Hausgemachtes Schlemmerfilet mit Kräuterkruste

Hausgemachtes Schlemmerfilet mit Kräuterkruste

Vor einigen Jahren hatte ich mal ein wirklich sehr unangenehmes Erlebnis mit dem Tiefkühl Schlemmerfilet einer bekannten Marke und einer Fischflosse. Sehr unschön und irgendwie hat es mir das Thema Schlemmerfilet doch für lange Zeit sehr vermiest. Nun ist ein Schlemmerfilet aber eigentlich eine ziemlich leckere Sache und so habe ich mich entschieden ein hausgemachtes Schlemmerfilet mit Kräuterkruste zu probieren. Das ist im Prinzip ganz einfach gemacht und wenn man es einmal probiert hat, dann greift man ganz sicher nie wieder zur Fertigvariante!

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Zutaten für 4 Personen:

600g Seelachsfilet

120g Mascapone

200g Pizzatomaten

1/2 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

1/2 TL Paprika, edelsüß

100g Semmelbrösel

75g Butter

1 kleines Bund Petersilie

1 Zitrone

Als Beilage:

Reis, Pommes oder Kartoffelpüree

Zubereitung:

Die Pizzatomaten in einem kleinen Topf erhitzen und die klein gewürfelte Zwiebel und den Knoblauch hinein geben. Alles einige Minuten köcheln lassen.

Die Petersilie fein hacken. Die Semmelbrösel mit der Petersilie, einer guten Prise Salz und Pfeffer und der kalten Butter verkneten.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Die Tomaten mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Die Tomatensauce mit dem Mascarpone verrühren.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Das Fischfilet abwechselnd mit der Sauce in eine kleine Auflaufform* schichten.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Die Brösel über den Fisch geben und schön fest platt drücken. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Den Abrieb von der Zitrone über das Schlemmerfilet geben…

Hausgemachtes Schlemmerfilet

… und den Fisch für 40-45 Minuten in den Backofen schieben.Rechtzeitig daran denken die Beilage zu machen. Bei mir wandern für die letzten 20 Minuten ein paar Pommes mit in den Ofen.

Die letzten 10 Minuten unter dem Grill bei 200°C backen damit die Kruste schön knusprig wird.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Euer hausgemachtes Schlemmerfilet zusammen mit den Pommes, Reis oder Kartoffelpüree und einer Spalte von der Zitrone anrichten.

Hausgemachtes Schlemmerfilet

Viel besser als die Fertigvariante…

Hausgemachtes Schlemmerfilet

… und ihr wisst genau was drin ist.

Lasst es euch schmecken!

Hausgemachtes Schlemmerfilet




Weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Habt ihr noch Spekulatius Plätzchen im Vorratsschrank? Nach Weihnachten tummeln sich immer ein paar Überreste im Süßigkeitenfach auf die man nicht mehr ganz so viel Lust hat… bei mir sind das meistens ein paar einsame Schokoladenweihnachtsmänner die dann spätestens zur Osterzeit für Schokoladeneis eingeschmolzen werden und diesmal eben noch eine angebrochene Packung Spekulatius Plätzchen. Und je länger die Weihnachtszeit zurück liegt, desto mehr schwinden die Chancen dass diese Plätzchen noch vernascht werden. Da ist es gut, wenn man schon eine Idee hat was man damit noch anstellen könnte – bei mir gab es damit die weihnachtliche Version vom Bananen Kuchen mit Keksboden! Extrem lecker, total unkompliziert und ganz schnell gemacht – hier ist mein weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen.

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Zutaten für eine 28cmØ große Springform:

450g Spekulatius Plätzchen

250g Butter, zimmerwarm

245g Karamell-Aufstrich (1 Glas Sahne Muh Muh Aufstrich*)

250g Mascarpone

3-4 EL Milch

2 – 3 Bananen

1/2 Zitrone

1 Päckchen farbloser Tortenguss (+ 2 EL Zucker)

Zubereitung:

Die Spekulatius Plätzchen klein bröseln – das geht am besten in einem Tiefkühlbeutel mit dem Nudelholz oder mit der Küchenmaschine und einem groben Raspelaufsatz.

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Das Spekulatiusmehl in einer Schüssel mit der weichen Butter verkneten. Den Ring der Springform auf einen großen Teller setzen und den Teig gleichmäßig darin verteilen. Mit der Rückseite von einem Esslöffel überall festdrücken.

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Den Keksboden für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Dann den Karamell-Aufstrich darauf verteilen und das Ganze für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Mascarpone mit der Milch cremig rühren und als nächste Schicht auf dem Kuchenboden ausstreichen. Die Bananen in Scheiben aufschneiden – je nach Dicke braucht ihr 2 oder 3 Bananen. Die Bananenscheiben auf dem Kuchen auslegen.

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Die Zitrone auspressen und die Bananenscheiben mit dem Saft einpinseln damit sie nicht braun werden.

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Den Tortenguss nach Packungsanleitung anrühren. In diesem Fall das Pulver mit 2 EL Zucker vermengen, 250ml kaltes Wasser einrühren und das Ganze unter Rühren kurz aufkochen. Den Tortenguss zügig von der Mitte aus mit einem Esslöffel über dem Kuchen verteilen und den Kuchen wieder in den Kühlschrank stellen bis der Guss ausgehärtet ist. Das dauert in etwa 15-20 Minuten.

Mit einem Messer am Rand entlang den Kuchen aus der Form lösen und die Springform abnehmen.

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Den Kuchen mit einem schweren Messer anschneiden…

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

… und direkt servieren.

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

Eine feine weihnachtlich-winterliche Note, cremig und süß.

Lasst es euch schmecken!

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen

weihnachtlicher Spekulatius Bananen Kuchen




Spaghetti mit Tomaten-Mascarpone Sauce

Spaghetti mit Tomaten-Mascarpone Sauce

Eine leckere Saucenvariante für die Kombination Tomate-Mascarpone habe ich euch gestern schon für die Blätterteigpizza für Tomatenfans gezeigt. Heute habe ich eine unglaublich aromatische und cremige Pasta für euch. Die Spaghetti mit Tomaten-Mascarpone Sauce sind ganz spontan entstanden als ich wieder Tomaten für die Allzweck-Tomatensauce gebacken habe. Wer aber nach einer schnellen Variante sucht kann auch Dosentomaten verwenden. Aber glaubt mir, das „Sauce backen“ lohnt sich wirklich!

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Zutaten für 2 Personen:

250g (Vollkorn) Spaghetti

Salz

Für die Sauce:

400g gebackene Tomatensauce

oder: 400g Pizzatomaten, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, etwas Öl

Pfeffer & Salz

1 Bund Basilikum

120g Mascarpone

Zubereitung:

Idealerweise werden ca. 400g Tomaten mit einer Zwiebel und Knoblauch wie im Rezept beschrieben im Ofen gebacken und dann mit dem (Stab-)Mixer püriert. Falls ihr darauf überhaupt keine Lust habt könnt ihr auch die klein gehackte Zwiebel und den Knoblauch in etwas Öl anschwitzen, die Dosentomaten dazu geben, alles etwas einköcheln lassen und dann mit dem Mixer pürieren. So oder so wird die Sauce jetzt mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Die Sauce vom Herd nehmen.

Für die Pasta einen Topf Salzwasser aufsetzen und die Nudeln al dente kochen.

Jetzt das klein gehackte Basilikum und den Mascarpone unter die Sauce rühren, alles nochmal mit dem Stabmixer zu einer glatten Sauce mixen und ein letztes Mal abschmecken. Bei kleiner Hitze warm halten.

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Die Spaghetti abgießen und zurück in den Topf geben. Dort sofort mit ungefähr 1/2 der Tomaten-Mascarpone Sauce vermengen.

Die Spaghetti mit Tomaten-Mascarpone Sauce auf zwei passende Teller verteilen, die restliche Sauce darüber geben und falls noch zur Hand mit etwas frischem Basilikum dekorieren und sofort servieren.

So schmecken die letzten Sommertage!

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Blätterteigpizza für Tomatenfans

Blätterteigpizza für Tomatenfans

Diese Blätterteigpizza ist mehr oder weniger durch Zufall entstanden. Eigentlich sollte es Nudelauflauf geben, aber die Reste haben einfach nicht für zwei gereicht. Also habe ich einen Blick in den Kühlschrank geworfen und die Blätterteigrolle entdeckt. Blätterteigpizza gab es in den letzten Wochen zwar schon mit Spinat und Mangold, aber diesmal sollte es so richtig tomatig werden. Eine Blätterteigpizza für Tomatenfans eben. Mit getrockneten, in Öl eingelegten Tomaten und Mascarpone als Sauce und frisch gepflückten Tomaten, ein paar schwarzen Oliven und frischem Basilikum als Belag. In ca. 20 Minuten steht das Essen auf dem Tisch – Herz was willst du mehr?

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Zutaten für 2 Personen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal

100g Mascarpone

7 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten + 2 EL von dem Öl

Pfeffer & Salz

4-5 Tomaten, je nach Größe

20-30 schwarze Oliven, hier mit Stein

1 Hand voll frisches Basilikum

1 Ei

Zubereitung:

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Blätterteig darauf ausrollen. Den Teig rundum mit 1cm Rand leicht einschneiden. Die eingelegten Tomaten und etwas von dem Tomatenöl in einen kleinen Mixer* geben oder mit dem Stabmixer sehr fein mixen. Die Tomatenpaste mit einer Gabel unter den Mascarpone rühren. Die Tomatencreme mit Pfeffer und Salz abschmecken und auf dem Blätterteig ausstreichen.

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Die Tomaten in dünne Scheiben aufschneiden und gleichmäßig auf der Blätterteigpizza verteilen. Das Ei verquirlen und den Rand damit einpinseln. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

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Die Oliven zwischen den Tomatenscheiben platzieren und diese wunderbare Blätterteigpizza für Tomatenfans für 15-20 Minuten in den Backofen schieben. Sie ist fertig sobald der Rand gold-braun ist.

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Im letzten Schritt das Basilikum etwas klein zupfen und über die Pizza geben. Etwas Pfeffer frisch darüber mahlen.

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Die Blätterteigpizza aufschneiden und sofort servieren.

Unglaublich tomatig!

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Rotbarsch in Tomaten-Mascarpone Sauce

Rotbarsch in Tomaten-Mascarpone Sauce

Schnelle Sommerküche ist angesagt – heute gibt es Fisch mit gebackener Tomatensauce. Der Mascarpone macht das Ganze super cremig aber trotzdem nicht zu schwer. Dazu passen Reis oder Kartoffelpüree. Beides sehr lecker und den Großteil der Arbeit macht der Backofen. So kann man das gute Wetter genießen und muss nicht zu viel Zeit in der Küche verbringen. Außerdem kann der Fisch praktisch nicht trocken werden und die Tomatensauce ist einfach unschlagbar!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Rotbarschfilets

Für die Sauce:

450g Tomaten

1 Zwiebel

Pfeffer & Salz

2 Knoblauchzehen

3 Zweige Estragon

120g Mascarpone

Als Beilage:

(120g Reis) oder

250g Kartoffeln

20g Butter

80g Schlagsahne

150ml Milch

etwas Muskat

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Tomaten waschen, halbieren und zusammen mit der geviertelten Zwiebel in eine Auflaufform geben. Bei 180°C für 40 Minuten backen. In dieser Zeit die Kartoffeln schälen und würfeln. Die Tomaten aus dem Ofen holen und mit Pfeffer, Salz und dem geschälten Knoblauch im Mixer fein mixen. Dann den Mascarpone und den fein gehackten Estragon dazu geben.

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Den Fisch und die Sauce in eine kleine Auflaufform geben und zurück in den Ofen schieben. Ich nehme dafür gleich die Form in der ich die Tomaten gebacken habe. Dort bleibt er für 20-25 Minuten.

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Die Kartoffeln mit Salz und Wasser in einen kleinen Topf geben und ca. 15 Minuten lang weich kochen. Abgießen und stampfen. Mit Butter, Schlagsahne und Milch mit dem Schneebesen cremig rühren. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Den Rotbarsch in Tomaten-Mascarpone Sauce mit Kartoffelpüree oder Reis gemeinsam anrichten.

Guten Appetit!

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Pizza mit Rosenkohl und Speck

Pizza mit Rosenkohl und Speck

Noch ist es kalt draußen, also mache ich Bessere Hälfte gerne mit Rosenkohl eine Freude. In diesem Fall kamen die kleinen Röschen auf die Pizza – als Basis habe ich den Boden mit Mascarpone bestrichen, als Belag haben Rosenkohl, Zwiebel und Speck ihren Platz auf der Pizza gefunden und am Ende wurde er mit etwas geriebenem Parmesan verfeinert. Ziemlich lecker und unkompliziert – so mag ich meine Pizza! Ich habe hier einen Dinkelteig als Boden verwendet, ihr könnt aber auch einen ganz „normalen“ Pizzateig nehmen.

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Zutaten für 1 große Pizza:

100g Weizenmehl, Typ 550

110g Dinkelmehl

40g Dinkelvollkornmehl

21g frische Hefe

5g Salz

1 EL Olivenöl

150g Wasser

Für den Belag:

120g Mascarpone

12 Rosenkohl Röschen

1/2 Zwiebel

80g Bacon

Pfeffer & Salz

30g Parmesankäse

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine oder von Hand verkneten und den Teig 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzabackblech* ziehen. Den Mascarpone mit der Gabel cremig rühren und als Sauce auf die Pizza streichen. Von den Rosenkohlröschen den Strunk und die äußersten Blätter entfernen und die Röschen in feine Scheiben schneiden. Ich jage dafür Zwiebel und Rosenkohl zusammen durch die Küchenmaschine.

Den Rosenkohl und den Speck auf die Pizza geben und mit Pfeffer und Salz würzen.

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Die Pizza für 25 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Die fertige Pizza aus dem Backofen holen und etwas Parmesan darüber reiben.

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In Stücken aufschneiden…

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… und sofort restlos verputzen.

Greift zu!

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Mascarpone Pfannkuchen zum Frühstück

Mascarpone Pfannkuchen zum Frühstück

Es passiert ja selten, aber ab und an stellen wir Sonntags tatsächlich fest, dass wir keine Brötchen im Haus haben. Dann ist ganz sicher immer etwas Brot eingefroren und so wäre ein Strammer Max eine schöne Idee – aber was wenn es etwas Süßes geben soll? Dann sind Eierkuchen, den meisten eher als Pfannkuchen bekannt, eine ganz einfache Alternative. Und weil ich noch einen angefangenen Becher Mascarpone im Kühlschrank hatte habe ich damit experimentiert. Das Ergebnis – super leckere und fluffige Mascarpone Pfannkuchen! Mit Nutella, Zucker und Zimt und einem Klecks Apfelmus ein tolles Frühstück!

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Zutaten für 4 Pfannkuchen:

250ml Milch

60g Mascarpone

140g Mehl

3 Eier

1/2 TL gemahlene Vamille

1 Prise Salz

etwas Rapsöl

Optional:

Nutella

Zucker + Zimt

Apfelmus

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen zu einem glatten, flüssigen Teig schlagen. 10 Minuten ruhen lassen.

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Das Öl in der Pfanne erhitzen und eine große Suppenkelle Teig in die Pfanne geben und sofort verteilen.

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2-3 Minuten anbraten, wenden und auch von der anderen Seite noch 2 Minuten braten. Den Mascarpone Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen und sofort die nächste Portion Teig hinein geben.

Den fertigen Pfannkuchen mit Zucker und Zimt bestreuen oder mit Nutella bestreichen und zweimal falten. Mit den folgenden Pfannkuchen ebenso verfahren.

Wer möchte kann die super fluffigen Mascarpone Pfannkuchen mit Apfelmus oder einem anderen leckeren Kompott servieren.

Schnell gemacht und ein super leckeres Wohlfühlfrühstück!

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Klassische Blumenkohlsuppe

Klassische Blumenkohlsuppe

Was ist für euch eine klassische Blumenkohlsuppe? Für mich ist sie super cremig, ich mag sie nicht mit Kartoffeln und als Einlage ist vom Crouton bis zum Räucherfisch alles erlaubt. Ob ihr sie jetzt mit Sahne oder Mascarpone cremig macht ist natürlich euch überlassen – ich beschreibe euch unten im Rezept beide Varianten – für mich ist Mascarpone allerdings um eine Nasenlänge weiter vorne auf der Beliebtheitsskala!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Blumenkohl

2 kleine Zwiebeln

etwas Rapsöl

500ml Wasser

Pfeffer & Salz

125g Mascarpone oder 200ml Schlagsahne

½ Zitrone

1 Prise Zucker

Als Einlage:

etwas Kresse

100g Räucherlachs (am Stück, kein Aufschnitt)

oder: geröstete Kerne und Nüsse, kross gebratene Speckwürfel, Brotcroutons

optional etwas Weißbrot

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Den Blumenkohl von den Blättern und vom Strunk befreien und in kleine Röschen und Stücke schneiden. Etwas Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und das Gemüse darin sanft anschwitzen. Es sollte dabei möglichst wenig Farbe bekommen, sonst wird eure Suppe später nicht ganz so schön weiß.

Das Ganze mit dem Wasser ablöschen und eine gute Prise Salz zufügen. 20 Minuten sanft köcheln lassen. Dann die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren…

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… und den Mascarpone hinein geben. Wer mit Schlagsahne kocht sollte diese jetzt mit einer Prise Salz ordentlich steif schlagen und dann langsam unter die Suppe heben. Wer sich für Mascarpone entschieden hat mixt die Suppe jetzt mit dem Stabmixer einfach nochmal gut durch.

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Mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker und Zitronensaft abschmecken. Die Suppe auf tiefe Teller verteilen und mit etwas Kresse garnieren. Ich stelle als Einlage noch ein Schälchen mit klein gezupftem Räucherlachs auf den Tisch – der passt ziemlich gut dazu. Wer möchte serviert die Suppe außerdem mit etwas Brot, ich finde sie aber auch so wunderbar sättigend…

Lasst es euch schmecken!

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Halloween Kuchen für Zombie Bräute

Halloween Kuchen für Zombie Bräute

Lieber Bräutigam – wenn Du Deine Braut vor dem Altar sitzen lässt solltest Du Dich in Acht nehmen, denn möglicherweise verwandelt sich die von Dir Verschmähte in dieser Halloween Nacht in ein wandelndes Monster. Sie wird Dich durch die kalte, dunkle Nacht jagen. Sie wird Dich kriegen. Und dann wirst Du Dir wünschen ihr hättet an jenem Tag gemeinsam die Hochzeitstorte angeschnitten…

Na gut, das klingt vielleicht ein bisschen dramatisch, und mein süßer Gugel ist wohl auch keine richtige Hochzeitstorte – trotzdem ist er das perfekte Accessoire für die Zombie Braut von Heute und macht sich auch sonst wunderbar als süße Halloween-Leckerei! Ich habe mich für den Kuchen an dem tollen Mandel Gugel mit weißer Schoki von Schokohimmel orientiert – habe ihn allerdings ohne Mandeln gemacht. Ihr könnt aber auch jeden anderen hellen Gugel nehmen der euch schmeckt. Zum perfekten „Halloween Kuchen für Zombie Bräute“ wird er nämlich erst durch das Frosting!

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Zutaten für 1 Gugelhupf:

120g + 15g Butter

120g weiße Schokolade

240g Zucker

6 Eier

1 Prise Salz

1 TL gemahlene Vanille

390g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

200g Schmand (im Original Créme fraîche)

Für die Glasur:

200g Mascarpone

200g Puderzucker

6 EL Milch

Zuckerblüten oder andere „romantische“ Deko

rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

Die weiße Schokolade mit 15gButter im Wasserbad, in der Mikrowelle oder auf kleiner Stufe (3 von 14) auf dem Induktionsherd schmelzen lassen.

Halloween_Kuchen_ (1)

Die restliche weiche Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine schaumig aufschlagen. Dann ein Ei nach dem anderen dazu geben, dabei zwischen den Eiern immer 1 Minute auf hoher Stufe rühren damit sich alles wunderbar verbindet. Die gemahlene Vanille in die weiße Schokolade rühren und diese unter den Teig rühren.

Mehl, Backpulver und Schmand abmessen und abwechselnd in die Küchenmaschine geben. Zwischendurch immer mit hoher Geschwindigkeit verrühren bis ihr am Ende einen ganz hellen, cremigen Teig habt.

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Die Gugelform mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln oder Mehl ausstäuben. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Den Teig in die Form füllen…

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… und den Kuchen in den heißen Backofen schieben. Dort bleibt er jetzt 60 Minuten.

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen und auf ein Gitter stürzen sobald er lauwarm ist. Dort vollständig auskühlen lassen.

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Für das Frosting werden Mascarpone, Milch und Puderzucker zu einer glatten , dicken Creme verrührt. Die Creme bis auf 2-3 EL auf dem Gugelhupf verteilen – wichtig, 2-3 EL Creme beiseite stellen! – und den Kuchen mit passender Deko verzieren. Hübsch, oder? Hätte sich unsere Braut sicher auch gedacht, aber sie ist heute auf dem Monster-Zombie-Rachefeldzug.

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Mit einem Esslöffel vorsichtig ein Stück Kuchen und Glasur „weglöffeln“. So als hätte jemand ein großes Stück heraus gebissen.

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Die restliche Mascarpone Creme mit roter Lebensmittelfarbe blutrot einfärben und 1 1/2 EL davon in die Vertiefung geben. Bis an die Kanten zum normalen Guss verteilen und alles mit einem Holzspießchen etwas verwischen.

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Den restlichen Klecks Glasur mit einem Teelöffel Milch etwas flüssiger rühren. Ein Puderzucker-Sieb mit dem Boden vorsichtig hinein dippen…

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… etwas schräg über den Kuchen halten und mit einem Löffel kräftig drauf schlagen. Das spritzt…

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… und sieht ziemlich gruselig aus, oder? So viele Blutspritzer auf dem Kuchen verteilen bis ihr zufrieden seid.

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Danach wandert der Halloween Kuchen in den Kühlschrank und wird ungefähr eine Stunde vor dem Servieren heraus geholt.

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Und dann geht die Zombie Braut auf die Jagt…

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Zucchinikuchen mit Mascarpone Frosting

Zucchinikuchen mit Mascarpone Frosting

Seid ihr Fans von Kuchen die durch Gemüse etwas saftiger werden und trotzdem wunderbar süß bleiben? Da gibt es ja einige – den Carrot Cake, den rote Bete Schokoladenkuchen und auch diesen Zucchinikuchen, den ich ganz stark am Carrot Cake orientiert habe. Mit Walnussstückchen und einem dicken, cremigen Mascarpone Frosting. Anstelle von Pistazien habe ich hier Haselnusskrokant über den Kuchen gestreuselt, aber das dürft ihr natürlich machen wie ihr möchtet. Hier gibt es meine Variante!

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Zutaten für eine große Gugelhupfform:

300g brauner Zucker

5 Eier

200g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

300g Butter (Zimmertemperatur)

100g gemahlene Mandeln

130g grob gehackte Walnüsse

3 TL Weihnachtsgewürz (oder ca. 2 TL Zimt, 1/2 TL gemahlene Nelken, 1 Prise Muskat, 1 Prise gemahlener Kardamon)

350g Zucchini

1 Prise Salz

Für das Frosting:

350g Mascarpone

150g Puderzucker

2 EL Haselnusskrokant

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig außer die Zucchini in eine große Rührschüssel geben. Die Zucchini in Viertel schneiden und entkernen. So wird sie in der Küchenmaschine (oder mit der Gemüsereibe) grob geraspelt. Die Zucchini zu den restlichen Zutaten geben…

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… und zu einem glatten Teigverrühren.

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Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Gugelhupfform mit Butter ausreiben und mit etwas Paniermehl ausstreuen. Den Teig einfüllen und den Kuchen für 70 Minuten in den Backofen schieben.

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Die Stäbchenprobe machen, wenn kein Teig daran haftet darf der Kuchen vollständig auskühlen. Auf einen Teller stürzen – sieht schon hübsch aus, oder?

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Den Mascarpone mit dem Schneebesen cremig aufschlagen und mit dem Puderzucker verrühren. Mit dem Löffel in dicken Klecksen auf dem Kuchen verteilen und mit Krokant bestreuseln.

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Wenigstens eine Stunde im Kühlschrank stehen lassen, dann kann der Zucchinikuchen mit der super cremigen Glasur angeschnitten werden.

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So lecker, dass die Gäste sich noch ein Stück mitnehmen wollen und auch im Büro kein einziger Krümel übrig bleibt.

Wer möchte ein Stück naschen?

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