Kartoffelauflauf mit Brokkoli und Schafskäse

Erinnert ihr euch noch an die rotschaligen Kartoffeln die ich auf der Grünen Woche spontan mitgenommen habe? Die sind mit dem Brokkoli aus dem Garten, einem großen Stück Schafskäse und einem schnellen Guss aus Milch und Eiern in der Auflaufform gelandet. So ist mein Kartoffelauflauf mit Brokkoli und Schafskäse entstanden – sehr lecker und unkompliziert. Genau das Richtige für ein Abendessen unter der Woche!



Kartoffelauflauf mit Brokkoli und Schafskäse

Zutaten für 3 Personen:

700g (festkochende) Kartoffeln

250g Brokkoli

1/2 Zwiebel

8 Cocktailtomaten 

100g Schafskäse

2 Eier

250ml Milch

Pfeffer & Salz

1 Prise Muskat

1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in einer Auflaufform* fächerförmig auslegen. Den Brokkoli in kleine Röschen zupfen und gleichmäßig verteilen, die Tomaten vierteln und auf dem Auflauf platzieren. 

Die Zwiebel und den Knoblauch grob hacken und mit der Milch in einen Becher geben. Mit dem Stabmixer pürieren. Den Guss mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen und die Eier einrühren. 

Den Kartoffelauflauf mit dem Guss übergießen. Den Schafskäse darüber bröseln. Den Backofen auf 200°C Vorheizen und den Kartoffelauflauf mit Brokkoli und Schafskäse für 40-50 Minuten in den Ofen schieben bis die Kartoffeln gar sind. 

Den Auflauf aus dem Ofen holen und sofort servieren.

Guten Appetit!

Kartoffelauflauf mit Brokkoli und Schafskäse




Leichter Karotteneintopf

Eigentlich war ich ja nie ein Eintopf Fan… raffinierte, cremige, gebackene oder besonders exotische Süppchen? Na klar! Aber so ein Eintopf… musste nicht unbedingt sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. Nun ist es aber so, dass der kleine Mann und Bessere Hälfte beide super gerne Eintöpfe essen und sein wir mal ganz ehrlich – praktisch ist das schon. Mein Leichter Karotteneintopf ist zum Beispiel ratz-fatz fertig, braucht nur wenige Zutaten, kann ganz einfach und unkompliziert um alles ergänzt werden was gerade noch weg muss und ist perfekt um vor dem Winterurlaub schnell noch etwas Ordnung in den Kühlschrank zu bringen. Gut, bei uns sah Winterurlaub so aus, dass wir für 3 Wochen in die Karibik gedüst sind… aber hier in Berlin stand definitiv schon der Winter vor der Tür!



Leichter Karotteneintopf

Zutaten für 3-4 Personen:

500g Karotten

200g Drillinge (oder andere Kartoffeln mit dünner Schale)

5-6 Champignons

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

etwas Karottengrün (oder Petersilie)

4 Pimentkörner

2 Lorbeerblätter

Pfeffer & Salz

1 Zitrone

Dazu passen auch: Blumenkohl, Brokkoli, Wiener

Zubereitung:

Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Karottengrün fein hacken. Die Pilze in Scheiben schneiden und die Kartoffeln in mundgerechte Stücke würfeln.

Kartoffeln, Karotten, Zwiebel, Lorbeerblätter, Champignons und Knoblauch in einen Topf mit kaltem Salzwasser geben und aufkochen. Die Pimentkörner und etwas Pfeffer zerstoßen und dazu geben. Die Hitze reduzieren und alles 12-15 Minuten köcheln lassen bis die Karotten und Kartoffeln gar sind.

Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Das fein gehackte Karottengrün einrühren. Schon ist euer leichter Karotteneintopf fertig und kann serviert werden. 

Guten Appetit!

Leichter Karotteneintopf




Fisch-Kartoffelcurry mit Kokos

Currygerichte stehen bei uns ziemlich häufig auf dem Tisch. Gerade unter der Woche sind sie oft schnell gemacht, man ist flexibel mit den Zutaten und in den meisten Fällen schnappe ich mir einfach ganz spontan etwas aus dem Gemüsefach und zaubere daraus ein Curry mit Huhn, Fisch oder eine vegetarische Variante. Die Portion für den kleinen Mann gebe ich meistens zuerst auf den Teller und würze für mich und Bessere Hälfte dann noch mit einer extra Prise Chili nach – so können wir alle das Abendessen genießen. Mein Fisch-Kartoffelcurry mit Kokos und Brokkoli habe ich diesmal mit Dill gewürzt. Dill verwende ich sonst wirklich selten bis nie in Currys und die Kombination hat mir so gut gefallen, dass ich das Rezept unbedingt mit euch teilen möchte!



Fisch-Kartoffelcurry

Zutaten für 3 Personen:

200g Kabeljau

1 EL Kokosöl

1 TL Kurkuma

1 TL Currypulver

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Daumen großes Stück Ingwer

1/2 Aubergine

2-3 Karotten

1/2 Brokkoli

200g kleine Kartoffeln, z.B. Drillinge

1 Limette

1/2 Bund Dill

1 Prise Chili

Salz

400ml Wasser

Zubereitung:

Den Ingwer, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Den Brokkoli in Röschen schneiden, die Aubergine und die Kartoffeln in mundgerechte Stücke würfeln.

Den Fisch auf Gräten prüfen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Der Kabeljau neigt dazu zu zerfallen, wenn ihr das nicht mögt könnt ihr natürlich auch einen anderen Fisch nehmen.

Das Kokosöl in einem großen, beschichteten Topf* erhitzen. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch hinein geben und kurz anschwitzen. Kurkuma und Curry einrühren und eine Minute mit anrösten bis es traumhaft nach Kokoscurry duftet. 

Karotten, Aubergine und Kartoffeln dazu geben. Alles gut umrühren, 2-3 Minuten anschwitzen, salzen und dann mit Wasser ablöschen. Den Deckel auflegen und alles 7 Minuten sanft köcheln lassen. Dann den Brokkoli untermengen und das Kokos-Curry weitere 5 Minuten köcheln lassen. 

Am Ende den Fisch und den fein gehackten Dill dazu geben, die Hitze ausschalten und den Fisch 2 Minuten gar ziehen lassen. 

Das Fisch-Kartoffelcurry mit Limettensaft, Salz und Chili abschmecken. Bei Bedarf noch etwas Wasser dazu geben oder falls es euch zu scharf geworden ist etwas Joghurt einrühren. 

Das Curry auf tiefe Teller verteilen und sofort servieren.

Lasst es euch schmecken!

Fisch-Kartoffelcurry




Kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten

Heute gibt es Reste. Nicht auf die pragmatische Art und Weise wo man einfach das Gericht vom Vortag wieder erwärmt, sondern ich habe ein unkompliziertes Rezept für Bratenreste für euch. Denn wenn ich eines im Laufe der Bloggerjahre immer wieder gehört habe, dann dass sich Freunde und Bekannte über meine Ideen zur Resteverwertung gefreut haben. Natürlich ist das Thema bei manchen Leuten oft ein bisschen verpönt – ist denn ein Rezept mit Resten ein richtiges Rezept? Das ist doch nur etwas was weg muss… Aber ich glaube in den letzten Jahren ist das Bewusstsein dafür weniger Essen zu verschwenden und Reste kreativ zu verwerten einfach noch gewachsen (es gibt ja sogar Kochbücher zu dem Thema) und abgesehen davon gibt es keinen Grund Bratenreste zu entsorgen oder sich am Tisch zu langweilen. Ich habe diesmal einen kleinen Gemüsetopf mit Bratenresten gezaubert – wenn ihr am Vortag lange in der Küche gestanden habt geht es heute ganz flott. Aber falls ihr noch mehr Inspiration sucht schaut euch doch auch meine anderen Rezepte zu dem Thema an!



Kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten

Bevor es mit der Zutatenliste losgeht hier eine kleine Auswahl an passenden Rezepten zum Thema:

Gänsesandwich im Asia-Style

 Schweinebraten-Sandwich

 Spirelli mit Lamm

 bunter Gänsesalat

 Asia-Nudelpfanne mit Eisbein und Knoblauch

 Gänse Biryani

 was macht man mit den Racletteresten

Tomatensuppe mit Gänsebraten

Pasta mit (Parmesan-)Krustenbraten

Raclette mit Bratenresten und Grünkohl

Gänse Spirelli (einer meiner absoluten Favoriten)

Kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten

Zutaten für 3 Personen:

ca. 250g Bratenreste, hier von der Gans aber Schwein oder Rind passen auch wunderbar

ca. 250ml Bratensauce (alternativ etwas Bratenfond aus dem Glas oder einfach mehr Butter und ein wenig Brühe)

200g Kartoffeln

3 Karotten

1/4 Blumenkohl

etwas Butter

1 kleine Zwiebel

1/2 Bund Petersilie

Pfeffer & Salz

3-4 Pimentkörner

Zubereitung:

Die Bratenreste klein zupfen und zusammen mit den Resten von der Sauce in eine kleine Pfanne oder einen Topf mit Deckel geben. Beiseite stellen damit sie auf Zimmertemperatur kommen. Wer keine Bratensauce hat gibt knapp 100ml Brühe oder Bratenfond aus dem Glas und etwas Butter dazu. 

Die Kartoffeln waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden und den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerlegen. 

Die Kartoffeln und Karotten in einen Topf mit kaltem Salzwasser geben und aufkochen. Sobald das Wasser kocht den Blumenkohl dazu geben. Insgesamt ca. 12-15 Minuten köcheln lassen.

Die Bratenreste langsam erwärmen und mit Pfeffer, Salz und den zerstoßenen Pimentkörnern würzen und sanft köcheln lassen.

Das Gemüse durch ein Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. Die Bratensauce aus der Pfanne zum Gemüse geben und etwas Butter unterrühren. Alles mit Pfeffer und Salz abschmecken und die fein gehackte Petersilie unterheben.

Das Gemüse auf tiefe Teller verteilen und die Bratenreste darauf platzieren.

Schon ist euer kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten fertig. 

Lasst es euch schmecken! 

Kleiner Gemüsetopf mit Bratenresten




Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln

Ich bin noch nicht bereit zu sagen, dass der Herbst vor der Tür steht… aber langsam schleichen sich zwischen den sonnigen Sommertagen auch ein paar kühlere Tage ein und bei mir kommt mal wieder etwas heimisches Soulfood auf den Tisch. Meine Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln ist ein super unkompliziertes „One Pan“ Rezept das perfekt ist um auf leichtem Weg deftiges Essen auf den Tisch zu zaubern! Denn besonders viele Kartoffeln braucht das Gericht nicht und auch bei der Sahne kann man mit leichten Alternativen auf sich achten. Somit ist dieses Rezept auch noch deutlich leichter als die Schupfnudeln mit Sauerkraut – wobei ich natürlich weiß, dass ihr die wirklich liebt. Aber vielleicht habt ihr ja trotzdem Lust auf ein wenig Abwechslung auf dem Teller.  



Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln

Zutaten für 2-3 Personen:

400g rohes Sauerkraut

1 kleine Zwiebel

Pfeffer & Salz

6-7 Pimentkörner

1 TL Kümmel

2 Lorbeerblätter

60ml Schlagsahne oder Rama Creme Fine

250g Kartoffeln

300g Kassler (mager)

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Das Sauerkraut in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. Beides zusammen mit 2 Tassen Wasser in einen kleinen Topf geben. Die Kartoffeln putzen und klein würfeln. Eine Prise Salz, den Pfeffer, den Kümmel, die Lorbeerblätter und die im Mörser zerstoßenen Pimentkörner dazu geben und alles 60 Minuten sanft köcheln lassen. 

Am Ende der Kochzeit das Kassler in mundgerechte Stücke schneiden und untermengen und die Sahne einrühren. Ein letztes Mal mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln in tiefen Tellern servieren.

Guten Appetit!

Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln




Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos

Die letzte Zucchini ist geerntet und abgesehen davon, dass einige Exemplare mit in meine jährliche all-time-favorite Tomatensauce eingebacken wurden habe ich auch einiges an Suppen, Eintöpfen und anderen Leckereien damit gezaubert. Eines der letzten Rezepte in diesem Jahr wird also dieses Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos. Bei der Schärfe könnt ihr nach Lust und Laune variieren und auch beim Gemüse dürft ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Ich habe mich hier für die Kombination mit Kartoffeln und Karotten entschieden, aber Kürbis wäre natürlich auch eine schöne Idee!



Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos

Zutaten für 2-3 Personen:

250g Kartoffeln
250g Zucchini
3 Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1/4 Chili
2 EL Kokos-Chips*
Salz
1/2 Zitrone
1/2 L Wasser
1 EL Kokosöl
1 TL Kurkuma
1 TL Currypulver

Zubereitung:

Die Kartoffeln und die Zucchini in mundgerechte Würfel schneiden. Die Karotten, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und zusammen mit den Pilzen in Scheiben schneiden, die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und die Chili fein hacken. 

Das Kokosöl in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin anbraten. Die Karotten, Pilze, Zwiebel und Knoblauch dazu geben und alles kurz gemeinsam anschwitzen. 

Kurkuma, Salz und Curry dazu geben, alles gut vermengen und dann mit dem Wasser ablöschen. Die Kokos-Chips einrühren und alles abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Für die letzten 4-5 Minuten die Zucchini und die Chili dazu geben.

Das Curry mit Salz, Zitronensaft und Chili abschmecken. 

Das Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos auf tiefen Tellern anrichten und mit den Frühlingszwiebelringen garnieren. 

Guten Appetit!

Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos




Seafood mit Tomaten auf Kartoffelpüree

Eigentlich versuche ich ja den Begriff Seafood im Rezepttitel zu vermeiden – aber Kabeljau und Garnelen hätten das Ganze irgendwie so lang gemacht und so ist es kurz und knapp Seafood mit Tomaten auf Kartoffelpüree geworden. Ein absolut spontanes Rezept das ich nur in letzter Sekunde fotografiert habe weil ich den Verdacht hatte, dass das ein wirklich leckeres Abendessen werden sein könnte. Und das war es – die Kombination aus einem frischen Tomatensalat, Fisch und Garnelen und einem cremigen Kartoffelpüree war gleichzeitig leicht und lecker – einfach pures Sommersoulfood!



Seafood mit Tomaten auf Kartoffelpüree

Zutaten für 2-3 Personen:

250g Kartoffeln

etwas Butter

 Pfeffer & Salz

150ml Milch

1 Prise Muskat

Für das Seafood:

etwas Olivenöl

250g Kabeljau

150g Garnelen

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

etwas frische Chili

1/2 Zitrone

Für den Salat:

300g Cocktailtomaten

1/2 Zwiebel

einige Blättchen Basilikum

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

Balsamicoessig

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen.

Die Tomaten halbieren, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Salat mit Pfeffer und Salz würzen und mit Essig und Öl anmachen. Das Basilikum fein hacken und untermengen. Den Salat kurz beiseite stellen und ziehen lassen. 

Den Fisch in Würfel, den Knoblauch und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Das Öl in einer beschichteten Pfanne* erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch darin anschwitzen. Den Kabeljau und die Garnelen dazu geben und gut vermengen. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Am Ende je nach Geschmack etwas fein gehackte Chili dazu geben.

Die Kartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben. Etwas Butter dazu geben und alles mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die Milch einrühren und alles mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. 

Das Seafood mit Tomaten und Kartoffelpüree auf tiefen Tellern anrichten. 

Genießt die letzten Sommertage!

Seafood mit Tomaten auf Kartoffelpüree




Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree

Diese Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree ist ein klarer Fall für die leichte Sommerküche. Bunt und lecker – das Kartoffelpüree wird dabei mit Brokkoli „gestreckt“, ein Klecks Skyr ist der perfekte Dip und natürlich dürfen auch frische Kräuter nicht fehlen. Im großen und ganzen steht das Essen schnell auf dem Tisch. Außerdem ist es eine schöne Abwechslung zum ebenfalls punktefreundlichen Putengyros das bei uns regelmäßig auf den Tisch kommt!



Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree

Zutaten für 2-3 Personen:

300g Hähnchenbrustfilet

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

Paprikapulver

1 rote Paprika

1 gelbe Paprika

4-5 Zweige Oregano

1 Zwiebel

200g Brokkoli

200g mehlig kochende Kartoffeln

1 Prise Muskat

etwas Skyr

Zubereitung:

Das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Paprika waschen, halbieren, entkernen und in sehr dünne Streifen schneiden. Den Oregano von den Stängeln zupfen und fein hacken. Die Zwiebel halbieren und fein aufschneiden.

Die Kartoffeln schälen, würfeln und in einen Topf mit kaltem Salzwasser geben. Das Wasser zum kochen bringen – die Kartoffeln brauchen in etwa 15 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit den in Röschen geschnittenen Brokkoli dazu geben.

Während die Kartoffeln kochen das Öl für das Hähnchen in der Pfanne erhitzen. Das Fleisch rundum scharf anbraten und mit Paprika, Pfeffer und Salz würzen. Die Zwiebel, den Oregano und die Paprika dazu geben und alles einige Minuten anschwitzen. 

Den Brokkoli mit den Kartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben. Mit dem Kartoffelstampfer* zu Püree verarbeiten und mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Wenn euch die Konsistenz zu dick ist einfach etwas Milch dazu geben und mit dem Schneebesen verrühren.

Die Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree anrichten und einen dicken Klecks Skyr als Dip auf den Teller geben. 

Leicht und lecker!

Hähnchen-Paprikapfanne mit Gemüsepüree




Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat

Heute habe ich das nächste super leichte Rezept für die guten Vorsätze für euch gezaubert – einen Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat. Hier treffen viele frische Zutaten in der Pfanne aufeinander, wer möchte kann natürlich auch etwas mehr Kartoffeln nehmen aber ich fand es so genau richtig. Die Kombination aus Lachs und Spinat ist ja ohnehin lecker, aber mit Tomatensauce und Kartoffeln ist es trotzdem eine schöne Abwechslung zu den üblichen Varianten mit Reis oder auf der Pizza. Und um ganz ehrlich zu sein ist es außerdem ein weiteres Rezept mit der vom kleinen Mann heiß geliebten Tomatensauce!



Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat

Zutaten für 3 Personen:

450g Lachsfilet 

300g Kartoffeln

1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

etwas Olivenöl

3 Hand voll frischer Spinat

Pfeffer & Salz

1 Prise Paprikapulver

1 Dose Pizzatomaten

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. 

Etwas Olivenöl in einer ausreichend großen Pfanne oder einem passenden Topf erhitzen und die Kartoffeln rundum anrösten. Die Zwiebel und den Knoblauch dazu geben und kurz anschwitzen. Das Gemüse mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen.

Die Tomaten in die Pfanne geben und die Dose gut zur Hälfte mit Wasser füllen. Das Wasser einrühren und den Deckel auf die Pfanne legen. Alles kurz aufkochen und ca. 12-15 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln fast gar sind. 

Den Lachs in mundgerechte Stücke und den Spinat in Streifen schneiden und alles zusammen kurz in der Tomatensauce gar ziehen lassen. 

Den Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und sofort servieren.

Guten Appetit!

Lachs-Kartoffeltopf mit Spinat




Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten

Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten

Wenn ich bei uns ein Gericht mit Rinderfilet vorschlage, dann wird das eigentlich immer begeistert aufgenommen. Es gab glaube ich nur zwei Ausnahmen als ich Rezepte aus Kochbüchern nachgekocht habe und Bessere Hälfte und ich uns einig waren, dass ein gutes Steak bei der kräftigen Sauce genau so seinen Zweck erfüllt hätte. In diesem Fall wird das Fleisch aber ganz unverfälscht gebraten – natürlich könnt ihr es auch durch ein gutes Steak ersetzen, aber wenn ihr euch etwas gönnen wollt solltet ihr ruhig zum Filet greifen. Der kleine Mann wird eindeutig unser Nachwuchs-Gourmet hier im Haus, er hat seinen Anteil an unseren Filetsteaks munter fröhlich und mit großer Begeisterung verputzt. Passend zur Saison habe ich das Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten auf den Teller gezaubert – ob man das jetzt bei den aktuellen Temperaturen gut findet oder nicht: die rote Bete im Garten will geerntet werden! Saisonal ist eben saisonal. Und da Bessere Hälfte auch bei 30°C und mehr Schmorgerichte essen könnte in der Kantine isst muss ich mir hier keine Beschwerden anhören. Außerdem wird das Ofengemüse durch einen schnellen Oregano-Dip aufgefrischt. Ein feines Rezept bevor es mit den winterlichen Varianten weiter geht. Wie steht ihr denn eigentlich zu der roten Knolle – jay oder nay? 

Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten

Zutaten für 2 Personen:

2 Medaillons vom Rinderfilet, je ca. 250g

Olivenöl

Pfeffer & gutes Salz* / Fleur de sel

Für das Ofengemüse:

2 Knollen rote Bete

5-6 Kartoffeln, ca. 450g

Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Für den Dip:

100g Schmand

4-5 EL Milch

Pfeffer & Salz

4-5 Zweige frischer Oregano

Zubereitung:

Das Rinderfilet aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und auf einem kleinen Teller beiseite stellen. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen, Die rote Bete schälen, die Kartoffeln waschen. Beides in Spalten schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit Öl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Den Knoblauch in der Schale dazu legen, die Zwiebel vierteln und mit auf das Blech geben. Das Gemüse für 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

15 Minuten vor Ende der Garzeit eine schwere Pfanne* ohne Öl stark erhitzen. Das Rinderfilet rundum mit Öl einreiben und direkt in die heiße Pfanne geben. Von beiden Seiten 2 Minuten scharf anbraten, dann die Hitz reduzieren (hier Stufe 8 von 14) und das Fleisch je nach Dicke und gewünschtem Gargrad noch 3-4 Minuten pro Seite garen.

In dieser Zeit das Oregano fein hacken. Den Schmand mit der Milch glatt rühren und mit Oregano, Pfeffer und Salz abschmecken. Den Dip in einem kleinen Schälchen anrichten.

Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz mit einem Teller oder einer Schüssel abdecken und 2-3 Minuten ruhen lassen. Die Gemüsespalten auf die Teller verteilen, das Fleisch dazu geben und das Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten zusammen mit dem Dip, einem gutem Salz und einer Mühle mit schwarzem Pfeffer auf den Tisch stellen. Ich bin in den letzten Jahren ja ein großer Fan von Fleur de Sel oder einem schönen Fingersalz zum (Filet)Steak geworden.

Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten

Viel Spaß beim Genießen!

Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten