Semmelknödel – mein Lieblingsrezept

Semmelknödel – mein Lieblingsrezept

Ich bin ja als Kind eher mit Kochbeutelklößen groß geworden. Das ist an sich auch überhaupt nicht schlimm, es hat einfach nicht jeder Spaß daran und die Zeit dafür alles komplett selber zu machen. So gesehen hatte ich beim Thema Semmelknödel aber auch kein uraltes Familienrezept auf das ich zurückgreifen konnte und um ehrlich zu sein war ich als Kind auch immer eher der „Kartoffelköße-Fan“. Kartoffelklöße habe ich ja seit einiger Zeit schon auf dem Blog, doch die Semmelknödel haben noch gefehlt. Aber es ist ja nie zu spät sich ein Lieblingsrezept zuzulegen und so habe ich in den letzten zwei Jahren wirklich viele, viele, viele verschiedene Rezepte für Semmelknödel ausprobiert, bis ich Ende letzten Jahres bei dieser Variante gelandet bin. Da war ich dann aber leider total unzufrieden mit meinen Fotos und im Sommer kann man mich (im Gegenteil zu Bessere Hälfte) irgendwie nicht, oder zumindest nur sehr selten, für Knödel begeistern. Lange Rede, kurzer Sinn – ich habe meine Notizen zum Rezept wieder heraus gekramt, die Knödel wieder gemacht und erkläre dieses hier nur feierlich zu meinem Lieblingsrezept für Semmelknödel. Mit Zwiebel, Petersilie und einer guten Prise Muskat. Was muss bei euch unbedingt mit in den Semmelknödel? Semmelknödel - mein Lieblingsrezept

Zutaten für 8 Semmelknödel:

6 Brötchen vom Vortag (oder die Brötchen aus der Bäckertüte nehmen und 4-5 Stunden lose etwas austrocknen und pappig werden lassen)

200ml Milch

Salz

1 Prise Muskat

20g Butter

1 Zwiebel

2 Eier

1/2 Bund Petersilie

50g Semmelbrösel

Zubereitung:

Die Brötchen erst in Scheiben, dann in Würfel schneiden und in eine ausreichend große Schüssel geben. Eine gute Prise Muskat darüber reiben, 1/2 TL Salz und 20g von den Semmelbröseln dazu geben und alles mit der Milch übergießen. Die Masse einige Minuten ziehen lassen.

In dieser Zeit die Zwiebel schälen und fein würfeln. In einer kleinen Pfanne die Butter erwärmen und die Zwiebelwürfel sehr sanft glasig dünsten. Die Petersilie sehr fein hacken und für wenige Minuten dazu geben. Zwiebel und Petersilie zur Brotmasse geben.

Semmelknödel - mein Lieblingsrezept

Die Eier in die Masse kneten und alles wirklich gut vermengen.

Semmelknödel - mein Lieblingsrezept

Die restlichen Semmelbrösel auf einen kleinen Teller geben. Mit feuchten Händen 8 Semmelknödel aus der Masse formen, diese rundum in den Semmelbröseln wenden und kurz beiseite stellen.

Semmelknödel - mein Lieblingsrezept

Einen großen Topf Salzwasser zum kochen bringen. Die Knödel vorsichtig mit einem Esslöffel ins Wasser setzen. Die Temperatur etwas reduzieren (hier Stufe 10 von 14) und die Semmelknödel 12-15 Minuten garen lassen.

Die Semmelknödel passen wunderbar zu Gulasch oder Schmorgerichten.

Guten Appetit!

Semmelknödel - mein Lieblingsrezept




Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Über die Feiertage bin ich leider überhaupt nicht dazu gekommen den Blog mit neuen Rezepten zu füttern – auch wenn Weihnachten dieses Jahr total entspannt war. Wir haben am 24. die ganze Familie zu uns eingeladen, jeder hat etwas mitgebracht und ich habe mich lediglich um das Dessert kümmern müssen. Auch Der kleine Mann war an sich total pflegeleicht, aber pflegeleicht bedeutet ja nicht pflegefrei und so waren die Prioritäten dann erst einmal anders gewichtet. Nun sitzt er aber gerade total entspannt bei Bessere Hälfte in der Trage und ich nutze die Chance um euch… Reste aufzutischen. Klingt jetzt irgendwie fieser als es ist – formulieren wir es also anders:

Rebekka von Pfanntastisch! darf das 126. Blog-Event in Zorras Kochtopf ausrichten und hat sich Gerichte aus der Pfanne gewünscht. Und weil sicher einige von euch jetzt nach den Feiertagen noch ein paar Knödel /Kartoffelklöße übrig haben (und ich auf keinen Fall den Einsendeschluss verpassen will) habe ich aus diesem Anlass heute eine Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen für euch. Die ist schnell gemacht, ihr steht also nicht ewig in der Küche, und kommt auch etwas leichter daher als die deftig, kräftigen Leckereien der letzten Tage. Und wenn die Klöße im Kühlschrank standen kann man diese Pfanne auch noch nach zwei oder drei Tagen machen – es gibt also keinen Grund zur Eile!

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Zutaten für 2-3 Personen:

3 Kartoffelklöße (fertig gekocht)

250g Rosenkohl

80g Speckwürfel

etwas Öl

1/2-1 Zwiebel

500ml Gemüsebrühe (weil ich immer wieder gefragt werde: bei mir diese Bio-Variante*)

Pfeffer & Salz

2-3 Pimentkörner

Zubereitung:

In der Pfanne etwas Rapsöl erhitzen. In dieser Zeit die Zwiebel klein würfeln. Speck und Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und anschwitzen bis die Zwiebel glasig ist. In einem extra Schälchen oder Tellerchen beiseite stellen.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Von den Rosenkohlröschen den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen halbieren. Die Pimentkörner zerstoßen und mit der Brühe in die Pfanne geben und aufkochen, dann den Rosenkohl dazu geben.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

3 Minuten köcheln lassen, in dieser Zeit die Kartoffelklöße in mundgerechte Stücken schneiden. Die Kloßwürfel zum Rosenkohl in die Pfanne geben – dadurch dickt die Sauce sehr schnell ein.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Noch 2-3 Minuten köcheln bis die Kartoffelkloßstücken komplett warm sind. Die Speck und Zwiebelwürfel untermengen und das GAnze mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Auf tiefen Tellern anrichten – schon ist euer (Reste-)essen fertig.

Lasst es euch schmecken!

Rosenkohlpfanne mit Speck und Kartoffelklößen

Mit dabei beim Event:
Blog-Event CXXVI - Aus der Pfanne (Einsendeschluss 15. Januar 2017)




Pilzgulasch mit Kartoffelknödeln

Pilzgulasch mit Kartoffelknödeln

Manchmal passt einfach alles zusammen. Ich habe ja gestern in der Rezension für das Veggie Knödel Kochbuch* schon verraten, dass ich noch ein Rezept für ein kräftiges Pilzgulasch für euch gezaubert habe. Denn Klöße und Gulasch gehören einfach zusammen.

Und dann sucht die liebe Melli von der Tomateninsel für ihr aktuelles Event „Wir kochen uns durch das Alphabet“ im Oktober vegetarische Rezepte mit P. Natürlich hätte ich jetzt eine „Pasta mit….“ oder eine „Pizza mit…“ zaubern können – aber das wäre dann vielleicht doch ein bisschen einfach gewesen, oder? Aber so ein Pilzgulasch, das ist schon etwas Richtiges.

Lange Rede, kurzer Sinn – heute habe ich ein richtig kräftiges Pilzgulasch für euch. Ohne Exoten, mit Champignons und Austernpilzen. Für den kräftigen Geschmack sorgen ein paar Möhrchen, Zwiebeln und pürierte, eingelegte Tomaten anstelle von Tomatenmark. Natürlich könnt ihr auch Tomatenmark nehmen, aber so wird es noch einen Tick kräftiger. Dazu ein klassischer Kartoffelkloß – was will man da mehr?

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Zutaten für 2 Personen:

150g braune Champignons

250g Austernpilze

2 große Zwiebeln

3-4 Karotten

Rapsöl

300ml Gemüsebrühe

1 gehäufter TL Paprikapulver, edelsüß

Pfeffer & Salz

6 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten oder 1 1/2 EL Tomatenmark

etwas frischer Estragon oder Petersilie

Für die Klöße:

350g mehlig kochende Kartoffeln

110g Mehl

10g Butter

1/2 TL Salz

Zubereitung:

Ihr fangt mit den Klößen an – die Kartoffeln in einen Topf mit kaltem Salzwasser legen und kochen bis sie gar sind.

In dieser Zeit die Zwiebeln und Karotten schälen und zusammen mit den Pilzen klein würfeln. Den Estragon fein hacken.

Die Kartoffeln abgießen, pellen und stampfen oder pressen. Die Kartoffelmasse mit dem Mehl, Salz und der geschmolzenen Butter in eine passende Schüssel geben. In der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich von der Schüssel löst. Wird er wieder klebrig habt ihr zu lange geknetet – dann sofort aufhören!

In einem großen, flachen Topf etwas Öl erhitzen und die Pilze darin anbraten. Als nächstes die Karotten dazu geben und wenn das Gemüse gut angeschwitzt ist dürfen auch die Zwiebeln in den Topf. Weiter anbraten bis die Zwiebeln glasig werden.

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Das Ganze mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Auf kleiner Stufe köcheln lassen. Wer Tomatenmark anstelle von eingelegten Tomaten verwenden möchte röstet das kurz mit an bevor die Gemüsebrühe dazu kommt.

In dieser Zeit einen Topf Salzwasser für die Klöße zum Kochen bringen. Den Teig mit nassen Händen zu vier Klößen formen. Die Klöße vorsichtig in das kochende Wasser setzen und die Hitze reduzieren. Die Klöße sind gar, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Ab und an trotzdem vorsichtig mit einem Esslöffel drehen damit sie nicht am Boden ansetzen. Bei mir brauchen sie 15-20 Minuten.

Die getrockneten und in Öl eingelegten Tomaten mit einem kleinen Mixer oder Pürierstab zu einer dicken Paste verarbeiten und unter das Gulasch rühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den Estragon fein hacken, 1-2 TL beiseite stellen und den Rest unter das Pilz Gulasch rühren.

Die Kartoffelklöße aus dem Wasser heben und gut abtropfen lassen.

Das Pilzgulasch auf tiefe Teller verteilen und in die Mitte den oder die Klöße setzen. Den restlichen fein gehackten Estragon darüber streuseln.

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Ein wunderbar herbstliches Abendessen!

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Eingereicht für das Event:
Wir kochen uns durch das Alphabet - P




In Rotwein geschmorte Kalbsbäckchen

In Rotwein geschmorte Kalbsbäckchen

Was für ein wunderbar zartes Fleisch – durch Zufall sind mir bei EDEKA an der Fleischtheke Kalbsbäckchen begegnet. Ich war eigentlich auf der Suche nach etwas anderem, aber die Bäckchen konnte ich einfach nicht liegen lassen. Mit einem Schuss Rotwein habe ich sie geschmort, da es wirklich nur ein kleiner Schluck Wein war durfte auch der gute Tropfen in den Topf. Dazu gab es karamellisierte Snack-Möhrchen, grüne Bohnen und Knödel. Und wo der Wein schon offen war gab es natürlich auch ein Glas Rotwein – hier einen Spanier – ein tolles (Sonntag-) Abendessen!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Kalbsbacken (zusammen 580g)

etwas Sonnenblumenöl

Salz & Pfeffer

2 Lorbeerblätter

4 Karotten

1 Zwiebel

50-60 ml trockener Rotwein

einige Zweige Thymian (7-8 Zweige)

400 ml Rinderbrühe

200g grüne Bohnen

2 EL Butter

200g Snack-Möhrchen (oder andere Baby-Karotten)

1 EL brauner Zucker

3-4 Klöße

Zubereitung:

Die Bäckchen brauchen zwei Stunden. Die ersten 30 Minuten sind sie auf dem Herd, danach wandern sie für 90 Minuten in den Backofen. Die Beilagen mache ich in den letzten 30 Minuten. So viel zum Zeitplan – jetzt geht’s los!

Die Bäckchen wurden mir an der Fleischtheke schon super vorbereitet, ich salze sie von beiden Seiten, mehr brauchen sie für den Moment nicht. In einem flachen, ofenfesten Topf etwas Öl erhitzen. Die Lorbeerblätter hat Bessere Hälfte geerntet indem er im Hausanschlussraum den Lorbeerbusch mit dem Fahrrad gestreift hat. Die Blätter müssen schon locker gewesen sein – na gut, da will ich nicht widersprechen nachdem Lorbeer und Rosmarin bei -10°C eine Nacht draußen vergessen wurden.

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Die Kalbsbäckchen ins heiße Öl legen und von beiden Seiten anbraten. Die Zwiebel grob hacken und zusammen mit dem Lorbeer dazu geben . Die Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ich nehme violette Karotten, die müssen nämlich weg.

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Sobald das Gemüse etwas angeschwitzt und das Fleisch von beiden Seiten angebraten ist gebe ich den Rotwein dazu. Der Rest der Flasche hat jetzt Zeit zu atmen. Die Thymianzweige in den Topf geben…

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… und mit der Brühe aufgießen. Deckel drauf und für 90 Minuten bei 180°C Umluft in den vorgeheizten Backofen schieben. Nach je 30 Minuten wende ich das Fleisch – und gebe nochmal einen Schluck Wasser dazu (ca. 100 ml).

30 Minuten vor Ende – los geht’s mit den Beilagen. Ich schäle die Karotten und köchel sie in Salzwasser „al dente“ (so ca. 8-10 Minuten). Abgießen und im Topf die Hälfte der Butter schmelzen lassen. Den Zucker dazu geben und auch die Karotten zurück in den Topf befördern. Schwenken und so lecker karamellisieren.

Die Bohnen an den Enden zurecht stutzen und abwaschen. Die restliche Butter schmelzen und die Bohnen dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und regelmäßig wenden.

Die Klöße ins kalte Wasser legen, aufkochen und köcheln lassen bis sie fertig sind.

Den Fleischtopf aus dem Ofen holen und etwas von der Bratensauce zu den Bohnen geben.

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Ich fange an einen Teil vom geschmorten Gemüse durch die Flotte-Lotte zu drehen, mangels Spaßfaktor höre ich damit aber zeitnah auf – die Sauce ist auch so lecker. Ich schmecke sie noch mit einer Prise Pfeffer und Salz ab.

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Endspurt – jeder bekommt geschmorte Kalbsbäckchen, Klöße, Karotten, Bohnen und leckere Sauce. Das Fleisch ist wirklich so wahnsinnig zart, es schmilzt fast auf der Zunge.

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Zum Essen gibt es dann auch endlich den Rotwein, ich habe mich für einen spanischen Monastrell-Cabernet Sauvignon entschieden. Den habe ich übrigens auf Vicampo gefunden und er hat wirklich gut dazu gepasst.

Viel Spaß beim Genießen!

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Krustenbraten in Bier mit gebackenen Tomaten

Krustenbraten in Bier mit gebackenen Tomaten

Krustenbraten mag ich gerne – wenn die Schwarte so richtig knuspert und kracht! Da die blonden Riesen Silvester noch ein einzelnes, einsames, alkoholfreies Bier zurück gelassen haben wurde es kurzerhand eingesetzt um den Braten zu schmoren. Als Beilage gab es Klöße und gebackene Tomaten. Die Tomaten haben den Braten aromatisch etwas leichter gemacht.

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Zutaten für 4 Personen:

Schweinekrustenbraten (700g)

Salz

2 TL Kümmel

1 große Zwiebel

1 Apfel

1 Bier (hier alkoholfrei)

500g Cocktailstrauchtomaten

etwas Olivenöl

Pfeffer

etwas Petersilie

6-8 Kartoffelklöße

Zubereitung:

Ich heize den Backofen auf 200°C vor und schneide die Schwarte rautenförmig ein. Dann reibe ich sie mit Salz und Kümmel ein. Der Kümmel soll dabei komplett zwischen den Schwarteninseln verschwinden. Alles was auf der Schwarte bleibt wird verbrennen und das Ganze bitter machen.

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Die Zwiebel in dicke Ringe schneiden und den Apfel vierteln und das Kerngehäuse entfernen.

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Fleisch, Zwiebeln, Apfel und Bier in den Bräter geben und in den Ofen schieben. Nach 15 Minuten reduziere ich die Hitze auf 180°C. Da sieht der Braten so aus wie auf dem nächsten Foto. Insgesamt darf er 90 Minuten im Ofen bleiben.

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Ich übergieße die Kruste ein paar Mal mit dem Bier-Bratensaft. Aufpassen, dass keine Zwiebel auf der Schwarte liegen bleibt. Nach 80 Minuten lege ich die Tomaten auf etwas Alufolie in den Ofen. Mit Pfeffer und Salz würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Die Klöße in kaltes Wasser legen, zum kochen bringen und 15 Minuten köcheln lassen. Den Braten aus dem Ofen holen…

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… und die Schwarte mit einem langen Messer vom Fleisch lösen. Die Schwarte wandert auf einem Stück Alufolie zurück zu den Tomaten wo die Hitze auf 230°C gestellt wird. Jetzt macht es plopp, plopp, plopp. Die Sauce mit Pfeffer würzen.

Den Braten in dünne Scheiben schneiden – da er nicht die starke Hitze abbekommt bleibt er schön zart.

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Die Scheiben lasse ich kurz im Bräter im Bier-Fleischsaft ziehen.

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Die Tomaten aus dem Ofen holen…

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… und zusammen mit den fertigen Klößen auf die Teller verteilen. Etwas Fleisch dazu geben und das Ganze mit etwas Sauce übergießen.

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Die Schwarte in Stücken schneiden und über den aufgeschnittenen Klößen und dem Fleisch verteilen. Noch etwas frische, fein gehackte Petersilie dazu geben.

Guten Appetit!

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Weihnachtsreste – Grünkohl und gebratene Klöße

Weihnachtsreste – Grünkohl und gebratene Klöße

Weihnachtsessen zaubern ist immer mit einem gewissen Stressfaktor verbunden, auch wenn es natürlich positiver Stress ist. Da darf es danach auch mal mittags schnell gehen – hier in Form von aufgewärmten Grünkohlresten und gebratenem Knödel. Dazu die leckere Sauce vom Gänsebraten – da hinterlässt der Rest definitiv keine Reste…

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Zutaten für 2 Personen:

2 Klöße

200 ml Bratensauce

10 EL Grünkohl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Zuerst kommt der Grünkohl in die Pfanne und wird erhitzt. Das geht ganz flott, in dieser Zeit schneide ich die Klöße in Scheiben. Die Hälfte der Pfanne frei schieben und die Knödelscheiben von beiden Seiten leicht anbraten. Der Kohl wird auf beide Teller verteilt und die Klöße mit der Sauce „abgelöscht“.

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Kurz köcheln lassen und zum Grünkohl auf den Teller verfrachten. Die Sauce verteilen…

… Fertig!

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Adventsgulasch mit Klößen

Adventsgulasch mit Klößen

Vor ein paar Tagen gab es bei mir Advents-Lamm in der Tapas Variante. Das war so lecker, dass ich daraus unbedingt ein eigenständiges Gericht zaubern wollte. Als Bessere Hälfte sich dann mal wieder Gulasch gewünscht hat war der Plan klar. Adventsgulasch! Warum auch nicht. Dazu selbstgemachte Klöße. Das wird auf jeden Fall mal wieder was anderes als „nur“ normales Gulasch. Dazu noch ein Löffelchen Preiselbeeren… lecker!

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Zutaten für 2 Personen:

1 Flasche trockener Rotwein

2 getrocknete Lorbeerblätter

3 schwarze Kardamonkapseln

2 getrocknete Chilis

1/2 Zimtstange

2 Anissterne

5 Nelken

3 Pimentkörner

10 Wacholderbeeren

400g Rinderschmorbraten

Olivenöl

1 Zwiebel

Pfeffer & Salz

1 TL Garam Masala

1 Prise Sumach

1-2 Tassen Gemüsebrühe

Preiselbeeren (optional)

etwas frische Petersilie

Für die Klöße:

700g Kartoffeln

1 Ei

200g Kartoffelmehl oder Weizenmehl

Salz

Zubereitung:

Wie kommt der Adventsgeschmack ins Gulasch? Ganz klar, mit dem Wein. Ich koche also erstmal eine Flasche trockenen Rotwein mit Lorbeerblättern, Kardamon, Chilis, Zimt, Anis, Nelken, Piment und Wacholderbeeren auf. Das Ganze lasse ich ungefähr 10 Minuten köcheln. Im geschlossenen Topf natürlich, sonst verdunstet zuviel vom Wein.

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Während der Adventswein köchelt schneide ich den Rinderbraten in grobe und die Zwiebel in feine Würfel. Dann brate ich in einem ofenfesten flachen Topf mit Deckel in Olivenöl zuerst die Zwiebeln an. Sobald die Zwiebeln glasig sind kommt das Rindfleisch dazu und wird rundherum scharf angebraten. Dabei würze ich es mit Pfeffer, Salz, Garam Masala und Sumach. Jetzt duftet es in der Küche so wie man sich Weihnachten vorstellt. Zum einen nach Glühwein, zum anderen durch das Garam Masala orientalisch-weihnachtlich.

Weiter geht’s mit dem Adventswein. Da Bessere Hälfte grundsätzlich nur halb so viel Spaß am Essen hat wenn da irgendetwas drin ist wo man nicht drauf beißen sollte mache ich das hier mit System und gieße den Wein durch ein Sieb in den Fleischtopf. Alles was man nicht mitessen kann ist somit rausgefiltert.

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Den Wein lasse ich jetzt kurz im offenen Topf etwas reduzieren bevor das Ganze in den auf 180°C vorgeheizten Backofen wandert.

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Deckel drauf und ab in den Ofen. Nach einer Stunde hole ich den Topf zum Umrühren kurz raus und gebe bei dieser Gelegenheit auch gleich noch eine Tasse Gemüsebrühe dazu. Dann geht es für eine zweite Stunde zurück in den Ofen.

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Diese Zeit nutze ich um die Klöße vorzubereiten. Im Detail findet ihr das Rezept hier, kurz zusammengefasst werden die Kartoffeln geschält, gewürfelt und in Salzwasser gar gekocht. Kurz abkühlen lassen, dann stampfen. Mit Ei und Mehl vermengen, zu Klößen formen und in Salzwasser 10 Minuten gar kochen.

Klöße und Gulasch sollten in etwa zeitgleich fertig werden, wobei es bei dem Gulasch auch nicht auf 10-15 Minuten mehr oder weniger ankommt.

Ich probiere ein Stück Fleisch vom Gulasch – es ist wunderbar zart geschmort.

Dann richte ich das Adventsgulasch zusammen mit den Klößen und einem Löffelchen Preiselbeeren an. Darüber kommt noch etwas frische Petersilie.

Weihnachtsmusik und Kerzen anmachen und ein leckeres Adventsessen genießen…

Lasst es euch schmecken!

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Klar wie Kloßbrühe

Klar wie Kloßbrühe

Was macht man mit übrig gebliebenen Klößen? Ist doch klar wie Kloßbrühe – eine Kloßbrühe! Na gut – das mit den lustigen Wortspielen werde ich nochmal üben – aber das mit dem Rezept hat wunderbar geklappt. Ich habe öfters mal 1-2 Klöße nach einem leckeren Essen wie der Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen über, aber was macht man dann damit? Ok, irgendwas fällt einem fast immer ein und bei mir war das in diesem Fall eine Kloßbrühe. Ich hatte zusätzlich noch Glück – wir waren vor kurzem bei meinen Eltern zum Eisbein-Essen mit der ganzen Familie eingeladen und ich habe mir 2 große Gläser von der Fleischbrühe mitgeben lassen… mehr Details dazu später. Mit ein bissl Gemüse und den Resteklößen ein tolles Süppchen für den Winter.

Zutaten für 2 Personen:

2 Klöße

2 Karotten

2 Petersilienwurzeln

10-15 Rosenkohlröschen

etwas frische Petersilie

1,5 L Brühe (hier vom Eisbein kochen)

Zubereitung:

Das Ganze geht einfach und schnell. Ich nehme ein Glas mit Brühe das mir mein Vater vom Eisbeinkochen abgefüllt hat… Brühe… Brühe?! Eher Aspik!

Nach stundenlangem Kochen und sorgfältiger Lagerung im Kühlschrank haben wir ein Glas glibber-Brühe. Wunderbar. Aber wer wird sich davon schon aus der Ruhe bringen lassen. Ich gebe ca. 400 ml davon in einen kleinen, heißen Topf, es zischt kurz und schon ist alles wieder flüssig. Wieder was gelernt.Die Brühe bringe ich zum Kochen.

Jetzt schäle ich die Karotten und die Petersilienwurzel und schneide beides in dünne Scheiben. Die bekommen 3 Minuten Vorsprung im Topf. In dieser Zeit entferne ich vom Rosenkohl die äußeren Blätter, schneide den Strunk ab und halbiere sie damit sie schneller gar sind. Dann kommt auch der Rosenkohl in den Topf.

Ich schmecke die Brühe ab – sie ist sehr intensiv – und gebe noch etwas Wasser dazu. So komme ich auf knapp 1,5 l von denen nochmal etwas Flüssigkeit beim Kochen verdampft. Der Rosenkohl ist nach knapp 5 Minuten gar. Jetzt reduziere ich die Hitze (hier Stufe 4 von 9) und gebe die geachtelten Klöße dazu. Man kann natürlich auch größere oder kleinere Kloßwürfel machen. Noch eine Minute ziehen lassen damit die Kloßstücken heiß werden. Dann kommt die fein gehackte Petersilie dazu und ich verteile die Brühe auf zwei tiefe Teller.

Fertig – so lecker kann ein Reste-Essen sein!




Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen

Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen

Auch wenn ich sonst ein sehr klassischer Entenbrust-Fan bin (mit Rotkohl, Klößen, gebackenen Apfelstücken und Preiselbeeren) kann ich an der Kombination Ente und Orange einfach nicht vorbei. Bei dieser Entenbrust habe ich das ganz einfach umgesetzt und anstelle von Apfelstücken einfach die Orangenstücken mit gebraten. Dazu gab es Rotkohl und selbst gemachte Kartoffelklöße. Da es sich kaum lohnt Rotkohl für 2 Portionen zu machen koche ich hier ein bisschen mehr und friere den Rest ein – so komme ich gut über die Adventszeit.

Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen

Zutaten für 2 Personen:

2 Entenbrustfilets (je ca. 280g)

Salz & Pfeffer

1 Zweig Rosmarin

4 EL Butter

1 Orange

4 Kartoffelklöße – nach diesem Rezept oder notfalls mit Kloßteig aus dem Frischeregal

Für den Rotkohl (Menge ca. für 4 Personen):

1 kg Rotkohl

2 Lorbeerblätter

4 Nelken

3 Pimentkörner

1 1/2 EL Essigessenz oder ca. 4-5 EL heller Speiseessig (z.B. Balsamico bianco)

1 EL Zucker

1 TL Salz

200ml Rotwein

1/4 L Wasser

2 EL Schmalz (wer keinen Schmalz hat: Butter geht auch)

1 Apfel

1 kleine Zwiebel

etwas Pfeffer bei Bedarf zum Abschmecken

Zubereitung:

Ich gebe zu, die Menge für den Rotkohl ist für 2 Personen viel zu viel, aber man bekommt halt keinen halben Kohl und damit lässt sich da nicht viel kürzen. Außerdem kann man, wie eingangs schon erwähnt, die Reste vom Rotkohl super einfrieren.

Für den Rotkohl zuerst den Kohl ganz fein schneiden oder reiben. In einem großen Topf die Zwiebeln im Schmalz anbraten. Sobald der Kohl geschnitten ist kann er mit in den Topf. Lorbeerblätter, Nelken und Pimentkörner dazugeben und alles mit dem 1/4 Liter Wasser, Essig und Rotwein aufgießen und mit Salz und Zucker würzen. Einmal aufkochen und dann bei mittlerer Hitze (hier Stufe 4 von 9) im offenen Topf köcheln lassen. Den Apfel kleinschneiden und untermengen. Je mehr Essig man nimmt, desto mehr wird es Rotkohl – mit weniger Essig bleibt der Kohl eher blau.

Das Ganze muss jetzt ca. 2,5 Stunden köcheln. Dabei immer den Flüssigkeitsspiegel im Auge behalten und umrühren damit nichts anbrennt. Bei Bedarf immer etwas Wasser dazu geben. Am Ende den Kohl abschmecken und noch mit etwas Essig, Salz, Zucker oder Pfeffer verfeinern.

Nach ca. 1,5 Stunden widme ich mich dem Thema Klöße. Im Detail findet ihr das Rezept hier, kurz zusammengefasst werden die Kartoffeln ungeschält in Salzwasser gar gekocht. Kurz abkühlen lassen, pellen und dann durch die Kartoffelpresse* drücken. Mit Ei und Mehl gründlich verkneten, zu Klößen formen und kurz beiseite stellen.

Parallel zu den Klößen wird die Entenbrust vorbereitet. Eine Option ist es die Haut leicht diagonal 4-5 mal einzuschneiden. Nicht zu tief (wenn ihr in das Fleisch schneidet seid ihr zu tief), aber auch nicht zu zaghaft. Alternativ könnt ihr sie auch nur an den Kanten leicht einschneiden, das sieht am Ende etwas netter aus. Falls vorhanden muss auf der Fleischseite die Silberhaut entfernt werden. Bevor die Ente in die Pfanne hüpft sollte das Fleisch Raumtemperatur haben. Kommt sie frisch aus dem Kühlschrank, dann bekommt ihr später Probleme mit dem Garpunkt.

Beide Seiten würze ich nur mit Salz, früher habe ich die Fleischseite noch mit Pfeffer und dem getrockneten Rosmarin eingerieben, einen frischen Rosmarinzweig mit in die Pfanne zu legen ist aber definitiv eleganter.

Die Pfanne ohne Fett erhitzen. Die Entenbrüste mit der Haut nach unten in die Pfanne legen und so 5 Minuten bei großer Hitze anbraten. Ich schiebe sie dabei ab und an ein bissl hin und her damit nix ansetzt. Sobald sie etwas Fett ausgelassen haben kommt der Rosmarinzweig dazu.

Einen Topf Salzwasser für die Klöße zum kochen bringen und die vorbereiteten Klöße bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln bis sie an die Oberfläche steigen.

In dieser Zeit die Orangen schälen und vierteln. Die Entenbrust wenden und kurz scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze (hier 8 von 14) für ungefähr 10 Minuten fertig braten.

In einem kleinen Topf die Butter schmelzen und die Orangenstücke darin sanft köcheln lassen.

Wenn die Entenbrüste fertig sind ist auch die Orange weich gekocht. Butter und Orange kurz mit dem Stabmixer aufmixen und durch ein Sieb streichen. Die Ente aus der Pfanne nehmen, den Großteil vom Fett entsorgen, den Rest mit der Orangensauce verrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Klöße mit der Schaumkelle aus dem Kochwasser heben.

Nun sollte alles gleichzeitig fertig sein. Ich schmecke den Rotkohl ein letztes Mal ab, dann gebe ich den Rotkohl und die Klöße auf den Teller. Die Klöße werden bei mir immer etwas eingeschnitten, das ist eine rein optische Geschmackssache, ich mag das wegen der Sauce. Dazu kommt je eine Entenbrust auf den Teller. Die kann man am Stück lassen oder in Scheiben aufschneiden. Aufgeschnitten liegt sie tatsächlich einfach schöner auf dem Teller, kühlt aber auch schneller aus und es ist wie immer nicht jedermanns Geschmack – das bleibt also euch überlassen. Etwas Orangensauce als kleines i-Tüpfelchen mit auf den Teller geben. Den Rest richte ich separat in einem kleinen Saucenschälchen an.

Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen

Die Sauce kommt bei mir übrigens immer auf die Klöße, das kann man natürlich machen wie man möchte.

Dazu passt wunderbar ein Glas Rotwein.

Es wird zu Tisch gebeten!

Entenbrust in Orangensauce mit Rotkohl und Klößen




Entenbrust mit Mungbohnen und Klößen

Entenbrust mit Mungbohnen und Klößen

Heute sollte er sein, der große Tag der Mungbohnen. Vor einigen Wochen spontan gekauft haben sie bisher im Schrank geschlummert. Mit Mango und Granatapfel soll daraus eine Gemüsebeilage werden. So richtig zufrieden war ich damit noch nicht – sie hätten wohl noch ein wenig länger einkochen müssen, aber die spontan selbstgemachten Klöße und die wunderbar zarte Entenbrust haben uns für alles entschädigt!

Zutaten für 2 Personen:

2 Entenbrustfilets (je ca. 250-300g)

2 TL Orange-Rosmarin-Lavendel Salz (oder 1 1/2 TL Salz + 1 TL getrockneter Rosmarin)

50g Mungbohnen

1 Mango

1 Granatapfel

Salz

Pfeffer

1 TL Zucker

2 Schalotten

4 Klöße (Kochbeutel oder selbstgemachte Klöße)

400 ml Entenfond

1 Schalotte

1 EL Butter

2 EL Soßenbinder für dunkle Saucen

Zubereitung:

Lange, lange bevor man an irgendetwas anderes denkt müssen die Mungbohnen zum quellen eingeweicht werden. Ich habe sie dazu 2 Stunden in einem Schüsselchen mit Wasser stehen lassen.

Der weitere Plan hängt davon ab, ob man die Klöße selbst macht oder nicht. Für selbst gemachte Klöße sollten jetzt vorab die Kartoffeln geschält, gewürfelt und in Salzwasser gar gekocht werden.

Während die Kartoffeln köcheln können die Mungbohnen in einem kleinen Topf mit einer leichten Brühe gekocht werden. Meine bescheidenen Erfolge ruhen vermutlich darauf, dass ich die Mungbohnen nach Packungsanleitung nur 40 Minuten gekocht habe – ich werde sie beim nächsten Mal auf jeden Fall 60 Minuten köcheln lassen. Sobald die Kartoffeln fertig sind werden sie abgegossen und zum Abkühlen beiseite gestellt.

Für die Entenbrust plane ich bis zum Ende 30-40 Minuten ein. Den Ofen auf 120°C vorheizen. Die Entenbrüste rundherum mit Orange-Rosmarin-Lavendelsalz oder mit Salz und Rosmarin einreiben. Die Haut der Entenbrüste an den Seiten leicht einschneiden. In der Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Entenbrüste mit der Haut nach unten in die Pfanne legen und bei hoher Hitze so lange braten bis die Haut leicht gold-braun wird. Dann wandert sie mit der Haut nach oben auf dem Rost für ca. 20 Minuten in den Herd.

Jetzt geht es bei den Klößen weiter. Die abgekühlten Kartoffeln werden gestampft und mit Mehl und Ei vermengt. Den Teig wird zu Klößen geformt und in einem Topf mit Salzwasser aufgesetzt. Sobald das Wasser kocht die Hitze reduzieren und die Klöße ca. 10 Minuten kochen lassen.

In der Pfanne die Butter schmelzen und die Schalotten in kleine Stücke geschnitten glasig braten. Mit dem Fond auffüllen, aufkochen lassen und mit dem Soßenbinder abbinden.

Die Mungbohnen abgießen. Die Bohnen wieder in den Topf geben. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern lösen. In kleine Würfel schneiden und diese zu den Bohnen geben. Den Granatapfel entkernen, vorher einmal kurz über dem Topf den Saft auspressen. Bei geringer Hitze bis zum Servieren unter gelegentlichem Rühren ein wenig köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Die Entenbrust aus dem Ofen holen und 3 Minuten ruhen lassen. Dann in Scheiben aufschneiden und auf den Teller legen. Die Klöße dazugeben und tief einschneiden. Über die eingeschnittenen Klöße gebe ich etwas Sauce. Dazu die fruchtigen Mungbohnen.

Guten Appetit!