Ingwer-Mascarpone meets Pflaume-Kardamon

Ingwer-Mascarpone meets Pflaume-Kardamon

Oder auch: Chef Hansen wünscht sich ein Dessert, das zu seinem Menü passt. Grillspieße mit Pflaumen im Speckband und gefüllte Entenbrust die von Kardamonkarotten begleitet wird. Da macht man nicht einfach ein Stück Pflaumenkuchen, das schreit nach etwas Raffinierterem. Schade nur, dass die Dessertposition wohl nie meine Königsdisziplin wird. Was ich aber kann und was eigentlich immer allen schmeckt sind meine Mascarponecrémes. Brainstorming ist angesagt – Pflaumen… Pflaumen… Pflaumen… ok, Löffelbiskuits mit Weinbrand, der passt zu den Pflaumen. Den Kardamon von den Karotten mopse ich mir für die Pflaumen und die werden gebacken. Mit etwas Ahornsirup. Und kommen dann als warmes Topping auf die Créme. Perfekt. Und die Mascarponecréme bekommt durch etwas Ingwersirup das gewisse Etwas. Was soll ich sagen – die Gläschen waren ratz-fatz leer!

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Zutaten für 2 Gläser:

4 Löffelbiskuits

2 EL Weinbrand

250g Mascarpone

5 EL Ingwersirup

4 rote Pflaumen

2 schwarze Kardamonkapseln

3 EL Ahornsirup + etwas zum Abschmecken

Zubereitung:

Die Pflaumen halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach oben in einen kleinen Bräter oder eine Auflaufform legen. Die Kardamonkapseln im Mörser zerstoßen und auf den Pflaumen verteilen. Mit einigen Tropfen Ahornsirup beträufeln und den Bräter mit Alufolie abdecken. Bei 200°C für 1 Stunde in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Die Kekse klein schneiden und auf zwei passende Whiskey- Dessertgläser verteilen. Jeweils 1 EL Weinbrand über die Kekse träufeln und etwas einziehen lassen. Die Kekse dann ein wenig am Boden flach drücken.

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Den Mascarpone mit dem Ingwersirup zu einer glatten Créme aufschlagen. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Ingwersirup dazu geben (das hängt von eurem Sirup ab). Die Créme vorerst kalt stellen.

Nach einer Stunde die gebackenen Pflaumen aus dem Ofen holen. Die Kardamonkapselstücken wegnehmen und die heißen, weichen Pflaumen vorsichtig aus der Schale löffeln. Die Schalen entsorgen und den roten Sirup der sich in der Auflaufform gesammelt hat zu den gebackenen Pflaumen in den Mixer geben. Zu einem glatten Püree mixen und mit etwas Ahornsirup abschmecken. Ich habe das Püree jetzt gleich verwendet, es wäre aber besser gewesen es nochmal durch ein Sieb zu streichen – wegen der Kardamonsamen. Die haben zwar nicht wirklich gestört, aber es wäre eben noch einen Tick netter gewesen. Die Pflaumen haben den Kardamongeschmack übrigens wunderbar angenommen und duften auch toll.

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Die Ingwer-Mascarponecréme auf die Gläser verteilen und dann vorsichtig die pürierten Pflaumen darauf platzieren. Das geht am besten, wenn man vom Rand aus anfängt. Den Löffel einmal in der Mitte versenken, hochziehen und einen kleinen Strudel in die Pflaumen zeichnen.

Servieren so lange das Pflaumenpüree noch lauwarm ist.

Greift zu!

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Erdbeer-Mascarpone Torte

Erdbeer-Mascarpone Torte

Ich habe mir fest vorgenommen eine richtig große Torte zu backen. Na gut, groß ist relativ, aber hoch sollte sie sein! Mit Erdbeeren… und Biskuitteig… und Créme… und die Créme sollte hübsch aussehen! So habe ich also munter fröhlich vor mich hin gegrübelt und dann angefangen zu basteln. Die Torte war sehr lecker und am zweiten Tag auch deutlich stabiler als am ersten Tag. Für meine erste Freestyle-Torte eigentlich gar nicht so schlecht.

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Zutaten für eine 16cm Ø Springform:

Für den Biskuitteig:

4 Eier

120g Zucker

120g Mehl

1 Prise Salz

Für die Erdbeerschicht:

750g Erdbeeren

4 EL Zucker

2 Päckchen roter Tortenguss

Für die Limettencréme:

120g Mascarpone

1 EL Puderzucker

Saft und Abrieb von 1 Limette

Für den Crémemantel:

380g Mascarpone

3 EL Puderzucker

100g Schlagsahne

1 Messerspitze rosa Lebensmittelpaste

1 Päckchen Sahnesteif

2 EL Schokoraspel

Zubereitung:

Für den Biskuitteig werden die Eier getrennt und die Eigelb mit 60g Zucker schaumig geschlagen.

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Die Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Dann vorsichtig die restlichen 60g Zucker einrühren.

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Langsam die Eigelbmasse mit dem Löffel untermengen und vorsichtig das gesiebte Mehl einrühren.

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Die Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig einfüllen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

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Den Kuchen hineinschieben und 30 Minuten backen. Die Stäbchenprobe machen um zu prüfen ob der Kuchen fertig ist.

Ich lasse den Biskuitteig 2 Stunden abkühlen, dann löse ich ihn aus der Form.

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Gegen Ende der Abkühlzeit schneide ich von den Erdbeeren das grün ab und halbiere sie. So wandern sie in den Mixer wo ich sie zu einem wunderbaren rosa Püree verarbeite.

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Das Erdbeerpüree in einen Topf geben und vorsichtig erhitzen. Zucker und den Tortenguss einrühren und einige Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Immer umrühren. Durch die Erdbeeren sieht man nicht, wann er Guss klar wird.

Den Biskuitteig aufschneiden, den Boden auf dem Blech der Springform lassen und den Tortenring wieder anlegen. Das Erdbeeren Gelee einfüllen und über Nacht abkühlen lassen. Am nächsten Morgen vorsichtig mit einem kalten, nassen Messer am Rand entlang gehen, den Rand abnehmen und auch die Erdbeerschicht halbieren.

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Wir haben jetzt von unten gesehen Biskuit und Erdbeeren. 120g Mascarpone mit Puderzucker, Limettensaft und dem Abrieb der Limettenschale verrühren. Damit die Erdbeerschicht bestreichen…

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… und den Tortendeckel aufsetzen. Auf den kommt erst nochmal Limettencréme und dann die zweite Hälfte der Erdbeerschicht. Langsam sieht es nach einer Torte aus!

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Für den Crémemantel schlage ich die Sahne mit Sahnesteif auf und den Mascarpone mit dem Puderzucker crémig. Beides vorsichtig mit einem Löffel zusammenführen. Danach färbe ich die Créme noch vorsichtig mit der Lebensmittelfarbe ein – die hätte ich besser vorher dazu gegeben, das wäre einfacher gewesen.

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Die Créme in einen Spritzbeutel füllen. Ich habe eine flache und zackige Tülle gewählt.

Die Torte rundum mit der Créme einstreichen.

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Dann wird sie verziert – ich habe dafür Abschnittsweise Wellen von unten nach oben gespritzt, aber ich bin da kein Profi, macht es einfach so wie ihr wollt.

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Noch ein paar Schokoraspel auf die Torte, dann kommt sie bei mir für 2 Stunden in den Kühlschrank bevor sie angeschnitten wird. Am nächsten Morgen hatte sie allerdings deutlich mehr Stabilität. Die Torte hat sich ohne Probleme etwas über 3 Tage im Kühlschrank gehalten… so ein Stückchen macht aber auch satt…

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…und glücklich!




Grünes Crémesüppchen mit Apfel-Waller Spieß

Grünes Crémesüppchen mit Apfel-Waller Spieß

Als ich vor Kurzem meine Wels-Apfel Spieße gebloggt habe kam Torsten Pistol von Ahrenhorster Edelfisch auf mich zu und hat mir den deutschen Waller als Alternative zum Wels empfohlen. Vom Waller hatte ich bisher noch nicht allzu oft gehört, aber als mir angeboten wurde mich selbst von der Qualität des Edel-Wallers zu überzeugen, da war ich auf jeden Fall interessiert. Die Entfernung nach Berlin war kein Problem, der Fisch wurde am Mittwoch auf die Reise geschickt und kam wunderbar frisch verpackt und super gut gekühlt per UPS am Donnerstag Vormittag bei mir an. Zwei große Wallerfilets wurden mir zum testen zugeschickt, eins mit Haut und eins ohne Haut. Ich habe mich entschieden zuerst das Filet ohne Haut zu verarbeiten und habe uns daraus ein leckeres 2-Gänge Menü gezaubert. Als ersten Gang gab es diese Suppe für die ich den gleichen Spieß wie mit dem Wels gebraten habe. So hatte ich den direkten Vergleich. Was mir bei Ahrenhorster Edelfisch besonders gut gefällt ist, dass die Gute Haltung der Tiere im Mittelpunkt steht. Da hatte ich natürlich einige Fragen, die mir Produktionsleiter Torsten Pistol hier in einem kleinen Interview beantwortet hat.

Katha: Torsten, du hast mir ja ursprünglich einen Kommentar zu meinen Wels-Apfel Spießen hinterlassen und dort das qualitativ hochwertigere Wallerfilet erwähnt. Wie kommt es, dass der Waller im Vergleich zum „normalen Wels“ noch eher unbekannt ist?

Torsten Pistol: Der europäische Wels, oder auch Waller genannt hat, hat im Süddeutschen einen etwas höheren Bekanntheitsgrad. Zu kämpfen haben wir als Zucht mit den afrikanischen Welsen, die Aufgrund der Haltungsdichte und der teilweise widrigen Umständen sehr viel günstiger produziert werden können. Der Waller ist in Deutschland ein absolutes Nischenprodukt, was er aufgrund seiner hervorragender Qualität wirklich nicht verdient hat. Auch hat er mit Fischarten aus Fernost zu kämpfen, wie z.B. dem Pangasius, der hier auch heute noch als Wels verkauft wird. Der europäische Waller ist ein Fisch, der hier in Deutschland regional, sauber und rein produziert wird

Katha: Ich habe auf eurer Seite gelesen, dass ihr großen Wert auf eine gute Haltung der Tiere legt um am Ende auch einen entsprechend hochwertigen und vor allem gesunden Fisch anbieten zu können. Du hast mir ja von Fällen erzählt wo auf 1000l Wasser gut 450kg Fisch kommen (für alle die sich das auch nicht richtig bildlich vorstellen können: das sind umgerechnet rund 100-150 Katzen à 3-4,5kg in 5 durchschnittlich großen Badewannen). Wie sieht die Haltung bei euch aus?

Torsten Pistol: Wir achten in darauf, dass wir die Fische komplett aus einer Hand unseren Kunden anbieten. Dass heißt  wir vermehren unsere kleinen Babyfische allesamt selbst, haben dementsprechend viele Elterntiere, die wir untereinander einkreuzen, um fitte, gesunde und schmackhafte Waller zu produzieren. Stell es Dir einfach mal so vor: Die Fische in der gesamten Produktion von Ahrenhorster Edelfisch werden in überdimensional großen Aquarien gehalten. Das Wasser wird im Kreislauf gepumpt, d.h. es wird in einem Becken mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und Stoffwechselendprodukte wie Ammonium wird in den Filtern ab bzw umgebaut. Das gereinigte Wasser wird dann simpel und einfach in die Fischbecken weiter geleitet und dort werden die Waller dann gehalten. Besatzdichten von 50-60 kg / 1000l  Wasser werden  nicht überschritten, um die Fische nicht einmal im Ansatz zu stressen. Unsere Anlage kann von jedermann, jederzeit  besichtigt werden! Grund dafür ist, dass wir der Meinung sind, das der Endverbraucher genau wissen soll, was wir hier tun und wo der Ahrenhorster Waller herkommt.

Katha: Was heutzutage jedem wichtig ist der versucht auf eine gesunde Ernährung zu achten – eure Fische werden nicht prophylaktisch mit Antibiotika gefüttert. Wie schafft ihr es darauf zu verzichten?

Torsten Pistol: Darüber erzähle ich am liebsten, denn das ist genau das , was unseren Ahrenhorster Edelwaller so auszeichnet: Wir setzen auf Nachhaltigkeit. Und Nachhaltigkeit bekommt man nur in den Griff, wenn man mit der Natur arbeitet, und nicht gegen sie. Ein Leitspruch von uns ist: Bekämpfe niemals ein Symptom, sondern immer die Ursache! Das ist das  ganze Geheimnis einer gesunden Tierproduktion. Wenn ein Tierbestand krank ist, egal ob Geflügel-Schwein oder Fisch, hilft es zwar kurzzeitig ein Antibiotika einzusetzen, nur das dadurch Resistenzen entstehen können und man es auf lange Sicht nur verschlimmern kann, ist allseits bekannt. Vielmehr ist es wichtig, dass ein Tierbestand gesund bleibt und ist. Krankheiten entstehen oftmals durch Stress, hervorgerufen durch schlechte Umweltbedingen ( miserabel Stallluft(Geflügel ), schlechte Wasserqualität, zu hohe Besatzdichten pro m³ / m² , schlechte Futterqualität  usw. )  Wir achten immer auf hervorragende Wasserqualitäten, arbeiten mit verschiedenen Mikroorganismen und Gesteinsmehlen, die wir dem Wasser zugeben. Antibiotika sind genauso wie andere Medikamente oder chemische Desinfektionsmittel tabu in unserem Unternehmen. Das ist auch der Grund für die wirklich hervorragende Qualität des Ahrenhorster Edelwallers, der aufgrund des sauberen und reinen Fischgeschmackes jedem Waller aus Teichen vorgezogen werden sollte

Katha: Eine letzte Frage – welches Stück vom Waller ist dein Favorit und wie isst du es am liebsten?

Torsten Pistol: ein „Favoritenstück“ habe ich nicht, da man wirklich alles vom Ahrenhorster Edelwaller bedenkenlos verkochen bzw. verarbeiten kann. Vor allen Dingen geht es sooooo einfach! Der Fisch, den wir anbieten, ist immer topfrisch und wird NUR auf Bestellung verarbeitet und verpackt! Deswegen können sie den Fisch sogar bedenkenlos als Sushi Ihren Gästen anbieten, hauchdünn geschnitten, nur ein wenig Salz , etwas Sesamöl und ein kleiner Hauch Wasabicreme dazu, fertig ist die Vorspeise.

Auch wenn wir zu weit entfernt sind, ist es kein Problem, dass Kunden unseren frischen Ahrenhorster Edelwaller beziehen können. Wir haben neuerdings die Möglichkeit, im Frischeversand via UPS ganz frischen Edelwaller zu verschicken. Auf Eis verpackt, heute bis 10 Uhr morgens bestellt, am nächsten Tag eisgekühlt um spätesten 12 Uhr bei dem Kunden zu Hause. Das was der Kunde dann zu Hause in der Küche in der Pfanne hat bezeichne ich als wirklich frischen Frisch, maximal 24 Stunden alt.

 Katha: Vielen Dank für das Interview – dann schwinge ich mal den Kochlöffel!

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Zutaten als Vorspeise für 4 Personen:

200g Wallerfilet ohne Haut (hier Ahrenhorster Edelwaller)

Pfeffer & Salz

1 Apfel

1 Limette

4 Holzspieße

1 L Fischfond (hier selbst gekocht)

4 Baby Pak-Choi

2 Frühlingszwiebeln

2 EL Mascarpone

Zubereitung:

Den Fischfond habe ich vor einiger Zeit gekocht und eingefroren. Der wird nur kurz angetaut bis er sich aus der Tupperdose löst und dann in einen passenden Topf gegeben. Bei mittlerer Hitze erwärmen.

In dieser Zeit bereite ich die Spieße vor. Ein Beweis dafür wie frisch der Waller war: die Katze riecht sonst immer wenn ich Fisch auf dem Brettchen habe. Diesmal hat sie erst gemerkt was los war, als es schon zu spät war – ihr könnt euch gar nicht den fassungslosen Blick vorstellen mit dem sie mich angeschaut hat.

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Ich schneide das Schwanzende vom Filet ab (ca. 200g) und zerteile es in kleine Stücken. Den Apfel entkernen und in passende Würfel schneiden. Waller und Apfel abwechselnd auf die Spieße stecken und mit Pfeffer und Salz würzen.

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In einer großen Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und die Spieße rundum anbraten. die Hitze deutlich reduzieren und die Spieße noch 5 Minuten fertig garen lassen. Zum Ende über jeden Spieß einen guten Spritzer Limettensaft geben.

Der Fond sollte jetzt vollständig aufgetaut sein, also kommen die in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel und der klein geschnittene Baby Pak-Choi dazu. 2-3 Minuten köcheln lassen – der Pak-Choi soll schön grün bleiben.

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Mit dem Stabmixer pürieren und den Topf von der Herdplatte nehmen. Den Mascarpone dazu geben und alles nochmal kurz aufschäumen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Die Suppe auf die Schälchen verteilen und zu jedem Süppchen einen Waller-Apfel Spieß anrichten.

Super lecker!

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Mein erstes Fazit: der Waller war wirklich super frisch und unglaublich angenehm im Geschmack. Die Lieferung verlief vollkommen problemlos und wir hatten ein perfekt grätenfreies Filet auf dem Teller. Ich freue mich schon darauf euch Morgen den Hauptgang zu servieren!




Banana-Split Milchshake

Banana-Split Milchshake

Ich bin kein Kaffee-Trinker, normalerweise gibt es jeden Morgen eine große Tasse Kakao zum Frühstück. So stark, dass der Löffel darin stehen kann. Manchmal bin ich aber in Experimentierstimmung und so ist dieser super crémig leckere Banana-Split Shake entstanden. So mag ich meinen Start in den Tag!

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Zutaten für 3 Gläser:

500ml fettarme Milch (kalt aus dem Kühlschrank)

2 EL Mascarpone

2 Bananen

1 Orange

6 EL Schokoraspel

1 Hand voll Pecanüsse

Zubereitung:

Morgens muss es natürlich schnell gehen, also wandern Pecanüsse, Bananen, Milch, Mascarpone, der Saft aus der Orange und die Schokoraspel in den Mixer. Brrrrr-Bzzzzrrrr…. *mix-mix*

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Den fertigen Shake auf die Gläser verteilen, die Strohhalme darin versenken und wegschlürfen solange der Banana-Split Milchshake noch schön kalt ist.

Der macht mich locker bis Mittags satt!

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Orichiette mit grünem Spargel und Mascarpone

Orichiette mit grünem Spargel und Mascarpone

Der Spargel im Speckband mit den pochierten Eiern brauchte dringend ein neues Foto und so gab es den ersten grünen Spargel in dieser Saison. Hat super viel Spaß gemacht, Bessere Hälfte hat sogar seine ersten zwei Eier erfolgreich pochiert – da war ich glatt ein bissl beeindruckt. Am Ende hatte ich allerdings einige Stangen grünen Spargel über und so gab es am nächsten Tag eine Pasta, nämlich diese Orichiette mit grünem Spargel, mit einer passenden Mascarpone Sauce. Sehr lecker – von mir aus könnte das ganze Jahr Spargelsaison sein…

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Zutaten für 2 Personen:

120g Orichiette

Salz & Pfeffer

4 Scheiben Parmaschinken

1 EL Pinienkerne

5 Stangen grüner Spargel

10 Datteltomaten

2 volle EL Mascarpone

1 gute Hand voll Basilikum

1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Für die Pasta setze ich einen Topf Salzwasser auf und koche die Orichiette nach Packungsanleitung 12 Minuten gar. Ich schäle das untere Drittel vom Spargel und schneide ihn in 1-2cm lange Stücken. So blanchiere ich ihn 4-5 Minuten mit im kochendem Pastawasser.

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Parallel brate ich den Schinken zusammen mit den Pinienkernen an bis die Pinienkerne etwas Farbe bekommen.

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Die Pasta abgießen und mit in die Pfanne geben. Mascarpone einrühren und die Tomatchen halbieren.

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Mit Pfeffer, Salz und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Das Basilikum in Streifen schneiden und ganz zum Schluss untermengen.

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Auf die Teller verteilen und sofort servieren.

Schnell und gut!

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Cracker mit Karpfencréme

Cracker mit Karpfencréme

Die liebe Petra sucht bei Zorra nach unseren Lieblings Löffel Essen. Ich habe keinen Lieblingslöffel… das hat mich die ersten zwei Wochen schwer beschäftigt, aber es lässt sich nicht ändern – hab ich einfach nicht. Aber dann ist mir etwas aufgefallen – ein Löffel taucht immer und immer wieder auf meinen Bildern auf. Es ist mein Holzkochlöffel! Ein ganz einfacher, vor 10 Jahren ein Trostpreis beim Media Markt Glücksrad… ich habe zwei davon und benutze sie jeden Tag. Sie wurden schon mit gekocht, sie baden im Geschirrspüler, sie sind einfach unkaputtbar. Danke ihr zwei Löffel, dass ihr immer  da seid wo ich euch brauche!

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Natürlich gibt es auch ein Rezept zum Event und das gibt es heute auf dem Löffel serviert – die Créme kann man auch mit Thunfisch oder Lachs machen – lebt euch aus!

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Zutaten für ein Schälchen:

100g Karpfenfilet (wie hier zubereitet)

2 EL Mascarpone

Pfeffer & Salz

1 Frühlingszwiebel

3-4 Zweige Petersilie

Cracker oder Brot

Zubereitung:

Super einfach – ich gebe den von Gräten befreiten Fisch mit Mascarpone, Pfeffer, Salz, Frühlingszwiebel und Petersilie in einen kleinen Mixer und verwandel es in Sekunden in eine glatte Karpfencréme.

Die gebe ich auf Löffel und setze auf jeden davon einen Cracker.

Fertig!

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Eingereicht für das Event:

Blog-Event XCVII - Lieblingslöffelessen (Einsendeschluss 15. April 2014)




Wahnsinns Rocher-Eis

Wahnsinns Rocher-Eis

Ich kann es kaum beschreiben – stellt euch das wahnsinnig crémigste Eis vor das ihr euch nur wünschen könnt. Stellt euch vor, dass es schokoladig ist und leichte Knusper-Einflüsse hat. Wenn ihr jetzt dieses wunderbare Eis in Gedanken schon auf der Zunge schmelzen lasst, dann stellt euch noch einen Hauch Goldstaub vor, der diese Créme veredelt. Dann seid ihr… ja, auch bei mir… aber ich habe ein neues Eisbuch. Und was für eins! Matt O`Connor und seine Icecreamists haben mit dem Buch The Icecreamists – Exclusive Eiscreme und andere Laster meine kleine Welt verändert. Eigentlich war das ein Zufallskauf, ich hatte ein Backbuch ausgesucht und bin mit meiner Beute aus der Kochbuchabteilung geschlendert. Ein letzter Blick Richtung Regal, ein weiterer rosa Buchrücken. Irgendwie sind 90% der Backbücher rosa… Aber irgendetwas bringt mich dazu das Buch aus dem Regal zu ziehen… und WOW – was für ein Buchdeckel! Ich kann es nicht einfach zurück stellen, ich muss rein schauen. Im Dussmann also wieder hingesetzt und das Buch aufgeschlagen. Ich war sofort gefesselt. Wer schnell rot wird sollte das Buch definitiv nicht in der Öffentlichkeit lesen – da flattern einem die Ohren. Matt beschreibt es als eine Mischung aus Eiscreme-Bibel und Beichtstuhl und ich glaube ihm das sofort. Skandal, Schocker, Lacher – alles ist dabei. Aber vor allem Rezepte die sich einfach großartig lesen und Bilder die Lust auf Eis machen. Soooo crémig, so raffiniert… und mit soooo schrägen Namen wie Hirnfrost, kalter Schweiß, Jesus Christ Scooperstar, Dessert storm, Knast oder Kapitalschmelze – sucht es euch aus, die Liste ist lang. Es geht um Sucht, Leidenschaft und teilweise sehr schräge Gedankengänge. Aber man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Ich möchte sofort jedes einzelne Eis zaubern… nein, das stimmt nicht ganz – aber über Baby Googoo muss sich jeder seine eigene Meinung bilden – auf jeden Fall entscheide ich mich für „from Rocher with Love“, mit einer extra Dosis Schokosauce wie es für Schokoholcis empfohlen wird. Wenn das Matt’s Bibel ist, dann habe ich durch ihn zum großen Eiscremegott in der Tiefkühltruhe gefunden. Aber probiert es selbst aus…

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Zutaten für 3-4 Portionen (je nach dem wie gierig ihr seid):

250 ml Vollmilch (ich habe nur fettarme H-Milch)

125 g Créme double im Original (bei mir 65g Sahne und 65g Mascarpone) + 1 Klecks Mascarpone um die fettarme Milch aufzuwerten

2 Eigelb

88g extrafeiner Zucker (bei mir normaler, weißer Zucker)

225g Nutella (bei mir 1 EL mehr)

6 Ferrero Rocher

im original essbare Goldkügelchen, bei mir essbarer Goldstaub

Für die Schokosauce:

100g zartbitter Schokolade

80 ml Vollmilch (hier fettarme H-Milch)

15 g Zucker

15g Butter

2 EL Créme double (hier 4 EL Schlagsahne + 1 großer EL Mascarpone)

Zubereitung:

Man braucht Geduld – aber wo braucht man die nicht… insgesamt sind rund 9 Stunden Kühlzeit eingeplant… das nur als Warnung.

Ich gebe Milch, Sahne und Mascarpone zusammen in einen kleinen Topf. Erwärmen (hier Stufe 5 von 14) und mit dem Schneebesen rühren bis der Mascarpone vollständig gelöst ist.

Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker schaumig aufschlagen.

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3-4 EL von der Milch in den Eimix geben und dabei gut rühren. Dann die Eimilch in den Topf geben und fleißig weiter rühren.

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Bei geringer Hitze weiter rühren…

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…bis die Milch auf der Rückseite von einem Holzlöffel einen Film bildet. Ich bin nicht ganz sicher was damit gemeint ist, aber ich denke so hier ist das ganz ok.

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Ich habe nicht richtig gelesen und war ein bissl zu schnell und habe die ganzen 225g Nutella abgewogen – 150g hätten hier erstmal gereicht. Ich habe die Menge also noch um 1-2 TL korrigiert. Was tut man nicht alles für sein Eis… 😉

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Mit dem Stabmixer aufschäumen und 30 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

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Über Nacht (oder wenigstens 6 Stunden, bei mir eher 14 Stunden) im Kühlschrank abkühlen lassen.

Dann ab damit in die Eismaschine. Bei mir braucht das Eis knapp 40 Minuten um zu gefrieren und die Konsistenz ist jetzt schon toll – es lohnt sich definitiv die 10 Gebote aufmerksam zu lesen.

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Die restlichen 75g Nutella im Topf (im Original 20 Sekunden in der Mikrowelle) schmelzen. Die Rocherkugeln vierteln (meine Interpretation von grob hacken). Das Eis in einen verschließbaren Becher geben und die geschmolzene Nutella zusammen mit den Rocherstücken leicht unterrühren.

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Deckel drauf und weitere 2 Stunden im Tiefkühler frösteln lassen bis – ich zitiere – eine löffelfähige Textur erreicht ist. Hmmm… ich nasche schon vorher und kann mich kaum zurück halten…. nach Punkt zwei Stunden ist das Eis super. Ich schmelze die klein gebrochene Schoki im Topf und gebe Milch, Sahne, Mascarpone und Zucker dazu. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat gebe ich die kalte Butter dazu. Gut rühren bis eine schöne Sauce entstanden ist.

Endlich, endlich, endlich – es ist so weit! Ich gebe in jedes Schälchen eine dicke Kugel Eis. Darüber kommt die noch warme Schokosauce. Ich will eigentlich kein Foto machen, ich will mein Eis essen… aber Konzentration und Endspurt: etwas Goldstaub oder, wie im Original essbare Goldkügelchen, über das Eis geben.

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Sofort anrichten… ja, ich beeile mich ja schon mit den Fotos…

Genießt euer Schälchen!

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Süße Blätterteig-Burger mit Kaki und Mascarpone

Süße Blätterteig-Burger mit Kaki und Mascarpone

Als ich den Event Aufruf zum Burger Battle bei Zorra gesehen habe war ich hin und weg – Uwe sucht Burger! Juhu! Aber nein… lesen wir das Kleingedruckte… Uwe sucht süße Burger. Aber warum das denn? Wo doch herzhafte Burger so lecker sind. Nun gut, was wäre das Leben ohne Herausforderungen… vermutlich nur halb so spaßig. Also wird gegrübelt, geplant und dann einfach drauf los gebastelt. Als Burger-Bun entscheide ich mich für die einfachste Lösung und nehme Blätterteig. Das Patty wird, passend zur Saison, eine leckere Kaki-Scheibe, eine weitere Einlage werden Bananenscheibchen und um das Ganze schön crémig zu machen kommt dazwischen einiges an Mascarpone. Leider hatte ich keinen Puderzucker mehr, sonst hätte ich die Burger auf jeden Fall noch damit bestäubt.

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Zutaten für 2 Dessert-Burger:

ein Stück Blätterteig (20x20cm)

1 Ei

100g Mascarpone

4-6 EL Milch

1 Prise Zimt

1 Prise gemahlene Vanille

2 TL Honig

1/4 Zitrone

1/2 Kaki

1/2 Banane

Optional:

frische Feigen

Zubereitung:

Ich lege ein Backblech mit Backpapier aus und steche aus dem Blätterteig runde Plätzchen mit 7cm Durchmesser aus. Dabei hilft mir ein Servierring. Die Taler mit verquirltem Ei bestreichen und 10 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen schieben. Die „Burger-Buns“ abkühlen lassen. Die haben sich leider ein wenig verzogen, das ist aber nicht weiter schlimm.

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In dieser Zeit vermenge ich Mascarpone, Milch, Zitronensaft und Honig zu einer glatten Créme. Etwas Zimt fein reiben, mit der Microplane geht das ganz wunderbar, und den Zimt und die gemahlene Vanille untermengen.

Je einen TL Créme auf die Burger Böden setzen.

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Die Kaki schälen und in dicke Scheiben schneiden. Dann mit dem Servierring ein schönes Patty ausstechen. Das kommt auf den Burger und darauf wieder ein Klecks Mascarpone. Darauf dann die fein aufgeschnittene Banane und wieder ein Klecks Mascarponecréme.

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Deckel drauf – schon ist der Burger fertig. Eine Prise Puderzucker wäre jetzt hübsch gewesen, es geht aber auch ohne.

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Die Feigen und die restliche Kaki schneide ich in Stücken. Beides kommt als „Beilage“ mit auf den Teller.

Restlos vernaschen!

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Eingereicht für das Event:

Blog-Event XCIV - Sweet Burger Battle




Himbeer-Limetten Tiramisu

Himbeer-Limetten Tiramisu

Manche Zutaten oder Rezepte verbinden die unterschiedlichsten Erinnerungen. Das können ganz neue oder auch schon fast vergessene Ereignisse sein: als Kind mit meinen Eltern frisch gemahlenen Kaffee beim Eduscho / Tchibo um die Ecke kaufen, lernen selber Kaffee zu kochen und feststellen, dass ich mit meiner Leidenschaft wohl nie über den Café Latte hinauskommen werde. Dann folgen Heike’s Bericht über Fair Trade, der mir sehr gut gefallen hat (ich bin auch kein Öko, aber fairen Handel finde ich unglaublich wichtig), ausgedehnte Shopping-Touren im Einkaufscenter bei denen man eigentlich immer an einem der zahlreichen Coffee-Shops vorbei kommt, aus denen einem schon von weitem das Aroma von frisch gemahlenem Kaffee verlockend in die Nase steigt, Sonntagsfrühstück (Bessere Hälfte ist von ganzem Herzen Kaffee-Trinker) und ganz aktuell das wunderbare Himbeer-Limetten Tiramisu das ich auf Usedom gegessen habe und das bei mir zwar ganz anders, aber trotzdem unglaublich lecker geworden ist. Und für Tiramisu braucht man Kaffee – das passt doch perfekt! Nun habt ihr eine ungefähre Vorstellung davon was in meinem Köpfchen vorgeht wenn ich über das Thema Kaffee nachdenke. Aber jetzt gibt es erstmal ein schönes Stück Tiramisu!

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Zutaten für 6-8 Personen:

200g Löffelbiskuits

200g Mascarpone

250g Quark (10% Fett)

2 EL Puderzucker

50 ml Milch

2 Limetten

250g Himbeeren

70 ml Kaffee

30 ml Limoncello

3-4 EL Schokoraspel

Zubereitung:

Zuerst koche ich den Kaffee auf, der soll nämlich etwas abkühlen bevor er an der Reihe ist. Für die Créme mixe ich zuerst Mascarpone und Quark zu einer glatten Masse die dann mit dem Puderzucker süß abgeschmeckt wird. Die Schale von den Limetten abreiben und unter die Créme heben, die Limetten halbieren und den Saft in die Créme pressen. Gut umrühren.

Die Créme wird jetzt geteilt – 2/3 und 1/3. Zu der kleineren Portion gebe ich die Himbeeren. Mit der Gabel etwas zerdrücken und gut umrühren.

Eine Schicht Kekse in einer Form auslegen und den Limoncello mit dem abgekühlten Kaffee mixen. Die Hälfte von dem Likör-Kaffee Mix mit dem Esslöffel über den Keksen verteilen.

Himbeer-Limetten_Tiramisu_1

Als nächstes kommt die Himbeer-Créme. In großen Klecksen gleichmäßig auf den Keksen verteilen und glatt streichen.

Himbeer-Limetten_Tiramisu_2

Eine weitere Lage Kekse auslegen und diese mit dem Rest vom Likör-Kaffee Mix beträufeln.

Himbeer-Limetten_Tiramisu_3

Dann die Limetten-Créme, so wie die Himbeer-Créme, in großen Klecksen auf den Keksen verteilen und ebenfalls glatt streichen.

Himbeer-Limetten_Tiramisu_4

Die Raspelschokolade darüber verteilen und das Ganze für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Himbeer-Limetten_Tiramisu_5

Ein tolles Dessert, das man auch wunderbar am nächsten Tag für die Kollegen mit ins Büro nehmen und am gleichen Tag Abends noch an die 7-köpfige Raupe verfüttern kann.

Dazu ein Tässchen Kaffee, oder zu später Stunde beim Mädelsabend auch ein Gläschen Sekt.

Wer möchte ein Stück?

Dieses Dessert wurde gerne für Eduscho gezaubert.




Bananencréme mit karamellisierten Walnüssen

Bananencréme mit karamellisierten Walnüssen

Was zaubert man für ein Event bei dem es „Mit Walnüssen durchs Jahr“ gehen soll und bei dem man – wenn man denn ein schönes Foto macht – einen Platz in einem tollen Kalender ergattern kann? Diese Frage fand ich nicht gerade einfach zu beantworten als ich in Zorras Kochtopf von diesem Event gelesen habe. Das Problem sind nicht die Ideen für Walnüsse – da habe ich einige… aber das Foto…

Inspiriert von meinem eigenen Bananen-Karamell Kuchen mit Keksboden kommt mir die Idee. Ein Dessert… im Glas… mit Keksboden… mit Karamell… mit Bananencréme… und als Star im Dessert karamellisierte Walnüsse! Die Idee nimmt Gestalt an, in meinem Kopf entsteht ein Fahrplan und so mache ich mich sofort ans Werk dieses Dessert zu zaubern. Ich bereite es zu, richte es an, mache Fotos… wir vernaschen das Dessert – super lecker! – und ich will die Fotos auswählen. Uh – das sah live aber besser aus. In den hohen Gläsern wirkt das Dessert nicht richtig, die Tischdecke passt nicht zum Motiv und der Sonnenschein fehlt. Das war vor 10 Tagen… Ich habe also alle Zutaten nochmal geholt (von dem Probepäckchen mit Walnüssen das die kalifornischen Walnüsse zur Verfügung gestellt haben hatte ich noch genug übrig) und habe auf den richtigen Tag mit dem richtigen Wetter gewartet. Sollte ja nicht zu schwer sein, wo wir doch Sommer haben. Am Sonntag war es nach nur 8 Tagen endlich so weit. Als ich um kurz nach 7 aus dem Fenster geschaut habe war der Himmel blau. Also bin ich aufgesprungen, habe die Dessertcréme gezaubert und angefangen Fotos zu machen. 95 Fotos um es genau zu sagen. Der Himmel war mittlerweile wechselnd bewölkt und Bessere Hälfte hat sich köstlich amüsiert wenn ich auf die Frage „na, wie läuft’s?“ immer wieder geantwortet habe „in 2 Minuten kommt wieder ein Sonnenfenster!“ Aber ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Bananencréme_mit_karamellisierten_Walnüssen_Kalender

Zutaten für 2 Personen:

Für die karamellisierten Walnüsse:

60 g Walnüsse

5 EL brauner Zucker

50 ml Wasser

1 EL Butter

Für den Keksboden:

6 Butterkekse

1 EL Butter

2 EL Karamellcréme (hier von Sahne Muh-Muhs)

Für die Bananencréme:

250g Mascarpone

1 EL Puderzucker

3-4 EL Milch

1 Banane

1 Limette / 3-4 EL Limettensaft

Zubereitung:

Ich fange mit dem Keksboden an, macht ja auch Sinn – der soll schließlich ganz unten in das Glas. Also zerbrösel ich die Butterkekse und verknete sie mit der zimmerwarmen Butter. Die Keksmasse drücke ich auf den Boden der Dessertgläser. So wandern die Gläschen für 15 Minuten in den Kühlschrank.

Diese Zeit wird genutzt um die leckeren Walnüsse mit Karamell zu überziehen. Ich gebe Wasser und Zucker in eine kleine Pfanne und koche beides unter ständigem Rühren auf. Wenn der Zucker vollständig gelöst ist reduziere ich die Hitze (hier Stufe 6 von 9) und lasse die Flüssigkeit zu einem leichten Sirup einköcheln. Die Butter einrühren und gleich danach die Walnüsse dazu geben. Die werden jetzt rundherum im Karamell gewendet und ich lasse das Ganze bei geringer Hitze weiter köcheln bis die Flüssigkeit zu einer schönen, gold-braunen Karamellmasse geworden ist.

Bananencréme_mit_karamellisierten_Walnüssen_1

Die Walnüsse ein letztes Mal rundherum im Karamell wenden und auf ein Stück Backpapier verteilen damit sie abkühlen und das Karamell aushärten kann. Aufpassen, dass sich die Nüsse möglichst nicht berühren, sonst kleben sie zusammen.

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Während die Walnüsse abkühlen hole ich die Dessertgläser kurz aus dem Kühlschrank, bestreiche den Boden mit je 1 EL Karamellcréme und stelle sie gleich wieder kalt.

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Für die Créme gebe ich Mascarpone, Puderzucker, Milch und die Banane in einen tiefen Becher und verarbeite alles mit dem Stabmixer zu einer glatten Créme. Den Limettensaft unterheben, abschmecken… lecker!

Dann schichte ich abwechselnd etwas Créme und einige karamellisierte Walnüsse in das Glas. Immer 1 EL Créme, dann 3-4 Walnüsse, 1 EL Créme, 3-4 Walnüsse… bis die Créme gleichmäßig auf beide Gläser verteilt ist. Dann setzte ich ein paar besonders schöne Walnüsse oben drauf, gebe noch etwas Karamellcréme zwischen die Nüsse und wer etwas Zitronenminze zur Hand hat kann damit noch ein kleines optisches Highlight setzen.

Die Créme stelle ich nochmal für 15 Minuten kalt, dann ist sie fertig.

Viel Spaß beim Genießen!

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Eingereicht für das Event:

Spezial-Blog-Event LXXXVIV - Mit Walnüssen durchs Jahr

Und im Vergleich mal mein 1. Foto:

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