch schöpfe ich ein bissl Suppe für meine Frittatensuppe ab. Dafür kommt dann 1 Tasse Wasser in den Topf.

Kartoffeln und Äpfel werden geschält. Jetzt kommt meine Mandoline zum Einsatz. Ich liebe meine Mandoline – damit lassen sich in wenigen Minuten, ach… eigentlich nur Sekunden, Kartoffel- und Apfelstifte schneiden. Das ist also ganz flott gemacht. Ich schneide auch die Schalotten in feine Stifte. Dann werden Schalotten, Kümmel und Kartoffeln gemixt. Mit Pfeffer und Salz würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Kartoffelmix dazu geben. Ich hätte mir eigentlich etwas mehr Mühe geben können und richtige Röstis daraus braten sollen, so ist es mehr ein großer Rösti geworden den ich später geteilt habe.

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Die Apfelstifte werden mit einem Dressing aus etwas Öl, Meerrettich, Zitronensaft, ein wenig Puderzucker und einer Prise Salz angemacht. Abschmecken – echt lecker.

Jetzt ist auch der Tafelspitz fertig.

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Ich nehme das Fleisch aus dem Topf und lasse es kurz ruhen. Die Suppe wird durch ein Sieb gegossen, das Gemüse kommt weg. Die Suppe würze ich jetzt kräftig mit Salz und Pfeffer. Den Tafelspitz in Scheiben aufschneiden, mit Rösti und Apfelkren anrichten und etwas fein gehackte Petersilie dazu geben. Die Brühe über den Tafelspitz und die Petersilie gießen.

Schon ist unser österreichisches Hauptgericht fertig.

Mahlzeit!

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Mit dabei beim Event:

Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch (Einsendeschluss 15. Juni 2013)




Jamie Oliver’s Steak-Sandwich

Jamie Oliver’s Steak-Sandwich

Vor kurzem haben meine Eltern die Sixx Mediathek mit vielen Folgen von Jamies 30 Minuten Menüs entdeckt und diese Entdeckung wurde sofort geteilt. Jetzt hatte ich auch endlich Zeit mir ein paar Folgen anzuschauen und was sagt Bessere Hälfte sofort: „Warum hat er ein Steak-Sandwich und ich nicht?“ Mein Argument, er müsse doch nur in den vielen Jamie Kochbüchern mal ein paar Post-it’s kleben, hatte kurze Beine – da klebte tatsächlich schon einer! Verdammt aber auch. Aber die Lösung ist einfach – dann wird das jetzt halt gemacht. Ich habe nur das Sandwich ohne Beilagen gemacht, wir sind ja auch nur 2 und nicht 4 Personen und der Zeitaufwand lag bei 15 Minuten.

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Ciabatta Brot

2 Rumpsteaks – zusammen 450g

1 Glas eingelegte, gegrillte Paprika (hier 280g)

1/2 Bund Petersilie

2-3 Zweige Thymian

(Sahne-) Meerrettich

1 Hand voll Rucola

Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Ich schiebe das Ciabatta in den Backofen, der ist noch nicht vorgeheizt und ich stelle die Temperatur auf 180°C. Da bleibt das Brot ungefähr 10 Minuten. Ab und an nachsehen ob es ihm noch gut geht.

Die Steaks werden von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer und Thymian eingerieben. Dann massiere ich rundum etwas Olivenöl in das Fleisch. So kommen die Steaks in die heiße Bratpfanne. Normalerweise brate ich kein Steak mehr außerhalb meiner Steakpfanne, aber die ist im Geschirrspüler. Meine neue gelbe Pfanne hat sich aber bestens geschlagen. Die Steaks bekommen von jeder Seite 2-3 Minuten damit sie medium gebraten sind.

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Die Zeit wird genutzt um die Paprika aus dem Glas zu angeln und in kleine Stücken zu hacken. Das Gleiche passiert mit dem halben Bund Petersilie. Miteinander vermischen und mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken. Das Steak aus der Pfanne holen und kurz ruhen lassen.

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Dann wird das Steak in feine Streifen aufgeschnitten. Den austretenden Fleischsaft schiebe ich genau so wie Jamie immer schön zur Paprika rüber.

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Bevor ich das zweite Steak aufschneide hole ich das Ciabatta aus dem Ofen und schneide es auf. Ich habe keinen Sahnemeerrettich genommen sondern die etwas würzigere Variante und habe beide Hälften vom Brot zuerst dünn mit Meerrettich bestrichen und dann etwas Olivenöl darüber geträufelt. Jetzt noch schnell das zweite Steak aufschneiden.

Die untere Hälfte vom Brot wird jetzt zuerst mit Rucola, dann mit Steakstreifen belegt. Das ist wirklich reichlich Fleisch, obwohl das Rezept im Original 600g vorschlägt. Auf das Fleisch kommt im letzten Schritt der Paprika-Petersilie Mix.

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Jetzt wische ich – ganz im Jamie Style – mit dem Brotdeckel den restlichen Fleischsaft-Paprikaöl-Mix auf. Dann wird der Deckel aufgelegt und mit einem Messerchen fixiert.

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Für jeden ein Tellerchen auf den Tisch stellen – dann kann man sich ganz nach Bedarf ein Stück vom Sandwich abschneiden. Keine falschen Hemmungen – es lässt sich prima mit der Hand essen. Die Kombination aus saftigem Steak und eingelegter Paprika mit dem frischen Rucola und dem würzigen Meerrettich ist einfach genial. Bessere Hälfte ist auch begeistert, das wird es sicher wieder mal geben!

Lasst es euch schmecken!

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Das Buch „Jamies 30 Minuten Menüs“ hat mir schon oft treue Dienste erwiesen. Besonders zur Vorbereitung für die Küchenschlacht im letzten Jahr war es sehr genial.




Vitelotte-Kartoffelpuffer mit Lachs und Sahnemeerrettich

Vitelotte-Kartoffelpuffer mit Lachs und Sahnemeerrettich

Heute kommt alles zusammen – ich will unbedingt noch einen zweiten Beitrag für das Cookbook of Colors einreichen, gestern war ein langer Abend (wir haben den Geburtstag von meiner Mutter nachgefeiert) und heute sind wir früh aufgestanden. Warum früh aufgestanden? Da sind wir wohl selbst schuld gewesen – wir wollten die Marathon Läufer sehen! Also früh aufstehen, Läufer anschauen, nach Hause gehen und ein leckeres, herzhaftes, lila Frühstück zaubern während man den weiteren Marathonverlauf im Fernsehen verfolgt. Leider gibt es keinen neuen Weltrekord, aber ein tolles Frühstück. So mag ich meine Sonntage!

Zutaten für 4 Kartoffelpuffer:

200g Vitelotte Kartoffeln

1 Ei

1/2 Zwiebel

1/2 TL Salz (hier persisches Blausalz)

1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer

1 Prise frisch geriebener Muskat

2 EL Mehl (hier doppelgriffiges Weizenmehl)

Sonnenblumenöl zum Braten

100g Räucherlachs

1 Prise getrockneter Dill

4 TL Sahnemeerrettich

Zubereitung:

Kartoffelpuffer werden ja auch Reibeplätzchen genannt und das bedeutet für mich was? Genau – die Kartoffeln wollen gerieben werden. Also wird die Mandoline* aufgeklappt, die Messerkombination für Gemüsestifte eingesetzt und alle kleinen Vitelotte-Kartoffeln hintereinander weg gerieben.

Die geriebenen Kartoffeln kommen mit einem Ei, dem Mehl, Salz, Pfeffer und Muskat in ein Schüsselchen. Dann schneide ich die halbe Zwiebel in einigermaßen schmale Stifte und hebe sie unter die Kartoffeln. Alles gut miteinander vermengen und 3-4 Minuten stehen lassen damit das Ganze ein bissl bindet.

Jetzt erhitze ich das Sonnenblumenöl in einer ausreichend großen Pfanne. Dabei nicht zu sparsam sein, die Pfanne sollte gut mit Öl bedeckt sein. Dann setze ich einen 8cm Ø großen Servierring in die Pfanne und gebe die Kartoffelmasse hinein. Ungefähr 1 1/2 EL pro Kartoffelpuffer. Kurz andrücken und den Ring wieder abheben. So setze ich schnell nacheinander 4 Kartoffelpuffer in die Pfanne.

Die Kartoffelpuffer brate ich von beiden Seiten je 2 Minuten auf höchster Stufe an, dann reduziere ich die Hitze auf Stufe 5 und lasse die lila Reibeplätzchen noch 6-7 Minuten brutzeln. Jetzt sind sie… auf einmal außen braun. Na super… egal – sie duften ganz wunderbar. Wenn die Kartoffelpuffer fertig sind lege ich sie kurz auf etwas Küchenpapier damit sie etwas weniger fettig sind. In dieser Zeit rolle ich den Räucherlachs zu kleinen Rosen auf. Dann werden Reibeplätzchen und Lachsrosen zusammen auf dem Teller angerichtet. Über den Lachs gebe ich eine Prise getrockneten Dill. Der Sahnemeerrettich kommt kurz vor dem Servieren mit auf den Teller.

Frühstück ist fertig!




Wasabi Muffins

Wasabi Muffins

Ich bin auf den Geschmack herzhafter Muffins gekommen und habe deshalb auch meine Geburtstagslage im Büro dementsprechend ausgerichtet. Hier eine Variante mit Wasabi.

Zutaten für 6 Muffins:

120g Mehl

1 TL Backpulver

50g Butter

1 Ei

2-3 TL Wasabi-Paste

1 EL Sahne-Meerrettich

100g Frischkäse

Salz

Zubereitung:

Im ersten Schritt schmelze ich die Butter in der Mikrowelle bis sie crémig ist. Dann vermenge ich sie mit der Wasabi-Paste und dem etwas milderen Sahne Meerrettich und rühre am Ende den Frischkäse ein. Diese Masse wird jetzt mit Mehl und Backpulver gemixt. Dazu kommen Ei, Schmand und Salz.

Den Teig verteile ich auf 6 Förmchen und schiebe das Blech für 25 Minuten bei 180°C in den Backofen. (links: Wasabi-Muffins; rechts: Oliven-Ricotta Muffins)

Ich kontrolliere regelmäßig, dass die Muffins nicht zu dunkel werden. Sieht aber soweit alles super aus.

Sobald die Zeit um ist und die Muffins gut aussehen nehme ich sie aus dem Ofen und lasse in der Form kurz abkühlen. Dann hole ich sie vorsichtig aus der Form und lasse sie noch etwas zuende abkühlen. Solange sie nicht abgekühlt sind sollte man sie auf keinen Fall einpacken (Dosen, Tüten, o.ä.) sonst werden sie schlabberig. Hier sind sie aber super lecker geworden.

Viel Spaß bei diesem Back-Experiment!




Schneller Meerrettich Dip

Schneller Meerrettich Dip

Viel schneller geht es nicht. Dieser Meerrettich Dip ist ruck-zuck fertig!

Zutaten für 1 Schälchen Meerrettich Dip:

2 EL Meerrettich

1 EL Schmand oder Créme fraîche

Pfeffer & Salz

etwas Knoblauchpulver oder 1 kleine Knoblauchzehe

Zubereitung:

Meerrettich mit Schmand, Pfeffer, Salz und Knoblauchpulver (oder einer gepressten Knoblauchzehe) verrühren.

In einer kleinen Dipschale anrichten.

Fertig – hab ich bei „schnell“ zu viel versprochen?




Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Das ewige Thema wenn es um die Suche nach einem schnellen, leckeren und dazu vielleicht auch noch ein bisschen gesunden Abendessen geht – was zaubert man aus den Resten im Kühlschrank? Diesmal ist es bei mir eine Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen geworden. Damit habe ich Bessere Hälfte natürlich eine große Freude gemacht, der liebt nämlich alle was mit Rosenkohl gekocht wird. Dazu passt zum Beispiel ein leckerer Meerrettichdip und Tortillas oder Weißbrot.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen

Zutaten für 2 Personen:

20 Rosenkohlröschen

5-6 Scheiben Bacon oder 80-100g Speck am Stück / Speckwürfel

6 Champignons

1 handvoll Cashewkerne (Pinienkerne gehen auch gut)

1/2 Bund Petersilie

2 Schalotten oder 1/2 Zwiebel

etwas neutrales Pflanzenöl

1 EL Butter

Pfeffer und Salz

Für den Dip:

2 EL Meerrettich (kein Sahnemeerrettich)

1 EL Schmand

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Zuerst entferne ich vom  Rosenkohl die äußeren Blätter, halbiere die Röschen und gebe sie für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser. Danach schrecke ich sie kalt ab damit sie ihre wunderbar frische grüne Farbe behalten. Während der Rosenkohl köchelt schneide ich die Schalotten in feine Würfel und brate sie zusammen mit dem ebenfalls klein geschnittenen Bacon in etwas Rapsöl an. Es empfiehlt sich eine größere Pfanne zu nehmen, das macht es später mit dem umrühren etwas einfacher.

Nicht den Rosenkohl aus den Augen verlieren, er darf auf keinen Fall verkochen! Als nächstes die Cashewkerne klein hacken und mit in die Pfanne geben. Die Pilze kleinschneiden und ebenfalls untermengen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die abgeschreckten Rosenkohlröschen mit in die Pfanne geben und Alles zusammen ordentlich durchmengen. Dabei auf keinen Fall den Rosenkohl zerdrücken. Ganz zum Schluss die Butter mit in die Pfanne geben und alles noch ein letztes Mal schwenken.

Jetzt schnell 2 EL Meerrettich mit 1 EL Schmand, etwas Pfeffer und Salz verrühren und in einem kleinen Schälchen anrichten.

Die Tortillas kurz in der Mikrowelle oder im Ofen aufbacken. Ein schönes Baguette oder Toastbrot machen sich natürlich auch sehr gut.

Die Petersilie fein hacken und mit in die Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen geben.

Alles zusammen anrichten und schmecken lassen!

Rosenkohlpfanne mit Speck und Pilzen




Raclette Saucen und ein paar Ideen

Raclette Saucen und ein paar Ideen

Der Titel für diese Seite ist ganz bewusst gewählt. Die Zutaten für Raclette sind ohne Grenzen variabel. Fisch, Fleisch, Gemüse, 101 Käsesorten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Frage, die man sich aber immer wieder stellt, ist: „welche Raclette Saucen mache ich nur dazu???“ Ich habe meistens viele Ideen, aber wenn man nur zu zweit raclettiert wird es halt schnell zu viel. Hier eine Sammlung meiner Lieblingsdips und eine Liste meiner bevorzugten Raclette-Zutaten. Der Vorteil bei den Dips – die Basis ist für alle fast gleich, den Unterschied machen die Gewürze!

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Neben dem runden Severin Raclette-Partygrill* haben wir mittlerweile übrigens einen Tefal Raclettegrill* – der ist lang und schmal – so passt er wunderbar mittig auf den Tisch ohne zu viel Platz wegzunehmen. Außerdem lässt sich die glatte Teppan Yaki Grillfläche deutlich besser reinigen als die gewellte.

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Zutaten für das Raclette – als Beispiel für 2 Personen:

5 Champignons

1 Paprika, z.B. 1/2 gelbe & 1/2 rote Paprika

3 Tomaten

1 kleine Dose Mais

1/2 Zwiebel

2 Frühlingszwiebeln

2 Möhrchen

Brot, z.B. Baguette

Wachteleier als Spiegelei – ein „kleiner“ Hingucker!

10 Scheiben Raclettekäse – kaufe ich von der Frischtheke, hier Schweizer Raclettekäse und Raclettekäse mit Knoblauch

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Fleisch zum Braten:

150-200g Rinderfilet oder Steak (Entrecôte)

4-6 Garnelen, je nach Größe

150g Hähnchenbrust

150g Schweinefilet oder -rücken

zusätzlich als Kleinigkeit Weinbergschnecken aus dem Ofen

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Meine Raclette Saucen:

Wie Anfangs schon erwähnt ist die Basis für alle Dips / Raclette Saucen ähnlich. Ich stelle einfach mehrere Schälchen oder Tassen nebeneinander, lege die Basis vor und würze dann jeden Dip individuell. So bekommt man in kurzer Zeit viele verschiedene Dips und für jeden ist etwas dabei. Ihr werdet überrascht sein wie schnell das geht!

Meine Basis:

Joghurt (3,5% Fett oder auch Soja-Joghurt)

Schmand oder Créme fraîche

Mayonnaise


Kräuter Dip:

4 EL Joghurt

2 TL Schmand

2 TL Frischkäse

2 TL fein gehackte, frische Petersilie

2 TL Schnittlauchröllchen

etwas frischer Knoblauch

Pfeffer & Salz

eine kleine Prise Paprikapulver

Kräuter Dip zum Raclette

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Frischkäse zu einer glatten Sauce verrühren. Mit den sehr fein gehackten Kräutern, Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen.

Fertig!

Kräuter Dip zum Raclette


Curry Dip:

4 EL Joghurt

2 TL Mayonnaise

1/2 Knoblauchzehe

etwas Paprikapulver

Currypulver (ruhig etwas scharf)

Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Mayonnaise unter den Joghurt rühren, mit dem gepressten Knoblauch, Paprikapulver, Curry, Pfeffer und Salz abschmecken.

Fertig!

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California Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Mayonnaise

Paprikapulver

1 TL Honig

Pfeffer & Salz

Limettensaft

etwas Tabasco Sauce

etwas Worcester Sauce

1 Prise Zucker

1 TL fein gehackte Petersilie oder Frühlingszwiebel

1/2 TL Tomatenmark

etwas weniger als 1/2 TL Paprikamark

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Mayonnaise vermengen. Mit Paprikapulver, einem guten TL Honig, Salz und Pfeffer, einem ordentlichen Schuss Limettensaft, einem kleinen Schuss Tabasco und Worcester Sauce, etwas Zucker und ein wenig fein gehackter Petersilie oder Frühlingszwiebel abschmecken. Tomaten- und Paprikamark dazugeben.

Fertig!

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Preiselbeer Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Frischkäse

2 TL Preiselbeeren

frisch gemahlene rosa Pfefferbeeren

etwas fein gehackte Petersilie

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Frischkäse vermengen, Preiselbeeren unterheben und mit frisch gemahlenen rosa Pfefferbeeren würzen. Etwas fein gehackte Petersilie dazu.

Fertig!


Knoblauch Dip (mein absoluter Liebling):

4 EL Joghurt

2 TL Schmand

Pfeffer & Salz

3 große Zehen Knoblauch

Zubereitung:

Joghurt und Schmand vermengen, mit Pfeffer und Salz abschmecken. 3 große Knoblauchzehen pressen und einrühren. Sehr knoblauchlastig, aber unglaublich lecker. Je länger dieser Dip ziehen darf, desto besser wird er.

Fertig!

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Meerrettich Dip:

4 El Joghurt

2 TL Schmand

2 TL Meerrettich

1/2 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

Meerrettich Dip zum Raclette

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Meerrettich vermengen, mit dem gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig!


BBQ Dip:

Komplett andere Basis – aber lecker!

4 EL Ketchup

1 TL Tabasco Sauce

2 TL Worcester Sauce

Salz

etwas Cumin

Cayenne Pfeffer

Paprikapulver

Zubereitung:

Ketchup, Tabasco- und Worcester Sauce vermengen. Mit Salz und Cumin würzen. Cayennepfeffer und Paprikapulver dazugeben.

Fertig!

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Als kleine Highlights:

Wachtel-„Spiegeleier“ (die sich aber auch wunderbar im Pfännchen machen lassen) und saftige Streifen vom Entrcôte

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Viel Spaß beim Kombinieren und Ausprobieren der Raclette Saucen!

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