Sommerliche Melone-Limette Marmelade

Sommerliche Melone-Limette Marmelade

Die Rettungstruppe unter der Leitung von Sina vom giftigeblonde Blog und Susi vom Prostmahlzeit Blog ist wieder unterwegs! Und passend zum Sommer, zu all den leckeren Sachen die man gerade im Garten erntet oder auf dem Markt findet und natürlich zum tollen Wetter und der Grillsaison ist das Thema diesmal „Marmeladen & Chutneys“.

Im letzten Jahr habe ich ja schon fleißig Marmeladen gekocht und bin definitiv auf den Geschmack gekommen. Für meinen absoluten, ultimativen Favoriten ist es aber noch zu früh – das ist nämlich die Mango-Kürbis Marmelade gewesen und bis zur Kürbisernte muss ich noch ein wenig Geduld haben. Auch die Tomatenernte lässt noch ein wenig auf sich warten, somit waren neue Kreationen neben der Zwetschgen-Tomaten Marmelade oder der Feigen-Tomaten Marmelade auch außen vor. Wäre ja auch langweilig euch das Gleiche wie im letzten Jahr auf’s Brot zu schmieren, also habe ich fleißig gegrübelt bis mir eine Variante eingefallen ist die ich so noch nie zu kaufen gesehen habe. Eine Melone-Limette Marmelade! Sommer, Sonne und Sonnenschein streichfertig im Glas – und das Schönste: sie ist super einfach gemacht…

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Zutaten für 2 Gläser (ca. 550ml):

500g Fruchtfleisch von der Wassermelone, kernarm

1 Bio-Limette

300g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Die Melone aus der Schale schneiden, klein würfeln und zusammen mit dem Limettenabrieb und -saft in den Mixer geben. Fein pürieren. 400ml abmessen (den Rest einfach pur trinken) und mit dem Gelierzucker verrühren. In einen kleinen Topf geben und blubbernd aufkochen.

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Nach Packungsanleitung köcheln lassen, bei meinem Zucker sind das mindestens 3 Minuten unter ständigem Rühren, ich mache 5 Minuten daraus.

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Ausreichend Wasser im Wasserkocher erhitzen und in die Einweckgläser* füllen. Den Dichtungsgummi einfach im Glas versenken und die Deckel kurz übergießen. 2-3 Minuten stehen lassen, abgießen und umgedreht auf etwas Haushaltspapier abtropfen lassen.

Die heiße Marmelade in die Gläser füllen. Die Deckel aufsetzen oder aufschrauben und die Gläser mindestens 5 Minuten, besser etwas länger auf dem Kopf stehen lassen.

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Sobald sie etwas abgekühlt sind kommen die Marmeladengläser in den Kühlschrank. Die Melone-Limette Marmelade ist fertig sobald sie vollständig durchgekühlt ist.

So schmeckt mir der Sommer!

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Und hier findet ihr die tollen Kreationen der anderen Retter – Vorbeischauen lohnt sich!
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Pane-Bistecca – Apfel-Pfirsich Chutney 
Obers trifft Sahne – “Schwarzwälder Kirschtorte” 
Genial Lecker – Kirsch-Erdbeermarmelade 
Barbaras Spielwiese – Apfel-Lavendel-Gelee 
multikulinarisches – Aprikosen-Vogelbeer-Marmelade 
Anna Antonia- Omas Apfelgelee
Brittas Kochbuch – Mango-Chutney klassisch 
Sakriköstlich – Zwiebel-Kirsch-Chutney 
Unser Meating – Kiba-Marmelade 
Was du nicht kennst… – Bacon Jam 
Leberkassemmel und mehr – Zwiebelmarmelade
German Abendbrot – Johannisbeerchutney 
Brotwein – Paprikamarmelade
Leichtigkeit –Tomatenmarmelade
Bonjour Alsace – Pina Colada Marmelade



Weihnachtsgebäck – Marmeladentaler mit Kürbismarmelade

Weihnachtsgebäck – Marmeladentaler mit Kürbismarmelade

Ja, es gibt sie wieder – wie könnte ich auch darauf verzichten? Meine aller, aller, aller, aller aller liebsten Weihnachtskekse sind nun mal Marmeladentaler. Die gibt es jedes Jahr, sie sind schnell gemacht, unkompliziert und super lecker. Und natürlich kennt ihr mich – ich experimentiere jedes Jahr ein bisschen mit verschiedenen Marmeladensorten, wie zum Beispiel hier mit der Orangenmarmelade, oder anderer Schokolade. Dieses Jahr habe ich die Kürbis-Zimt Marmelade genommen und das war ziemlich lecker. Was aber das i-Tüpfelchen war ist die extra Prise gemahlene Vanille, die eher unbeabsichtigt im Teig gelandet ist. So lecker, dass ich kaum aufhören kann davon zu naschen!

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Zutaten für 20-24 Kekse:

300g Mehl

150g Zucker

2 TL gemahlene Vanille

1 Prise Salz

230g Butter (oder Margarine)

60-70g Kürbis Marmelade

100g  Kouvertüre

Zubereitung:

Die zimmerwarme Butter mit Mehl, Zucker, gemahlener Vanille und einer Prise Salz in der Küchenmaschine zu einem festen Teig verkneten. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Eine Walnuss große Menge Teig zu einer Kugel formen und auf das Backblech geben. Mit dem Daumen oder einem Teelöffel eine Vertiefung in die Mitte drücken. Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis der Teig komplett aufgebraucht ist.

Dann in jede Vertiefung etwas Marmelade füllen und den Backofen auf 180°C vorheizen. Das Blech mit den Marmeladentalern für 12-15 Minuten Umluft in den Backofen schieben.

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Die fertig gebackenen Plätzchen aus dem Ofen holen und vollständig abkühlen lassen.

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Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und mit einem kleinen Löffel über die Kekse geben.

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Abwarten bis die Schokolade ausgehärtet ist, dann dürfen die Marmeladentaler mit Kürbismarmelade in die Keksdose. Dort sind sie theoretisch 3-4 Wochen haltbar… aber das kommt bei mir eigentlich nie vor.

Viel Spaß beim Naschen!

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Aber Vorsicht – Suchtfaktor…

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Kürbis-Mango Marmelade

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Kürbis-Mango Marmelade

Der Sommer ist endgültig vorbei, der Herbst ist kalt und grau und wir marschieren mit großen, schnellen Schritten auf den Winter zu. Die letzte Beute an Obst und Gemüse wird geerntet und dann… ja, was dann? Schafft ihr es alles sofort aufzubrauchen? Oder legt ihr euch auch Vorräte an die euch ein bisschen Sommerfeeling in die kalte Jahreszeit zaubern werden? Ich habe vorgesorgt und neben zahlreichen frischen Rezepten auch einiges eingekocht und -gebacken. Im Tiefkühler tummelt sich reichlich Allzweck-Tomatensauce, ich habe getrocknete Tomaten in Öl eingelegt, es gibt Tomaten-Feigen Marmelade und Tomaten-Zwetschgen Marmelade. Diese ganze Marmeladengeschichte habe ich erst dieses Jahr so richtig für mich entdeckt und ich muss sagen: es macht mir super viel Spaß! Da kam mir dann auch die Idee für diese Kürbis-Mango Marmelade. Kürbis und Mango werden dabei 1:1 verwendet und mit einer Prise weihnachtlicher Gewürze verfeinert. Und was soll ich sagen – ich könnte mich hinein legen! Die Marmelade war übrigens ganz einfach und schnell gemacht – den Kürbis hatte ich am Vortag mit in den Ofen gelegt als ich den Flammkuchen gebacken habe. Ein Stück ist dann in den Kürbis-Buttermilch Drink gewandert, der Rest in diese Marmelade. Das kochen selbst ging dann ganz flott. Und falls ihr noch mehr Inspiration zum einkochen und einwecken sucht, dann schaut doch mal hier auf der Themenseite von Tchibo.de vorbei – dort gibt es ganz viele Tipps und Tricks rund um das Thema Einmachen und einige schöne Rezeptideen!

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Zutaten für ca. 1L Marmelade:

3/4 Hokkaido Kürbis

2 große reife Mangos

600g Gelierzucker 2:1

2 TL Weihnachtsgewürz (oder 1/2 TL gemahlene Nelken, 1 TL Zimt, 1/2 TL Kardamon)

Zubereitung:

Den Kürbis halbieren, entkernen und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Für 15-20 Minuten bei 160-180°C in den Backofen schieben bis der Kürbis sich ganz leicht mit einer Gabel einstechen lässt. Den fertig gebackenen Kürbis vollständig abkühlen lassen.

Die Mango von Kern schneiden und schälen. Ihr solltet in etwa 600g Mangofruchtfleisch und 600g gebackenen Kürbis haben. Beides in einen ausreichend großen Behälter geben und mit dem Stabmixer fein pürieren.

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Das Fruchtpüree abwiegen. Bei mir sind das 1,2kg und ich gebe 600g Gelierzucker 2:1 dazu. Das Fruchtpüree mit dem Zucker und den Weihnachtsgewürzen in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen.

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Das Fruchtpüree nach Packungsanleitung 3-5 Minuten blubbernd kochen lassen. In dieser Zeit befülle ich meine Marmeladengläser mit kochendem Wasser, lasse sie 5 Minuten stehen, gieße das Wasser ab und drehe sie kurz zum Abtropfen auf etwas Haushaltspapier um. Dann fülle ich direkt die heiße Marmelade hinein.

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Die Gläser auf den Kopf gestellt abkühlen lassen, mit einem feuchten Tuch sauber abwischen, mit einem hübschen Etikett bekleben und im Kühlschrank komplett auskühlen lassen.

Die Kombination aus dem herbstlichen Kürbis mit der sonnig-fruchtigen Note der Mangos ist einfach toll, die weihnachtlichen Gewürze machen das Ganze aus meiner Sicht perfekt für Herbst und Winter.

Greift zu!

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Dieser Artikel ist in freundlicher Kooperation mit Tchibo entstanden. Die Pfanne aus der Serie „Lieblingsstücke“ wurde mir dafür freundlicherweise zur Verfügung gestellt.




Tomaten Marmelade mit Zwetschgen

Tomaten Marmelade mit Zwetschgen

Zwetschgenmarmelade kennen wir alle – aber wie wäre es mal mit Tomaten Marmelade mit Zwetschgen? Lecker fruchtig mit einem feinen Tomatenaroma. Natürlich süß und lecker – ein toller Brotaufstrich für alle die ein bisschen experimentierfreudig sind. Die Tomate kann also nicht nur herzhaft und dieses Rezept ist perfekt, wenn ihr euren Tomatensaucenbedarf für den Winter schon gedeckt habt!

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Zutaten für 3 Gläser:

400g frische Cocktailtomaten

270g Zwetschgen

550g Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Die Tomaten waschen, halbieren und wie für die Tomaten Marmelade mit Feigen in einer kleinen Auflaufform für 40 Minuten bei 180°C in den Backofen schieben. Die gebackenen Tomaten samt Flüssigkeit in den Becher für den Stabmixer geben.

Die Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und zu den Tomaten geben. Alles mit dem Stabmixer fein pürieren und abwiegen. 1:1 den Zucker dazu geben und unterrühren.

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Die Masse erwärmen und nach Packungsanleitung zubereiten. Hier bedeutet das erst aufkochen und dann 4 Minuten köcheln lassen.

Passende Gläser mit heißem Wasser auskochen und kopfüber kurz abtropfen lassen. Dann die Marmelade in die Gläser füllen und sofort verschließen. Die Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Beschriften und in den Kühlschrank stellen.

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Wie schon die andere Tomaten Marmelade schmeckt auch diese hier wunderbar auf Brot, Bagels oder Croissants.

Und was kocht ihr als nächstes ein?

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Tomaten Marmelade mit Feigen

Tomaten Marmelade mit Feigen

Ja, ihr lest das richtig. Tomaten Marmelade – mit Feigen! Meine erste Marmelade übrigens und ich hatte überraschenderweise richtig Spaß daran. Einfach war es auch und die Kombination mit den Tomaten ist unglaublich lecker. Meine Tomatenernte nimmt nämlich kein Ende, deshalb gibt es neben Saucen, Suppen, Salaten, Ketchups und Chutneys jetzt auch Marmelade. Und wer mir nicht glaubt, dass das schmeckt muss es unbedingt ausprobieren!

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Zutaten für 3 Gläser:

400g frische Cocktailtomaten

4 Feigen

450g Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Die Tomaten waschen, halbieren und in einer kleinen Auflaufform für 40 Minuten bei 180°C in den Backofen schieben. Die gebackenen Tomaten in einen kleinen Topf geben.

Die Feigen waschen, den Stielansatz und unten den Boden abschneiden und die Früchtchen vierteln. Alles mit dem Stabmixer fein pürieren…

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… und den Zucker unterrühren.

Die Masse erwärmen und nach Packungsanleitung zubereiten. Hier bedeutet das erst aufkochen und dann 4 Minuten köcheln lassen.

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Passende Gläser mit heißem Wasser auskochen und kopfüber kurz abtropfen lassen. Dann die Marmelade in die Gläser füllen und sofort verschließen. Die Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Beschriften und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

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Die Marmelade schmeckt aus meiner Sicht am unschlagbarsten genial, wenn man sie auf eine Scheibe Brot mit Philadelphia Frischkäse schmiert. Oder auf ein Croissant… oder einfach so mit dem Löffel…

Ihr versteht mich, oder?

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Süß-scharfe Hähnchenkeulen

Süß-scharfe Hähnchenkeulen

Letzte Woche war ich viel unterwegs und oft erst spät Zuhause. Damit es trotzdem einigermaßen pünktlich Essen gab habe ich etwas vorbereitet und Bessere Hälfte genaustens instruiert was er zu tun hat. So auch diese scharfen Hähnchenkeulen, die ich am Ende nur kurz mit Ingwer-Zitronenmarmelade glasiert habe. Sehr lecker und ganz einfach gemacht!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Hähnchenkeulen

4 EL Chiliöl

1 EL Tabasco (hier Chipotle)

1 großer Zweig Rosmarin

etwas Salz

3 Knoblauchzehen

1 kleine Zwiebel

3 Kartoffeln

2 EL Ingwer-Zitronen Marmelade (oder eine ähnliche Mamrelade)

Zubereitung:

Am Vorabend (oder wenigstens 8 Stunden vorher) reibe ich das Fleisch rundherum mit Chiliöl und Tabasco ein. Dazu kommt ein Rosmarinzweig, die geviertelte Zwiebel und die Knoblauchzehen. So wandert das Ganze abgedeckt in den Kühlschrank.

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Als es am nächsten Abend so weit ist legt Bessere Hälfte die geviertelten Kartoffeln mit in den Bräter und würzt alles mit Salz. So wird der kleine Bräter für 50 Minuten im Intervall-Dampfgarmodus in den Ofen geschoben. Umluft geht natürlich auch, dann sollte man sie aber ab und an mit Bratensaft übergießen.

Wenn die Keulen fertig sind nehme ich sie aus dem Ofen und lege sie kurz beiseite. Den Rosmarin entfernen und den Knoblauch aus der Schale lösen. Dann rühre ich die Marmelade unter die Bratensauce und glasiere damit die Keulen. Die restliche Sauce kommt mit auf den Teller.

Mit den Kartoffelspalten zusammen anrichten.

Guten Appetit!

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Schoko-Mandel-Torte mit Birne-Orange Füllung

Schoko-Mandel-Torte mit Birne-Orange Füllung

Wenn ich Caprese höre, dann denke ich immer an Tomate-Mozzarella. Jetzt habe ich erfahren, dass das eigentlich nur für Capri steht und der Mandelkuchen aus Capri im italienischen ein Caprese-Kuchen ist. Wieder was gelernt! Die Idee für den Kuchenteig kommt aus (m)einer neuen App – das ist jetzt keine Schleichwerbung, die App ist umsonst – nämlich von Kaiser, Kleine Kuchen. Klein ist super, aber ich wollte gerne ein Torte backen die auch zur Saison passt. Also habe ich 2x den Kuchen gebacken und dazwischen eine Füllung aus Birnen und englischer Orangenmarmelade gemacht. Mit Schoki glasiert – einfach nur herrlich, saftig, schokoladig, fruchtig!

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Zutaten für eine 16cm Ø große Springform:

150g Bitterschokolade

150g Butter + etwas zum Einfetten der Form

150g Zucker

4 Eier

250g gemahlene Mandeln

100g dunkle Kuvertüre

optional gehackte Haselnüsse

Für die Füllung:

2 Birnen (Williams Christ)

2 EL englische Orangenmarmelade

Zubereitung:

Ich nehme die oben angegeben Teigmenge – sie reicht für 2 Kuchen aus. Einer der Kuchen wird als Boden verwendet, der Zweite als Decke.

Grundsätzlich sollte man die Schokolade für dieses Rezept reiben. Hätte ich das vorher gelesen hätte ich gleich Schokoraspel gekauft… ich sag es mal so – das hat keinen Spaß gemacht. Also habe ich die Schokolade einfach sehr fein gehackt. Hat auch wunderbar funktioniert. Hier ist mir beim Reiben die Lust ausgegangen:

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Egal – Schoki fein gehackt. Geht auch. Die weiche Butter und den Zucker schaumig rühren. Die Eier trennen und erst das Eigelb unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Dann die gemahlenen Mandeln und die geriebene / gehackte Schokolade untermengen.

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Jetzt hätte man das Eiweiß steif schlagen sollen… *hüstel* Bilder sagen mehr als Wort – das Ei und ich waren nicht auf einer Wellenlänge.

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Ich habe ja bereits der Anna mein Leid geklagt, die hatte dazu folgende Ideen: die Eier waren nicht frisch, zu kalt, oder in der Schüssel waren vielleicht Spüli-Reste. Ich würde ja fast auf letzteres tippen… dann wird halt nur Eiweiß untergehoben… aber vielleicht habt ihr ja mehr Glück. Zumindest habt ihr jetzt ein paar Punkte auf die ihr von vornherein achten könnt, danke dafür an Anna.

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Die erste Hälfte vom Teig kommt in die eingefettete Backform. Mit Alufolie abdecken und auf der mittleren Schiene bei 180°C für 30 Minuten backen.

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Aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Alufolie abgedeckt beiseite stellen. Die Form wieder einfetten, den restlichen Teig einfüllen und auch den zweiten Kuchen für 30 Minuten und mit Alufolie bedeckt in den Ofen schieben.

Ich habe beide Kuchenteile über Nacht abgedeckt stehen lassen. Es war einfach schon zu spät. Am nächsten Tag habe ich dann die Birnen geschält und vom Kerngehäuse befreit. In grobe Stücken schneiden und mit 2 Tassen Wasser im geschlossenen Topf 30 Minuten köcheln lassen. Aufpassen, dass nix anbrennt. Nach 30 Minuten ist das Wasser bei mir verdampft (auch wenn der Topf geschlossen war). Ich stampfe die Birnen mit dem Kartoffelstampfer und rühre 2 EL englische Orangenmarmelade unter. Ich würde keine „normale“ Marmelade nehmen. Die englische O-Marmelade ist eher herb / leicht bitter und ergänzt sich damit gut mit dem wirklich, wirklich süßen Kuchen. Den Birnen-Marmeladen-Mix erkalten lassen, bis die Füllung eine gelartige Konsistenz hat. Dann wird sie gleichmäßig auf einem der Kuchen verteilt. Den zweiten Kuchen darauf setzen. Bei mir war der Deckel jetzt irgendwie größer als der Boden – muss ich nicht verstehen, oder? Auf jeden Fall habe ich die ganze Torte beherzt umgedreht. Hat sogar geklappt!

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Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und den Kuchen rundherum glasieren. Eigentlich wollte ich jetzt einen Rand mit grob gehackten Haselnüssen zaubern, aber als ich die Nüsse gegen den Rand werfen wollte (und ich bin ziemlich sicher, dass das nicht die Methode der Wahl ist), sind die Nüsse haarscharf am Rand vorbei geflogen und haben die Decke gestreift. Hmmm…. also habe ich das Beste daraus gemacht und einfach 1/3 vom Kuchen mit Haselnüssen bestreuselt. Und da soll mir mal einer sagen, dass das nicht ganz genau so aussehen sollte!

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Die Glasur aushärten lassen und den Kuchen auf einen ordentlichen Teller heben.

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Anschneiden und genießen. Wirklich super lecker, saftig, süß, fruchtig… einfach toll. Und das Rezept für den Teig hat wirklich super geklappt, obwohl ich so backe wie ich backe.

Viel Spaß beim Genießen!

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Eingereicht für das Event:




Kümmel-Haferflocken Brötchen zum Frühstück

Kümmel-Haferflocken Brötchen zum Frühstück

Mit manchen Brötchen ist es einfach schwierig… die kann man nicht so gut in die Suppe dippen oder man findet keinen passenden Belag um sie so zu essen. Das hatte ich bei diesen Kümmel-Haferflocken Brötchen eigentlich auch erwartet. Für die Suppe waren sie geplant – und sie haben sich zur Spargel-Minestrone auch wirklich super gemacht – aber wie sieht es mit Frühstück aus? Gut sieht es aus! Trotz Kümmel und Selleriesalz passen sie sowohl zu herzhaften, als auch zu süßen Belägen. Da ist man mit den Brötchen flexibel!

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Idee 1:

Frischkäse

Kresse oder Rettich-Sprossen

Pancetta

Tomate

Ich falte den Pancetta etwas zusammen damit er am Ende gut auf das Brot passt. So kommt er ohne zusätzliches Öl in die Pfanne und wird schön knusprig gebraten. In dieser Zeit bestreiche ich das Brötchen mit Frischkäse. Dann wird es mit dem knusprigen Speck, etwas Tomate und Rettich-Sprossen belegt. Je nach Geschmack noch Pfeffer und Salz darüber geben.

Fertig!

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Idee 2:

Frischkäse

Kresse oder Rettich-Sprossen

Zucchini oder Gurke

Tomate

Ich bestreiche das Brötchen mit Frischkäse, dann belege ich es mit hauchdünn aufgeschnittener, gelber Zucchini. Dazu kommt noch etwas Tomate und ein paar Sprossen. Auch hier je nach Geschmack mit Pfeffer und Salz würzen.

Fertig!

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Idee 3:

Frischkäse oder Butter

Marmelade

Ich habe hier eine Hälfte mit Frischkäse bestrichen, die andere mit Butter. Das kann jeder so machen wie es ihm am besten schmeckt. Dann kommt reichlich Marmelade darauf.

Fertig!

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Mein Fazit: man schmeckt den Kümmel leicht heraus, das Brötchen passt aber sowohl zu herzhaften, als auch zu süßen Belägen und ist damit vielseitig einsetzbar. Die Haferflocken geben ganz leichten Biss ohne zu dominant zu sein.

Die wird es wohl jetzt öfters geben!