Weihnachtsgebäck – Marmeladentaler mit Kürbismarmelade

Weihnachtsgebäck – Marmeladentaler mit Kürbismarmelade

Ja, es gibt sie wieder – wie könnte ich auch darauf verzichten? Meine aller, aller, aller, aller aller liebsten Weihnachtskekse sind nun mal Marmeladentaler. Die gibt es jedes Jahr, sie sind schnell gemacht, unkompliziert und super lecker. Und natürlich kennt ihr mich – ich experimentiere jedes Jahr ein bisschen mit verschiedenen Marmeladensorten, wie zum Beispiel hier mit der Orangenmarmelade, oder anderer Schokolade. Dieses Jahr habe ich die Kürbis-Zimt Marmelade genommen und das war ziemlich lecker. Was aber das i-Tüpfelchen war ist die extra Prise gemahlene Vanille, die eher unbeabsichtigt im Teig gelandet ist. So lecker, dass ich kaum aufhören kann davon zu naschen!

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Zutaten für 20-24 Kekse:

300g Mehl

150g Zucker

2 TL gemahlene Vanille

1 Prise Salz

230g Butter (oder Margarine)

60-70g Kürbis Marmelade

100g  Kouvertüre

Zubereitung:

Die zimmerwarme Butter mit Mehl, Zucker, gemahlener Vanille und einer Prise Salz in der Küchenmaschine zu einem festen Teig verkneten. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Eine Walnuss große Menge Teig zu einer Kugel formen und auf das Backblech geben. Mit dem Daumen oder einem Teelöffel eine Vertiefung in die Mitte drücken. Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis der Teig komplett aufgebraucht ist.

Dann in jede Vertiefung etwas Marmelade füllen und den Backofen auf 180°C vorheizen. Das Blech mit den Marmeladentalern für 12-15 Minuten Umluft in den Backofen schieben.

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Die fertig gebackenen Plätzchen aus dem Ofen holen und vollständig abkühlen lassen.

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Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und mit einem kleinen Löffel über die Kekse geben.

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Abwarten bis die Schokolade ausgehärtet ist, dann dürfen die Marmeladentaler mit Kürbismarmelade in die Keksdose. Dort sind sie theoretisch 3-4 Wochen haltbar… aber das kommt bei mir eigentlich nie vor.

Viel Spaß beim Naschen!

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Aber Vorsicht – Suchtfaktor…

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Double Chocolate Cookies

Double Chocolate Cookies

Es war mal wieder an der Zeit das DAYlicious Kochbuch aus dem Schrank zu nehmen und ein bisschen darin herum zu blättern. Nachdem ich mich ja vor Kurzem an meiner Version von Sandra’s Cookies versucht habe war die Hemmschwelle diese super schokoladigen Mitternachtscookies auszuprobieren sehr gering. Zu meiner Überraschung war die Vorgehensweise hier aber ganz anders. Eigentlich fand ich es toll, dass Cookies so schnell und unkompliziert sind – hier wollte der Teig für eine ganze Stunde in den Kühlschrank. Am Ende wurde meine Geduld aber mit zwei Blechen dicker, schokoladiger und knuspriger Cookies belohnt. Da gab es wieder genug um ein Gläschen mit ins Büro zu nehmen!

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Zutaten für 25 Cookies:

80g Butter (im Original etwas weniger, beim nächsten Mal evtl. noch 10g mehr)

140g brauner Zucker

150g Zartbitterschokolade (im Original Kuvertüre)

170g Mehl

30g Kakaopulver

½ TL Backpulver

1 Prise Salz

½ TL gemahlene Nelken

½ TL gemahlener Zimt

1 Ei

70g klein gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen (im Original ohne)

Zubereitung:

Die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Den Zucker einrühren und das Ganze vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

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Mehl, Ei, Kakaopulver, Backpulver, Salz, Nelken, Zimt und die gehackte Schokolade in eine Schüssel geben…

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… und die flüssige Schokolade untermengen bis ihr einen recht festen und bröseligen Teig habt. An dieser Stelle war ich nicht sicher ob das noch was wird – wird es aber. Also die Teigbrösel fest zusammen drücken, mit Frischhaltefolie abdecken und für eine Stunde kalt stellen.

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Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160°C vorheizen. Den Teig mit dem Eisportionieren als kleine Kugeln auf das Blech geben.

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Im Original werden die Cookies jetzt „angebacken“ und dann erst platt gedrückt. Das ist bei mir beim ersten Blech eine ziemliche Sauerei geworden, für das zweite Blech habe ich den Teig gleich etwas geplättet.

Die double chocolate cookies für 15 Minuten in den Ofen schieben und anschließend vollständig abkühlen lassen.

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Mit einem Glas kalter Milch vernaschen.

Greift zu!

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Kürbis-Tiramisu im Glas

Kürbis-Tiramisu im Glas

Ihr kennt mich – Desserts aus dem Glas, am besten mit Mascarpone, sind genau mein Ding. Warum nicht mal mit Kürbis? Mir fällt nix ein was dagegen spricht. Das Ganze auf ein paar mit Kaffee und Amaretto beträufelten Löffelbisquits – ergibt Kürbistiramisu aus dem Glas!

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Zutaten für 2 große Dessertgläser:

250g Mascarpone

250g Butternut-Kürbis

4 EL brauner Zucker

150ml Wasser

4 EL Chai-Sirup

4 Löffel-Bisquits

1 Espresso

2 EL Amaretto

2 EL Müsli, hier Bunt Wild Leinsamen Knusper Streusel

Zubereitung:

Den Kürbis schälen und würfeln. Das Wasser in einem kleinen Topf erhitzen und den Zucker darin lösen. Den Kürbis 12 Minuten im geschlossenen Topf weich köcheln. Vollständig abkühlen lassen, dann den Kürbis in den Mixer geben (ohne das restliche Zuckerwasser) und gut mixen.

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Das Kürbismus, den Mascarpone und den Chai-Sirup mit dem Schneebesen verrühren. Die Kekse klein bröseln und mit Espresso und Amaretto beträufeln.

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Die Kürbiscréme locker auf die Gläser verteilen und für etwas Crunch mit dem Knuspermüsli bestreuseln.

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Wenigstens eine Stunde, oder bis zum Servieren, kalt stellen.

Löffel für Löffel genießen!

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Tiramisu

Tiramisu

Den Abschluss meines italienischen 3-Gänge Menüs hat dieses Tiramisu gebildet. Nach schwarz-weißem Tomate-Mozzarella Salat und Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout noch etwas Süßes – und was wäre schon italienischer als Tiramisu? Weil es mir in runder Version in Verona so gut gefallen hat habe ich das auch probiert. Hat super geklappt.

Zutaten für 4 Personen:

3 Eigelb

400g Mascarpone

1/2 TL gemahlene Vanille

4 EL Puderzucker

4cl Amaretto

100 ml Espresso

120g Löffelbiskuits

2 EL dunkles Kakaopulver

Zubereitung:

Ich schlage das Eigelb, den Puderzucker und die gemahlene Vanille mit dem Schneebesen zu einer schaumigen Créme. Dann rühre ich löffel weise den Mascarpone ein. Wenn die Créme fertig ist hebe ich noch den Amaretto unter.

Ich stelle den Ring meiner kleinen Springform auf einen großen Teller und lege die passend zurecht geschnittenen Löffelbiskuits hinein.

In dieser Zeit koche ich den Espresso. Dieser wird Löffelweise zur Hälfte über die Kekse gegeben.

Dann kommt die Hälfte der Mascarpone Créme über die Kekse und ich lege die nächste Keksschicht aus. Auch hier kommt wieder Espresso drüber.

Die restliche Mascarpone Créme gleichmäßig als Decke darüber ausstreichen. So wandert das Tiramisu für wenigstens 1 Stunde, besser ein wenig länger in den Kühlschrank.

Kurz vor dem Anrichten hole ich es aus dem Kühlschrank und löse es mit einem Messer entlang der Springform vom Rand. Dann nehme ich den Ring ab und… habe ein perfektes Tiramisu!

Als letztes Streiche ich jetzt den Kakao durch ein kleines Sieb und bestäube damit das Tiramisu.

Fertig!