Pulled Lachs mit Meerrettich und Spinat

Pulled Lachs mit Meerrettich und Spinat

Lachs und Meerrettich sind ja so eine super typische Kombination – allerdings treffen dann in der Regel Räucherlachs und Sahnemeerrettich zusammen. Dieses Gericht ist allerdings erst während des Kochens entstanden. Ich wusste nicht genau was ich machen will, aber es war schon relativ spät. Also habe ich den Lachs erst einmal mehr oder weniger „nackt“ in den Ofen geschoben und etwas Reis aufgesetzt. Dann bin ich ein paar Mal zwischen Kühlschrank und Speisekammer hin und her getigert und habe mich für ein Glas mit geriebenem Meerrettich und frischen Blattspinat entschieden. Etwas Zitrone hier, ein bisschen Muskat dort, ein Flöckchen Butter zum Reis und schon stand dieser Pulled Lachs mit Meerrettich und Spinat auf dem Tisch. Ganz anders als der scharfe Pulled Lachs mit Spinat und Reis, aber definitiv genau so lecker!Pulled Lachs mit Meerrettich und Spinat

Zutaten für 2 Personen:

400g Lachsfilet

Rapsöl

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

3 TL geriebener Meerrettich

Für den Spinat:

250g Babyspinat

Pfeffer & Salz

1 Prise Muskat

2 Knoblauchzehen

1 kleine Zwiebel

Für den Reis:

120g Reis

Salz

10g Butter

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Den Lachs mit dem Öl einreiben, etwas salzen und pfeffern und mit ein paar dünnen Scheibchen Zitrone belegt in den Ofen schieben.

In dieser Zeit einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und den Reis nach Packungsanleitung garen. Am Ende die Butter in den Topf geben und mit dem Reis vermengen.

Den Spinat waschen, die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und beides sanft darin anschwitzen. Den Spinat dazu geben, einige Löffel Wasser dazu geben und kurz aufkochen bis der Spinat zusammengefallen ist. Den Spinat mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Pulled Lachs mit Meerrettich und Spinat

Den Lachs aus dem Ofen nehmen und mit zwei Gabeln zerpflücken. Den Lachs mit dem geriebenen Meerrettich vermengen und bei Bedarf noch mit etwas Salz oder Pfeffer abschmecken.

Pulled Lachs mit Meerrettich und Spinat

Den Pulled Lachs mit Spinat und Reis auf tiefen Tellern anrichten.

Pulled Lachs mit Meerrettich und Spinat

Lasst es euch schmecken!

Pulled Lachs mit Meerrettich und Spinat




Lachs auf Wirsingkohl

Lachs auf Wirsingkohl

Mögt ihr Wirsingkohl? Ich habe ihn vor ein paar Jahren für mich entdeckt und mag ihn in Suppen genau so gerne wie als Gemüsebeilage. In diesem Fall habe ich Ihn mit einem Stück Lachs serviert und dazu gab es eine feine Meerrettichsauce. Absolut unkompliziert und der Lachs bleibt super saftig und zart!

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Zutaten für 2 Personen:

350g Lachs

etwas Olivenöl

8 Blätter Wirsingkohl

Salz & Pfeffer

3 Pimentkörner

1 kleine Zwiebel

75g Schlagsahne

1EL Meerrettich

Zubereitung:

Das Öl in der Pfanne erhitzen und den Lachs auf beiden Seiten jeweils eine Minute anbraten. Den Fisch aus der Pfanne nehmen, mit Pfeffer und Salz würzen und beiseite stellen.

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Die Blattrispe aus den Wirsingblättern schneiden und die Kohlblätter etwas klein schneiden. Den Wirsing und die klein geschnittene Zwiebel in die Pfanne geben und etwas anschwitzen. 2 Tassen Wasser dazu geben, den Deckel auf die Pfanne setzen und den Kohl 10 Minuten lang köcheln lassen. Mit Piment, Pfeffer und Salz würzen.

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Eine halbe Tasse Wasser in die Pfanne geben und den Lachs auf dem Wirsing platzieren. Ungefähr 5 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

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In dieser Zeit die Schlagsahne mit dem Meerrettich verrühren. Den Lachs in zwei Stücken teilen und auf dem Wirsing anrichten.

Etwas von der Meerrettichsauce darüber geben und den Fisch sofort servieren.

Lasst es euch schmecken!

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Vollkornpizza mit Rotbarbe

Vollkornpizza mit Rotbarbe

Pizza mit geräuchertem Fisch kann schon ziemlich lecker sein. In diesem Fall ist ein ordentliches Stück geräucherte Rotbarbe mit einer Meerrettichsauce und Mangold aus der Herbsternte auf dieser Pizza gelandet. Der Vollkornteig war ein Experiment – ich denke aber fast, dass der Dinkel Pizzateig noch besser gepasst hätte! Und wer keine Lust auf Teigexperimente hat – mein Standard Pizzateig passt immer.

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Zutaten für 1 große Pizza:

200g Weizenmehl, Typ 550

50g Weizenvollkornmehl

20g frische Hefe

1 EL Olivenöl

5g Salz

150g Wasser

Für den Belag:

150g Creme fraîche

1 Daumen großes Stück frischer Meerrettich

-> alternativ 150g Sahnemeerrettich, aber selbst machen lohnt sich

2 Hand voll blanchierter Mangold oder Blattspinat (TK)

200g geräucherte Rotbarbe (mit Gräten und Haut ca. 270g)

120g geriebener Mozzarella

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig 5 Minuten lang in der Küchenmaschine verkneten. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

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Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech ziehen. Ich habe die doppelte Teigmenge gemacht und die Hälfte auf dem Blech und in Frischhaltefolie eingeschlagen eingefroren.

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Den Meerrettich schälen und fein reiben oder im Mini-Aufsatz der Küchenmaschine fein schreddern. Mit der Creme fraîche vermengen und mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken. Den Teig mit der Sauce bestreichen.

Meinen Mangold habe ich im Herbst blanchiert und portionsweise eingefroren. Ihr könnt aber auch frisch blanchierten Mangold oder Spinat nehmen, bzw. TK-Blattspinat. Wie auch immer – der Mangold wird auf der Pizza verteilt.

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Die Rotbarbe von Haut und Gräten befreien und erst den Fisch, dann den Käse auf der Pizza platzieren.

Den Ofen auf 200°C vorheizen, hier im Pizzamodus. Die Pizza für 25 Minuten in den Ofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

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Die Pizza aus dem Ofen holen, aufschneiden und unbedingt noch frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darüber geben.

Lasst es euch schmecken!

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Rezension – Fabelhaft Französisch

Rezension – Fabelhaft Französisch

Es ist schon ein paar Tage her, dass mir das Buch „Fabelhaft Französisch“ aus dem Callwey Verlag ins Haus geflattert kam. Und es hat gerade mal drei Tage gedauert, bis ich das erste Menü daraus gezaubert habe. Menü? Ja – ihr habt richtig gehört – Menü! Die Autoren Cathleen Clarity und Kathrin Koschitzki haben keine halben Sachen gemacht und ein ganzes Buch mit verschiedenen Menüs voller charmanter, französischer Köstlichkeiten gezaubert. Aber fangen wir mal kurz mit den harten Fakten an…

Cover-Fabelhaft_Franzoesisch216 Seiten

rund 70 Gerichte

ISBN: 978-3-7667-2145-7

Hardcover

Callwey Verlag

von Cathleen Clarity und Kathrin Koschitzki

Zum Buch:

Das Buch ist wunderschön gestaltet, vom Einband über die Seiten – tolle Fotos und tolle Menüs. 12 tolle Menüs um genau zu sein – dabei wird Fleisch und Fisch wie im Sternerestaurant ebenso viel Raum eingeräumt wie einem Frühlingslunch mit der Familie, einem Lunch für Teenager, ein paar Häppchen am Feuer, drei Varianten Dinner für den Samstagabend oder dem Prinzessinengeburtstag. Die Rezepte sind raffiniert und vielseitig, was nicht bedeutet, dass alle besonders aufwendig sind. Zum Teil werden als Dessert oder Amuse Gueule verschiedene passende Varianten und Alternativen angeboten, so hat man die Auswahl was gerade zur Stimmung oder den greifbaren Zutaten passt.

Fabelhaft_Franzoesisch

Wo wir schon bei den Zutaten sind – für einige Gerichte sollte man ein gut bestücktes Feinkostgeschäft und den passenden Gemüsehändler seines Vertrauens haben, aber das kann ja ohnehin nie etwas schaden. Was mir besonders gut gefällt ist, dass mit feinen Zutaten Gerichte gezaubert werden, die man eben nicht in jedem Kochbuch findet. Die Rezepte sind für ambitionierte Anfänger gut nachvollziehbar, aber sie bieten auch erfahrenen Hobbyköchen noch neue Inspiration! Da geht es auch mal etwas komplizierter zu, aber davor darf man keine Angst haben. Mut und Experimentierfreude werden mit fantastischen und leckeren Gerichten belohnt. Das Einzige was vielleicht nicht typisch für die französische Küche ist, sind die sehr großzügig bemessenen Portionen. Wir haben uns (wen wundert es) für Menü 5, das „Dinner am Samstagabend – für Fleischliebhaber“ entschieden. Allerdings ohne Dessert, das wäre uns an diesem Abend etwas zu viel gewesen.

So haben wir uns über kleine Röllchen vom Rinderfilet mit Rucola und Meerrettichcreme als Amuse Gueule, feines Tartar mit Kapern, Zwiebeln und Petersilie als Vorspeise und einen saftigen Braten vom Rind als Hauptgericht gefreut.

Die Rinderfiletröllchen möchte ich euch hier als kleines Appetithäppchen vorstellen, die beiden anderen Rezepte folgen im Laufe der Woche.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch eine ganz klare Empfehlung für alle Freunde der französischen Küche!

Vielen Dank an den Callwey Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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Zutaten für (im Original 2 Personen) – als Amuse Bouche bei mir eher für 4 Personen:

100g Rinderfilet

1 Hand voll Rucola

Pfeffer & Salz

80g frischer Meerrettich

60g Créme fraîche (im Original 30g)

Optional bei mir: etwas Bärlauchpesto

Zubereitung:

Das Rinderfilet dünn aufschneiden und mit einem beherzten Klopfer mit der flachen Seite vom Fleischhammer plätten.

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Den Meerrettich fein reiben und mit der Creme fraîche zu einer glatten Creme verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Creme auf die Fleischscheiben streichen und ein kleines Bund gewaschenen und trocken geschüttelten Rucola darin einrollen.

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Die Röllchen mit ein wenig Meerrettichcreme bestreichen. Ein Blättchen Rucola (wie im Original) oder etwas Bärlauchpesto (wie bei mir) darauf geben.

Die kleinen Röllchen lassen sich wunderbar vorbereiten und schmecken sehr lecker.

Klein und fein!

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Schnittchen mit Rote-Bete Brot und Räucherfisch

Schnittchen mit Rote-Bete Brot und Räucherfisch

Das pinke Rote-Bete Brot war eine gewagte Sache. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass so viele Leute schon beim Backen die knalligen Fotos auf Facebook geliked haben oder mir hier einen Kommentar hinterlassen haben. Es hat auch wirklich gut geschmeckt, der erdige Rote Bete Geschmack kam dezent im Abgang zur Geltung. Trotzdem ist die Frage berechtigt, was zu diesem Brot passt. Ich habe dazu zwei Ideen umgesetzt – eine Variante mit Meerrettich Frischkäse und Räuchermakrele und eine mit Ziegenkäse und Frühlingszwiebeln. Beide sehr lecker – ich musste sogar nochmal zwei Schnittchen nachschmieren weil Bessere Hälfte noch etwas haben wollte!

Rote-Bete-Brot-Schnittchen_ (2)

Zutaten für 2 Personen:

4-5 Scheiben Rote-Bete Brot

2 EL Meerrettich-Frischkäse

1/2 geräucherte Makrele

2 Frühlingszwiebeln

2 EL Ziegenfrischkäse

etwas Pfeffer

Zubereitung:

Die Hälfte der Brotscheiben mit Meerrettich Aufstrich, die andere Hälfte mit Ziegenkäse bestreichen. Die Scheiben halbieren.

Die Makrele sorgfältig von Haut und Gräten befreien und auf den Meerrettichschnittchen platzieren.

Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und darüber geben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Greift zu – die Kombination ist super!

Außerdem habe ich mir zur Arbeit ein Schnittchen mit Frischkäse geschmiert und dann am Schreibtisch mit Fleur de Sel Ingwer-Hibiskus bestreut.

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Apfel-Kürbis Schnittchen

Apfel-Kürbis Schnittchen

Ein Menü unter dem Motto Kürbis sollte es geben als die 7-köpfige Raupe zum Essen kam. Als Hauptgericht war schnell klar muss es eine Pasta geben, aber was mache ich als Vorspeise? Ein bisschen vom Roggen-Kürbiskern Brot war noch übrig, im Kühlschrank lacht mich Meerretichfrischkäse an. Dazu etwas gebratener Kürbis, frischer Apfel und Frühlingszwiebel. Perfekt, süß, fruchtig, würzig und frisch!

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Zutaten für 6 Schnittchen:

3 kleine Scheiben Brot

3 TLMeerrettichfrischkäse

1 Scheibe Butternut-Kürbis, ca. 1cm dick

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

1/4 Apfel

2 TL Honig

1/2 Frühlingszwiebel

Zubereitung:

Den Kürbis schälen, in Eckchen schneiden und salzen. Das Öl in der Pfanne erhitzen und den Kürbis von beiden Seiten anbraten. Am Rand der Pfanne das Brot anrösten.

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Die Brotstücken mit dem Meerrettichfrischkäse bestreichen und den Kürbis darauf platzieren. Auf jedes Kürbiseckchen etwas Honig geben.

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Dann den Apfel vierteln und das Viertel in Scheiben schneiden. Auf jedes Schnittchen ein Scheibchen Apfel setzen und mit einem Holzspießchen fixieren.

Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und auf den Schnittchen verteilen.

Warm servieren und sofort genießen!

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Scharfe Rindfleisch-Wok-Nudelpfanne

Scharfe Rindfleisch-Wok-Nudelpfanne

Asia-Nudelpfannen können wirklich eine tolle Sache sein. Wenn sie schön frisch und würzig gemacht sind – einfach toll. In dieser Variante habe ich ein schönes Steak in würziger Marinade ziehen lassen und es dann mit viel frischem Gemüse in den Wok geworfen. Bunt und lecker!

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Zutaten für 2 Personen:

200g Rindersteak, hier Rumpsteak

4 EL Teriyaki-Sauce

1 EL scharfer Meerrettich (oder 1 TL Wasabipaste)

Sesamöl

1/2 gelbe Paprika

1/2 rote Paprika

100g Shitake Pilze

50g Zuckerschoten

1 kleine rote Chili

120g Woknudeln

Salz & Pfeffer

200ml Rinderbrühe

Zubereitung:

Das Steak in sehr dünne Streifen schneiden und in einer Sauce aus Teriykai und Meerrettich für mindestens 1 Stunde marinieren lassen.

Die Paprika in sehr dünne Streifen schneiden, die Chili in Ringe und die Zuckerschoten in Rauten. Die Pilze werden grob zerteilt.

Den Wok erhitzen und das Fleisch darin kurz, scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und zurück in die Marinade geben.

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Jetzt das Sesamöl in den Wok geben und darin die Pilze anbraten. Wenn diese etwas Farbe bekommen gebe ich das restliche Gemüse dazu. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Parallel die Brühe aufkochen, vom Herd nehmen und die Nudeln darin ziehen lassen.

Das Fleisch zum Gemüse in den Wok geben, einmal gut durchrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Die Nudeln auf die Teller geben und Fleisch, Gemüse und Sauce darüber verteilen.

Frisch, würzig, lecker!

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Kleiner Salat mit gebackener roter Bete und geräucherter Makrele

Kleiner Salat mit gebackener roter Bete und geräucherte Makrele

Mit drei Dingen tolle Gerichte zaubern – klar die Idee kommt von Hugh Fearnley Whittingstall. In seinem Buch Drei gute Dinge auf dem Teller hat er es geschafft 180 tolle Rezepte zu Papier zu bringen,  die alle diesem Motto folgen. Für mich stand zuerst dieser Salat auf der to-do Liste und der war ganz sicher nicht das Letzte was mich inspiriert hat.

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Zutaten für 2 Personen:

6 mittelgroße rote Bete (im Original 400g)

2 EL Raps- oder Olivenöl

3 Knoblauchzehen

3 Zweige Thymian (im Original 1)

1 Zweig Rosmarin (nicht im Original)

1 geräucherte Makrele (im Original 200g Makrelenfilets)

Salz und Pfeffer

Für das Dressing:

3 EL griechischer Joghurt (im Original Vollmilchjoghurt)

2 EL Sahne-Meerrettich

1 Prise Zucker

1 Spritzer Zitronensaft

(im Original noch 1 EL Öl, aber den braucht es wirklich nicht)

Zubereitung:

Los geht es mit der roten Bete – die kommt bei mir direkt aus dem Garten und wird erstmal gründlich geputzt. Hugh will nämlich, dass die Bete in der Schale gebacken und erst später gehäutet wird. Beim nächsten Mal würde ich sie aber gleich schälen. Aber eins nach dem anderen. Die Bete wird geviertelt, mit etwas Öl beträufelt, gepfeffert und gesalzen. Dazu kommt der gezupfte Rosmarin und so wandert das Ganze in einer kleinen Auflaufform für 45 Minuten bei 180°C in den vorgheizten Backofen.

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Die Zeit wird genutzt um die geräucherte Makrele zu häuten und sorfältig die Gräten zu entfernen. Dann rühre ich das Dressing aus Meerrettich, Joghurt, Zucker und Zitronensaft an. Der Fisch ist bereits so fettig, dass ich auf weiteres Öl gerne verzichte.

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Die Bete aus dem Ofen holen. Eigentlich soll man sie jetzt abkühlen lassen und dann häuten, ich möchte den Salat aber warm essen und ziehe die Haut direkt ab. Heiß, aber geht super. Den Knoblauch werfe ich auch nicht weg, sondern hole ihn aus der Schale und gebe ihn mit auf den Teller. Der hat eine ganz wunderbar süße Note.

Rote Bete, Makrele und Meerrettich-Dressing zusammen auf dem Teller platzieren und mit etwas Thymian garnieren. Je nach Lust und Laune mit etwas Brot servieren.

Lasst es euch schmecken!

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Blätterteigteilchen mit Räucherlachs auf fruchtiger Sauce

Blätterteigteilchen mit Räucherlachs auf fruchtiger Sauce

Für das große Geburtstagsbuffet habe ich verschiedene Sachen gezaubert – zweierlei Blätterteigteilchen, wobei ich diese hier wirklich super genial fand, Schweinekottlets in Zwiebel-Sahne Sauce, Würstchen im Schinkenmantel, Bulgursalat, Tortelinisalat, Kartoffelspalten, Sour Cream Dip, gefüllte Champignons und zitronige Mini-Cupcakes. Da ist man ein bissl beschäftigt – sowohl wenn man in der Küche steht, als auch anschließend beim Bloggen. Ich fange einfach mal mit diesen Teilchen an!

Blätterteigteilchen_mit_Räucherlachs_2

Zutaten für 12 Teilchen:

1 Packung Blätterteig (Kühlregal)

1 EL süßer Senf

1 EL Orangenmarmelade

1 EL Sahnemeerrettich

6 Cocktailtomaten

1 Ei

4 Scheiben Räucherlachs

etwas frischer oder getrockneter Dill

Zubereitung:

Den Blätterteig ausrollen und in 12 ungefähr gleich große Teile schneiden. Rundherum mit 0,5cm Abstand zum Rand einritzen wie hier beschrieben, aber nicht durchschneiden. Aus Senf, Marmelade und Sahnemeerrettich eine Suace rühren und mittig auf den Teilchen verteilen. Die Tomaten vierteln und je zwei Stückchen auf den Teilchen platzieren. Den Rand mit dem verquirltem Ei einpinseln und die Teilchen für 12-15 Minuten bei 180°C und Umluft in den Ofen schieben.

Blätterteigteilchen_mit_Räucherlachs_1

Etwas abkühlen lassen. Jede Lachsscheibe in drei Stücken teilen und daraus kleine Röllchen drehen. Die werden auf dem Blätterteig platziert und mit frischem oder getrocknetem Dill garniert.

Greift zu!




Lachs-Taler

Lachs-Taler

Kurz vor Weihnachten waren meine Eltern zu Besuch um sich die neue Küche das neue Haus anzuschauen. Neben einem Gläschen Sekt zum Anstoßen wollte ich auch ein kleines Häppchen anbieten, da ist meine Wahl auf diese Lachs-Taler gefallen die ich im aktuellen „Lust auf Genuss Heft“ entdeckt habe. Die sind ganz flott gemacht und haben sich damit auch für mein Silvesterbuffet qualifiziert.

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Zutaten für 8 Taler:

4 Scheiben dunkles Brot

2 EL Sahne-Meerrettich

2 EL Frischkäse

Pfeffer

1/8 Salatgurke

4 Scheiben Räucherlachs

1/2 Bund frischer Dill

8 Zahnstocher

Zubereitung:

Ich steche mit einem kleinen Servierring 8 Taler aus den 4 Brotscheiben. Meerrettich und Frischkäse werden in einem kleinen Schälchen zu einer glatten Créme verrührt. Die Hälfte vom Dill fein hacken, untermengen und auf die Taler verteilt. Mit Pfeffer würzen.

Lachs-Brottaler_1

Die Räucherlachsscheiben so halbieren, dass ihr 2 längliche Streifen habt. Die Gurke längst vierteln, auf die halbe Länge kürzen und das Kerngehäuse entfernen. Mit der Gemüsereibe in 8 dünne Streifen schneiden. Die Gurke auf den Lachstreifen platzieren und das Ganze aufrollen. Mit einem Holzspießchen fixieren und auf die Brottaler setzen. Die Taler mit etwas Dill garnieren und direkt servieren oder auf das Buffet stellen.

Lachs-Brottaler_2

Greift zu!

Meine Eltern haben zu Einweihung ein selbst gebackenes Brot und Salz mitgebracht. Da gab es am Abend noch leckere Bruschetta mit Tomate, Knoblauch, Zwiebel und Salatgurke…

Bruschetta_12-2013