Kaki-Himbeer Smoothie

Kaki-Himbeer Smoothie

Zum Jahresende haben Kakis Saison – ich liebe sie frisch, pur oder im Obstsalat, als Tapas oder in Smoothies und Buttermilch Drinks. So hat man zwischen all den leckeren Plätzchen in der (Vor-) Weihnachtszeit auch noch ein paar Vitamine zum naschen. In diesem Fall gab es nach vielen, vielen Schälchen vom winterlichen Obstsalat einen super leckeren Kaki-Himbeer Smoothie. Bei den Himbeeren habe ich zur Tiefkühlvariante gegriffen, Kaki, Banane und Orange haben gerade Saison. Frisch, fruchtig und genau das Richtige um bei kaltem und grauem Wetter der Erkältung vorzubeugen!

Kaki-Himbeer Smoothie

Zutaten für 2 Gläser Kaki-Himbeer Smoothie:

2 Kakis

1 Banane

200g Tiefkühl Himbeeren

2 Orangen (200ml Orangensaft)

Zubereitung:

Die Kakis schälen, vierteln und in den Mixer geben. Die Banane schälen und die Orangen auspressen. Banane, Himbeeren und Orangensaft dazu geben und alles zu einem glatten, fruchtigen Smoothie mixen.

Kaki-Himbeer Smoothie

Wer frische Himbeeren nimmt sollte noch ein paar Eiswürfel zufügen damit der Kaki-Himbeer Smoothie schön kalt ist.

Den Smoothie auf zwei Gläser verteilen und Strohhalme ins Glas stecken.

Gesund und lecker!

Kaki-Himbeer Smoothie

Kaki-Himbeer Smoothie

 




Orangen-Himbeer Kuchen

Dieses Rezept enthält Werbung

Orangen-Himbeer Kuchen aus der Simply Yummy App – Rezension

Wenn man zu den Nachbarn eingeladen ist damit sich die Männer gemeinsam eine neue technische Errungenschaft anschauen können, dann bringt man auch etwas mit. In diesem Fall einen kleinen Kuchen und das hat ganz hervorragend gepasst – ich wurde nämlich gefragt ob ich nicht Lust habe die Simply Yummy App einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Beim Kochen komme ich mit Apps nicht zurecht, beim Backen hat man zwischen den einzelnen Schritten immer etwas mehr Puffer und ich habe in der Vergangenheit schon mit einer anderen Back-App gute Erfahrungen gemacht. Also habe ich mich getraut und mir die kostenlose App von Falkemedia kurzerhand runtergeladen. Was einen erwartet sind 6 Rezeptkategorien: Brownies & Bars wo man von Espresso Brownies über Blondies bis hin zu Ginger Coffee Bars alle möglichen Leckereien findet, Cookies & Sweets mit klassischen Double Choclate Cookies, aber auch einem Peach Cobbler oder Kardamon Kipferl, die Kategorie der Torten in der ich zwar bewundernd die vielen Videos anschaue (ja, Videos – aber dazu komme ich gleich), mich aber einfach mal wieder nicht traue es selbst zu probieren, Tartes und Pies – von Limette bis Cherry ist alles dabei. Dann kommen die Kuchen, das ist etwas wo ich mich auch spontan ran traue – es gibt leckeren Banana Chocolate, gewürzten Amaretto-Feigen Gugelhupf, Cheesecake, Marmor, Crumble, den Banana Coconut Dream (nächstes Mal) und einen Orangen-Himbeer-Kastenkuchen. Der lacht mich an! Vorher nur kurz noch die letzte Kategorie – bei Muffins und Brownies ist von Apfel Zimt bis Peanutbutter, Blueberry Corn Muffins oder Vanielle Cupcakes mit Himbeer-Baiser Creme einiges an tollen Rezepten dabei.

Dabei haben die Rezepte nicht nur bezaubernde Bilder, die mittlerweile in Apps fast zu erwartende Funktion der Einkaufsliste, einen Timer und die Favoriten Funktion mit der man sich seine to-dos markieren kann, nein – sie haben auch Videos. Das finde ich ganz niedlich, besonders weil die Stimme die einem die nächsten Schritte erklärt so nett ist. Nun kann man sagen, dass das Video für mein Rezept nur knapp über 3 Minuten dauert und die Herstellung des Teiges definitiv etwas länger – aber auch hierfür hat man eine Lösung: man kann auswählen ob man das Video am Stück schauen möchte, oder ob man es in der step by step Variante mit Pausen zwischen den einzelnen Arbeitsschritten ansehen mag. Dabei kann man nach jedem Schritt sagen ob man alles verstanden hat oder die Sequenz nochmal sehen möchte. Die genauen Mengenangaben werden im Video aber nicht nochmal erwähnt, da muss man sich die Zutaten dann vorher abwiegen und bereit stellen.

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Was ich auch ganz süß finde sind die kleinen Video Tipps die am Rande der geschriebenen Anleitung mit kleinen Glühbirnen zu finden sind. Hier erklärt und zeigt einem die nette Stimme was es mit dem Eiweiß steif schlagen, dem Stäbchentest und dem Bemehlen von Obst auf sich hat. Wusstet ihr, dass bemehlte Himbeeren nicht im Teig versinken? Auch nicht? Gut, dann bin ich ja wenigstens nicht alleine. Das Rezept war auf jeden Fall sowohl im Video als auch in der Anleitung gut beschrieben.

Eine Sache die allerdings auffällt – die App wurde für Bosch entwickelt und es gibt im Video auch mal eine Sequenz in der einfach auf eine bestimmte Funktion vom passenden Backofen verwiesen wird. Küchengeräte und Schürzen sind natürlich auch vom passenden Hersteller, das stört aber nicht – dafür ist die App ja kostenfrei. Aber lange genug getextet – seht euch den Kuchen selbst an:

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Zutaten für eine kleine Kastenform (ca. 1,2 L):

2 Eier

1 Prise Salz

2 Orangen

80+20g Zucker

30g Butter

1/4 TL gemahlene Vanille (im Original 1 Päckchen Vanillezucker)

150g Joghurt + 50g Creme fraîche (im Original 200g Joghurt)

250g Mehl

1 EL Backpulver

200g Himbeeren, bei mir etwas mehr (ca. 230g)

Außerdem:

etwas Mehl zum Bestäuben der Himbeeren, etwas Butter oder Backpapier um die Form auszukleiden und etwas Puderzucker um den Kuchen zu Bestäuben.

Zubereitung:

Die Schale von einer Orange abreiben (im Original von 1/2 Orange) und die Orangen beiseite legen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

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Die Eigelb mit mit 80g Zucker und der gemahlenen Vanille schaumig schlagen. Dann den Joghurt, den Eischnee und die Orangenschale unterheben. Achtung – mein Becher Joghurt hatte nur 150g, deshalb musste ich mit Creme fraîche auffüllen.

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Mehl und Backpulver dazu geben…

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… und alles zu einem glatten Teig verrühren.

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Den Teig halbieren, die Himbeeren mit Mehl bestäuben und die Hälfte vom Teig zu den Beeren geben.

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Die Backform mit Butter ausfetten oder mit Backpapier auslegen und eine Hälfte vom „puren“ Teig hinein geben. Den Teig mit den Himbeeren darauf verteilen…

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… und am Ende den restlichen Teig darüber glatt streichen.

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Den Kuchen für 60 Minuten in den Backofen schieben. Wenn er zu dunkel wird mit Alufolie abdecken und am Ende die Stäbchenprobe machen.

In dieser Zeit den Saft aus den beiden Orangen auspressen und mit den verbliebenen 20g Zucker zu Sirup einkochen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen holen, mehrfach einstechen und mit Sirup durchtränken. So wird er super saftig! In der Form vollständig auskühlen lassen.

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Den fertigen Kuchen mit Puderzucker bestäuben – dann ist er auch schon fertig. Für meinen Geschmack hätte er ein bisschen süßer sein dürfen und bei mir ist er doch etwas kompakt geraten. Aber die Himbeeren sind nicht versunken!

Wer möchte mal naschen?

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Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit der Falkemedia Digital GmbH entstanden. Meine Meinung zu der Simply Yummy App und dem Rezept entspricht einzig und allein meiner persönlichen Erfahrung und ist davon unbeeinflusst.




Himbeer-Minze Eis

Himbeer-Minze Eis

Aus einem neuen Kochbuch sollte man sofort kochen – sonst steht es auf einmal wochenlang im Regal und das hat es nicht verdient. Nehmen wir mal den USA-Urlaub als Ausrede, trotzdem war es wirklich an der Zeit die Post-it’s zu reduzieren. Von welchem Buch ich überhaupt rede? DAYlicious – das super coole Blogger-Kochbuch. Ist übrigens reiner Zufall, dass die beiden ersten Rezepte die ich ausprobiert habe von Liz & Jewels kommen, die anderen Mädels haben auch tolle Leckereien auf den Tisch gestellt!

Dieses Eis ist im Original noch mit Zitronensaft gemacht, mir war es aber durch die Himbeeren schon erfrischend genug.

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Zutaten für 6-8 Kugeln (700ml):

300g TK-Himbeeren

125g brauner Zucker

300g Schlagsahne (im Original nur 250g)

1 Bund Minze (gehackt 4-5 EL)

im Original: Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung:

Ich liebe meinen Braun-Stabmixer. Wirklich, diese stufenlose Geschwindigkeitsregelung ist super. Also schlage ich erst mit dem Schneebesenaufsatz die Sahne steif ohne Butter zu produzieren…

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…und stecke den Griff dann direkt rüber auf den Mixer wo ich aus Himbeeren, Zucker und etwas klein gehackter, frischer Minze aus dem Garten eine gleichmäßige, leicht bröselige Masse zauber.

Ich fand es einfacher die Minze direkt mit zu mixen, so musste ich sie nicht so fein hacken. Die Himbeer-Zucker Masse mit der Sahne vermengen.

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In eine verschließbare Plastikschüssel umfüllen…

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…und mindestens 6 Stunden im Tiefkühler zuende frieren. Für die Eismaschine scheint mir die Masse zu fest, das wird im Rezept auch nicht vorgeschlagen.

Schmeckt super und macht Lust auf mehr…

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Der Braun WM-Smoothie

Der Braun WM-Smoothie

Wir sind im Halbfinale – wie genial ist das denn? Ich weiß, dass ich nicht die Einzige im WM Fieber bin, Fingerfood, landestypische Küche und passende Drinks / Cocktails stehen im Moment überall auf dem Speiseplan. Da kommt die Aktion von Braun wie gerufen – die haben nämlich einen Deutschland-Smoothie entwickelt und den mixt man am besten mit dem passenden Braun Stabmixer Set MQ745. Wir haben den Smoothie am Sonntag schon mal zur Abkühlung auf der Terrasse genossen und er kommt morgen Abend ganz sicher wieder auf den Tisch. Die Zubereitung dauert nur knapp 10 Minuten, da kann man sogar in der Halbzeit noch einen Zweiten machen!

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Zutaten für 2 Gläser:

140g tiefkühl Mango oder Exotic Mix

70ml Orangensaft

140g tiefkühl Himbeeren

70ml roter Traubensaft

1 TL Puderzucker (optional)

140g tiekühl Heidelbeeren

70ml roter Traubensaft

Optional: pro Schicht 10ml Saft durch Wodka ersetzen… nur falls wir ein Tor feiern möchten 😉

Zubereitung:

Ich liebe ja Mixer und Stabmixer und all den Schnickschnack. Besonders weil es meistens so schön schnell geht. Wir arbeiten uns für diesen Smoothie von unten nach oben und fangen mit der gelben/goldenen Schicht an.

Dafür gebe ich die TK-Mangowürfel mit dem Orangensaft in den Becher für den Stabmixer. Mit der Impulstaste vom Braun Stabmixer lässt sich das jetzt super machen, ich fange mit wenig Power an zu mixen und sobald die gröbsten Stücken püriert sind gebe ich noch mal ordentlich Gas und mixe bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Ansonsten einfach von kleinster Stufe auf eine höhere Stufe schalten. Mit dem Löffel auf beide Gläser verteilen und glatt streichen.

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Den Becher und den Mixaufsatz kurz unter fließend kaltem Wasser abspülen, dann wird das Ganze mit den Himbeeren und dem Traubensaft wiederholt. Abschmecken und je nach Geschmack mit etwas Puderzucker oder feinem Zucker süßen. Nochmal mixen und vorsichtig auf die gelbe Schicht verteilen. Rot und Gold haben wir jetzt.

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Für den „schwarzen Streifen“ kommen Heidelbeeren und Traubensaft zum Einsatz. Auch hier erst langsam und dann schnell mixen bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Ich brauche hier keine zusätzliche Süße, aber wer möchte gibt auch hier etwas (Puder-)Zucker dazu. Vorsichtig auf die rote Schicht streichen.

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Sieht doch super aus! Mit zwei Strohhalmen servieren, ich nehme hier einen dicken und einen dünnen Strohhalm, alternativ ist der dicke Strohhalm die bessere Wahl (falls ihr nur einen nehmen wollt).

In der Sonne oder Abends zum Spiel genießen!

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Danke an Braun für das tolle Rezept und den super Stabmixer. Der ist dieses Wochenende gleich mehrfach zum Einsatz gekommen – die passenden Rezepte folgen in Kürze!




Minz-Himbeer Cocktail

Minz-Himbeer Cocktail

Das Team vom Küchenatlas-Blog hat sich für die Tee Challenge Rezept mit Tee gewünscht. Die Auswahl war dabei etwas eingeschränkt, erlaubt waren grüner Tee (den ich gerne trinke aber selbst mit Stoppuhr einfach nicht gescheit kochen kann), Pfefferminztee und Hagebutte. Eigentlich alles nicht so recht meins, ich bin bei Tee eher ein Fan von lustigen, aromatisierten Mischungen mit Namen wie „persischer Basar“, „türkischer Apfel“ oder „brasilianische Limette“. Nobody is perfect – aber während ich gelegentlich doch noch grübel fällt mir ein, dass mir Minztee mit frisch aufgebrühter Minze durchaus schmeckt. Nur einen Tee kochen ist aber nicht erlaubt, das wäre wohl auch etwas langweilig, aber ich habe eine Idee. Kennt ihr von Bacardi diesen Razz-Mojito? Sehr lecker, mit Himbeer-Rum, Sprite, Minze, Zucker und Himbeeren. Ich gehe in diese Richtung und koche mir zuerst einen schönen Schluck frischen Minztee!

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Zutaten für 2 Gläser:

1 gute Hand voll Minzblätter

8cl heißes Wasser

2 EL Agavensirup (oder Honig)

2 Hand voll Himbeeren (so knapp 20 Stück)

8cl weißer Rum

2 TL Himbeersirup

crushed ice

Zubereitung:

Ich verteile die frische Minze auf 2 Gläser und erhitze etwas Wasser im Wasserkocher. Wenn es kocht gieße ich je 4cl heißes Wasser in die Gläser. Den Agavensirup einrühren und das Ganze in Ruhe abkühlen lassen. Das dauert so in etwa 12-15 Minuten.

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Die Gläser mit crushed ice befüllen und den Rum dazu geben. Gut umrühren und dabei mehr oder weniger vorsichtig einige Himbeeren und den Himbeersirup mit einrühren. Die restlichen Himbeeren stecke ich auf Holzspieße und platziere sie zusammen mit den Strohhalmen in den Gläsern.

Auf die Tea Time / Cocktail Hour!

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Eingereicht für das Event:
Tee Challenge




Himbeer-Limetten Tiramisu

Himbeer-Limetten Tiramisu

Manche Zutaten oder Rezepte verbinden die unterschiedlichsten Erinnerungen. Das können ganz neue oder auch schon fast vergessene Ereignisse sein: als Kind mit meinen Eltern frisch gemahlenen Kaffee beim Eduscho / Tchibo um die Ecke kaufen, lernen selber Kaffee zu kochen und feststellen, dass ich mit meiner Leidenschaft wohl nie über den Café Latte hinauskommen werde. Dann folgen Heike’s Bericht über Fair Trade, der mir sehr gut gefallen hat (ich bin auch kein Öko, aber fairen Handel finde ich unglaublich wichtig), ausgedehnte Shopping-Touren im Einkaufscenter bei denen man eigentlich immer an einem der zahlreichen Coffee-Shops vorbei kommt, aus denen einem schon von weitem das Aroma von frisch gemahlenem Kaffee verlockend in die Nase steigt, Sonntagsfrühstück (Bessere Hälfte ist von ganzem Herzen Kaffee-Trinker) und ganz aktuell das wunderbare Himbeer-Limetten Tiramisu das ich auf Usedom gegessen habe und das bei mir zwar ganz anders, aber trotzdem unglaublich lecker geworden ist. Und für Tiramisu braucht man Kaffee – das passt doch perfekt! Nun habt ihr eine ungefähre Vorstellung davon was in meinem Köpfchen vorgeht wenn ich über das Thema Kaffee nachdenke. Aber jetzt gibt es erstmal ein schönes Stück Tiramisu!

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Zutaten für 6-8 Personen:

200g Löffelbiskuits

200g Mascarpone

250g Quark (10% Fett)

2 EL Puderzucker

50 ml Milch

2 Limetten

250g Himbeeren

70 ml Kaffee

30 ml Limoncello

3-4 EL Schokoraspel

Zubereitung:

Zuerst koche ich den Kaffee auf, der soll nämlich etwas abkühlen bevor er an der Reihe ist. Für die Créme mixe ich zuerst Mascarpone und Quark zu einer glatten Masse die dann mit dem Puderzucker süß abgeschmeckt wird. Die Schale von den Limetten abreiben und unter die Créme heben, die Limetten halbieren und den Saft in die Créme pressen. Gut umrühren.

Die Créme wird jetzt geteilt – 2/3 und 1/3. Zu der kleineren Portion gebe ich die Himbeeren. Mit der Gabel etwas zerdrücken und gut umrühren.

Eine Schicht Kekse in einer Form auslegen und den Limoncello mit dem abgekühlten Kaffee mixen. Die Hälfte von dem Likör-Kaffee Mix mit dem Esslöffel über den Keksen verteilen.

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Als nächstes kommt die Himbeer-Créme. In großen Klecksen gleichmäßig auf den Keksen verteilen und glatt streichen.

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Eine weitere Lage Kekse auslegen und diese mit dem Rest vom Likör-Kaffee Mix beträufeln.

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Dann die Limetten-Créme, so wie die Himbeer-Créme, in großen Klecksen auf den Keksen verteilen und ebenfalls glatt streichen.

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Die Raspelschokolade darüber verteilen und das Ganze für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

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Ein tolles Dessert, das man auch wunderbar am nächsten Tag für die Kollegen mit ins Büro nehmen und am gleichen Tag Abends noch an die 7-köpfige Raupe verfüttern kann.

Dazu ein Tässchen Kaffee, oder zu später Stunde beim Mädelsabend auch ein Gläschen Sekt.

Wer möchte ein Stück?

Dieses Dessert wurde gerne für Eduscho gezaubert.




Himbeer-Blondies mit feiner Whisky-Note

Himbeer-Blondies mit feiner Whisky-Note

Das man Brownies mit weißer Schokolade als Blondies bezeichnet habe ich vor einiger Zeit bei Sandra from Snuggs Kitchen gelernt. Das ist mir auch wieder in den Sinn gekommen, als ich meine Himbeeren in Gebäck verwandeln wollte und die 2 Tafeln dunkle Schokolade – von denen ich schwören könnte sie hätten da noch irgendwo sein müssen – einfach nicht auffindbar waren. Weiße Schoki hatte ich noch und das Ergebnis ist ganz wunderbar geworden. Zum Thema Whisky und Whiskey kann ich nur sagen, dass ich normaler Weise nur torfig, rauchigen schottischen Whiskey mag (wenn überhaupt) – aber wenn ich da in das Sortiment schaue das sich Bessere Hälfte angesammelt hat, dann hätte mir wohl das Herz geblutet den in meine Küchlein zu geben. Zum Glück haben wir noch ein Mitbringsel aus Thailand. Den hatten wir damals noch schnell am Flughafen geholt, einfach zum Spaß. Der schmeckt sehr leicht und hat eine zarte Mandelnote. Perfekt!

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Zutaten für 6-12 Blondies (je nach dem wie ihr sie teilt):

180g Butter

200g weiße Schokolade

200g Zucker

130g Mehl

1 TL Backpulver

3 Eier

80 ml Whisk(e)y

200g Himbeeren

etwas Puderzucker

Zubereitung:

Ich schmelze die Butter und die Schokolade zusammen in einer kleinen Metallschüssel im Wasserbad. Zucker, Mehl und Backpulver vermischen und mit dem geschmolzenen Schoki-Butter-Mix verrühren. Die Eier unterheben und den Whisky einrühren. Solange mit dem Schneebesen rühren bis ein glatter Teig entstanden ist.

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Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Mit einem Löffel ganz vorsichtig die Himbeeren unter den Teig heben. Eine passende Back-/Auflaufform (20x30cm) mit Backpapier auslegen und den Teig hinein geben.

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So wandern die Blondies für 40 Minuten in den Backofen. Nach 25 Minuten decke ich sie mit etwas Backpapier ab damit sie nicht dunkel werden.

Vollständig abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form holen und in Stücken schneiden. Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Wer möchte ein Stück?

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Himbeer-Walnuss-Joghurt zum Frühstück

Himbeer-Walnuss-Joghurt zum Frühstück

Ich habe mir bei dem kleinen, asiatischen Obst- und Gemüsestand meines Vertrauens 2 Schälchen Himbeeren mitgenommen und die wollten natürlich auch vernascht werden. 1/2 Schälchen ist zum Frühstück in dieser schnellen Joghurt-Variante gelandet, dazu ein paar Walnüsse und etwas Honig. Schon war es fertig.

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Zutaten als Frühstück für 2 Personen:

150g Himbeeren

1 kleine Hand voll Walnüsse

2 EL Honig

500g Joghurt (1,5% Fett)

Zubereitung:

Wie ihr seht ist die Zutatenliste mehr als übersichtlich. Das ist übrigens auch eins der wenigen Gerichte bei dem ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass es mit Soja-Joghurt genau so gut schmeckt.

Ich wasche die Himbeeren und prüfe ob alle gut sind – eine einzige wird aussortiert, damit kann ich leben. Die Walnusskerne zerbrösel ich in kleine Stücken, 1/2 Walnusskern und 3 Himbeeren lege ich zur Deko beiseite. Der Rest kommt zusammen in ein mittelgroßes Schälchen.

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Den Joghurt dazu und den Honig darüber geben.

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Jetzt vorsichtig mit dem Löffel umrühren bis sich der Honig gleichmäßig im Joghurt gelöst hat. Aufpassen, dass dabei die Himbeeren nicht zerquetscht werden.

Den fertigen Joghurt mit den restlichen Himbeeren und dem halben Walnusskern dekorieren. Ich habe noch etwas Zitronen-Minze abgezupft.

Schon fertig!

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Australisches Straußensteak mit Süßkartoffeln und fruchtiger Sauce

Australisches Straußensteak mit Süßkartoffeln und fruchtiger Sauce

Im Kochtopf ist Down Under angesagt. Zorra wünscht sich australische Rezepte. Da sitze ich doch an der Quelle (denke ich mir) und frage Bessere Hälfte, der ja immerhin 6 Monate in Brisbane studiert hat. Die Jungs und Mädels da haben sich nur leider, scheinbar mehr oder weniger durchgehend, von Känguru-BBQ (ist am billigsten gewesen) und Kartoffelspalten aus dem TK-Beutel ernährt. Schade aber auch… Na gut, ich habe noch Straußensteak im Tiefkühler und auf Celtnet habe ich eine schöne Inspiration für die Marinade und eine fruchtige Himbeer-Johannisbeer Sauce gefunden. Gegrillt wurde dann auf unserer Dachterrasse mit Blick über die City. Nicht ganz Australien, aber auch schön…

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Zutaten für 2 Personen:

2 Straußensteaks (je 300g)

1 TL Koriandersamen

2 TL eingelegter roter Pfeffer

1/2 TL Senfkörner

2 grüne Kardamonkapseln

2 Knoblauchzehen

2 EL Balsamico Bianco

2 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

Für die Grillsauce:

500 ml Rinderbouillon

300g TK-Waldfruchtmix

Pfeffer

Für die Süßkartoffelspalten:

250g Süßkartoffeln

4-5 Zweige Thymian

2 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

Olivenöl

Pfeffer & Salz

Für den Sour Cream Dip:

200g Schmand

1 Knoblauchzehe

1 Schalotte

etwas frische Petersilie

Pfeffer & Salz

Für den Salat:

200g Rucola

4-5 Tomaten

4-5 Radieschen

1/2 Salatgurke

Pfeffer & Salz

Balsamico & Olivenöl

Zubereitung:

Das Fleisch sollte wenigstens 1 Stunde marinieren, also fange ich damit an. Ich zerstoße Koriander, die Samen aus den Kardamonkapseln, die Senfkörner und die Pfefferkörner im Mörser. Mit Pfeffer, Salz, frisch gepresstem Knoblauch. Olivenöl und etwas Balsamico Bianco mischen.

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Die Straußensteaks werden rundherum mit der Marinade eingerieben und dürfen so abgedeckt etwas mehr als 1 Stunde marinieren.

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Wenn die Hälfte der Zeit um ist schneide ich die Süßkartoffeln in Spalten, gebe die geviertelte Zwiebel und den geschälten Knoblauch dazu. Dann streife ich den Thymian von den Blättern, würze das Ganze mit Pfeffer und Salz und beträufel es mit etwas Olivenöl. So wandert das Blech mit den Kartoffelspalten für 40 Minuten bei 200°C in den Backofen. Bei mir sind es etwas über 50 Minuten geworden, deshalb haben die Kartoffelspalten auch so schön Farbe bekommen. Sie waren aber noch wunderbar crémig und lecker.

Die restliche Zeit wird gut genutzt – ich presse den Knoblauch in den Schmand, würfle die Schalotte fein, hacke die Petersilie und schmecke den Sour Cream Dip mit Pfeffer und Salz ab – der ist fertig.

Für die fruchtige Grillsauce wird die Brühe zum köcheln gebracht. Die aufgetauten Waldfrüchte dazu geben, kurz aufkochen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Pfeffer abschmecken und leicht reduzieren lassen.

Tomaten, Radieschen und Gurke werden gewürfelt und mit dem Rucola in eine große Salatschüssel gegeben. Mit Pfeffer und Salz würzen, Essig und Öl kommen erst direkt vor dem Essen dazu!

So geht es mit allen unseren Leckereien (außer den Kartoffelspalten) bewaffnet auf die Dachterrasse. Während Bessere Hälfte den Grill anfeuert genieße ich den Ausblick…

Hier sieht man den Fernsehturm und das Rote Rathaus:

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Kreuzberg auf der einen Seite…

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Die Mariannenkirche…

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Mitte und den Potsdamer Platz auf der anderen Seite:

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Das Engelbecken zwischen Mitte und Kreuzberg…

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Dann ist es soweit – die Steaks können auf den Grill! Grillen ist bei uns die einzige Form der Nahrungszubereitung für die Bessere Hälfte die Verantwortung trägt, ich hole die Kartoffeln und gebe Essig und Öl zum Salat. Die Steaks wurden von jeder Seite ca. 4 Minuten gegrillt, das hängt aber stark von der Hitze ab – also mit Fingerspitzengefühl arbeiten!

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Wie immer wird alles ordentlich auf dem Teller angerichtet. Jeder bekommt ein Steak, Kartoffelspalten, etwas Salat, fruchtige Grillsauce und Sour Cream Dip.

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Für mich gibt es dazu eine Berliner Weiße, Besser Hälfte bekommt ein Foster’s – auch wenn das natürlich eigentlich kein australisches Bier ist…

Viel Spaß beim BBQ!

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8 Jahre Blog-Event - Down Under im kochtopf plus Verlosung (Einsendeschluss 15. Mai 2013)




Heiße Liebe – Vanilleeis mit heißen Himbeeren

Heiße Liebe – Vanilleeis mit heißen Himbeeren

Welches Dessert könnte besser zum Valentinstag passen als die klassische Heiße Liebe? Warme Himbeersauce mit selbst gemachtem Vanilleeis – zum dahin schmelzen!

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Zutaten:

200 ml Milch

300g Schlagsahne

1 Vanilleschote

3 Eigelb

120g Zucker

Für die Himbeersauce:

300g Himbeeren (hier frisch, TK geht aber auch)

3 EL Zucker

150 ml Wasser

Zubereitung:

Ich gebe Milch und 200g Sahne in einen Topf, dazu kommt die längst aufgeschnittene Vanilleschote. Das Mark der Vanilleschote kratze ich mit dem Messerchen vorsichtig heraus und gebe es direkt in die Milch. Bei mäßiger Hitze (hier Stufe 5 von 9) 5 Minuten köcheln lassen. Dann für weitere 5 Minuten beiseite stellen und ziehen lassen. Jetzt erst hole ich die Vanilleschote aus der Milch. Die wird nicht mehr gebraucht.

In dieser Zeit schlage ich die Eigelb mit dem Zucker auf. Dann rühre ich die Eimasse langsam in die warme Vanillemilch.

30 Minuten abkühlen lassen.

Jetzt schlage ich die verbliebene Schlagsahne auf und hebe sie unter die abgekühlte Masse. So kommt der fertige Vanille-Mix für ca. 40 Minuten in die Eismaschine.

15 Minuten bevor das Eis fertig ist gebe ich die Himbeeren mit Wasser und Zucker in einen kleinen Topf und bringe sie zum kochen. 10 Minuten unter regelmäßigem Rühren köcheln lassen, dann kommt mal wieder der Stabmixer zum Einsatz. Wenn keine Stücken mehr zu sehen sind ist die Sauce fertig. Wer will kann sie jetzt durch ein Sieb streichen um die Kerne los zu werden, ich persönlich mag das so wie es ist und lasse diesen Schritt weg.

Abschmecken und bei Bedarf noch mit etwas Zucker süßen. Dann gebe ich die warme Himbeersauce in zwei Schälchen und setze in jedes Schälchen zwei Kugeln Vanilleeis.

Ein schöner Abschluss für ein romantisches 4-Gänge Menü.

Viel Spaß beim Genießen!

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