Weihnachtsgebäck – Marzipan-Mohn Plätzchen

Weihnachtsgebäck – Marzipan-Mohn Plätzchen

Erinnert ihr euch noch an meine zarten Marzipan-Schneeflocken Plätzchen vom letzten Jahr? Die waren wirklich super fein und konnten sich perfekt ein Päckchen Marzipan mit den Mandel-Marzipan Talern teilen. Die Mandel Marzipan Taler gab es dieses Jahr wieder und eigentlich wollte ich auch die Schneeflocken nochmal backen. Aber irgendwie standen auch Mohn-Plätzchen auf meiner to-do Liste und so sind es dann kurzerhand Marzipan-Mohn Plätzchen geworden. Die nächste Frage war dann wie ich sie dekorieren will. Komplett mit weißer Schokolade überziehen erschien mir zu süß, Zuckerguss aber auch… als ich allerdings in meiner Back-Kiste gekramt habe habe ich die Zuckerschrift mit Schokoladengeschmack wiedergefunden und damit die Hälfte der Plätzchen ein bisschen dekoriert. Für die andere Hälfte habe ich etwas von der geschmolzenen Kuvertüre von den anderen Keksen verwendet. So hatte ich Mohn-Plätzchen mit weißer und dunkler Schokolade – da ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Marzipan-Mohn Plätzchen

Zutaten für 40-50 kleine Plätzchen:

60g Zucker

100g Marzipanrohmasse

200g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche

1 Ei

110g Butter, weich

30g Mohn

Für die Deko:

etwas Zuckerschrift mit Schokoladengeschmack*

etwas Kuvertüre

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem klebrigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen damit er fest wird.

Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche 0,5-1cm dick ausrollen und die Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen auf ein Blech mit Backpapier legen – ich brauche dafür zwei Bleche. Die Bleche auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und 8-10 Minuten lang backen. Sie sollten dabei nur minimal Farbe bekommen.

Die Plätzchen aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und nach Lust und Laune dekorieren.

Marzipan-Mohn Plätzchen

Die zarten Marzipan-Mohn Plätzchen in der Plätzchendose stapeln und verschenken oder vernaschen.

Greift zu!

Marzipan-Mohn Plätzchen




Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Vor kurzem hatte ich in meinen Suchanfragen die Frage: „was machen mit vielen Johannisbeeren“. Gute Frage, die stellt sich mir auch jedes Jahr… In der ersten Ernte hat ich ohne die Rispen 720g rote Johannisbeeren – keine unlösbare Aufgabe, aber auch nicht wenig. Also habe ich mich für einen Blechkuchen entschieden. Seit ich dieses Jahr mit den Rhabarber-Blechkuchen angefangen habe bin ich da ein großer Fan von… hätte ich nur früher schon geahnt wie einfach Blechkuchen gemacht sind! Und weil ich schon so lang Marzipanstreusel im Kopf habe, es mit dem Rhabarber aber zeitlich nicht mehr geklappt hat, gab es einen Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln. Und was soll ich sagen – besonders die Herren in der Kaffeerunde haben begeistert gleich zweimal zugegriffen und ich hatte genug Kuchen um meinen Gästen noch ein Stück für den nächsten Tag mit nach Hause zu geben. Eile hat man mit dem Kuchen allerdings nicht, ich habe ihn Samstag Abend gebacken und über Nacht abkühlen lassen. Sonntag war unsere große Kuchenrunde und die Reste sind im Kühlschrank gelandet. Montag und Dienstag hat der Kuchen noch super lecker und frisch geschmeckt, am Mittwoch wollte das letzte Stück dann aber auch wirklich gegessen werden. Habt ihr Appetit bekommen? Wunderbar – dann greift zu!

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Zutaten für einen Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln:

250g Butter, zimmerwarm

200g Zucker

4 Eier

1 Päckchen Backpulver

320g Mehl, Typ 405

200g Marzipan

Für den Belag:

ca. 700g rote Johannisbeeren

Für den Guss:

200g Schmand

2 Eigelb

1/2 EL Vanilleextrakt

40g Zucker

Für die Streusel:

200g Marzipan

230g Mehl

50g Butter

100g Zucker

Zubereitung:

Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander mit ca.20 Sekunden Abstand dazu geben. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unter den Teig rühren. Das Marzipan klein zupfen und die Stückchen in ebenfalls nach und nach in die Küchenmaschine geben. Auf hoher Stufe rühren bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Das dauert bei mir in etwa 2-3 Minuten.

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Die Johannisbeeren darüber geben…

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

… und den Kuchen für 20 Minuten in den Backofen schieben. In dieser Zeit die Zutaten für den Guss verrühren. Nach 20 Minuten das Blech aus dem Ofen holen und den Schmandguss darauf verteilen.

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Den Kuchen für 10 Minuten zurück in den Ofen schieben. In dieser Zeit Mehl, Zucker, Butter und Marzipan von Hand oder mit dem Knethaken in der Küchenmaschine verkneten. Den Kuchen aus dem Ofen holen…

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

… und die Streusel darüber bröseln. Den Kuchen ein letztes Mal für 30 Minuten in den Backofen schieben. Die Streusel sollten am Ende gold-braun sein.

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Den Johannisbeerkuchen vollständig abkühlen lassen und dann in Stücke schneiden.

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Der Marzipangeschmack in Kombination mit den Johannisbeeren ist wirklich genial.

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Deshalb müssen die Beeren in diesem Rezept auch nicht extra gezuckert werden.

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Wie schon gesagt schmeckt der Kuchen locker 3 Tage lang frisch, sollte aber wegen dem Schmandguss abgedeckt, oder noch besser in einer Tupperdose, im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

Was macht ihr jetzt also mit euren Johannisbeeren?

Backen, backen, backen!

Johannisbeerkuchen vom Blech mit Marzipanstreuseln

 




Weihnachtsgebäck – Mandel-Marzipan Plätzchen

Weihnachtsgebäck – Mandel-Marzipan Plätzchen

Ich kann ja nur für mich sprechen, aber eine Woche vor Weihnachten herrscht in meiner Plätzchendose schon wieder gähnende Leere. Ein letztes Frosty-Vanille Plätzchen und zwei Grinch Cookies sind die letzten überlebenden – das kann natürlich nicht so bleiben. Also starte ich mit meiner Weihnachtsbäckerei in eine zweite Runde und den Anfang machen diese Mandel-Marzipan Plätzchen. Die kommen mir gerade recht, ich habe nämlich von den Schneeflocken Marzipan Plätzchen noch ein halbes Päckchen Marzipanrohmasse übrig und das wird hier verwertet. Das Rezept für diese Mandel-Marzipan Plätzchen ist super simpel, der Teig muss nicht mal im Kühlschrank ruhen – ich habe es übrigens auf Charlottas Küchentisch entdeckt und die hat es in ähnlicher Form wiederum woanders gefunden. Es macht also die Runde und das nicht ohne Grund. Die Plätzchen sind nämlich total saftig und super lecker. Ich habe noch etwas Weihnachtsgewürz hinzugefügt, einfach Zimt wäre aber genau so fein. Bei mir hat es übrigens nicht geklappt den Teig zur Rolle zu formen und in Scheiben zu schneiden, ich fand es aber auch einfacher daraus Kugeln zu formen und diese dann platt zu drücken. Hübsch und unkompliziert, oder?

Mandel-Marzipan Plätzchen

Zutaten für 18 Mandel-Marzipan Plätzchen:

80g gemahlene Mandeln

80g Weizenmehl, Typ 405

100g Marzipanrohmasse

60g Puderzucker

1 Ei, Größe L

1 TL Weihnachtsgewürz* (oder 1/2 TL Zimt, 1/4 TL gemahlene Nelken, 1/4 TL gemahlener Kardamon)

Für die Deko:

100g Zartbitter Kuvertüre

18 (Konditor-)Mandeln

Zubereitung:

Das Marzipan klein zupfen und zusammen mit dem Ei, dem Puderzucker und dem Weihnachtsgewürz in der Küchenmaschine zu einem klebrigen Teig rühren.

Mandel-Marzipan Plätzchen

Mehl und gemahlene Mandeln zufügen und alles zu einem dicken, recht festen und klebrigen Teig verkneten.

Mit feuchten Händen Walnussgroße Teigkugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Einen Esslöffel in kaltes Wasser tauchen und die Teigkugeln damit zu runden Plätzchen platt drücken. Sie sollten in etwas 05-1cm dick sein.

Mandel-Marzipan Plätzchen

Die Mandel-Marzipan Plätzchen für 12 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

Mandel-Marzipan Plätzchen

Die fertig gebackenen Plätzchen vollständig abkühlen lassen. Die Kuvertüre schmelzen und die Mandel-Marzipan Plätzchen zur Hälfte hinein tauchen. Kurz abtropfen lassen und dann zurück auf das Backpapier legen. Jedes Plätzchen mit einer Mandel dekorieren und die Kuvertüre vollständig aushärten lassen.

Mandel-Marzipan Plätzchen

So wandern die hübschen Plätzchen ganz schnell in die Plätzchendose…

Mandel-Marzipan Plätzchen

… und das eine oder andere direkt in meinen Mund.

Mandel-Marzipan Plätzchen

Mandel-Marzipan Plätzchen

Wer möchte mal naschen?

Mandel-Marzipan Plätzchen

 




Mozartkugel Eis

Mozartkugel Eis

Die Mädels von Salt and the City suchen bei Zorra im Kochtopf nach Rezepten zum Thema „typisch Österreich, typisch Salzburg„. Ich für meinen Teil hatte keine Ahnung was typisch Salzburg sein könnte, aber eine kurze Google-Recherche hat die Mozartkugel auf den Tisch gebracht. „Das ist einfach, das kann ich!“ war da mein erster Gedanke. Ist ja schließlich ähnlich wie bei diesen kleinen Marzipanpralinen und die haben super funktioniert. Aber nee, Pustekuchen! Laut Wikipedia ist bei der originalen Mozartkugel das Nougat außen und das Marzipan innen. Das klingt mir schon wieder nach viel Arbeit und ganz schön klebrigen Fingern. Aber die Mozartkugel war schon eine gute Idee… also habe ich mich entschieden sie in gefrorener Variante zu interpretieren und ein passendes Eis als Dessert zum Valentinstag zu zaubern. Ich brauche also ein Nougateis, Pistazieneis, Marzipaneis und Schokoladensauce. Nicht kompliziert, aber man muss sich gut organisieren. Und das Ergebnis ist den Aufwand auf alle Fälle wert!

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Zutaten für 1,5l Eis:

500ml Milch

70g Schlagsahne

80g Mascarpone

4 Eigelb

100g feiner Zucker

100g Marzipanrohmasse

100g Schnittnougat

60g Pistazien (geschält)

Für die Sauce:

50g Zartbitter Schokolade

25g Butter

1 EL Mascarpone (ca. 40g)

2 EL Zucker

Zubereitung:

Milch, Schlagsahne und Mascarpone in einen passenden Topf geben und unter rühren erhitzen bis die Milch dampft, aber nicht kocht.

1/3 der heißen Milch in einen neuen Topf geben und das Nougat darin lösen. Mit dem Stabmixer einmal durchmixen.

1 Eigelb mit 20g feinem Zucker aufschlagen. Etwas von der Nougatmilch unter das Eigelb rühren, dann die Eimasse unter ständigem Rühren in den Topf geben und erhitzen (aber nicht kochen) bis die Nougatmilch einen deutlichen Film auf dem Holzlöffel hinterlässt.

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Wenigstens für 6 Stunden, besser über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.

In die verbliebenen 2/3 der Milch das klein gezupfte Marzipanbrot geben. Mit dem Stabmixer pürieren bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Die verbliebenen drei Eigelb mit 100g feinem Zucker aufschlagen. Einen Teil der Marzipanmilch zum Ei geben, danach die Eimilch unter ständigem Rühren zurück in den Topf geben. Die Eimilch auf zwei Töpfe aufteilen und einen davon erhitzen bis die Milch einen deutlichen Film auf der Rückseite von einem Holzlöffel hinterlässt. Auch diese Eismasse zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Das verbliebene Drittel ist für das Pistazieneis. Die Pistazien in einer Pfanne ohne Fett anrösten und in die Marzipanmilch geben. Mit dem Stabmixer pürieren bis die Milch einen zartes Grün hat und keine großen Pistazienstücke mehr zu sehen sind. Aufkochen bis die Pistazienmarzipanmilch einen deutlichen Film auf dem Holzlöffel hinterlässt und auch diese Eismasse im Kühlschrank auskühlen lassen.

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Wenn die drei Eisgrundlagen vollständig auf 4°C abgekühlt sind geht es weiter.

Zuerst gebe ich die Nougatmasse in meine Unold Eismaschine. Dort dreht sie in etwa 20 Minuten ihre Runden bevor sie fertig ist. In einen Plstikbehälter geben, dabei versuchen sie einigermaßen glatt in einem Drittel der Box zu halten.

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Als nächstes kommt das Pistazienmarzipaneis in die Eismaschine. Da ich nicht ganz perfekt gedrittelt habe braucht es etwas länger. Nach 30Minuten ist das Eis aber fertig und darf mit in die Plastikbox und in den Tiefkühler.

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Als Letztes wandert das Marzipaneis in die Eismaschine. Nach 20 Minuten ist es fertig und wird in die verbliebene Lücke gespachtelt.

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Das Eis im Tiefkühler noch ungefähr zwei Stunden fertig frieren lassen.

Kurz bevor es das Dessert geben soll schmelze ich Butter, Schokolade, Zucker und Mascarpone gemeinsam in einer kleinen Pfanne.

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Die dicke Sauce auf die Eisschälchen verteilen und kurz ein wenig abkühlen lassen. Wer lieber heiße Sauce über das Eis geben möchte kann die Sauce mit etwas Sahne oder Milch entsprechend flüssiger machen, so wie in dem Rezept für das Rocher Eis.

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Dann jeweils eine Eiskugel Mozartkugel Eis auf der Sauce platzieren.

Sofort servieren und vernaschen!

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Mit dabei beim Event:

Blog-Event CV - Typisch Österreich - Typisch Salzburg (Einsendeschluss 15. Februar 2015)




Marzipan-Banane Eisshake

Marzipan-Banane Eisshake

Vom selbstgemachten Marzipaneis hatte ich noch zwei Kugeln übrig. Da das Eis schon zweimal zum Portionieren leicht angetaut war hatte es deutlich an Crémigkeit eingebüßt – das schreit doch praktisch danach es in einen Shake zu verzaubern. Mit einer Banane und etwas Milch ganz schnell und unkompliziert gemacht!

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Zutaten für 2 Marzipan-Banane Eisshakes:

2 Kugeln Marzipan Eis

1 reife Banane

400ml (fettarme) Milch

Zubereitung:

Die Banane, das Marzipaneis und die Milch zusammen in den Standmixer* geben. Mixen, bis keine Stücken mehr zu sehen sind.

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Den Marzipan-Banane Eisshake auf zwei Gläser verteilen.

Viel Spaß beim Genießen!

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Marzipaneis

Marzipaneis

Am Samstag gab es als Dessert nach dem Tapas-Abend ein leckeres Marzipaneis. Nun fängt man ja eigentlich die Zusammenfassung von so einem Abend nicht mit dem Dessert an – aber da auf Facebook so großes Interesse an dem Rezept bestand ziehe ich es hier einfach mal vor. Ich sage ja immer, dass ich „Eis machen“ aus dem Buch der Icecreamists gelernt habe und deshalb war es ganz einfach mit der Grundzusammensetzung dieses Marzipaneis zu zaubern. Dabei hat es sich natürlich angeboten ein Marzipanbrot aus den Weihnachtsvorräten zu verwenden.

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Zutaten für 1l Marzipaneis:

500ml Milch

70g Schlagsahne

80g Mascarpone

4 Eigelb

120g feiner Zucker

1 Marzipanbrot (125g)

Zubereitung:

Milch, Sahne und Mascarpone erhitzen bis die Milch dampft, aber nicht kocht. Das Marzipanbrot klein zupfen und mit dem Stabmixer pürieren bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Die Eigelb mit dem Zucker aufschlagen. Ich habe den Zucker hier von den „typischen“ 170g auf 120g reduziert weil das Marzipanbrot die Masse süß genug macht.

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Etwas warme Marzipanmilch unter die Eigelb rühren, dann die Eiermilch unter ständigem Rühren in den Topf geben. Erhitzen bis die Milch einen deutlichen Film auf dem Holzlöffel bildet.

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Die Marzipanmilch abkühlen lassen und dann für 6 Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen damit sie komplett auf 4°C gekühlt ist. Beim aktuellen Wetter haben 5 Stunden auf der Terrasse gereicht.

Die Marzipanmilch in die Eismaschine füllen. Dort darf sie knapp 50 Minuten ihre Runden drehen. Die Eismasse in eine Plastikschüssel füllen und zwei Stunden im Tiefkühler fertig frieren lassen.

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Wenn es Zeit für das Dessert ist verteile ich die Eiscreme mit dem Eislöffel auf die Schälchen. Durch das eine Marzipanbrot hatte das Eis bereits ein tolles Marzipanaroma, mehr hätte es wirklich nicht gebraucht.

Viel Spaß beim Naschen!

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Marzipan-Nougat-Pralinen für Anfänger

Marzipan-Nougat-Pralinen für Anfänger

Wie sagt man so schön – „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. So halte ich das in der Küche normalerweise auch, deshalb gibt es bei mir in erster Linie Herzhaftes. Mit dem Thema Süßigkeiten und Pralinen habe ich mich einfach noch nicht genug auseinander gesetzt. Nun hat aber die Anna gerade so ein schönes Event zum Thema Süßigkeiten laufen und da bin ich mit dabei – schließlich soll man ja immer fleißig seine skills improven. 😉

Und weil ich nix spektakuläres kann gibt es Marzipan-Nougat Pralinen. Im Vergleich zu meinen Marzipan-Ostereiern ist das schon eine gewisse Weiterentwicklung. Schmecken tun sie auf jeden Fall und sie sind so einfach, dass das wirklich jeder hin bekommt – eben Pralinen für Anfänger!

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Zutaten für 10 Pralinen:

150g Rohmarzipan

4-5 EL Puderzucker

ca. 10g Nougat

Schokoglasur (genug um die Pralinen darin zu versenken – hier ein 100g Becher)

10 Mandeln

Zubereitung:

Ich zupfe das Marzipan in kleine Stücken. Die werden nach und nach mit dem Puderzucker verknetet. Achtung – den Puderzucker unbedingt sieben. Das habe ich bei den ersten 2 EL nicht gemacht, deshalb habe ich kleine Klümpchen gehabt. Das macht geschmacklich zwar keinen Unterschied, ist aber nicht ganz so elegant. Das Marzipan ausrollen, in 10 Stücken schneiden und mittig ein kleines Stückchen Nougat (ca. so groß wie eine Erdnuss) platzieren. Das Marzipan einigermaßen drum herum falten und zu einer kleinen Kugel rollen. Vom Nougat sollte man jetzt nix mehr sehen.

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So arbeite ich mich Stück für Stück durch die Marzipan und Nougat Masse.

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Die Schokoglasur im Wasserbad schmelzen. Dann spieße ich die Marzipanbällchen auf einen Holzspieß auf, drücke sie oben wo später die Mandel hin soll leicht flach…

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… und tunke sie in die Schokolade.

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Ich lasse die Kugeln diesmal auf einem Gitter abtropfen. Dazu eignet sich der Einsatz aus der Mikrowelle ganz hervorragend. Ich stecke das Holzspießchen von oben durch das Gitter, nehme es von unten vorsichtig ab und ziehe es dann aus der Praline. Unbedingt ein Stück Küchenpapier oder Backpapier unterlegen, es tropft ein wenig.

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Auf die noch flüssige Schokolade setze ich eine Mandel.

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So verwandel ich nach und nach alle Marzipanbällchen in kleine Pralinen.

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Sobald die Schokolade ausgehärtet ist nehme ich die Pralinen vorsichtig vom Gitter und setze sie in kleine Papierförmchen.

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Angeschnitten sehen sie dann in etwa so aus:

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Auch wenn das Rezept furchtbar einfach ist bin ich trotzdem ein bissl stolz auf meine Pralinen. Ich finde sie hübsch und lecker!

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Eingereicht für das Event:

Blog-Event




Bunte Marzipan-Eier

Bunte Marzipan-Eier

Ich gebe zu – ich bin ein recht ereignisorientierter Mensch. Ich liebe Weihnachten, Nikolaus, Ostern, Valentinstag, Jahrestage, usw. Ich mag es Geschenke zu machen und freue mich natürlich auch wenn ich etwas bekomme. Es muss aber nicht immer etwas Gekauftes sein, manchmal sind auch selbst gemachte „Give-aways“ genau das Richtige.  In diesem Fall in Form von bunten Marzipan-Eiern mit dunkler Glasur und Zuckerstreuseln.

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Zutaten für 30 Marzipan-Eier:

400g Marzipan

150g dunkle Kuvertüre (je nachdem wie geschickt man im Glasieren ist kommt man mit weniger aus)

bunte Zuckerstreusel

Zubereitung:

Das Marzipan lässt sich am besten verarbeiten, wenn es leicht gekühlt ist. Es klebt dann nicht so sehr an den Händen. Ich schneide die Marzipanrohmasse in mehr oder weniger gleichgroße Würfel. Die werden dann nacheinander zwischen den Händen erst zu kleinen Kugeln gerollt, dann rolle ich sie zu einem leichten Oval. So setze ich sie auf einen Bogen Backpapier und drücke sie ganz leicht an damit sie etwas abgeplättet sind.

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Nebenbei habe ich den Becher Kuvertüre im Wasserbad verflüssigt. Ich habe mich für dunkle Kuvertüre entschieden weil das Marzipan ja schon recht süß ist. Man kann natürlich auch jede andere Sorte nehmen.

Dann geht es ans Glasieren. Ich piekse einen Holzzahnstocher unten in das Marzipan-Ei und tunke es in die Schokolade. Kurz über dem Becher abtropfen lassen. Dann lege ich es auf dem Backpapier ab und schiebe es mit einem zweiten Zahnstocher vom ersten Zahnstocher runter.

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Ich glasiere immer eine Reihe (8 Eier) und gebe dann die bunten Zuckerstreusel darüber. Sonst würde die Kuvertüre antrocknen und die Streusel nicht mehr halten.

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Wenn alle Eier glasiert und bestreuselt sind lasse ich sie einige Minuten aushärten.

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Jetzt können sie als „Give-away“ verpackt oder auf kleinen Ostertellern angerichtet werden.

Viel Spaß beim ausprobieren und verschenken!

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BunteMarzipanOstereierVerpackt

Küchenplausch Oster-Event 2013




Bratbirne mit Zimt-Mascarpone Créme und Preiselbeeren

Bratbirne mit Zimt-Mascarpone Créme und Preiselbeeren

Dieses Dessert wandert genau auf dem schmalen Grat der sommerlich-herbstlichen Desserts zu den Winter-Desserts. Für den klassischen Bratapfel ist es noch zu früh, aber eine warme Komponente wäre schon schön. Also habe ich eine Bratbirne gemacht, dazu eine leicht winterliche Mascarpone Créme und ein paar Preiselbeeren.Passt besonders gut nach kräftigen Hauptgerichten (z.B. mit Wild).

Zutaten für 2 Personen:

1 große Birne

1 EL Marzipanrohmasse

200g Mascarpone

2 EL Puderzucker

50 ml Milch

2 cl Amaretto

1/2 TL gemahlene Vanille

1/4 TL frisch gemahlener Zimt

2 EL Preiselbeeren

Zubereitung:

Für die Bratbirne entscheide ich mich die Birne zu schälen. Dann halbiere ich sie der Länge nach und entferne vorsichtig das Kerngehäuse. Aus der Marzipanrohmasse forme ich 2 Röllchen. Diese werden dann mit viel Fingerspitzengefühl in die entstandene Vertiefung gedrückt. So kommen die Birnenhälften für 10-12 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen. Wenn das Marzipan leicht gold-braun wird sind sie fertig.

Da die Birne im Ofen wunderbar alleine zurecht kommt kümmere ich mich um die Mascarpone Créme. Ich gebe Mascarpone, Milch, Puderzucker und Amaretto in einen Messbecher und schlage das Ganze mit einem Schneebesen zu einer glatten Créme. Dann rühre ich die gemahlene Vanille und den frisch geriebenen Zimt ein. Abschmecken – hmmmm…. lecker! Die Kombination aus Zimt, Vanille und dem Mandelaroma vom Amaretto bringt einen schon ein bissl in Weihnachtsstimmung.

Sobald die Birnen fertig sind richte ich je eine halbe Bratbirne mit etwas Zimt-Mascarpone Créme und einem Löffelchen Preiselbeeren auf einem kleinen Teller an.

Viel Spaß beim Genießen!




Schokobiscuittorte mit Himbeercréme und Löwenmotiv

Schokobiscuittorte mit Himbeercréme und Löwenmotiv

Meine erste Motivtorte! Na gut, wenn ich an „richtige“ Motivtorten denke dann ist das hier wohl eher die Anfängervariante – aber schön fand ich sie trotzdem. Ein Schokobiscuitkuchen mit einer Himbeercrémefüllung und einer Marzipandecke. Den Löwen habe ich mit Kuvertüre und einer selbst gebastelten Schablone aufgepinselt. Das Ganze in der kleinen Variante mit einer 16cm Ø großen Springform. Inspiriert hat mich dazu diese Profivariante auf Backen-Mit-Spaß.de.

Zutaten:

3 Eier

100g Zucker

150g Mehl

2 EL Kakao

150g Speisestärke

1 TL Backpulver

2 EL Wasser

etwas Butter um die Kuchenform einzufetten

16cm Ø große Springform

Für die Himbeer-Créme:

200g Mascarpone

150g Himbeeren

2 EL Puderzucker

Für die Marzipandecke:

200g Marzipanrohmasse

100g Puderzucker

50g Schoko-Kuvertüre

Zubereitung:

Zuerst fange ich mit dem Biscuitteig an. Dafür trenne ich die Eier und schlage das Eiweiß mit dem Mixer steif. Dann rühre ich langsam den Zucker ein.

Unter den gezuckerten Eischnee hebe ich vorsichtig zuerst das Eigelb. Dann kommen Mehl, Speisestärke, Backpulver und zuletzt der Kakao und etwas Wasser dazu.

Der Ofen wird auf 180°C vorgeheizt. Die Springform fette ich mit etwas Butter ein. Dann fülle ich den Teig in die Springform und schiebe den Kuchen für knapp 25 Minuten in den Ofen.

In dieser Zeit gebe ich die Himbeeren zusammen mit Mascarpone und Puderzucker in ein Schüsselchen und mixe alles mit dem Stabmixer zu einer glatten Himbeercréme.

Wenn der Kuchen fertig ist nehme ich ihn aus dem Ofen und stelle ihn zum Abkühlen beiseite. Dann löse ich ihn aus der Form und schneide ihn vorsichtig mit dem Messer in der Mitte durch. Der Boden wird dick mit der Himbeerecréme bestrichen.Dann setze ich den „Deckel“ wieder auf.

Da ich im folgenden Schritt ein wenig mit der Torte zu kämpfen hatte gibt es leider keine Zwischenfotos. Ich habe die Marzipanmasse mit dem Puderzucker nach und nach verknetet. Dann habe ich mehrere Versuche gebraucht ein System zu finden das Marzipan auszurollen und es anschließend auch wieder von der Arbeitsplatte und dem Nudelholz zu lösen. Am Ende habe ich unter das Marzipan Frischhaltefolie gelegt und das Nudelholz großzügig mit Puderzucker eingerieben (so wie man bei anderem Teig Mehl nehmen würde). Aus dem flach ausgerollten Marzipan schneide ich mit der Sprinfrom als Vorlage eine flache Scheibe für die Decke aus. Dann rolle ich streifenförmig eine lange Bahn für den Rand. Die oberen Kanten „verklebe“ ich indem ich die Kante etwas mit Wasser einpinsel (nur wenig) und sie dann vorsichtig glatt streiche. Das am Boden überstehende Marzipan wird vorsichtig rundherum abgeschnitten und festgedrückt.

Jetzt höre ich auch langsam auf auf den Kuchen einzuschimpfen…

Im nächsten Schritt schmelze ich die Kuvertüre. In dieser Zeit male ich mir die Löwenmähne vor. Als grobe Vorlage ziehe ich mir mit der Springform auf Papier einen Kreis. In diesen male ich die Umrisse der Mähne und schneide den Innenbereich aus. Dann lege ich die Schablone auf den Kuchen und trage mit einem Pinsel die Schoko-Kuvertüre dort auf wo die Mähne sein soll.

Aus dem restlichen Marzipan forme ich das Gesicht und die Ohren für den Löwen und lege beides auf die noch weiche Kuvertüre. Mit etwas Kakaopulver färbe ich Marzipan für Augen und Ohren ein. Den Mund zeichne ich mit einem Holzzahnstocher vor und male ihn dann mit Kuvertüre nach.

Endlich fertig! Der Kuchen wurde so mitgenommen und später angeschnitten. Das Foto habe ich leider nur mit dem Handy aufgenommen – aber ich denke man kann das Wichtigste erkennen.

Ich werde weiter üben und die nächste „Motivtorte für Anfänger“ wird sicher schon besser.

Viel Spaß beim Backen!

Eingereicht für das Event:

Kleine Kuchen - Back-Event bei Low Budget Cooking